[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schleifvorrichtung zum vorzugsweise ebenen
Schleifen und/oder Polieren oder mechanischen spanabhebenden Bearbeiten eines Flansches
mit einem vorstehenden Teil, wie Achse, Welle oder Gewindebolzen, wie beispielsweise
eines Flansches einer Kraftfahrzeugradnabe.
[0002] Obwohl auf beliebige Flansche mit vorstehenden Achsen oder Wellen anwendbar, werden
die vorliegende Erfindung sowie die ihr zugrunde liegende Problematik in Bezug auf
einen Schleifvorgang eines Flansches einer Kraftfahrzeugradnabe erläutert.
[0003] Beim Wechseln von Kraftfahrzeugrädern, beispielsweise von Sommer- auf Winterreifen
oder umgekehrt, werden die Kraftfahrzeugradfelgen für eine Verbindung mit der Antriebswelle
an eine Kraftfahrzeugradnabe montiert. Dabei dient eine nach außen weisende Flanschfläche
der Kraftfahrzeugradnabe als Anlage für einen inneren Felgenabschnitt. Eine von diesem
Flansch mittig hervorstehende Achse ist dabei in Eingriff mit einer in dem Kraftfahrzeugfelgen
vorgesehenen Aufnahme bringbar. Beim Wechseln eines Kraftfahrzeugrads sollte vor einem
Aufsetzen des neuen Rades die Flanschfläche der Kraftfahrzeugradnabe von Ablagerungen
oder dergleichen mittels Schleifen und/oder Polieren gesäubert werden, um ein flächiges
Aufsetzen der Felge auf der ebenen Flanschfläche zu gewährleisten.
[0004] Mit herkömmlichen Schleifvorrichtungen ist ein gleichmäßiger Schleifvorgang nicht
realisierbar, da um die vorstehende Achse herum die Schleifvorrichtung manuell geführt
werden muss, wodurch an verschiedenen Stellen aufgrund eines unterschiedlichen Schleifandrucks
oder einer unterschiedlichen Schleifdauer unterschiedliche Schleifbereiche entstehen
können. Dies gilt auch für Flansche mit Gewindebolzen als vorstehende Teile für die
Umgebung der Gewindebolzen.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Schleifvorrichtung zu
schaffen, die ein ebenes und gleichmäßiges Schleifen eines Flansches mit einem vorstehenden
Teil, wie Achse, Welle oder Gewindebolzen, gewährleistet.
[0006] Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Idee besteht darin, dass die Schleifvorrichtung
ein Gehäuse aufweist mit einem hinteren Drehabschnitt für eine Rotation des Gehäuses
um eine Rotationsachse, einem um die Rotationsachse angeordneten vorderen Ausnehmungsabschnitt
für eine Aufnahme des vorstehenden Teils und mit einem konzentrisch zum Ausnehmungsabschnitt
angeordneten Befestigungsabschnitt für eine Befestigung eines Schleifkörpers, wobei
der Schleifkörper einen mittigen Durchbruch für den Durchtritt des vorstehenden Teils
besitzt.
[0007] Somit kann die vorstehende Achse, Welle oder der Gewindebolzen durch den mittigen
Durchbruch hindurch in den vorderen Ausnehmungsabschnitt eintreten, wodurch eine flächige
Anlage der Schleiffläche des Schleifkörpers und der zu schleifenden Fläche des Flansches
und somit ein gleichmäßiges und ebenes Schleifen um das Teil herum gewährleistet ist.
[0008] In den Unteransprüchen finden sich vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen
der in Anspruch 1 angegebenen Schleifvorrichtung.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist das Gehäuse topfförmig, glockenförmig,
kegelförmig oder dergleichen ausgebildet.
[0010] Der hintere Drehabschnitt weist vorzugsweise eine für eine Handführung angepasste,
glatte Oberfläche auf. Somit kann die Schleifvorrichtung per Hand zentriert, geführt
und bei Bedarf ohne einem Verletzungsrisiko gedreht werden.
[0011] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel besitzt der hintere Drehabschnitt einen
Antriebsschaft für einen maschinengesteuerten Antrieb der Schleifvorrichtung. Der
Antriebsschaft verläuft vorzugsweise in Richtung der Rotationsachse. Somit ist ein
rotationssymmetrischer und gleichmäßiger Betrieb gewährleistet.
[0012] In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist der Antriebsschaft mit der Schleifvorrichtung
einteilig beispielsweise mittels eines Spritzgussverfahrens ausgebildet. Alternativ
kann der Antriebsschaft auch über eine Schraubverbindung oder einer anderen kraft-
und/oder formschlüssigen Verbindung mit dem Gehäuse der Schleifvorrichtung verbunden
sein.
[0013] Der Antriebsschaft ist vorzugsweise an dem dem Gehäuse abgewandten Ende mit einem
Mehrkantschaft, beispielsweise mit einem Sechskantschaft, ausgebildet. Dadurch kann
der Antriebsschaft in beispielsweise das Bohrfutter einer Bohrmaschine bzw. Antriebseinrichtung
für einen maschinengesteuerten Drehantrieb eingesetzt werden. Alternativ kann statt
des Mehrkantschaftes auch eine Gewindemutter, ein Innengewinde oder ein polygonales
Innenprofil vorgesehen sein.
[0014] Nach einer weiteren Weiterbildung weist der Ausnehmungsabschnitt in seinem Umfangsbereich
mehrere Rippen zur Stabilisierung der Aufnahme des Schleifkörpers auf.
[0015] Die Rippen sind vorzugsweise mindestens fingerbreit für eine Hintergreifung des Schleifkörpers
voneinander beabstandet. Somit kann der lösbar mit dem Gehäuse der Schleifvorrichtung
verbundene Schleifkörper durch Hintergreifen des Schleifkörpers mittels der Rippenzwischenräume
abgenommen werden.
[0016] Vorzugsweise bilden die Rippen eine zusätzliche Anlagefläche für die dem Gehäuse
zugewandte Seite des Schleifkörpers für einen erhöhten und gleichmäßigen Anpressdruck.
Die Stirnflächen der Rippen vergrößern die Anlagefläche für eine gleichmäßige und
über die gesamte radiale Ausdehnung des Schleifkörpers vorgesehene Anlage des selben
an dem Befestigungsabschnitt des Gehäuses. Somit wird beim Anpressen der Vorrichtung
bei Betrieb an den zu schleifenden Flansch ein Anpressdruck auf den Schleifkörper
über die gesamte radiale Erstreckung des selben gewährleistet.
[0017] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist der Befestigungsabschnitt von einem
überstehenden Randabschnitt, vorzugsweise mit Absatz oder geneigter Anlagefläche,
für einen komplementär ausgebildeten Befestigungsabschnitt des Schleifkörpers umgeben,
um höhere Drehmomente übertragen zu können.
[0018] In einem weiteren Ausführungsbeispiel weist der Schleifkörper eine dem Gehäuse zugewandte
Stabilisierungsplatte auf, wobei die Stabilisierungsplatte und der Befestigungsabschnitt
vorzugsweise für eine Verbindung miteinander jeweils mit einem ringförmigen oder ringsegmentförmigen
Klettverschluss, Klebeverschluss oder einer anderen kraft- und/oder formschlüssigen
Verbindung komplementär zueinander ausgebildet sind.
[0019] Der Schleifkörper weist vorzugsweise im Umfangsbereich mindestens eine Aussparung
für eine Aufnahme des Schleifgutes auf. Die Aussparungen können symmetrisch oder asymmetrisch
über den Umfangsbereich angeordnet sein und unterschiedliche oder gleiche Geometrien
aufweisen.
[0020] Alternativ kann der Schleifkörper auch aus wenigstens zwei Ringsegmentabschnitten
bestehen, die jeweils mit einer ringsegmentförmigen Stabilisierungsplatte gleicher
Größe verbunden sind.
[0021] Gemäß einer weiteren bevorzugten Weiterbildung sind Distanzstücke unterschiedlicher
Dicke zwischen dem Gehäuse und dem Schleifkörper einsetzbar. Somit kann der Aufnahmebereich
zwischen Schleifkörper und Ausnehmungsabschnitt an die Länge des vorstehenden Teils
für eine flächige Anlage der Schleiffläche an die zu schleifende Flanschfläche angepasst
werden.
[0022] Vorzugsweise weisen die Distanzstücke für eine feste Verbindung mit dem Gehäuse an
der dem Gehäuse zugewandten Seite ein komplementär zum Befestigungsmittel des Gehäuses
ausgebildetes Befestigungsmittel auf, beispielsweise in Form eines ringförmigen oder
ringsegmentförmigen Klettverschlusses, eines verschraubbaren Gewindes für einen Gewindeeingriff
mit einem entsprechenden im vorderen Ausnehmungsabschnitt des Gehäuses vorgesehenen
Gegengewinde, eines Bajonettverschlusses oder einer anderen kraft- und/oder formschlüssigen
Verbindung.
[0023] In einem weiteren Ausführungsbeispiel weisen die Distanzstücke für eine feste Verbindung
mit dem Schleifkörper an der dem Schleifkörper zugewandten Seite ein komplementär
zum Befestigungsmittel des Schleifkörpers ausgebildetes Befestigungsmittel auf, beispielsweise
in Form eines Klettverschlusses, eines verschraubbaren Gewindes für einen Gewindeeingriff
mit einem entsprechenden am Schleifkörper vorgesehenen Gegengewinde, eines Bajonettverschlusses
oder einer anderen kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung.
[0024] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel sind Verlängerungseinrichtungen unterschiedlicher
Dicke zwischen zwei Abschnitten des Gehäuses für eine beliebige Verlängerung der Vorrichtung
einsetzbar. Die Verlängerungseinrichtungen sind vorzugsweise rohrförmig mit einem
mittigen Durchbruch ausgebildet und weisen in Längsrichtung eine dem aufzunehmenden
Teil angepasste Ausdehnung auf.
[0025] Vorzugsweise weisen die Verlängerungseinrichtungen jeweils für eine feste Verbindung
mit dem Gehäuse an den Stirnseiten Befestigungsmittel auf, beispielsweise in Form
einer Schrauboder Bajonettverbindung oder einer anderen kraft- und/oder formschlüssigen
Verbindung. Somit können die Verlängerungseinrichtungen für eine Verlängerung des
Gehäuses zwischen zwei Abschnitten des Gehäuses eingesetzt und mit den entsprechend
an den jeweiligen Gehäuseabschnitten vorgesehenen komplementären Befestigungsmitteln
fest verbunden werden.
[0026] Das Gehäuse besteht beispielsweise aus Polyoxymethylen (POM). Jedoch sind andere
Materialien mit einer glatten Oberfläche ebenfalls vorstellbar.
[0027] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
[0028] In den Figuren zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorderansicht einer Schleifvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung, wobei die linke Hälfte mit und die rechte Hälfte ohne Schleifkörper dargestellt
ist;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht in Explosionsdarstellung, teilweise im Schnitt, der Schleifvorrichtung
in Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Unteransicht eines Schleifkörpers gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht einer Schleifvorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, teilweise im Schnitt; und
- Fig. 5
- eine Seitenansicht einer Schleifvorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, teilweise im Schnitt.
[0029] In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder funktionsgleiche Komponenten.
[0030] Unter Bezugnahme auf die Fig. 1, 2 und 3 wird eine Schleifvorrichtung 1 gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung erläutert. Fig. 1 illustriert eine
Vorderansicht der Schleifvorrichtung 1, wobei die linke Hälfte mit einem eingesetzten
und die rechte Hälfte ohne einem eingesetzten Schleifkörper 2 dargestellt ist. Fig.
2 zeigt eine Explosionsansicht der Schleifvorrichtung 1, teilweise im Schnitt, und
Fig. 3 eine Unteransicht eines Schleifkörpers 2 gemäß einem Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung.
[0031] Die Schleifvorrichtung 1 weist gemäß einem Ausführungsbeispiel, wie in Fig. 2 ersichtlich
ist, ein glockenförmiges Gehäuse 7 auf. Das Gehäuse 7 kann auch topfförmig, kegelförmig
oder dergleichen ausgebildet sein und besteht vorzugsweise aus Polyoxymethylen (?OM).
Selbstverständlich sind andere Materialien und Formen mit entsprechenden Eigenschaften
ebenfalls vorstellbar.
[0032] Das Gehäuse 7 weist einen hinteren Drehabschnitt 8 für eine Rotation des Gehäuses
7 um eine Rotationsachse 20 und einen vorderen Ausnehmungsabschnitt 15 für eine Aufnahme
einer vorstehenden Achse oder Welle auf, der um die Rotationsachse 20 angeordnet ist.
[0033] Der hintere Drehabschnitt 8 ist derart ausgebildet, dass er eine glatte und für einen
Handbetrieb bzw. für eine Handführung leicht greifbare Oberfläche 9 aufweist. Ferner
ist gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel am hinteren Ende des hinteren Drehabschnitts
8 ein Antriebsschaft 11 vorgesehen, der koaxial mit der Rotationsachse 20 verläuft.
Der Antriebsschaft 11 kann einteilig mit dem Gehäuse 7, beispielsweise mittels eines
Spritzgussverfahrens, ausgebildet sein oder mittels einer Schraubverbindung 13 mit
dem Gehäuse 7 verbunden sein.
[0034] Der Antriebsschaft 11 weist vorzugsweise an dem dem Gehäuse 7 abgewandten Ende einen
Mehrkantschaft 12, vorzugsweise einen Sechskantschaft 12, für beispielsweise einen
Eingriff in ein Bohrfutter einer Bohrmaschine für einen maschinengesteuerten Drehantrieb
auf. Alternativ kann der Antriebsschaft 11 auch eine Gewindemutter oder ein Innengewinde
zum Antrieb durch Maschinen oder auch ein polygonales Innenprofil aufweisen.
[0035] Der vordere Ausnehmungsabschnitt 15 weist beispielsweise einen runden Querschnitt
auf, der einen an die aufzunehmende vorstehende Welle bzw. Achse angepassten Durchmesser
besitzt, d.h. der Durchmesser des Ausnehmungsabschnitts 15 ist mindestens so groß
wie der Durchmesser der aufzunehmenden Achse bzw. Welle.
[0036] Im vorderen Umfangsbereich des Ausnehmungsabschnitts 15 sind Rippen 16 vorgesehen,
welche derart voneinander beabstandet sind, dass jeweils mindestens fingerbreite Abstände
zwischen den Rippen 16 vorgesehen sind, wie in Fig. 1 dargestellt ist. Die Rippen
16 bilden stirnseitig eine zusätzliche Anlagefläche für die dem Gehäuse 7 zugewandte
Seite des Schleifkörpers 2. Die Stirnflächen der Rippen vergrößern die Anlagefläche
für eine gleichmäßige und vorzugsweise über die gesamte radiale Ausdehnung des Schleifkörpers
2 vorgesehene Anlage des selben an dem Befestigungsabschnitt 17 des Gehäuses 7. Somit
wird bei Betrieb beim Anpressen der Vorrichtung 1 an den zu schleifenden Flansch ein
Anpressdruck auf die gesamte Fläche des Schleifkörper 2, mit Ausnahme der Zwischenräume,
gewährleistet, was zu einer Stabilisierung des Schleifvorgangs beiträgt.
[0037] Das Gehäuse 7 weist ferner im vorderen Bereich einen Befestigungsabschnitt 17 auf,
der konzentrisch zum Ausnehmungsabschnitt 15 für eine Befestigung eines Schleifkörpers
angeordnet ist. Der Befestigungsabschnitt 17 ist von einem überstehenden Randabschnitt
19 für eine Zentrierung des aufgenommenen Schleifkörpers 2 umgeben, wie in den Fig.
1 und 2 gezeigt ist. Der Randabschnitt 19 kann beispielsweise rund ausgebildet sein
und zum Schutz einer Bohrungsinnenfläche oder dergleichen dienen, für den Fall, dass
der zu schleifende Flansch bzw. die zu schleifende Nabe mitsamt vorstehendem Teil
in einer solchen Bohrung oder dergleichen angeordnet ist. Er kann auch mit einem Absatz
und/oder einer radial zur Rotationsachse geneigten Anlagefläche für einen komplementär
ausgebildeten Befestigungsabschnitt des Schleifkörpers 2 bzw. einer Stabilisierungsplatte
3 versehen sein.
[0038] Der Randabschnitt 19 erstreckt sich bei einer Flanschfläche, die einen Durchmesser
aufweist, der kleiner, gleich oder größer als der Durchmesser der Schleifkörperfläche
ist, vorzugsweise für eine vollständige und stabilisierte Aufnahme des Schleifkörpers
2 über den Umfangsrand des Schleifkörpers 2 hinaus, schließt mit diesem bündig ab
oder ist mit einem im Durchmesser passenden Absatzabschnitt an dem durchmessergrößeren
Schleifkörper / dessen Stabilisierungsplatte befestigt.
[0039] Der Befestigungsabschnitt 17 ist an der Oberseite zumindest teilweise mit einem Befestigungsmittel
18, beispielsweise einem Klettverschluss für eine lösbare Befestigung des Schleifkörpers
2, einem Klebeverschluss oder einem anderen einer kraft- und/oder formschlüssigen
Verbindung dienenden Mittel ausgebildet.
[0040] Die Schleifvorrichtung 1 weist ferner, wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, einen
Schleifkörper 2 auf, der gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ringförmig ausgebildet
ist. Der Schleifkörper 2 besteht vorzugsweise aus einem Schleifmittel 5, das an der
dem Gehäuse abgewandten Seite angeordnet ist.
[0041] Das Schleifmittel 5 ist auf einer Stabilisierungsplatte 3 beispielsweise mittels
einer Klebeverbindung fest angebracht. Die Stabilisierungsplatte 3 und das Schleifmittel
5 weisen jeweils einen vorzugsweise miteinander fluchtenden mittigen Durchbruch 6
auf, der vorzugsweise einen dem Durchmesser des Ausnehmungsabschnitts 15 entsprechenden
Durchmesser besitzt, und somit mindestens so groß ist wie der Durchmesser der aufzunehmenden
Achse bzw. Welle.
[0042] Die Stabilisierungsplatte 3 weist an der dem Gehäuse 7 zugewandten Seite zumindest
teilweise Befestigungsmittel 18' auf, die mit den Befestigungsmitteln 18 des Befestigungsabschnitts
17 des Gehäuses 7 für eine Verbindung des Schleifkörpers 2 mit dem Befestigungsabschnitt
17 des Gehäuses 7 in Eingriff bringbar sind. Die Befestigungsmittel 18, 18' können,
wie oben bereits erwähnt, als lösbarer Klettverschluss, Klebeverschluss oder als anderes
einer kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung dienenden Mittel ringförmig oder
zur Kostensenkung in Ringabschnitten ausgebildet sein. Entscheidend ist, dass bei
Betrieb der Schleifvorrichtung 1 eine feste Verbindung zwischen dem Schleifkörper
2 und dem Befestigungsabschnitt 17 des Gehäuses 7 gewährleistet ist.
[0043] Das Schleifmittel 5 weist im Umfangsbereich vorzugsweise mehrere voneinander beabstandete
Aussparungen 4 für eine Aufnahme des abgeschliffenen Schleifgutes auf. Dabei können
die einzelnen Aussparungen 4 symmetrisch oder asymmetrisch angeordnet und mit gleichen
oder unterschiedlichen Geometrien ausgebildet sein.
[0044] Der Benutzer verbindet bei Inbetriebnahme das Befestigungsmittel 18' des Schleifkörpers
2 und das zugeordnete Befestigungsmittel 18 des Befestigungsabschnitts 17 des Gehäuses
7 derart miteinander, dass der Schleifkörper 2 mit der Stabilisierungsplatte 3 auf
dem Befestigungsabschnitt 17 des Gehäuses 7 zur befestigten Anlage kommt. Dabei dient
der vorstehende Randabschnitt 19 des Gehäuses 7 einer Zentrierung des Schleifkörpers
2 bzw. der Stabilisierungsplatte 3.
[0045] Die Stabilisierungsplatte 3 kann auch derart modifiziert sein, daß sie in ihrem Durchmesser
über dem des Befestigungsabschnitts 17 des Gehäuses 7 erweitert ist, also nach Befestigung
mit einem Absatz über den Randabschnitt 19 radial vorsteht. Das Schleifmittel 5 ist
in einem entsprechenden Ringdurchmesser ringförmig befestigt.
[0046] Alternativ kann die Stabilisierungsplatte 3 für das Bearbeiten von Flanschen mit
mittiger Achse und zirkulär angeordneten Gewindebolzen auch in ihrem Durchmesser auf
das Bearbeiten der unmittelbaren Umgebung der Gewindebolzen ausgelegt sein.
[0047] In einer nicht dargestellten Ausführungsform kann auch eine ringsegmentförmige Gestaltung
von Schleifmittel und Stabilisierungssegmentplatte in der oben erwähnten Weise auf
dem Befestigungsabschnitt 17 befestigt sein.
[0048] Der Befestigungsabschnitt 17 kann zur Verbesserung der Aufnahme radialer Kräfte auch
dahingehend modifiziert sein, daß der vorstehende Randabschnitt 19 materialverstärkt
und/oder mit einer geneigten Anlagefläche radial zur Rotationsachse ausgebildet ist.
Im letzteren Fall ist der zugeordnete Befestigungsabschnitt der Stabilisierungsplatte
mit einer komplementären schrägen Anlagefläche versehen. Die zuletzt beschriebene
Ausgestaltung hat zudem den Vorteil einer zusätzlichen Zentrierung sowie eines erhöhten
übertragbaren Drehmoments, wobei die wechselseitig in Berührung stehenden Anlageflächen
einen Zustand wie bei einer Preßpassung erreichen.
[0049] Im zusammengesetzten Zustand fluchtet bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 vorzugsweise
der Durchbruch 6 des Schleifkörpers 2 mit dem vorderen Ende des Ausnehmungsabschnitts
15. Somit kann die Schleifvorrichtung 1 die vorstehende Achse bzw. Welle aufnehmen,
indem die Achse oder Welle durch den Durchbruch 6 des Schleifkörpers hindurchtritt
und in den Ausnehmungsabschnitt 15 des Gehäuses 7 ragt, wodurch eine flächige Anlage
der Schleiffläche auf der zu schleifenden Fläche des Flansches für ein ebenes Schleifen
derselben gewährleistet ist.
[0050] Ferner kann die innere Umfangsfläche des ringförmigen Schleifmittels 5 einer Bearbeitung
der äußeren Umfangsfläche der vorstehenden Welle oder Achse dienen.
[0051] Die Schleifvorrichtung 1 kann für einen Schleifvorgang entweder manuell oder maschinengesteuert
um die Rotationsachse 20 gedreht werden. Dabei kann der mit einem Mehrkantschaft 12
ausgebildete Antriebsschaft 11 bei einem maschinengesteuerten Antrieb in ein Bohrfutter
beispielsweise einer Bohrmaschine oder dergleichen eingesetzt werden.
[0052] Der Schleifkörper 2 kann im Falle einer lösbaren Klettverschlussverbindung mit dem
Gehäuse 7 manuell von dem Befestigungsabschnitt 17 durch Eingreifen in die Zwischenräume
zwischen den Rippen 16 bzw. durch Hintergreifen der Stabilisierungsplatte 3 auf einfache
Weise demontiert werden.
[0053] Fig. 4 illustriert eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Schleifvorrichtung
1 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
[0054] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist vorzugsweise ein Distanzstück 21 zwischen dem
Schleifkörper 2 und dem Gehäuse 7 vorgesehen. Das jeweilige Distanzstück ist für eine
feste Verbindung sowohl mit dem Befestigungsmittel 18 des Befestigungsabschnitts 17
des Gehäuses 7 als auch dem Befestigungsmittel 18' des Schleifkörpers 2 jeweils an
der Stirnseite mit entsprechenden Befestigungsmitteln 22, 22' komplementär zu den
Befestigungsmittel 18, 18' ausgebildet.
[0055] Das Befestigungsmittel 22 bzw. 22' ist beispielsweise in Form eines Klettverschlusses,
eines verschraubbaren Gewindes für einen Gewindeeingriff mit beispielsweise einem
entsprechenden im vorderen Ausnehmungsabschnitt 15 des Gehäuses 7 bzw. mit einem entsprechenden
am Schleifkörper 2 vorgesehenen Gegengewinde, eines Bajonettverschlusses oder einer
anderen kraftund/oder formschlüssigen Verbindungseinrichtung ausgebildet.
[0056] Das entsprechende Distanzstück 21 besitzt ebenfalls einen mittigen Durchbruch 23,
der vorzugsweise fluchtend mit dem Durchbruch 6 des Schleifkörpers 2 ausgebildet ist.
[0057] Das Distanzstück 21 ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass im Falle einer längeren
vorstehenden Welle bzw. Achse ein flächiger Kontakt zwischen der zu schleifenden Oberfläche
des Flansches und der Schleifmittelfläche für ein ebenes Schleifen gewährleistet ist,
d.h. dass die Welle bzw. Achse in einem durch das Distanzstück 21 verlängerten Ausnehmungsabschnitt
15 aufgenommen werden kann.
[0058] Somit ist das Gehäuse 7 bzw. der Ausnehmungsabschnitt 15 entsprechend der Länge der
vorstehenden Achse bzw. Welle durch auswechselbare Distanzstücke 21 mit unterschiedlichen
Dicken für einen ebenen Schleifvorgang beliebig verlängerbar.
[0059] Fig. 5 illustriert eine Seitenansicht einer Schleifvorrichtung 1 gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, teilweise im Schnitt.
[0060] Im Unterschied zum vorherigen Ausführungsbeispiel ist zwischen zwei Abschnitten des
Gehäuses 7 zusätzlich eine Verlängerungseinrichtung 24 für eine Verlängerung des Gehäuses
7 eingesetzt. Die Verlängerungseinrichtung 24 ist vorzugsweise rohrförmig mit einem
mittigen Durchbruch 26 ausgebildet, wobei der Durchbruch 26 vorzugsweise im eingesetzten
Zustand mit der Ausnehmung des Ausnehmungsabschnitts 15 fluchtet.
[0061] Die Verlängerungseinrichtung 24 weist vorzugsweise in Längsrichtung eine derartige
Erstreckung auf, das die aufzunehmende vorstehende Achse bzw. Welle vollständig in
dem verlängerten Gehäuse 7, 24 aufgenommen werden kann.
[0062] Für eine einfache Montage einer geeigneten bzw. Demontage einer ungeeigneten Verlängerungseinrichtung
24 kann diese beispielsweise mittels einer Schraub- oder einer Bajonettverbindung
mit den zugehörigen Abschnitten des Gehäuses 7 verbunden werden. Andere kraft- und/oder
formschlüssige Verbindungen sind selbstverständlich ebenfalls vorstellbar. Für die
Bearbeitung der unmittelbaren Umgebung eines Gewindebolzens auf einem Flansch sind
der Durchmesser des Befestigungsabschnitts 17 und der des Schleifkörpers 2, einschließlich
der Stabilisierungsplatte 3, derart verringert, daß der halbe Durchmesser geringfügig
kleiner als der Abstand zwischen benachbarten Gewindebolzen ist, die auf dem Flansch
vorstehend zur Aufnahme von Radmuttern zwecks Befestigung einer Radfelge angeordnet
sind.
Bezugszeichenliste
[0063]
- 1
- Schleifvorrichtung
- 2
- Schleifkörper
- 3
- Stabilisierungsplatte
- 4
- Aussparung
- 5
- Schleifmittel
- 6
- Durchbruch
- 7
- Gehäuse
- 8
- hinterer Drehabschnitt
- 9
- Oberfläche
- 11
- Antriebsschaft
- 12
- Mehrkantschaft
- 13
- Schraubverbindung
- 15
- vorderer Ausnehmungsabschnitt
- 16
- Rippen
- 17
- Befestigungsabschnitt
- 18, 18'
- Befestigungsmittel
- 19
- Randabschnitt
- 20
- Rotationsachse
- 21
- Distanzstück
- 22, 22'
- Befestigungsmittel
- 23
- Durchbruch
- 24
- Verlängerungseinrichtung
- 25, 25'
- Befestigungsmittel
- 26
- Durchbruch
1. Schleifvorrichtung (1) zum vorzugsweise ebenen Schleifen und/oder Polieren eines Flansches
mit einem vorstehenden Teil, wie Achse, Welle oder Gewindebolzen, wie beispielsweise
einer Kraftfahrzeugnabe, mit einem Gehäuse (7), das einen hinteren Drehabschnitt (8)
für eine Rotation des Gehäuses (7) um eine Rotationsachse (20), einen um die Rotationsachse
(20) angeordneten vorderen Ausnehmungsabschnitt (15) für eine Aufnahme des vorstehenden
Teils und einen konzentrisch zum Ausnehmungsabschnitt (15) angeordneten Befestigungsabschnitt
(17) für eine Befestigung eines Schleifkörpers (2) aufweist, wobei der Schleifkörper
(2) einen mittigen Durchbruch (6) für den Durchtritt des vorstehenden Teils besitzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (7) topfförmig, glockenförmig, kegelförmig oder dergleichen ausgebildet
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der hintere Drehabschnitt (8) eine für eine Handführung angepasste, glatte Oberfläche
aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der hintere Drehabschnitt (8) einen vorzugsweise in Richtung der Rotationsachse (20)
verlaufenden Antriebsschaft (11) für einen maschinengesteuerten Antrieb der Schleifvorrichtung
(1) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Antriebsschaft (11) mit der Schleifvorrichtung (1) einteilig, beispielsweise
mittels eines Spritzgussverfahrens, ausgebildet oder über eine Schraubverbindung oder
eine andere kraft- und/oder formschlüssige Verbindung verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Antriebsschaft (11) mit einer mehrkantigen Anlagefläche (12), beispielsweise
einem Sechskantschaft, ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ausnehmungsabschnitt (15) in seinem Umfangsbereich mehrere Rippen (16) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rippen (16) mindestens fingerbreit für eine Hintergreifung des Schleifkörpers
(2) voneinander beabstandet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rippen (16) eine zusätzliche Anlagefläche für die dem Gehäuse (7) zugewandte
Seite des Schleifkörpers (2) für einen erhöhten und gleichmäßigen Anpressdruck bilden.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Befestigungsabschnitt (17) einen denselben umgebenden überstehenden vorzugsweise
mit einem Absatz und/oder einer geneigten Anlagefläche ausgebildeten Randabschnitt
(19) für einen komplementär ausgebildeten Befestigungsabschnitt des Schleifkörpers
(2) bzw. der Stabilisierungsplatte (3) aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schleifkörper (2) eine dem Gehäuse (7) zugewandte Stabilisierungsplatte (3) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stabilisierungsplatte (3) und der Befestigungsabschnitt (17) für eine Verbindung
miteinander jeweils mit einem ringförmig oder ringsegmentförmig angeordneten Verbindungsmittel,
beispielsweise einem Klettverschluss, Klebeverschluss oder dergleichen, für eine form-
und/oder kraftschlüssige Verbindung ausgebildet sind.
13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schleifkörper (2) im Umfangsbereich mindestens eine Aussparung (4) für eine Aufnahme
des Schleifgutes aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schleifkörper aus wenigstens zwei Ringsegmentabschnitten besteht, die jeweils
mit einer ringsegmentförmigen Stabilisierungsplatte verbunden sind.
15. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass Distanzstücke (21) unterschiedlicher Dicke zwischen dem Gehäuse (7) und dem Schleifkörper
(2) für eine beliebige Verlängerung einsetzbar sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Distanzstücke (21) für eine feste Verbindung mit dem Gehäuse (7) an der dem Gehäuse
zugewandten Seite ein komplementär zum Befestigungsmittel (18) des Gehäuses (7) ausgebildetes
Befestigungsmittel (22) aufweisen, beispielsweise in Form eines ring- oder ringsegmentförmigen
Klettverschlusses, eines verschraubbaren Gewindes für einen Gewindeeingriff mit einem
entsprechenden im vorderen Ausnehmungsabschnitt (15) des Gehäuses (7) vorgesehenen
Gegengewinde, eines Bajonettverschlusses oder einer anderen kraft- und/oder formschlüssigen
Verbindung.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Diszanzstücke (21) für eine feste Verbindung mit dem Schleifkörper (2) an der
dem Schleifkörper (2) zugewandten Seite ein komplementär zum Befestigungsmittel (18')
des Schleifkörpers (2) ausgebildetes Befestigungsmittel (22) aufweisen, beispielsweise
in Form eines ringoder ringsegmentförmigen Klettverschlusses, eines verschraubbaren
Gewindes für ein Gewindeeingriff mit einem entsprechenden am Schleifkörper (2) vorgesehenen
Gegengewinde, eines Bajonettverschlusses oder einer anderen kraft- und/oder formschlüssigen
Verbindung.
18. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass Verlängerungseinrichtungen (24) unterschiedlicher Dicke zwischen zwei Abschnitten
des Gehäuses (7) für eine beliebige Verlängerung der Vorrichtung (1) einsetzbar sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verlängerungseinrichtungen (24) rohrförmig mit einem mittigen Durchbruch (26)
ausgebildet sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verlängerungseinrichtungen (24) für eine feste Verbindung mit dem Gehäuse (7)
an den beiden Stirnseiten Befestigungsmittel (25, 25'), beispielsweise in Form einer
Schraub- oder einer Bajonettverbindung oder eines anderen kraft- und/oder formschlüssigen
Verbindungsmittels, für eine Verbindung mit den entsprechenden Abschnitten des Gehäuses
(7) aufweisen.
21. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (7) aus beispielsweise Polyoxymethylen (POM) ausgebildet ist.