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<ep-patent-document id="EP02008613A1" file="02008613.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1357247" kind="A1" date-publ="20031029" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-0">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTR............................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 (Ver 1.5  21 Nov 2005) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1357247</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20031029</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>02008613.8</B210><B220><date>20020417</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20031029</date><bnum>200344</bnum></B405><B430><date>20031029</date><bnum>200344</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>7</B516><B511> 7E 05G   1/06   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Wertdepoteinrichtung</B542><B541>en</B541><B542>Storage device for valuables</B542><B541>fr</B541><B542>Dispositif pour le dépôt d'objets de valeur</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>Garny Sicherheitstechnik GmbH</snm><iid>03310220</iid><irf>GAR 4197 EP</irf><adr><str>Dreieichstrasse 12-16</str><city>64546 Mörfelden-Walldorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Herbert, Manfred</snm><adr><str>Bleichstrasse 2</str><city>64579 Gernsheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Lücke, Detlef</snm><adr><str>Schusterwörthstrasse 38</str><city>64560 Riedstadt</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Katscher, Helmut, Dipl.-Ing.</snm><iid>00006271</iid><adr><str>Patentanwalt,
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<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Eine Wertdepoteinrichtung mit einem im einem Wertschut zraum (2) angeordneten Wertkassettenmagazin (3) und einem in einer Trennwand (7) angeordneten Zugangsschalter (11) weist eine das Wertkassettenmagazin (3) mit dem Zugangsschalter (11) verbindende Fördereinrichtung (9) zum Transport von Wertkassetten (5) zwischen jeweils einem ausgewählten Magazinplatz (4) zu dem Zugangsschalter (11) auf. Eine Steuereinrichtung der Fördereinrichtung (9) steht in Wirkverbindung mit einer Identifikationseinrichtung (10) Der das Wertkassettenmagazin (3) aufweisende Wertschutzraum (2) mit der den Zugangsschalter (8) enthaltenden Trennwand ist (7) in einem transportablen Depotgehäuse (1) angeordnet. Mindestens der den Wertschutzraum (2) umschließende Teil des Depotgehäuse (1) ist einbruchhemmend ausgeführt. An die den Zugangsschalter (8) enthaltende Trennwand (7) schließt sich auf der dem Wertschutzraum (2) abgekehrten Seite ein Zugangsraum (6) im Depotgehäuse (1) an.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="81" he="97" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Wertdepoteinrichtung mit einem im einem Wertschutzraum angeordneten Wertkassettenmagazin, einem in einer Trennwand angeordneten Zugangsschalter, einer das Wertkassettenmagazin mit dem Zugangsschalter verbindenden, durch eine Steuereinrichtung steuerbaren Fördereinrichtung zum Transport von Wertkassetten zwischen jeweils einem ausgewählten Magazinplatz zu dem Zugangsschalter sowie mit einer mit der Steuereinrichtung in Wirkverbindung stehenden Identifikationseinrichtung.</p>
<p id="p0002" num="0002">Derartige Wertdepoteinrichtungen sind üblicherweise in festen Gebäuden, beispielsweise Bankgebäuden, angeordnet und dienen dazu, in Wertkassetten aufgenommene Wertgegenstände, wie Geld, Schmuck, Schlüsseln oder Dokumente, im Wertkassettenmagazin weitestgehend einbruchsicher unterzubringen. Der Zugang zu den von Kunden angemieteten Wertkassetten soll für den Kunden möglichst einfach und unkompliziert sein.</p>
<p id="p0003" num="0003">Zugleich muß aber mit hoher Verläßlichkeit sichergestellt sein, daß jeweils nur der befugte Kunde Zugriff auf die von ihm angemietete Wertkassette hat. Um den Personalaufwand möglichst gering zu halten und den Kunden auch außerhalb der Betriebszeiten, zu denen Personal anwesend ist, einen Zugang zu der angemieteten Wertkassette zu ermöglichen, sind die Wertdepoteinrichtungen der eingangs genannten<!-- EPO <DP n="2"> --> Gattung mit einer Identifikationseinrichtung ausgestattet, die beispielsweise einen Chipkartenleser oder eine Ziffernund/oder Buchstabentastatur oder eine Kombination von beidem aufweist, wodurch sich der Kunde durch Einführen einer Chipkarte und/oder Eingabe einer nur ihm bekannten Geheimkennung als Berechtigter ausweist. Nur dann wird die Fördereinrichtung so gesteuert, daß sie die vom Kunden angemietete Wertkassette aus einem Magazinplatz im Wertkassettenmagazin zum Zugangsschalter fördert und für den Kunden zugänglich macht.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die Anordnung solcher Wertdepoteinrichtungen in festen Gebäuden mit einbruchhemmend ausgeführten Räumen schränkt die örtlichen Einsatzmöglichkeiten entscheidend ein. Gerade in Bereichen, in denen keine oder keine geeigneten Gebäude zur Verfügung stehen, beispielsweise auf Campingplätzen oder in anderen Touristencamps, besteht ein erhöhter Bedarf an einer weitgehend gegen Einbrüche gesicherten, gleichwohl aber einfach zugänglichen Aufbewahrungsmöglichkeit für Wertsachen.</p>
<p id="p0005" num="0005">Daneben besteht auch ein Bedarf, derartige Wertdepoteinrichtungen nachträglich in Räumen einzurichten, die nicht als Wertschutzräume einbruchhemmend ausgeführt sind. Dieser Bedarf besteht beispielsweise, wenn nachträglich in einem Bürogebäude eine Wertdepoteinrichtung erforderlich wird. Ein weiterer häufiger Bedarfsfall ist die Einrichtung von Wertdepots in Hotels, wobei der Gast Wertsachen deponieren kann.</p>
<p id="p0006" num="0006">Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Wertdepoteinrichtung der eingangs genannten Gattung so<!-- EPO <DP n="3"> --> auszugestalten, daß sie in einfacher Weise auch in solchen örtlichen Bereichen eingesetzt werden kann, in denen keine oder keine geeigneten Gebäude oder Räume zur Verfügung stehen.</p>
<p id="p0007" num="0007">Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der das Wertkassettenmagazin aufweisende Wertschutzraum mit der den Zugangsschalter enthaltenden Trennwand in einem transportablen Depotgehäuse angeordnet ist.</p>
<p id="p0008" num="0008">Das Depotgehäuse, das insgesamt oder vorzugsweise mindestens in seinem den Wertschutzraum umschließenden Teil einbruchhemmend ausgeführt ist, kann mittels eines Krans, eines Gabelstaplers oder einer anderen Schwertransporteinrichtung dort aufgestellt werden, wo es - oftmals nur zeitweise - benötigt wird, beispielsweise auf Campingplätzen. Da die Steuereinrichtung, die alle Funktionen der Wertdepoteinrichtung steuert, zusammen mit der die Zugangsberechtigung des Kunden überprüfenden Identifikationseinrichtung in dem transportablen Depotgehäuse angeordnet ist, sind nicht nur das die Wertkassetten aufnehmende Wertkassettenmagazin, sondern auch alle die Funktion, insbesondere den Zugang, steuernden Einrichtungen gegen unberechtigten Zugriff geschützt untergebracht.</p>
<p id="p0009" num="0009">In kleinerer und leichterer Ausführung kann das Depotgehäuse wie beispielsweise ein Wertschutzschrank transportiert und aufgestellt werden, so daß es möglich ist, nachträglich in beliebigen Räumen eines Gebäudes eine Wertdepoteinrichtung zu schaffen. Bei einer geplanten Änderung der Raumnutzung kann das Depotgehäuse wieder<!-- EPO <DP n="4"> --> entfernt und gewünschtenfalls in einem anderen Raum aufgestellt werden. Im Gegensatz zu der Aufnahme von mehreren Wertkassetten in einem Wertschutzschrank hat jeder Benutzer bei der erfindungsgemäßen Wertdepoteinrichtung nur Zugriff auf die ihm zugewiesene Wertkassette, während alle übrigen Wertkassetten unzugänglich und einbruchhemmend geschützt bleiben.</p>
<p id="p0010" num="0010">Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß sich an die den Zugangsschalter enthaltende Trennwand auf der dem Wertschutzraum abgekehrten Seite ein Zugangsraum im Depotgehäuse anschließt. Vorzugsweise ist der Zugangsraum von außen durch eine mittels einer Kontrolleinrichtung zu öffnende Zugangstür zugänglich.</p>
<p id="p0011" num="0011">Damit wird erreicht, daß bereits der Zugang zu dem Zugangsraum dadurch überwacht wird, daß der Kunde die Kontrolleinrichtung betätigen muß und dadurch identifiziert wird.</p>
<p id="p0012" num="0012">Die Kontrolleinrichtung kann beispielsweise einen Chipkartenleser für eine Kreditkarte oder eine ähnliche Chipkarte und/oder eine Ziffern- und/oder Buchstabentastatur aufweisen, in die der Kunde eine nur ihm bekannte Geheimkennung eingibt.</p>
<p id="p0013" num="0013">Zugleich wird durch den Verschluß des Zugangsraums mittels einer Zugangstür erreicht, daß der Kunde ungestört die Wertdepoteinrichtung benutzen kann.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand weiterer Unteransprüche.</p>
<p id="p0015" num="0015">Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 in einer Ansicht schräg von vorne eine Wertdepoteinrichtung, deren Depotgehäuse der deutlicheren Darstellung halber teilweise aufgebrochen dargestellt ist,</li>
<li>Fig. 2 die Wertdepoteinrichtung nach Fig. 1 in einer Ansicht von schräg hinten mit ebenfalls teilweise aufgebrochenem Depotgehäuse.</li>
<li>Fig. 3 in vereinfachter räumlicher Darstellungsweise eine andere Ausführungsform einer Wertdepoteinrichtung, die nach Art eines Wertschutzschrankes transportabel und nachträglich in einem Raum aufstellbar ist,</li>
<li>Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 3,</li>
<li>Fig. 5 eine Ansicht der Wertdepoteinrichtung in Richtung des Pfeils V in Fig. 4 bei geöffneter Rückwand,</li>
<li>Fig. 6 eine Detaildarstellung bei VI in Fig. 5,</li>
<li>Fig. 7 eine Detaildarstellung an einer der verwendeten Wertschutzkassetten,<!-- EPO <DP n="6"> --></li>
<li>Fig. 8 in einem Schnitt entsprechend der Fig. 4 eine erweiterte Ausführung einer Wertdepoteinrichtung,</li>
<li>Fig. 9 in einem Schnitt ähnlich den Fig. 4 und 8 eine abgewandelte Ausführungsform einer Wertdepoteinrichtung und</li>
<li>Fig. 10 einen Schnitt und teilweise eine Ansicht längs der Linie X-X in Fig. 9.</li>
</ul></p>
<p id="p0016" num="0016">Die in der Zeichnung in Fig. 1 und 2 dargestellte Wertdepoteinrichtung ist in einem transportablen Depotgehäuse 1, beispielsweise aus Stahlblech, untergebracht. Das Depotgehäuse 1 umschließt einen Wertschutzraum 2, in dem ein Wertkassettenmagazin 3 angeordnet ist. Das Wertkassettenmagazin 3 weist zahlreiche Magazinplätze 4 zur Aufnahme jeweils einer Wertkassette 5 auf. Die den Wertschutzraum 2 umschließenden Wände sind einbruchhemmend ausgeführt.</p>
<p id="p0017" num="0017">Im Depotgehäuse 1 ist außerdem ein Zugangsraum 6 angeordnet, der von dem Wertschutzraum 2 durch eine einbruchhemmend ausgeführte Trennwand 7 getrennt ist. Der Zugangsraum 7 ist auf der dem Wertschutzraum 2 abgekehrten Seite der Trennwand 7 im Depotgehäuse 1 angeordnet. In der Trennwand 7 ist ein Zugangsschalter 8 angeordnet. Eine in Fig. 2 nur teilweise angedeutete Fördereinrichtung 9 verbindet alle Magazinplätze 4 mit dem Zugangsschalter 8. Eine (nicht dargestellte) Steuereinrichtung steuert die Fördereinrichtung 9 so, daß einzelne Wertkassetten 5 von ihrem jeweiligen Magazinplatz 4 zum Zugangsschalter 8 und zurück transportiert werden können. An dem sich öffnenden<!-- EPO <DP n="7"> --> Zugangsschalter 8 ist die dorthin transportierte Wertkassette für den Kunden zugänglich.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die Steuereinrichtung steht in Wirkverbindung mit einer Identifikationseinrichtung 10, die beispielsweise einen Chipkartenleser und/oder eine Ziffern- und/oder Buchstabentastatur aufweist. Mit der Steuereinrichtung ist außerdem ein Bildschirm 11 und ein (nicht dargestellter) Drucker verbunden. Die Identifikationseinrichtung 10, an der sich der Kunde gegenüber dem System als Berechtigter ausweisen kann, ist an der den Zugangsschalter 8 enthaltenden Trennwand 7 angebracht.</p>
<p id="p0019" num="0019">Der Zugangsraum 6 ist von außen durch eine Zugangstür 12 zugänglich, die mittels einer an der Außenseite des Depotgehäuses angebrachten Kontrolleinrichtung 13 geöffnet werden kann. Die Kontrolleinrichtung 13 weist beispielsweise einen Chipkartenleser und/oder eine Ziffernund/oder Buchstabentastatur auf. Der Wertschutzraum 3 ist durch eine einbruchhemmend ausgeführte Schutztür 14 in einer Rückwand des Depotgehäuses 1 nur für das Bedienungspersonal zugänglich.</p>
<p id="p0020" num="0020">Ein Kunde, der die Wertdepoteinrichtung benutzen will, weist sich zunächst an der Kontrolleinrichtung durch Einführen einer Chipkarte und/oder durch Eingabe einer Geheimkennung als berechtigt aus. Daraufhin wird die Zugangstür 12 geöffnet, und der Kunde kann den Zugangsraum 6 betreten. Dort weist er sich durch Einstecken seiner Chipkarte, beispielsweise Kreditkarte, und/oder Eingabe der nur ihm bekannten Geheimkennung in die Identifikationseinrichtung 10 als berechtigter Benutzer<!-- EPO <DP n="8"> --> einer der im Wertkassettenmagazin 3 untergebrachten Wertkassette 5 aus.</p>
<p id="p0021" num="0021">Sodann kann der Kunde eine Auswahl unter mehreren ihm gebotenen Befehle treffen. Insbesondere kann er die Steuereinrichtung so betätigen, daß die Fördereinrichtung 9, die dem Kunden zugewiesene Wertkassette 5 zum Zugangsschalter 8 transportiert und diesen öffnet, so daß die Wertkassette 5 für den Kunden zugänglich ist. Der Kunde kann Wertsachen entnehmen oder einlegen und anschließend den Befehl geben, die Wertkassette 5 wieder an einen Magazinplatz 4 zurückzufördern, wobei sich der Zugangsschalter 8 wieder schließt.</p>
<p id="p0022" num="0022">Außerdem kann der Kunde erstmalig eine Wertkassette anmieten, eine schon laufende Vermietung verlängern, einen gewünschten Mietzeitraum wählen oder die Vermietung beenden. Für alle diese Vorgänge wird für den Kunden ein Quittungsdruck erstellt. Der Kunde entnimmt seine Chipkarte und verläßt den Zugangsraum 6, der danach für den Zugang eines weiteren Kunden zur Verfügung steht.</p>
<p id="p0023" num="0023">Das Depotgehäuse 1, das eine transportable Einheit bildet, ist beispielsweise mit Transportösen 15 versehen, die es ermöglichen, das Depotgehäuse 1 an das Hebezeug eines Transportfahrzeugs anzuschlagen.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die in den Fig. 3-7 dargestellte Wertdepoteinrichtung unterscheidet sich von der vorher beschriebenen Wertdepoteinrichtung im wesentlichen dadurch, daß das transportable Depotgehäuse 1' in seinen Außenabmessungen so gestaltet ist, daß die Wertdepoteinrichtung in Innenräumen<!-- EPO <DP n="9"> --> eines Gebäudes aufgestellt werden kann. Die Querschnittsabmessungen des Depotgehäuses 1' sind kleiner als das lichte Innenmaß einer Gebäudeinnentür. Das Depotgehäuse 1 paßt somit hinsichtlich seiner Breite und seiner Höhe durch jede Tür im Inneren eines Gebäudes und kann deshalb in beliebigen Räumen aufgestellt werden. Das im Wertschutzraum 2' des einbruchhemmend ausgeführten Depotgehäuses 1 untergebrachte Wertkassettenmagazin 3' weist bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Kassettenstapel 16 und 17 mit jeweils einer Vertikalfördereinrichtung 18 (Fig. 5) auf. Die beiden Kassettenstapel 16 und 17 sind an ihrer Oberseite durch eine obere Querfördereinrichtung 19 und an ihrer Unterseite durch eine untere Querfördereinrichtung 20 verbunden. Jeder Kassettenstapel 16, 17 enthält übereinander angeordnete, von der Vertikalfördereinrichtung 18 getragene Wertkassetten 5'.</p>
<p id="p0025" num="0025">Wie man aus den Fig. 5 und 6 erkennt, weist jede Vertikalfördereinrichtung 18 jeweils zwei seitliche vertikale Förderketten auf, die mit nach außen vorspringenden Mitnehmern 21 bestückt sind. Die einzelnen Wertkassetten 5' stützen sich mit seitlich vorspringenden Leisten 22 auf den Mitnehmern 21 ab. Durch eine gesteuerte synchrone Umlaufbewegung der beiden Förderketten der Vertikalfördereinrichtung 18 können die im Stapel enthaltenen Wertkassetten 5' nach oben oder unten transportiert werden, wie in Fig. 6 mit Pfeilen angedeutet ist. Die obere und die untere Querfördereinrichtung 19, 20 weist jeweils horizontale Förderketten oder Förderbänder auf, an denen Mitnehmer 23 angebracht werden. Durch die Mitnehmer 23, die jeweils in einer Ausnehmung der<!-- EPO <DP n="10"> --> seitlichen Leiste 22 eingreifen, können zumindest bei der oberen Querfördereinrichtung 19 einzelne Wertkassetten 5' zwischen den beiden Kassettenstapeln 16, 17 hin- und hertransportiert werden. Die untere Querfördereinrichtung 20 ist beispielsweise als Förderband ausgebildet, auf das die Wertkassetten 5' abgelegt werden.</p>
<p id="p0026" num="0026">Ein Zugangsschalter 8' ist in einer Trennwand 7' des Depotgehäuses 1' angeordnet und befindet sich in einer vor der Trennwand 7' vorspringenden, ebenfalls einbruchhemmend ausgeführten Konsole 24. Die Konsole 24 weist an der Oberseite eine verschließbare Zugangsöffnung 25 auf.</p>
<p id="p0027" num="0027">Ein Entnahmeförderer 26, der beispielsweise zwei seitliche Förderketten aufweist, dient zur Entnahme einzelner Wertkassetten 5' aus dem Kassettenstapel 16, um diese unter die Zugangsöffnung 25 zu bringen. Wie in Fig. 7 gezeigt, kann der Entnahmeförderer 26 seitliche Mitnehmer 27 aufweisen, die in Ausnehmungen der Leisten 22 eingreifen. Der Entnahmeförderer 26 verbindet den einen Kassettenstapel 16 der beiden Kassettenstapel 16, 17 mit dem Zugangsschalter 8'.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die Zugangsöffnung 25 und der Übergang 27 von der Konsole 24 zum Wertschutzraum 2' ist durch nur wechselweise zu öffnende Verschlußblenden 28 bzw. 29 schleusenartig verschlossen. Dadurch ist sichergestellt, daß im geöffneten Zustand der Verschlußblende 28 der Zugangsöffnung 25 keine Eingriffmöglichkeit in den Wertschutzraum 2' besteht.</p>
<p id="p0029" num="0029">Die in Fig. 8 gezeigte Wertdepoteinrichtung unterscheidet sich von der vorher beschriebenen Ausführungsform nur<!-- EPO <DP n="11"> --> dadurch daß im Wertschutzraum 2' mindestens zwei Paare von Kassettenstapeln 16, 17 und 16', 17' angeordnet sind und daß die obere Querfördereinrichtung 19' beide Paare von Kassettenstapeln 16, 17 bzw. 16', 17' miteinander verbindet. Damit können Wertkassetten 5' aus allen Kassettenstapeln 16, 17, 16', 17' zum Zugangsschalter 24 transportiert werden.</p>
<p id="p0030" num="0030">Das Depotgehäuse 1'' besteht hierbei aus mindestens zwei lösbar und einbruchhemmend miteinander verriegelbaren Gehäuseteilen 30 und 31, die durch mehrere, nur von innen zugängliche Verschraubungen 32 miteinander verbunden sind.</p>
<p id="p0031" num="0031">Abweichend von der dargestellten Ausführungsform kann auch die untere Querfördereinrichtung 20 so ausgebildet werden, daß sie die beiden Paare von Kassettenstapeln miteinander verbindet.</p>
<p id="p0032" num="0032">Eine weitere abgewandelte Ausführungsform einer Wertdepoteinrichtung ist in den Fig. 9 und 10 gezeigt. Sie unterscheidet sich von der Ausführung nach den Fig. 3-7 im wesentlichen dadurch, daß das Wertkassettenmagazin 3'' mehrere Kassettenstapel 33 aufweist, die durch einen gemeinsamen Umlaufförderer 34 miteinander verbunden sind. Der Umlaufförderer 34 ist der einfacheren Darstellung halber nur durch eine strichpunktierte Linie angedeutet. Er steht im Bereich des Zugangsschalters 24 mit einer Entnahmeeinrichtung 35 in Wirkverbindung. Die Entnahmeeinrichtung ist beispielsweise mit einem horizontal antreibbaren Schieber 36 versehen, der aus einer Position des Umlaufförderers 34 eine Wertkassette 5' übernimmt und<!-- EPO <DP n="12"> --> zu dem Zugangsschalter 24 und in umgekehrter Richtung transportiert.</p>
<p id="p0033" num="0033">Den in den Fig. 3-4 dargestellten Ausführungsbeispielen von transportablen, in Innenräumen aufstellbaren Wertdepoteinrichtungen ist gemeinsam, daß die Wertkassetten 5' in allen Betriebszuständen innerhalb des Wertschutzraums 2' verbleiben. Die in den Wertkassetten 5' aufgenommenen Gegenstände oder Behältnisse, beispielsweise Innenkassetten, können am Entnahmeschalter 24 nach Aufklappen des Kassettendeckels entnommen und eingelegt werden.</p>
<p id="p0034" num="0034">Ebenfalls ist allen Ausführungsformen nach den Fig. 3-10 gemeinsam, daß alle Kassettenstapel 16, 17, 16', 17', 33 des jeweiligen Wertkassettenmagazins 3' in einer Reihe hintereinander angeordnet sind. Die den Zugangsschalter 24 enthaltende Trennwand 7' ist jeweils stirnseitig vor der Reihe von Kassettenstapeln 16, 17, 16', 17', 33 angeordnet. Dadurch bleiben die verhältnismäßig geringen Abmessungen des Depotgehäuses 1' in der Breite und der Höhe erhalten, so daß das Depotgehäuse 1' bzw. seine beiden Gehäuseteile 30 und 31 (Fig. 8) durch jede Tür mit genormten Abmessungen transportiert werden kann. Die Reihenanordnung der Kassettenstapel ermöglicht es auch in besonders einfacher Weise, die Kassettenstapel miteinander zu verketten, wie am Beispiel der Fig. 8 und 9 deutlich dargestellt ist.</p>
</description><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung mit einem im einem Wertschutzraum (2, 2') angeordneten Wertkassettenmagazin (3, 3', 3"), einem in einer Trennwand (7, 7') angeordneten Zugangsschalter (8, 8'), einer das Wertkassettenmagazin (3, 3', 3") mit dem Zugangsschalter (8, 8') verbindenden, durch eine Steuereinrichtung (13) steuerbaren Fördereinrichtung zum Transport von Wertkassetten (5,5') zwischen jeweils einem ausgewählten Magazinplatz zu dem Zugangsschalter (8, 8') sowie mit einer mit der Steuereinrichtung in Wirkverbindung stehenden Identifikationseinrichtung (10), <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> der das Wertkassettenmagazin (3, 3', 3") aufweisende Wertschutzraum (2, 2') mit der den Zugangsschalter (8, 8') enthaltenden Trennwand (7, 7') in einem transportablen Depotgehäuse (1, 1', 1") angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> mindestens der den Wertschutzraum (2, 2') umschließende Teil des Depotgehäuse (1, 1', 1") einbruchhemmend ausgeführt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> sich an die den Zugangsschalter (8)<!-- EPO <DP n="14"> --> enthaltende Trennwand (7) auf der dem Wertschutzraum (2) abgekehrten Seite ein Zugangsraum (6) im Depotgehäuse (1) anschließt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 3, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> der Zugangsraum (6) von außen durch eine mittels einer Kontrolleinrichtung (13) zu öffnende Zugangstür (12) zugänglich ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 4, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Kontrolleinrichtung (13) einen Chipkartenleser aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 4, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Kontrolleinrichtung (13) eine Ziffern- und/oder Buchstabentastatur aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> der Wertschutzraum (2) durch eine einbruchhemmende Schutztür (14) zugänglich ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Identifikationseinrichtung (10) an der den Zugangsschalter (8) enthaltenden Trennwand (7) angebracht ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 8, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Identifikationseinrichtung (10) einen Chipkartenleser aufweist.<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 8, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Identifikationseinrichtung (10) eine Ziffern- und/oder Buchstabentastatur aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Steuereinrichtung mit einem Drucker verbunden ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> das Wertkassettenmagazin (3') mindestens zwei Kassettenstapel (16, 17) mit jeweils einer Vertikalfördereinrichtung (18) aufweist und daß beide Kassettenstapel (16, 17) durch jeweils eine obere und untere Querfördereinrichtung (19, 20) verbunden sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 12, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> jede Vertikalfördereinrichtung (18) jeweils zwei seitliche vertikale Förderketten aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="0014">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 12, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> ein Entnahmeförderer (26) einen der beiden Kassettenstapel (16, 17) mit dem Zugangsschalter verbindet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0015" num="0015">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> der Zugangsschalter (8') in einer vor der Trennwand (7') vorspringenden, einbruchhemmend ausgeführten Konsole (24) ausgeführt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0016" num="0016">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 15, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Konsole (24) an der Oberseite eine verschließbare Zugangsöffnung (25) aufweist.<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0017" num="0017">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 16, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Zugangsöffnung (25) und der Übergang (27) von der Konsole (24) zum Wertschutzraum (2') durch nur wechselweise zu öffnende Verschlußblenden (28, 29) schleusenartig verschlossen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0018" num="0018">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 12, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die obere und die untere Querfördereinrichtung (19, 20) jeweils horizontale Förderketten oder Förderbänder aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0019" num="0019">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 12, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> im Wertschutzraum (2') mindestens zwei Paare von Kassettenstapeln (16, 17; 16', 17') angeordnet sind und daß die obere (19') und/oder die untere Querfördereinrichtung beide Paare von Kassettenstapeln (16, 17; 16', 17') miteinander verbindet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0020" num="0020">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> das Depotgehäuse (1'') aus mindestens zwei lösbar und einbruchhemmend miteinander verriegelbaren Gehäuseteilen (30, 31) besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0021" num="0021">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Querschnittsabmessungen des Depotgehäuses (1', 1'') kleiner sind als das lichte Innenmaß einer Gebäudeinnentür.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0022" num="0022">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> das Wertkassettenmagazin (3'') mehrere Kassettenstapel (33) aufweist, die durch einen gemeinsamen<!-- EPO <DP n="17"> --> Umlaufförderer (34) miteinander verbunden sind und daß der Umlaufförderer (34) im Bereich des Zugangsschalters (24)mit einer Entnahmeeinrichtung (36) in Wirkverbindung steht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0023" num="0023">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 12 oder 19, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> alle Kassettenstapel (16, 17; 16', 17'; 33) des Wertkassettenmagazins (3', 3'') in einer Reihe hintereinander angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0024" num="0024">
<claim-text>Wertdepoteinrichtung nach Anspruch 23, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die den Zugangsschalter (24) enthaltende Trennwand (7') stirnseitig vor der Reihe von Kassettenstapeln (16, 17; 16', 17'; 33) angeordnet ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="18"> -->
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<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="138" he="160" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="151" he="176" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
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