[0001] Die Erfindung betrifft eine Falzschwertantriebsvorrichtung für ein Falzmaschine nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der DE-38 09 449 C1 ist eine Falzschwertantriebsvorrichtung für eine Falzmaschine
bekannt, bei ein zwangsgeführtes Falzschwert über Verbindungslenker mit zwei Schwenkgliedern
verbunden ist, die für einen Antrieb des Falzschwertes synchron hin- und her verschwenkt
werden. Aufgrund dieser Konstruktion hat die Geschwindigkeit des Falzschwertes einen
sinusförmigen Verlauf, wie er in Fig. 5 in einem Weg - Zeit -Diagramm gezeigt ist.
s
1 bezeichnet hierbei die obere Endlage des Falzschwertes, s
2 die Lage des Falzschwertes bei Auftreffen auf den Bogen und s
3 den unteren Umkehrpunkt des Falzschwertes. Wie zu erkennen ist, nimmt die Geschwindigkeit
des Falzschwertes vor Erreichen des unteren Umkehrpunkts ab. Der Bogen wird durch
die mit hoher Geschwindigkeit drehenden Falzwalzen erfasst und von dem Falzschwert
abgezogen. Aufgrund des langsamen Rückhubs des Falzschwertes kommt der Bogen nochmals
mit dem Falzschwert in Kontakt. Dies kann zur Folge haben, dass insbesondere perforierte
Bögen bei der Übergabe an die Falzwalzen verzogen und daher bei der Weiterverarbeitung
innerhalb der Falzmaschine ungenau gefalzt werden können.
[0003] Darüber hinaus ist beispielsweise aus der DE-PS 637 535 eine pneumatisch gesteuerte
Falzschwertantriebsvorrichtung bekannt, die eine in vertikaler Richtung geführte Antriebsstange
aufweist, an deren unterem Ende ein Falzschwert angebracht ist. An der Antriebsstange
ist ein Hubkolben angebracht, der in einem zylindrischen Gehäuse geführt ist. Unter
der Wirkung einer sich an dem Gehäuse abstützenden Feder wird die Antriebsstange in
einer oberen Einstellung gehalten. Um das Falzschwert in die untere Falzstellung zu
bewegen, wird der Raum des Gehäuses unterhalb des Kolbens mit Unterdruck beaufschlagt,
so dass sich der Kolben mit Antriebsstange und Falzschwert nach unten bewegt. Der
Verlauf der Geschwindigkeit der Antriebsstange und des Falzschwerts ist mit einem
pneumatischen Antrieb jedoch nicht steuerbar; dies führt insbesondere zu einem harten
Aufprall in den Endlagen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit konstruktiv einfachen Mitteln eine
Falzschwertantriebsvorrichtung zu schaffen, die ein exaktes Falzen eines Bogens durch
das Falzschwert gewährleistet.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Falzschwertantriebsvorrichtung mit
den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen
Falzschwertantriebsvorrichtung sind Gegenstand der Patentansprüche 2 bis 7.
[0006] Bei einem idealen Falzvorgang mit einem wird der Bogen mit geringer Geschwindigkeit
(annähernd Null) erfasst, um ein Reißen des Bogens beim Auftreffen des Falzschwertes
zu verhindern. Nachdem der Bogen von dem Falzschwert erfasst worden ist, muß der Bogen
bis zum Verlassen des Falzschwertes ständig sicher geführt werden. Dies ist nur bei
einer Schwertgeschwindigkeit gewährleistet, die an die Falzwalzengeschwindigkeit angepasst
ist, da nur dann der Kontakt zwischen Bogen und Falzschwert während des gesamten Hubes
bestehen bleibt. Bei der Bogenübergabe sind die Bogengeschwindigkeit, die Schwertgeschwindigkeit
und die Falzwalzenumfangsgeschwindigkeit ebenfalls gleich.
[0007] Wenn das Falzschwert unmittelbar nach Erfassung des Bogens von den Falzwalzen ruckartig
zurückgezogen wird, wird die Falzqualität wesentlich erhöht. In diesem Fall übertrifft
die hohe Reibung zwischen Bogen und Falzwalzen in Verbindung mit der hohen Papiergeschwindigkeit
(Impuls) bei weitem die geringe Reibung des Bogens mit dem Falzschwert bei der Rückwärtsbewegung,
so dass eine sichere Bogenführung und -übergabe gewährleistet ist.
[0008] Die Verwendung eines Voice-Coil-Antriebs als Hubantrieb ermöglicht es, den Geschwindigkeitsverlauf
des Falzschwertes nach Wunsch zu steuern, wobei eine hohe Dynamik bei geringem und
einfachem Bauaufwand erreicht wird.
[0009] Voice-Coil-Antriebsysteme basieren auf der Technologie eines Lautsprechers. Ein Voice-Coil-Antrieb
bzw. Voice-Coil-Aktuator ist ein zweipoliger nichtkommutierter Antriebsmechanismus
mit limitiertem Weg. Er verfügt über eine lineare Kennlinie, eine hohe Wiederhol-
und Positioniergenauigkeit und ist frei von Hysterese. Der Voice-Coil-Antrieb hat
eine niedrige elektrische und mechanische Zeitkonstante und hat eine hohe Ausgangsleistung
im Verhältnis zu seiner Masse und seinem Volumen.
[0010] Ein Voice-Coil-Aktuator besteht aus zwei Komponenten, einem Spulenkörper, der ein
nichtmagnetisches Stützelement aufweist, auf das eine Spule gewickelt ist, und einem
Magnetkörper mit einem Magnetkreis aus Dauermagneten. Im eingebauten Zustand befindet
sich die Spule in dem Luftspalt des Magnetkreises. Ein Element ist dabei mechanisch
befestigt, um die Bewegung entlang des Kraftvektors zu ermöglichen. Fließt ein Spulenstrom,
wird eine Kraft generiert. Richtung und Amplitude werden dabei von der Stromstärke
und -richtung bestimmt.
[0011] Ein Beispiel eines Voice-Coil-Aktuators ist beispielsweise in dem Prospekt "Voice
Coil Aktuatoren" der BEI Kimco Magnetics Division beschrieben.
[0012] Mit einem Voice-Coil-Antrieb ist es möglich, alle oben erwähnten Anforderungen zu
erfüllen, so dass gute reproduzierbare Falzergebnisse bei engen Toleranzen möglich
sind.
[0013] Die Kraft und die Geschwindigkeit des Voice-Coil-Aktuators ist so hoch, das gesteuerte
langsamere Phasen möglich sind. Die erforderliche Gesantzeit wird trotzdem erreicht.
[0014] Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnit einer Falzschwertantriebsvorrichtung
Fig. 2 die Übergabe eines Bogens in einen Falzwalzenspalt
Fig. 3 schematisch die Bestimmung der Falzschwertgeschwindigkeit
Fig. 4 ein Weg - Zeit - Diagramm der Falzschwertbewegung
Fig. 5 ein Weg - Zeit - Diagramm der Falzwertbewegung einer bekannten Falzschwertantriebsvorrichtung.
[0015] Die in Fig. 1 gezeigte Falzschwertantriebsvorrichtung weist eine Montageplatte 3
auf, mittels derer die Falzschwertantriebsvorrichtung an einer Falzmaschine ortsfest
befestigt werden kann. Die Falzschwertantriebsvorrichtung weist außerdem ein Gehäuse
30 auf, das eine zylindrische Gehäusewandung 12 umfasst, die an ihrer oberen Stirnseite
durch einen oberen Gehäusedeckel 8 und an ihrer unteren Stirnseite durch einen unteren
Gehäusedeckel 17 geschlossen ist. Das Gehäuse 30 ist um eine horizontale Schwenkachse
2 verschwenkbar, die durch den oberen Gehäusedeckel 8 hindurchgeht. Die Neigung des
Gehäuses 30 kann mittels einer durch die Montageplatte 3 hindurchgehenden Schraube
5 eingestellt werden, die in Gewindeeingriff mit dem unteren Gehäusedeckel 17 steht.
Zwischen dem unteren Gehäusedeckel 17 und der Montageplatte 3 ist ein elastisches
Element 4 angeordnet, durch das auf das Gehäuse 30 eine Vorspannung in einer von der
Montageplatte 3 abgewandten Richtung ausgeübt wird. Die Höhe des Gehäuses 30 ist über
eine Gewindestange 1 einstellbar
[0016] Durch das Gehäuse 30 geht koaxial eine Antriebsstange 11 hindurch. Die Antriebsstange
11 wird in ihrem oberen Bereich von einer zylindrischen Distanzbuchse 7 umgeben, die
durch eine zentrale Durchgangsöffnung 32 in dem oberen Gehäusedeckel 8 hindurchgeht
und in dieser geführt ist.
[0017] Das untere Ende der Antriebsstange 11 ist in einer zentralen Durchgangsöffnung 34
in dem unteren Gehäusedeckel 17 geführt.
[0018] An der Unterseite des oberen Gehäusedeckels 8 ist ein Spulenkörper 9 befestigt, der
von einem nichtmagnetischen Stützelement gebildet ist, um das eine Spule gewickelt
ist. Der Spulenkörper 9 weist eine zentrale Durchgangsöffnung 40 auf, durch die die
Distanzbuchse 7 und die Antriebsstange 11 hindurchgehen. Unterhalb des Spulenkörpers
9 ist in dem Gehäuse 30 ein Magnetkörper 13 angeordnet, der von einem Magnetkreis
aus Dauermagneten gebildet wird. Die Antriebsstange 11 geht durch eine zentrale Durchgangsöffnung
42 in dem Magnetkörper 13 hindurch, wobei der Außendurchmesser der Antriebsstange
11 in diesem Bereich im wesentlichen dem Innendurchmesser der Durchgangsöffnung 42
entspricht. Unterhalb des Magnetkörpers 13 weist die Antriebsstange 11 einen Abschnitt
44 mit erweitertem Durchmesser auf, an dem der Magnetkörper 13 mit seiner unteren
Stirnseite anliegt, wobei zwischen der unteren Stirnseite des Magnetkörpers 13 und
dem Abschnitt 44 eine Ausgleichsscheibe 14 angeordnet ist. Der Abschnitt 44 der Antriebsstange
11 wird in dem Bereich zwischen der Ausgleichsscheibe 14 und der Oberseite des unteren
Gehäusedeckels 17 von einer Schraubenfeder 15 umgeben, die den Magnetkörper 13 und
die Antriebsstange 11 nach oben vorspannt, damit das Falzschwert 18 in stromlosen
Zustand nicht herunterfallen kann.. Die obere Stirnseite des Magnetkörpers 13 liegt
an der unteren Stirnseite der Distanzbuchse 7 an, wobei der Magnetkörper durch Anziehen
einer mit dem oberen Ende der Antriebsstange 11 in Gewindeeingriff stehenden Mutter
6 zwischen der Distanzbuchse 7 und dem Abschnitt 44 fixiert wird.
[0019] Der Außendurchmesser des Magnetkörpers 13 ist etwas geringer als der Innendurchmesser
der Gehäusewandung 12. Im oberen Bereich weist der Magnetkörper 13 einen Ringflansch
38 auf, dessen Außendurchmesser im wesentlichen dem Innendurchmesser der Gehäusewandung
12 entspricht..
[0020] Der Außendurchmesser des Spulenkörpers 9 entspricht im wesentlichen dem Außendurchmesser
des Magnetkörpers 13. Wenn sich der Magnetkörper 13 wie in Fig. 1 gezeigt in seiner
obersten Endstellung befindet, wird der Spulenkörper 9 und der obere Abschnitt des
Magnetkörpers 13 von einer ringförmigen oberen Endlagendämpfung 10 umgeben, an die
der Flansch 38 anschlägt. Auf der oberen Seite des unteren Gehäusedeckels 17 ist eine
ringförmige untere Endlagendämpfung 16 angebracht, an der die Ausgleichsscheibe 14
anschlägt, wenn die Antriebsstange 11 in ihre unterste Endstellung bewegt wird.
[0021] Am unteren, aus dem Gehäuse 30 vorstehenden Ende der Antriebsstange 11 ist ein Falzschwert
18 auf bekannte Weise befestigt.
[0022] Durch Anlegen eines Stroms auf den Spulenkörper 9 wird eine Kraft generiert, wobei
die Richtung und die Amplitude von der Stromstärke und -richtung bestimmt wird.
[0023] Fig. 2 zeigt die Bewegung des Falzschwertes in einen Falzwalzenspalt 26 zwischen
zwei Falzwalzen 22, 24 zur Einführung eines Bogens 20 in den Falzwalzenspalt 26. Mit
S
1 ist die oberste Endstellung des Falzschwertes 18, mit S
2 die Höhe des Falzschwertes 18 beim Auftreffen auf den Bogen 20 und mit S
3 die unterste Stellung des Falzschwertes 18 gekennzeichnet.
[0024] Um eine Reibung zwischen dem Bogen 20 und den Falzwalzen 22, 24 zu verhindern, ist
die Falzwalzengeschwindigkeit und die Bogengeschwindigkeit idealerweise bis zur Papierübergabe
gleich.
[0025] Fig. 3 zeigt die theoretische Ermittlung der Geschwindigkeit v
sch des Falzschwertes 18 unter der Voraussetzung dass die Geschwindigkeit v
p des Bogens 20 und die tangentiale Umgangsgeschwindigkeit v
fw der Falzwalzen 22, 24 gleich ist. Die Geschwindigkeit v
sch wird aus einem Vektorendreieck ermittelt. Dabei wird der senkrecht gerichtete Vektor
v
sch an die Spitze des horizontalen Vektors der Geschwindigkeit v
p angehängt. Die Länge des senkrechten Vektors v
sch bis zu seinem Schnittpunkt mit der Tangente zur Falzwalze durch den Anfang des Vektors
v
p ergibt die Größe der Geschwindigkeit v
sch.
[0026] Ein optimales Zeit - Weg - Diagramm für die Bewegung des Falzschwertes ist in Fig.
4 gezeigt. Dabei wird das Falzschwert mit relativ hoher Geschwindigkeit zwischen den
Stellungen s
1 und s
2 bewegt, wobei das Falzschwert vor der Stellung s
2, an der es auf den Bogen auftrifft, abgebremst wird, so dass es mit geringer Geschwindigkeit
auf den Bogen auftrifft.
[0027] Anschließend wird das Falzschwert bis zur Erreichung der untersten Endstellung so
bewegt, dass die Geschwindigkeit des unteren Endes des Falzschwertes dem in Bewegungsrichtung
des Falzschwertes verlaufenden Anteil der Falzwalzenumfangsgeschwindigkeit auf Höhe
des unteren Endes des Falzschwertes entspricht. In der untersten Endstellung wird
der Bogen mit absoluter Falzwalzenumfangsgeschwindigkeit an die Falzwalzen übergeben.
Daraufhin wird das Falzschwert ruckartig in seine oberste Endstellung zurückbewegt.
Die Rückwärtsbewegung erfolgt vorteilhafterweise mit sehr hoher Geschwindigkeit, die
so groß ist, dass aufgrund der Trägheit des Bogens kein Bogenrückzug mehr möglich
ist.
[0028] Wie obenstehend ausgeführt wurde, sind die Bogengeschwindigkeit, die Falzwalzengeschwindigkeit
und die Schwertgeschwindigkeit bis zur Bogenübergabe idealerweise gleich. Hierdurch
wird eine Reibung zwischen dem Bogen und den Falzwalzen verhindert. Gute Ergebnisse
werden jedoch auch erreicht, wenn die Umfangsgeschwindigkeit der Falzwalzen die Bogengeschwindigkeit
um weniger als 15 % überschreitet.
[0029] Der Voice-Coil-Antrieb ist für die Bewegungssteuerung des Falzschwertes besonders
gut geeignet. Es sind jedoch auch andere hochdynamische steuerbare Antriebe möglich,
wie z.B. pneumatische oder hydraulische.
[0030] Auf die Endlagendämpfungen 10, 15 kann verzichtet werden, wenn der Hub durch die
Steuereinrichtung ohne Anschlag des Magnetkörpers (13) präzise umgestellt wird.
1. Falzschwertantriebsvorrichtung für eine Falzmaschine, mit einem Falzschwert (18),
das an einem Ende einer von einem linearen Hubantrieb für eine Auf- und Abbewegung
angetriebenen Antriebsstange (11) angebracht ist, um einen Bogen (20) in einen Falzwalzenspalt
(26) zwischen zwei Falzwalzen (22, 24) zu führen, dadurch gekennzeichnet, dass der lineare Hubantrieb (28) durch eine Steuereinrichtung so gesteuert wird, dass
das Falzschwert (18) den Bogen (20) mit niedriger Geschwindigkeit berührt und anschließend
im wesentlichen mit dem in Bewegungsrichtung des Falzschwertes (18) verlaufenden Anteil
(Vsch) der Umfangsgeschwindigkeit (Vfw) der Falzwalzen (22, 24) auf Höhe des unteren
Endes des Falzschwertes (18) bis zum Einzug zwischen den Falzwalzen (22, 24) bewegt
wird.
2. Falzschwertantriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der lineare Hubantrieb (28) durch die Steuereinrichung so gesteuert wird, dass das
im wesentlichen keine Reibung zwischen Bogen (20) und Falzwalzen (22, 24) vorhanden
ist.
3. Falzschwertantriebsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der lineare Hubantrieb (28) durch die Steuereinrichung so gesteuert wird, dass das
Falzschwert (18) ruckartig zurückgezogen wird, nachdem die Falzwalzen (22, 24) beginnen
den Bogen (20) selbstständig einzuziehen.
4. Falzschwertantriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der lineare Hubantrieb von einem Voice-Coil-Antrieb (28) gebildet wird, der einen
Spulenkörper (9) und einen Magnetkörper (13) umfasst.
5. Falzschwertantriebsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsstange (11) in Längsrichtung verschiebbar gelagert durch ein Gehäuse
(30) hindurchgeht, wobei der Spulenkörper (9) die Antriebsstange (11) umgebend in
dem Gehäuse (30) befestigt ist, und der Magnetkörper (13) bezüglich des Spulenkörpers
(9) dem Falzschwert (18) zugewandt und die Antriebsstange (11) umgebend an dieser
befestigt ist.
6. Falzschwertantriebsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkörper (13) durch eine elastische Einrichtung (15) in Richtung des Spulenkörpers
(9) vorgespannt ist, um ein Herunterfallen des Falzschwertes in stromlosen Zustand
zu verhindern.
7. Falzschwertantriebsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung vor und hinter dem Magnetkörper (13) Endlagendämpfungseinrichtungen
(10,15) im Gehäuse (30) angeordnet sind.