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EP 1 360 135 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.08.2004 Patentblatt 2004/33 |
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Anmeldetag: 06.12.2001 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2001/004588 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/064473 (22.08.2002 Gazette 2002/34) |
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FALZMESSERZYLINDER EINES FALZAPPARATES UND EIN VERFAHREN ZUM VERSTELLEN EINES FALZMESSERS
FOLDING BLADE CYLINDER OF A FOLDING MACHINE AND METHOD FOR REGULATING A FOLDING BLADE
CYLINDRE A LAMES DE PLIAGE D'UNE MACHINE DE PLIAGE ET PROCEDE DE REGLAGE D'UNE LAME
DE PLIAGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
14.02.2001 DE 10106671
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.11.2003 Patentblatt 2003/46 |
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Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft |
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97080 Würzburg (DE) |
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Erfinder: |
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- KOSTIZA, Simon
67136 Fussgönheim (DE)
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Vertreter: Stiel, Jürgen |
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Koenig & Bauer Aktiengesellschaft
Friedrich-Koenig-Strasse 4 97080 Würzburg 97080 Würzburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 222 082 US-A- 5 429 578
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US-A- 5 078 374
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Falzmesserzylinder eines Falzapparates gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Derartige Zylinder werden eingesetzt, um zusammenwirkend mit einem Falzklappenzylinder
eine Querfalz in einen Materialbogen einzubringen, der einen Spalt zwischen dem Falzmesserzylinder
und dem Falzklappenzylinder durchläuft. Zu diesem Zweck ist in dem Falzmesserzylinder
wenigstens ein Falzmesser zwischen einer inaktiven Stellung, in der es nicht über
die Außenoberfläche des Falzmesserzylinders vorsteht, und einer aktiven Stellung beweglich,
wobei es in der aktiven Stellung den zu falzenden Bogen in einen Spalt des gegenüberliegenden
Falzklappenzylinders hineindrückt, der sich anschließend schließt und den gefalzten
Bogen an dem Falz eingeklemmt weitertransportiert.
[0003] Um mit einem solchen Falzmesserzylinder Bogen in unterschiedlichen Formaten falzen
zu können bzw. unterschiedliche Falztypen bilden zu können, ist es notwendig, das
Falzmesser zwischen verschiedenen Stellungen am Umfang des Falzmesserzylinders verstellen
zu können. Gleichzeitig sollte aber die Außenfläche des Falzmesserzylinders möglichst
geschlossen zylindrisch sein, um eine präzise Führung der Materialbogen zu gewährleisten.
[0004] Die DE 43 35 048 A1 beschreibt einen Falzmesserzylinder für einen Falzapparat mit
jeweils einem einzigen Spalt für ein Falzmesser. Innerhalb dieses Spaltes ist das
Falzmesser in Umfangsrichtung verstellbar.
[0005] Die DE 690 08 007 T2 zeigt einen Falzmesserzylinder, dessen Falzmesser für unterschiedliche
Falzarten in eine Arbeits- und eine Ruhestellung bringbar ist.
[0006] Die DE 1 222 082 A, die dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entspricht, offenbart einen
Falzmesserzylinder eines Räderfalzes, dessen Falzmesser im zurückgezogenen Zustand
im Inneren des Falzmesserzylinders in Umfangsrichtung verstellbar ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Falzmesserzylinder eines Falzmesserzylinders
zu schaffen.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0009] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass eine
Behinderung der Verstellung des Messerzylinders durch Papierstaub oder ähnliches Fremdmaterial
auch nach langandauerndem Betrieb des Falzmesserzylinders mit gleichbleibendem Format
ausgeschlossen ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Zinkenabdrücke in den
Bogen vermieden werden.
[0010] Zu diesem Zweck ist vorgesehen, dass der Sattel anstelle eines einzigen, verschiebbaren
Spaltes eine Mehrzahl von jeweils einem Falzmesser zugeordneten Spalten aufweist,
und dass das Falzmesser so weit ins Innere des Falzmesserzylinders zurückziehbar ist,
dass es im Inneren des Falzmesserzylinders zwischen verschiedenen, jeweils einem der
Spalte gegenüberliegenden Stellungen verstellbar ist.
[0011] Dies kann zum einen dadurch erreicht werden, dass der Hub der Falzbewegung so groß
gewählt wird, dass das Falzmesser in seiner inaktiven Stellung sich radial innerhalb
der Innenfläche des Sattels befindet, so dass es in dieser Stellung frei verstellt
werden kann. Eine andere Möglichkeit ist, einen geringen Hub der Falzbewegung zwischen
der ausgefahrenen aktiven und der inaktiven Stellung des Falzmessers vorzusehen, wobei
in der inaktiven Stellung das Falzmesser sich wenigstens zum Teil radial außerhalb
der Innenfläche des Sattels befindet, und darüber hinaus das Falzmesser über die inaktive
Stellung hinaus bis hinter die Innenfläche des Sattels zurückziehbar auszubilden,
um so eine Verstellung des Falzmessers zu einem anderen Spalt zu ermöglichen.
[0012] Die Bewegung eines solchen Falzmessers ist üblicherweise durch einen auf einer Steuerkurve
ablaufenden Hebel gesteuert. Um das Falzmesser über die inaktive Stellung hinaus zurückziehen
zu können, kann ein Stellglied zum Abheben des Hebels von dieser Steuerkurve vorgesehen
werden. Ein solches Stellglied kann z. B. ein Hubzylinder sein; elektromagnetisch
angetriebene Stellglieder kommen ebenfalls in Betracht. Alternativ kann auch eine
zweite Steuerkurve vorgesehen sein, die gegen die erstgenannte verdrehbar ist und
einen Abschnitt aufweist, der durch Verdrehen mit dem Hebelarm in Kontakt bringbar
ist, um das Falzmesser bis hinter die Innenfläche des Sattels zurückzuziehen.
[0013] Um zu vermeiden, dass die Ränder der Spalte sich in den zu falzenden Bogen abdrücken,
können die Spalte an ihren außenliegenden Längsrändern abgeschrägt sein.
[0014] Vorzugsweise ist ferner ein Schließkörper vorgesehen, der gekoppelt an die Verstellung
des Falzmessers zwischen einer Stellung, in der er einen nicht von dem Falzmesser
belegten Spalt verschließt, und einer ins Innere des Falzmesserzylinders zurückgezogenen
Stellung verstellbar ist. Ein solcher Schließkörper kann, insbesondere wenn er auf
einem Teil seiner Außenseite mit der Außenfläche des Sattels bündig ist, ebenfalls
der Bildung eines Abdruckes entgegenwirken, wichtiger jedoch ist noch, dass er das
Eindringen eines freien Endes eines Bogens in den ansonsten offenen Spalt verhindert.
[0015] Um die Verstellung des Schließkörpers und damit auch die des Falzmessers zu erleichtern,
weisen der Schließkörper und/oder der durch ihn verschließbare Spalt an ihren einander
zugewandten Seiten Abschrägungen auf. Ein Federelement kann eingesetzt werden, um
den Schließkörper durch einen radial nach außen ausgeübten Druck in seiner Stellung
an dem Spalt zu halten.
[0016] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im folgenden näher beschrieben.
[0017] Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen radialen Schnitt durch einen Falzmesserzylinder;
Fig. 2 einen axialen Schnitt durch den Falzmesserzylinder aus Fig. 1;
Fig. 3 eine Abwandlung des Falzmesserzylinders in einem radialen Teilschnitt;
Fig. 4 eine zweite Abwandlung in einem radialen Teilschnitt analog dem der Fig. 3;
Fig. 5 eine dritte Abwandlung in einem radialen Teilschnitt analog dem der Fig. 3.
[0018] Fig. 1 und 2 zeigen eine erste Ausgestaltung des Falzmesserzylinders in einem axialen
bzw. einem radialen Schnitt. Der axiale Schnitt der Fig. 2 zeigt eine Welle 01, an
der zwei Flansche 02 drehfest verschraubt sind. Diese Flansche 02 tragen den Sattel
03 (siehe Fig. 1) des Falzmesserzylinders, der bei dieser Ausgestaltung aus sechs
Segmenten 06, 07 zusammengesetzt ist, die jeweils durch sich radial über den gesamten
Abstand zwischen den Flanschen 02 erstreckende Spalte 08 bzw. 09 getrennt sind.
[0019] Drei mehrere greiferaufweisende Halteelemente 12 erstrecken sich durch Schlitze der
Segmente 06 und sind jeweils an Spindeln 11 montiert, die ihrerseits zwischen den
zwei Flanschen 02 schwenkbar aufgehängt sind.
[0020] Parallel zu den Flanschen 02 sind zwei weitere Flansche 13 um die Welle 01 drehbar
angeordnet. Traversen 14 durchsetzen kreissegmentförmige Langlöcher 16 der Flansche
02 und verbinden die Flansche 13 miteinander, um die Drehbewegung der Flansche 13
zu koppeln. Wie Fig. 1 zeigt, sind die Traversen 14 im Bereich zwischen den Flanschen
02 zu einem die Welle 01 umgebenden Hohlzylinder vereinigt, um eine größtmögliche
Verwindungssteifigkeit zu erreichen.
[0021] An den Flanschen 13 sind drei Spindeln 17 von Falzmessern 18 drehbar gelagert. Die
Greifer 12 und die Falzmesser 18 führen jeweils eine Hin- und Herbewegung im Takt
der Drehung des Falzmesserzylinders aus, die in an sich bekannter Weise durch an jeweils
einem axialen Ende der Spindeln 11 bzw. 17 montierte Hebel 19 bzw. 21 gesteuert ist.
Diese Hebel 19; 21 tragen an ihren Enden Rollen 22, die an Steuerkurven 23 abrollen.
Diese Steuerkurven 23 haben die Gestalt ortsfester Scheiben, sie sind in Fig. 2 nicht
und in Fig. 1 nur in Form von Ausschnitten dargestellt.
[0022] Um zwischen den drei in der Fig. 1 gezeigten Falzmessern 18 zu unterscheiden, werden
diese im folgenden auch als rechtes, linkes bzw. unteres Falzmesser 18 bezeichnet.
Das linke und das untere Falzmesser 18 befinden sich in einer inaktiven Stellung ihrer
Falzbewegung, in der sie bis hinter die Innenfläche 24 des Sattels 03 zurückgezogen
sind. Das rechte Falzmesser 18 befindet sich in einer ausgefahrenen, aktiven Stellung,
in der seine Spitze geringfügig über die Oberfläche des Sattels 03 übersteht und somit
in der Lage ist, einen von dem Greifer 12 mitgeführten Bogen in eine Falzklappe eines
gegenüberliegenden, nicht dargestellten Falzklappenzylinders zu drücken.
[0023] In einer geringfügig gegen die dargestellte Stellung verdrehten Stellung des Falzklappenzylinders
sind alle drei Falzmesser 18 in der zurückgezogenen, inaktiven Stellung. In dieser
Stellung ist es möglich, eine feste Kopplung zwischen den Flanschen 13 und 02 zu lösen
und so die Falzmesser 18 relativ zum Sattel 03 im Gegenuhrzeigersinn in Fig. 1 zu
verdrehen, so dass die Falzmesser 18 jeweils vor einem der Spalte 08; 09 zu liegen
kommen. Die Steuerkurve 23, die die Falzbewegung der Falzmesser 18 steuert, wird dabei
nicht mitgedreht, so dass der Ort, an dem die Falzmesser 18 ausfahren, auch nach der
Verschiebung der Ort bleibt, wo der Umfang des Falzmesserzylinders den (nicht gezeigten)
Falzklappenzylinder berührt.
[0024] Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausgestaltung sind die zwei Flansche 13 durch L-förmige
Profile 26 verbunden, die an ihren dem Sattel 03 zugewandten Schenkeln einen von einem
Federelement 28 gegen die Innenfläche 24 des Sattels 03 gedrückten Schließkörper 27
tragen. Federelement 28 und Schließkörper 27 sind hier einteilig als ein Federblech
ausgebildet, das sich über die gesamte Länge der Spalte 09 in axialer Richtung erstreckt.
Die Schließkörper 27 sind relativ zu den Falzmessern so angeordnet, dass sie die Spalte
09 verschließen, wenn die Falzmesser 18, wie in Fig. 1 gezeigt, an den Spalten 08
liegen. Sie verhindern, dass ein freies Ende eines von den Falzmessern 18 gefalzten
Bogens in den Spalt 09 hineinschlagen und sich dort verhaken kann. Dies ist insbesondere
zweckmäßig, wenn der Spalt 08 einer Deltafalzposition (entspricht einer zweiten Querfalz)
und der Spalt 09 einer ersten Querfalzposition entspricht.
[0025] Wenn die Falzmesser 18 an den Spalten 09 liegen, sind die Schließkörper 27 ins Innere
des Falzmesserzylinders abgetaucht. Ein solcher abgetauchter Schließkörper ist in
der. Fig. 1 mit einer Strichpunktlinie dargestellt und mit 28' bezeichnet. Die Spalte
09 weisen an ihren Innenflächen jeweils abgeschrägte Flanken 29 auf, die in Verbindung
mit der geschwungenen Außenform des Schließkörpers 27 diesem das Abtauchen ins Innere
des Falzmesserzylinders beim Verstellen erleichtern.
[0026] Ähnliche Abschrägungen 31 sind jeweils an den Außenkanten der Spalte 08; 09 gebildet,
um zu verhindern, dass diese Kanten auf den zu verarbeitenden Bogen Druckmale hinterlassen.
[0027] Fig. 3 zeigt einen Teilschnitt durch einen Falzmesserzylinder gemäß einer Weiterentwicklung.
Der Unterschied zu der Ausgestaltung der Fig. 1 liegt darin, dass bei Fig. 3 das schmale
Sattelsegment 07, unter dem sich das Falzmesser vom Spalt 08 zum Spalt 09 und zurück
bewegen kann, dünner ist als die breiten Segmente 06, an denen jeweils die (hier nicht
gezeigten) Greifer angeordnet sind. Fig. 3 zeigt das Falzmesser 18 in seiner zurückgezogenen,
inaktiven Stellung. Die Spitze des Falzmessers 18 liegt hier radial außerhalb der
Innenflächen 32 der Segmente 06, aber innerhalb der Innenfläche 33 des Segmentes 07.
So erlaubt es die verringerte Dicke des Segmentes 07, den Hub der Falzbewegung des
Falzmessers 18 zu reduzieren und dieses dennoch zwischen den zwei Spalten 08; 09 nach
Bedarf zu verstellen. Mit dem reduzierten Hub der Falzbewegung reduzieren sich auch
die Beschleunigungen, denen das Falzmesser bzw. seine Spindel 17 ausgesetzt sind.
Dies erlaubt es, den Falzmesserzylinder mit einer größeren Drehgeschwindigkeit zu
betreiben und/oder den Verschleiß zu reduzieren.
[0028] Eine zweite Weiterentwicklung ist in Fig. 4 in einem Schnitt analog dem der Fig.
3 gezeigt. Hier ist die Dicke der Segmente 06; 07 wieder gleich, wie im Falle der
Fig. 1; allerdings ist die Steuerkurve 23 so geformt, dass nur ein im Vergleich zur
Ausgestaltung aus Fig. 1 verringerter Hub der Falzbewegung erreicht wird. So befindet
sich die Spitze des Falzmessers 18 in der inaktiven, zurückgezogenen Stellung der
Hubbewegung radial zwischen der Innenfläche 24 und der Außenfläche des Sattels 03.
Um dennoch eine Verstellung der Falzmesser 18 zwischen den zwei Spalten 08, 09 zu
ermöglichen, sind Linearstellglieder, hier Hydraulikzylinder 34, in der Zahl der Falzmesser
18 entsprechender Zahl vorgesehen und in gleichem Winkelabstand verteilt angeordnet.
Einer dieser Hydraulikzylinder 34 ist in Fig. 4 gezeigt. Er ist an dem Flansch 13
montiert, der auch die Falzmesser 18 trägt, so dass er unabhängig von der Drehstellung
des Falzmesserzylinders immer die gleiche Stellung bezogen auf das ihm zugeordnete
Falzmesser 18 innehat. Er hat einen radial nach außen orientierten Kolben mit einer
Kolbenstange 36, die genau einem Endbereich des Hebels 21 oder der an dem Hebel 21
zum Abrollen auf der Steuerkurve 23 montierten Rolle 22 gegenüberliegt. Durch Ausfahren
des Kolbens wird die Rolle 22 von der Steuerkurve 23 abgehoben, und das Falzmesser
18 weicht über die inaktive Stellung hinaus in die in der Fig. 4 gezeigte Stellung
ins Innere des Falzmesserzylinders zurück. In dieser Stellung können wiederum, wie
mit Bezug auf Fig. 1 und 2 beschrieben, die Flansche 13, 02 gegeneinander verdreht
werden, um die Falzmesser aus ihrer Position am Spalt 08 in die am Spalt 09 oder zurück
zu verstellen.
[0029] Alternativ wäre es auch möglich, die Stellglieder ortsfest, insbesondere an der Steuerkurve
23, zu montieren und die Kolbenstange 36 an ihrem distalen Ende mit einem der Rolle
22 zugewandten Kurvenabschnitt zu versehen, der wenigstens so lang ist, dass die Rolle
22 während der Verstellung des Falzmessers 18 vom Spalt 08 zum Spalt 09 oder zurück
darauf abrollen kann, um so das Falzmesser 18 während der gesamten Verstellbewegung
in einem sicheren Abstand von der Innenfläche 24 zu halten. Dieser Abstand kann typischerweise
ca. 1,5 mm betragen.
[0030] Der Hydraulikzylinder 34 kann nach Zweckmäßigkeitsgesichtspunkten auch durch andere
Arten von Linearstellgliedern, z. B. solche mit elektromagnetischem Antrieb, ersetzt
werden.
[0031] Fig. 5 zeigt einen Sektor eines Falzmesserzylinders gemäß einer weiteren Variante
in einer Ansicht analog der Figuren 3 und 4. Der Aufbau der rotierenden Teile des
Falzmesserzylinders ist der gleiche wie bei den obigen Ausgestaltungen und wird nicht
erneut beschrieben. Das Falzmesser 18 ist hier in der zurückgezogenen Stellung seiner
Falzbewegung gezeigt, kurz bevor die Rolle 22 eine Einbuchtung 37 der Steuerkurve
23 erreicht, die das Ausfahren des Falzmessers 18 in seine aktive Stellung veranlassen
wird.
[0032] Die Rolle 22 ist breiter als die Steuerkurve 23.
[0033] Eine zweite Steuerkurve 38 ist in der Fig. 5 als gestrichelter Umriss gezeigt. Sie
ist im normalen Betrieb des Falzmesserzylinders von der Steuerkurve 23 so weit beabstandet,
dass die Rolle 22 sie nicht berühren kann.
[0034] Die zweite Steuerkurve 38 weist Bereiche 39, 41 mit zwei unterschiedlichen Radien
auf, wobei der kleinere Radius des Bereiches 41 geringfügig kleiner als der Radius
der Steuerkurve 23 in ihrem dem inaktiven Zustand des Falzmessers 18 entsprechenden
Bereich ist, wohingegen der größere Radius des Bereiches 39 deutlich größer als dieser
Wert ist.
[0035] Um die Verstellung der Falzmesser 18 vorzunehmen, wird zunächst die zweite Steuerkurve
38 in ihrer in Fig. 5 gezeigten Orientierung axial zur ersten Steuerkurve 23 hin verschoben,
so dass sie wenigstens auf einem Teil ihrer Breite unter der Rolle 22 zu liegen kommt.
Anschließend wird die zweite Steuerkurve 38 im Uhrzeigersinn verdreht. Dies führt
dazu, dass die Rolle 22 von dem Bereich 39 mit großem Radius der zweiten Steuerkurve
38 unterstützt wird, wodurch die Rolle 22 von der ersten Steuerkurve 23 abgehoben
und das Falzmesser 18 so weit hinter seine in der Fig. 5 gezeigte inaktive Stellung
ins Innere des Falzmesserzylinders zurückgezogen wird, bis die Spitze des Falzmessers
18 deutlich innerhalb der Innenfläche 24 liegt. In diesem Zustand kann die Verstellung
des Falzmessers 18 in der gleichen Weise wie bei den zuvor beschriebenen Ausgestaltungen
vorgenommen werden. Anschließend wird die zweite Steuerkurve 38 wieder von der ersten
Steuerkurve 23 abgerückt, so dass letztere ihre Funktion der Steuerung der Falzbewegung
wieder aufnehmen kann.
[0036] Bei den dargestellten Beispielen ist man von Falzmesserzylindern mit drei Falzmessern,
die zwischen je zwei Spalten verstellbar sind, ausgegangen. Die Erfindung ist auch
anwendbar auf Falzmesserzylinder mit einer beliebigen Zahl von Falzmessern und mehr
als zwei Spalten.
[0037] Bei den obigen Ausgestaltungen ist lediglich für die Spalte 09 ein Schließkörper
27 vorgesehen. Selbstverständlich könnte ein entsprechender Schließkörper auch auf
der gegenüberliegenden Seite des Falzmessers 18 angeordnet sein, um den Spalt 08 zu
verschließen, wenn das Falzmesser 18 am Spalt 09 liegt.
[0038] Das Falzmesser (18) wird von einer Arbeitsstellung, in der das Falzmesser (18) zumindest
zeitweise außerhalb eines Sattels (03) angeordnet ist, in eine Ruhestellung, in der
das Falzmesser (18) innerhalb des Sattels (03) angeordnet ist, verstellt. Dabei wird
das Falzmesser (18) bezogen auf den Sattel (03) im Umfangsrichtung mit seiner Spitze
innerhalb des Sattels (03) verstellt, d. h. es wird unterhalb von Segmenten (07) des
Sattels (03) entlang bewegt.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 01
- Welle
- 02
- Flansch
- 03 04 05
- Sattel
- 06
- Segment
- 07
- Segment
- 08
- Spalt
- 09 10
- Spalt
- 11
- Spindel
- 12
- Greifer
- 13
- Flansch
- 14 15
- Traverse
- 16
- Langloch
- 17
- Spindel
- 18
- Falzmesser
- 19 20
- Hebel
- 21
- Hebel
- 22
- Rolle
- 23
- Steuerkurve
- 24 25
- Innenfläche
- 26
- L-Profil
- 27
- Schließkörper
- 28
- Federelement
- 29 30
- Abschrägung
- 31
- Abschrägung
- 32
- Innenfläche
- 33
- Innenfläche
- 34 35
- Hydraulikzylinder
- 36
- Kolbenstange
- 37
- Einbuchtung
- 38
- Steuerkurve
- 39 40
- Bereich von 38
- 41
- Bereich von 38
1. Falzmesserzylinder eines Falzapparates, mit einem zylindrischen Sattel (03) und einem
aus einem Öffnungsspalt (08; 09) des Sattels (03) ausfahrbaren, zwischen verschiedenen
Stellungen am Falzmesserzylinder in Umfangsrichtung verstellbaren Falzmesser (18),
wobei der Sattel (03) in Umfangsrichtung eine Mehrzahl von dem Falzmesser (18) zugeordneten
Öffnungen (08; 09) aufweist, wobei das Falzmesser (18) wahlweise verschiedenen Öffnungen
(08; 09) gegenüberliegend verstellbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (08; 09) als Spalte (08; 09) ausgebildet sind, dass das Falzmesser
(18) in seiner Ruhestellung im Innern des Falzmesserzylinders zwischen verschiedenen,
jeweils einem verschiedenen Spalt (08; 09) gegenüberliegenden Stellungen verstellbar
ist.
2. Falzmesserzylinder nach Anspruch 1, dass der Sattel (03) aus Segmenten (06; 07) unterschiedlicher
Dicke aufgebaut ist und dass das Falzmesser (18) hinter einem dünneren Segment (07)
verstellbar ist.
3. Falzmesserzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Falzmesser (18) in seiner Bewegung durch einen auf einer ersten Steuerkurve (23)
ablaufenden Hebel (21) gesteuert ist.
4. Falzmesserzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindeln (11) der Falzmesser (18) während der Falzbewegung ortsfest bezüglich
der Spalten (08; 09) angeordnet sind.
5. Falzmesserzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Falzmesserzylinder ein Falzklappenzylinder gegenüber liegt.
6. Falzmesserzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Falzmesser (18) eine Falzbewegung zwischen einer ausgefahrenen aktiven Stellung
und einer inaktiven Stellung ausführt, wobei in der inaktiven Stellung das Falzmesser
(18) sich radial innerhalb der Innenfläche (24; 33) des Sattels (03) befindet.
7. Falzmesserzylinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sattel (03) aus Segmenten (06; 07) unterschiedlicher Dicke aufgebaut ist, und
dass das Falzmesser (18) hinter einem dünneren Segment (07) verstellbar ist.
8. Falzmesserzylinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stellglied zum Abheben des Hebels von der ersten Steuerkurve (23) vorgesehen
ist.
9. Falzmesserzylinder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellglied ein an dem Hebel angreifendes Linearstellglied, insbesondere ein Arbeitszylinder
(34) oder ein elektromagnetisches Stellglied, ist.
10. Falzmesserzylinder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellglied eine zweite Steuerkurve (38) ist, die gegen die erste verdrehbar ist.
11. Falzmesserzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spalten (08; 09) an ihren außenliegenden Rändern Abschrägungen (31) aufweisen.
12. Falzmesserzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schließkörper (27) den jeweils nicht vom Falzmesser (18) belegten Spalt (09)
verschließt.
13. Falzmesserzylinder nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schließkörper (27) an die Verstellung des Falzmessers (18) in Umfangsrichtung
gekoppelt ist.
14. Falzmesserzylinder nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der durch den Schließkörper (27) verschließbare Spalt (09) und/oder der Schließkörper
(27) an ihren einander zugewandten Seiten Abschrägungen (29) aufweisen.
15. Falzmesserzylinder nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Federelement (28) eine radial nach außen gerichtete Kraft auf den Schließkörper
(27) ausübt.
16. Falzmesserzylinder nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (28) und der Schließkörper (27) einteilig aus einem Blechstreifen
geformt sind.
1. Folding-blade cylinder of a folder, having a cylindrical saddle (03) and a folding
blade (18) which can be extended out of an opening gap (08; 09) of the saddle (03)
and can be displaced in the circumferential direction between various positions on
the folding-blade cylinder, the saddle (03) having, in the circumferential direction,
a plurality of openings (08; 09) assigned to the folding blade (18), the folding blade
(18) being arranged displaceably so as to lie opposite various openings (08; 09) as
desired, characterized in that the openings (08; 09) are configured as gaps (08; 09), and in that the folding blade (18), in its position of rest in the interior of the folding-blade
cylinder, can be displaced between various positions which in each case lie opposite
a different gap (08; 09).
2. Folding-blade cylinder according to Claim 1, characterized in that the saddle (03) is constructed from segments (06; 07) of varying thickness, and in that the folding blade (18) can be displaced behind a thinner segment (07).
3. Folding-blade cylinder according to Claim 1, characterized in that the movement of the folding blade (18) is controlled by a lever (21) running on a
first control cam (23).
4. Folding-blade cylinder according to Claim 1, characterized in that the spindles (11) of the folding blades (18) are arranged in a stationary manner
with respect to the gaps (08; 09) during the folding movement.
5. Folding-blade cylinder according to Claim 1, characterized in that a folding-jaw cylinder lies opposite the folding-blade cylinder.
6. Folding-blade cylinder according to Claim 1, characterized in that the folding blade (18) performs a folding movement between an extended active position
and an inactive position, the folding blade (18) being situated radially inside the
inner surface (24; 33) of the saddle (03) in the inactive position.
7. Folding-blade cylinder according to Claim 6, characterized in that the saddle (03) is constructed from segments (06; 07) of varying thickness, and in that the folding blade (18) can be displaced behind a thinner segment (07).
8. Folding-blade cylinder according to Claim 3, characterized in that an actuator is provided for lifting the lever off the first control cam (23).
9. Folding-blade cylinder according to Claim 8, characterized in that the actuator is a linear actuator acting on the lever, in particular an operating
cylinder (34) or an electromagnetic actuator.
10. Folding-blade cylinder according to Claim 8, characterized in that the actuator is a second control cam (38) which can be rotated against the first
one.
11. Folding-blade cylinder according to one of the preceding claims, characterized in that the gaps (08; 09) have bevels (31) at their outer edges.
12. Folding-blade cylinder according to Claim 1, characterized in that a closing body (27) closes the respective gap (09) not occupied by the folding blade
(18).
13. Folding-blade cylinder according to Claim 12, characterized in that the closing body (27) is coupled to the displacement of the folding blade (18) in
the circumferential direction.
14. Folding-blade cylinder according to Claim 13, characterized in that the gap (09), which can be closed by the closing body (27), and/or the closing body
(27) have/has bevels (29) at their mutually facing sides.
15. Folding-blade cylinder according to Claim 13 or 14, characterized in that a spring element (28) exerts a radially outwardly directed force on the closing body
(27).
16. Folding-blade cylinder according to Claim 15, characterized in that the spring element (28) and the closing body (27) are formed in one piece from a
sheet-metal strip.
1. Cylindre à lames de pliage d'une machine de pliage, comprenant une selle (03) cylindrique
et une lame de pliage (18), déployable depuis une fente d'ouverture (08; 09) de la
selle (03), manoeuvrable en direction périphérique entre différentes positions sur
le cylindre à lames de pliage et la selle (03), présentant en direction périphérique
une pluralité d'ouvertures (08; 09) associées à la lame de pliage (18), la lame de
pliage (18) étant disposée de façon à pouvoir être réglée en étant en regard au choix
de différentes ouvertures (08; 09), caractérisé en ce que les ouvertures (08; 09) sont réalisées sous la forme de fentes (08; 09), en ce que la lame de pliage (18) est réglable à sa position de repos, à l'intérieur du cylindre
à lames de pliage, entre différentes positions, chacune en regard d'une fente (08;
09) différente.
2. Cylindre à lames de pliage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la selle (03) est formée de segments (06; 07) d'épaisseur différente et la lame de
pliage (18) étant réglable derrière un segment (07) plus mince.
3. Cylindre à lames de pliage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la lame de pliage (18), lors de son déplacement, est commandée par un levier (21)
se déplaçant sur une première came de commande (23).
4. Cylindre à lames de pliage selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pendant le mouvement de pliage, les broches (11) de la lame de pliage (18) sont
localement fixes par rapport aux fentes (08; 09).
5. Cylindre à lames de pliage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un cylindre à volets de pliage est placé en face du cylindre à lames de pliage.
6. Cylindre à lames de pliage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la lame de pliage (18) effectue un mouvement de pliage, entre une position active
déployée et une position inactive, lorsqu'elle est située à la position inactive,
la lame de pliage (18) se trouvant radialement à l'intérieur de la face intérieure
(24; 33) de la selle (03).
7. Cylindre à lames de pliage selon la revendication 6, caractérisé en ce que la selle (03) est formée de segments (06; 07) d'épaisseur différente, et en ce que la lame de pliage (18) est déplaçable derrière un segment (07) plus mince.
8. Cylindre à lames de pliage selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un organe de réglage est prévu pour dégager le levier de la première came de commande
(23).
9. Cylindre à lames de pliage selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'organe de réglage est un organe de réglage linéaire, agissant sur le levier, en
particulier un vérin moteur (34), ou bien un organe de réglage électromagnétique.
10. Cylindre à lames de pliage selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'organe de réglage est une deuxième came de commande (38), susceptible de tourner
par rapport à la première.
11. Cylindre à lames de pliage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les fentes (08; 09) présentent des chanfreins (31) sur leurs bords extérieurs.
12. Cylindre à lames de pliage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un corps de fermeture (27) obture la fente (9) non-garnie d'une lame de pliage (18).
13. Cylindre à lames de pliage selon la revendication 12, caractérisé en ce que le corps de fermeture (27) est couplé en direction périphérique au réglage de la
lame de pliage (18).
14. Cylindre à lames de pliage selon la revendication 13, caractérisé en ce que la fente (09), pouvant être obturée par le corps de fermeture (27), et/ou le corps
de fermeture (27) présentent des chanfreins (29) sur leurs côtés tournés l'un vers
l'autre.
15. Cylindre à lames de pliage selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce qu'un élément élastique (28) exerce une force, orientée radialement vers l'extérieur,
sur le corps de fermeture (27).
16. Cylindre à lames de pliage selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'élément élastique (28) et le corps de fermeture (27) sont formés d'une bande en
tôle.