[0001] Die Erfindung betrifft eine Sicherungseinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Es sind Sicherungseinrichtungen als Diebstahlsicherungen bekannt, mit denen Gegenstände
unterschiedlichster Art gegen Diebstahl gesichert werden sollen. Solche Sicherungseinrichtungen
werden beispielsweise durch Ketten, Bügel oder Drahtkabel mit Schlössern gebildet.
Es ist auch bekannt, zu sichernde Gegenstände mit schwer entfernbaren Gravuren und
Registrierungen zu versehen. Im Bereich der Gebäude- und Automobiltechnik ist es bekannt,
fest installierte Sicherungseinrichtungen auf Radar-, Ultraschall- oder Infrarottechnik
zu installieren, die einen Alarm dann auslösen, wenn sich im Strahlbereich eine Person
bewegt. Ferner ist in der Automobil- und Motorradtechnik bekannt, Erschüttungssensoren
fest zu installieren, die dann einen Alarm auslösen, wenn das zu sichernde Automobil
oder Motorrad bewegt wird. Auch ist bei Automobilen und Motorrädern bekannt, Neigesensoren
fest zu installieren. Diese Sicherungseinrichtungen sind an den jeweiligen Einsatzfall
angepaßt und auch dementsprechend kostspielig.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Sicherungseinrichtung
so auszubilden, daß sie bei konstruktiv einfacher Ausbildung und Herstellung eine
einwandfreie Sicherung gewährleistet.
[0004] Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Sicherungseinrichtung erfindungsgemäß
mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0005] Bei der erfindungsgemäßen Sicherungseinrichtung wird ein Sensor verwendet, der Bewegungen
des zu schützenden Gegenstandes durch Messung einer spezifischen Größe erfaßt und
aufgrund der Lageveränderung ein entsprechendes Signal erzeugt. Dadurch muß die erfindungsgemäße
Sicherungseinrichtung nicht fest am zu sichernden Gegenstand installiert sein, sondern
kann lösbar mit ihm verbunden werden. Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung wird
ein entsprechendes Signal bereits dann erzeugt, wenn die Sicherungseinrichtung selbst
bewegt wird, beispielsweise indem sie vom zu sichernden Gegenstand abgenommen wird.
Aus diesem Grunde kann die erfindungsgemäße Sicherungseinrichtung vielfältig eingesetzt
werden. Sie kann vom Benutzer wahlweise an unterschiedlichsten Gegenständen angebracht
werden, wie an Sportgeräten, an Gepäckstücken, an PCs, an Fahrrädern und dergleichen.
Darüber hinaus kann die Sicherungseinrichtung auch als Überwachungseinrichtung verwendet
werden, beispielsweise zur Überwachung von Kleinkindern.
[0006] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung
und den Zeichnungen.
[0007] Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- in perspektivischer und schematischer Darstellung eine erfindungsgemäße Sicherungseinrichtung,
- Fig. 2
- in schematischer Darstellung eine Sender/Empfängereinheit der erfindungsgemäßen Sicherungseinrichtung,
- Fig. 3
- eine zweite Ausführungsform einer Sender/Empfängereinheit einer erfindungsgemäßen
Sicherungseinrichtung in schematischer Darstellung.
[0008] Die Sicherungseinrichtung dient dazu, Gegenstände, insbesondere persönliche Gegenstände,
gegen Diebstahl zu sichern. So können mit der Sicherungseinrichtung persönliche Wertgegenstände,
wie zum Beispiel Ski, Fahrräder, Gepäck und dergleichen, gegen Diebstahl gesichert
werden. Die Diebstahlsicherung ist transportabel und kann lösbar an dem zu sichernden
Gegenstand befestigt werden. Es besteht für den Benutzer somit die Möglichkeit, ein
und dieselbe Sicherungseinrichtung zur Sicherung unterschiedlicher Gegenstände heranzuziehen.
Darüber hinaus kann die Sicherungseinrichtung auch als Überwachungseinrichtung verwendet
werden, beispielsweise zur Überwachung von Kleinkindern in Krankenhäusern, in Kinderwagen
und dergleichen.
[0009] Fig. 1 zeigt beispielhaft eine tragbare Sicherungseinrichtung mit einem Halterungsteil
1, das als flexibles Band ausgebildet ist und an seinen Enden mit einem Klettverschluß
2, 3 versehen ist. Auf dem Halterungsteil 1 ist eine Sensoreinheit 4 befestigt.
[0010] Diese Sicherungseinrichtung wird mit dem Halterungsteil 1 um den zu sichernden Gegenstand
geschlungen, beispielsweise um abgestellte Ski. Mit dem Klettverschluß 2, 3 läßt sich
das Halterungsteil 1 einfach am zu sichernden Gegenstand befestigen und von ihm auch
wieder abnehmen. Das Halterungsteil 1 ist selbstverständlich so lang, daß es am zu
sichernden Gegenstand befestigt werden kann.
[0011] Die Sensoreinheit 4 ist kompakt ausgebildet und kann einfach am Halterungsteil 1
befestigt werden.
[0012] Die Sensoreinheit 4 ist mit einem Senderteil 5 und einem Empfängerteil 6 (Fig. 2)
versehen. Der Senderteil 5 und der Empfängerteil 6 werden über eine Batterie oder
einen Akku mit dem notwendigen Strom bzw. der notwendigen Spannung versorgt.
[0013] Die Sicherungseinrichtung hat außerdem einen beim Besitzer des zu schützenden Gegenstandes
befindlichen Empfänger und/oder Sender. Je nach Ausbildung der Sicherungseinrichtung
können Signale von der Sensoreinheit 4 am zu sichernden Gegenstand zum benutzerseitigen
Empfänger/Sender und/oder vom benutzerseitigen Empfänger/Sender an die Sensoreinheit
gesandt werden.
[0014] Die Sensoreinheit 4 wird vorteilhaft durch drahtlos übersandte Signale aktiviert.
Hierzu betätigt die jeweilige Person den bei ihr befindlichen Sender, dessen Signale
vom Empfängerteil 6 der Sensoreinheit 4 aufgenommen und dazu herangezogen werden,
die Sensoreinheit 4 zu aktivieren. Die Signale können beispielsweise Funk- oder Infrarotsignale
sein.
[0015] Es ist selbstverständlich möglich, die Aktivierung der Sensoreinheit 4 unmittelbar
an der Sensoreinheit vorzunehmen, beispielsweise durch Drücken eines entsprechenden
Schalters an der Sensoreinheit 4.
[0016] Die Sensoreinheit 4 hat wenigstens einen (nicht dargestellten) Sensor, mit dem eine
Lageveränderung des gesicherten Gegenstandes erfaßt werden kann. Bei einem ersten
Ausführungsbeispiel wird ein Magnetfeldsensor eingesetzt, mit dem die Veränderung
des Erdmagnetfeldes gemessen wird. Solche Magnetfeldsensoren sind bekannt und werden
darum auch nicht näher beschrieben. Es handelt sich bei ihnen um empfindliche elektrische
Schwingkreise, die das Erdmagnetfeld messen können. Wird der zu sichernde Gegenstand
bewegt, beispielsweise bei einem Diebstahl, mißt der Magnetfeldsensor die Veränderung
des Erdmagnetfeldes. Dadurch wird der Senderteil aktiviert, der dementsprechend Signale
erzeugt. Sie können einem an der Sensoreinheit 4 vorgesehenen optischen und/oder akustischen
Signalgeber 7 zugeführt werden, der entsprechende optische und/oder akustische Signale
direkt am zu sichernden Gegenstand erzeugt. Es ist aber auch möglich, die Sicherungseinrichtung
so auszubilden, daß die vom Senderteil 5 ausgesandten Signale drahtlos an den beim
Benutzer befindlichen Empfänger/Sender senden. Er erzeugt dann ein optisches und/oder
akustisches Signal. Dadurch wird der Benutzer darüber informiert, daß der von ihm
abgestellte und mit der Sicherungseinrichtung gesicherte Gegenstand in unerlaubter
Weise von seinem Abstellplatz entfernt wird. Der beim Benutzer befindliche Empfänger/Sender
hat eine Alarmeinheit, die je nach Ausbildung des Empfängers/Senders Blinksignale,
Tonsignale, Vibrationssignale und dergleichen, auch in Kombination miteinander auslöst.
Auf diese Weise wird der Benutzer des zu sichernden Gegenstandes zuverlässig darüber
informiert, daß sein von ihm abgelegter Gegenstand unbefugt entfernt wird.
[0017] Damit nicht bei kleineren Bewegungen des zu sichernden Gegenstandes bereits ein Alarm
erzeugt wird, ist es vorteilhaft, wenn Schwellwerte für die Größe und die Geschwindigkeit
der Veränderung des zu sichernden Gegenstandes vorgesehen sind. Werden beispielsweise
Ski abgestellt, beispielsweise während einer Mittagspause, kann es vorkommen, daß
Dritte, um an ihre Ski zu kommen, den diebstahlgesicherten Ski kurzfristig zur Seite
stellen müssen. In diesem Falle wird durch eine Schwellwertgröße verhindert, daß schon
in einem solchen Fall ein Alarm ausgelöst wird.
[0018] Vorteilhaft ist es, wenn die Größe des Schwellwertes vom Benutzer eingestellt werden
kann. Er hat dadurch die Möglichkeit, die Schwellwerte an den jeweiligen Einsatzfall
der Sicherungseinrichtung anzupassen. So kann er beispielsweise im geschilderten Fall
des Abstellens von Skiern die Schwellwerte verhältnismäßig hoch ansetzen, da damit
zu rechnen ist, daß die Skier von Dritten häufig verstellt werden, damit diese ihrerseits
an ihre Skis gelangen. Wird hingegen mit der Sicherungseinrichtung beispielsweise
ein Koffer gegen Diebstahl gesichert, wird der Schwellwert vorteilhaft sehr niedrig
eingestellt, so daß schon kleinste Bewegungen des Koffers ausreichen, um den Alarm
auszulösen.
[0019] Zur Erfassung der Änderung des Erdmagnetfeldes ist eine elektrische/elektronische
Schaltung in der Sensoreinheit 4 vorgesehen, mit der die vom Magnetfeldsensor erzeugten
Signale dem Sendeteil 5 der Sensoreinheit 4 zugeführt werden.
[0020] Als Sensor in der Sensoreinheit 4 können auch empfindliche elektrische/elektronische
Schwingkreise herangezogen werden, mit denen die Veränderung der Schwingungsfrequenz
einer kleinen metallischen, magnetischen oder dielektrischen Masse gemessen wird,
die bei Lageänderungen ihre Position zum Schwingkreis verändert. Die Signalerzeugung
und Signalübertragung erfolgt in gleicher Weise, wie anhand des Magnetfeldsensors
erläutert worden ist.
[0021] Bei einer anderen Ausführungsform wird als Sensor zur Erfassung der Lageveränderung
des zu sichernden Gegenstandes eine Kombination eines Lichtsenders und eines Lichtempfängers
verwendet. Bei einer solchen Sensorausbildung wird die Tatsache ausgenutzt, daß bei
einer Lageänderung einer kleinen Masse die Lichtreflexion und/oder Lichtransmission
geändert wird. Der Sensor erfaßt diese Änderung und erzeugt ein Signal, das durch
eine elektronische Schaltung ausgewertet wird. Wie bei den vorigen Ausführungsformen
wird von dieser elektronischen Schaltung ein entsprechendes Signal an den Senderteil
5 geliefert, der am zu sichernden Gegenstand selbst ein optisches und/oder akustisches
Signal erzeugt und/oder drahtlos ein entsprechendes Signal an den mobilen Empfänger/Sender
sendet, der sich beim Inhaber bzw. Besitzer des zu sichernden Gegenstandes befindet.
[0022] Die Sensoreinheit 4 kann auch einen piezoelektrischen Beschleunigungsaufnehmer enthalten.
Er erfaßt Beschleunigungen, die beispielsweise bei einem Diebstahl des gesicherten
Gegenstandes erzeugt werden. Seine Signale werden von einer elektronischen Schaltung
ausgewertet, die den Senderteil 5 entsprechend aktiviert, wie dies anhand der vorigen
Ausführungsbeispiele erläutert worden ist.
[0023] Die Sicherungseinrichtung kann auch einen Positionssensor 8 (Fig. 3) aufweisen, der
beispielsweise vom Besitzer des gesicherten Gegenstandes getragen wird und ein vom
Senderteil 5 der Sensoreinheit 4 ständig oder regelmäßig abgegebenes Signal erfaßt.
Der Senderteil 5 sendet drahtlos entsprechende Signale an den Positionssensor 8. Der
Senderteil 5 strahlt zum Beispiel Funksignale mit einer vorbestimmten Reichweite von
beispielsweise 50 m bis 100 m aus. Erfolgt ein Diebstahl des gesicherten Gegenstandes,
dann ändert sich der Abstand zwischen dem Senderteil 5 und dem Positionssensor 8.
Dies äußert sich in einer Änderung, in der Regel in einer Abschwächung des übersandten
Signales oder gar durch einen Abbruch der Signalverbindung zwischen dem Senderteil
5 und dem Positionssensor 8. Die im mobilen Empfänger befindliche elektronische Schaltung
wertet das vom Senderteil 5 regelmäßig oder ständig abgegebene Signal aus und löst
bei Abbruch der Verbindung oder einer Abschwächung oder einer Abschwächungsveränderung
einen Alarm aus, wie dies anhand der vorigen Ausführungsbeispiele erläutert worden
ist. Auch bei einer solchen Ausbildung ist es vorteilhaft, wenn die Sicherungseinrichtung,
insbesondere die Sensoreinheit 4, eine Schwellwerteinstellung aufweist. Dann ist es
möglich, den Schwellwert so einzustellen, daß ein Signal bzw. ein Alarm erst dann
ausgelöst wird, wenn der gesicherte Gegenstand über eine vorgegebene Strecke bewegt
worden ist. Vorteilhaft ist es wiederum, die Schwellwerthöhe einstellbar auszubilden,
so daß beispielsweise bei der Sicherung eines Koffers schon kleinste Bewegungen des
Koffers und damit Abstandsänderung erfaßt und zur Signal- und/oder Alarmauslösung
herangezogen werden.
[0024] Bei sämtlichen beschriebenen Ausbildungen von Sensoren ist es möglich, die Sicherungseinrichtung
drahtlos, beispielsweise mittels eines Funk- oder Infrarotsignales, von dem beim Benutzer
befindlichen Sender aus zu aktivieren.
[0025] Die Sicherungseinrichtung ist sehr kompakt ausgebildet und kann lösbar am jeweiligen
zu sichernden und/oder zu überwachenden Gegenstand befestigt werden. Die beim Benutzer
befindliche Empfänger/Sendereinheit mit Alarmgeber empfängt die vom Senderteil 5 der
Sicherungseinrichtung ausgesandten Signale, falls der gesicherte Gegenstand unerlaubt
entfernt werden soll. Dadurch muß der Inhaber den gesicherten Gegenstand nicht ständig
im Auge behalten. Die Sicherungseinrichtung kann zum Beispiel an Ski, an Fahrrädern,
an Gepäckstücken und dergleichen angebracht werden. Eine Lageveränderung des gesicherten
Gegenstandes wird in der beschriebenen Weise durch ein optisches und/oder akustisches
Signal direkt am gesicherten Gegenstand und/oder am mobilen Empfänger beim Inhaber
des gesicherten Gegenstandes gemeldet und Alarm gegeben. Der Sensor bildet einen wesentlichen
Bestandteil der Sicherungseinrichtung, damit von ihm die Bewegungen des gesicherten
Gegenstandes zuverlässig erfaßt werden können.
[0026] Weitere Anwendungsbeispiele, die mit der beschriebenen Sicherungseinrichtung gesichert
werden können, sind Sportgeräte, wie Fahrräder, Golf- und Taucherausrüstungen, Skateboards,
Schlittschuhe und dergleichen. Außer Gepäckstücken können auch Notebookkoffer, Aktenkoffer
und dergleichen gesichert werden. Die Sicherungseinrichtung kann an beliebigen, insbesondere
persönlichen Wertgegenständen angebracht, bei Bedarf abgenommen und an einem anderen
Gegenstand einfach befestigt werden.
[0027] Mit den beschriebenen Sicherungseinrichtungen, die kompakt ausgebildet sind, können
unterschiedlichste Gegenstände sehr einfach und dennoch zuverlässig überwacht werden,
insbesondere gegen Diebstahl. Sobald der gesicherte Gegenstand unberechtigt entfernt
wird, wird durch die hierbei verursachte Lageveränderung des Sensors der Sicherungseinrichtung
ein Signal erzeugt, das ausgewertet wird und einen Alarm auslöst. Die meßtechnischen
Sensoren erfassen sowohl die absolute Position des zu sichernden Gegenstandes (Magnetfeldsensor)
als auch die Position relativ zum Besitzer (Erfassung des Abstandes zwischen dem Sensor
und dem mobilen Empfänger des Besitzers) sowie die Geschwindigkeit der Lageänderung.
Die Sicherungseinrichtung muß nicht fest am zu sichernden Gegenstand installiert werden,
da sie so ausgebildet ist, daß sie einen Alarm dann auslöst, wenn sie bewegt wird.
Die Sicherungseinrichtung kann hierbei vielseitig eingesetzt werden. Die beschriebenen
Ausführungsformen von Sensoren sind wenig störanfällig, so daß die Sicherungseinrichtung
zuverlässig arbeitet.
[0028] Die beschriebenen Sensoren, bis auf den piezoelektrischen Beschleunigungsaufnehmer,
können wieder in den Ausgangszustand versetzt werden, wenn der gesicherte Gegenstand
beispielsweise nur versehentlich umgefallen ist und wieder in seine Ausgangsposition
zurückgebracht wird. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn Schwellwerte vorgesehen sind,
um solche unbeabsichtigten Lageveränderungen des gesicherten Gegenstandes abzufangen,
um nicht in einem solchen Fall bereits einen Alarm auszulösen.
[0029] Im einfachsten Falle ist die Sensoreinheit 4 lediglich mit dem Sensor und dem Senderteil
5 versehen. Zum Aktivieren der Sicherungseinrichtung ist es in diesem Fall notwendig,
nach dem Anlegen der Sicherungseinrichtung am zu sichernden Gegenstand die Sensoreinheit
4 manuell zu aktivieren. Selbstverständlich vorteilhaft ist jedoch, wie anhand der
Ausführungsbeispiele beschrieben, die Sensoreinheit 4 auch mit dem Empfängerteil 6
auszustatten. In diesem Falle kann die am Halterungsteil 1 vorgesehene Sensoreinheit
4 drahtlos, zum Beispiel durch ein Funk- oder Infrarotsignal, aktiviert werden. Die
entsprechende Sendeeinheit verbleibt beim Besitzer des zu sichernden Gegenstandes,
der somit auch von der Ferne die Sensoreinheit 4 aktivieren kann. Ist der Sensor ein
Magnetfeldsensor, dann wird mit ihm das am jeweiligen Ort vorliegende Erdmagnetfeld
mit hoher Genauigkeit gemessen. Das Meßsignal und seine absolute Änderung, wenn der
zu sichernde Gegenstand bewegt wird, wird durch die elektronische Schaltung ständig
kontrolliert. Vorteilhaft werden Schwellwerte festgesetzt, bei deren Überschreiten
der Senderteil 5 der Sensoreinheit 4 ein Signal an das beim Besitzer des Gegenstandes
befindliche Empfängerteil sendet. Bei ihm wird dann ein optisches und/oder akustisches
Alarmsignal ausgelöst, so daß er sofort auf einen versuchten Diebstahl reagieren kann.
Wahlweise kann auch an der Sensoreinheit 4 ein optisches und/oder akustisches Alarmsignal
ausgelöst werden.
[0030] Sollte der zu sichernde Gegenstand lediglich verstellt und wieder in seine ursprüngliche
Lage zurückgebracht worden sein, dann wird wieder der gleiche Magnetfeldwert wie zuvor
gemessen. Dies kann über den Senderteil 5 der Sensoreinheit 4 drahtlos an den beim
Besitzer befindlichen Empfänger gemeldet werden, so daß ein Alarmsignal nicht ausgelöst
wird. Die Sensoreinheit 4 ist vorteilhaft mit einem Zeitglied versehen, das gewährleistet,
daß in dem zuletzt beschriebenen Fall das Alarmsignal nicht sofort ausgelöst wird.
Von Vorteil ist es, wenn die beschriebenen Schwellwerte einstellbar sind, so daß die
Sicherungseinrichtung dem jeweiligen Einsatzfall angepaßt werden kann. So besteht
für den Benutzer die Möglichkeit, ein Alarmsignal schon dann auszulösen, wenn bereits
kleinste Lageveränderungen erfolgen.
[0031] Da der Sensor der Sensoreinheit 4 auf Lageveränderungen anspricht, ist ein Schutz
auch dann gegeben, wenn beispielsweise versucht wird, das Halterungsteil 1 vom zu
sichernden Gegenstand abzunehmen. In diesem Falle wird ebenfalls in der beschriebenen
Weise das Alarmsignal ausgelöst.
[0032] Wird mit dem Sensor der Abstand zwischen der Sensoreinheit 4 und dem Benutzer gemessen,
dann wird ein Alarmsignal ausgelöst, wenn die Signalstärke unter einen bestimmten
Wert sinkt oder die Veränderungsgeschwindigkeit des Signals höher als die Bewegung
beim normalen Gehen ist. Wird der Ausgangszustand wieder hergestellt, d.h. der Abstand
zwischen der Sensoreinheit 4 und dem Sender/Empfängerteil beim Benutzer entspricht
dem ursprünglichen Abstand, kann dies von der Sensoreinheit 4 drahtlos über entsprechende
Signale dem Sender/Empfängerteil beim Besitzer gemeldet werden.
[0033] Vorteilhaft ist die Sicherungseinrichtung so ausgebildet, daß sie vom rechtmäßigen
Besitzer deaktiviert werden kann, so daß er das Halterungsteil 1 vom zu sichernden
Gegenstand abnehmen kann, ohne daß ein Alarmsignal ausgelöst wird.
[0034] Da die Sicherungseinrichtung bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen abnehmbar
ausgebildet ist, kann sie für die unterschiedlichsten Gegenstände eingesetzt werden.
Es ist aber auch möglich, die Sensoreinheit 4 fest mit dem zu sichernden Gegenstand
zu verbinden. In diesem Falle ist es vorteilhaft, die Sensoreinheit unsichtbar an
diesem Gegenstand anzubringen. An dem Meßprinzip ändert sich dadurch nichts. Sobald
die Lage des gesicherten Gegenstandes bei aktivierter Sensoreinheit 4 verändert wird,
wird dies in der beschriebenen Weise erfaßt und zur Auslösung eines Alarmsignales
ausgenutzt.
1. Sicherungseinrichtung mit mindestens einem Sensor und wenigstens einem Sender, der
Signale zur Auslösung eines Alarmes erzeugt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor eine Lageveränderung erfaßt und ein entsprechendes Signal erzeugt.
2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sensorsignal einer Auswerteeinheit zuführbar ist, die vorteilhaft eine elektrische/elektronische
Schaltung ist.
3. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinheit dem Sender (5) vorgeschaltet ist.
4. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor ein Magnetfeldsensor ist.
5. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor elektrische Schwingkreise zur Messung der Veränderung der Schwingungsfrequenz
einer Masse bei Lageänderung relativ zum Schwingkreis aufweist.
6. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Masse metallisch ist.
7. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Masse magnetisch ist.
8. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Masse dielektrisch ist.
9. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor mindestens einen Lichtsender/Lichtempfängerteil aufweist.
10. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor eine Masse aufweist, die bei Lageänderung eine Lichtreflexion und/oder
Lichttransmission des Lichtsender/Lichtempfängerteils ändert.
11. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor als piezoelektrischer Beschleunigungsaufnehmer ausgebildet ist.
12. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor ein Positionssenor (8) ist.
13. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (5) Signale an einen benutzerseitigen Empfänger sendet.
14. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Alarm bei Über- bzw. Unterschreiten eines Schwellwertes der Meßgröße auslösbar
ist.
15. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungseinrichtung mindestens einen optischen und/oder akustischen Signalgeber
aufweist.
16. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor Teil einer Sensoreinheit (4) ist, die den Sender (5) und vorteilhaft wenigstens
einen Empfänger (6) aufweist.
17. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der benutzerseitige Empfänger wenigstens einen Sender und/oder wenigstens einen Alarmgeber
aufweist.
18. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Signalübertragung drahtlos erfolgt.
19. Sicherungseinrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor und der Sender (5) an einem Halterungsteil (1) vorgesehen sind.
20. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, daß das vorteilhaft flexible Halterungsteil (1) lösbar am zu sichernden Teil befestigbar
ist.
21. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 19 oder 20,
dadurch gekennzeichnet, daß das Halterungsteil (1) bandförmig ausgebildet ist.
22. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß das Halterungsteil (1) mit wenigstens einem Klettverschluß (2, 3) versehen ist.
23. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sender (5) einschaltbar und/oder ausschaltbar ist, vorzugsweise drahtlos.