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EP 1 359 113 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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04.04.2018 Patentblatt 2018/14 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.10.2010 Patentblatt 2010/40 |
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Anmeldetag: 01.04.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Flurförderzeug mit einer Vorrichtung zum Bewegen eines Hubgerüsts
Lift truck with a device for moving the lift mast
Chariot élévateur avec dispositif de déplacement du mât de levage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
02.05.2002 DE 10219739
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.11.2003 Patentblatt 2003/45 |
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Patentinhaber: STILL GmbH |
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22113 Hamburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Retzlaff, Oliver
72127 Kusterdingen (DE)
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Vertreter: Patentship
Patentanwaltsgesellschaft mbH |
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Elsenheimerstraße 65 80687 München 80687 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 078 878 WO-A-99/16698
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EP-A- 1 203 745 JP-A- H04 121 996
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[0001] Die Erfindung betrifft ein als Schubmaststapler ausgebildetes Flurförderzeug gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 mit einem Rahmen, einem Hubgerüst, einem entlang des
Hubgerüsts vertikal bewegbaren Lastaufnahmemittel und mindestens einer Bewegungsvorrichtung
zum Bewegen des Hubgerüsts relativ zu dem Rahmen, wobei die Bewegungsvorrichtung von
einer Schubvorrichtung zum horizontalen Verschieben des Hubgerüsts in Längsrichtung
des Schubmaststaplers gebildet ist.
[0002] Bei gattungsgemäßen, als Schubmaststapler ausgebildeten Flurförderzeugen kann üblicherweise
das Hubgerüst mittels einer Neigevorrichtung relativ zu einem Rahmen des Flurförderzeugs
geneigt werden. Schubmaststapler weisen zusätzlich eine Schubvorrichtung auf, mit
der das Hubgerüst horizontal, in Längsrichtung des Flurförderzeugs relativ zu dem
Rahmen verschoben werden kann.
[0003] Insbesondere dann, wenn das Lastaufnahmemittel beladen und weit angehoben ist, kann
ein Bewegen des Hubgerüsts mit der Neigevorrichtung oder mit der Schubvorrichtung
zu einem Schwingen des Hubgerüsts führen. Ein solches Schwingen soll nach Möglichkeit
verhindert werden, da dies zu einer Instabilität einer aufgenommenen Last und zu einer
ungenauen Positionierung des Lastaufnahmemittels führen kann. Aus diesem Grund wird
bei bekannten Flurförderzeugen die Geschwindigkeit der mit der Bewegungsvorrichtung
erzeugbaren Bewegung konstant auf einen niedrigen Wert eingestellt, wodurch ein Schwingen
des beladenen und ausgefahrenen Hubgerüsts auf ein zulässiges Maß begrenzt werden
kann. Bei abgesenktem und unbeladenem Lastaufnahmemittel gilt für die Geschwindigkeit
der mit der Bewegungsvorrichtung erzeugbaren Bewegung derselbe niedrige Wert, obwohl
die Gefahr eines Schwingens des Hubgerüsts nicht besteht. Dies bedeutet, dass die
Warenumschlagleistung des Flurförderzeugs über das eigentlich erforderliche Maß hinaus
reduziert wird.
[0004] Aus der nachveröffentlichten
EP 1 203 745 A1 ist ein als Hochregalstapler ausgebildetes Flurförderzeug bekannt, dessen Lastaufnahmemittel
durch eine Bewegungsvorrichtung relativ zu einem Hubgerüst in Querrichtung bewegbar
ist. Die Geschwindigkeit und/oder Beschleunigung der Bewegung des Lastaufnahmemittels
ist in Abhängigkeit von mindestens einem Betriebsparameter des Flurförderzeugs beeinflussbar.
[0005] Aus der
EP 1 078 878 A1 ist eine Vorrichtung zum Steuern der Neigungsgeschwindigkeit eines Hubmastes eines
Flurförderzeugs bekannt. Die
JP 04-121996 zeigt einen Schubmaststapler nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Schubmaststapler der eingangs
genannten Art mit verbesserter Warenumschlagleistung zur Verfügung zu stellen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Beschleunigung und/oder
die Geschwindigkeit der mittels der Bewegungsvorrichtung erzeugbaren Bewegung des
Hubgerüsts in Abhängigkeit von mindestens einem Betriebsparameter des Schubmaststaplers
beeinflussbar ist. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist auch die Geschwindigkeit
der mittels der Bewegungsvorrichtung erzeugbaren Bewegung des Hubgerüstes in Abhängigkeit
von dem mindestens einen Betriebsparameter des Schubmaststaplers beeinflussbar. Der
Betriebsparameter wird mit einem geeigneten Messinstrument erfasst und vorzugsweise
in ein elektrisches Signal umgesetzt. Eine elektronische Steuerung verarbeitet den
Betriebsparameter und erzeugt hieraus eine für die Geschwindigkeit und Beschleunigung
des Lastaufnahmemittels maßgebliche Einflussgröße. Mögliche Einflussgrößen sind beispielsweise
die mit der Bewegungsvorrichtung erzeugbare Maximalgeschwindigkeit und Maximalbeschleunigung
des Hubgerüsts. Der Begriff "Beschleunigung" umfasst im vorliegenden Zusammenhang
auch eine während des Abbremsens des Hubgerüsts auftretende Bremsbeschleunigung. Dabei
wird die Bewegungsvorrichtung von einer Schubvorrichtung zum horizontalen Verschieben
des Hubgerüsts gebildet. Das Verschieben des Hubgerüsts relativ zu dem Rahmen des
Schubmaststaplers erfolgt hierbei umso schneller, je weiter das Lastaufnahmemittel
abgesenkt und je geringer es beladen ist. Bei einem Schubmaststapler kann die Schubvorrichtung
in Abhängigkeit von den Betriebsparametern beeinflusst werden. Hierdurch wird, im
Vergleich mit Schubmaststaplern des Standes der Technik, eine besonders große Steigerung
der Warenumschlagleistung erzielt.
[0008] Mit besonderem Vorteil wird der Betriebsparameter zumindest annähernd stufenlos erfasst.
Die stufenlose Erfassung des Betriebsparameters ermöglicht es, die Beschleunigung
und die Geschwindigkeit der Bewegungsvorrichtung ebenfalls annähernd stufenlos zu
variieren und ständig an die Gegebenheiten anzupassen. Für die vorliegende Anwendung
als stufenlos anzusehen ist beispielsweise auch die Parametererfassung mittels eines
Inkrementalgebers.
[0009] Ein Betriebsparameter ist von der aktuellen Hubhöhe des Lastaufnahmemittels gebildet.
Hierbei wird ein zweikanaliger Hubhöhensensor verwendet, der ein redundantes Signal
liefert. Dies stellt sicher, dass die Berechnung der Geschwindigkeit und der Beschleunigung
des Hubgerüsts keinesfalls auf Basis eines falschen Hubhöhensignals erfolgt.
[0010] Die maximale Beschleunigung und die maximale Geschwindigkeit der mittels der Bewegungsvorrichtung
erzeugbaren Bewegung des Hubgerüsts ist in Abhängigkeit von der Hubhöhe derart beeinflussbar,
dass bei geringer Hubhöhe eine stärkere Beschleunigung oder eine höhere Geschwindigkeit
möglich ist, als bei großer Hubhöhe.
[0011] Ein zweiter Betriebsparameter ist von dem Gewicht einer mit dem Lastaufnahmemittel
aufgenommenen Last gebildet. Das Lastgewicht kann beispielsweise indirekt über den
in einem hydraulischen Hubzylinder anstehenden Druck ermittelt werden. Von dem Lastgewicht
hängen die bei einer Beschleunigung des Lastaufnahmemittels auf das Hubgerüst wirkenden
Kräfte direkt ab.
[0012] Die maximale Beschleunigung und die maximale Geschwindigkeit der mittels der Bewegungsvorrichtung
erzeugbaren Bewegung des Hubgerüsts ist in Abhängigkeit von dem Gewicht der Last derart
beeinflussbar, dass bei geringem Gewicht eine stärkere Beschleunigung oder eine höhere
Geschwindigkeit möglich ist, als bei hohem Gewicht.
[0013] Mit besonderem Vorteil ist eine weitere Bewegungsvorrichtung von einer Neigevorrichtung
für das Hubgerüst gebildet. In abgesenktem und unbeladenem Zustand kann somit das
Hubgerüst schneller geneigt werden, als in angehobenem und beladenem Zustand.
[0014] Mit besonderem Vorteil ist die Erfindung bei einem Schubmaststapler einsetzbar. Bei
einem Schubmaststapler können sowohl die Neigevorrichtung, als auch die Schubvorrichtung
in Abhängigkeit von den genannten Betriebsparametern beeinflusst werden. Hierdurch
wird, im Vergleich mit Schubmaststaplem des Standes der Technik, eine besonders große
Steigerung der Waranumschlagleistung erzielt.
[0015] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand des in der schematischen
Figur dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0016] Die Figur zeigt einen erfindungsgemäßen Schubmaststapler. Der Schubmaststapler weist
als wesentliche Bauteile einen Rahmen 1 und ein Fahrerschutzdach 2 auf, unter welchem
sich der Fahrerplatz des Schubmaststaplers befindet. Räder 3 sind an dem Rahmen 1
in dem Bereich unterhalb des Fahrerplatzes und an Radarmen 4 befestigt. Die Radarme
4 sind ebenfalls Bestandteil des Rahmens 1. Ein teleskopisch ausfahrbares Hubgerüst
5 kann relativ zu dem Rahmen 1 um eine horizontale Achse 6 geneigt werden. Dargestellt
ist das Hubgerüst 5 in seiner nach vorne geneigten Endstellung 5a und in seiner nach
hinten geneigten Endstellung 5b. Der Neigewinkel 7 des Hubgerüsts 5 beträgt üblicherweise
ca. 6 Grad. Entlang des Hubgerüsts 5 ist ein als Lastgabel ausgeführtes Lastaufnahmemittel
10 verschiebbar geführt. Die um die Achse 6 neigbare Lagerung des Hubgerüsts 5 erfolgt
an einem Schubschlitten 8. Der Schubschlitten 8 ist an den Radarmen 4 in horizontaler
Richtung verschiebbar geführt. Dargestellt ist der Schubschlitten 8 in seiner vorderen
Endstellung und kann entlang des Schubwegs 9 in Richtung des Fahrerplatzes geschoben
werden.
[0017] Der Antrieb der Schubvorrichtung zum Verschieben des Schubschlittens 8 und damit
des Hubgerüsts 5 entlang des Schubwegs 9 erfolgt mittels eines hydraulischen Zylinders.
Gleiches gilt für den Antrieb der Neigevorrichtung zum Neigen des Hubgerüsts 5 um
die Achse 8, die ebenfalls mindestens einen hydraulischen Zylinder umfasst. Die hydraulischen
Zylinder sind über hydraulische Ventile mit einer Hydraulikpumpe verbunden. Die Beschleunigungen
und Geschwindigkeiten der Neigebewegung und der Schubbewegung können durch entsprechendes
Ansteuern der hydraulischen Ventile eingestellt werden. Möglich ist es ebenfalls,
die Beschleunigungen und Geschwindigkeiten der genannten Bewegungen über die Drehzahl
eines die Hydraulikpumpe antreibenden Elektromotors zu steuern, welcher dabei entsprechend
mit Strom versorgt wird.
[0018] Erfindungsgemäß werden die Hubhöhe und das Gewicht einer auf dem Lastaufnahmemittel
10 befindlichen Last kontinuierlich mittels geeigneter Messwertgeber erfasst. Diese
Informationen werden in einer elektronischen Steuervorrichtung des Schubmaststaplers
verarbeitet, wobei Grenzwerte für die Geschwindigkeiten und Beschleunigungen der Schubbewegung
des Schubschlittens 8 und der Neigebewegung des Hubgerüsts 5 ermittelt werden. Diese
Grenzwerte sind so bemessen, dass ein übermäßiges Schwingen des Hubgerüsts 5 verhindert
wird. Gleichzeitig jedoch werden die Beschleunigungen und Geschwindigkeiten nicht
über das erforderliche Maß hinaus beschränkt, so dass der Schubmaststapler eine optimale
Warenumschlagleistung erzielt. In der elektronischen Steuervorrichtungen sind die
Zusammenhänge zwischen den ermittelten Messgrößen und den zulässigen Beschleunigungen
und Geschwindigkeiten als Software, beispielsweise in Form von Algorithmen oder Kennfeldern
hinterlegt. Weiter ist die Steuervorrichtung mit den vom Fahrer zu betätigenden Bedienhebeln
für die Neigevorrichtung und die Schubvorrichtung verbunden. Die hydraulischen Ventile
bzw. der die Hydraulikpumpe antreibende Elektromotor werden von der elektronischen
Steuervorrichtung nach Maßgabe der Bedienhebelstellungen direkt oder indirekt angesteuert,
wobei die Beschleunigungen und Geschwindigkeiten auf die ermittelten Maximalwerte
begrenzt werden.
1. Schubmaststapler mit einem Rahmen (1), einem Hubgerüst (5), einem entlang des Hubgerüsts
(5) vertikal bewegbaren Lastaufnahmemittel (10) und mindestens einer Bewegungsvorrichtung
zum Bewegen des Hubgerüsts (5) relativ zu dem Rahmen (1), wobei die Bewegungsvorrichtung
von einer Schubvorrichtung zum horizontalen Verschieben des Hubgerüsts (5) in Längsrichtung
des Schubmaststaplers gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Beschleunigung der mittels der Bewegungsvorrichtung erzeugbaren Bewegung des
Hubgerüsts (5) in Abhängigkeit von mindestens einem Betriebsparameter des Schubmaststaplers
beeinflussbar ist.
2. Schubmaststapler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Geschwindigkeit der mittels der Bewegungsvorrichtung erzeugbaren Bewegung
des Hubgerüsts (5) in Abhängigkeit von dem mindestens einen Betriebsparameter des
Schubmaststaplers beeinflussbar ist.
3. Schubmaststapler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Betriebsparameter zumindest annähernd stufenlos erfasst wird.
4. Schubmaststapler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Betriebsparameter von der aktuellen Hubhöhe des Lastaufnahmemittels (10) gebildet
ist.
5. Schubmaststapler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale Beschleunigung und die maximale Geschwindigkeit der mittels der Bewegungsvorrichtung
erzeugbaren Bewegung des Hubgerüsts (5) in Abhängigkeit von der Hubhöhe derart beeinflussbar
ist, dass bei geringer Hubhöhe eine stärkere Beschleunigung oder eine höhere Geschwindigkeit
möglich ist, als bei großer Hubhöhe.
6. Schubmaststapler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Betriebsparameter von dem Gewicht einer mit dem Lastaufnahmemittel (10) aufgenommenen
Last gebildet ist.
7. Schubmaststapler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale Beschleunigung und die maximale Geschwindigkeit der mittels der Bewegungsvorrichtung
erzeugbaren Bewegung des Hubgerüsts (5) in Abhängigkeit von dem Gewicht der Last derart
beeinflussbar ist, dass bei geringem Gewicht eine stärkere Beschleunigung oder eine
höhere Geschwindigkeit möglich ist, als bei hohem Gewicht.
8. Schubmaststapler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Bewegungsvorrichtung von einer Neigevorrichtung für das Hubgerüst (5)
gebildet ist.
1. Reach truck having a chassis (1), a lifting frame (5), a load-holding means (10) that
can be moved vertically along the lifting frame (5) and at least one movement device
for moving the lifting frame (5) relative to the chassis (1), the movement device
being formed by a thrust device for the horizontal displacement of the lifting frame
(5) in the longitudinal direction of the reach truck,
characterized in that
the acceleration of the movement of the lifting frame (5) that can be produced by
means of the movement device can be influenced as a function of at least one operating
parameter of the reach truck.
2. Reach truck according to Claim 1, characterized in that the speed of the movement of the lifting frame (5) that can be produced by means
of the movement device can also be influenced as a function of the at least one operating
parameter of the reach truck.
3. Reach truck according to Claim 1 or 2, characterized in that the operating parameter is registered at least approximately continuously.
4. Reach truck according to one of Claims 1 to 3, characterized in that one operating parameter is formed by the current lifting height of the load-holding
means (10).
5. Reach truck according to Claim 4, characterized in that the maximum acceleration and the maximum speed of the movement of the lifting frame
(5) that can be produced by means of the movement device can be influenced as a function
of the lifting height in such a way that, at a low lifting height, a more intensive
acceleration or a higher speed is possible than at a great lifting height.
6. Reach truck according to one of Claims 1 to 5, characterized in that one operating parameter is formed by the weight of a load held by the load-holding
means (10).
7. Reach truck according to Claim 6, characterized in that the maximum acceleration and the maximum speed of the movement of the lifting frame
(5) that can be produced by means of the movement device can be influenced as a function
of the weight of the load in such a way that, at a low weight, a more intensive acceleration
or a higher speed is possible than at a high weight.
8. Reach truck according to one of Claims 1 to 7, characterized in that a further movement device is formed by a tilt device for the lifting frame (5).
1. Chariot élévateur à mât déplaçable comprenant un châssis (1), une structure de levage
(5), un moyen de réception de la charge (10) déplaçable verticalement le long de la
structure de levage (5) et au moins un dispositif de déplacement pour déplacer la
structure de levage (5) par rapport au châssis (1), le dispositif de déplacement étant
formé par un dispositif de poussée pour déplacer horizontalement la structure de levage
(5) dans la direction longitudinale du chariot élévateur à mât déplaçable, caractérisé en ce que l'accélération du déplacement de la structure de levage (5) pouvant être produit
au moyen du dispositif de déplacement peut être influencée en fonction d'au moins
un paramètre de fonctionnement du chariot élévateur à mât déplaçable.
2. Chariot élévateur à mât déplaçable selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vitesse du déplacement de la structure de levage (5) pouvant être produit au moyen
du dispositif de déplacement peut aussi être influencée en fonction de l'au moins
un paramètre de fonctionnement du chariot élévateur à mât déplaçable.
3. Chariot élévateur à mât déplaçable selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le paramètre de fonctionnement est détecté au moins approximativement en continu.
4. Chariot élévateur à mât déplaçable selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce qu'un paramètre de fonctionnement est constitué par la hauteur de levage actuelle du
moyen de réception de la charge (10).
5. Chariot élévateur à mât déplaçable selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'accélération maximale et la vitesse maximale du déplacement de la structure de
levage (5) pouvant être produit au moyen du dispositif de déplacement peuvent être
influencées en fonction de la hauteur de levage de telle sorte que pour des hauteurs
de levage réduites, on puisse avoir une plus grande accélération ou une plus grande
vitesse que pour des hauteurs de levage plus importantes.
6. Chariot élévateur à mât déplaçable selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce qu'un paramètre de fonctionnement est constitué par le poids d'une charge reçue avec
le moyen de réception de la charge (10).
7. Chariot élévateur à mât déplaçable selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'accélération maximale et la vitesse maximale du déplacement de la structure de
levage (5) pouvant être produit au moyen du dispositif de déplacement peuvent être
influencées en fonction du poids de la charge, de telle sorte que pour un poids réduit,
on puisse avoir une plus grande accélération ou une plus grande vitesse que pour un
poids élevé.
8. Chariot élévateur à mât déplaçable selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce qu'un autre dispositif de déplacement est formé par un dispositif d'inclinaison pour
la structure de levage (5).

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