| (19) |
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(11) |
EP 1 356 533 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.2004 Patentblatt 2004/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.01.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01M 8/04 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/000334 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/061867 (08.08.2002 Gazette 2002/32) |
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| (54) |
BRENNSTOFFZELLEN MIT INTEGRIERTER BEFEUCHTUNG SOWIE VERFAHREN ZUM BEFEUCHTEN VON BRENNSTOFFZELLEN-PROZESSGAS
FUEL CELLS WITH INTEGRATED HUMIDIFICATION AND METHOD FOR HUMIDIFYING FUEL CELL PROCESS
GAS
PILES A COMBUSTIBLE COMPORTANT UNE HUMIDIFICATION INTEGREE ET PROCEDE D'HUMIDIFICATION
DE GAZ DE PROCESSUS DE PILES A COMBUSTIBLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
31.01.2001 DE 10104246
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.10.2003 Patentblatt 2003/44 |
| (73) |
Patentinhaber: Viessmann Werke GmbH & Co |
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35107 Allendorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHOLTA, Joachim
89278 Nersingen (DE)
- JÖRRISEN, Ludwig
89231 Neu-Ulm (DE)
- GAUGLER, Bernd
89075 Ulm (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wolf, Günter, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt Günter Wolf,
An der Mainbrücke 16 63456 Hanau 63456 Hanau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 741 331 DE-A- 19 929 472
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DE-A- 19 918 850 US-A- 6 045 934
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2000, no. 12, 3. Januar 2001 (2001-01-03) -& JP 2000
260456 A (SANYO ELECTRIC CO LTD), 22. September 2000 (2000-09-22)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2000, no. 14, 5. März 2001 (2001-03-05) -& JP 2000
311699 A (SANYO ELECTRIC CO LTD), 7. November 2000 (2000-11-07)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1997, no. 11, 28. November 1997 (1997-11-28) -& JP
09 180743 A (FUJI ELECTRIC CO LTD), 11. Juli 1997 (1997-07-11)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2000, no. 24, 11. Mai 2001 (2001-05-11) -& JP 2001
196075 A (MATSUSHITA SEIKO CO LTD), 19. Juli 2001 (2001-07-19)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2002, no. 08, 5. August 2002 (2002-08-05) -& JP 2002
117881 A (HONDA MOTOR CO LTD), 19. April 2002 (2002-04-19)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
1. Feld der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft Brennstoffzellen mit integrierter Befeuchtung sowie Verfahren
zum Befeuchten von Prozeßgas für den Betrieb einer Brennstoffzelle.
[0002] Brennstoffzellen sind aufgrund ihres hohen Wirkungsgrades und ihrer niedrigen Schadstoff-
und Geräuschemissionen zur unabhängigen Stromerzeugung in kleineren und mittleren
Einheiten, für Traktionsanwendungen sowie zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung
sehr gut geeignet.
[0003] Um ein Austrocknen der Elektrolytmembran zu vermeiden, ist es bei Brennstoffzellen,
insbesondere solchen mit protonenleitenden Elektrolytmembranen bzw. Polymer-Elektrolyt-Membranen
(PEM Zellen) notwendig, dass die Prozeßgase, das heißt O
2-haltiges Gas für die Kathodenseite und H
2-haltiges Brenngas für die Anodenseite, befeuchtet werden. Zur Befeuchtung der Prozeßgase
von Brennstoffzellen sind bereits zahlreiche Verfahren vorgeschlagen worden.
2. Beschreibung des Standes der Technik
[0004] Die EP 0 629 014 B1 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Befeuchtung
von Prozeßgas für den Betrieb von Brennstoffzellen, bei dem über eine externe Versorgungsleitung
Wasser durch eine feinzerstäubende Düse in das Prozeßgas eingespritzt wird. Die Wassermenge
wird hierbei in Abhängigkeit von der zu befeuchtenden Gasmenge und der Temperatur
durch ein in der Versorgungsleitung angeordnetes Dosierventil eingestellt.
[0005] In EP 0 301 757 A2 wird eine Brennstoffzelle mit einer ionenleitenden Elektrolytmembran
beschrieben, bei der über eine externe Versorgungsleitung Wasser in die Anodenseite
eingedüst wird, um die Brennstoffzelle zu befeuchten und zu kühlen.
[0006] Die JP 07 176 313 A beschreibt eine Anordnung aus einer Brennstoffzelle und einem
Wärmetauscher, in welchem aus einer externen Versorgungsleitung zugeführtes Wasser
durch die der Abluft der Zelle entzogenen Wärme verdampft wird und damit die der Zelle
zuzuführende Luft befeuchtet wird.
[0007] Die US-A-6,106,964 beschreibt eine Anordnung aus einer PEM-Brennstoffzelle und einem
kombinierten Wärme- und Feuchtigkeitsaustauscher, der eine Prozeßgaszuführkammer und
eine Prozeßabgaskammer umfaßt, welche durch eine wasserpermeable Membran getrennt
sind. Hierbei werden Wasser und Wärme aus dem Prozeßabgasstrom auf den Prozeßgaszuführstrom
über die wasserpermeable Membran übertragen. Zwar wird bei dieser Anordnung Produktwasser
direkt zur Befeuchtung der Zelle eingesetzt. Es ist jedoch schwierig bzw. unmöglich,
den Rückführungsanteil des Produktwassers zu regulieren. Ferner werden im Produktwasser
enthaltene Verunreinigungen, wie Metallionen, ständig im Kreislauf geführt, was bei
einem längeren Betrieb zu Beeinträchtigungen der Zelle und der wasserpermeablen Membran
führen kann.
Gegenstände und Zusammenfassung der Erfindung
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Brennstoffzelle mit integrierter
Befeuchtung vorzusehen, welche keine externen Wasserzuführsysteme und Dosiereinrichtungen
benötigt und dennoch eine erhöhte Betriebssicherheit bei geringstmöglichem Zusatzwärmebedarf
der Brennstoffzelle ermöglicht. Ferner soll ein einfaches Verfahren zum Befeuchten
von Prozeßgas für den Betrieb einer solchen Brennstoffzelle angegeben werden.
[0009] Diese Aufgabe wird durch Brennstoffzellen gemäß den Ansprüchen 1 und 2 sowie Verfahren
gemäß den Ansprüchen 9 und 10 gelöst. Vorteilhafte bzw. bevorzugte Ausführungsformen
des Anmeldungsgegenstandes sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0010] Gegenstand der Erfindung ist daher gemäß einer ersten Ausführungsform eine Brennstoffzelle
mit integrierter Befeuchtung, umfassend
- eine Brennstoffzellen-Einheit mit einer Anode, einer Polymer-Elektrolyt-Membran (PEM)
und einer Kathode,
- eine Zuführleitung für O2-haltiges Gas, vorzugsweise Luft, zur Kathode,
- eine Abführleitung für wasserdampfhaltiges Kathodenabgas,
- eine Zuführleitung für H2-haltiges Brennstoffgas zur Anode,
- eine Abführleitung für wasserdampfhaltiges Anodenabgas,
- eine erste Befeuchtungseinheit für das O2-haltige Gas und/oder eine zweite Befeuchtungseinheit für das H2-haltige Brennstoffgas, wobei die erste Befeuchtungseinheit umfaßt
einen ersten Wärmetauscher, durch welchen die Zuführleitung für O2-haltiges Gas und die Abführleitung für wasserdampfhaltiges Kathodenabgas geführt
werden, wobei die Abführleitung stromabwärts des ersten Wärmetauschers mit der Zuführleitung
stromaufwärts des ersten Wärmetauschers über einen ersten Kondensatabscheider und
ein erstes Kapillarrohr verbunden ist und das erste Kapillarrohr in eine in der Zuführleitung
installierte Venturi-Düse und/oder in eine in der Zuführleitung installierte Pumpe
mündet,
- und/oder die zweite Befeuchtungseinheit umfaßt
einen zweiten Wärmetauscher, durch welchen die Zuführleitung für H2-haltiges Brennstoffgas und die Abführleitung für wasserdampfhaltiges Anodenabgas
geführt werden, wobei die Abführleitung stromabwärts des zweiten Wärmetauschers mit
der Zuführleitung stromaufwärts des zweiten Wärmetauschers über einen zweiten Kondensatabscheider
und ein zweites Kapillarrohr verbunden ist und das zweite Kapillarrohr in eine in
der Zuführleitung installierte Venturi-Düse und/oder in eine in der Zuführleitung
installierte Pumpe mündet.
[0011] Gegenstand der Erfindung ist ebenso ein Verfahren zum Befeuchten von Prozeßgas für
den Betrieb einer solchen Brennstoffzelle, bei dem das O
2-haltige Gas für die Kathode durch das wasserdampfhaltige Kathodenabgas über die erste
Befeuchtungseinheit und/oder das H
2-haltige Brennstoffgas für die Anode durch das wasserdampfhaltige Anodenabgas über
die zweite Befeuchtungseinheit befeuchtet werden.
[0012] Gegenstand der Erfindung ist gemäß einer zweiten Ausführungsform weiterhin eine Brennstoffzelle
mit integrierter Befeuchtung, umfassend
- eine Brennstoffzellen-Einheit mit einer Anode, einer Polymer-Elektrolyt-Membran (PEM)
und einer Kathode,
- eine Zuführleitung für O2-haltiges Gas, vorzugsweise Luft, zur Kathode,
- eine Abführleitung für wasserdampfhaltiges Kathodenabgas,
- eine Zuführleitung für H2-haltiges Brennstoffgas zur Anode,
- eine Abführleitung für wasserdampfhaltiges Anodenabgas,
- eine erste Befeuchtungseinheit für das O2-haltige Gas und/oder eine zweite Befeuchtungseinheit für das H2-haltige Brennstoffgas, wobei die erste Befeuchtungseinheit umfaßt
einen ersten Wärmetauscher, durch welchen die Zuführleitung für H2-haltiges Brennstoffgas und die Abführleitung für wasserdampfhaltiges Kathodenabgas
geführt werden, wobei die Abführleitung stromabwärts des ersten Wärmetauschers mit
der Zuführleitung stromaufwärts des ersten Wärmetauschers über einen ersten Kondensatabscheider
und ein erstes Kapillarrohr verbunden ist und das erste Kapillarrohr in eine in der
Zuführleitung installierte Venturi-Düse und/oder in eine in der Zuführleitung installierte
Pumpe mündet,
- und/oder die zweite Befeuchtungseinheit umfaßt
einen zweiten Wärmetauscher, durch welchen die Zuführleitung für O2-haltiges Gas und die Abführleitung für wasserdampfhaltiges Anodenabgas geführt werden,
wobei die Abführleitung stromabwärts des zweiten Wärmetauschers mit der Zuführleitung
stromaufwärts des zweiten Wärmetauschers über einen zweiten Kondensatabscheider und
ein zweites Kapillarrohr verbunden ist und das zweite Kapillarrohr in eine in der
Zuführleitung installierte Venturi-Düse und/oder in eine in der Zuführleitung installierte
Pumpe mündet.
[0013] Gegenstand der Erfindung ist schließlich ein Verfahren zum Befeuchten von Prozeßgas
für den Betrieb einer solchen Brennstoffzelle, bei dem das H
2-haltige Brennstoffgas für die Anode durch das wasserdampfhaltige Kathodenabgas über
die erste Befeuchtungseinheit und/oder das O
2-haltige Gas für die Kathode durch das wasserdampfhaltige Anodenabgas über die zweite
Befeuchtungseinheit befeuchtet werden.
[0014] Die Erfindung nutzt die Tatsache aus, dass die Brennstoffzelle an der Kathodenseite
als auch an der Anodenseite ausreichend Wasser produziert, um eine kathodeneingangsseitige
als auch anodeneingangsseitige Befeuchtung unter allen Betriebsbedingungen zu gewährleisten,
soweit das gebildete Produktwasser dem Kathodenabgasstrom bzw. Anodenabgasstrom entzogen
werden kann.
[0015] Desweiteren wird gemäß der Erfindung zur hilfsaggregatfreien Rückführung von Produktwasser
die Tatsache ausgenutzt, dass mittels einer Venturi-Düse die Druckdifferenz, welche
sich zwischen dem Wärmetauschereingang vor und dem Wärmetauscherausgang nach der Brennstoffzelle
einstellt, überwunden werden kann. Auf diese Weise erfolgt eine kontinuierliche Rückführung
des Produktwassers über die Prozeßgase der Brennstoffzelle, wodurch eine ausreichende
Befeuchtung der Elektrolytmembran gewährleistet wird. Der Rückführungsanteil des gebildeten
Produktwassers kann durch den gewählten Prozeßgasumsatzgrad sowie durch die Auslegung
der Wärmetauscher bestimmt werden.
[0016] Sollte die über die Venturi-Düse aufbringbare Druckdifferenz für den aus Wärmetauscher,
Brennstoffzellen-Einheit und Wärmetauscher bestehenden Kreislauf nicht ausreichend
sein, kann anstelle der Venturi-Düse oder zusätzlich zu dieser eine Pumpe installiert
werden, in welche das jeweilige Kapillarrohr mündet.
[0017] Gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung kann entweder nur die erste Befeuchtungseinheit
für die Kathodenseite oder nur die zweite Befeuchtungseinheit für die Anodenseite
vorgesehen sein. Vorzugsweise erfolgt der Betrieb jedoch mit beiden Befeuchtungseinheiten.
Sollte nur eine Befeuchtungseinheit vorgesehen sein, so ist es bevorzugt, die erste
Befeuchtungseinheit für die Kathodenseite einzusetzen, da die Menge des Produktwassers
an der Kathodenseite größer ist als an der Anodenseite. Gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung kann entweder nur die erste Befeuchtungseinheit für das H
2-haltige Brennstoffgas oder nur die zweite Befeuchtungseinheit für das O
2-haltige Gas vorgesehen sein. Vorzugsweise erfolgt der Betrieb jedoch mit beiden Befeuchtungseinheiten.
Sollte nur eine Befeuchtungseinheit vorgesehen sein, so ist es bevorzugt, die erste
Befeuchtungseinheit für das H
2-haltige Brennstoffgas vorzusehen, da die Menge des durch das Kathodenabgas zugeführten
Produktwassers größer ist als im Falle des Anodenabgases. Ein positiver Nebeneffekt
bei der zuletzt genannten Alternative besteht darin, dass mit dem Kathodenabgas dem
H
2-haltigen Brennstoffgas geringe Mengen Sauerstoff zugeführt werden, die dazu dienen
können, im Brennstoffgas in geringen Anteilen vorliegendes CO, das als Katalysatorgift
wirkt, durch eine an der Anode vorhandene, herkömmliche CO-selektive Katalysatorschicht
zu unschädlichem CO
2 zu oxidieren. Zur Regelung der hierfür benötigten Sauerstoffmenge können gegebenenfalls
weitere Hilfseinrichtungen vorgesehen werden.
[0018] Dadurch, dass gemäß der Erfindung das Produktwasser der Brennstoffzelle direkt eingesetzt
wird und nicht Wasser aus einer externen Versorgungseinheit zugeführt werden muss,
werden gegenüber der herkömmlichen Betriebsweise, bei der externe Wasser-Versorgungsleitungen
installiert sind, zwei wesentliche Verbesserungen erreicht: Zum ersten entfällt die
Notwendigkeit einer Dosiereinrichtung, welche in Abhängigkeit von dem jeweiligen Betriebszustand
eine genau bestimmte Menge Wasser einspritzen muss, da nach dem erfindungsgemäß beschriebenen
Prinzip immer ein konstanter Bruchteil des Produktwassers zudosiert wird und damit
die Notwendigkeit einer zusätzlichen Regelung entfällt. Wahlweise können die erfindungsgemäß
vorgesehenen Befeuchtungseinheiten dennoch eine Regeleinrichtung, wie eine Dosierpumpe,
umfassen, um die Menge des den Zuführleitungen zuzuführenden Kondensatwassers noch
exakter dosieren zu können.
[0019] Zum zweiten können gemäß der Erfindung externe Vorratsbehälter und Zuführleitungen
für Wasser entfallen, so dass die Brennstoffzelle ohne die Notwendigkeit der Zudosierung
von externem Wasser kontinuierlich betrieben werden kann.
[0020] Gegenüber dem in der US-A-6,106,964 beschriebenen Stand der Technik der Verwendung
einer wasserpermeablen Membran zur Befeuchtung der Prozeßgase besitzt das erfindungsgemäße
Prinzip den Vorteil, dass der Rückführungsanteil des Produktwassers zu der Zelle in
einfacher Weise variiert werden kann, beispielsweise durch Regelung der Druckdifferenzen
vor und nach der Venturi-Düse, wie etwa durch Änderung der Strömungsgeschwindigkeiten
der Prozeßgase oder durch Variation der Venturi-Düse, durch Variation des Durchmessers
der Kapillarrohre, welche geeigneterweise einen Innendurchmesser von 0,2 bis 10 mm,
vorzugsweise 1 bis 4 mm, aufweisen können, oder durch Auslegung der Wärmetauscher,
etwa durch Variation der Wärmetauscherfläche. Desweiteren ist es gegenüber diesem
Stand der Technik möglich, das als Kondensat anfallende Produktwasser durch Vorsehen
einer Reinigungseinheit zu reinigen bzw. zu entionisieren, beispielsweise dadurch,
dass eine Demineralisierungspatrone für das Kondensatwasser vorgesehen wird. Dadurch
gelingt es, zusätzlich zur Befeuchtung mittels Produktwasser das Brennstoffzellensystem
schädigende Verunreinigungen, wie Metallionen, aus dem im Kreislauf geführten Produktwasser
zu entfernen.
[0021] Abgesehen von den erfindungsgemäß vorgesehenen Befeuchtungseinheiten sind die weiteren
Komponenten der Brennstoffzelle von üblicher Bauart und Auslegung. So kann die Brennstoffzelle
wahlweise einen mit der Brennstoffzellen-Einheit verbundenen Kühlmittelkreislauf mit
einem weiteren Wärmetauscher und einer Pumpe zum Rezirkulieren von Kühlmittel umfassen,
um die kombinierte Strom- und Wärmeerzeugung der Zelle zu nutzen.
[0022] Die Brennstoffzellen-Einheit ist üblicherweise ein Brennstoffzellen-Stack, der eine
Vielzahl von Brennstoffeinzelzellen umfaßt.
[0023] Die Erfindung wird durch die beiliegende Zeichnung näher erläutert, wobei Figur 1
schematisch das Schaltbild einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Brennstoffzelle
mit integrierter Befeuchtung zeigt. Unter Bezugnahme auf Figur 1 zeigt 1 eine Brennstoffzellen-Einheit
mit einer Anode 2, einer Polymer-Elektrolyt-Membran 3 und einer Kathode 4, eine Zuführleitung
5 für O
2-haltiges Gas, vorzugsweise Luft, eine Abführleitung 6 für wasserdampfhaltiges Kathodenabgas,
eine Zuführleitung 7 für H
2-haltiges Brennstoffgas und eine Abführleitung 8 für wasserdampfhaltiges Anodengas.
Gemäß der hier gezeigten Ausführungsform ist sowohl eine erste Befeuchtungseinheit
mit einem ersten Wärmetauscher 9, einem ersten Kondensatabscheider 10 und einem ersten
Kapillarrohr 11 sowie einer in der Zuführleitung 5 installierten Venturi-Düse 12,
sowie eine zweite Befeuchtungseinheit mit einem zweiten Wärmetauscher 13, einem zweiten
Kondensatabscheider 14 und einem zweiten Kapillarrohr 15 sowie einer in der Zuführleitung
7 installierten Venturi-Düse 16 vorgesehen. Bei beiden Wärmetauschern 9, 13, handelt
es sich vorzugsweise um im Gegenstrom arbeitende Wärmetauscher, weiter vorzugsweise
um Plattenwärmetauscher mit einer Wärmetauscherfläche von beispielsweise 0,05 bis
2 m
2 / 100 1 durchströmendem Gas/min.
[0024] Die Prozeßgasströme werden derart geführt, dass das zu befeuchtende Gas durch die
Venturi-Düse geführt und in dieser mit dem von dem Kondensatabscheider kommenden Produktwasser
vermischt wird. Danach strömt das entstandene Gas-Wasser-Gemisch durch den Wärmetauscher,
wobei dort die zur Verdampfung des Wassers in dem Gas-Wasser-Gemisch notwendige Wärmeenergie
zugeführt wird. Das so befeuchtete Prozeßgas strömt anschliessend durch die Brennstoffzelle,
wird dort mit weiterer Feuchtigkeit in Form von Produktwasser angereichert, teilweise
umgesetzt, und strömt anschließend in Gegenrichtung durch den jeweiligen Wärmetauscher.
Dort wird durch Abkühlung das Abgas kondensiert unter Freisetzung des thermischen
Energieinhaltes sowie der Kondensationswärme.
[0025] Nach Passieren des Wärmetauschers wird das resultierende, abgekühlte Gas-Wasser-Gemisch
in dem Kondensatabscheider 10, 14 getrennt, mittels der Reinigungseinheiteinheit 23
(siehe Figur 2, vorzugsweise eine Demineralisierungspatrone) gereinigt, und das Kondensatwasser
zusammen mit einem kleinen Abgasanteil durch den in der Venturi-Düse anstehenden Unterdruck
dem zuströmenden Prozeßgas zugeführt. Der Befeuchtungsgrad des zuströmenden Prozeßgases
kann beispielsweise durch eine Auslegung der Wärmetauscherfläche oder durch Einstellung
der Strömungsgeschwindigkeit der Prozeßgase gewählt bzw. variient werden.
[0026] Beispielsweise können die Befeuchtungseinheiten auch, wie in Figur 2 dargestellt,
eine Regeleinrichtung 22 umfassen, um die Menge des den Zuführleitungen 5, 7 zuzuführenden
Kondensatwassers dosieren zu können.
[0027] Bei der gezeigten Ausführungsform ist weiterhin ein Kühlmittelkreislauf 17 mit einem
Wärmetauscher 18 und einer Pumpe 19 zum Rezirkulieren von Kühlmittel vorgesehen. Der
in der Brennstoffzelle erzeugte Strom wird über den Stromkreislauf 20 einem Wechselrichter
21 zur Lastabnahme zugeführt.
Beispiel
[0028] Gemäß der in Figur 1 gezeigten Anordnung wird eine Brennstoffzelle mit einer Befeuchtungseinheit
nur auf der Kathodenseite aufgebaut und das System mit den in der nachfolgenden Tabelle
1 wiedergegebenen Daten hinsichtlich des Feuchtegehaltes der Kathodengase betrieben.
Tabelle 1:
| Feuchtegehalte bei integrierter Kathodenbefeuchtung |
| |
Primärseite = Abluftseite BZ |
|
Strömungsgeschwindigkeit
(l/min) |
T ein
(°C) |
r.F. ein
(%) |
TP ein
(°C) |
T aus
(°C) |
r.F. aus
(%) |
TP aus
(°C) |
Δ p 1,2 Rohr
(mbar) |
Δ p 2,3 Nutz
(mbar) |
| 100 |
59,7 |
100 |
59,7 |
38,4 |
100 |
38,4 |
19,7 |
29,4 |
| 150 |
69,7 |
53,5 |
55,9 |
45,5 |
98,2 |
45,2 |
54 |
63 |
| 150 |
61,3 |
100 |
61,3 |
51,7 |
100 |
51,7 |
54 |
63 |
| |
Sekundärseite = Zuluftseite BZ |
|
Strömungsgeschwindigkeit
(l/min) |
T ein
(°C) |
r.F. ein
(%) |
TP ein
(°C) |
T aus
(°C) |
r.F. aus
(%) |
TP aus
(°C) |
|
|
| 100 |
19,1 |
12,9 |
-8,9 |
54 |
67,6 |
46,1 |
|
|
| 150 |
22,6 |
13,1 |
-6,3 |
46,3 |
60,1 |
36,7 |
|
|
| 150 |
22,6 |
13,1 |
-6,3 |
36,1 |
99,1 |
35,9 |
|
|
[0029] In der Tabelle bedeuten:
- BZ:
- Brennstoffzelle
- T ein:
- Temperatur eingangsseitig
- r.F. ein:
- relative Feuchtigkeit eingangsseitig
- TP ein:
- Taupunkt eingangsseitig
- T aus:
- Temperatur ausgangsseitig
- r.F. aus:
- relative Feuchtigkeit ausgangsseitig
- TP aus:
- Taupunkt ausgangsseitig
- Δ p 1/2 Rohr:
- Durckdifferenz in der Kathodengaszuführleitung vor und nach der Venturi-Düse
- Δ p 2/3 Nutz:
- Druckdifferenz zwischen Kapillarrohr und Austritt Venturi-Düse
[0030] Wie der Tabelle zu entnehmen ist, kann bei der hier realisierten Wärmetauscherauslegung
(0,22 m
2 Wärmetauscherfläche) je nach gefahrener Luftmenge bei einem brennstoffzellenseitigen
Ausgangs-Taupunkt von etwa 60°C ein eingangsseitiger Taupunkt zwischen etwa 36 und
46°C eingestellt werden.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1
- Brennstoffzelle
- 2
- Anode
- 3
- Polymer-Elektrolyt-Membran
- 4
- Kathode
- 5
- Zuführleitung
- 6
- Abführleitung
- 7
- Zuführleitung
- 8
- Abführleitung
- 9
- Wärmetauscher
- 10
- Kondensatabscheider
- 11
- Kapillarrohr
- 12
- Venturi-Düse
- 13
- Wärmetauscher
- 14
- Kondensatabscheider
- 15
- Kapillarrohr
- 16
- Venturi-Düse
- 17
- Kühlmittelkreislauf
- 18
- Wärmetauscher
- 19
- Pumpe
- 20
- Stromkreislauf
- 21
- Wechselrichter
- 22
- Regeleinrichtung
- 23
- Reinigungseinheit
1. Brennstoffzelle mit integrierter Befeuchtung, umfassend
eine Brennstoffzellen-Einheit (1) mit einer Anode (2),
einer Polymer-Elektrolyt-Membran (PEM) (3) und einer Kathode (4),
eine Zuführleitung (5) für O2-haltiges Gas, vorzugsweise Luft, zur Kathode,
eine Abführleitung (6) für wasserdampfhaltiges Kathodenabgas,
eine Zuführleitung (7) für H2-haltiges Brennstoffgas zur Anode,
eine Abführleitung (8) für wasserdampfhaltiges Anodenabgas,
eine erste Befeuchtungseinheit für das O2-haltige Gas und/oder eine zweite Befeuchtungseinheit für das H2-haltige Brennstoffgas, wobei die erste Befeuchtungseinheit umfaßt
einen ersten Wärmetauscher (9), durch welchen die Zuführleitung (5) für O2-haltiges Gas und die Abführleitung (6) für wasserdampfhaltiges Kathodenabgas geführt
werden, wobei die Abführleitung (6) stromabwärts des ersten Wärmetauschers (9) mit
der Zuführleitung (5) stromaufwärts des ersten Wärmetauschers (9) über einen ersten
Kondensatabscheider (10) und ein erstes Kapillarrohr (11) verbunden ist und das erste
Kapillarrohr (11) in eine in der Zuführleitung (5) installierte Venturi-Düse (12)
und/oder in eine in der Zuführleitung (5) installierte Pumpe (12) mündet,
und/oder die zweite Befeuchtungseinheit umfaßt
einen zweiten Wärmetauscher (13), durch welchen die Zuführleittung (7) für H2-haltiges Brennstoffgas und die Abführleitung (8) für wasserdampfbaltiges Anodenabgas
geführt werden, wobei die Abführleitung (8) stromabwärts des zweiten Wärmetauschers
(13) mit der Zuführleitung (7) stromaufwärts des zweiten Wärmetauschers (13) über
einen zweiten Kondensatabscheider (14) und ein zweites Kapillarrohr (15) verbunden
ist und das zweite Kapillarrohr (15) in eine in der Zuführleitung (7) installierte
Venturi-Düse und/oder in eine in der Zuführleitung (7) installierte Pumpe (16) mündet.
2. Brennstoffzelle mit integrierter Befeuchtung, umfassend
eine Brennstoffzellen-Einheit (1) mit einer Anode (2),
einer Polymer-Elektrolyt-Membran (PEM) (3) und einer Kathode (4),
eine Zuführleitung (5) für O2-haltiges Gas, vorzugsweise Luft, zur Kathode,
eine Abführleitung (6) für wasserdampfhaltiges Kathodenabgas,
eine Zuführleitung (7) für H2-haltiges Brennstoffgas zur Anode,
eine Abführleitung (8) für wasserdampfhaltiges Anodenabgas,
eine erste Befeuchtungseinheit für das O2-haltige Gas und/oder eine zweite Befeuchtungseinheit für das H2-haltige Brennstoffgas, wobei die erste Befeuchtungseinheit umfaßt
einen ersten Wärmetauscher, durch welchen die Zuführleitung (7) für H2-haltiges Brennstoffgas und die Abführleitung (6) für wasserdampfhaltiges Kathodenabgas
geführt werden, wobei die Abführleitung (6) stromabwärts des ersten Wärmetauschers
mit der Zuführleitung (7) stromaufwärts des ersten Wärmetauschers über einen ersten
Kondensatabscheider und ein erstes Kapillarrohr verbunden ist und das erste Kapillarrohr
in eine in der Zuführleitung (7) installierte Venturi-Düse (16) und/oder in eine in
der Zuführleitung (7) installierte Pumpe (16) mündet,
und/oder die zweite Befeuchtungseinheit umfaßt
einen zweiten Wärmetauscher, durch welchen die Zuführleitung (5) für O2-haltiges Gas und die Abführleitung (8) für wasserdampfhaltiges Anodenabgas geführt
werden, wobei die Abführleitung (8) stromabwärts des zweiten Wärmetauschers mit der
Zuführleitung (5) stromaufwärts des zweiten Wärmetauschers über einen zweiten Kondensatabscheider
und ein zweites Kapillarrohr verbunden ist und das zweite Kapillarrohr in eine in
der Zuführleitung (5) installierte Venturi-Düse und/oder in eine In der Zuführleitung
(5) Installierte Pumpe (12) mündet.
3. Brennstoffzelle nach Anspruch 1 oder 2, umfassend weiterhin einen mit der Brennstoffzellen-Einheit
(1) verbundenen Kühlmittelkreislauf (17) mit einem Wärmetauscher (18) und einer Pumpe
(19) zum Rezierkulieren von Kühlmittel.
4. Brennstoffzelle nach mindestens einem Ansprüche 1 bis 3, wobei die Brennstoffzellen-Einheit
(1) ein Brennstoffzellen-Stack ist, der eine Vielzahl von Brennstoffeinzelzellen umfaßt.
5. Brennstoffzelle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Kapillarrohre
(11, 15) einen Innendurchmesser von 0,2 bis 10 mm, vorzugsweise 1 bis 4 mm, aufweisen.
6. Brennstoffzelle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Befeuchtungseinheiten
eine Regeleinrichtung (22) umfassen, um die Menge des den Zuführleitungen (5, 7) zuzuführenden
Kondensatwassers dosieren zu können.
7. Brennstoffzelle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei in den Befeuchtungseinheiten
eine Reinigungseinheit (23) vorgesehen ist, um das Kondensatwasser zu reinigen bzw.
zu entionisieren.
8. Brennstoffzelle nach Anspruch 7, wobei es sich bei der Reinigungseinheit (23) um eine
Demineralisierungspatrone handelt.
9. Verfahren zum Befeuchten von Prozeßgas für den Betrieb einer Brennstoffzelle wie in
Anspruch 1 definiert, bei dem das O2-haltige Gas für die Kathode durch das wasserdampfhaltige Kathodenabgas über die erste
Befeuchtungseinheit und/oder das H2-haltige Brennstoffgas für die Anode durch das wasserdampfhaltige Anodenabgas über
die zweite Befeuchtungseinheit befeuchtet werden.
10. Verfahren zum Befeuchten von Prozeßgas für den Betrieb einer Brennstoffzelle wie in
Anspruch 2 definiert, bei dem das H2-haltige Brennstoffgas für die Anode durch das wasserdampfhaltige Kathodenabgas über
die erste Befeuchtungseinheit und/oder das O2-haltige Gas für die Kathode durch das wasserdampfhaltige Anodenabgas über die zweite
Befeuchtungseinheit befeuchtet werden.
1. A fuel cell with integrated humidification, comprising
a fuel cell unit (1) with an anode (2),
a polymer electrolyte membrane (PEM) (3) and a cathode (4),
a feed line (5) to the cathode for gas containing O2, preferably air,
a discharge line (6) for cathode waste gas containing water vapor,
a feed line (7) to the anode for fuel gas containing H2,
a discharge line (8) for anode waste gas containing water vapor,
a first humidification unit for the gas containing O2 and/or a second humidification unit for the fuel gas containing H2, whereby the first humidification unit comprises
a first heat exchanger (9) through which the feed line (5) for gas containing O2 and the discharge line (6) for cathode waste gas containing water vapor are guided,
whereby the discharge line (6) downstream of the first heat exchanger (9) is connected
to the feed line (5) upstream of the first heat exchanger (9) through a first condensate
separator (10) and a first capillary tube (11) and the first capillary tube (11) runs
into a Venturi nozzle (12) installed in the feed line (5) and/or a pump (12) installed
in the feed line (5),
and/or the second humidification unit comprises
a second heat exchanger (13) through which the feed line (7) for fuel gas containing
H2 and the discharge line (8) for anode waste gas containing water vapor are guided,
whereby the discharge line (8) downstream of the second heat exchanger (13) is connected
to the feed line (7) upstream of the second heat exchanger (13) through a second condensate
separator (14) and a second capillary tube (15) and the second capillary tube (15)
runs into a Venturi nozzle installed in the feed line (7) and/or a pump (16) installed
in the feed line (7).
2. A fuel cell with integrated humidification, comprising
a fuel cell unit (1) with an anode (2),
a polymer electrolyte membrane (PEM) (3) and a cathode (4),
a feed line (5) to the cathode for gas containing O2, preferably air,
a discharge line (6) for cathode waste gas containing water vapor,
a feed line (7) to the anode for fuel gas containing H2,
a discharge line (8) for anode waste gas containing water vapor,
a first humidification unit for the gas containing O2 and/or a second humidification unit for the fuel gas containing H2, whereby the first humidification unit comprises
a first heat exchanger through which the feed line (7) for fuel gas containing H2 and the discharge line (6) for cathode waste gas containing water vapor are guided,
whereby the discharge line (6) downstream of the first heat exchanger is connected
to the feed line (7) upstream of the first heat exchanger through a first condensate
separator and a first capillary tube and the first capillary tube runs into a Venturi
nozzle (16) installed in the feed line (7) and/or a pump (16) installed in the feed
line (7),
and/or the second humidification unit comprises
a second heat exchanger through which the feed line (5) for gas containing O2 and the discharge line (8) for anode waste gas containing water vapor are guided,
whereby the discharge line (8) downstream of the second heat exchanger is connected
to the feed line (5) upstream of the second heat exchanger through a second condensate
separator and a second capillary tube and the second capillary tube runs into a Venturi
nozzle installed in the feed line (5) and/or a pump (12) installed in the feed line
(5).
3. The fuel cell in accordance with claim 1 or 2, comprising furthermore a coolant cycle
(17) connected to the fuel cell unit (1), having a heat exchanger (18) and a pump
(19) to recirculate coolant.
4. The fuel cell in accordance with at least one of the claims 1 to 3, whereby the fuel
cell unit (1) is a fuel cell stack comprising a plurality of single fuel cells.
5. The fuel cell in accordance with at least one of the claims 1 to 4, whereby the capillary
tubes (11, 15) have an interior diameter of 0.2 to 10 mm, preferably 1 to 4 mm.
6. The fuel cell in accordance with at least one of the claims 1 to 5, whereby the humidification
units comprise a control system (22) to dose the quantity of the condensate water
to be supplied to the feed lines (5, 7).
7. The fuel cell in accordance with at least one of the claims 1 to 6, whereby a purification
unit (23) is provided in the humidification units to purify and/or de-ionize the condensate
water.
8. The fuel cell in accordance with claim 7, whereby the purification unit (23) is a
demineralization cartridge.
9. A method for humidifying process gas for the operation of a fuel cell as defined in
claim 1, where the gas containing O2 for the cathode is humidified by the cathode waste gas containing water vapor through
a first humidification unit and/or the fuel gas containing H2 for the anode is humidified by the anode waste gas containing water vapor through
the second humidification unit.
10. A method for humidifying process gas for the operation of a fuel cell as defined in
claim 2, where the fuel gas containing H2 for the anode is humidified by the cathode waste gas containing water vapor through
a first humidification unit and/or the gas containing O2 for the cathode is humidified by the anode waste gas containing water vapor through
the second humidification unit.
1. Pile à combustible avec humidification intégrée, comprenant
une unité de piles à combustible (1) avec une anode (2), une membrane électrolyte
en polymère (PEM) (3) et une cathode (4),
une conduite d'alimentation (5) pour du gaz contenant du O2, de préférence de l'air, vers la cathode,
une conduite d'évacuation (6) pour le gaz d'échappement de la cathode contenant de
la vapeur d'eau,
une conduite d'alimentation (7) pour le gaz de combustion contenant du H2 vers l'anode,
une conduite d'évacuation (8) pour le gaz d'échappement de l'anode contenant de la
vapeur d'eau,
une première unité d'humidification pour le gaz contenant du O2 et/ou une deuxième unité d'humidification pour le gaz de combustion contenant du
H2, la première unité d'humidification comprenant
un premier échangeur de chaleur (9), par lequel la conduite d'alimentation (5) pour
le gaz contenant du O2 et la conduite d'évacuation (6) pour le gaz d'échappement de la cathode contenant
de la vapeur d'eau sont guidées, la conduite d'évacuation (6) étant reliée en aval
du premier échangeur de chaleur (9) à la conduite d'alimentation (5) en amont du premier
échangeur de chaleur (9) par le biais d'un premier séparateur (10) et d'un premier
tube capillaire (11) et le premier tube capillaire (11) débouchant dans une buse de
Venturi (12) installée dans la conduite d'alimentation (5) et/ou dans une pompe (12)
installée dans la conduite d'alimentation (5),
et/ou la deuxième unité d'humidification comprenant
un deuxième échangeur de chaleur (13), par lequel la conduite d'alimentation (7) pour
le gaz de combustion contenant du H2 et la conduite d'évacuation (8) pour le gaz d'échappement de l'anode contenant de
la vapeur d'eau sont guidées, la conduite d'évacuation (8) étant reliée en aval du
deuxième échangeur de chaleur (13) à la conduite d'alimentation (7) en amont du deuxième
échangeur de chaleur (13) par le biais d'un deuxième séparateur (14) et d'un deuxième
tube capillaire (15) et le deuxième tube capillaire (15) débouchant dans une buse
de Venturi installée dans la conduite d'alimentation (7) et/ou dans une pompe (16)
installée dans la conduite d'alimentation (7).
2. Pile à combustible avec humidification intégrée, comprenant
une unité de piles à combustible (1) avec une anode (2), une membrane électrolyte
en polymère (PEM) (3) et une cathode (4),
une conduite d'alimentation (5) pour du gaz contenant du O2, de préférence de l'air, vers la cathode,
une conduite d'évacuation (6) pour le gaz d'échappement de la cathode contenant de
la vapeur d'eau,
une conduite d'alimentation (7) pour le gaz de combustion contenant du H2 vers l'anode,
une conduite d'évacuation (8) pour le gaz d'échappement de l'anode contenant de la
vapeur d'eau, une première unité d'humidification pour le gaz contenant du O2 et/ou une deuxième unité d'humidification pour le gaz de combustion contenant du
H2, la première unité d'humidification comprenant
un premier échangeur de chaleur, par lequel la conduite d'alimentation (7) pour le
gaz de combustion contenant du H2 et la conduite d'évacuation (6) pour le gaz d'échappement de la cathode contenant
de la vapeur d'eau sont guidées, la conduite d'évacuation (6) étant reliée en aval
du premier échangeur de chaleur à la conduite d'alimentation (7) en amont du premier
échangeur de chaleur par le biais d'un premier séparateur et d'un premier tube capillaire
et le premier tube capillaire débouchant dans une buse de Venturi (16) installée dans
la conduite d'alimentation (7) et/ou dans une pompe (16) installée dans la conduite
d'alimentation (7),
et/ou la deuxième unité d'humidification comprenant
un deuxième échangeur de chaleur, par lequel la conduite d'alimentation (5) pour le
gaz contenant du O2 et la conduite d'évacuation (8) pour le gaz d'échappement de l'anode contenant de
la vapeur d'eau sont guidées, la conduite d'évacuation (8) étant reliée en aval du
deuxième échangeur de chaleur à la conduite d'alimentation (5) en amont du deuxième
échangeur de chaleur par le biais d'un deuxième séparateur et d'un deuxième tube capillaire
et le deuxième tube capillaire débouchant dans une buse de Venturi installée dans
la conduite d'alimentation (5) et/ou dans une pompe (12) installée dans la conduite
d'alimentation (5).
3. Pile à combustible selon la revendication 1 ou 2, comprenant en outre un circuit réfrigérant
(17) relié à l'unité de piles à combustible (1) avec un échangeur de chaleur (18)
et une pompe (19) en vue de la recirculation de réfrigérant.
4. Pile à combustible selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 3, l'unité
de piles à combustible (1) étant un empilement de piles à combustible qui comprend
une pluralité de piles individuelles à combustible.
5. Pile à combustible selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 4, les tubes
capillaires (11, 15) présentant un diamètre intérieur de 0,2 à 10 mm, de préférence
de 1 à 4 mm.
6. Pile à combustible selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 5, les unités
d'humidification comprenant un dispositif de régulation (22) afin de pouvoir doser
la quantité d'eau de condensation à amener aux conduites d'alimentation (5, 7).
7. Pile à combustible selon au moins l'une quelconque des revendications 1 à 6, une unité
de nettoyage (23) étant prévue dans les unités d'humidification afin de nettoyer ou
de désioniser l'eau de condensation.
8. Pile à combustible selon la revendication 7, l'unité de nettoyage (23) étant une cartouche
de déminéralisation.
9. Procédé d'humidification de gaz de processus pour le fonctionnement d'une pile à combustible
telle que définie dans la revendication 1, dans lequel le gaz contenant du O2 pour la cathode est humidifié par le gaz d'échappement de la cathode contenant de
la vapeur d'eau par le biais de la première unité d'humidification et/ou le gaz de
combustion contenant du H2 pour l'anode est humidifié par le gaz d'échappement de l'anode contenant de la vapeur
d'eau par le biais de la deuxième unité d'humidification.
10. Procédé d'humidification de gaz de processus pour le fonctionnement d'une pile à combustible
telle que définie dans la revendication 2, dans lequel le gaz de combustion contenant
du H2 pour l'anode est humidifié par le gaz d'échappement de la cathode contenant de la
vapeur d'eau par le biais de la première unité d'humidification et/ou le gaz contenant
du O2 pour la cathode est humidifié par le gaz d'échappement de l'anode contenant de la
vapeur d'eau par le biais de la deuxième unité d'humidification.

