(57) Bei einer Betätigungshandhabe für Türen, Fenster o.dgl. mit einer Rosette (20) zur
Halterung eines Drehgriffes (10) hat dessen Griffkopf (12) einen Schließzylinder (18)
mit axialverschieblichem Riegelbolzen (44), der in einer Griff-Drehposition selbsttätig
eine Rastposition einnimmt, indem sein freies Ende über ein Rosetten-Riegelelement
(30) - bevorzugt eine gestufte Riegelhülse - gleitbar ist. Der Schließzylinder (18)
hat eine drehfeste Wandung (58) und einen Kern (40) mit einem Radial-Durchbruch (50),
der über einen Umfangswinkel von z.B. 180° bis 220° reicht, einen vom Riegelbolzen
(44) radial abstehenden Stift (48) bewegungssteuernd führt und ein Kurvenfenster von
abgewinkelter Kontur bildet, die von einem flachen Segment (52) unten über eine Mulde
(54) in ein steileres Segment (Steilflanke 56) übergeht. Oben sind axialversetzte
Geradkanten (62, 66) vorhanden, die an einer senkrechten Zwischenkante (58) oberhalb
der Mulde (54) enden. Durchbruch-Seitenkanten bilden Anschläge für den Stift (48).
Bei im Schließzylinder (18) steckendem Schlüssel (S) ist Zweihand-Bedienung zum Griffschwenken
nach oben (12 Uhr) nötig. Beim Abwärtsschwenken in eine Querposition (3 Uhr oder 9
Uhr) rastet der Riegelbolzen (44) unter Federkraft hinter einen Tangentialanschlag
(68), ob der Schlüssel (S) im Schließzylinder (18) steckt oder nicht.
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