[0001] Die Erfindung betrifft eine Rollenrotationsdruckmaschine gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Durch die
EP 0 710 558 B1 ist eine Rollenrotationsdruckmaschine in Satellitenbauweise gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 bekannt, wobei beide Seiten einer Papierbahn jeweils hintereinander
8 Druckstellen passieren, die Bahn also 16 Druckstellen durchläuft. Die beiden Drucktürme
werden von der Bahn nacheinander jeweils in 4/4-Papierführung durchlaufen und sind
jeweils zwecks Imprinterfunkionalität als Druckturm als ganzes an- bzw. abstellbar.
[0003] Die
DE 43 03 904 C2 zeigt Anordnungen zweier übereinander angeordneter Druckwerke, wobei eine die beiden
Druckwerke durchlaufende Papierbahn beidseitig mit höchstens vier Farben bedruckbar
ist.
[0004] Durch die
EP 0 947 318 A1 ist eine Rotationsdruckmaschine bekannt, wobei in einer Ausführung eine Satellitendruckeinheit
mit acht Druckwerken ausgebildet sein kann, um während des Druckens eine Neubebilderung
von vier Plattenzylindern vornehmen zu können.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rollenrotationsdruckmaschine zu schaffen,
wobei die Druckqualität beim Wechsel von einer Betriebsweise des Imprinterbetriebes
in die andere verbessert wird.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die
beiden zwecks Imprinterbetrieb bzw. fliegendem Druckformwechsel (im folgenden "Imprinterbetrieb"
genannt) gegeneinander wechselbaren Druckstellen nicht zu weit auseinander liegen
und die freie Länge der Papierbahn zwischen den beiden Druckwerken klein gehalten
wird. Beispielsweise sind für den Fall eines Druckturmes in Satellitenbauweise die
beiden gegeneinander wechselbaren Druckstellen innerhalb eines acht Druckstellen aufweisenden
Druckturmes angeordnet.
Vorteilhaft ist, dass ein langer Papierweg zwischen den beiden austauschbaren Druckstellen,
z. B. von einem Druckturm zum anderen, vermieden wird, was im allgemeinen die Passerhaltigkeit
bzw. Farbregisterhaltigkeit zwischen zwei Druckstellen verbessert. Im Gegensatz zu
einem wechselnden Zu- und Abschalten jeweils eines gesamten Druckturmes werden auf
dem Bearbeitungsweg insgesamt gleichmäßigere Bedingungen geschaffen. Zum Beispiel
wird mit der erfindungsgemäßen Rollenrotationsdruckmaschine eine möglichst gleichmäßige
Feuchtung der Papierbahn erreicht. Es wird vermieden, dass beispielsweise in der ersten
Betriebsweise einer sog. 4/4 + 4/4 Papierführung ein erster Druckturm die Papierbahn
befeuchtet und komplett 4/4 bedruckt (während der zweite Druckturm abgestellt ist),
und in einer zweiten Betriebsweise nur der zweite Druckturm die Papierbahn 4/4 bedruckt
und hierdurch erhebliche Unterschiede in der Laufstrecke der befeuchteten Papierbahn
zwischen den beiden Betriebsweisen resultieren. Dies wird beispielsweise durch eine
8/0 + 0/8 Papierführung erreicht, wobei dem Schön- und dem Widerdruck jeweils ein
eigener Druckturm mit vollständiger Imprinterfunktionalität zugeordnet ist. Sowohl
das angestellte, als auch das korrespondierende abgestellte Druckwerk sind in einem
gemeinsamen Druckturm angeordnet.
[0008] In jeder Betriebsweise des Imprinterbetriebes ist vorteilhafterweise mindestens eine
Druckstelle in jedem Druckturm in Druck-An-Stellung.
[0009] Neben der Feuchtung mittels Feuchmitteln sind auch andere Effekte, z. B. das Vorhandensein
von Einspannstellen, von druckbedingten Quer- und/oder Längsdehnungen, von Beeinflussung
durch die Auftragung von Farbe, oder andere die Spannung und den Transport beeinflussende
Parameter vergleichmäßigbar.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, dass für alle Betriebsarten im Imprinterbetrieb über
den Papierweg möglichst gleichmäßige Bedingungen, und daher auch möglichst gleiche
Spannungsverhältnisse in der Papierbahn hergestellt werden.
[0011] Sowohl die Anordnung der wechselweise die gleiche Farbe druckenden Druckstellen nahe
zueinander, als auch der vergrößerte Abstand zwischen der ersten und der letzten gleichzeitig
druckenden Druckstelle für beide Betriebsweisen, verbessern die Druckqualität beim
Wechsel von einer in die andere Betriebsweise.
[0012] Weiterhin von Vorteil ist es, dass mindestens 6 aufeinander folgende Druckstellen
einer Papierseite die selbe Drehrichtung aufweisen. Beispielsweise weisen acht aufeinander
folgende Druckstellen eines Druckturmes denselben Drehsinn auf, so dass beispielsweise
diese Papierseite innerhalb des einen Druckturmes im Imprinterbetrieb vierfarbig bedruckbar
ist.
[0013] Vorteilhaft im Hinblick auf Qualitätseinbußen sowie auf eine Verringerung des Ablegens
der frischen Farbe und des damit verbundenen Waschaufwandes sind Papierwege, bei denen
der frische Druck maximal von lediglich vier Satelliten- bzw. Gegendruckzylindern
"überrollt" wird.
[0014] Bei vorteilhafter Ausbildung der Rollenrotationsdruckmaschine in Satellitenbauweise
ist z. B. die gute Passerhaltigkeit zweier aufeinander folgender Druckstellen aufgrund
des kurzen Abstandes.
[0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im folgenden näher beschrieben.
[0016] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel für vollständige Imprinterfunktionalität im Vierfarbendruck;
- Fig. 2
- ein zweites Ausführungsbeispiel für vollständige Imprinterfunktionalität im Vierfarbendruck;
- Fig. 3
- ein drittes Ausführungsbeispiel für vollständige Imprinterfunktionalität im Vierfarbendruck;
[0017] Eine Druckmaschine, insbesondere eine Rollenrotationsdruckmaschine, weist eine erste
Einheit 01, z. B. einen ersten Druckturm 01, und eine weitere Einheit 02, z. B. einen
zweiten Druckturm 02 auf. Der erste Druckturm 01 weist mindesten sechs, im Beispiel
acht Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8 auf, welche durch acht Zylinder 03,
z. B. acht Übertragungszylinder 03, und mit diesen in eine Druck-An-Stellung über
eine eingezogene Bahn 04, z. B. eine Bedruckstoff- insbesondere eine Papierbahn 04,
zusammen wirkende Satellitenzylinder 06, z. B. Stahlzylinder 06, gebildet werden.
Ist die Rollenrotationsdruckmaschine für n-Farbendruck ausgeführt, so weist die Einheit
01 2·n (2 mal n) Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8 für volle Imprinterfunktionalität
auf. Für n-Farbendruck auf einer Seite der Papierbahn 04 mit einer Imprinterfunktionalität
von m Farben (m≤n), weist die Einheit 01 n+m Druckstellen auf. Im Beispiel (Fig. 1)
für den zumindest einseitigen Vierfarbendruck mit voller Imprinterfunktionalität wirken
jeweils zwei benachbarte Übertragungszylinder 03; mit einem der vier Stahlzylinder
06 zusammen und bilden insgesamt die acht Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7;
D8. Dies kann beispielsweise ein Paar von gestapelten Zehnzylinder-Satelliten-Einheiten
sein. Es können jedoch auch vier obere und/oder vier untere Übertragungszylinder 03
jeweils mit einem einzigen Satellitenzylinder 06 als sog. Neunzylinder-Satelliten-Einheiten
zusammen wirken, welche beispielsweise gestapelt sind.
[0018] Die Übertragungszylinder 03 sind an den jeweiligen Satellitenzylinder 06 wahlweise
an- und abstellbar, und wirken mit nicht dargestellten Formzylindern zusammen, welche
ihrerseits mit ebenfalls nicht dargestellten Farbwerken, und falls erforderlich, mit
Feuchtwerken, zusammen wirken. Für den Imprinterbetrieb ist zumindest dieser Formzylinder
vom Übertragungszylinder 03 abstellbar und mit, zumindest zum Satellitenzylinder 06,
verschiedener Drehzahl betreibbar, so dass er beispielsweise zwecks Wechsel der Druckform
oder des Druckbildes unabhängig vom Satellitenzylinder 06 gebremst, stillgesetzt,
ggf. mit umgekehrter Richtung oder anderer Drehzahl betrieben werden kann. Während
des Wechsels der Druckform oder des Druckbildes (z. B. Bebilderung) kann der Satellitenzylinder
06 und ggf. der Übertragungszylinder 03 weiterhin mit Produktionsdrehzahl betrieben
werden.
[0019] Dem ersten Druckturm 01 ist entlang des Weges der Papierbahn 04 die zweite, mindestens
eine, aber vorzugsweise vier oder acht weitere Druckstellen D9; D10; D11; D12; D13;
D14; D15; D16 aufweisende zweite Einheit 02, z. B. der zweite Druckturm 02, vor- oder
nachgeordnet. Wie für den ersten Druckturm 01, weist auch der zweite Druckturm 02
Zylinder 07, z. B. Übertragungszylinder 07 auf, welche an Satellitenzylinder 08, z.
B. an Stahlzylinder 08, anstellbar sind.
[0020] Die Papierbahn 04 verläuft im ersten Druckturm 01 so durch die acht Druckstellen
D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8, dass sie die Satellitenzylinder 06 bzgl. einer Transportrichtung
T der Papierbahn 04 mit dem gleichen Drehsinn, im Beispiel rechts R, d. h. im Uhrzeigersinn,
umschlingen. Alle Satellitenzylinder 06 drehen in diesem Drehsinn, die Papierbahn
04 ist lediglich von der den Übertragungszylindern 03 zugewandten Seite, theoretisch
achtfach, bedruckbar.
[0021] Die Papierbahn 04 wird jedoch in diesem ersten Druckturm 01 nur auf dieser einen
Seite und lediglich vierfach durch vier der acht Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5;
D6; D7; D8 mit vier Farben bedruckt, während die übrigen vier Druckstellen D5; D6;
D7; D8; D1; D2; D3; D4 "fliegend", d. h. während der Produktion, umgerüstet werden
können. Die nichtdruckenden Druckstellen D5; D6; D7; D8; D1; D2; D3; D4 weisen die
selben vier Farben auf, wie die druckenden.
[0022] Im ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1) sind die in Druck-An- und in Druck-Ab-Stellung
(strichliert und vom Satellitenzylinder abgesetzt dargestellt) befindlichen, einander
zugeordneten Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8 gleicher Farbe jeweils benachbart
zueinander und mit dem selben Satellitenzylinder 06 zusammen wirkend angeordnet.
[0023] So sind beispielsweise die beiden links unten benachbarten Druckstellen D1; D3 mit
Magenta M, die beiden rechts unten benachbarten Druckstellen D2; D4 mit Cyan C, die
beiden links oben benachbarten D5; D7 mit Gelb Y und die beiden rechts oben benachbarten
mit Schwarz B ausgerüstet.
[0024] Die beiden Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8 gleicher Farbe sind wahlweise
an den zugeordneten Satellitenzylinder 06 anstellbar, so dass beispielsweise die den
Übertragungszylindern 03 zugewandte Seite der Papierbahn 04 mittels der angestellten
Druckwerke D1, D4, D5 und D8 vierfarbig bedruckt wird, während die Druckwerke D2,
D3, D6 und D7 abgestellt, und somit umrüstbar sind, und umgekehrt (in der Fig. durch
Doppelpfeil angedeutet).
[0025] Die Anordnung der Paare von Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8 gleicher
Farbe ist auch in jeder anderen beliebigen Reihenfolge innerhalb des ersten Druckturms
01 möglich. Ein Abstand zwischen den wechselweise anstellbaren Druckstellen D1; D2;
D3; D4; D5; D6; D7; D8 gleicher Farbe ist auf ein Minimum, z. B. kleiner 1 m, reduziert,
was eine Minimierung von ggf. auftretenden Feuchtigkeitsproblemen beim Umschalten
von einer Betriebsweise in die andere zur Folge hat.
[0026] Nach dem einseitigen Bedrucken der Papierbahn im ersten Druckturm 01 durchläuft die
Papierbahn 04 die zweite Einheit 02. Die zweite Einheit 02 weist je nach Bedarf ein
oder mehrere, z. B. mindestens vier, im Beispiel acht Druckstellen D9; D10; D11; D12;
D13; D14; D15; D16 auf, wobei die Papierbahn 04 die Druckstellen D9; D10; D11 ; D12;
D13; D14; D15; D16 derart durchläuft, dass die noch nicht bedruckte Seite der Papierbahn
04 durch die Übertragungszylinder 07 bedruckbar sind. Hierfür drehen die Satellitenzylinder
08 der als zweiten Druckturm 02 ausgebildeten Einheit 02 alle gleichsinnig, z. B.
in die Drehrichtung links L.
[0027] Im Beispiel ist die Farbbelegung wie im Druckturm 01, jedoch an der Vertikalen gespiegelt.
Die Übertragungszylinder 07 sind wieder jeweils zwecks Imprinterfunktionalität paarweise
wechselseitig an den zugeordneten Satellitenzylinder 08 an- bzw. abstellbar.
[0028] Die Papierbahn 04 wird somit im ersten Druckturm 01 und im zweiten Druckturm 02 jeweils
einseitig vierfarbig mit voller Imprinterfunktionalität bedruckt. Die Streckenlänge
für die Feuchtung der Papierbahn 04, hier zwischen Druckwerk D4 und D7 und zwischen
D2 und D5 wird gar nicht oder nur unwesentlich im Verhältnis zur Wegstrecke vom ersten
Druckwerk D4 bis zum letzten Druckwerk D15 geändert, wenn von der einen Betriebsweise
auf die andere umgeschaltet wird. Der Abstand zwischen dem ersten und letzten in Druck-An-Stellung
befindlichen Druckwerk, z. B: D4 bis D15 bzw. D2 bis D13, ist in beiden Betriebsweisen
größer als die Hälfte des Strecke vom ersten bis zum letzten der Papierbahn 04 zugeordneten
Druckwerk D1 bis D16.
[0029] Insbesondere wird der Ort der Feuchtung im Verlauf der Druckmaschine nur unwesentlich
verändert, was eine gleichmäßigere Bahnspannung vor und nach dem Umschalten zur Folge
hat. Die Gefahren von Bahnbruch zwischen den Einheiten 01 und 02 beim Umschalten sowie
ein erhöhter Regelaufwand können somit vermindert werden.
[0030] Auch im zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 2) umläuft die Papierbahn 04 die Satellitenzylinder
06 des ersten Druckturms 01 gleichsinnig, z. B. rechts R, und ist einseitig durch
alle acht Druckstellen D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8 bedruckbar. Gleiches gilt für
die Führung der Papierbahn 04 (jedoch links L) und die Druckstellen D9; D10; D11;
D12; D13; D14; D15; D16 im zweiten Druckturm 02.
[0031] Die jeweils zwei wechselseitig an- bzw. abstellbaren Druckstellen D1; D2; D3; D4;
D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 gleicher Farbe je Druckturm
01; 02 sind jedoch nicht unmittelbar benachbart mit dem selben Satellitenzylinder
06; 08 zusammen wirkend, sondern innerhalb des jeweiligen Druckturms 01; 02 diagonal
gespiegelt angeordnet (in Fig. 2 durch strichlierten Pfeil in Einheit 01 angedeutet).
Im Beispiel weisen die Druckstellen D1 und D8 im ersten Druckturm 01 und die Druckstellen
D10 und D15 im zweiten Druckturm 02 die Farbe Gelb Y, die Druckstellen D2 und D7 im
ersten Druckturm 01 und die Druckstellen D9 und D16 im zweiten Druckturm 02 die Farbe
Magenta M, die Druckstellen D3 und D6 im ersten Druckturm 01 und die Druckstellen
D12 und D13 im zweiten Druckturm 02 die Farbe Schwarz B, und die Druckstellen D4 und
D5 im ersten Druckturm 01 und die Druckstellen D11 und D14 im zweiten Druckturm 02
die Farbe Cyan C auf.
[0032] Vorteilhaft ist eine Betriebsweise, wobei sich in einem Zustand jeweils die unten
angeordneten vier Druckstellen D1, D2, D3, D4, D9, D10, D11, D12 in Druck-An-Stellung
befinden, während die oberen Druckstellen D5, D6, D7, D8, D13, D14, D15, D16 dem Umrüsten
zugänglich sind und umgekehrt. Somit liegen die jeweils umzurüstenden Druckwerke D5,
D6, D7, D8, D13, D14, D15, D16 bzw. D1, D2, D3, D4, D9, D10, D11, D12 nahezu auf einer
Ebene bzw. auf einer Bedienebene der Druckmaschine.
[0033] Die welchselseitig mit der selben Seite der Papierbahn 04 zusammen wirkenden Druckwerke
D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 einer Farbe
liegen jeweils innerhalb einer Einheit 01; 02. Der maximale Abstand zwischen diesen
beiden Druckwerken D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15;
D16 beträgt daher weniger als die Hälfte der Länge der Papierbahn 04 von der ersten
bis zur letzten Druckstelle D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13;
D14; D15; D16. Auch die Verteilung der Feuchtung ist für beide Betriebsweisen gleichmäßiger,
als wenn die Papierbahn 04 einmal lediglich mittels der einen Einheit 01 und das andere
mal nur mittels der andere Einheit im 4/4-Betrieb bedruckt wird. Der Abstand zwischen
dem ersten und dem letzten angestellten Druckwerk, z. B. D4 und D12 bzw. D5 und D13,
ist in beiden Betriebsweisen des Imprinterbetriebs größer als die Hälfte des Abstandes
zwischen erstem und letztem Druckwerk D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11;
D12; D13; D14; D15; D16, z.B. D4 und D13.
[0034] Vorteilhaft ist, dass in beiden Betriebsweisen in jeder Einheit 01; 02 immer mindestens
eines der Druckwerke D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14;
D15; D16 angestellt ist, und somit die Papierbahn 04 feuchtet.
[0035] Im dritten Ausführungsbeispiel (Fig. 3) umläuft die Papierbahn 04 die Satellitenzylinder
06; 08 des ersten Druckturms 01 und des zweiten Druckturms 02 ebenfalls jeweils gleichsinnig,
z. B. rechts R im ersten Druckturm 01 und links L im zweiten Druckturm 02.
[0036] Die jeweils zwei wechselseitig an- bzw. abstellbaren Druckstellen D1; D2; D3; D4;
D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 gleicher Farbe je Druckturm
01; 02 sind jedoch innerhalb des jeweiligen Druckturms 01; 02 an der Vertikalen gespiegelt
angeordnet. Im Beispiel weisen die Druckstellen D1 und D2 im ersten Druckturm 01 und
die Druckstellen D9 und D10 im zweiten Druckturm 02 die Farbe Magenta M, die Druckstellen
D3 und D4 im ersten Druckturm 01 und die Druckstellen D11 und D12 im zweiten Druckturm
02 die Farbe Cyan C, die Druckstellen D5 und D6 im ersten Druckturm 01 und die Druckstellen
D13 und D14 im zweiten Druckturm 02 die Farbe Gelb Y, und die Druckstellen D7 und
D8 im ersten Druckturm 01 und die Druckstellen D15 und D16 im zweiten Druckturm 02
die Farbe Schwarz B auf.
[0037] Vorteilhaft ist eine Betriebsweise, wobei im einen Zustand jeweils die innerhalb
des jeweiligen Druckturms 01; 02 diagonal gegenüber liegenden Druckstellen D2, D4,
D5, D7, D9, D11, D14, D16 in Druck-An-Stellung befinden, während die anderen sich
diagonal gegenüber liegenden Druckstellen D1, D3, D6, D8, D10, D12, D13, D15 dem Umrüsten
zugänglich sind und umgekehrt. Die jeweils umzurüstenden Druckwerke D1, D3, D6, D8,
D10, D12, D13, D15 bzw. D2, D4, D5, D7, D9, D11, D14, D16 liegen so nicht direkt benachbart
zu in Produktion befindlichen Druckwerken D2, D4, D5, D7, D9, D11, D14, D16 bzw. D1,
D3, D6, D8, D10, D12, D13, D15, was geringere Anforderungen an Sicherheitsvorkehrungen
stellt.
[0038] Die wechselseitig mit einer Seite der Papierbahn 04 zusammen wirkenden Druckwerke
D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 einer Farbe
liegen wieder jeweils innerhalb einer Einheit 01; 02. Auch hier beträgt der maximale
Abstand zwischen diesen beiden Druckwerken D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10;
D11; D12; D13; D14; D15; D16 weniger als die Hälfte der Länge der Papierbahn 04 von
der ersten bis zur letzten Druckstelle D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11;
D12; D13; D14; D15; D16. Die örtliche Verteilung der Feuchtung ist für beide Betriebsweisen
vergleichmäßigt. Auch hier ist der Abstand zwischen dem ersten und dem letzten angestellten
Druckwerk, z. B. D4 und D16 bzw. D1 und D13, in beiden Betriebsweisen des Imprinterbetriebs
größer als die Hälfte des Abstandes zwischen erstem und letztem Druckwerk D1; D2;
D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16, z. B. D4 und D13.
[0039] Vorteilhaft ist, dass in beiden Betriebsweisen in jeder Einheit 01; 02 immer mindestens
eines der Druckwerke D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14;
D15; D16 angestellt ist, und somit die Papierbahn 04 feuchtet.
[0040] Ist eine Produktion abweichend vom beidseitigen Vierfarbendruck mit voller Imprinterfunktionalität
gewünscht, so sind auch andere Konfigurationen für die erste Einheit 01 und die zweite
Einheit 02 denkbar: Ist beispielsweise lediglich auf einer Seite der Papierbahn 04
diese Anforderung zu erfüllen, auf der anderen Seite jedoch lediglich ein Vierfarbendruck
ohne Imprinterfunktionalität oder ein Zweifarbendruck mit voller Imprinterfunktionalität,
so kann die zweite Einheit 02 auf vier Druckstellen D9; D10; D11; D12 reduziert werden,
oder aber die anderen Druckstellen D13; D14; D15; D16 einer als Druckturm 02 ausgeführten
zweiten Einheit 02 können mit einer zweiten, nicht dargestellten, Papierbahn aus einem
dem ersten Druckturm 01 entsprechenden, ebenfalls nicht dargestellten, dritten Druckturm
zusammen wirken.
[0041] Auch ist es möglich, mindestens eine der Einheiten 01; 02 für mehr als vier Farben,
z. B. für n=6 Farben mit z. B. Zweifarben-Imprinterfähigkeit (m=2) auf einer Seite
der Papierbahn 04 einzurichten, so dass diese Einheit 01; 02 acht Druckstellen aufweist,
welche alle von der Bahn 04 im gleichen Drehsinn durchlaufen werden. Gleiches ist
auf das Erfordernis von weniger als vier Farben, z. B. drei Farben mit sechs Druckstellen
D1; D2; D3; D4; D5; D6 bei voller Imprinterfunktionalität entsprechend anzuwenden.
[0042] Vorteilhaft ist jedoch für jede Konfiguration, wenn die beiden korrespondierenden
bzw. wechselseitig für eine Seite der Papierbahn 04 anstellbaren Druckwerke D1; D2;
D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 einen Abstand aufweisen,
welcher klein, insbesondere kleiner als die Hälfte der Strecke des Papierweges zwischen
dem ersten und dem letzten mit der Papierbahn 04 zusammen wirkenden Druckwerk D1;
D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 ist. Der Bereich
der Feuchtung, d. h. die Länge der Papierbahn 04 zwischen erster und letzter angestellter
Druckstelle D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16
muß dahingegen in jeder der beiden Betriebssituationen größer als die Hälfte der o.
g. Strecke sein.
[0043] Sind die Druckwerke D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8; D9; D10; D11; D12; D13; D14;
D15; D16 für die beiden Seiten der Papierbahn 04 in zwei verschiedenen, z. B. baulich
getrennten, Einheiten 01; 02 angeordnet, so muß in jeder der beiden Betriebssituationen
in jeder Einheit 01; 02 zumindest ein Druckwerk D1; D2; D3; D4; D5; D6; D7; D8 bzw.
D9; D10; D11; D12; D13; D14; D15; D16 angestellt sein. Vorteilhaft ist es für diesen
Fall, wenn dem Schön- und dem Widerdruck jeweils eine eigene Einheit 01; 02 zugeordnet
ist, wobei die Führung der Papierbahn 04 jeweils innerhalb der Einheit 01; 02 gleichsinnig
um die Satellitenzylinder 06; 08 verläuft.
[0044] Vorteilhaft ist weiter, wenn zunächst alle n (n=3, 4, 5, 6), in den Beispielen vier
Farben C; B; M; Y auf der einen Seite der Bahn 04 aufgebracht werden, bevor die andere
Seite bedruckt wird.
[0045] In Weiterbildung der Erfindung (nicht dargestellt) können auch mehrere, jeweils paarweise
die gleiche Farbe B; C; M; Y aufweisende Druckwerke in Brückenbauweise (Gummigegen-Gummi-Betrieb)
angeordnet sein, wobei beispielsweise vier derartige, auf die selbe Seite der Papierbahn
04 druckende Druckwerke mit zwei Farben ausgeführt sind. Diese Druckwerke gleicher
Farbe sind vorteilhafter jeweils in Laufrichtung der Papierbahn benachbart angeordnet.
Vorteilhaft ist es, dass auch hier, da druckende und nicht druckende Druckwerke in
Laufrichtung der Papierbahn 04 nicht vollständig räumlich voneinander getrennt, sondern
z. B. alternierend angeordnet sind, eine Vergleichmäßigung der Bedingungen beim Wechsel
zwischen der einen und der anderen Betriebsweise im Imprinterbetrieb.
[0046] Die genannten Ausführungsbeispiele sind gleichermaßen auf einen Imprinterbetrieb
anwendbar, wobei kein wechselweises Drucken im Sinne eines fliegenden Plattenwechsels
(z. B. für den Druck verschiedener Regionalteile einer Zeitung etc.), sondern ein
Eindruck eines zusätzlichen Druckbildes (zusätzlicher Text, Schmuckfarbe) erfolgen
soll. In diesem Fall ist das beispielsweise nur zeitweise zu aktivierende Druckwerk
nahe den auf die selbe Seite druckenden Druckwerken, insbesondere vorteilhaft direkt
benachbart, anzuordnen. Im Sinne einer Vergleichmäßigung der Bedingungen auf der Bahn
04 ist es bei Verwendung mehrerer solcher Eindruckwerke für eine Seite der Bahn 04
von Vorteil, diese nicht gemeinsam vor dem ersten oder hinter dem letzten "normalen"
Druckwerk anzuordnen.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 01
- Einheit, erste, Druckturm
- 02
- Einheit, zweite, Druckturm
- 03
- Zylinder, Übertragungszylinder
- 04
- Bahn, Papierbahn
- 05
- -
- 06
- Satellitenzylinder, Stahlzylinder
- 07
- Zylinder, Übertragungszylinder
- 08
- Satellitenzylinder, Stahlzylinder
- D1
- Druckstelle (01)
- D2
- Druckstelle (01)
- D3
- Druckstelle (01)
- D4
- Druckstelle (01)
- D5
- Druckstelle (01)
- D6
- Druckstelle (01)
- D7
- Druckstelle (01)
- D8
- Druckstelle (01)
- D9
- Druckstelle (02)
- D10
- Druckstelle (02)
- D11
- Druckstelle (02)
- D12
- Druckstelle (02)
- D13
- Druckstelle (02)
- D14
- Druckstelle (02)
- D15
- Druckstelle (02)
- D16
- Druckstelle (02)
- B
- Schwarz
- C
- Cyan
- M
- Magenta
- Y
- Gelb
- L
- Linksdrehend
- R
- Rechtsdrehend
- T
- Transportrichtung (04)
1. Rollenrotationsdruckmaschine zum Bedrucken einer Bahn (04), welche mindestens zwei
Satellitenzylinder (06; 08) und mindestens sechs mit den Satellitenzylindern (06;
08) jeweils eine Druckstelle (D1 bis D16) bildende Zylinder (03; 07) aufweist, wobei
mindestens zwei der Druckstellen (D1 bis D16) wechselweise anstellbar sind, mittels
denen in einer jeweiligen Druck-An-Stellung die selbe Farbe (B; C; M; Y) auf die selbe
Seite der Bahn (04) aufbringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand zwischen der ersten und der letzten gleichzeitig in Druck-An-Stellung
befindlichen Druckstelle (D4 und D15; D2 und D13) entlang des Weges der Bahn (04)
größer ist als die Hälfte einer Strecke des Weges der Bahn (04) zwischen der ersten
und der letzten der Bahn (04) zugeordneten Druckstelle (D4, D13) (Fig. 1).
2. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden in Druck-An-Stellung die selbe Farbe (B; C; M; Y) auf die selbe Seite
der Bahn (04) aufbringenden Druckstellen (D1 bis D16) in einer ersten Einheit (01)
angeordnet sind.
3. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden in Druck-An-Stellung die selbe Farbe (B; C; M; Y) auf die selbe Seite
der Bahn (04) aufbringenden Druckstellen (D1 bis D16) in einem ersten Druckturm (01)
angeordnet sind.
4. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die letzte gleichzeitig in Druck-An-Stellung befindliche Druckstelle
(D1 bis D16) entlang des Weges der Bahn (04) in zwei verschiedenen, von der Bahn (04)
durchlaufenen Einheiten (01; 02) angeordnet sind.
5. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die letzte gleichzeitig in Druck-An-Stellung befindliche Druckstelle
(D1 bis D16) entlang des Weges der Bahn (04) in zwei verschiedenen, von der Bahn (04)
durchlaufenen Drucktürmen (01; 02) angeordnet sind.
6. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sechs in Druck-An-Stellung auf die selbe Seite der Bahn (04) aufbringende Druckstellen
(D1 bis D16) im ersten Druckturm (01) angeordnet sind.
7. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens fünf der sechs in Druck-An-Stellung auf die selbe Seite der Bahn (04)
aufbringenden Druckstellen (D1 bis D16) in direkter Abfolge auf dem Weg der Bahn (04)
angeordnet sind.
8. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der die erste in Druck-An-Stellung befindliche Druckstelle (D1 bis D8) aufweisende
erste Druckturm (01) mindestens sechs und der die zweite in Druck-An-Stellung befindliche
Druckstelle (D9 bis D16) aufweisende zweite Druckturm (02) mindestens vier Druckstellen
(D9 bis D16) aufweist.
9. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in zwei voneinander getrennten Drucktürmen (01; 02) mindestens vier in einem Imprinterbetrieb
derselben Bahn (04) zugeordnete Druckstellen (D1 bis D16) aufweist, wobei mindestens
zwei der Druckstellen (D1 bis D16) zwecks eines Imprinterbetriebes wechselweise anstellbar
sind, mittels denen in einer Druck-An-Stellung die selbe Farbe (B; C; M; Y) auf die
selbe Seite der Bahn (04) aufbringbar ist, und dass sich in jeder der beiden Betriebsweisen
des Imprinterbetriebes zumindest eine der Druckstellen (D1 bis D16) jedes Druckturmes
(01; 02) in Druck-An-Stellung befindet.
10. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 1 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der maximale Abstand zwischen den beiden in Druck-An-Stellung auf die selbe Seite
der Bahn (04) die gleiche Farbe (B; C; M; Y) aufbringenden Druckwerke (D1 bis D16)
weniger als die Hälfte der Länge der Bahn (04) von der ersten bis zur letzten der
Bahn (04) zugeordneten Druckstelle (D1 bis D16) beträgt.
11. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der dem Weg der Bahn (04) zugeordneten Druckstellen (D9 bis 16) der zweiten
Einheit (02; 01) Farbe (B; C; M; Y) auf die Seite der Bahn (04) aufbringbar ist, welche
zur in der ersten Einheit bedruckten Seite entgegengesetzt ist.
12. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 3 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Satellitenzylinder (06; 08) eines Druckturms (01; 02) alle den selben Drehsinn
(L; R) aufweisen.
13. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich in einer ersten Betriebsweise die Hälfte der Druckstellen (D1 bis D16) der Einheit
(01; 02) und in einer zweiten Betriebsweise die andere Hälfte der Druckstellen (D16
bis D1) in Druck-An-Stellung befinden.
1. A web-fed rotary printing press for printing a web (04), which has at least two satellite
cylinders (06; 08) and at least six cylinders (03; 07) forming one printing point
(D1 to D16) in each case with the satellite cylinders (06; 08), wherein at least two
of the printing points (D1 to D16) are capable of being set on in an alternate manner,
by means of which the same ink (B; C; M; Y) is capable of being applied to the same
side of the web (04) in a respective impression throw-on, characterized in that a distance between the first and the last printing point (D4 and D15; D2 and D13)
present at the same time in the impression throw-on along the path of the web (04)
is greater than half a length of the path of the web (04) between the first and the
last printing point (D4, D13) associated with the web (04) (Fig. 1).
2. A rotary printing press according to Claim 1, characterized in that the two printing points (D1 to D16) applying the same ink (B; C; M; Y) to the same
side of the web (04) in the impression throw-on are arranged in a first unit (01).
3. A rotary printing press according to Claim 1, characterized in that the two printing points (D1 to D16) applying the same ink (B; C; M; Y) to the same
side of the web (04) in the impression throw-on are arranged in a first printing tower
(01).
4. A rotary printing press according to Claim 1, characterized in that the first and the last printing point (D1 to D16) present at the same time in the
impression throw-on are arranged along the path of the web (04) in two different units
(01; 02) through which the web (04) passes.
5. A rotary printing press according to Claim 1, characterized in that the first and the last printing point (D1 to D16) present at the same time in the
impression throw-on are arranged along the path of the web (04) in two different printing
towers (01; 02) through which the web (04) passes.
6. A rotary printing press according to Claim 3, characterized in that six printing points (D1 to D16) applying to the same side of the web (04) in the
impression throw-on are arranged in the first printing tower (01).
7. A rotary printing press according to Claim 6, characterized in that at least five of the six printing points (D1 to D16) applying to the same side of
the web (04) in the impression throw-on are arranged in a direct sequence on the path
of the web (04).
8. A web-fed rotary printing press according to Claim 5, characterized in that the first printing tower (01) comprising the first printing point (D1 to D8) present
in the impression throw-on has at least six and the second printing tower (02) comprising
the second printing point (D9 to D16) present in the impression throw-on has at least
four printing points (D9 to D16).
9. A rotary printing press according to Claim 1, characterized in that in two printing towers (01; 02) separate from each other it has at least four printing
points (D1 to D16) associated with the same web (04) in one imprinter operation, wherein
at least two of the printing points (D1 to D16), by means of which the same ink (B;
C; M; Y) is capable of being applied to the same side of the web (04) in an impression
throw-on, are capable of being set on in an alternate manner for the purpose of an
imprinter operation, and in each of the two modes of operation of the imprinter operation
at least one of the printing points (D1 to D16) of each printing tower (01; 02) is
in the impression throw-on.
10. A web-fed rotary printing press according to Claim 1 or 9, characterized in that the maximum distance between the two printing couples (D1 to D16) applying the same
ink (B; C; M; Y) to the same side of the web (04) in the impression throw-on amounts
to less than half the length of the web (04) from the first to the last printing point
(D1 to D16) associated with the web (04).
11. A web-fed rotary printing press according to Claim 5, characterized in that by means of the printing points (D9 to D16) of the second unit (02; 01) associated
with the path of the web (04) ink (B; C; M; Y) is capable of being applied to the
side of the web (04) which is opposite the side printed in the first unit.
12. A web-fed rotary printing press according to Claim 3 or 9, characterized in that the satellite cylinders (06; 08) of a printing tower (01; 02) all have the same direction
of rotation (L; R).
13. A web-fed rotary printing press according to Claim 2, characterized in that in a first mode of operation one half of the printing points (D1 to D16) of the unit
(01; 02) and in a second mode of operation the other half of the printing points (D16
to D1) are in the impression throw-on.
1. Machine à imprimer rotative à bobines pour l'impression d'une bande (04), présentant
au moins deux cylindres satellites (06 ; 08) et au moins six cylindres (03 ; 07),
formant chacun, avec les cylindres satellites (06 ; 08) un emplacement d'impression
(D1 à D16), au moins deux des emplacements d'impression (D1 à D16) étant susceptibles
d'être alternativement en utilisation, au moyen desquels, en une position d'application
de pression respective, la même couleur (B ; C ; M ; Y) est susceptible d'être appliquée
sur la même face de la bande (04), caractérisée en ce qu'un espacement, entre le premier et le dernier emplacement d'impression (D4 et D15
; D2 et D13), se trouvant simultanément en application de pression, le long du chemin
de la bande (04), est plus grand que la moitié d'une distance du chemin de la bande
(04) entre le premier et le dernier emplacement d'impression (D4, D13) associé à la
bande (04) (Fig. 1).
2. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 1, caractérisée en ce que les deux emplacements d'impression (D1 à D16) qui, en position d'application de pression,
appliquent la même couleur (B ; C ; M ; Y) sur la même face de la bande (04), sont
disposés dans une première unité (01).
3. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 1, caractérisée en ce que les deux emplacements d'impression (D1 à D16) qui, en position d'application de pression,
appliquent la même couleur (B ; C ; M ; Y) sur la même face de la bande (04), sont
disposés dans une première tour d'impression (01).
4. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 1, caractérisée en ce que le premier et le dernier emplacement d'impression (D1 à D16), se trouvant simultanément
en application de pression, sont disposés, le long du chemin de la bande (04), dans
deux unités (01 ; 02) différentes, parcourues par la bande (04).
5. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 1, caractérisée en ce que le premier et le dernier emplacement d'impression (D1 à D16), se trouvant simultanément
en application de pression, sont disposés, le long du chemin de la bande (04), dans
deux tours d'impression (01 ; 02) différentes, parcourues par la bande (04).
6. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 3, caractérisée en ce que, en position d'application de pression, six emplacements d'impression (D1 à D16)
s'appliquant sur la même face de la bande (04) sont disposés dans la même tour d'impression
(01).
7. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 6, caractérisée en ce que, en position d'application de pression, cinq des six emplacements d'impression (D1
à D16) s'appliquant sur la même face de la bande (04) sont disposés en succession
directe sur le chemin de la bande (04).
8. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 5, caractérisée en ce que la première tour d'impression (01), présentant le premier emplacement d'impression
(D1 à D8) se trouvant en position d'application de pression, présente au moins six,
et la deuxième tour d'impression (02), présentant le deuxième emplacement d'impression
(D9 à D16) se trouvant en position d'application de pression, présente au moins quatre
emplacements d'impression (D9 à D16).
9. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 1, caractérisée en ce que, dans deux tours d'impression (01 ; 02) séparées l'une de l'autre, elle présente
au moins quatre emplacements d'impression (D1 à D16), associés à la même bande (04)
en un fonctionnement à surimpression, au moins deux des emplacements d'impression
(D1 à D16) étant susceptibles d'être utilisés alternativement dans le but d'un fonctionnement
à surimpression, au moyen desquels, en une position d'application de pression, la
même couleur (B ; C ; M ; Y) est susceptible d'être appliquée sur la même face de
la bande (04), et en ce que, en chacun des deux modes de fonctionnement à surimpression, au moins l'un des emplacements
d'impression (D1 à D16) de chaque tour d'impression (01 ; 02) se trouve en position
d'application de pression.
10. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 1 ou 9, caractérisée en ce que l'espacement maximal, entre les deux groupes d'impression (D1 à D16), appliquant
la même couleur (B ; C ; M ; Y) sur la même face de la bande (04) lorsqu'on est en
position d'application de pression, est inférieur à la moitié de la longueur de la
bande (04), du premier au dernier emplacement d'impression (D1 à D16) associé à la
bande (04).
11. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 5, caractérisée en ce que, au moyen des emplacements d'impression (D9 à D16), associés au chemin de la bande
(04), de la deuxième unité (02 ; 01), de la couleur (B ; C ; M ; Y) peut être appliquée
sur la face de la bande (04) opposée à la face imprimée dans la première unité.
12. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 3 ou 9, caractérisée en ce que les cylindres satellites (06 ; 08) d'une tour d'impression (01 ; 02) présentent tous
le même sens de rotation (L ; R).
13. Machine à imprimer rotative à bobines selon la revendication 2, caractérisée en ce que, en un premier mode de réalisation fonctionnement, la moitié des emplacements d'impression
(D1 à D16) de l'unité (01 ; 02) et, en un deuxième mode de réalisation fonctionnement,
l'autre moitié des emplacements d'impression (D16 à D1) se trouvent en position d'application
de pression.