(19)
(11) EP 1 354 549 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.11.2011  Patentblatt  2011/46

(21) Anmeldenummer: 03003470.6

(22) Anmeldetag:  15.02.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47L 15/24(2006.01)
A47L 15/44(2006.01)

(54)

Dosiereinrichtung für Geschirrspülmaschine

Cleaning agent dosing device for dishwashers

Appareil de dosage de détergent pour laves-vaisselles


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR

(30) Priorität: 19.04.2002 AT 2582002 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.10.2003  Patentblatt  2003/43

(73) Patentinhaber: Hagleitner Hygiene International GmbH
5700 Zell am See (AT)

(72) Erfinder:
  • Hagleitner, Hans Georg
    5700 Zell am See (AT)

(74) Vertreter: Torggler, Paul Norbert et al
Patentanwälte Torggler & Hofinger Wilhelm-Greil-Strasse 16 Postfach 556
6020 Innsbruck
6020 Innsbruck (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 980 669
DE-A1- 19 940 645
FR-A- 1 386 199
US-A- 5 494 061
DE-A1- 4 113 024
DE-U1- 8 232 195
US-A- 3 896 827
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dosiereinrichtung zur Dosierung eines aus mindestens zwei Komponenten bestehenden Geschirreinigungsmittels in eine Geschirrspülmaschine, insbesondere Transportmaschine oder Bandmaschine, wobei das Geschirreinigungsmittel mindestens eine alkalische Komponente und mindestens ein Dispergiermittel und gegebenenfalls mindestens einen Komplexbildner aufweist.

    [0002] Gattungsgemäße Dosiereinrichtungen werden bei verschiedensten Arten von gewerblichen Geschirrspülmaschinen, insbesondere Transport- und Bandmaschinen eingesetzt. Bei dieser Art von Geschirrspülmaschinen wird das Spülgut in der Regel entweder in Körben oder auf einem Förderband durch verschiedene Spülzonen der Geschirrspülmaschine transportiert und dabei gereinigt. Beim Reinigungsprozess werden unter anderem Geschirreinigungsmittel eingesetzt, die aus verschiedenen Komponenten zusammengesetzt sind, wobei diese einzelnen Komponenten bzw. chemischen Substanzen verschiedenen Aufgabenstellungen, wie z.B. einerseits der Schmutzentfernung, andererseits dem Schutz der Maschine und des Geschirrs dienen. Bei Dosiereinrichtungen bzw. Geschirrspülmaschinen nach dem Stand der Technik werden Geschirreinigungsmittel verwendet, bei denen die einzelnen Komponenten in einem festen Verhältnis zueinander gemischt sind. Man spricht bei solchen Geschirreinigungsmitteln üblicherweise von sogenannten "Monoprodukten".

    [0003] Die in den gattungsgemäßen Geschirreinigungsmitteln üblicherweise vorhandene alkalische Komponente dient hauptsächlich der Schmutzentfernung, wobei sie zusätzlich Korrosionsinhibitoren enthalten kann, die dem Schutz der Maschine und deren Teile gegen die Aggressivität der Alkalikomponente dienen. Als weitere Komponente des Geschirreinigungsmittels ist ein sogenanntes Dispergiermittel meist vorgesehen. Dies hält den vom Geschirr abgelösten Schmutz in der Spülflotte gebunden, sodass verhindert ist, dass sich dieser wieder auf dem Geschirr ansetzen kann. Neben diesen beiden Standardkomponenten ist in der Regel des weiteren ein Komplexbildner als weitere Komponente des Geschirreinigungsmittels vorgesehen. Dieser bindet die Calzium-Magnesium-lonen im Wasser und verhindert dadurch deren Ausfallen auf die Heizstäbe und die Maschinenwände und damit die Verkalkung der Geschirrspülmaschine. Neben diesen drei in der Regel standardmäßig vorgesehenen Komponenten kann auch eine zusätzlich Desinfektionskomponente oder Bleichkomponente vorgesehen sein, um das Geschirr chemisch oder in Verbindung mit einer erhöhten Temperatur chemisch-thermisch zu desinfizieren.

    [0004] Beim Stand der Technik wird das Geschirreinigungsmittel stets als fertiggemischtes Produkt der einzelnen für die verschiedenen Aufgabenstellungen notwendigen Komponenten verwendet. Hierdurch kommt es in der Regel beim Stand der Technik zu einer Überdosierung mindestens einer Komponente wie dies folgende Beispiele zeigen:

    [0005] Bei einer Geschirrspülmaschine, die in der Regel mit erhöhter Stärkeablagerung bzw. mit angetrockneten Speiseresten auf dem Geschirr konfrontiert ist, muss eine erhöhte Menge an Geschirreinigungsmittel dosiert werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Da jedoch zur Ablösung von Stärke oder angetrockneten Speiseresten nur die alkalische Komponente eine spürbare Wirkung zeigt, kommt es durch die Gesamterhöhung der Dosierung des Geschirreinigungsmittels zu einer Überdosierung aller anderen Komponenten des Geschirreinigungsmittels.

    [0006] Wird eine Geschirrspülmaschine ständig mit sehr kalkhaltigem bzw. hartem Wasser betrieben, so muss zur Verhinderung der Bildung von Kalkseife sowie zum Unterbinden des Ausfallens von Kalk (verbunden mit defekten Heizstäben, verkrusteten Maschinen) so viel Geschirreinigungsmittel dosiert werden, wie für die Komplexierung (Bindung) von Kalk notwendig ist. Hierdurch kommt es wiederum automatisch zu einer Überdosierung der anderen im Geschirreinigungsmittel vorhandenen Komponenten. Ein weiteres Beispiel für diese Überdosierung ist dann gegeben, wenn eine Geschirrspülmaschine z.B. im Dauerbetrieb von 9 bis 19 Uhr läuft, ohne dass die Spülflotte während dieser Zeit ausgewechselt würde. In diesem Beispiel muss die Dosierung des Geschirreinigungsmittels so hoch eingestellt werden, dass der Reinigungserfolg auch am Ende der Betriebszeit zufriedenstellend ist. Um den Schmutz in der stark belasteten Waschflotte halten zu können und um zu verhindern, dass er wieder an dem zu spülenden Geschirr anhaftet, wird eine erhöhte Menge an Dispergiermittel benötigt, sodass die anderen Komponenten des Geschirreinigungsmittels wiederum überdosiert sind.

    [0007] Beim Stand der Technik kommt es somit häufig zur Überdosierung von einzelnen Komponenten der Geschirreinigungsmittel, was sich sowohl in ökologischer als auch ökonomischer Sicht negativ auf die Gesamtbilanz des Geschirrspülvorgangs auswirkt.

    [0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit eine Dosiereinrichtung zu schaffen, mit der die oben genannten Nachteile des Standes der Technik vermieden sind.

    [0009] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass die Dosiereinrichtung (1) mindestens zwei voneinander getrennte Einläufe für jeweils mindestens eine Komponente des Geschirreinigungsmittels und eine Steuer- oder Regeleinrichtung aufweist, wobei die Steuer- oder Regeleinrichtung die einzelnen Komponenten in einem, vorzugsweise vorab und/oder veränderlich, einstellbaren Mengenverhältnis zueinander in die Geschirrspülmaschine dosiert.

    [0010] Durch die erfindungsgemäße Dosiereinrichtung wird es möglich, die einzelnen Komponenten des Geschirreinigungsmittels über die in der Dosiereinrichtung vorgesehenen getrennten Einläufe z.B. aus separaten Vorratsbehältern, Zuleitungen oder dergleichen in diese unabhängig voneinander einzubringen und sie von dort aus einzeln zu dosieren, wodurch eine sowohl aus ökonomischer als auch aus ökologischer Sicht optimale Anpassung der Dosierung an die jeweiligen Bedingungen, in denen eine Geschirrspülmaschine eingesetzt ist, möglich wird. So kann die Zusammensetzung des Geschirreinigungsmittels unter anderem an den lokal anzutreffenden Härtegrad des verwendeten Wassers, an den vorliegenden Verschmutzungsgrad des Geschirrs wie auch an das Gesamtaufkommen der täglich zu spülenden Geschirrmenge angepasst werden. Unter Mengenverhältnis kann hierbei sowohl ein Volumenverhältnis als auch ein Massenverhältnis der einzelnen Komponenten zueinander verstanden werden. Nun ist es zwar aus der US 3,490,467 bereits bekannt, ein alkalisches Geschirreinigungsmittel und ein bleichendes oder chlorhaltiges Mittel getrennt voneinander in eine Geschirrspülmaschine zu dosieren. Dies dient jedoch lediglich dazu, zu verhindern, dass die beiden genannten Mittel sich bei längerer Lagerung gegenseitig negativ in ihrer Wirkung beeinträchtigen. Eine Anpassung der Dosierung der Komponenten des Geschirrspülmittels an die jeweilige Aufgabenstellung, wie dies mit der erfindungsgemäßen Dosiereinrichtung möglich ist, ist durch die in der US 3,490,467 geoffenbarten Einrichtung nicht möglich. So kann z.B. mit der in der US 3,490,467 gezeigten Einrichtung zwar eine erhöhte Menge des alkalischen Spülmittels zugesetzt werden, um eine verbesserte Ablösung größerer Schmutzmengen vom Geschirr zu erreichen. Ist der Schmutz jedoch erst einmal vom Geschirr abgelöst, so wird der Schmutz aufgrund des Fehlens einer geeigneten Dosierung von Dispergiermittel jedoch wieder am bereits gespülten Geschirr anhaften. Eine ähnliche Problematik ergibt sich aus dem Fehlen des Komplexbildners, da mit der gezeigten Einrichtung nicht auf verschiedene Härtegrade des Wassers reagiert werden kann.

    [0011] Eine andere Dosiereinrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist bereit aus US 3 896 827 bekannt.

    [0012] In einer bevorzugten Ausführungsform ist bei einer Geschirrspülmaschine mit einer üblicherweise vorhandenen Hauptwaschzone und einem Hauptwaschtank vorgesehen, dass die Dosiereinrichtung die Komponenten des Geschirreinigungsmittels in die Hauptwaschzone, vorzugsweise in den Hauptwaschtank, dosiert. Hierdurch werden die von der Dosiereinrichtung gezielt zugefügten Komponenten des Geschirreinigungsmittels direkt in den Bereich der Geschirrspülmaschine eingebracht, in dem sie im wesentlichen benötigt werden.

    [0013] Besonders günstig ist es des weiteren, dass die Dosiereinrichtung einen Speicher und eine Dateneingabeeinrichtung, vorzugsweise Tastatur, aufweist, wobei in den Speicher über die Dateneingabeeinrichtung mindestens ein, vorzugsweise verschiedene, Mengenverhältnis(se) der einzelnen Komponenten als Teil von mindestens einem Spülprogramm, vorzugsweise verschiedenen Spülprogrammen, eingebbar und in diesem speicherbar ist (sind), wobei die Steuer- oder Regeleinrichtung die einzelnen Komponenten in Abhängigkeit des (der) im Spülprogramm (in den Spülprogrammen) gespeicherten Mengenverhältnis(se) dosiert. In dieser Ausbildungsform ist es somit möglich, verschiedene Spülprogramme zusammenzustellen, die ganz speziell auf die jeweiligen Bedürfnisse der einmal vor Ort aufgestellten Geschirrspülmaschine abgestellt sind. Besonders günstig ist es hierbei wiederum, dass das (die) Mengenverhältnis(se) variabel in Abhängigkeit der Tageszeit in das (die) Spülprogramm(e) eingebbar und in diesem (diesen) speicherbar ist (sind). Hierdurch kann die Dosierung der einzelnen Komponenten an den tageszeitlichen Gang des Spülbedarfs angepasst werden. Dies ist z.B. günstig, wenn in der Früh leicht verschmutztes Frühstücksgeschirr, Mittags stark verschmutztes Mittagsgeschirr usw. zu spülen ist. In einer weiteren Ausführungsvariante kann ebenfalls vorgesehen sein, dass das Spülprogramm unterbrechbar und mindestens ein vorgebbares Sonderspülprogramm während der Unterbrechung des Spülprogrammes abspielbar ist.

    [0014] Dies ist besonders günstig, wenn auf von dem normalen Rhythmus abweichende Bedingungen spontan eingegangen werden muss oder z.B. eine Grundreinigung des Geschirrs vorgenommen werden soll.

    [0015] Neben der reinen Verwendung der erfindungsgemäßen Dosiereinrichtung als Steuereinrichtung zum Umsetzen vordefinierter Spülprogramme kann auch vorgesehen sein, dass die Dosiereinrichtung als Regeleinrichtung verwendet wird, indem sie mindestens eine Messeinrichtung zur Bestimmung mindestens einer Regelgröße aufweist. Die Regelgröße gibt hierbei Aufschluss über den momentanen Zustand der in der Geschirrspülmaschine vorhandenen Spülflotte und kann z.B. verwendet werden, indem die Steuer- oder Regeleinrichtung die gemessene Regelgröße durch Dosierung mindestens einer Komponente des Geschirreinigungsmittels an einen vorgebbaren, vorzugsweise zeitvariablen Sollwert gegebenenfalls kontinuierlich angleicht. Dadurch wird erreicht, dass vorzugsweise zu jeder Zeit immer die optimalen z.B. im Spülprogramm vorgesehenen Konzentrationen der einzelnen Komponenten des Geschirrspülmittels in der Spülflotte sichergestellt sind. In einer Weiterbildung dieser Regeleinrichtung kann darüber hinaus auch vorgesehen sein, dass die Steuer- oder Regeleinrichtung aus einem Vergleich der gemessenen Regelgröße mit dem Sollwert die zu dosierende Menge einer ersten Komponente des Geschirreinigungsmittels, vorzugsweise der alkalischen Komponente, und daraus über ein vorgebbares Mengenverhältnis die zu dosierenden Mengen der anderen Komponenten des Geschirreinigungsmittels bestimmt. Hierdurch werden die einzelnen Komponenten in dem momentan gewünschten Mischungsverhältnis zueinander gehalten. Die gewünschten Sollwerte können z.B. ebenfalls im Spülprogramm gespeichert sein.

    [0016] Als Messeinrichtung bzw. Regelgröße können verschiedenste beim Stand der Technik bekannte Varianten realisiert sein. So ist zum einen eine pH-Wert Messung möglich. Alternativ kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Messeinrichtung eine elektrische Leitfähigkeitssonde und die Regelgröße die elektrische Leitfähigkeit einer Spülwasserzusammensetzung oder einer Spülflotte ist. Die Messung der Regelgröße erfolgt üblicherweise im Hauptwaschtank der Geschirrspülmaschine, da hier in der Regel die optimale Konzentration der einzelnen Komponenten des Geschirrspülmittels gewährleistet sein muss.

    [0017] Zusätzlich zur Dosierung der bereits genannten und üblicherweise verwendeten drei Komponenten des Geschirreinigungsmittels kann die Dosiereinrichtung auch zur kontrollierten Zugabe weiterer Substanzen in die Geschirrspülmaschine verwendet werden. So kann z.B. vorgesehen sein, dass die Dosiereinrichtung zusätzlich noch mindestens ein Bleich- und/oder Desinfektionsmittel und/oder mindestens einen Klarspüler zusammen mit oder an räumlich getrennten Stellen von dem Geschirreinigungsmittel in die Geschirrspülmaschine dosiert. Der Klarspüler wird hierbei üblicherweise in die Klarspülzone bzw. in den Klarspültank eingebracht, während das Bleich- und/oder Desinfektionsmittel auch zusätzlich zum Geschirreinigungsmittel in die Hauptwaschzone bzw. in den Hauptwaschtank injiziert werden kann. Der Klarspüler wird zusammen mit dem Klarspülwasser nach der eigentlichen Reinigung als letzte Stufe auf das Geschirr aufgebracht, um Perlenbildung und dadurch hervorgerufene Tropfenflecken zu verhindern und die Trocknung zu beschleunigen. Er ist somit ein unabhängig vom eigentlichen Geschirreinigungsmittel in das Nachspülwasser zu dosierendes Produkt.

    [0018] Weitere Merkmale und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung der einzigen Figur. Diese zeigt eine Geschirrspülmaschine mit einer erfindungsgemäßen Ausführungsvariante einer Dosiereinrichtung.

    [0019] In der Figur ist eine Geschirrspülmaschine 2 sowie eine erfindungsgemäße Dosiereinrichtung 1 schematisch dargestellt. Das zu spülende Geschirr 31 wird z.B. in Körben 12 auf einem Förderband durch die Geschirrspülmaschine 2 gefahren. Hierbei passiert es nacheinander die Vorwaschzone 3, die Hauptwaschzone 4, die Klarwaschzone 5 und die Nachspülzone 6 sowie die Trockenzone 7. Auf seinem Weg von der Vorwaschzone 3 zur Nachspülzone 6 wird das Geschirr jeweils aus hier nur vereinfacht dargestellten Spül- oder Spritzdüsen 9 bespritzt. Die verspritzten Flüssigkeiten werden über die schematisch angedeuteten Leitungen jeweils aus dem Vorwaschtank 13, dem Hauptwaschtank 14, dem Klarwaschtank 15 sowie dem Nachspültankt 16 entnommen. Nachdem die versprühte Flüssigkeit das Geschirr passiert hat, läuft sie im wesentlichen wieder in den jeweils darunterstehenden Tank 13 bis 16 zurück. Die Tanks sind in einer Kaskade hintereinander angeordnet, wobei vom Boiler 10 erhitztes Frischwasser aus der Frischwasserzuleitung 11 zunächst in den Nachspültank 16 eingeleitet und hier wie weiter unten näher erläutert mit Klarspüler in einer geringen Konzentration versetzt wird. Vom Nachspültank 16 läuft das mit Klarspüler versetzte Wasser über den Überlauf 17 in den Klarwaschtank 15, von dort wiederum in den Hauptwaschtank 14 und anschließend in den Vorwaschtank 13. Im Vorwaschtank 13 erreicht die Spülflotte ihre maximale Verschmutzung und verlässt über den Überlauf des Ablaufs 18 die Geschirrspülmaschine 2. Das Geschirr erfährt in der Vorwaschzone 3 eine Vorreinigung, bei der die am Geschirr anheftenden Essensreste gelockert werden. Der eigentliche Waschvorgang findet in der Hauptwaschzone 4 statt. Hier wird das Geschirr 31 vollständig von den anhaftenden Verschmutzungen gereinigt. Anschließend erfolgt in der Klarwaschzone 15 das Abwaschen der noch am Geschirr anhaftenden Spülflotte, wodurch eine gegenüber dem Nachspültank 16 erhöhte Konzentration von Geschirrspülmittel im Klarwaschtank 15 erreicht wird. In der Nachspülzone 6 wird das gereinigte Geschirr mit Frischwasser und einem in geringer Konzentration darin gelösten Klarspüler besprüht, bevor es in der Trockenzone 7 mittels des Gebläses 8 getrocknet wird. Der Klarspüler setzt die Oberflächenspannung herab und verhindert dadurch die Fleckenbildung auf dem Geschirr 31.

    [0020] Aus dem so geschilderten Spülvorgang wird ersichtlich, dass die in den verschiedenen Tanks 13 bis 16 vorhandene Spülflotte durch das nachlaufende Frischwasser permanent verdünnt wird, wenn nicht entsprechende Gegenmaßnahmen vorgesehen sind. Die Einstellung der in den einzelnen Tanks gewünschten Konzentrationen von Geschirrspülmittel oder anderen Komponenten wie z.B. Klarspüler wird sowohl nach dem Austausch der gesamten Spülflotte wie auch während des gewöhnlichen Betriebs der Geschirrspülmaschine 2 von der erfindungsgemäßen Dosiereinrichtung 1 realisiert und überwacht. Die Dosiereinrichtung 1 ist hierzu über Zuläufe 24 mit Vorratsbehältern 19 bis 23 verbunden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist im Behälter 19 die alkalische Komponente, im Behälter 20 das Dispergiermittel, im Behälter 21 der Komplexbildner, im Behälter 22 die Desinfektionskomponente und im Behälter 23 der Klarspüler bevorratet. Das Einbringen der zu dosierenden Einzelkomponenten erfolgt im hier dargestellten Beispiel über Durchflussmengen messende Pumpen 25. In einem anders gearteten hier nicht dargestellten Ausführungsbeispiel können die Pumpen 25 jedoch auch durch Durchflussmengen messende Ventile ersetzt werden, wenn der Zufluss der einzelnen Komponenten mit Hilfe der Gravitation sichergestellt ist. Alternativ können auch Ventile oder Pumpen mit konstanter Durchflussmenge bzw. Förderleistung verwendet werden, wobei die Steuer- oder Regeleinrichtung 1 die Durchflussmenge z.B. in Abhängigkeit der Förderdauer der Pumpen oder der Öffnungszeit der Ventile berechnet. Als Pumpen kommen unterschiedlichste Typen wie z.B. Schlauchquetschpumpen, Membranpumpen, Kolbenpumpen oder dergleichen in Frage. Die Ansteuerung sowie die Durchflussmengenüberwachung der Pumpen 25 bzw. der an ihrer Stelle verwendeten Ventile wird bei allen Varianten durch die Steueroder Regeleinrichtung 27 realisiert. Diese ist, wie schematisiert dargestellt, mit der Dateneingabeeinrichtung 28, dem Datenspeicher 29 sowie optional mit einem Display 30 verbunden.

    [0021] Die einzelnen Komponenten aus den Behältern 19 bis 22 werden im gezeigten Beispiel von Pumpen 25 über die Einläufe 24 in die Dosiereinrichtung 1 einzeln eingesaugt und von dort über Zufuhrleitungen 32 in den Hauptwaschtank 14 geleitet, während der Klarspüler aus dem Behälter 23 wird über eine separate Leitung 33 in den Nachspültank 16 eingeleitet wird. Mit dem in der Figur schematisch gezeigten System können alle Substanzen aus den Behältern 19 bis 23 unabhängig voneinander oder aber auch in Abhängigkeit voneinander dosiert werden. Alternativ zu der in der Figur dargestellten Variante können einzelne Komponenten wie z.B. die alkalische Komponente, das Dispergiermittel und der Komplexbildner auch in der Dosiereinrichtung 1 gemäß dem gewünschten Mengenverhältnis gemischt und über eine gemeinsame Zufuhrleitung 32 in den Hauptwaschtank 14 eingebracht werden. Bei allen diesen Varianten wird erfindungsgemäß erreicht, dass für jede Geschirrspülmaschine eine an die lokalen Bedürfnisse angepasste Rezeptur realisiert wird. Die verschiedenen Mischungsverhältnisse bzw. Rezepturen und der zeitliche Ablauf bzw. die über den Tag hinweg vorzunehmende Änderung dieser Rezeptur wird in Form von verschiedenen, vorzugsweise bis zu 8 verschiedenen, Spülprogrammen abgespeichert. Die Spülprogramme werden vorzugsweise über die Dateneingabeeinrichtung 28 in die Dosiereinrichtung 1 eingegeben und in deren Speicher 29 abgelegt. Die Eingabe und die Wahl des Spülprogramms kann über das Display 30 interaktiv erfolgen. Die Dosiereinrichtung kommuniziert über hier nicht dargestellte Datenleitungen mit der Geschirrspülmaschine 2 und erhält hierdurch die für die Ansteuerung der Dosierpumpen 25 notwendigen Signale. Die Hauptsignale sind hierbei für die Vordosierung, die Hauptdosierung und die Nachspülung vorgesehen.

    [0022] Die Steuer- bzw. Regeleinrichtung 27 kann zum einen als reine Steuerung ausgebildet sein, wobei das vorab eingegebene und aktuell gewählte Spülprogramm abgespielt wird, indem zeitgenau die einzelnen Komponenten in Abhängigkeit vom Programmfortschritt zudosiert werden. Alternativ hierzu kann die Steuer- oder Regeleinrichtung 27 jedoch auch als Regelung ausgebildet sein, indem sie, wie hier dargestellt, über eine Messeinrichtung 26 eine von der Spülflotte abhängige Regelgröße misst. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Messeinrichtung 26 als Leitfähigkeitsmesssonde ausgebildet und im Hauptwaschtank angeordnet. Der gemessene Wert der Regelgröße, vorzugsweise die elektrische Leitfähigkeit der Spülflotte, wird in dieser Ausführungsvariante vorzugsweise permanent mit dem im Spülprogramm vorgegebenen Sollwert verglichen. Weicht die Regelgröße vom Sollwert ab, so erfolgt eine entsprechende Zudosierung der benötigten Komponente des Geschirrspülmittels. Hierbei kann sowohl vorgesehen sein, dass die Komponenten einzeln und unabhängig voneinander zudosiert werden. Alternativ kann jedoch auch vorgesehen sein, dass eine Komponente z.B. die alkalische Komponente als Leitkomponente fungiert und die weiteren Komponenten in einem vorab im Spülprogramm festgelegten Mengenverhältnis hierzu zudosiert werden. Sowohl Steuerung als auch Regelung können an tageszeitabhängige Bedarfsschwankungen angepasst werden.

    [0023] In der Regel wird mindestens einmal am Tag die gesamte Spülflotte aus den Tanks 13 bis 16 entleert und durch Frischwasser ersetzt. Bei diesem Vorgang startet die Dosiereinrichtung 1 die Dosierung einer voreingestellten Menge der alkalischen Komponente und dazu je nach Programm die entsprechende Zusammensetzung der Komplexbildner und Dispergiermittel. Nach dem Aufheizen beginnt der Waschprozess, wobei das Spülgut die einzelnen Zonen 3 bis 7 passiert. Während des Waschvorgangs misst die Dosiereinrichtung mittels der Messeinrichtung 26 die Regelgröße, vorzugsweise die Leitfähigkeit der Spülflotte und dosiert wie oben beschrieben die einzelnen Komponenten, sodass die gemessene Regelgröße immer an den Sollwert angepasst wird. Bei Bedarf kann nach dem selben Prinzip Bleich- und/oder Desinfektionsmittel der Spülflotte zugemischt werden.

    [0024] Nach den Leitlinien für Großküchen müssen Speisen mit Temperaturen von mindestens 70° serviert werden. Die den Speisen z.B. Suppen enthaltene Stärke, lagert sich bei dieser Temperatur an das meist vorgewärmte Geschirr an und kann aus wirtschaftlichen Gründen (zu hohe Reinigerdosierung) oft nicht restlos entfernt werden. Daher muss regelmäßig eine Grundreinigung mit einem gesonderten Produkt erfolgen.

    [0025] Hierfür sind spezielle Spülprogramme unter verstärktem Einsatz von z.B. hochkonzentrierter Lauge vorgesehen, wodurch die Stärke wieder entfernt wird.

    [0026] Weitere bevorzugte Merkmale der erfindungsgemäßen Dosiereinrichtung 1 sind:
    1. 1. Das zeitgesteuerte Abrufen der eingestellten Programme mit bis zu 20 Schaltpunkten pro Tag. Hierdurch kann das Auswechseln der Spülflotte hinausgezögert werden, indem nach einer gewissen Zeit ein anderes Spülprogramm aktiviert wird, wodurch die Dosierung der Dispergiermittel erhöht werden kann. Hierdurch können Kosten für Wasser, Strom, Kanal und die Stammdosierung notwendige Chemie eingespart werden.
    2. 2. Die Möglichkeit zur manuellen Programmauswahl mit Unterbrechung der Schaltuhren.
    3. 3. Das Auslösen eines Alarms bei leeren Vorratsbehältern 19 bis 23 und das Stoppen der Dosierung.
    4. 4. Überwachung der Waschtank- und Nachspültemperatur mit Auslösung eines Alarms bei Unter- oder Überschreitung der vorab einstellbaren Grenzwerte (Hilfe für die Einhaltung von HACCP-Richtlinien).
    5. 5. Aufzeichnung von Fehlern mit Datum, Uhrzeit und Programmnummer.
    6. 6. Möglichkeit zur maschinellen Grundreinigung von Geschirr ohne zusätzlichem Aufwand und ohne zusätzliche Spezialprodukte.


    [0027] Generell kann somit mit der in der Figur schematisch gezeigten erfindungsgemäßen Dosiereinrichtung 1 eine an die jeweilige Aufgabenstellung einer Geschirrspülmaschine angepasste individuelle Lösung realisiert werden, da die einzelnen jeweils momentan benötigten Substanzen bzw. Komponenten des Geschirrspülreinigers vor Ort, zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Menge in die Geschirrspülmaschine 2 dosiert werden. Die Erfindung ist hierbei nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann die erfindungsgemäße Dosiereinrichtung z.B. als speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) oder als Dosiercomputer realisiert sein.

    [0028] Zusätzlich kann die Dosiereinrichtung 1 auch mit einer geeigneten vorzugsweise bidirektionalen Schnittstelle zur Datenübertragung von und zu einer externen Datenbearbeitungseinrichtung (z.B. Laptop) ausgerüstet sein. Über die Schnittstelle können dann z.B. sowohl Spülprogramme auf die Dosiereinrichtung 1 und/oder Protokolldateien über Programmablauf, -fehler oder dergleichen auf die externe Datenbearbeitungseinrichtung übertragen werden. Es kann auch vorgesehen sein, dass zusätzliche Komponenten des Geschirreinigungsmittels von der erfindungsgemäßen Dosiereinrichtung in den Hauptwaschtank aber auch in andere Tanks zudosiert werden. Darüber hinaus ergeben sich auch zahlreiche Abwandlungsmöglichkeiten bezüglich der die Regelgröße bestimmenden Messeinrichtungen. So kann auch vorgesehen sein, verschiedene, vorzugsweise für einzelne Komponenten des Geschirrspülmittels charakteristische Regelgrößen mit verschiedenen Messeinrichtungen 26 zu bestimmen.

    [0029] Als geeignete alkalische Komponente, Dispergiermittel, Komplexbildner, Bleichund/oder Desinfektionsmittel sowie Klarspüler können verschiedene beim Stand der Technik bekannte Substanzen verwendet werden. Unter anderem kommen Substanzen mit folgenden Charakteristika in Frage:

    [0030] Bei der alkalischen Komponente ist vorzugsweise vorgesehen, dass sie mindestens einen Korrosionsinhibitor, vorzugsweise mindestens ein Silikat, und mindestens 30 % Kaliumhydroxid aufweist. Als Komplexbildner kann vorzugsweise eine Substanz mit mehr als 30 % Natriumnitriloacetat und weniger als 5 % Phosphonate verwendet werden. Beim Dispergiermittel ist es günstig, wenn dieses 5 bis 15 % Phosphonate und/oder Polycarboxylate enthält. Das Bleich- und/oder Desinfektionsmittel enthält vorzugsweise 35 % Wasserstoffperoxid und/oder Natriumhypochloritlösung mit 15 % Aktivchlor. Beim Klarspüler kann vorgesehen sein, dass er mehr als 5 % und weniger als 15 % nichtionische Tenside und/oder Konservierungsmittel und/oder Lösevermittler und/oder Farbstoffe enthält.


    Ansprüche

    1. Dosiereinrichtung zur Dosierung eines aus mindestens zwei Komponenten bestehenden Geschirreinigungsmittels in eine Geschirrspülmaschine, insbesondere Transportmaschine oder Bandmaschine, wobei das Geschirreinigungsmittel mindestens eine alkalische Komponente und mindestens ein Dispergiermittel und gegebenenfalls mindestens einen Komplexbildner aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosiereinrichtung (1) mindestens zwei voneinander getrennte Einläufe (24) für jeweils mindestens eine Komponente des Geschirreinigungsmittels und eine Steuer- oder Regeleinrichtung (27) aufweist, wobei die Steuer- oder Regeleinrichtung (27) die einzelnen Komponenten in einem, vorzugsweise vorab und/oder veränderlich, einstellbaren Mengenverhältnis zueinander in die Geschirrspülmaschine (2) dosiert.
     
    2. Dosiereinrichtung nach Anspruch 1, wobei die Geschirrspülmaschine eine Hauptwaschzone mit einem Hauptwaschtank aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosiereinrichtung (1) die Komponenten des Geschirrreinigungsmittels, vorzugsweise die alkalische Komponente und das Dispergiermittel, in die Hauptwaschzone (4), vorzugsweise in den Hauptwaschtank (14), dosiert.
     
    3. Dosiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosiereinrichtung (1) einen Speicher (29) und eine Dateneingabeeinrichtung (28), vorzugsweise Tastatur, aufweist, wobei in den Speicher (29) über die Dateneingabeeinrichtung (28) mindestens ein, vorzugsweise verschiedene, Mengenverhältnis(se) der einzelnen Komponenten des Geschirrreinigungsmittels als Teil von mindestens einem Spülprogramm, vorzugsweise verschiedenen Spülprogrammen, eingebbar und in diesen speicherbar ist (sind), wobei die Steuer- oder Regeleinrichtung (27) die einzelnen Komponenten des Geschirrreinigungsmittels, vorzugsweise die alkalische Komponente und das Dispergiermittel, in Abhängigkeit des (der) im Spülprogramm (in den Spülprogrammen) gespeicherten Mengeverhältnis(se) dosiert.
     
    4. Dosiereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das (die) Mengenverhältnis(se) variabel in Abhängigkeit der Tageszeit in das (die) Spülprogramm(e) eingebbar und in diesem (diesen) speicherbar ist (sind).
     
    5. Dosiereinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Spülprogramm unterbrechbar und mindestens ein vorgebbares Sonderspülprogramm während der Unterbrechung des Spülprogrammes abspielbar ist.
     
    6. Dosiereinrichtung mit mindestens einer Messeinrichtung zur Bestimmung mindestens einer Regelgröße nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- oder Regeleinrichtung (27) die gemessene Regelgröße durch Dosierung mindestens einer Komponente des Geschirrreinigungsmittels, vorzugsweise der alkalischen Komponente oder des Dispergiermittels, an einen vorgebbaren, vorzugsweise zeitvariablen Sollwert gegebenenfalls kontinuierlich angleicht.
     
    7. Dosiereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer-oder Regeleinrichtung (27) aus einem Vergleich der gemessenen Regelgröße mit dem Sollwert die zu dosierende Menge einer ersten Komponente des Geschirrreinigungsmittels, vorzugsweise der alkalischen Komponente, und daraus über ein vorgebbares Mengenverhältnis die zu dosierenden Mengen der anderen Komponenten des Geschirrreinigungsmittels bestimmt.
     
    8. Dosiereinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (26) eine elektrische Leitfähigkeitssonde aufweist und die Regelgröße die elektrische Leitfähigkeit einer Spülwasserzusammensetzung oder einer Spülflotte ist.
     
    9. Dosiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosiereinrichtung (1) zusätzlich noch mindestens ein Bleich- und/oder Desinfektionsmittel und/oder mindestens einen Klarspüler zusammen oder an räumlich getrennten Stellen vom Geschirrreinigungsmittel in die Geschirrspülmaschine (2) dosiert.
     
    10. Dosiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die alkalische Komponente mindestens einen Korrosionsinhibitor, vorzugsweise mindestens ein Silikat, und mindestens 30 % Kaliumhydroxid aufweist.
     
    11. Dosiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Dispergiermittel 5 bis 15 % Phosphonate und/oder Polycarboxylate aufweist.
     
    12. Dosiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Komplexbildner mindestens 30 % Natriumnitriloacetat und weniger als 5 % Phosphonate aufweist.
     
    13. Dosiereinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Bleich-und/oder Desinfektionsmittel 35 % Wasserstoffperoxid und/oder Natriumhypochloritlösung mit 15 % Aktivchlor aufweist.
     
    14. Dosiereinrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Klarspüler mehr als 5 % und weniger als 15 % nicht-ionische Tenside und/oder Konservierungsmittel und/oder Lösevermittler und/oder Farbstoffe aufweist.
     
    15. Dosiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zeitweise während des Betriebs der Dosiereinrichtung wenigstens ein Einlauf (24) von der alkalischen Komponente und wenigstens ein anderer Einlauf (24) von dem Dispergiermittel, sowie gegebenenfalls weitere Einläufe (24) von dem Komplexbildner oder anderen Komponenten des Geschirrreinigungsmittels, durchströmt sind, und die Steuer- oder Regeleinrichtung (27) zumindest die alkalische Komponente und das Dispergiermittel, sowie gegebenenfalls den Komplexbildner und/oder andere Komponenten des Geschirrreinigungsmittels, in einem, vorzugsweise vorab und/oder veränderlich, einstellbaren Mengenverhältnis zueinander dosiert.
     
    16. Verfahren zur Dosierung eines aus mindestens zwei Komponenten bestehenden Geschirrreinigungsmittels in eine Geschirrspülmaschine, insbesondere Transportmaschine oder Bandmaschine, mittels einer Dosiereinrichtung nach Anspruch 1 wobei das Geschirrreinigungsmittel mindestens eine alkalische Komponente und mindestens
    ein Dispergiermittel und gegebenenfalls mindestens einen Komplexbildner aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die alkalische Komponente und das Dispergiermittel, sowie gegebenenfalls der Komplexbildner und/oder andere Komponenten des Geschirrreinigungsmittels, unabhängig voneinander von der Dosiereinrichtung dosiert werden.
     
    17. Verfahren nach Anspruch 16, wobei die Geschirrspülmaschine eine Hauptwaschzone mit einem Hauptwaschtank aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponenten des Geschirrreinigungsmittels, vorzugsweise zumindest die alkalische Komponente und das Dispergiermittel, von der Dosiereinrichtung (1) in die Hauptwaschzone (4), vorzugsweise in den Hauptwaschtank (14), dosiert werden.
     
    18. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosiereinrichtung (1) einen Speicher (29) und eine Dateneingabeeinrichtung (28), vorzugsweise Tastatur, aufweist, wobei in den Speicher (29) über die Dateneingabeeinrichtung (28) mindestens ein, vorzugsweise verschiedene, Mengenverhältnis(se) der einzelnen Komponenten des Geschirrreinigungsmittels als Teil von mindestens einem Spülprogramm, vorzugsweise verschiedenen Spülprogrammen, eingegeben und in diesen gespeichert wird (werden), wobei die einzelnen Komponenten des Geschirrreinigungsmittels vorzugsweise die alkalische Komponente und das Dispergiermittel, von der Steuer- oder Regeleinrichtung (27) in Abhängigkeit des (der) im Spülprogramm (in den Spülprogrammen) gespeicherten Mengevehältnis(se) dosiert werden:
     
    19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das (die) Mengenverhältnis(se) variabel in Abhängigkeit der Tageszeit in das (die) Spülprogramm(e) eingegeben und in diesem (diesen) gespeichert wird (werden).
     
    20. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Spülprogramm unterbrochen und mindestens ein vorgebbares Sonderspülprogramm während der Unterbrechung des Spülprogrammes abgespielt werden kann.
     
    21. Verfahren mit mindestens einer Messeinrichtung zur Bestimmung mindestens einer Regelgröße nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die gemessene Regelgröße durch Dosierung mindestens einer Komponente des Geschirrreinigungsmittels, vorzugsweise der alkalischen Komponente oder des Dispergiermittels, von der Steuer- oder Regeleinrichtung (27) an einen vorgebbaren, vorzugsweise zeitvariablen Sollwert gegebenenfalls kontinuierlich angeglichen wird.
     
    22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass aus einem Vergleich der gemessenen Regelgröße mit dem Sollwert die zu dosierende Menge einer ersten Komponente des Geschirrreinigungsmittels, vorzugsweise der alkalischen Komponente, und daraus über ein vorgebbares Mengenverhältnis die zu dosierenden Mengen der anderen Komponenten des Geschirrreinigungsmittels bestimmt werden.
     
    23. Verfahren nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (26) eine elektrische Leitfähigkeitssonde und die Regelgröße die elektrische Leitfähigkeit einer Spülwasserzusammensetzung oder einer Spülflofte ist.
     
    24. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich noch mindestens ein Bleich- und/oder Desinfektionsmittel und/oder mindestens ein Klarspüler zusammen oder an räumlich getrennten Stellen vom Geschirrreinigungsmittel von der Dosiereinrichtung (1) in die Geschirrspülmaschine (2) dosiert werden.
     
    25. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die alkalische Komponente mindestens einen Korrosionsinhibitor, vorzugsweise mindestens ein Silikat, und mindestens 30 % Kaliumhydroxid aufweist.
     
    26. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Dispergiermittel 5 bis 15 % Phosphonate und/oder Polycaroxylate aufweist.
     
    27. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Komplexbildner mindestens 30 % Natriumnitriloacetat und weniger als 5 % Phosphonate aufweist.
     
    28. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Bleich- und/oder Desinfektionsmittel 35 % Wasserstoffperoxid und/oder Natriumhypochloritlösung mit 15 % Aktivchlor aufweist.
     
    29. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Klarspüler mehr als 5 % und weniger als 15 % nicht-ionische Tenside und/oder Konservierungsmittel und/oder Lösevermittler und/oder Farbstoffe aufweist.
     


    Claims

    1. A metering device for metering a dishwashing agent comprising at least two components into a dishwashing machine, in particular a transport machine or belt machine, wherein the dishwashing agent has at least one alkaline component and at least one dispersing agent and possibly at least one complexing agent, characterised in that the metering device (1) has at least two mutually separate inlets (24) for at least one respective component of the dishwashing agent and a control or regulating device (27), wherein the control or regulating device (27) meters the individual component into the dishwashing machine (2) in a preferably previously and/or variably adjustable quantitative ratio relative to each other.
     
    2. A metering device according to claim 1 wherein the dishwashing machine has a main washing zone with a main washing tank, characterised in that the metering device (1) meters the components of the dishwashing agent, preferably the alkaline component and the dispersing agent, into the main washing zone (4), preferably into the main washing tank (14).
     
    3. A metering device according to one of claims 1 or claim 2 characterised in that the metering device (1) includes a memory (29) and a data input device (28), preferably a keyboard, wherein at least one and preferably various quantitative ratio or ratios of the individual components of the dishwashing agent can be inputted as part of at least one washing program, preferably various washing programs, into the memory (29) by way of the data input device (28) and can be stored therein, wherein the control or regulating device (27) meters the individual components of the dishwashing agent, preferably the alkaline component and the dispersing agent, in dependence on the quantitative ratio or ratios stored in the washing program (programs).
     
    4. A metering device according to claim 3 characterised in that the quantitative ratio or ratios can be inputted into the washing program or programs variably in dependence on the time of day and can be stored in said program or programs.
     
    5. A metering device according to claim 3 or claim 4 characterised in that the washing program can be interrupted and at least one predeterminable special washing program can be performed during the interruption in the washing program.
     
    6. A metering device having at least one measuring device for determining at least one regulating parameter according to one of claims 1 to 5 characterised in that the control or regulating device (27) aligns the measured regulating parameter with a predeterminable, preferably variable-time reference value, possibly continuously, by metering at least one component of the dishwashing agent, preferably the alkaline component or the dispersing agent.
     
    7. A metering device according to claim 6 characterised in that the control or regulating device (27), from a comparison of the measured regulating parameter with the reference value, determines the amount to be metered of a first component of the dishwashing agent, preferably the alkaline component, and therefrom by way of a predeterminable quantitative ratio, the amounts to be metered of the other components of the dishwashing agent.
     
    8. A metering device according to claim 6 or claim 7 characterised in that the measuring device (26) has an electrical conductivity probe and the regulating parameter is the electrical conductivity of a washing water composition or a washing solution.
     
    9. A metering device according to one of claims 1 to 8 characterised in that the metering device (1) additionally also meters at least one bleaching agent and/or disinfectant and/or at least one rinsing agent together or at spatially separate locations from the dishwashing agent into the dishwashing machine (2).
     
    10. A metering device according to one of claims 1 to 9 characterised in that the alkaline component has at least one corrosion inhibitor, preferably at least one silicate, and at least 30% of potassium hydroxide.
     
    11. A metering device according to one of claims 1 to 10 characterised in that the dispersing agent has 5 to 15% of phosphonates and/or polycarboxylates.
     
    12. A metering device according to one of claims 1 to 11 characterised in that the complexing agent has at least 30% of sodium nitritoacetate and less than 5% of phosphonates.
     
    13. A metering device according to claim 9 characterised in that the bleaching agent and/or disinfectant has 35% of hydrogen peroxide and/or sodium hypochlorite solution with 15% of active chlorine.
     
    14. A metering device according to one of claims 9 to 13 characterised in that the rinsing agent has more than 5% and less than 15% of non-ioniv surfactants and/or preserving agents and/or solubilising agents and/or dyes.
     
    15. A metering device according to one of claims 1 to 14 characterised in that at least temporarily during operation of the metering device at least one inlet (24) has the alkaline component flowing therethrough and at least one other inlet (24) has the dispersing agent flowing therethrough and optionally further inlets (24) have the complexing agent or other components of the dishwashing agent flowing therethrough, and the control or regulating device (27) meters at least the alkaline component and the dispersing agent and possibly the complexing agent and/or other components of the dishwashing agent in a preferably previously and/or variably adjustable quantitative ratio.
     
    16. A method of metering a dishwashing agent comprising at least two components into a dishwashing machine, in particular a transport machine or belt machine, by means of a metering device according to claim 1, wherein the dishwashing agent has at least one alkaline component and at least one dispersing agent and possibly at least one complexing agent, characterised in that the alkaline component and the dispersing agent and possibly the vomplexing agent and/or other components of the dishwashing agent are metered independently of each other by the metering device.
     
    17. A method according to claim 16 wherein the dishwashing machine has a main washing zone with a main washing tank, characterised in that the components of the dishwashing agent, preferably at least the alkaline component and the dispersing agent are metered by the metering device (1) into the main washing zone (4), preferably into the main washing tank (14).
     
    18. A method according to one of claims 16 or claim 17 characterised in that the metering device (1) includes a memory (29) and a data input device (28), preferably a keyboard, wherein at least one and preferably various quantitative ratio or ratios of the individual components of the dishwashing agent can be inputted as part of at least one washing program, preferably various washing programs, into the memory (29) by way of the data input device (28) and can be stored therein, wherein the individual components of the dishwashing agent, preferably the alkaline component and the dispersing agent are metered by the control or regulating device (27) in dependence on the quantitative ratio or ratios stored in the washing program (programs).
     
    19. A method according to claim 18 characterised in that the quantitative ratio or ratios can be inputted into the washing program or programs variably in dependence on the time of day and can be stored in said program or programs.
     
    20. A method according to claim 18 or claim 19 characterised in that the washing program can be interrupted and at least one predeterminable special washing program can be performed during the interruption in the washing program.
     
    21. A method having at least one measuring device for determining at least one regulating parameter according to one of claims 16 to 20 characterised in that the measured regulating parameter is aligned with a predeterminable, preferably variable-time reference value, possibly continuously, by metering at least one component of the dishwashing agent, preferably the alkaline component or the dispersing agent.
     
    22. A method according to claim 21 characterised in that the amount to be metered of a first component of the dishwashing agent, preferably the alkaline component, and therefrom by way of a predeterminable quantitative ratio, the amounts to be metered of the other components of the dishwashing agent are determined from a comparison of the measured regulating parameter with the reference value.
     
    23. A method according to claim 21 or claim 22 characterised in that the measuring device (26) has an electrical conductivity probe and the regulating parameter is the electrical conductivity of a washing water composition or a washing solution.
     
    24. A method according to one of claims 16 to 23 characterised in that additionally also at least one bleaching agent and/or disinfectant and/or at least one rinsing agent are metered together or at spatially separate locations from the dishwashing agent by the metering device (1) into the dishwashing machine (2).
     
    25. A method according to one of claims 16 to 24 characterised in that the alkaline component has at least one corrosion inhibitor, preferably at least one silicate, and at least 30% of potassium hydroxide.
     
    26. A method according to one of claims 16 to 25 characterised in that the dispersing agent has 5 to 15% of phosphonates and/or polycarboxylates.
     
    27. A method according to one of claims 16 to 26 characterised in that the complexing agent has at least 30% of sodium nitriloacetate and less than 5% of phosphonates.
     
    28. A method according to claim 24 characterised in that the bleaching agent and/or disinfectant has 35% of hydrogen peroxide and/or sodium hypochlorite solution with 15% of active chlorine,
     
    29. A method according to one of claims 24 to 28 characterised in that the rinsing agent has more than 5% and less than 15% of non-ionic surfactants and/or preserving agents and/or solubilising agents and/or dyes.
     


    Revendications

    1. Equipement de dosage pour le dosage d'un agent de lavage de vaisselle composé d'au moins deux composants dans un lave-vaisselle, en particulier machine de transport ou machine à convoyeur, l'agent de lavage de vaisselle présentant au moins un composant alcalin et au moins un agent dispersant et éventuellement au moins un agent complexant, caractérisé en ce que l'équipement de dosage (1) présente au moins deux entrées (24) séparées l'une de l'autre pour respectivement au moins un composant de l'agent de lavage de vaisselle et un équipement de commande ou régulation (27), l'équipement de commande ou régulation (27) dosant les différents composants dans le lave-vaisselle (2) selon un rapport quantitatif réglable les uns par rapport aux autres, de préférence de façon préalable et/ou variable.
     
    2. Equipement de dosage selon la revendication 1, le lave-vaisselle présentant une zone de lavage principale avec une cuve de lavage principale, caractérisé en ce que l'équipement de dosage (1) dose les composants de l'agent de lavage de vaisselle, de préférence le composant alcalin et l'agent dispersant, dans la zone de lavage principale (4), de préférence dans la cuve de lavage principale (14).
     
    3. Equipement de dosage selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'équipement de dosage (1) présente une mémoire (29) et un équipement d'entrée de données (28), de préférence un clavier, au moins un, de préférence divers rapport(s) quantitatif(s) des différents composants de l'agent de lavage de vaisselle pouvant être entré(s) dans la mémoire (29) par le biais de l'équipement d'entrée de données (28), en tant que partie d'au moins un programme de lavage, de préférence de plusieurs programmes de lavage, et être enregistrés dans celui-ri/ceux-ci, l'équipement de commande ou régulation (27) dosant les différents composants de l'agent de lavage de vaisselle, de préférence le composant alcalin et l'agent dispersant en fonction du/des rapport(s) quantitatif(s) enregistré(s) dans le programme de lavage (dans les programmes de lavage).
     
    4. Equipement de dosage selon la revendication 3, caractérisé en ce que le/les rapport(s) quantitatif(s) peut/peuvent être entré(s) de façon variable en fonction de l'heure du jour dans le (les) programme(s) de lavage et peut/peuvent être enregistré(s) dans ce/ces programme(s).
     
    5. Equipement de dosage selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que le programme de lavage peut être interrompu, et en ce qu'au moins un programme de lavage spécial paramétrable peut être mis en oeuvre pendant l'interruption du programme de lavage.
     
    6. Equipement de dosage avec au moins un équipement de mesure pour la détermination d'au moins une grandeur réglée selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'équipement de commande ou régulation (27) aligne, éventuellement en continu, la grandeur réglée mesurée par le dosage d'au moins un composant de l'agent de lavage de vaisselle, de préférence du composant alcalin ou de l'agent dispersant, sur une valeur de consigne paramétrable, de préférence variable dans le temps.
     
    7. Equipement de dosage selon la revendication 6, caractérisé en ce que, à partir d'une comparaison de la grandeur réglée mesurée avec la valeur de consigne, l'équipement de commande ou régulation (27) définit la quantité à doser d'un premier composant de l'agent de lavage de vaisselle, de préférence du composant alcalin, et définit à partir de cela, par le biais d'un rapport quantitatif paramétrable, les quantités à doser des autres composants de l'agent de lavage de vaisselle.
     
    8. Equipement de dosage selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que l'équipement de mesure (26) présente une sonde de conductibilité électrique, et en ce que la grandeur réglée est la conductibilité électrique d'une composition d'eau de lavage ou d'une eau de rinçage.
     
    9. Equipement de dosage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'équipement de dosage (1) dose en plus encore dans le lave-vaisselle (2) au moins un agent de blanchiment ef/ou de désinfection et/ou au moins un agent de rinçage, ensemble ou dans des endroits de l'agent de lavage de vaisselle séparés spatialement.
     
    10. Equipement de dosage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le composant alcalin présente au moins un inhibiteur de corrosion, de préférence au moins un silicate, et au moins 30 % d'hydroxyde de potassium.
     
    11. Equipement de dosage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'agent dispersant présente 5 à 15% de phosphonate et/ou de polycarboxylate.
     
    12. Equipement de dosage selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'agent complexant présente au moins 30 % de nitriloacétate de sodium et moins de 5 % de phosphonate.
     
    13. Equipement de dosage selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'agent de blanchiment et/ou de désinfection présente 35% de peroxyde d'hydrogène et/ou de solution d'hypochlorite de sodium avec 15 % de chlore actif.
     
    14. Equipement de dosage selon l'une des revendications 9 à 13, caractérisé en ce que l'agent de rinçage présente plus de 5 % et moins de 15 % d'agents tensio-actifs non ioniques et/ou d'agents de conservation et/ou d'agents solubilisants et/ou de colorants.
     
    15. Equipement de dosage selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que, au moins par moments pendant le fonctionnement de l'équipement de dosage, au moins une entrée (24) est parcourue par le composant alcalin et au moins une autre entrée (24) par l'agent dispersant, ainsi éventuellement que d'autres entrées par l'agent complexant ou d'autres composants de l'agent de lavage de vaisselle, et en ce que l'équipement de commande ou régulation (27) dose les uns par rapport aux autres au moins le composant alcalin et l'agent dispersant, ainsi éventuellement que l'agent complexant et/ou d'autres composants de l'agent de lavage de vaisselle, dans un rapport quantitatif réglable, de préférence au préalable et/ou de façon variable.
     
    16. Procédé de dosage d'un agent de lavage de vaisselle constitué d'au moins deux composants, dans un lave-vaisselle, en particulier une machine de transport ou machine à convoyeur, au moyen d'un équipement de dosage selon la revendication 1, l'agent de lavage de vaisselle présentant au moins un composant alcalin et au moins un agent dispersant et éventuellement au moins un agent complexant, caractérisé en ce que le composant alcalin et l'agent dispersant, ainsi éventuellement que l'agent complexant et/ou d'autres composants de l'agent de lavage de vaisselle, sont dosés indépendamment les uns des autres par l'équipemant de dosage.
     
    17. Procédé selon la revendication 16, le lave-vaisselle présentant une zone de lavage principale avec une cuve de lavage principale, caractérisé en ce que les composants de l'agent de lavage de vaisselle, de préférence au moins le composant alcalin et l'agent dispersant, sont dosés par l'équipement de dosage (1) dans la zone de lavage principale (4), de préférence dans la cuve de lavage principale (14),
     
    18. Procédé selon l'une des revendications 16 ou 17, caractérisé en ce que l'équipement de dosage (1) présente une mémoire (29) et un équipement d'entrée de données (28), de préférence un clavier, au moins un, de préférence divers rapport(s) quantitatif(s) des différents composants de l'agent de lavage de vaisselle pouvant être entré(s) dans la mémoire (29) par le biais de l'équipement d'entrée de données (28), en tant que partie d'au moins un programme de lavage, de préférence de plusieurs programmes de lavage, et être enregistrés dans celui-ci/ceux-ci, les différents composants de l'agent de lavage de vaisselle, de préférence le composant alcalin et l'agent dispersant, étant dosés par l'équipement de commande ou régulation (27) en fonction du/des rapport(s) quantitatif(s) enregistrê(s) dans le programme de lavage (dans les programmes de lavage).
     
    19. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce que le/les rapport(s) quantitatif(s) est/sont entré(s) de façon variable en fonction de l'heure du jour et est/sont enregistré(s) dans ce/ces programme(s).
     
    20. Procédé selon la revendication 18 ou 19, caractérisé en ce que le programme de lavage peut être interrompu, et en ce qu'au moins un programme de lavage spécial paramétrable peut être mis en oeuvre pendant l'interruption du programme de lavage.
     
    21. Procédé avec au moins un équipement de mesure pour la définition d'au moins une grandeur réglée selon l'une des revendications 16 à 20, caractérisé en ce que la grandeur réglée mesurée est, par le dosage d'au moins un composant de l'agent de lavage de vaisselle, de préférence du composant alcalin ou de l'agent dispersant, alignée par l'équipement de commande ou régulation (27), éventuellement en continu, sur une valeur de consigne paramétrable, de préférence variable dans le temps.
     
    22. Procédé selon la revendications 21, caractérisé en ce que, à partir d'une comparaison de la grandeur réglée mesurée avec la valeur de consigne, la quantité à doser d'un premier composant de l'agent de lavage de vaisselle, de préférence du composant alcalin et, à partir de cela, via un rapport quantitatif paramétrable, les quantités à doser des autres composants de l'agent de lavage de vaisselle sont définies.
     
    23. Procédé selon la revendication 21 ou 22, caractérisé en ce que l'équipement de mesure (26) est une sonde de conductibilité électrique, et en ce que la grandeur réglée est la conductibilité électrique d'une composition d'eau de lavage ou d'une eau de rinçage.
     
    24. Procédé selon l'une des revendications 16 à 23, caractérisé en ce que, en plus, encore au moins un agent de blanchiment et/ou de désinfection et/ou au moins un agent de rinçage sont dosés par l'équipement de dosage (1) dans le lave-vaisselle (2), ensemble ou dans des endroits de l'agent de lavage de vaisselle séparés spatialement.
     
    25. Procédé selon l'une des revendications 16 à 24, caractérisé en ce que le composant alcalin présente au moins un inhibiteur de corrosion, de préférence au moins un silicate, et au moins 30 % d'hydroxyde de potassium.
     
    26. Procédé selon l'une des revendications 16 à 25, caractérisé en ce que l'agent dispersant présente 5 à 15 % de phosphonate et/ou de polycarboxylate.
     
    27. Procédé selon l'une des revendications 16 à 26, caractérisé en ce que l'agent complexant présente au moins 30 % de nitriloacétate de sodium et moins de 5 % de phosphonate.
     
    28. Procédé selon la revendication 24, caractérisé en ce que l'agent de blanchiment et/ou de désinfection présente 35% de peroxyde d'hydrogène et/ou de solution d'hypochlorite de sodium avec 15 % de chlore actif.
     
    29. Procédé selon l'une des revendications 24 à 28, caractérisé en ce que l'agent de rinçage présente plus de 5% et moins de 15 % d'agents tensio-actifs non ioniques et/ou d'agents de conservation et/ou d'agents solubilisants et/ou de colorants.
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente