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EP 1 360 046 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.07.2004 Patentblatt 2004/29 |
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Anmeldetag: 08.01.2002 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/000081 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/066215 (29.08.2002 Gazette 2002/35) |
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Lagerung und Verfahren zur Lagerung eines Betonbauteiles
Support and method for supporting a concrete part
Support et méthode pour supporter un pièce en béton
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH IT LI |
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Priorität: |
16.02.2001 DE 10107827
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.11.2003 Patentblatt 2003/46 |
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Patentinhaber: Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG |
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92301 Neumarkt (DE) |
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Erfinder: |
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- REICHEL, Dieter
92318 Neumarkt (DE)
- SCHREINER, Ulrike
82178 Puchheim (DE)
- LINDNER, Erich
91275 Auerbach-Nasnitz (DE)
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Vertreter: Bergmeier, Werner, Dipl.-Ing. et al |
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Friedrich-Ebert-Strasse 84 85055 Ingolstadt 85055 Ingolstadt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-96/31654 DE-B- 1 021 287
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DE-A- 2 038 920 GB-A- 2 329 651
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lagerung für ein in eine Form gegossenes
Betonbauteil, wobei eine Einlage zwischen der Form und dem Betonbauteil angeordnet
ist, sowie ein Verfahren zur Lagerung eines Betonbauteiles, wobei die Form des Betonbauteiles
im wesentlichen die Umgebung, beispielsweise ein Betontrog bildet und das Betonbauteil
in der Form auf einem Lager gelagert wird.
[0002] In einigen Anwendungsfällen werden Betonbauteile als Untergrund für schienengeführte
Fahrzeuge verwendet. Insbesondere in Tunnelbauwerken sind erhöhte Anforderungen an
die Lagerung der Schienen gestellt, da durch den Abrollprozeß des Rades auf der Schiene
das Tunnelbauwerk zu Schwingungen angeregt werden kann. Diese Schwingungen können
sich im umgebenden Boden als elastische Wellen ausbreiten. Treffen diese auf ein Gebäudefundament,
so wird das Bauwerk zu Schwingungen angeregt. Die Folge dieser Schwingungen können
Lärmbelästigung durch Luft-, Schallund Bauwerkserschütterungen sein. Durch geeignete
Modifikationen des Oberbaus, zum Beispiel Masse-Feder-Systeme, kann die Wellenausbreitung
in den Untergrund verhindert bzw. reduziert werden. In der Regel bestehen die Masse-Feder-Systeme
aus den Hauptbauteilen Gleis-Rost oder Gleis-Tragplatte, Betontrog (Masse) sowie elastischer
Lagerung (Feder).
[0003] Für die Herstellung derartiger Masse-Feder-Systeme sind verschiedene Herstellungsverfahren
bekannt. Unter anderem werden Elastomer-Streifen oder Einzellager mit Hilfe einer
Mineralwollmatte eingebaut. Im Bereich zwischen den Lagern wird eine Mineralwollmatte
ausgebreitet. Die Höhe dieser Matte muß so berechnet sein, daß sie bei einem bestimmten
Druck, welcher der Last des gesamten Betontroges entspricht, kleiner ist als die Höhe
des Elastomer-Lagers. Im ersten Betoniergang wird nur eine dünne Betonschicht aufgebracht,
so daß die Mineralwolle das Betongewicht noch vollständig tragen kann. Nach dem Erhärten
dieser Schicht wird der gesamte Querschnitt betoniert. Dabei wird die Mineralwolle
so weit zusammengedrückt, daß die gesamte Masse auf den Elastomeren aufliegt. Nachteilig
bei diesem Verfahren ist es, daß es sehr zeitaufwendig ist, da zuerst das Erhärten
der ersten Betonschicht abgeschlossen sein muß, bevor der endgültige Betoniervorgang
erfolgen kann.
[0004] Aus der WO-A-9631654 ist ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, die Lagerung eines Betonbauteiles
schnell und kostengünstig zu ermöglichen.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche.
[0007] Eine Einlage ist zwischen einer Form, in welcher ein Betonbauteil gegossen wird und
dem Betonbauteil selbst angeordnet. Die Dicke der Einlage ist erfindungsgemäß veränderbar,
so daß eine variable Spaltbreite zwischen der Form und dem Betonbauteil bei Bedarf
erzielbar ist. Durch die variable Spaltbreite ist es möglich, die Einlage als Trennschicht
auszuführen. Hierdurch ist beim Gießen des Betonbauteils die Einlage dicker als nach
dem Härten des Betonbauteils. Durch den dadurch entstehenden Spalt ist es möglich,
das Betonbauteil in seiner Form zu verschieben. Die Form wirkt dabei im wesentlichen
als Führung des Betonbauteiles, so daß es bei dem später näher beschriebenen Verfahren
in gezielter Weise anhebund absenkbar ist.
[0008] Die Einlage wirkt darüber hinaus als Schalung. Durch eine Variation der Dikke der
Einlage ist es möglich, unterschiedliche Maße der Grundform des Betonbauteils zu erhalten,
wenn dies erforderlich ist. Durch eine entsprechende Oberflächengestaltung der Einlage
sind hier auch unterschiedliche Oberflächen des Betonbauteiles zu erzielen.
[0009] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Einlage mehrschichtig ausgebildet ist. Hierdurch
kann die Dicke der Einlage sehr einfach variiert werden. Dies ist insbesondere dann
möglich, wenn zwischen zwei Schichten der Einlage ein Fluid einbringbar ist. Durch
die Veränderung des Volumens des Fluids wird die Dicke der Einlage und damit die Spaltbreite
verändert.
[0010] Als besonders günstig in der Herstellung haben sich als Einlagen Luftpolsterfolien,
Noppenfolien, Wabenfolien, Luftkissen oder Luftschläuche erwiesen. Mit diesen Einlagen
ist es sehr einfach möglich, entweder eine vorgegebene Dicke der Einlage durch eine
entsprechende Folie zu erhalten. Nach dem Aushärten des Betonbauteiles kann durch
Zerstörung der Luftpolster, Noppen, Waben oder durch Ablassen von Luft aus den Luftkissen
oder den Luftschläuchen der Spalt zwischen der Form und dem Betonbauteil reduziert
werden. Andererseits ist es auch möglich, insbesondere bei den Luftschläuchen und
Luftkissen durch zusätzliches Einblasen von Luft die Spaltbreite zu erhöhen und somit
das Betonbauteil beispielsweise anzuheben.
[0011] Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Lagerung eines Betonbauteiles bildet die
Form des Betonbauteiles im wesentlichen die Umgebung, beispielsweise ein Betontrog.
Das Betonbauteil wird in der Form auf einem Lager gelagert, um beispielsweise ein
eingangs beschriebenes Masse-Feder-System zu bilden. Das Lager kann allerdings auch
ein starres Lager sein, so daß das Betonbauteil weitgehend unbeweglich auf dem Lager
aufliegt.
[0012] Die Lagerung des Betonbauteils erfolgt derart, daß in der Form eine Einlage ausgelegt
wird und das Betonbauteil darauf gegossen wird. Anschließend wird das Betonbauteil
erst auf dem Lager gelagert. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, daß in dem Betonbauteil
keine besondere Unterstützung vorbereitet und miteingegossen werden muß, um auf dem
Lager aufgelagert werden zu können. Die Auflagerung erfolgt erst, nachdem das Betonbauteil
ausgehärtet ist.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird die Einlage vor dem Betonieren
des Betohbauteiles mit einem Fluid gefüllt. Hierdurch ist zwischen dem Betonbauteil
und der Form ein relativ großer Spalt zu erzielen. Der Spalt ist vorteilhafterweise
so groß, daß ein Lager, auf welchem das Betonbauteil später gelagert werden soll,
niedriger ist, als die Spalthöhe. Das Lager ist dadurch so lange unbelastet, solange
die Einlage mit dem Fluid gefüllt ist. Das Lager kann dabei während des Gießvorganges
bereits an der vorgesehenen Stelle angeordnet sein. Es ist aber auch möglich, daß
das Lager erst nachträglich an die vorgesehene Stelle gebracht wird. Hierbei ist es
vorteilhaft, wenn die Einlage entsprechende Aussparungen aufweist, in welchen das
Lager angeordnet werden soll.
[0014] In einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird eine Einlage verwendet,
die bereits mit einem Fluid gefüllt ist, bevor sie in der Form angeordnet wird. das
Füllen kann sowohl beim Herstellen der Einlage erfolgen, als auch unmittelbar vor
der Anordnung der Einlage in der Form.
[0015] Vorteilhafterweise wird nach dem Aushärten des Betonbauteiles das Fluid aus der Einlage
entnommen und das Betonbauteil auf das Lager abgesenkt. Durch das Entnehmen des Fluids
aus der Einlage kann zusätzlich eine Trennfuge zwischen der Form und dem Betonbauteil,
insbesondere im Bereich der Seitenschalung entstehen, wodurch das Absenken des Betonbauteiles
weiter erleichtert wird, da es nun einen Spielraum zwischen dem Betonbauteil und der
Form aufweist, durch welchen das Betonbauteil leicht verschieblich ist.
[0016] Gemäß einer alternativen vorteilhaften Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen werden,
daß die Einlage nach dem Gießen und Aushärten des Betonbauteiles mit einem Fluid gefüllt
wird. Anschließend kann das Lager zwischen der Form und dem Betonbauteil in den entsprechend
vorgesehenen Aussparungen eingebracht werden. Schließlich wird das Betonbauten auf
das Lager durch Entnahme des Fluids aus der Einlage wieder abgesenkt. Dieses Verfahren
kann vorteilhaft sein, wenn die Einlage derart ausgebildet ist, daß nicht nur Fluide
aus der Einlage entnehmbar, sondern auch einbringbar sind.
[0017] Die Entnahme des Fluids kann bei einer einfachen Ausführung der Erfindung auch dadurch
erfolgen, daß entsprechende Kammern der Einlage, in welchen sich das Fluid, insbesondere
Luft befindet, zerstört werden. Es ist damit möglich, besonders einfache und kostengünstige
Einlagen zu schaffen.
[0018] Alternativ kann auch vorgesehen sein, daß die Entnahme des Fluids durch die Diffusion
des Fluids, insbesondere Luft, aus den Kammern der Einlage erfolgt. Die Diffusionsmenge
pro Zeiteinheit kann dabei so bemessen sein, daß das Fluid nach dem Aushärten des
Bauteiles und dem Einbringen der Lager soweit aus den Kammern diffundiert ist, daß
das Betonbauteil anschließend auf dem Lager aufsitzt.
[0019] Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispiel beschrieben.
Es zeigt
- Figur 1
- einen Tunnelquerschnitt mit der erfindungsgemäßen Lagerung;
- Figur 2
- einen Tunnelquerschnitt mit aufgelagertem Betonbauteil;
- Figur 3
- einen Tunnelquerschnitt mit der erfindungsgemäßen Layerung gemäß einem weiteren erfinderischen
Verfahren.
[0020] In Figur 1 ist ein Querschnitt eines Tunnels 1 dargestellt. Im unteren Bereich des
Tunnels 1 befindet sich Aufbeton 2, in welchem ein Betonbauteil 3 angeordnet ist.
Zwischen dem Aufbeton 2 und dem Betonbauteil 3 ist eine Einlage 5 skizziert. Die Einlage
5 ist derart bemessen, daß im Bodenbereich eine relativ große Distanz zwischen dem
Betonbauteil 3 und dem Aufbeton 2 vorhanden ist. Im seitlichen Bereich ist die Dicke
der Einlage 5 geringer.
[0021] Das Betonbauteil 3 trägt eine Platte 4, welche beispielsweise eine Feste Fahrbahn
für ein schienengeführtes Fahrzeug sein kann. Diese Feste Fahrbahn 4 kann in dem dargestellten
Zustand, besser aber erst später, nachdem das Betonbauteil 3 in seiner richtigen Lage
ausgerichtet ist, angeordnet werden.
[0022] Unterhalb des Betonbauteiles 3 sind im Bereich der Einlage 5 zwei Lager 6 angeordnet.
Die Lager 6 sind auf dem Aufbeton 2 gelagert und sind bereit, das Betonbauteil 3 aufzunehmen.
Der Spalt unterhalb des Betonbauteils 3 ist durch die Einlage 5 gemäß dieser Darstellung
größer, als die Höhe der Lager 6. Hierdurch ist es möglich, die Lager 6 bei entsprechenden
Aussparungen in der Einlage 5 unter dem Betonbauteil 3 anzuordnen. Dies kann nach
dem Betonieren des Betonbauteiles 3 erfolgen. Alternativ ist es möglich, die Lager
6 bereits vor dem Gießen des Betonbauteils 3 auf dem Aufbeton 2 zu verteilen und die
mit Fluid gefüllte oder füllbare Einlage 5 darüber anzuordnen. Gegebenenfalls beinhaltet
die Einlage 5 Aussparungen für die Lager 6.
[0023] Das Betonbauteil 3 kann in dieser Ausgestaltung der Einlage 5 gegossen werden, wie
in der Figur 1 als Ergebnis dargestellt ist.
[0024] Im nächsten Verfahrensschritt wird gemäß Figur 2 die Einlage 5 entfernt oder zumindest
in ihrer Dicke deutlich reduziert. Dies kann dadurch erfolgen, daß beispielsweise
Luftkammern, welche sich in der Einlage 5 befinden, geöffnet werden und damit das
Betonbauteil 3 auf die Lager 6 absinkt. Sind die Lager 6 aus Elastomeren hergestellt,
so bildet das komplette System ein Masse-Feder-System, welches besondere Vorteile
für den dargestellten Tunnelbereich oder aber auch für Brücken ergibt. Diese Vorteile
bestehen beispielsweise darin, daß das komplette System lärmdämmend und schwingungsisolierend
ist, so daß auch das umgebende Bauwerk vor Beschädigung geschützt wird.
[0025] Aus Figur 3 ist ein alternatives Herstellungsverfahren dargestellt. Hierbei wird
die Einlage 5 zuerst in geringer Dicke zwischen dem Aufbeton 2 und dem Betonbauteil
3 angeordnet. In diesem Zustand der Einlage 5 kann das Betonbauteil 3 betoniert werden.
Nachdem das Betonbauteil 3 ausgehärtet ist, kann die Einlage 5 in ihrer Dicke vergrößert
werden. Hierdurch wird das Betonbauteil 3 angehoben. In diesem angehobenen Zustand
können die Lager 6 zwischen das Betonbauteil 3 und den Aufbeton 2 in entsprechend
vorgesehene Aussparungen der Einlage 5 eingebracht werden. Im Ergebnis entspricht
dies einem Zustand wie er in Figur 1 dargestellt ist. Nachdem die Lager 6 positioniert
sind, kann die Dicke der Einlage 5 wiederum reduziert werden, wodurch das Betonbauteil
3 auf den Lagern 6 aufgelagert wird, wie es in Figur 2 dargestellt ist.
[0026] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt,
so kann insbesondere die Erfindung auch für andere Bauelemente eingesetzt werden,
als die hier dargestellten. Als Einlage sind vielfältige Ausführungen denkbar. Wichtig
dabei ist, daß die Dicke der Einlage variierbar ist und damit einerseits Platz für
das Einbringen des Lagers und andererseits ein Absenken des Betonbauteiles auf das
Lager möglich wird.
1. Verfahren zur Herstellung und Lagerung eines Betonbauteiles (3), wobei das Betonbauteil
(3) in einer Form gegossen wird, die Form des Betonbauteiles (3) im wesentlichen die
Umgebung, beispielsweise ein Betontrog bildet und das Betonbauteil (3) in der Form
nach dem Gießen und Aushärten auf einem Lager (6) gelagert wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Form eine Einlage (5) angeordnet wird, auf die Einlage (5) das Betonbauteil
(3) gegossen und anschließend das Betonbauteil (3) durch Veränderung der Dicke der
Einlage (5) auf dem Lager (6) gelagert wird.
2. Verfahren nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (5) vor dem Gießen des Betonbauteiles (3) mit einem Fluid gefüllt wird.
3. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem Fluid gefüllte Einlage (5) in der Form angeordnet wird.
4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Aushärten des Betonbauteiles (3) das Fluid aus der Einlage (5) entnommen
wird und das Betonbauteil (3) auf das Lager (6) abgesenkt wird und/oder eine Trennfuge
zwischen der Form und dem Betonbauteil (3) entsteht.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (5) nach dem Gießen und Aushärten des Betonbauteiles (3) mit einem Fluid
gefüllt wird, daß das Lager (6) zwischen der Form und dem Betonbauteil (3) eingebracht
wird und anschließend das Betonbauteil (3) auf das Lager (6) durch Entnahme des Fluids
aus der Einlage (5) abgesenkt wird.
6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluid in Kammern der Einlage (5) angeordnet ist und die Entnahme des Fluids durch
Zerstörung der Kammern der Einlage (5) erfolgt.
7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluid in Kammern der Einlage (5) angeordnet ist und die Entnahme des Fluids durch
Diffusion des Fluids aus den Kammern der Einlage (5) erfolgt.
8. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Lager (6) ein Elastomerlager verwendet wird.
9. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Lager (6) ein fester Lagerbock verwendet wird.
10. Lagerung eines in einer Form gegossenen Betonbauteiles (3) auf einem elastischen Lager
(6) zur Durchführung des Verfahrens nach den vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einlage (5) zumindest stellenweise zwischen der Form und dem Betonbauteil (3)
angeordnet ist, die Dicke der Einlage (5) mittels eines Fluids veränderbar ist zur
Erzeugung einer variablen Spaltbreite zwischen der Form und dem Betonbauteil (3),
und daß die Einlage (5) eine erste Dicke aufweist zum Gießen des Betonbauteiles (3)
und eine zweite Dicke aufweist zum Lagern des Betonbauteiles (3) auf dem elastischen
Lager (6).
11. Lagerung nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (5) als Schalung dient.
12. Lagerung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (5) als Trennschicht dient.
13. Lagerung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (5) mehrschichtig ist.
14. Lagerung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Schichten der Einlage (5) ein Fluid eingebracht ist, so daß durch Veränderung
des Volumens des Fluids die Spaltbreite veränderbar ist.
15. Lagerung nach einem der vorherigen Ansprüche, die Einlage (5) eine Luftpolsterfolie,
Noppenfolie, Wabenfolie, ein Luftkissen oder ein Luftschlauch ist.
1. A method for the manufacture and support of a concrete part (3) in which the concrete
part (3) is cast in a mould, the mould for the concrete part (3) largely comprising
the surroundings, for instance a concrete trough, and in which the concrete part (3)
is kept after casting and hardening on a support (6) in the mould, wherein a lining
(5) is located in the mould, the concrete part (3) is cast on the lining, after which
the concrete part (3) is placed on the support (6) by changing the thickness of the
lining (5).
2. A method in accordance with the foregoing claim wherein the lining (5) is filled with
a fluid before casting the concrete part (3).
3. A method in accordance with one of the foregoing claims wherein the fluid-filled lining
(5) is located in the mould.
4. A method in accordance with one of the foregoing claims wherein, after the concrete
part (3) has hardened, the fluid is removed from the lining (5) and the concrete part
(3) is lowered onto the support (6) and/or a parting line is created between the mould
and the concrete part (3).
5. A method in accordance with one of the foregoing claims wherein the lining (5) is
filled with fluid after casting and hardening the concrete part (3), the support (6)
is inserted between the mould and the concrete part (3), after which the concrete
part (3) is lowered onto the support (6) by removing the fluid from the lining (5).
6. A method in accordance with one of the foregoing claims wherein the fluid is located
in chambers within the lining (5) and the fluid is removed by destroying the chambers
of the lining (5).
7. A method in accordance with one of the foregoing claims wherein the fluid is located
in chambers within the lining (5) and the fluid is removed through diffusion of the
fluid out of the chambers in the lining (5).
8. A method in accordance with one of the foregoing claims wherein an elastomer support
is used as the support (6).
9. A method in accordance with one of foregoing claims wherein a fixed support block
is used as the support (6).
10. Storage of a concrete part (3) cast in a mould on an elastic support (6) in order
to implement the method in accordance with one of the foregoing claims wherein a lining
(5) is positioned, at least at some locations, between the mould and the concrete
part (3), the thickness of the lining (5) can be changed by means of a fluid in order
to generate a variable gap width between the mould and the concrete part (3), and
the lining (5) has an initial thickness for casting the concrete part (3) and has
a second thickness in order to rest the concrete part (3) on the elastic support (6).
11. Support in accordance with the foregoing claim wherein the lining (5) serves as shuttering.
12. Support in accordance with one of the foregoing claims wherein the lining (5) serves
as a separating layer.
13. Support in accordance with one of the foregoing claims wherein the lining (5) has
multiple layers.
14. Support in accordance with one of the foregoing claims wherein a fluid is introduced
between two layers of the lining (5) so that the width of the gap can be changed by
changing the volume of fluid.
15. Support accordance with one of the foregoing claims wherein the lining (5) is an air
cushion membrane, a napped membrane, a honeycomb membrane, an air cushion or an air
pipe.
1. Procédé pour la fabrication et le stockage d'une pièce de construction en béton (3),
sachant que ladite pièce de construction en béton (3) est coulée dans un moule, que
la forme de ladite pièce de construction en béton (3) constitue essentiellement l'environnement,
par exemple une auge à béton et que ladite pièce de construction en béton (3), dans
le moule, est déposée sur un support (6) après la coulée et le durcissement, caractérisé en ce qu'une armature (5) est disposée dans le moule, que la pièce de construction (3) est
coulée sur l'armature (5) et qu'ensuite la pièce de construction (3) est déposée sur
le support (6) par variation de l'épaisseur de l'armature (5).
2. Procédé selon la revendication de brevet précédente, caractérisé en ce que l'armature (5) est remplie d'un fluide avant la coulée de la pièce de construction
en béton (3).
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que l'armature (5) remplie d'un fluide est disposée dans le moule.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce qu'après le durcissement de la pièce de construction en béton (3), le fluide est évacué
de l'armature (5) et que la pièce de construction en béton (3) est baissée sur le
support (6) et/ou qu'il se forme une ligne de joint de séparation entre le moule et
la pièce de construction en béton (3).
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que l'armature (5) après la coulée et le durcissement de la pièce de construction en
béton (3) est remplie d'un fluide, que le support (6) est mis en place entre le moule
et la pièce de construction en béton (3) et que la pièce de construction en béton
(3) est ensuite rabaissée sur le support (6) par évacuation du fluide de l'armature
(5).
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que le fluide est emmagasiné dans des chambres de l'armature (5) et que le prélèvement
du fluide s'effectue par destruction des chambres de l'armature (5).
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que le fluide est emmagasiné dans des chambres de l'armature (5) et que le prélèvement
du fluide s'effectue par diffusion du fluide à partir des chambres de l'armature (5).
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce que le support (6) mis en oeuvre est un support d'élastomère.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisé en ce qu'un palier stationnaire est utilisé comme support (6).
10. Dépose d'une pièce de construction en béton (3) coulée dans un moule sur un support
élastique (6) pour la mise en application du procédé conforme aux revendications de
brevet précédentes, caractérisée en ce qu'une armature (5), au moins à certains endroits, est disposée entre le moule et la
pièce de construction en béton (3), que l'épaisseur de l'armature (5) est variable
à l'aide d'un fluide pour la création d'une longueur de fente entre variable entre
le moule et la pièce de construction en béton (3) et que l'armature (5) présente une
première épaisseur pour la coulée de la pièce de construction en béton (3) et une
deuxième épaisseur pour la dépose de la pièce de construction en béton (3) sur le
support élastique (6).
11. Dépose selon la revendication de brevet précédente, caractérisée en ce que l'armature (5) sert de coffrage.
12. Dépose selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisée en ce que l'armature (5) sert de couche de séparation.
13. Dépose selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisée en ce que l'armature (5) est à plusieurs couche.
14. Dépose selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisée en ce qu'entre deux couches de l'armature (5), on injecte un fluide, si bien que la longueur
de fente est variable par variation du volume du fluide.
15. Dépose selon l'une quelconque des revendications de brevet précédentes, caractérisée en ce que l'armature (5) caractérisée en ce que l'armature (5) est un film à matelas d'air isolant, un film à bulles, un film alvéolaire,
un coussin d'air ou un tuyau flexible à air.