(19)
(11) EP 1 358 072 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.10.2008  Patentblatt  2008/42

(21) Anmeldenummer: 01982168.5

(22) Anmeldetag:  27.09.2001
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B41F 7/10(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE2001/003734
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2002/064371 (22.08.2002 Gazette  2002/34)

(54)

ROLLENROTATIONSDRUCKMASCHINE

WEB-FED ROTARY PRESS

ROTATIVE A BOBINES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR

(30) Priorität: 09.02.2001 DE 10105926

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
05.11.2003  Patentblatt  2003/45

(73) Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft
97080 Würzburg (DE)

(72) Erfinder:
  • HORN, Matthias, Willi
    97292 Holzkirchen (DE)
  • MÜLLER, Matthias, Klaus, Georg
    97280 Remlingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 710 558
DE-A- 4 303 904
EP-A- 0 947 318
   
  • LOY H-W: "DIE FARBE AUF KURZEM WEG IN DER ZEITUNGS-ROLLENOFFSET- ROTATIONSMASCHINE" ENGINEERING LASERS, INTERNATIONAL BUSINESS AND TECHNICAL MAGAZINES, REDHILL, GB, Bd. 33, Nr. 37, 2. Oktober 1997 (1997-10-02), Seiten W64-W67, XP000699932 ISSN: 0957-817X
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Rollenrotationsdruckmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

[0002] Durch die EP 0 710 558 B1 ist eine Rollenrotationsdruckmaschine in Satellitenbauweise gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 bekannt, wobei beide Seiten einer Papierbahn jeweils hintereinander 8 Druckstellen passieren, die Bahn also 16 Druckstellen durchläuft. Die beiden Drucktürme werden von der Bahn nacheinander jeweils in 4/4-Papierführung durchlaufen und sind jeweils zwecks Imprinterfunkionalität als Druckturm als ganzes an- bzw. abstellbar.

[0003] Die DE 43 03 904 C2 zeigt Anordnungen zweier übereinander angeordneter Druckwerke, wobei eine die beiden Druckwerke durchlaufende Papierbahn beidseitig mit höchstens vier Farben bedruckbar ist.

[0004] Durch die EP 0 947 318 A1 ist eine Rotationsdruckmaschine bekannt, wobei in einer Ausführung eine Satellitendruckeinheit mit acht Druckwerken ausgebildet sein kann, um während des Druckens eine Neubebilderung von vier Plattenzylindern vornehmen zu können.

[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rollenrotationsdruckmaschine zu schaffen, wobei die Druckqualität beim Wechsel von einer Betriebsweise des Imprinterbetriebes in die andere verbessert wird.

[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

[0007] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die beiden zwecks Imprinterbetrieb bzw. fliegendem Druckformwechsel (im folgenden "Imprinterbetrieb" genannt) gegeneinander wechselbaren Druckstellen nicht zu weit auseinander liegen und die freie Länge der Papierbahn zwischen den beiden Druckwerken klein gehalten wird. Beispielsweise sind für den Fall eines Druckturmes in Satellitenbauweise die beiden gegeneinander wechselbaren Druckstellen innerhalb eines acht Druckstellen aufweisenden Druckturmes angeordnet.
Vorteilhaft ist, dass ein langer Papierweg zwischen den beiden austauschbaren Druckstellen, z. B. von einem Druckturm zum anderen, vermieden wird, was im allgemeinen die Passerhaltigkeit bzw. Farbregisterhaltigkeit zwischen zwei Druckstellen verbessert. Im Gegensatz zu einem wechselnden Zu- und Abschalten jeweils eines gesamten Druckturmes werden auf dem Bearbeitungsweg insgesamt gleichmäßigere Bedingungen geschaffen. Zum Beispiel wird mit der erfindungsgemäßen Rollenrotationsdruckmaschine eine möglichst gleichmäßige Feuchtung der Papierbahn erreicht. Es wird vermieden, dass beispielsweise in der ersten Betriebsweise einer sog. 4/4 + 4/4 Papierführung ein erster Druckturm die Papierbahn befeuchtet und komplett 4/4 bedruckt (während der zweite Druckturm abgestellt ist), und in einer zweiten Betriebsweise nur der zweite Druckturm die Papierbahn 4/4 bedruckt und hierdurch erhebliche Unterschiede in der Laufstrecke der befeuchteten Papierbahn zwischen den beiden Betriebsweisen resultieren. Dies wird beispielsweise durch eine 8/0 + 0/8 Papierführung erreicht, wobei dem Schön- und dem Widerdruck jeweils ein eigener Druckturm mit vollständiger Imprinterfunktionalität zugeordnet ist. Sowohl das angestellte, als auch das korrespondierende abgestellte Druckwerk sind in einem gemeinsamen Druckturm angeordnet.

[0008] In jeder Betriebsweise des Imprinterbetriebes ist vorteilhafterweise mindestens eine Druckstelle in jedem Druckturm in Druck-An-Stellung.

[0009] Neben der Feuchtung mittels Feuchmitteln sind auch andere Effekte, z. B. das Vorhandensein von Einspannstellen, von druckbedingten Quer- und/oder Längsdehnungen, von Beeinflussung durch die Auftragung von Farbe, oder andere die Spannung und den Transport beeinflussende Parameter vergleichmäßigbar.

[0010] Besonders vorteilhaft ist es, dass für alle Betriebsarten im Imprinterbetrieb über den Papierweg möglichst gleichmäßige Bedingungen, und daher auch möglichst gleiche Spannungsverhältnisse in der Papierbahn hergestellt werden.

[0011] Sowohl die Anordnung der wechselweise die gleiche Farbe druckenden Druckstellen nahe zueinander, als auch der vergrößerte Abstand zwischen der ersten und der letzten gleichzeitig druckenden Druckstelle für beide Betriebsweisen, verbessern die Druckqualität beim Wechsel von einer in die andere Betriebsweise.

[0012] Weiterhin von Vorteil ist es, dass mindestens 6 aufeinander folgende Druckstellen einer Papierseite die selbe Drehrichtung aufweisen. Beispielsweise weisen acht aufeinander folgende Druckstellen eines Druckturmes denselben Drehsinn auf, so dass beispielsweise diese Papierseite innerhalb des einen Druckturmes im Imprinterbetrieb vierfarbig bedruckbar ist.

[0013] Vorteilhaft im Hinblick auf Qualitätseinbußen sowie auf eine Verringerung des Ablegens der frischen Farbe und des damit verbundenen Waschaufwandes sind Papierwege, bei denen der frische Druck maximal von lediglich vier Satelliten- bzw. Gegendruckzylindern "überrollt" wird.

[0014] Bei vorteilhafter Ausbildung der Rollenrotationsdruckmaschine in Satellitenbauweise ist z. B. die gute Passerhaltigkeit zweier aufeinander folgender Druckstellen aufgrund des kurzen Abstandes.

[0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

[0016] Es zeigen:
Fig. 1
ein erstes Ausführungsbeispiel für vollständige Imprinterfunktionalität im Vierfarbendruck;
Fig. 2
ein zweites Ausführungsbeispiel für vollständige Imprinterfunktionalität im Vierfarbendruck;
Fig. 3
ein drittes Ausführungsbeispiel für vollständige Imprinterfunktionalität im Vierfarbendruck;


[0017] Eine Druckmaschine, insbesondere eine Rollenrotationsdruckmaschine, weist eine erste Einheit 01, z. B. einen ersten Druckturm 01, und eine weitere Einheit 02, z. B. einen zweiten Druckturm 02 auf. Der erste Druckturm 01 weist mindesten sechs, im Beispiel acht Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8 auf, welche durch acht Zylinder 03, z. B. acht Übertragungszylinder 03, und mit diesen in eine Druck-An-Stellung über eine eingezogene Bahn 04, z. B. eine Bedruckstoff- insbesondere eine Papierbahn 04, zusammen wirkende Satellitenzylinder 06, z. B. Stahlzylinder 06, gebildet werden. Ist die Rollenrotationsdruckmaschine für n-Farbendruck ausgeführt, so weist die Einheit 01 2·n (2 mal n) Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8 für volle Imprinterfunktionalität auf. Für n-Farbendruck auf einer Seite der Papierbahn 04 mit einer Imprinterfunktionalität von m Farben (m≤n), weist die Einheit 01 n+m Druckstellen auf. Im Beispiel (Fig. 1) für den zumindest einseitigen Vierfarbendruck mit voller Imprinterfunktionalität wirken jeweils zwei benachbarte Übertragungszylinder 03; mit einem der vier Stahlzylinder 06 zusammen und bilden insgesamt die acht Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8. Dies kann beispielsweise ein Paar von gestapelten Zehnzylinder-Satelliten-Einheiten sein. Es können jedoch auch vier obere und/oder vier untere Übertragungszylinder 03 jeweils mit einem einzigen Satellitenzylinder 06 als sog. Neunzylinder-Satelliten-Einheiten zusammen wirken, welche beispielsweise gestapelt sind.

[0018] Die Übertragungszylinder 03 sind an den jeweiligen Satellitenzylinder 06 wahlweise an- und abstellbar, und wirken mit nicht dargestellten Formzylindern zusammen, welche ihrerseits mit ebenfalls nicht dargestellten Farbwerken, und falls erforderlich, mit Feuchtwerken, zusammen wirken. Für den Imprinterbetrieb ist zumindest dieser Formzylinder vom Übertragungszylinder 03 abstellbar und mit, zumindest zum Satellitenzylinder 06, verschiedener Drehzahl betreibbar, so dass er beispielsweise zwecks Wechsel der Druckform oder des Druckbildes unabhängig vom Satellitenzylinder 06 gebremst, stillgesetzt, ggf. mit umgekehrter Richtung oder anderer Drehzahl betrieben werden kann. Während des Wechsels der Druckform oder des Druckbildes (z. B. Bebilderung) kann der Satellitenzylinder 06 und ggf. der Übertragungszylinder 03 weiterhin mit Produktionsdrehzahl betrieben werden.

[0019] Dem ersten Druckturm 01 ist entlang des Weges der Papierbahn 04 die zweite, mindestens eine, aber vorzugsweise vier oder acht weitere Druckstellen D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 aufweisende zweite Einheit 02, z. B. der zweite Druckturm 02, vor- oder nachgeordnet. Wie für den ersten Druckturm 01, weist auch der zweite Druckturm 02 Zylinder 07, z. B. Übertragungszylinder 07 auf, welche an Satellitenzylinder 08, z. B. an Stahlzylinder 08, anstellbar sind.

[0020] Die Papierbahn 04 verläuft im ersten Druckturm 01 so durch die acht Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8, dass sie die Satellitenzylinder 06 bzgl. einer Transportrichtung T der Papierbahn 04 mit dem gleichen Drehsinn, im Beispiel rechts R, d. h. im Uhrzeigersinn, umschlingen. Alle Satellitenzylinder 06 drehen in diesem Drehsinn, die Papierbahn 04 ist lediglich von der den Übertragungszylindern 03 zugewandten Seite, theoretisch achtfach, bedruckbar.

[0021] Die Papierbahn 04 wird jedoch in diesem ersten Druckturm 01 nur auf dieser einen Seite und lediglich vierfach durch vier der acht Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8 mit vier Farben bedruckt, während die übrigen vier Druckstellen D5; D6; D7; D8; D1; D2; D3; D4 "fliegend", d. h. während der Produktion, umgerüstet werden können. Die nichtdruckenden Druckstellen D5; D6; D7; D8; D1; D2; D3; D4 weisen die selben vier Farben auf, wie die druckenden.

[0022] Im ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1) sind die in Druck-An- und in Druck-Ab-Stellung (strichliert und vom Satellitenzylinder abgesetzt dargestellt) befindlichen, einander zugeordneten Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8 gleicher Farbe jeweils benachbart zueinander und mit dem selben Satellitenzylinder 06 zusammen wirkend angeordnet.

[0023] So sind beispielsweise die beiden links unten benachbarten Druckstellen D1; D3 mit Magenta M, die beiden rechts unten benachbarten Druckstellen D2; D4 mit Cyan C, die beiden links oben benachbarten D5; D7 mit Gelb Y und die beiden rechts oben benachbarten mit Schwarz B ausgerüstet.

[0024] Die beiden Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8 gleicher Farbe sind wahlweise an den zugeordneten Satellitenzylinder 06 anstellbar, so dass beispielsweise die den Übertragungszylindern 03 zugewandte Seite der Papierbahn 04 mittels der angestellten Druckwerke D1, D4, D5 und D8 vierfarbig bedruckt wird, während die Druckwerke D2, D3, D6 und D7 abgestellt, und somit umrüstbar sind, und umgekehrt (in der Fig. durch Doppelpfeil angedeutet).

[0025] Die Anordnung der Paare von Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8 gleicher Farbe ist auch in jeder anderen beliebigen Reihenfolge innerhalb des ersten Druckturms 01 möglich. Ein Abstand zwischen den wechselweise anstellbaren Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8 gleicher Farbe ist auf ein Minimum, z. B. kleiner 1 m, reduziert, was eine Minimierung von ggf. auftretenden Feuchtigkeitsproblemen beim Umschalten von einer Betriebsweise in die andere zur Folge hat.

[0026] Nach dem einseitigen Bedrucken der Papierbahn im ersten Druckturm 01 durchläuft die Papierbahn 04 die zweite Einheit 02. Die zweite Einheit 02 weist je nach Bedarf ein oder mehrere, z. B. mindestens vier, im Beispiel acht Druckstellen D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 auf, wobei die Papierbahn 04 die Druckstellen D9; D10; D11 ; D12; D13; D14; D15; D16 derart durchläuft, dass die noch nicht bedruckte Seite der Papierbahn 04 durch die Übertragungszylinder 07 bedruckbar sind. Hierfür drehen die Satellitenzylinder 08 der als zweiten Druckturm 02 ausgebildeten Einheit 02 alle gleichsinnig, z. B. in die Drehrichtung links L.

[0027] Im Beispiel ist die Farbbelegung wie im Druckturm 01, jedoch an der Vertikalen gespiegelt. Die Übertragungszylinder 07 sind wieder jeweils zwecks Imprinterfunktionalität paarweise wechselseitig an den zugeordneten Satellitenzylinder 08 an- bzw. abstellbar.

[0028] Die Papierbahn 04 wird somit im ersten Druckturm 01 und im zweiten Druckturm 02 jeweils einseitig vierfarbig mit voller Imprinterfunktionalität bedruckt. Die Streckenlänge für die Feuchtung der Papierbahn 04, hier zwischen Druckwerk D4 und D7 und zwischen D2 und D5 wird gar nicht oder nur unwesentlich im Verhältnis zur Wegstrecke vom ersten Druckwerk D4 bis zum letzten Druckwerk D15 geändert, wenn von der einen Betriebsweise auf die andere umgeschaltet wird. Der Abstand zwischen dem ersten und letzten in Druck-An-Stellung befindlichen Druckwerk, z. B: D4 bis D15 bzw. D2 bis D13, ist in beiden Betriebsweisen größer als die Hälfte des Strecke vom ersten bis zum letzten der Papierbahn 04 zugeordneten Druckwerk D1 bis D16.

[0029] Insbesondere wird der Ort der Feuchtung im Verlauf der Druckmaschine nur unwesentlich verändert, was eine gleichmäßigere Bahnspannung vor und nach dem Umschalten zur Folge hat. Die Gefahren von Bahnbruch zwischen den Einheiten 01 und 02 beim Umschalten sowie ein erhöhter Regelaufwand können somit vermindert werden.

[0030] Auch im zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 2) umläuft die Papierbahn 04 die Satellitenzylinder 06 des ersten Druckturms 01 gleichsinnig, z. B. rechts R, und ist einseitig durch alle acht Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8 bedruckbar. Gleiches gilt für die Führung der Papierbahn 04 (jedoch links L) und die Druckstellen D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 im zweiten Druckturm 02.

[0031] Die jeweils zwei wechselseitig an- bzw. abstellbaren Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 gleicher Farbe je Druckturm 01; 02 sind jedoch nicht unmittelbar benachbart mit dem selben Satellitenzylinder 06; 08 zusammen wirkend, sondern innerhalb des jeweiligen Druckturms 01; 02 diagonal gespiegelt angeordnet (in Fig. 2 durch strichlierten Pfeil in Einheit 01 angedeutet). Im Beispiel weisen die Druckstellen D1 und D8 im ersten Druckturm 01 und die Druckstellen D10 und D15 im zweiten Druckturm 02 die Farbe Gelb Y, die Druckstellen D2 und D7 im ersten Druckturm 01 und die Druckstellen D9 und D16 im zweiten Druckturm 02 die Farbe Magenta M, die Druckstellen D3 und D6 im ersten Druckturm 01 und die Druckstellen D12 und D13 im zweiten Druckturm 02 die Farbe Schwarz B, und die Druckstellen D4 und D5 im ersten Druckturm 01 und die Druckstellen D11 und D14 im zweiten Druckturm 02 die Farbe Cyan C auf.

[0032] Vorteilhaft ist eine Betriebsweise, wobei sich in einem Zustand jeweils die unten angeordneten vier Druckstellen D1, D2, D3, D4, D9, D10, D11, D12 in Druck-An-Stellung befinden, während die oberen Druckstellen D5, D6, D7, D8, D13, D14, D15, D16 dem Umrüsten zugänglich sind und umgekehrt. Somit liegen die jeweils umzurüstenden Druckwerke D5, D6, D7, D8, D13, D14, D15, D16 bzw. D1, D2, D3, D4, D9, D10, D11, D12 nahezu auf einer Ebene bzw. auf einer Bedienebene der Druckmaschine.

[0033] Die welchselseitig mit der selben Seite der Papierbahn 04 zusammen wirkenden Druckwerke D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 einer Farbe liegen jeweils innerhalb einer Einheit 01; 02. Der maximale Abstand zwischen diesen beiden Druckwerken D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 beträgt daher weniger als die Hälfte der Länge der Papierbahn 04 von der ersten bis zur letzten Druckstelle D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16. Auch die Verteilung der Feuchtung ist für beide Betriebsweisen gleichmäßiger, als wenn die Papierbahn 04 einmal lediglich mittels der einen Einheit 01 und das andere mal nur mittels der andere Einheit im 4/4-Betrieb bedruckt wird. Der Abstand zwischen dem ersten und dem letzten angestellten Druckwerk, z. B. D4 und D12 bzw. D5 und D13, ist in beiden Betriebsweisen des Imprinterbetriebs größer als die Hälfte des Abstandes zwischen erstem und letztem Druckwerk D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16, z.B. D4 und D13.

[0034] Vorteilhaft ist, dass in beiden Betriebsweisen in jeder Einheit 01; 02 immer mindestens eines der Druckwerke D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 angestellt ist, und somit die Papierbahn 04 feuchtet.

[0035] Im dritten Ausführungsbeispiel (Fig. 3) umläuft die Papierbahn 04 die Satellitenzylinder 06; 08 des ersten Druckturms 01 und des zweiten Druckturms 02 ebenfalls jeweils gleichsinnig, z. B. rechts R im ersten Druckturm 01 und links L im zweiten Druckturm 02.

[0036] Die jeweils zwei wechselseitig an- bzw. abstellbaren Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 gleicher Farbe je Druckturm 01; 02 sind jedoch innerhalb des jeweiligen Druckturms 01; 02 an der Vertikalen gespiegelt angeordnet. Im Beispiel weisen die Druckstellen D1 und D2 im ersten Druckturm 01 und die Druckstellen D9 und D10 im zweiten Druckturm 02 die Farbe Magenta M, die Druckstellen D3 und D4 im ersten Druckturm 01 und die Druckstellen D11 und D12 im zweiten Druckturm 02 die Farbe Cyan C, die Druckstellen D5 und D6 im ersten Druckturm 01 und die Druckstellen D13 und D14 im zweiten Druckturm 02 die Farbe Gelb Y, und die Druckstellen D7 und D8 im ersten Druckturm 01 und die Druckstellen D15 und D16 im zweiten Druckturm 02 die Farbe Schwarz B auf.

[0037] Vorteilhaft ist eine Betriebsweise, wobei im einen Zustand jeweils die innerhalb des jeweiligen Druckturms 01; 02 diagonal gegenüber liegenden Druckstellen D2, D4, D5, D7, D9, D11, D14, D16 in Druck-An-Stellung befinden, während die anderen sich diagonal gegenüber liegenden Druckstellen D1, D3, D6, D8, D10, D12, D13, D15 dem Umrüsten zugänglich sind und umgekehrt. Die jeweils umzurüstenden Druckwerke D1, D3, D6, D8, D10, D12, D13, D15 bzw. D2, D4, D5, D7, D9, D11, D14, D16 liegen so nicht direkt benachbart zu in Produktion befindlichen Druckwerken D2, D4, D5, D7, D9, D11, D14, D16 bzw. D1, D3, D6, D8, D10, D12, D13, D15, was geringere Anforderungen an Sicherheitsvorkehrungen stellt.

[0038] Die wechselseitig mit einer Seite der Papierbahn 04 zusammen wirkenden Druckwerke D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 einer Farbe liegen wieder jeweils innerhalb einer Einheit 01; 02. Auch hier beträgt der maximale Abstand zwischen diesen beiden Druckwerken D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 weniger als die Hälfte der Länge der Papierbahn 04 von der ersten bis zur letzten Druckstelle D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16. Die örtliche Verteilung der Feuchtung ist für beide Betriebsweisen vergleichmäßigt. Auch hier ist der Abstand zwischen dem ersten und dem letzten angestellten Druckwerk, z. B. D4 und D16 bzw. D1 und D13, in beiden Betriebsweisen des Imprinterbetriebs größer als die Hälfte des Abstandes zwischen erstem und letztem Druckwerk D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16, z. B. D4 und D13.

[0039] Vorteilhaft ist, dass in beiden Betriebsweisen in jeder Einheit 01; 02 immer mindestens eines der Druckwerke D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 angestellt ist, und somit die Papierbahn 04 feuchtet.

[0040] Ist eine Produktion abweichend vom beidseitigen Vierfarbendruck mit voller Imprinterfunktionalität gewünscht, so sind auch andere Konfigurationen für die erste Einheit 01 und die zweite Einheit 02 denkbar: Ist beispielsweise lediglich auf einer Seite der Papierbahn 04 diese Anforderung zu erfüllen, auf der anderen Seite jedoch lediglich ein Vierfarbendruck ohne Imprinterfunktionalität oder ein Zweifarbendruck mit voller Imprinterfunktionalität, so kann die zweite Einheit 02 auf vier Druckstellen D9; D10; D11; D12 reduziert werden, oder aber die anderen Druckstellen D13; D14; D15; D16 einer als Druckturm 02 ausgeführten zweiten Einheit 02 können mit einer zweiten, nicht dargestellten, Papierbahn aus einem dem ersten Druckturm 01 entsprechenden, ebenfalls nicht dargestellten, dritten Druckturm zusammen wirken.

[0041] Auch ist es möglich, mindestens eine der Einheiten 01; 02 für mehr als vier Farben, z. B. für n=6 Farben mit z. B. Zweifarben-Imprinterfähigkeit (m=2) auf einer Seite der Papierbahn 04 einzurichten, so dass diese Einheit 01; 02 acht Druckstellen aufweist, welche alle von der Bahn 04 im gleichen Drehsinn durchlaufen werden. Gleiches ist auf das Erfordernis von weniger als vier Farben, z. B. drei Farben mit sechs Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6 bei voller Imprinterfunktionalität entsprechend anzuwenden.

[0042] Vorteilhaft ist jedoch für jede Konfiguration, wenn die beiden korrespondierenden bzw. wechselseitig für eine Seite der Papierbahn 04 anstellbaren Druckwerke D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 einen Abstand aufweisen, welcher klein, insbesondere kleiner als die Hälfte der Strecke des Papierweges zwischen dem ersten und dem letzten mit der Papierbahn 04 zusammen wirkenden Druckwerk D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 ist. Der Bereich der Feuchtung, d. h. die Länge der Papierbahn 04 zwischen erster und letzter angestellter Druckstelle D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 muß dahingegen in jeder der beiden Betriebssituationen größer als die Hälfte der o. g. Strecke sein.

[0043] Sind die Druckwerke D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 für die beiden Seiten der Papierbahn 04 in zwei verschiedenen, z. B. baulich getrennten, Einheiten 01; 02 angeordnet, so muß in jeder der beiden Betriebssituationen in jeder Einheit 01; 02 zumindest ein Druckwerk D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8 bzw. D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 angestellt sein. Vorteilhaft ist es für diesen Fall, wenn dem Schön- und dem Widerdruck jeweils eine eigene Einheit 01; 02 zugeordnet ist, wobei die Führung der Papierbahn 04 jeweils innerhalb der Einheit 01; 02 gleichsinnig um die Satellitenzylinder 06; 08 verläuft.

[0044] Vorteilhaft ist weiter, wenn zunächst alle n (n=3, 4, 5, 6), in den Beispielen vier Farben C; B; M; Y auf der einen Seite der Bahn 04 aufgebracht werden, bevor die andere Seite bedruckt wird.

[0045] In Weiterbildung der Erfindung (nicht dargestellt) können auch mehrere, jeweils paarweise die gleiche Farbe B; C; M; Y aufweisende Druckwerke in Brückenbauweise (Gummigegen-Gummi-Betrieb) angeordnet sein, wobei beispielsweise vier derartige, auf die selbe Seite der Papierbahn 04 druckende Druckwerke mit zwei Farben ausgeführt sind. Diese Druckwerke gleicher Farbe sind vorteilhafter jeweils in Laufrichtung der Papierbahn benachbart angeordnet. Vorteilhaft ist es, dass auch hier, da druckende und nicht druckende Druckwerke in Laufrichtung der Papierbahn 04 nicht vollständig räumlich voneinander getrennt, sondern z. B. alternierend angeordnet sind, eine Vergleichmäßigung der Bedingungen beim Wechsel zwischen der einen und der anderen Betriebsweise im Imprinterbetrieb.

[0046] Die genannten Ausführungsbeispiele sind gleichermaßen auf einen Imprinterbetrieb anwendbar, wobei kein wechselweises Drucken im Sinne eines fliegenden Plattenwechsels (z. B. für den Druck verschiedener Regionalteile einer Zeitung etc.), sondern ein Eindruck eines zusätzlichen Druckbildes (zusätzlicher Text, Schmuckfarbe) erfolgen soll. In diesem Fall ist das beispielsweise nur zeitweise zu aktivierende Druckwerk nahe den auf die selbe Seite druckenden Druckwerken, insbesondere vorteilhaft direkt benachbart, anzuordnen. Im Sinne einer Vergleichmäßigung der Bedingungen auf der Bahn 04 ist es bei Verwendung mehrerer solcher Eindruckwerke für eine Seite der Bahn 04 von Vorteil, diese nicht gemeinsam vor dem ersten oder hinter dem letzten "normalen" Druckwerk anzuordnen.

Bezugszeichenliste



[0047] 
01
Einheit, erste, Druckturm
02
Einheit, zweite, Druckturm
03
Zylinder, Übertragungszylinder
04
Bahn, Papierbahn
05
-
06
Satellitenzylinder, Stahlzylinder
07
Zylinder, Übertragungszylinder
08
Satellitenzylinder, Stahlzylinder
D1
Druckstelle (01)
D2
Druckstelle (01)
D3
Druckstelle (01)
D4
Druckstelle (01)
D5
Druckstelle (01)
D6
Druckstelle (01)
D7
Druckstelle (01)
D8
Druckstelle (01)
D9
Druckstelle (02)
D10
Druckstelle (02)
D11
Druckstelle (02)
D12
Druckstelle (02)
D13
Druckstelle (02)
D14
Druckstelle (02)
D15
Druckstelle (02)
D16
Druckstelle (02)
B
Schwarz
C
Cyan
M
Magenta
Y
Gelb
L
Linksdrehend
R
Rechtsdrehend
T
Transportrichtung (04)



Ansprüche

1. Rollenrotationsdruckmaschine zum Bedrucken einer Bahn (04), welche mindestens zwei Satellitenzylinder (06; 08) und mindestens sechs mit den Satellitenzylindern (06; 08) jeweils eine Druckstelle (D1 bis D16) bildende Zylinder (03; 07) aufweist, wobei mindestens zwei der Druckstellen (D1 bis D16) wechselweise anstellbar sind, mittels denen in einer jeweiligen Druck-An-Stellung die selbe Farbe (B; C; M; Y) auf die selbe Seite der Bahn (04) aufbringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand zwischen der ersten und der letzten gleichzeitig in Druck-An-Stellung befindlichen Druckstelle (D4 und D15; D2 und D13) entlang des Weges der Bahn (04) größer ist als die Hälfte einer Strecke des Weges der Bahn (04) zwischen der ersten und der letzten der Bahn (04) zugeordneten Druckstelle (D4, D13) (Fig. 1).
 
2. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden in Druck-An-Stellung die selbe Farbe (B; C; M; Y) auf die selbe Seite der Bahn (04) aufbringenden Druckstellen (D1 bis D16) in einer ersten Einheit (01) angeordnet sind.
 
3. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden in Druck-An-Stellung die selbe Farbe (B; C; M; Y) auf die selbe Seite der Bahn (04) aufbringenden Druckstellen (D1 bis D16) in einem ersten Druckturm (01) angeordnet sind.
 
4. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die letzte gleichzeitig in Druck-An-Stellung befindliche Druckstelle (D1 bis D16) entlang des Weges der Bahn (04) in zwei verschiedenen, von der Bahn (04) durchlaufenen Einheiten (01; 02) angeordnet sind.
 
5. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die letzte gleichzeitig in Druck-An-Stellung befindliche Druckstelle (D1 bis D16) entlang des Weges der Bahn (04) in zwei verschiedenen, von der Bahn (04) durchlaufenen Drucktürmen (01; 02) angeordnet sind.
 
6. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sechs in Druck-An-Stellung auf die selbe Seite der Bahn (04) aufbringende Druckstellen (D1 bis D16) im ersten Druckturm (01) angeordnet sind.
 
7. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens fünf der sechs in Druck-An-Stellung auf die selbe Seite der Bahn (04) aufbringenden Druckstellen (D1 bis D16) in direkter Abfolge auf dem Weg der Bahn (04) angeordnet sind.
 
8. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der die erste in Druck-An-Stellung befindliche Druckstelle (D1 bis D8) aufweisende erste Druckturm (01) mindestens sechs und der die zweite in Druck-An-Stellung befindliche Druckstelle (D9 bis D16) aufweisende zweite Druckturm (02) mindestens vier Druckstellen (D9 bis D16) aufweist.
 
9. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in zwei voneinander getrennten Drucktürmen (01; 02) mindestens vier in einem Imprinterbetrieb derselben Bahn (04) zugeordnete Druckstellen (D1 bis D16) aufweist, wobei mindestens zwei der Druckstellen (D1 bis D16) zwecks eines Imprinterbetriebes wechselweise anstellbar sind, mittels denen in einer Druck-An-Stellung die selbe Farbe (B; C; M; Y) auf die selbe Seite der Bahn (04) aufbringbar ist, und dass sich in jeder der beiden Betriebsweisen des Imprinterbetriebes zumindest eine der Druckstellen (D1 bis D16) jedes Druckturmes (01; 02) in Druck-An-Stellung befindet.
 
10. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 1 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der maximale Abstand zwischen den beiden in Druck-An-Stellung auf die selbe Seite der Bahn (04) die gleiche Farbe (B; C; M; Y) aufbringenden Druckwerke (D1 bis D16) weniger als die Hälfte der Länge der Bahn (04) von der ersten bis zur letzten der Bahn (04) zugeordneten Druckstelle (D1 bis D16) beträgt.
 
11. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der dem Weg der Bahn (04) zugeordneten Druckstellen (D9 bis 16) der zweiten Einheit (02; 01) Farbe (B; C; M; Y) auf die Seite der Bahn (04) aufbringbar ist, welche zur in der ersten Einheit bedruckten Seite entgegengesetzt ist.
 
12. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 3 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Satellitenzylinder (06; 08) eines Druckturms (01; 02) alle den selben Drehsinn (L; R) aufweisen.
 
13. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich in einer ersten Betriebsweise die Hälfte der Druckstellen (D1 bis D16) der Einheit (01; 02) und in einer zweiten Betriebsweise die andere Hälfte der Druckstellen (D16 bis D1) in Druck-An-Stellung befinden.
 


Claims

1. A web-fed rotary printing press for printing a web (04), which has at least two satellite cylinders (06; 08) and at least six cylinders (03; 07) forming one printing point (D1 to D16) in each case with the satellite cylinders (06; 08), wherein at least two of the printing points (D1 to D16) are capable of being set on in an alternate manner, by means of which the same ink (B; C; M; Y) is capable of being applied to the same side of the web (04) in a respective impression throw-on, characterized in that a distance between the first and the last printing point (D4 and D15; D2 and D13) present at the same time in the impression throw-on along the path of the web (04) is greater than half a length of the path of the web (04) between the first and the last printing point (D4, D13) associated with the web (04) (Fig. 1).
 
2. A rotary printing press according to Claim 1, characterized in that the two printing points (D1 to D16) applying the same ink (B; C; M; Y) to the same side of the web (04) in the impression throw-on are arranged in a first unit (01).
 
3. A rotary printing press according to Claim 1, characterized in that the two printing points (D1 to D16) applying the same ink (B; C; M; Y) to the same side of the web (04) in the impression throw-on are arranged in a first printing tower (01).
 
4. A rotary printing press according to Claim 1, characterized in that the first and the last printing point (D1 to D16) present at the same time in the impression throw-on are arranged along the path of the web (04) in two different units (01; 02) through which the web (04) passes.
 
5. A rotary printing press according to Claim 1, characterized in that the first and the last printing point (D1 to D16) present at the same time in the impression throw-on are arranged along the path of the web (04) in two different printing towers (01; 02) through which the web (04) passes.
 
6. A rotary printing press according to Claim 3, characterized in that six printing points (D1 to D16) applying to the same side of the web (04) in the impression throw-on are arranged in the first printing tower (01).
 
7. A rotary printing press according to Claim 6, characterized in that at least five of the six printing points (D1 to D16) applying to the same side of the web (04) in the impression throw-on are arranged in a direct sequence on the path of the web (04).
 
8. A web-fed rotary printing press according to Claim 5, characterized in that the first printing tower (01) comprising the first printing point (D1 to D8) present in the impression throw-on has at least six and the second printing tower (02) comprising the second printing point (D9 to D16) present in the impression throw-on has at least four printing points (D9 to D16).
 
9. A rotary printing press according to Claim 1, characterized in that in two printing towers (01; 02) separate from each other it has at least four printing points (D1 to D16) associated with the same web (04) in one imprinter operation, wherein at least two of the printing points (D1 to D16), by means of which the same ink (B; C; M; Y) is capable of being applied to the same side of the web (04) in an impression throw-on, are capable of being set on in an alternate manner for the purpose of an imprinter operation, and in each of the two modes of operation of the imprinter operation at least one of the printing points (D1 to D16) of each printing tower (01; 02) is in the impression throw-on.
 
10. A web-fed rotary printing press according to Claim 1 or 9, characterized in that the maximum distance between the two printing couples (D1 to D16) applying the same ink (B; C; M; Y) to the same side of the web (04) in the impression throw-on amounts to less than half the length of the web (04) from the first to the last printing point (D1 to D16) associated with the web (04).
 
11. A web-fed rotary printing press according to Claim 5, characterized in that by means of the printing points (D9 to D16) of the second unit (02; 01) associated with the path of the web (04) ink (B; C; M; Y) is capable of being applied to the side of the web (04) which is opposite the side printed in the first unit.
 
12. A web-fed rotary printing press according to Claim 3 or 9, characterized in that the satellite cylinders (06; 08) of a printing tower (01; 02) all have the same direction of rotation (L; R).
 
13. A web-fed rotary printing press according to Claim 2, characterized in that in a first mode of operation one half of the printing points (D1 to D16) of the unit (01; 02) and in a second mode of operation the other half of the printing points (D16 to D1) are in the impression throw-on.
 


Revendications

1. Machine à imprimer rotative à bobines pour l'impression d'une bande (04), présentant au moins deux cylindres satellites (06 ; 08) et au moins six cylindres (03 ; 07), formant chacun, avec les cylindres satellites (06 ; 08) un emplacement d'impression (D1 à D16), au moins deux des emplacements d'impression (D1 à D16) étant susceptibles d'être alternativement en utilisation, au moyen desquels, en une position d'application de pression respective, la même couleur (B ; C ; M ; Y) est susceptible d'être appliquée sur la même face de la bande (04), caractérisée en ce qu'un espacement, entre le premier et le dernier emplacement d'impression (D4 et D15 ; D2 et D13), se trouvant simultanément en application de pression, le long du chemin de la bande (04), est plus grand que la moitié d'une distance du chemin de la bande (04) entre le premier et le dernier emplacement d'impression (D4, D13) associé à la bande (04) (Fig. 1).
 
2. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 1, caractérisée en ce que les deux emplacements d'impression (D1 à D16) qui, en position d'application de pression, appliquent la même couleur (B ; C ; M ; Y) sur la même face de la bande (04), sont disposés dans une première unité (01).
 
3. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 1, caractérisée en ce que les deux emplacements d'impression (D1 à D16) qui, en position d'application de pression, appliquent la même couleur (B ; C ; M ; Y) sur la même face de la bande (04), sont disposés dans une première tour d'impression (01).
 
4. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 1, caractérisée en ce que le premier et le dernier emplacement d'impression (D1 à D16), se trouvant simultanément en application de pression, sont disposés, le long du chemin de la bande (04), dans deux unités (01 ; 02) différentes, parcourues par la bande (04).
 
5. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 1, caractérisée en ce que le premier et le dernier emplacement d'impression (D1 à D16), se trouvant simultanément en application de pression, sont disposés, le long du chemin de la bande (04), dans deux tours d'impression (01 ; 02) différentes, parcourues par la bande (04).
 
6. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 3, caractérisée en ce que, en position d'application de pression, six emplacements d'impression (D1 à D16) s'appliquant sur la même face de la bande (04) sont disposés dans la même tour d'impression (01).
 
7. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 6, caractérisée en ce que, en position d'application de pression, cinq des six emplacements d'impression (D1 à D16) s'appliquant sur la même face de la bande (04) sont disposés en succession directe sur le chemin de la bande (04).
 
8. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 5, caractérisée en ce que la première tour d'impression (01), présentant le premier emplacement d'impression (D1 à D8) se trouvant en position d'application de pression, présente au moins six, et la deuxième tour d'impression (02), présentant le deuxième emplacement d'impression (D9 à D16) se trouvant en position d'application de pression, présente au moins quatre emplacements d'impression (D9 à D16).
 
9. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 1, caractérisée en ce que, dans deux tours d'impression (01 ; 02) séparées l'une de l'autre, elle présente au moins quatre emplacements d'impression (D1 à D16), associés à la même bande (04) en un fonctionnement à surimpression, au moins deux des emplacements d'impression (D1 à D16) étant susceptibles d'être utilisés alternativement dans le but d'un fonctionnement à surimpression, au moyen desquels, en une position d'application de pression, la même couleur (B ; C ; M ; Y) est susceptible d'être appliquée sur la même face de la bande (04), et en ce que, en chacun des deux modes de fonctionnement à surimpression, au moins l'un des emplacements d'impression (D1 à D16) de chaque tour d'impression (01 ; 02) se trouve en position d'application de pression.
 
10. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 1 ou 9, caractérisée en ce que l'espacement maximal, entre les deux groupes d'impression (D1 à D16), appliquant la même couleur (B ; C ; M ; Y) sur la même face de la bande (04) lorsqu'on est en position d'application de pression, est inférieur à la moitié de la longueur de la bande (04), du premier au dernier emplacement d'impression (D1 à D16) associé à la bande (04).
 
11. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 5, caractérisée en ce que, au moyen des emplacements d'impression (D9 à D16), associés au chemin de la bande (04), de la deuxième unité (02 ; 01), de la couleur (B ; C ; M ; Y) peut être appliquée sur la face de la bande (04) opposée à la face imprimée dans la première unité.
 
12. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 3 ou 9, caractérisée en ce que les cylindres satellites (06 ; 08) d'une tour d'impression (01 ; 02) présentent tous le même sens de rotation (L ; R).
 
13. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 2, caractérisée en ce que, en un premier mode de réalisation fonctionnement, la moitié des emplacements d'impression (D1 à D16) de l'unité (01 ; 02) et, en un deuxième mode de réalisation fonctionnement, l'autre moitié des emplacements d'impression (D16 à D1) se trouvent en position d'application de pression.
 




Zeichnung














Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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