[0001] Die Erfindung betrifft eine Roulettespielvorrichtung, mit einem Roulettekessel und
einem Spieltisch mit einem in Zahlen-, Farben- und/oder Kombinationsfelder unterteilten
Spielfeld zum Setzen von Spieleinsätzen.
[0002] Das Roulettespiel ist eines der ältesten und beliebtesten Glücksspiele und stellt
damit einen zentralen Anziehungspunkt für einen Spielbankbesuch dar. Es gibt verschiedene
Varianten dieses Spiels, von denen die verbreiteste das so genannte Französische Roulette
ist. Die Spieltische hierfür bestehen im Wesentlichen aus dem Roulettekessel und dem
auch als Tableau bezeichneten Spielfeld. Im Kessel befinden sich 37 Felder mit den
Nummern 0 bis 36 in unregelmäßiger Reihenfolge. Die Zahlen sind abwechselnd rot und
schwarz markiert. Ausgenommen ist die 0 (Zero), die in einem grünen Feld steht. Auf
dem Tableau sind die Zahlen fortlaufend angeordnet, umgeben von weiteren Setzfeldern
für Wetten auf rot/schwarz, gerade/ungerade und verschiedene Zahlenkombinationen.
Der Kessel ist in die Kopfseite des Tisches eingelassen und bildet so zusammen mit
dem Tableau eine Einheit. Falls eine Wartung des Kessels oder ein Austausch der Spielfeldbespannung
erforderlich wird, steht der gesamte Tisch nicht mehr für den Spielbetrieb zur Verfügung.
Zudem entsteht hierbei ein logistisches Problem, da die Wartung nur zu bestimmten
Tageszeiten außerhalb des Spielbetriebes stattfinden kann und der Roulettetisch aufgrund
seiner Größe und seines Gewichts schwer zu handhaben ist.
[0003] Weiterhin wird als nachteilig empfunden, dass der Spielbetrieb bei dem bekannten
Roulettespiel einen hohen Personaleinsatz erfordert. Bedingt durch eine sehr hohe
Besteuerung des Spielbankgewinns wird es daher zunehmend schwierig, eine Spielbank
rentabel zu betreiben. Für das Französische Roulette ist bisher folgendes Personal
erforderlich: Ein Tischchef, der eine erhöhte Sitzposition an der Kesselseite des
Rouletttisches einnimmt und das Spiel überwacht, ein Dreher, der an einer Längsseite
des Tisches im Bereich des Kessels sitzt und diesen bedient, ein dem Tischchef gegenüber
sitzender Kopfcroupier, der den Spielern beim Setzen hilft und nach dem Spiel mit
einem so genannten Rateau (Rechen) die Jetons auf dem Tisch bewegt, und ein Saladier,
der dem Dreher gegenüber sitzt und die Jetons sortiert. Angesichts sinkender Umsatzanteile
des Roulettespiels am Gesamtumsatz einer Spielbank besteht daher ein Interesse, den
hohen Personalaufwand zu reduzieren.
[0004] Ein weiterer Nachteil bekannter Roulettetische besteht darin, dass sowohl der Dreher
als auch der Saladier direkt am Tisch an einer leicht eingerückten Position sitzen,
während die Spielgäste zum Teil neben diesen am Tisch sitzen und zum Teil in zweiter
oder dritter Reihe hinter den sitzenden Spielern stehen. Es werden daher viele Einsätze
aus dem Rücken des Drehers und/oder Saladiers getätigt. Diese können dann bei so genannten
Streitsätzen oftmals nur schwer feststellen, von welchem Spieler ein Einsatz tatsächlich
getätigt wurde. Die Klärung eines Streitsatzes führt jedoch zu einer Spielunterbrechung
und damit zu einem Umsatzausfall für die Spielbank.
[0005] Ausgehend hiervon besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Roulettespielvorrichtung
zu entwickeln, die beim Spielbetrieb wenig Personal erfordert und einfach zu warten
ist.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe werden die in den Patentansprüchen 1 und 18 angegebenen
Merkmalskombinationen vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0007] Die Erfindung geht vor allem von dem Gedanken aus, dass ein modularer Aufbau des
Spieltisches die Durchführung des Spielbetriebs vereinfachen kann und damit weniger
Personal erfordert, und dass die Wartung dadurch wesentlich erleichtert wird. Gemäß
der Erfindung ist daher vorgesehen, dass der Roulettekessel in einem vom Spieltisch
trennbaren Kesselmodul angeordnet ist. Dieses Modul wird vorzugsweise nicht an der
Kopfseite des Tisches sondern im Endbereich einer Längsseite angeordnet. Die Spieler
sitzen oder stehen dann nicht mehr an drei Seiten des Tisches, sondern nur noch an
einer Längsseite, wobei ein oder zwei Croupiers den Spielern gegenüber stehen. Entweder
führt ein einzelner Croupier sämtliche Tätigkeiten durch, oder einer betätigt den
Kessel und einer weiterer betreut das Spielfeld und bedient die Spieler. Neben einer
Einsparung von Personal wird hierdurch auch die Spielfolge erhöht, so dass ein höherer
Umsatz erzielt wird. Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser Gestaltung besteht darin,
dass der oder die Croupiers ständig einen direkten Blickkontakt zu den Spielern haben,
so dass Streitsätze vermieden bzw. leichter geregelt werden können.
[0008] Das Kesselmodul weist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung bodenseitig angeordnete
Fahrrollen auf. Da der Kessel im Spielbetrieb waagerecht ausgerichtet sein muss, sind
vorzugsweise zusätzlich Standfüße und eine Nivelliereinrichtung vorgesehen, wobei
zum Abstellen des Moduls entweder die Fahrrollen in das Gehäuse eingezogen oder die
Standfüße aus diesem herausgefahren werden können.
[0009] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann am anderen Ende des Spieltisches auf
der Croupierseite ein zusätzliches Modul mit einer elektronischen Zähl- und Sortiervorrichtung
für die Jetons angeordnet werden, wodurch sich die Spielfolge weiter erhöhen lässt,
da ein zeitraubendes manuelles Zählen und Sortieren der Jetons dann entfällt.
[0010] Das eigentliche Spielfeld ist bevorzugt als tuchbespannte Platte ausgebildet, die
in den eine Zarge bildenden Spieltisch einsetzbar ist. Das Spielfeldtuch kann dann
im Bedarfsfall durch Herausnehmen der Platte und Einsetzen einer vorbereiteten Platte
ersetzt werden, ohne dass hierfür der gesamte Tisch in eine Werkstatt verbracht werden
müsste.
[0011] Das Spielfeld wird in weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung von einem
portalartigen Rahmen in Längsrichtung überspannt. Der Rahmen kann auf das Spielfeld
und/oder das Kesselmodul gerichtete Beleuchtungseinrichtungen und Überwachungskameras
aufweisen. Bevorzugt ist eine Kamera ist auf das Spielfeld gerichtet und die andere
auf den Kessel. Jedes Spiel und jeder Einsatz wird hierdurch genau erfasst. Die Regelung
von Streitsätzen wird hierdurch erheblich vereinfacht, da der setzende Spieler leicht
zu identifizieren ist. Die Aufnahmen der Kameras eines oder mehrerer Spieltische werden
über eine jeweilige Datenleitung oder drahtlos einer zentralen Überwachungsstation
mit entsprechenden Monitoren übermittelt und dort gespeichert und durch den Saalchef
ausgewertet.
[0012] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung erfolgt eine elektronische Erfassung der
gefallenen Zahlen der einzelnen Spiele. Der Kessel kann hierfür mit einer Laserscannereinrichtung
ausgerüstet sein. Die erfassten Zahlen können mittels einer Permanenzanlage angezeigt
werden, die bevorzugt an der kesselseitigen Vertikalstrebe des die Beleuchtung und
die Kameras enthaltenden Spieltischrahmens angeordnet ist. Zur Stromversorgung des
Kesselsmoduls kann dieses elektrisch mit dem Spieltisch verbunden sein, beispielsweise
über eine Leitung oder eine Steckverbindung. Weiterhin können elektronische Einrichtungen
zur Übermittlung der Spieldaten über eine Leitung oder drahtlos an die zentrale Überwachungsstation
vorgesehen sein.
[0013] Gemäß einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung werden mehrere, vorzugsweise
vier bis acht Spieltische und Kesselmodule unter Bildung eines Innenbereichs und eines
Außenbereichs als Gruppe angeordnet. Der Innenbereich ist dabei für die Croupiers
bestimmt und der Außenbereich für die Spielgäste. Hierdurch wird zum einen eine besonders
günstige Nutzung einer gegebenen Stellfläche erreicht und zum anderen eine räumliche
Trennung von Personal und Spielgästen. Jedem Spieltisch ist dabei ein ständig präsenter
Croupier zugeordnet und abhängig von der Gesamtanzahl der Tische weitere Croupiers,
die je nach Auslastung der Tische einen Croupier bei seiner Tätigkeit unterstützen.
Der Personalbedarf wird hierdurch weiter optimiert. Die zentrale Überwachungsstation
kann ebenfalls im Innenbereich einer Spieltischgruppe angeordnet werden, so dass der
Saalchef einen guten Überblick über das Spielgeschehen behält und beispielsweise im
Fall von Streitsätzen schnell eingreifen kann.
[0014] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eine Roulettespielvorrichtung mit einem Spieltisch und einem Kesselmodul;
- Fig. 2
- eine Frontansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf eine erste Gruppenanordnung mehrerer Vorrichtungen gemäß Fig.
1 und 2; und
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf eine zweite Gruppenanordnung mehrerer Vorrichtungen gemäß Fig.
1 und 2.
[0015] Die in Fig. 1 und 2 dargestellte, insgesamt mit 10 bezeichnete Roulettespielvorrichtung
besteht im Wesentlichen aus einem Spieltisch 12 mit einem Spielfeld (Tableau) 14 und
einem davon getrennten Kesselmodul 16, in dessen Deckplatte der Roulettekessel 18
eingelassen ist. Die vordere, spielgastseitige Begrenzungskante 20 des Tableaus 14
ist konvex gekrümmt ausgebildet und bietet in erster Reihe Platz für etwa sechs stehende
oder auf Barhockern sitzende Spieler. Das Tableau 14 ist als Platte ausgebildet und
mittels eines Distanzrahmens 22 auf zwei endseitig angeordnete Sockel 24, 24' aufgesetzt,
von denen es sich zum Austausch der Tuchbespannung auf einfache Weise abheben lässt.
Im Abstand unter der Vorderkante des Tableaus 14 ist eine Ablage 26 für Getränke vorgesehen,
die an den Sockeln 24, 24' befestigt ist. Das Kesselmodul 16 ist hinter dem einen
Sockel 24 angeordnet, während ein weiteres Zähl- und Sortiermodul 28 mit einer elektronischen
Zähl- und Sortiereinrichtung 30 für Jetons hinter dem anderen Sockel 24' angeordnet
ist. Zwischen den Modulen 16, 28 verbleibt der Arbeitsraum für den oder die Croupiers.
Es ist ersichtlich, dass bereits ein einzelner Croupier unmittelbaren Zugriff auf
den Kessel 18, das Tableau 14 sowie die Zähl- und Sortiereinrichtung 30 hat und damit
den gesamten Spielablauf selbsttätig durchführen kann. Ein zweiter Croupier ist lediglich
bei starkem Spielandrang zur Unterstützung erforderlich, um die Spielfolge zu beschleunigen.
[0016] Das Tableau 14 wird in Längsrichtung von einem portalartigen Rahmen 32 überspannt,
in dessen horizontalem Rahmenteil 34 Leuchten 36 zur Beleuchtung des Tableaus 14 sowie
zwei nicht näher dargestellte Überwachungskameras angeordnet sind. Eine Kamera ist
auf das Tableau gerichtet und erfasst die Felder 38 für die Spieleinsätze, während
die zweite Kamera auf den Kessel 18 gerichtet ist. Die Aufnahmen der Kameras können
von dem Croupier direkt auf einem schwenkbar an dem Kesselmodul 16 angeordneten Monitor
40 betrachtet werden und werden zusätzlich mittels einer Leitung oder drahtlos an
eine zentrale Überwachungsstation übermittelt, wo sie kurzfristig auf einem geeigneten
Speichermedium, etwa einem Videorekorder oder einer Computerfestplatte, gespeichert
werden. Im Falle eines Streitsatzes ist damit eine sichere und zügige Klärung möglich,
so dass der Spielbetrieb nur kurz unterbrochen wird. Das Kesselmodul 16 weist weiterhin
eine Laserscannereinrichtung zur Erfassung der jeweils gefallenen Zahl auf. Die Gewinnzahlen
werden sowohl an die zentrale Überwachungsstation übermittelt als auch an eine Permanenzanzeige
42, die für die Spielgäste gut sichtbar an einer Vertikalstrebe 44 des Rahmens 32
angeordnet ist. Die Stromversorgung der Module 16 und 28 erfolgt über Anschlüsse in
den Sockeln 24, 24', die fest an ein Stromversorgungsnetz angeschlossen sind.
[0017] Die Fig. 3 und 4 zeigen zwei aus sechs bzw. acht Spieltischen 10 bestehende Gruppen,
wobei die Tische derart angeordnet sind, dass ein Innenbereich für die Croupiers und
ein Außenbereich für die Spielgäste geschaffen wird. Bei der Anordnung gemäß Fig.
3 sind vier jeweils paarweise gegenüberliegende Tische bestuhlt, während die Tische
bei der Anordnung gemäß Fig. 4 alternierend bestuhlt und unbestuhlt sind. Dies kommt
dem Bedürfnis vieler Spielgäste entgegen, die es bevorzugen, an mehreren Tischen gleichzeitig
zu spielen und die damit leichter von Tisch zu Tisch wechseln können. Die Croupiers
können sich in den Innenbereichen der Anordnungen frei bewegen ohne die Spielgäste
zu behindern oder von diesen behindert zu werden, was insbesondere für die Croupiers
von Vorteil ist, die nicht einem Tisch fest zugeordnet sind, sondern von Tisch zu
Tisch wechseln. Um den Innenbereich zugänglich zu machen, sind bei 46 und 46' Durchgänge
zwischen zwei benachbarten Tischen vorgesehen. Bei der Anordnung gemäß Fig. 4 ist
der Innenbereich so groß bemessen, dass die zentrale Überwachungsstation 48 für den
Aufsicht führenden Chefcroupier dort Platz findet.
[0018] Zusammenfassend ist folgendes festzuhalten: Die Erfindung betrifft eine Roulettespielvorrichtung,
mit einem Roulettekessel 18 und einem Spieltisch 12 mit einem in Zahlen-, Farben-
und/oder Kombinationsfelder unterteilten Spielfeld 14 zum Setzen von Spieleinsätzen.
Um einen Spielbetrieb mit einem Minimum an Personal zu ermöglichen und den Wartungsaufwand
zu reduzieren, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, dass der Roulettekessel 18
in einem vom Spieltisch 12 trennbaren Kesselmodul 16 angeordnet ist.
1. Roulettespielvorrichtung, mit einem Roulettekessel (18) und einem Spieltisch (12)
mit einem in Zahlen-, Farben- und/oder Kombinations-felder unterteilten Spielfeld
(14, 38) zum Setzen von Spieleinsätzen, dadurch gekennzeichnet, dass der Roulettekessel (18) in einem vom Spieltisch (12) trennbaren Kesselmodul (16)
angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kesselmodul (16) im Endbereich einer Längsseite des Spieltisches (12) angeordnet
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spieltisch (12) entlang einer seiner Längsseiten einen Aufenthaltsbereich für
Personal aufweist und entlang seiner gegenüberliegenden Längsseite einen Aufenthaltsbereich
für Spielgäste, wobei das Kesselmodul (16) auf der personalseitigen Längsseite angeordnet
ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kesselmodul (16) ein Gehäuse aufweist, wobei der Roulettekessel (18) in eine
obere Aufnahmeöffnung des Gehäuses eingesetzt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mindestens drei, vorzugsweise vier bodenseitig angeordnete Fahrrollen
aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mindestens drei, vorzugsweise vier bodenseitig angeordnete Standfüße
aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrrollen derart vertikal begrenzt verschiebbar an dem Gehäuse angeordnet sind,
dass sie in einer ersten Endposition die Standfüße bodenseitig überragen und in einer
zweiten Endposition von den Standfüßen bodenseitig überragt werden.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse eine Nivelliereinrichtung aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Spielfeld (14) als tuchbespannte Platte ausgebildet ist, die in den eine Zarge
bildenden Spieltisch (12) einsetzbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Spieltisch (12) einen sich vorzugsweise in Längsrichtung über das Spielfeld (14)
erstreckenden, portalartigen Rahmen (32) aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (32) mindestens eine auf das Spielfeld (14) gerichtete Beleuchtungsvorrichtung
(36) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (32) mindestens eine das Spielfeld (14) erfassende Überwachungskamera
aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (32) eine erste, das Spielfeld (14) erfassende und eine zweite, den Roulettekessel
(18) erfassende Überwachungskamera aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungsvorrichtung (36) und/oder die mindestens eine Überwachungskamera
in einem sich horizontal über dem Spielfeld (14) erstreckenden Rahmenteil (34) angeordnet
sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Roulettekessel (18) eine Laserscannereinrichtung zur Erfassung der jeweils in
einem Spiel gefallenen Zahl aufweist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Spieltisch (12) und das Kesselmodul (16) mittels einer Leitung elektrisch miteinander
verbindbar sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Spieltisch (12) und/oder das Kesselmodul (16) eine Einrichtung zur drahtlosen
oder leitungsgebundenen Datenübertragung aufweisen.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch eine getrennt von dem Spieltisch (12) und dem Kesselmodul (16) in einem Zähl- und
Sortiermodul (28) angeordnete Zähl- und Sortiereinrichtung (30) für Jetons.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Zähl- und Sortiermodul (28) im gegenüberliegenden Endbereich derjenigen Längsseite
des Spieltisches (12) angeordnet ist, an der das Kesselmodul (16) angeordnet ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Spieltisch (12) entlang einer Längsseite konvex gekrümmt ausgebildet ist und
dort im Bereich unter seiner Begrenzungskante (20) eine Stellfläche (26) für Getränke
u. dgl. aufweist.
21. Anordnung bestehend aus mindesten zwei Vorrichtungen nach einem der Ansprüche 1 bis
20, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtungen (10) unter Bildung eines Innenbereichs für Personal und eines Außenbereichs
für Spielgäste als Gruppe in einem Raum angeordnet sind.
22. Anordnung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Roulettespielvorrichtungen (10) derart angeordnet sind, dass das jeweils zugehörige
Kesselmodul (16) und/oder Zähl- und Sortiermodul (28) in dem durch die Gruppe gebildeten
Innenbereich angeordnet ist.
23. Anordnung nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Innenbereich eine zentrale Überwachungsstation (48) angeordnet ist.
24. Anordnung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Überwachungsstation (48) Mittel zum Empfang und zum Speichern und/oder
Anzeigen von Daten aufweist, die von jeder Roulettespielvorrichtung (10) übermittelt
werden.