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<ep-patent-document id="EP02012294A1" file="02012294.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1360999" kind="A1" date-publ="20031112" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-0">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>AT..CHDE............LI....SE............FIRO....................................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 (Ver 1.5  21 Nov 2005) -  1100000/0 1710000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1360999</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20031112</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>02012294.1</B210><B220><date>20020604</date></B220><B240><B241><date>20021114</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20031112</date><bnum>200346</bnum></B405><B430><date>20031112</date><bnum>200346</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>7</B516><B511> 7B 07C   5/14   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Anlage zum Sortieren von Brettern bzw. Balken</B542><B541>en</B541><B542>Equipment for sorting planks or beams</B542><B541>fr</B541><B542>Installation de tri de planches ou poutres</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>Franz Binder Ges. mbH Holzindustrie</snm><iid>04124200</iid><irf>BIN 02 EP</irf><syn>Binder Ges. mbH Holzindustrie, Franz</syn><adr><str>Haus Nr. 283</str><city>6263 Fügen</city><ctry>AT</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Binder, Hans</snm><adr><str>Haus Nr. 512</str><city>6263 Fügen</city><ctry>AT</ctry></adr></B721><B721><snm>Hornung, Bernd</snm><adr><str>Innsbrucker Strasse 16</str><city>6130 Schwaz</city><ctry>AT</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Resch, Michael</snm><iid>00049853</iid><adr><str>Morassistrasse 8</str><city>D-80469 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>RO</ctry><date>20030409</date></B845EP></B844EP></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="8000"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Eine Anlage zum Sortieren von Brettern bzw. Balken als Zwischenprodukt für die Herstellung von Schichtholz weist eine Nachsortierstation (208) zum visuellen bzw. manuellen Nachklassifizieren von solchen Brettern bzw. Balken auf, die in der der Sortieranlage vorgeschalteten Meßanlage (200) nicht oder unzureichend klassifiziert wurden. Die nachzuklassifizierenden Bretter oder Balken werden über eine Fördereinrichtung (206) automatisch der Nachsortierstation (208) zugeführt, nach dem Nachklassifizieren über eine Fördereinrichtung (214) wieder in den Sortierförderer (202) eingespeist und dann in die entsprechende Sortieretage der Sortieretageneinrichtung (204) abgelegt.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="162" he="107" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Sortierung von Brettern bzw. Balken als Zwischenprodukt für die Herstellung von Brettschichtholz oder Balkenschichtholz, bei der die Bretter bzw. Balken nach Durchlaufen einer Meßanlage, in der sie hinsichtlich ihrer Festigkeit und/oder nach optischen Kriterien untersucht und anschließend klassifiziert wurden, über einen Sortierförderer entsprechend ihrer Klassifizierung unterschiedlichen Sortieretagen einer Sortieretageneinrichtung zugeführt werden.</p>
<p id="p0002" num="0002">Bei Hobellinien mit maschineller Festigkeitsklassifizierung von Hölzern zur Herstellung von Schichtholz mit anschließendem Etagenlager sowie Paketierung treten im Prozeß immer wieder Werkstücke (Bretter bzw. Balken) auf, die einer visuellen Nachklassifikation und Nachsortierung bedürfen.</p>
<p id="p0003" num="0003">Zum einen entstehen sogenannte Irrläufer, deren Daten in der Steuerung verlorengegangen sind, zum anderen wird ein nicht unerheblicher Teil der Werkstücke durch die Meßanlage nicht optimal bzw. überhaupt nicht beurteilt bzw. klassifiziert. Solche Werkstücke können in eine eigene Sortieretage, z.B. die oberste Sortieretage gefahren werden und nach der Paketierung manuell entstapelt, visuell beurteilt und von Hand zur Weiterverwendung sortiert werden. Dies ist zeitaufwendig, personalintensiv und daher kostspielig.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Der Erfindung liegt in erster Linie die Aufgabe zugrunde, den Vorgang des Nachsortierens ökonomischer zu gestalten.</p>
<p id="p0005" num="0005">Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im Wesentlichen gelöst durch eine Nachsortierstation zum visuellen bzw. manuellen Nachklassifizieren von in der Meßanlage nicht oder nicht eindeutig klassifizierten Brettern bzw. Balken, eine erste Fördereinrichtung zum Zuführen der nachzuklassifizierenden Bretter bzw. Balken vom Sortierförderer zu der Nachsortierstation sowie eine zweite Fördereinrichtung zum Zurückführen der nachklassifizierten Bretter bzw. Balken zum Sortierförderer.</p>
<p id="p0006" num="0006">Im Falle der erfindungsgemäßen Anlage werden somit die manuell bzw. visuell nachzuklassifizierenden Werkstücke unmittelbar nach einem erfolglosen Eintaktversuch in eine der Sortieretagen automatisch der Nachsortierstation zugeführt, in der diese Werkstücke von geschultem Personal von Hand bzw. visuell nach Festigkeit (Tragfähigkeit) und/oder optischen Kriterien (Bläue, Harzgallen usw.) beurteilt und entsprechend klassifiziert werden. Die klassifizierten Werkstücke werden sodann wieder dem Sortierförderer zugeführt und in die den jeweiligen Klassifizierungen entsprechenden Sortieretagen geleitet.</p>
<p id="p0007" num="0007">In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß in Förderrichtung der nachzuklassifizierenden Bretter bzw. Balken gesehen vor der Nachsortierstation ein erster Puffer für nachzusortierende Bretter bzw. Balken und in Förderrichtung der nachklassifizierten Bretter bzw. Balken gesehen nach der Nachsortierstation ein zweiter Puffer für nachklassifizierte Bretter bzw. Balken vorgesehen ist, so daß auf diese Weise die Arbeitsgeschwindigkeit in der Nachsortierstation im Wesentlichen unabhängig von der Arbeitsgeschwindigkeit des übrigen Sortierbetriebs ist. Zweckmäßigerweise kann aufgrund der hohen Taktgeschwindigkeit des Sortierförderers der zweite Puffer kleiner als der erste Puffer sein.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0008" num="0008">Gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die erste Fördereinrichtung an das der zuletzt bedienten Sortieretage zugeordnete Ende des Sortierförderers anschließt.</p>
<p id="p0009" num="0009">In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Beschickung des Sortierförderers mit Brettern bzw. Balken aus der Meßanlage derart steuerbar ist, daß in regelmäßigen oder unregelmäßigen, ggf. auch steuerbaren Abständer Lücken zur Aufnahme von nachklassifizierten Brettern bzw. Balken aus der zweiten Fördereinrichtung vorhanden sind.</p>
<p id="p0010" num="0010">Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung</p>
<p id="p0011" num="0011">Fig. 1 eine erfindungsgemäße Anlage mit zusätzlicher Nachsortierstation.</p>
<p id="p0012" num="0012">In der Zeichnung nicht näher dargestellte Werkstücke (Bretter oder Balken) werden in einer Meßanlage 200 hinsichtlich ihrer Festigkeit und nach optischen Kriterien maschinell analysiert, in verschiedene Klassen klassifiziert und entsprechend ihrer Klassifizierung unterschiedlich markiert und dann mittels eines Sortierförderers 202 zu einer Sortieretageneinrichtung 204 gefördert, wo die einzelnen Werkstücke entsprechend ihrer Klassifizierung in den jeweils zugeordneten Sortieretagen abgelegt werden, an denen der Sortierförderer vorbeiführt. An das Ende des Sortierförderers schließt sich eine Fördereinrichtung 206 an, die zu einer Nachsortierstation 208 führt. Werkstücke, die von der Meßanlage nicht oder falsch klassifiziert worden sind und in keine der Sortieretagen eingetaktet werden können, werden über die Fördereinrichtung 206 der Nachsortierstation 208 zugeführt.</p>
<p id="p0013" num="0013">In der Nachsortierstation werden die Werkstücke durch erfahrene Arbeitskräfte hinsichtlich ihrer Festigkeit (Tragfähigkeit) und/oder hinsichtlich optischer Kriterien manuell bzw. visuell beurteilt und entsprechend klassifiziert. Auch werden die hier von der Arbeitskraft festgelegten Schnittinformationen<!-- EPO <DP n="4"> --> mittels Markierkreide oder -farbe auf dem Werkstück markiert. Die Klassifizierung (Festigkeits- und/oder optische Klassifizierung) wird der (nicht dargestellten) Systemsteuerung mittels entsprechender Eingabe in ein (nicht dargestelltes) Dateneingabegerät mitgeteilt.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die so manuell klassifizierten Werkstücke werden anschließend von Hand einer Fördereinrichtung 210 zugeführt, welche diese Werkstücke wieder in den Sortierförderer 202 einspeist. Der Sortierförderer 202 führt diese Werkstücke wieder den Sortieretagen der Sortieretageneinrichtung 204 zu, wo sie dann entsprechend ihrer Klassifizierung abgelegt werden.</p>
<p id="p0015" num="0015">Um ein zügiges Einspeisen der Werkstücke von der Fördereinrichtung 210 in den Sortierförderer sicherzustellen, wird mittels der Systemsteuerung die Zufuhr der Werkstücke aus der Meßanlage 200 zum Sortierförderer 202 derart gesteuert, daß sich nach einer bestimmten Anzahl von aufeinanderfolgenden Werkstücken immer ein nicht belegter Platz befindet, auf den dann jeweils ein aus der Nachsortierstation kommendes Werkstück eingeschleust werden kann.</p>
<p id="p0016" num="0016">Damit die Nachsortierstation 208 unabhängig von der Geschwindigkeit der übrigen Sortieranlage arbeiten kann, ist jeweils ein entsprechender Puffer 212, 214 vor bzw. nach der Nachsortierstation 208 vorgesehen. Aufgrund der hohen Taktgeschwindigkeit des Sortierförderers kann der der Nachsortierstation 208 nachgeschaltete Puffer 214 wesentlich kleiner sein als der der Nachsortierstation 208 vorgeschaltete Puffer 212.</p>
</description><!-- EPO <DP n="5"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Anlage zum Sortieren von Brettern bzw. Balken als Zwischenprodukt für die Herstellung von Brettschichtholz oder Balkenschichtholz, bei der die Bretter oder Balken nach Durchlaufen einer Meßanlage (200), in der sie hinsichtlich ihrer Festigkeit und/oder optischen Kriterien untersucht und anschließend klassifiziert wurden, über einen Sortierförderer (202) entsprechend ihrer Klassifizierung unterschiedlichen Sortieretagen einer Sortieretageneinrichtung (204) zugeführt werden, <b>gekennzeichnet durch</b><br/>
eine Nachsortierungsstation (208) zum visuellen bzw. manuellen Nachklassifizieren von in der Meßanlage (200) nicht oder nicht eindeutig klassifizierten Brettern bzw. Balken,<br/>
eine erste Fördereinrichtung (206) zum Zuführen der nachzuklassifizierenden Bretter bzw. Balken vom Sortierförderer (202) zu der Nachsortierstation (208), und<br/>
eine zweite Fördereinrichtung (210) zum Zurückführen der nachklassifizierten Bretter bzw. Balken zum Sortierförderer.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Anlage nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> in Förderrichtung der nachzuklassifizierenden Bretter bzw. Balken gesehen vor der Nachsortierstation (208) ein erster Puffer (206) für nachzuklassifizierende Bretter bzw. Balken vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Anlage nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> in Förderrichtung der nachklassifizierten Bretter bzw. Balken gesehen nach der Nachsortierstation (208) ein zweiter Puffer (214) für nachsortierte, dem Sortierförderer (202) wieder zuzuführende Bretter bzw. Balken vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Anlage nach Ansprüchen 2 und 3, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> der zweite Puffer (214) kleiner ist als der erste Puffer (212).<!-- EPO <DP n="6"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die erste Fördereinrichtung (206) an das der letzten Sortieretage zugeordnete Ende des Sortierförderers (202) anschließt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Beschickung des Sortierförderers (202) mit Brettern bzw. Balken aus der Meßanlage (200) derart steuerbar ist, daß Lücken zur Aufnahme von nachklassifizierten Brettern bzw. Balken aus der zweiten Fördereinrichtung (214) vorhanden sind.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="7"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="111" he="171" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings><!-- EPO <DP n="9000"> -->
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="154" he="231" type="tif"/><!-- EPO <DP n="9001"> --><doc-page id="srep0002" file="srep0002.tif" wi="156" he="230" type="tif"/></search-report-data>
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