Stand der Technik
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Verbinden einer Elektrode
einer Zündkerze mit einem Edelmetall gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruches
1 näher definierten Art.
[0002] Zündkerzen mit einer Elektrode, wie z.B. einer Mittelelektrode, bei der das vordere
Ende der Mittelelektrode mit einer Edelmetallspitze versehen ist oder bei denen umfänglich
in einem Bereich ein Edelmetall angebracht ist, sind aus dem Stand der Technik schon
seit längerer Zeit bekannt.
[0003] So wird beispielsweise in der
EP 0 637 113 B1 beziehungsweise in der
JP H7-37674 A eine Zündkerze mit einer Mittelelektrode beschrieben, die eine hitze-und erosionsbeständige
Nickellegierung aufweist, wobei das vordere Ende der Mittelelektrode mit einer Edelmetallspitze
aus Iridium oder Ruthenium gebildet ist. Die Nickellegierung weist dabei eine Wärmeleitfähigkeit
von etwa 30 Wm
-1K
-1 oder größer auf. In dieser Druckschrift wird ausgeführt, daß die Edelmetallspitze
eine scheibenförmige Form aufweist und konzentrisch an dem vorderen Ende des Elektrodenmetalls
angeordnet ist.
[0004] Durch die Verwendung beispielsweise eines YAG-Lasers werden Laserstrahlen auf eine
Grenzfläche Edelmetallspitze/vorderes Ende des Elektrodenmetalls aufgebracht, wobei
die Edelmetallspitze mit einer entsprechenden Kraft gegen das vordere Ende des Elektrodenmetalls,
worauf das Edelmetall aufgebracht werden soll, gedrückt wird.
[0005] Aus der
EP 0 400 950 B1 ist ein Verfahren zur Herstellung einer Zündkerze bekannt, wobei ein Iridium-Pulver-Preßling
hergestellt wird, der die Zündspitze der Mittelelektrode der Zündkerze bildet. Dieser
Iridium-Pulver-Preßling wird in einem Vakuum oder in einer nicht oxidierenden bzw.
reduzierenden Atmosphäre gesintert, und die Zündspitze wird mit dem vorderen Ende
der Mittelelektrode metallurgisch verbunden. Das metallurgische Verbinden kann dabei
beispielsweise unter Verwendung des Elektronenstrahlschweißens oder Laserschweißens
durchgeführt werden.
[0006] Ebenso beschreiben die
US 5,811,915 und die
DE 196 41 856 A1 das Vorsehen von Edelmetallplättchen auf einer Zündkerzenelektrode, wie beispielsweise
einer Masse- oder einer Mittelelektrode. Das Aufbringen der Edelmetallplättchen erfolgt
gemäß dieser Dokumente durch Laserschweißen, und zwar mit Hilfe eines Nd:YAG-Lasers.
[0007] Auch die
EP 0 575 163 B1 beschreibt das Aufschweißen eines Edelmetallplättchens auf eine Mittelelektrode einer
Zündkerze, wobei sich die Schweißnaht am Umfang der Grenzfläche zwischen dem Edelmetallblättchen
und der Endfläche der Mittelelektrode befindet. Zum Aufschweißen wird hierbei ein
YAG-Laser verwendet.
[0008] In der
US 4,963,112 wird ebenso die Befestigung eines Edelmetallblättchens auf einer Elektrode einer
Zündkerze offenbart, wobei die Befestigung wieder mittels Laserschweißen erfolgt.
Dabei wird beschrieben, daß gepulste Laser bevorzugt verwendet werden.
[0009] Ebenso beschreiben die
US 5,461,210, die
EP 0 588 495 B1 und die
EP 0 587 446 B1 das Aufbringen von Edelmetallplättchen auf Zündkerzenelektroden. Auch hierbei wird
zum Aufschweißen der Edelmetallplättchen immer ein gepulster Laserstrahl verwendet.
[0010] Weiterhin ist der
EP 0 691174 A1 ein Verfahren zu entnehmen, bei dem ein Edelmetalldraht auf einen Elektrodengrundkörper
mittels eines gepulsten oder eines kontinuierlich arbeitenden Laserstrahls aufgebracht
wird, wobei der Edelmetalldraht vollständig aufgeschmolzen wird.
[0011] Allen diesen aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren zum Aufbringen eines Edelmetallplättchens
oder einer sonstigen Form eines Edelmetalls auf eine Elektrode einer Zündkerze ist
jedoch gemeinsam, daß das Aufbringen mit Hilfe eines gepulsten Lasers erfolgt.
[0012] Bei derartigen Verbindungsverfahren mit Hilfe von gepulsten Laserstrahlquellen wird
das aneinander zu befestigende Material, d.h. die Elektrode und das Edelmetall, diskontinuierlich
aufgeschmolzen und wieder erstarrt. Dies bedeutet, es wird kein kontinuierliches Schmelzbad
erzeugt.
[0013] Durch das permanente Aufschmelzen und wieder Erstarren des zu verbindenden Materials
kann jedoch eine Durchmischung der Schmelzzone, d.h. eine gleichmäßige Legierungsverteilung,
nur bedingt ermöglicht werden. Es entsteht daher eine relativ hohe Neigung zur Rißbildung
in der Verbindungszone, weshalb die Standzeit derartiger Zündkerzen, die als sogenannte
"Longlife-Kerzen" Verwendung finden, letztlich durch die relativ geringe Dauerhaltbarkeit
der Verbindung Edelmetall/Elektrodenlegierung begrenzt ist.
[0014] Häufig wird als Werkstoff für die Elektrode eine Nickellegierung verwendet. Durch
das Verbinden mittels eines gepulsten Laserstrahls entstehen unerwünschte, nickelreiche
und damit weniger gegen Erosion und Korrosion widerstandsfähige Legierungsbereiche.
[0015] Betrachtet man die Oberfläche einer mittels eines gepulsten Laserstrahls geschweißten,
mit einem Edelmetall versehenen Elektrode, so ist diese sehr unregelmäßig, da kein
kontinuierlicher Schmelzzonenbereich erzeugt werden kann, sondern das Material immer
wieder aufgeschmolzen wird und erstarrt. Es kann daher notwendig sein, daß die Oberfläche
nach dem Verschweißen nachbehandelt wird.
Vorteile der Erfindung
[0016] Das vorgeschlagene Verfahren zum Verbinden einer Elektrode einer Zündkerze mit einem
Edelmetall, wobei das Edelmetall mit einem mittels eines kontinuierlich arbeitenden
Laserstrahls erzeugten Wärmeeintrag lokal mit der Elektrode in einem Verbindungsbereich
verbunden wird, wobei der Laserstrahl (3) auf den Verbindungsbereich gerichtet wird,
und wobei das Edelmetall nicht vollständig, sondern nur im Verbindungsbereich aufgeschmolzen
wird, hat demgegenüber den Vorteil, daß die Ungleichmäßigkeiten der Oberfläche verringert
werden. Gleichzeitig werden innerhalb der teilweise aufgeschmolzenen Zone Risse, Poren,
Lunker und Schwankungen der jeweiligen Legierungsanteile, die alle die Verbindung
Edelmetall/ Elektrodenmaterial schwächen, vermieden. Somit kann mit einem erfindungsgemäßen
Verfahren die Standzeit des Bauteils beim Betrieb erhöht werden, da solche Schwachstellen
vermieden oder zumindest minimiert werden können.
[0017] Dadurch, daß durch die gleichmäßige Aufschmelzung der Verbindungspartner in der Kontaktzone
die bei der Verwendung von gepulsten Laserstrahlen bekannten Erstarrungsrisse vermieden
werden, wird auch der Korrosionsangriff entlang dieser Risse vermieden und damit ein
vorzeitiger Ausfall der Verbindung unterbunden. Dies ist insbesondere bei dem Einsatz
der Zündkerzen im Motorenbereich wichtig.
[0018] Weiterhin kann dadurch, daß ein kontinuierlich arbeitender Laser verwendet wird,
die Aufheiz- und Abkühlgeschwindigkeit des Schmelzzonenbereichs auf die jeweiligen
Werkstoffe und die Art der erwünschten Verbindung eingestellt werden, wodurch auch
eine bestimmte Phasenzusammensetzung im Verbindungsbereich erreicht wird.
[0019] Ferner ist durch einen kontinuierlich arbeitenden Laser auch eine breitere Variation
an verwendbaren Legierungszusammensetzungen für die Werkstoffe möglich. Die Standzeitoptimierung
kann daher auch über optimierte Legierungszusammensetzungen für die Werkstoffe erfolgen
und ist nicht, wie bisher, durch eine gute oder eingeschränkte Schweißeignung für
einen gepulsten Laser bestimmt.
[0020] Als weiterer Vorteil der Erfindung ist anzuführen, daß das Spektrum an mit einem
kontinuierlichen Laserstrahl erzielbaren Schmelzzonengeometrien viel breiter ist als
dies bei einem gepulsten Laser der Fall ist.
[0021] Weiterhin sind höhere Prozeßgeschwindigkeiten erreichbar, was auch zu einer Kosteneinsparung
bei der Herstellung und zu einer verringerten Wärmebelastung des herzustellenden Bauteiles
führt.
[0022] Es ergibt sich also zusammenfassend insgesamt eine verbesserte Schmelzzone zwischen
Edelmetall und Elektrode, die zu einer höheren Standzeit der Elektrode und damit zu
einer besseren Funktion des Produktes der Zündkerze, führt.
[0023] Dies wird erreicht mit einem Verfahren nach Anspruch 1 und einer Zündkerze nach Anspruch
4.
[0024] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die Edelmetalleinläge
auf eine Stirnseite der Mittelelektrode aufgebracht. Beim Aufbringen der Edelmetalleinlage
auf die Stirnseite der Mittelelektrode wird das Edelmetallteil nicht vollständig aufgeschmolzen,
sondern nur in ihrem Verbindungsbereich. So wird eine Zündkerzenelektrode mit einer
Spitze aus verschleißfestem Edelmetall geschaffen.
[0025] Erfindungsgemäß erfolgt das Aufbringen des Edelmetalls mittels eines kontinuierlich
arbeitenden Laserstrahls, wobei ein Diodenlaser eingesetzt wird.
[0026] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes nach der Erfindung
ergeben sich aus der Beschreibung, der anhängenden Zeichnung und den Patentansprüchen.
Zeichnung
[0027] Zwei Ausführungsbeispiele eines Verfahrens zum Verbinden einer Zündkerzenelektrode
mit einer Edelmetalleinlage sind in der Zeichnung schematisch vereinfacht dargestellt
und werden nachfolgend in der Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine
schematische Darstellung eines Verbindungsverfahrens, bei dem ein Edelmetall auf eine
Elektrode als Drahtwerkstoff zugeführt wird, und Figur 2A und Figur 2B jeweils eine
schematische Darstellung eines Verfahrensschrittes eines erfindungsgemäßen Verfahrens
zum Verbinden einer Elektrode mit einer Edelmetalleinlage nach Art einer Dachelektrode.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0028] In Figur 1 ist beispielhaft ein einstufiger Beschichtungsprozeß einer Elektrode,
d.h. ein Verfahren zum Verbinden einer Zündkerzenelektrode 1 mit einem Edelmetall
2, dargestellt. Unter Edelmetall 2 gemäß der vorliegenden Erfindung kann ein reines
Edelmetall oder auch eine jegliche Edelmetallegierung verstanden werden, die für den
jeweiligen Einsatz geeignet ist.
[0029] Die Figur 1 zeigt insbesondere einen Schnitt durch die Zündkerzenelektrode 1, welche
hier eine Mittelelektrode darstellt, die im Bereich einer vorgefertigten Nut 6 mit
einem aufgeschmolzenen Edelmetall 2 aufgefüllt wird und beispielsweise Anwendung in
einer Gleitfunkenkerze oder Luftgleitfunkenkerze findet. Der Schnitt durch die Mittelelektrode
1 gemäß Figur 1 ist dabei entlang der Nut 6 durchgeführt.
[0030] Zum Aufschmelzen wird ein kontinuierlicher Laser 3 verwendet. Besonders eignet sich
ein Diodenlaser, da dieser heutzutage bezüglich der Investitions- und Betriebskosten
deutlich vorteilhafter als ein Nd:YAG- oder CO2-Laser ist.
[0031] Das Edelmetall 2, das hier beispielsweise Platin sein kann, wird gemäß der gezeigten
bevorzugten Ausführungsform als Drahtwerkstoff permanent zugeführt und mit dem kontinuierlichen
Laserstrahl 3 im Bereich der vorgefertigten Nut 6 auf die Mittelelektrode 1 aufgeschmolzen
und als Schmelze 5 in die Nut 6 eingefüllt, so daß das Edelmetall 2 auf die Elektrode
1 gleichsam aufgewickelt wird.
[0032] Gleichzeitig wird auch der Grundwerkstoff der Mittelelektrode 1 angeschmolzen, und
es bildet sich eine Legierung aus einem geringen Anteil des aufgeschmolzenen Grundwerkstoffs
der Mittelelektrode 1 und des Werkstoffs des Edelmetalldrahtes 2.
[0033] Aus diesem kontinuierlich ablaufenden Herstellungsprozeß des Aufschweißens des Edelmetalles
2 erfolgt eine homogene Durchmischung der Schmelzzone und damit eine gleichmäßige
Legierungsverteilung, die zu erhöhten Standzeiten und einer glatten Oberfläche der
Mittelelektrode 1 führt.
[0034] Ferner sind höhere Prozeßgeschwindigkeiten erzielbar, woraus wiederum eine kostengünstige
Bearbeitung und eine verringerte Wärmebelastung des Bauteils, sprich der Mittelelektrode
1, resultiert.
[0035] Durch den gleichmäßigen Temperatureintrag über dem Schmelzzonenbereich kommt es zu
geringeren Wärmespannungen als bei aus dem Stand der Technik bekannten gepulsten Laserverfahren
und damit wiederum zu einer erhöhten Standzeit der Mittelelektrode 1.
[0036] Die Optimierung der Oberflächengüte ist dabei am Erzeugnis klar optisch erkennbar.
Auch Schliffbilder zeigen deutlich die insbesondere im Bezug auf die Durchmischung
verbesserte Schweißzone.
[0037] Die Aufheiz- und Abkühlgeschwindigkeit kann dabei eingestellt werden, wodurch die
Rißbildung in der Schmelzzone und dem Elektrodengrundmaterial weiter unterbunden bzw.
minimiert wird. Es ist durch die Variation der Aufheiz- und Abkühlgeschwindigkeit
auch eine breite Variation an Legierungszusammensetzungen möglich.
[0038] In den Figuren 2A und 2B ist nun ein erfindungsgemäßer Herstellungsprozeß für eine
weitere Elektrodenart, nämlich eine sogenannte Dachelektrode dargestellt. Hierbei
wird zum Schweißen der Verbindung zwischen dem Edelmetall 2 und der Nickellegierung
der Elektrode 1' ein kontinuierlich arbeitender Laserstrahl (Continous wave bzw. CW-Laser),
eingesetzt.
[0039] Wie in der Figur 2A zu sehen ist, wird ein Teil aus Edelmetall 2, vorzugsweise in
einer zylindrischen Form, auf eine Stirnseite der Elektrode 1', die hier eine Mittel-oder
Masseelektrode einer Zündkerze darstellt, aufgesetzt bzw. in eine Vertiefung 6 derselben
eingesteckt.
[0040] Dabei ist die Vertiefung 6 in der Stirnseite der Elektrode 1' vorzugsweise derart
ausgeformt, daß beim Einstecken des Edelmetallteiles 2 dieses fest mit der Elektrode
1' verbunden ist.
[0041] Wie in der Figur 2B ersichtlich ist, rotieren in einem anschließenden Verfahrensschnitt
die derart kontaktierten Verbindungspartner, nämlich Edelmetall 2 und Zündkerzenelektrode
1' mit einer an die Energiemenge eines CW-Lasers angepaßten Drehzahl in Richtung des
Pfeils 7. Der Laserstrahl 3 wird auf die rotierende, zu verschweißende Zone fokussiert
und entsprechend einer auf die Verbindungspartner bezüglich des Schmelzpunktes, der
Wärmekapazität usw. abgestimmten Energierampe ein- und wieder ausgeschaltet.
[0042] Im Ergebnis liegt dann eine Zündkerzenelektrode 1' vor, deren Spitze aus einem Edelmetall
2 beziehungsweise einer Edelmetallegierung besteht, die über eine gleichmäßige Schmelzzone
mit der Nickellegierung der Elektrode 1' dauerhaft verbunden ist. Dabei sollte bei
einer derartigen mit einem Edelmetall 2 versehenen Elektrode 1', einer sogenannten
Dachelektrode, das Edelmetall 2 nicht vollständig, sondern nur in seinem Verbindungsbereich
aufgeschmolzen werden.
1. Verfahren zum Verbinden einer Elektrode (1, 1') einer Zündkerze mit einem Edelmetall
(2), wobei das Edelmetall (2) mit einem mittels eines kontinuierlich arbeitenden Laserstrahls
(3) erzeugten Wärmeeintrag lokal mit der Elektrode (1, 1') verbunden wird, wobei das
Edelmetall (2) mit der Elektrode (1, 1') in einem Verbindungsbereich verbunden wird,
und wobei der Laserstrahl (3) auf den Verbindungsbereich gerichtet wird, und wobei
das Edelmetall (2) nicht vollständig, sondern nur im Verbindungsbereich aufgeschmolzen
wird
dadurch gekennzeichnet, dass ein Diodenlaser eingesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Edelmetall (2) auf einer Stirnseite der Elektrode (1') aufgebracht wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine als Zylinder ausgebildetes Edelmetall (2) auf die Stirnseite einer Elektrode
(1') aufgesetzt wird und dann mit dem Laserstrahl (3) in einem Bereich Grenzfläche
zwischen Edelmetall (2) und Elektrode (1') aufgeschmolzen wird.
4. Elektrode (1, 1') einer Zündkerze, dadurch gekennzeichnet, daß sie nach einem Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche hergestellt ist.
5. Elektrode (1, 1') einer Zündkerze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Mittelelektrode ist.
6. Elektrode (1, 1') einer Zündkerze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Masseelektrode ist.
7. Elektrode (1, 1') einer Zündkerze nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie im wesentlichen Nickel aufweist.
8. Elektrode (1') einer Zündkerze nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Dachelektrode für eine Gleitfunkenkerze oder Luftgleitfunkenkerze ist.
1. Method for connecting an electrode (1, 1') of a spark plug to a precious metal (2),
the precious metal (2) being locally connected to the electrode (1, 1') by using heat
input generated by a continuously operating laser beam (3), the precious metal (2)
being connected to the electrode (1, 1') in a connecting region, and the laser beam
(3) being directed at the connecting region, and the precious metal (2) being not
melted completely, but only in the connecting region, characterized in that a diode laser is used.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the precious metal (2) is applied to one end face of the electrode (1').
3. Method according to either of the preceding claims, characterized in that a precious metal (2) formed as a cylinder is placed onto the end face of an electrode
(1') and is then melted by the laser beam (3) in a boundary region between the precious
metal (2) and the electrode (1').
4. Electrode (1, 1') of a spark plug, characterized in that it is produced by a method according to one of the preceding claims.
5. Electrode (1, 1') of a spark plug according to Claim 4, characterized in that it is a centre electrode.
6. Electrode (1, 1') of a spark plug according to Claim 4, characterized in that it is an earth electrode.
7. Electrode (1, 1') of a spark plug according to one of Claims 4 to 6, characterized in that it substantially comprises nickel.
8. Electrode (1') of a spark plug according to one of Claims 4 to 7, characterized in that it is a top electrode for a surface-gap spark plug or a surface-air-gap spark plug.
1. Procédé pour relier une électrode (1, 1') d'une bougie d'allumage à un métal précieux
(2), le métal précieux (2) étant relié localement à l'électrode (1, 1') par apport
de chaleur au moyen d'un faisceau laser (3) travaillant en continu, le métal précieux
(2) étant relié à l'électrode (1, 1') dans une zone de liaison, le faisceau laser
(3) étant dirigé sur la zone de liaison, et le métal précieux (2) n'étant pas fondu
complètement mais uniquement dans la zone de liaison, caractérisé en ce qu'on utilise un laser à diode.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le métal précieux (2) est appliqué sur un côté frontal de l'électrode (1').
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un métal précieux (2) configuré en cylindre est appliqué sur le côté frontal d'une
électrode (1') et est ensuite fondu à l'aide du faisceau laser (3) au niveau de la
surface frontière entre le métal précieux (2) et l'électrode (1').
4. Electrode (1, 1') de bougie d'allumage, caractérisée en ce qu'elle est fabriquée en recourant à un procédé selon l'une des revendications précédentes.
5. Electrode (1, 1') de bougie d'allumage selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'elle est une électrode centrale.
6. Electrode (1, 1') de bougie d'allumage selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'elle est une électrode de masse.
7. Electrode (1, 1') de bougie d'allumage selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisée en ce qu'elle présente essentiellement du nickel.
8. Electrode (1') de bougie d'allumage selon l'une des revendications 4 à 7, caractérisée en ce qu'elle est une électrode de toit pour bougie à étincelle glissante ou bougie à étincelle
glissante à air.