[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines hohe Kohlenstoffgehalte
aufweisenden martensitischen Stahlbands. Stahlbänder dieser Art werden üblicherweise
aus stranggegossenen Brammen erzeugt, die anschließend warmgewalzt werden.
[0002] Derart hergestellte nichtrostende, beispielsweise unter den Werkstoffnummern 1.4110
oder 1.4116 bekannte martensitische Stähle neigen insbesondere dann, wenn sie höhere
Kohlenstoff- und Chromgehalte aufweisen, beim Anwalzen zu mittigen Aufspaltungen der
Brammen. Bei der nachfolgenden Warmbandwalzung kann es dadurch zur Blasenbildung und
zu skiartigen Aufreißungen kommen, die erhebliche Prozessstörungen verursachen.
[0003] Es sind umfangreiche Studien mit dem Ziel durchgeführt worden, die als Ursache für
das Phänomen des Aufspaltens der Brammen erkannten Kernseigerungen in den Brammen
zu verringern. So ist beispielsweise versucht worden, die Menge der Seigerungen durch
verstärktes elektromagnetisches Rühren oder durch langzeitige Diffusionsglühungen
der Brammen zu reduzieren. Diese Versuche haben jedoch nicht zu dem gewünschten Erfolg
geführt.
[0004] Aufgrund der im Zuge ihrer Erzeugung sich einstellenden Eigenarten ergeben sich für
rostfreie Stahlbänder mit hohen Kohlenstoffgehalten eine ganze Reihe von Einschränkungen,
die sich insbesondere in Bezug auf ihre Verwendung für die Herstellung von Schneidwaren
negativ auswirken. So zeigen konventionell hergestellte und verarbeitete Stähle der
in Rede stehenden Art im feingeschliffenen Zustand Oberflächenmarkierungen, die eine
deutliche Beeinträchtigung des Erscheinungsbilds der aus dem Stahl hergestellten Produkte
nach sich ziehen. Ebenso ergeben sich Mikrospalten, die den Ausgangspunkt für Spalt-
und Lochfraßkorrosion bilden können. Die bei konventioneller Herstellweise unvermeidbaren
hohen Gehalte an Primärkarbiden binden darüber hinaus bis zu 70 % des im Stahl enthaltenen
Chroms, so dass nur noch ein relativ geringer Gehalt an gelöstem Chrom in der Matrix
des Stahls mit der Folge vorhanden ist, dass der Stahl insgesamt eine verminderte
Korrosionsbeständigkeit aufweist. Schließlich kann es insbesondere bei der Herstellung
von Messerklingen zu Aufspaltungen des Werkstoffs kommen, so dass der jeweilige Messerrohling
unbrauchbar wird.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung bestand darin, ein kostengünstig durchführbares Verfahren
zur Herstellung von nichtrostenden hochkohlenstoffhaltigen martensitischen Stahlbändern
anzugeben, die auch höchsten Qualitätsanforderungen hinsichtlich der Erscheinung,
Verwendbarkeit und Korrosionsbeständigkeit des aus ihnen hergestellten Endprodukts
gerecht werden.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zum Herstellen eines hohe
Kohlenstoffgehalte aufweisenden martensitischen Stahlbands gelöst, bei dem ein Stahl
mit (in Gew.-%) C: ≥ 0,15 %, Cr: 12,0 - 20,0 %, Si: ≤ 1,0 %, Mn: ≤ 2,0 %, Mo: ≤ 2,0
%, Ni: ≤ 1,0 %, V: ≤ 1,0 %, N: ≤ 0,1 %, Ti: ≤ 0,1 %, Rest Eisen und unvermeidbare
Verunreinigungen erschmolzen wird und bei dem die derart erschmolzene Stahlschmelze
in einem zwischen zwei rotierenden Walzen oder Rollen gebildeten Gießspalt zu einem
Dünnband mit einer Dicke von maximal 10 mm gegossen wird, wobei die Walzen oder Rollen
derart stark gekühlt werden, dass das Dünnband im Gießspalt mit einer Abkühlgeschwindigkeit
von mindestens 200 K/s abkühlt.
[0007] Bevorzugt enthält der Stahl 13,00 bis 16,00 Gew.-% Cr, 0,5 bis 1 Gew.-% Mo und 0,3
bis 0,60 Gew.-% C.
[0008] Die Gehalte an Cr, Mo und C sind in der erfindungsgemäß verwendeten Legierung hinsichtlich
der Wirkung dieser Elemente optimiert. Kohlenstoff führt als Austenitbildner zu einer
Erhöhung der Martensithärte, neigt aber zu Seigerungen, was die Gefahr von Primärkarbidbildung
mit sich bringt. Cr und Mo führen als starke Ferritbildner zur Einengung des Austenitgebiets
bei hohen Temperaturen und erhöhen die Korrosionsbeständigkeit des Stahls. Mo verbessert
dabei die Korrosionsbeständigkeit im stärkeren Ausmaß als Cr. Dies gilt insbesondere
im Hinblick auf die Lochfraßbeständigkeit, hinsichtlich der die Wirkung von Molybdän
etwa dreifach besser ist als die von Chrom. Bei zu hohen Mo-Gehalten kann es allerdings
ebenfalls zu Seigerungen mit der Gefahr der Bildung von Primärkarbiden kommen.
[0009] Die Begrenzung der Gehalte an Cr und Mo nach oben ist dementsprechend aufgrund der
Härtbarkeit gegeben. Für eine gute Härtbarkeit ist eine weitgehende Austenitisierung
bei Härtetemperatur angestrebt. Cr und Mo als Ferritbildner führen bei zu hohen Gehalten
u.a. zu unerwünschten Ferritanteilen im Härtegefüge. Die Begrenzung der Gehalte an
Mo und Cr nach unten ergeben sich durch die Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit.
Bei zu niedrigen Gehalten an diesen Elementen ist keine ausreichende Korrosionsbeständigkeit
mehr gegeben. Erfindungsgemäß erzeugtes Stahlband weist trotz seiner hohen Kohlenstoffund
Chromgehalte einen Gefügeaufbau auf, bei dem die Existenz von groben Primärkarbiden
auf ein Minimum reduziert und Karbidzeiligkeiten weitestgehend vermieden sind. Um
dies zu erreichen, macht sich die Erfindung die grundsätzlich bekannte Technik des
Dünnbandgießens zunutze. Beim Dünnbandgießen wird der schmelzflüssige Stahl zwischen
den Walzen oder Rollen beispielsweise einer in der Fachsprache als "Double-Roller"
bezeichneten Zweirollen-Gießmaschine vergossen. Erfindungsgemäß wird er dabei so stark
abgekühlt, dass die Bildung von Makroseigerungen stark reduziert wird.
[0010] Es hat sich überraschend erwiesen, dass ein erfindungsgemäß erzeugtes Stahlband in
Folge der Vermeidung von Makroseigerungen hervorragende Gebrauchseigenschaften besitzt.
So ist festgestellt worden, dass Makroseigerungen, die in konventionell aus Brammen
hergestellten Stahlbändern derselben Zusammensetzung in Form von umfangreichen Kohlenstoffanreicherungen
in der Restschmelze auftreten, die Ursache der schlechten Qualität und Verarbeitungseigenschaften
von herkömmlich hergestellten Stahlbändern der gattungsgemäßen Art sind.
[0011] Demgegenüber eignen sich erfindungsgemäß erzeugte Stahlbänder besonders zur Herstellung
hochwertiger Schneidwaren, wie Messerschneiden oder vergleichbare Produkte, an deren
äußere Erscheinung einerseits und an deren Korrosionsbeständigkeit und Belastbarkeit
während der Herstellung und im Gebrauch andererseits höchste Qualitätsanforderungen
gestellt werden.
[0012] Bei konventionell über Strangguss hergestellten Brammen ist die chemische Zusammensetzung
der Matrix am Rand und im Kern der Bramme durch die Seigerungen und Primärkarbidbildung
unterschiedlich. Dadurch ergeben sich zwei unterschiedliche optimale Härtetemperaturen.
Die in der Praxis angewendete Härtetemperatur ist also immer ein Kompromiss. Im erfindungsgemäß
erzeugten Dünnband hingegen ist eine optimale Härtetemperatur anwendbar.
[0013] Die aufgrund der Herstellungsweise weitestgehend unterdrückten Seigerungen und Karbidbildungen
im Dünnband ergeben einen höheren Freiheitsgrad in der Wahl der chemischen Zusammensetzung.
Dies ermöglicht eine Optimierung der Zusammensetzung des verarbeiteten Stahls im Hinblick
auf optimale mechanische Eigenschaften des erhaltenen Produkts.
[0014] Da die Bildung grober Primärkarbide bei erfindungsgemäßer Vorgehensweise ausbleibt
und im Dünnband der Matrix dementsprechend kein Chrom entzogen wird, werden bei insgesamt
niedrigeren Legierungsanteilen an Chrom Korrosionsbeständigkeiten erreicht, die bei
konventioneller Herstellweise nur mit deutlich höheren Cr-Gehalten realisiert werden
können.
[0015] Schließlich lassen sich die Verschleißeigenschaften durch die gezielte Einbringung
von feinen Karbiden verbessern, deren Größe und Volumen über die Chemie des verwendeten
Stahls und die Abkühlgeschwindigkeit gesteuert werden können.
[0016] Dabei lässt sich das erfindungsgemäße Verfahren auf konventionellen Gießmaschinen
durchführen, ohne dass dazu zusätzliche Aggregate oder kostenträchtige Verfahrensschritte
erforderlich sind. So lässt sich mit der Erfindung kostengerecht ein hochwertiges
Stahlband herstellen, welches gegenüber konventionell erzeugten Stahlbändern gleicher
Zusammensetzung deutlich verbesserte Produkteigenschaften besitzt.
[0017] Bevorzugt wird die Dicke des im Zuge der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
gegossenen Dünnbands möglichst nah auf die angestrebte Enddicke eingestellt. So ist
es beispielsweise günstig, wenn die Dünnbanddicke 1 mm bis 5 mm, insbesondere 1 mm
bis 3 mm, beträgt. Derart dünne Bänder lassen sich mit geringem Aufwand zu warmgewalztem
Band mit einer Dicke verarbeiten, die eine unmittelbare Verarbeitung zum Endprodukt
ohne zwischengeschaltetes Kaltwalzen möglich macht.
[0018] Dabei wird das Warmwalzen bevorzugt inline auf das Bandgießen folgend durchgeführt,
indem das den Gießspalt verlassende gegossene Dünnband in einem kontinuierlich auf
das Gießen folgenden Arbeitsschritt warmgewalzt wird. Der während des Warmwalzens
erzielte Gesamtumformgrad sollte dabei typischerweise 25 - 40 % betragen. Durch einen
derart niedrigen, deutlich unter den in Warmbreitbandstraßen beim Walzen von Brammen
erforderlichen Umformgraden liegenden Gesamtumformgrad, wird die zeilige Ausbildung
von ggf. vorhandenen Primärund Sekundärkarbiden sicher vermieden.
[0019] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Es zeigen:
- Diag. 1
- das Profil der C-Massenanteile über die Dicke eines erfindungsgemäß erzeugten Dünnbandes,
- Diag. 2
- das Profil der C-Massenanteile über eine Mittellage der Dicke einer konventionell
erzeugten Bramme,
- Diag. 3
- das Profil der Cr-Massenanteile über die Dicke eines erfindungsgemäß erzeugten Dünnbandes,
- Diag. 4
- das Profil der Cr-Massenanteile über eine Mittellage der Dicke einer konventionell
erzeugten Bramme,
- Diag. 5
- das Profil der Mo-Massenanteile über die Dicke eines erfindungsgemäß erzeugten Dünnbandes,
- Diag. 6
- das Profil der Mo-Massenanteile über eine Mittellage der Dicke einer konventionell
erzeugten Bramme.
[0020] Zum Nachweis der bei erfindungsgemäßer Vorgehensweise erzielten Vorteile ist ein
Stahl mit einer an sich bekannten, in der nachfolgenden Tabelle 1 wiedergegebenen
Zusammensetzung (Werkstoffnummer 1.4110 (X 55 CrMo 14)) erschmolzen worden, und in
einer Zweirollen-Gießmaschine zu einem Dünnband von 2,5 mm Dicke vergossen worden.
Die im Gießspalt erzielte Abkühlgeschwindigkeit betrug während des Gießens des Dünnbandes
mindestens 200 K/s.
Tabelle 1
| C |
Si |
Mn |
P |
S |
Cr |
Mo |
V |
Rest |
| 0,48 |
0,3 |
0,39 |
0,017 |
0,005 |
15,0 |
0,66 |
0,09 |
Fe, Verun. |
| Angaben in Gew.-% |
[0021] Zu Vergleichszwecken wurde aus einer Stahlschmelze mit einer vergleichbaren, in der
nachstehenden Tabelle 2 angegebenen Zusammensetzung im Strangguss eine Bramme mit
einer Dicke von 240 mm erzeugt.
Tabelle 2
| C |
Si |
Mn |
P |
S |
Cr |
No |
V Rest |
| 0,55 |
0,4 |
0,33 |
0,018 |
0,002 |
14,5 |
0,66 |
0,09 Fe, Verun. |
| Angaben in Gew.-% |
[0022] In den Diagrammen 1, 3 und 5 sind über die Dicke des erfindungsgemäß gegossenen Dünnbandes
die Massenanteile an C, Cr, Mo aufgetragen. Es zeigt sich jeweils eine gleichmäßige,
im wesentlichen homogene Verteilung. Für keine der betrachteten Elemente sind besondere
Anreicherungen in der Bandmitte zu beobachten. Dies ist insbesondere in Bezug auf
die Massenverteilung von C und Cr bemerkenswert, deren starke Konzentrierung im Mittenbereich
des Bandes zu den Problemen bei der Verarbeitung und der Produktqualität führen.
[0023] Bei erfindungsgemäß erzeugtem Dünnband ist dagegen in Richtung der Mitte der Banddicke
sogar eine leicht negative Seigerung zu beobachten. Das mit Makroseigerungen bei konventionell
erzeugten Dünnbramen verbundene Auftreten von groben Primärkarbiden ist beim erfindungsgemäß
erzeugten Dünnband somit im wesentlichen vollständig unterdrückt worden.
[0024] Sofern Primärkarbide vorhanden sind, zeichnen sie sich durch eine geringe Größe mit
einem Durchmesser aus, der regelmäßig sehr viel kleiner als 5 µm ist. Auf diese Weise
ist die beim Stand der Technik bestehende Gefahr der Chromverarmung in der Matrix
bei dem erfindungsgemäß erzeugten Dünnband auf ein Minimum reduziert. Ebenso ist die-beim
Stand der Technik stets bestehende Gefahr von Oberflächenausbrüchen beim Schleifen
nicht mehr vorhanden.
[0025] Vielmehr führen die fein verteilt vorliegenden Karbide im erfindungsgemäß gegossenen
Dünnband zu einer Erhöhung der Karbiddichte und damit zur Verfestigung der Matrix
des Stahls. Diese wird infolgedessen bei abrasiver Belastung weniger stark ausgewaschen.
Im Ergebnis führt die feine Verteilung der Karbide so zu einer Erhöhung der Schneidhaltigkeit
und Standzeit der aus erfindungsgemäß erzeugtem Dünnband hergestellten Endprodukte,
wie Messerschneiden oder ähnlichem.
[0026] In den Diagrammen 2, 4 und 6 sind die Verteilungen der Massenanteile an C, Cr und
Mo für eine 80 mm dicke Mittenlage der zu Vergleichszwecken hergestellten Bramme dargestellt.
Es ist jeweils eine deutliche Anreicherung des jeweiligen Legierungsbestandteils in
der Brammenmitte zu beobachten. Der Kohlenstoff, der zum Teil in grob ausgebildeten
Primärkarbiden abgebunden ist, erreicht dabei Massenanteile von bis zu 2,5 %.
[0027] Die Gegenüberstellung der Massenverteilungen von C, Cr und Mo in dem erfindungsgemäß
hergestellten gegossenen Dünnband und mit den entsprechenden Massenverteilungen in
der konventionell erzeugten Bramme ergibt deutlich, dass erst durch das erfindungsgemäß
durchgeführte Vergießen der Stahlschmelze in einer Zweirollen-Gießmaschine bei gleichzeitig
ausreichend schneller Abkühlung im Gießspalt die Voraussetzungen für deutlich verbesserte
Eigenschaften eines hochkohlenstoffhaltigen martensitischen Stahlbands geschaffen
worden sind, welches sich unproblematisch zu einem Endprodukt verarbeiten lässt und
optimale Gebrauchseigenschaften besitzt.
1. Verfahren zum Herstellen eines hohe Kohlenstoffgehalte aufweisenden martensitischen
Stahlbands,
- bei dem ein Stahl mit (in Gew.-%)
| C |
≥ 0,15 % |
| Cr |
12,0 - 20,0 % |
| Si |
≤ 1,0 % |
| Mn |
≤ 2,0 % |
| Mo |
≤ 2,0 % |
| Ni |
≤ 1,0 % |
| V |
≤ 1,0 % |
| N |
≤ 0,1 % |
| Ti |
≤ 0,1 % |
Rest Eisen und unvermeidbare Verunreinigungen erschmolzen wird und
- bei dem die Stahlschmelze in einem zwischen zwei rotierenden Walzen oder Rollen
gebildeten Gießspalt zu einem Dünnband mit einer Dicke von maximal 10 mm gegossen
wird,
- wobei die Walzen oder Rollen derart stark gekühlt werden, dass das Dünnband im Gießspalt
mit einer Abkühlgeschwindigkeit von mindestens 200 K/s abgekühlt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stahl 13,00 bis 16,00 Gew.-% Cr enthält.
3. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stahl 0,5 bis 1 Gew.-% Mo enthält.
4. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stahl 0,3 bis 0,60 Gew.-% C enthält.
5. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des gegossenen Dünnbands 1 mm bis 5 mm, insbesondere 1 mm bis 3 mm beträgt.
6. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das den Gießspalt verlassende gegossene Dünnband in einem kontinuierlich auf das
Gießen folgenden Arbeitsschritt warmgewalzt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der während des Warmwalzens erzielte Gesamtumformgrad 25 - 40 % beträgt.
8. Verwendung eines Stahlbands hergestellt durch das gemäß einem der Ansprüche 1 bis
7 ausgebildete Verfahren zur Herstellung von Schneidwaren, insbesondere Messerklingen.