[0001] Die Erfindung betrifft Plattenelemente, die gelenkig miteinander verbunden sind,
wobei zur gelenkigen Verbindung an jedem der Plattenelemente wenigstens eine profilierte
Seitenkante vorgesehen ist, die als Verbindungskanten eine geeignete Auflage- und
Haftfläche für einen die Plattenelemente verbindenden Klebestreifen aufweisen, so
dass die Schwenkachse im Bereich des Klebestreifens liegt.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Plattenelemente, vorzugsweise Faserplatten, bekannt,
die beispielsweise als Schrankrückwände Verwendung finden. Diese werden mittels separater
Verbindungselemente miteinander verbunden und an der Rückseite eines Schrankes fixiert.
Um die Handhabung von Einzelteilen zu minimieren, sind zerlegbare Schrankrückwände
bekannt, die ohne Hilfsmittel moniert werden können. Hierzu wird gemäß der DE 198
04 787 ein Verfahren zur Herstellung von faltbaren Faserplatten vorgeschlagen. Die
Faserplatten weisen mindestens eine Sichtseite auf, wobei die Faserplattenteile zumindest
abschnittsweise entlang einer Verbindungskante durch einen Kleber oder einen Klebestreifen
miteinander verbunden sind. Aufgrund dieser Ausbildung bilden beide Plattenelemente
eine Einheit, wobei diese faltbar gestaltet sind. Hierzu weisen die Plattenelemente
wenigstens eine profilierte Seitenkante auf, die als Verbindungskanten derart profiliert
sind, so dass sich eine geeignete Auflage- und Haftfläche ergibt, auf die dann der
verbindende Klebestreifen aufgebracht wird. Im Bereich des Klebestreifens ergibt sich
eine Schwenkachse, um welche die beiden Plattenelemente gefaltet oder geschwenkt werden
können.
[0003] Als nachteilig wird es hierbei angesehen, dass der die Plattenelemente verbindende
Klebestreifen insbesondere im Fugenbereich zur Sichtfläche der verbindenden Plattenelemente
sichtbar verbleibt, weil insbesondere die Schwenkachse, die durch den Klebestreifen
gebildet wird, auf der Sichtseite der Plattenelemente zu liegen kommt. Als weiterer
Nachteil wird es bei dieser Ausführungsform angesehen, dass der die Plattenelemente
verbindende Klebestreifen eine Transparentwirkung aufweist, so dass Lichteinwirkung
durch den Klebestreifen auf der Sichtseite der Plattenelemente wahrnehmbar sind.
[0004] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung gelenkig miteinander verbundene Plattenelemente
derart weiter zu bilden, bei denen der die Plattenelemente verbindende Klebestreifen
auf der Sichtseite nicht sichtbar ist, wobei eine Transparentwirkung im Fugenbereich
gänzlich unterbunden wird.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Verbindungskanten eine
weitere Profilierung aufweisen, die eine formschlüssige Verbindung eingeht, wenn die
Verbindungskanten aufeinander verschwenkt sind. Aufgrund dieser Ausbildung wird erreicht,
dass in Folge einer zusätzlichen Profilierung, die eine formschlüssige Verbindung
zwischen den Verbindungskanten herstellt, die Gelenkverbindung abgedeckt ist, wenn
die Plattensegmente verschwenkt sind. Die formschlüssige Verbindung legt sich somit
auf die Gelenkverbindung, was dazu führt, dass der Klebestreifen von der Sichtseite
her komplett verdeckt ist. Dabei ist die Profilierung der einen Verbindungskante zapfenförmig
und die Profilierung der anderen Verbindungskante nutförmig ausgebildet. Somit wird
unterbunden, dass rückwärtige Lichteinwirkung auf der Sichtseite der Plattenelemente
nicht durchscheint, weil eine ineinander greifende Verbindung geschaffen wird. Dabei
ist die zapfenförmige Verbindungskante vorzugsweise V-förmig ausgebildet und die nutförmige
Verbindungskante entsprechend dazu korrespondierend ausgebildet ist. Damit ergibt
sich ein männlicher und ein weiblicher Verbindungskantenbereich, wodurch in Folge
seiner formschlüssigen Verbindung auch eine Aussteifung des Kantenbereiches erzielt
wird. Besonders vorteilhaft ist es, dass die zusätzliche Profilierung eine beidseitige
Beschichtung der Plattenelemente ermöglicht, weil sich in der Fläche der verschwenkten
Plattenelemente keine offenen Fugennähte ergeben.
[0006] Der den Klebestreifen aufnehmende profilierte Bereich ist derart ausgebildet, dass
die Auflage- und Haftfläche der Verbindungskanten unter einer Schrägen verlaufen,
die im verschwenkten Zustand der Plattenelemente einen dreieckförmigen Raum zwischen
den Verbindungskanten bilden, der begrenzt ist durch die formschlüssige Verbindung.
Somit ergibt sich zwischen den Kanten der Plattenelemente ein Hohlraum, in dem der
Klebestreifen mit seinen Schenkeln zu liegen kommt, wobei die Schwenkstelle zwischen
den Verbindungskanten liegt. Wie schon bereits erläutert, deckt die profilierte Formschlussverbindung
den profilierten Schwenkbereich ab, so dass zur Lichtseite hin der Plattenelemente
sich eine saubere und nicht transparente Fuge zwischen den beiden Plattenelementen
ergibt. Hierzu ist in vorteilhafter Weise auf den Schrägflächen der die Plattenelemente
verbindende Klebestreifen aufgebracht.
[0007] Weiter wird ein Verfahren zur Herstellung der Plattenelemente vorgeschlagen, das
sich erfindungsgemäß dadurch auszeichnet, dass zunächst in einem ersten Verfahrensschritt
zur Bearbeitung der formschlüssigen Verbindungskanten eine Vermessung der Dicke der
übereinander liegenden Plattenelemente vorgenommen wird, um auf diese Weise eine Nullpunktlage-Bestimmung
rechnerisch zu ermitteln, die der Faltkante entspricht, wobei in einem zweiten Verfahrensschritt
die zur Bearbeitung der Verbindungskanten erforderlichen Aggregate mittels einer numerischen
Computersteuerung auf die errechnete Nullpunktlage in Abstimmung gebracht werden.
Denn gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren wird somit gewährleistet, dass insbesondere
die profilierten Seitenkanten der einzelnen Plattenelemente eine Abstimmung der zu
bearbeitenden Aggregate erfährt. So kann eine Seitenkantenprofilierung erfolgen, die
die formschlüssige Verbindung der gefalteten Plattenelemente gewährleistet. Sind also
die Plattenelemente durch die Vermessungseinrichtung gelaufen, so werden auf einstellbaren
Achsen die nachgeschalteten Aggregate entsprechend ausgerichtet, so dass diese einen
exakten Eingriff an den einzelnen Seitenkante der übereinander liegenden Plattenelementen
vornehmen. Dadurch wird ein System geschaffen, welches sich variierend bzw. korrigierend
auf unterschiedliche Dicken von Plattenelementen selbsttätig einstellt. Somit wird
gewährleistet, dass die die faltbaren Plattenelemente auszeichnenden profilierten
Seitenkanten gleicher Qualität hergestellt werden können.
[0008] Hierzu wird eine Anlage bereit gestellt, die eine Messeinrichtung umfasst, die die
sich in der Anlage ergebende Dicke der übereinander liegenden Plattenelemente misst,
so dass eine numerische Nullpunktlage der Faltkante ermittelt werden kann, so dass
die zur Bearbeitung der Verbindungskante nachgeschalteten Aggregate mittels einer
numerischen Computersteuerung auf diese errechnete Nullpunktlage abgestimmt werden
können. Die numerische Steuerung fährt die Fräse zur Profilierung der Verbindungskanten,
das Fasgerät, sowie einen Klebeauftrag in die exakte Position.
[0009] Die Messeinrichtung besteht dabei im wesentlichen aus einer Messschwinge mit einer
Rolle, die mit einer Stützrolle zusammenwirkt, zwischen denen die übereinander liegenden
Plattenelemente geführt sind, wobei mit der Messschwinge ein Messwertgeber zur Ansteuerung
der nachgeschalteten Aggregate zusammenwirkt.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der nachstehenden Figuren 1 bis
5 näher erläutert, dabei zeigen:
- Figur 1:
- Eine teilweise geschnittene Ansicht zweier übereinander liegender Plattenelemente
mit ihrer Profilierungs-Symmetrie;
- Figur 2:
- Eine Ansicht gemäß der Figur 1 mit aufgetragenem Klebestreifen; und
- Figur 3:
- Eine Darstellung der beiden Plattenelemente im verschwenkten Zustand;
- Figur 4:
- Eine Fertigungsstraße in teilweise geschnittener Draufsicht zur Herstellung von faltbaren
Plattenelementen; und
- Figur 5:
- Eine geschnittene Seitendarstellung gemäß der Schnittlinie V-V in Figur 4, wobei in
Einzelansicht insbesondere die übereinander liegenden Plattenelemente mit ihrer Faltkante
herausgestellt ist.
[0011] Die Figur 1 zeigt in der Seitenansicht zwei Plattenelemente 1 und 2, die, wie in
der Figur 3 dargestellt ist, gelenkig miteinander verbunden sind. Die Plattenelemente
1 und 2 haben dabei zur gelenkigen Verbindung an jedem der Plattenelemente 1, 2 wenigstens
eine profilierte Seitenkante 3, 4, die als Verbindungskanten 5, 6 eine geeignete Auflagefläche
7, 8 für einen die Plattenelemente 1, 2 verbindenden Klebestreifen 9, wie in Figur
2 dargestellt ist, aufweisen. Somit ergibt sich, wie in der Figur 3 dargestellt ist,
eine Schwenkachse 10 im Bereich des Klebestreifens 9.
[0012] Werden die Plattensegmente 1 und 2 verschwenkt, so stellt sich die Situation der
Figur 3 dar, wobei dann die Verbindungskanten 5, 6 aufeinander zu liegen kommen. Wie
aus den Figuren 1 bis 3 zu erkennen ist, weisen die Verbindungskanten 5, 6 eine weitere
Profilierung 11, 12 zu der profilierten Auflage- und Haftfläche 7, 8 auf, die eine
formschlüssige Verbindung 13 eingehen, wenn die Verbindungskanten 5, 6, wie in der
Figur 3 dargestellt ist, aufeinander geschwenkt sind.
[0013] Dabei ist die Profilierung 11 der einen Verbindungskante 5 zapfenförmig und die Profilierung
12 der anderen Verbindungskante 6 nutförmig ausgebildet. Vorzugsweise ist dabei die
zapfenförmige Verbindungskante 5 V-förmig und die nutförmige Verbindungskante entsprechend
dazu korrespondierend ausgebildet, so dass sich eine männliche und eine weibliche
Zusammenfügung des Kantenbereichs der beiden Plattensegmente 1 und 2 ergibt.
[0014] Wie aus der Figur 1 und 2 zu erkennen ist, laufen die profilierten Bereiche der Auflage-
und Haftfläche 7, 8 der Verbindungskanten 5, 6 unter einer Schrägen 14, 15, die im
verschwenkten Zustand der Plattenelemente 1, 2 einen dreieckförmigen Raum 16 zwischen
den Verbindungskanten 5, 6 bilden. Der Raum 16 wird begrenzt wird durch die formschlüssige
Verbindung 13. Somit ergibt sich im verschwenkten Zustand der Plattensegmente 1, 2
ein geeigneter, für den Klebestreifen 9 sich ergebender Freiraum 16, in dem der Klebestreifen
9 ungehindert trotz der Verschwenkung oder Faltung ausweichen kann. Die Auflageund
Haftfläche 7, 8 bietet einen hinreichenden Bereich, auf dem der die Plattenelemente
1, 2 verbindende Klebestreifen 9 sicher und haftend aufgebracht werden kann.
[0015] Die Figur 4 zeigt in teilweise geschnittener Draufsicht eine Anlage 17 in teilweise
geschnittener Draufsicht zur Herstellung der erfindungsgemäßen Plattenelemente 1 und
2, die miteinander gelenkig verbunden sind. Die Anlage 17 umfasst eine Fördereinrichtung
18, wobei die Durchlaufrichtung der Plattenelemente 1 und 2 gemäß dem Pfeil 19 erfolgt.
Die aufeinander liegenden Plattenelemente 1 und 2 werden über einen Zuführtisch 20
entlang einem Führungslineal 21 gefördert. Die übereinander liegenden Plattenelemente
1 und 2 werden zunächst in ein Besäumungsaggregat 22 eingeführt. Dem Besäumungsaggregat
22 ist eine Messeinrichtung 23 nachgeschaltet, wie sie in der Figur 5 in Einzelansicht
und in geschnittener Darstellung gezeigt wird.
[0016] Die Messeinrichtung 23 misst die sich in der Anlage 17 ergebende Dicke 24 der übereinander
liegenden Plattenelemente 1 und 2 zur numerischen Ermittlung einer Nullpunktlage 25,
die der Faltkante, um die die Plattenelemente 1 und 2 gefaltet werden, entspricht.
Aufgrund dieser erfassten Nullpunktlage 25 werden nun die zur Bearbeitung der Verbindungskanten
5 und 6, in der Einzelansicht gestrichelt dargestellt, nachgeschalteten Aggregate
mittels einer numerischen Steuerung auf die Nullpunktlage 25 abgestimmt. So fährt
die numerische Steuerung die Fräse 26 zur Profilierung der Verbindungskanten 5 und
6, das Fasaggregat 27, sowie den Klebeauftrag 28 exakt in Position, so dass Verbindungskanten
5 und 6, bezogen auf die errechnete Nullpunktlage 25, mittels der Anlage 17 hergestellt
werden können.
[0017] Wie aus der Figur 5 in der Seitenansicht zu erkennen ist, besteht die Messeinrichtung
23 im wesentlichen aus einer Messschwinge 29 mit einer Rolle 30, die mit einer Stützrolle
31 zusammenwirkt, zwischen denen die übereinander liegenden Plattenelemente 1 und
2 geführt sind. Die Messschwinge 29, die mit einem Messwertgeber 32 in Verbindung
steht, errechnet nun die exakte Dicke 24 der beiden Plattenelemente 1 und 2, so dass
mittels einer nicht näher dargestellten Computersteuerung eine Nullpunktlage 25 vorgegeben
wird, die zur Ansteuerung der nachgeschalteten Aggregate 26, 27, 28 herangezogen wird.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung wird auch vorgesehen, dass beispielsweise
das Besäumungsaggregat 22, welches der Messeinrichtung 23 vorgeschaltet ist, ebenfalls
numerisch ansteuerbar ist, so dass schon beim Besäumen die Nullpunktlage 25 herangezogen
werden kann.
[0018] Somit ergibt sich für die Herstellung derartiger faltbarer Plattenelemente 1 und
2 ein Verfahren, das sich dadurch auszeichnet, dass zunächst in einem ersten Verfahrensschritt
die Dicke 24 der übereinander liegenden Plattenelemente 1 und 2 vorgenommen wird,
um auf diese Weise eine Nullpunktlage-Bestimmung der Faltkante zu bekommen, und wobei
in einem zweiten Verfahrensschritt die zur Bearbeitung der Verbindungskante 5 und
6 erforderlichen Aggregate 26, 27, 28 mittels einer numerischen Computersteuerung
auf die Nullpunktlage 25 in Abstimmung gebracht werden.
1. Plattenelemente, die gelenkig miteinander verbunden sind, wobei zur gelenkigen Verbindung
an jedem der Plattenelemente wenigstens eine profilierte Seitenkante vorgesehen ist,
die als Verbindungskanten eine geeignete Auflage- und Haftfläche für einen die Plattenelemente
verbindenden Klebestreifen aufweisen, so dass die Schwenkachse im Bereich des Klebestreifens
liegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungskanten (5 und 6) eine weitere Profilierung (11, 12) aufweisen, die
eine formschlüssige Verbindung (13) eingeht, wenn die Verbindungskanten (5 und 6)
aufeinander verschwenkt sind.
2. Plattenelemente nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilierung (11) der einen Verbindungskante (5) zapfenförmig und die Profilierung
(12) der anderen Verbindungskante (6) nutförmig ausgebildet ist.
3. Plattenelemente nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zapfenförmige Verbindungskante (5) vorzugsweise V-förmig ausgebildet und die
nutförmige Verbindungskante (6) entsprechend dazu korrespondierend ausgebildet ist.
4. Plattenelemente nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die profilierten Bereiche der Auflage- und Haftfläche (7 und 8) der Verbindungskanten
(5 und 6) unter einer Schrägen (14 und 15) verlaufen, die im verschwenkten Zustand
der Plattenelemente (1 und 2) einen dreieckförmigen Raum (16) zwischen den Verbindungskanten
(5 und 6) bilden, der begrenzt ist durch die formschlüssige Verbindung (13).
5. Plattenelemente nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet. dass auf den Schrägflächen (14 und 15) der die Plattenelemente (1 und 2) verbindende Klebestreifen
(9) aufgebracht ist.
6. Verfahren zur Herstellung von Plattenelementen, die gelenkig miteinander verbunden
sind nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Verfahrensschritt zur Bearbeitung der formschlüssigen Verbindungskanten
(5 und 6) eine Vermessung der Dicke (24) der übereinander liegenden Plattenelemente
(1 und 2) zur Nullpunktlage-Bestimmung (25) der Faltkante vorgenommen wird, und wobei
in einem zweiten Verfahrensschritt die zur Bearbeitung der Verbindungskanten (5 und
6) erforderlichen Aggregate (26, 27, 28) mittels einer numerischen Computersteuerung
auf die Nullpunktlage (25) in Abstimmung gebracht werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass infolge der numerischen Bestimmung der Faltkante eine Fräse (26) zur Profilierung
der Verbindungskanten (5 und 6), ein Fasaggregat (27), sowie ein Klebeauftrag (28)
in Position verfahren werden.
8. Anlage zur Herstellung von Plattenelementen, die gelenkig miteinander verbunden sind
nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Messeinrichtung (23) die sich in der Anlage (17) ergebende Dicke (24) der übereinander
liegenden Plattenelemente (1 und 2) zur numerischen Ermittlung einer Nullpunktlage
(25), die der Faltkante entspricht, misst, so dass die zur Bearbeitung der Verbindungskanten
(5 und 6) nachgeschalteten Aggregate (26, 27, 28) mittels einer numerischen Computersteuerung
auf die Nullpunktlage (25) abgestimmt sind.
9. Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die numerische Steuerung eine Fräse (26) zur Profilierung der Verbindungskanten (5
und 6), ein Fasaggregat (27), sowie einen Klebeauftrag (28) exakt in Position verfährt.
10. Anlage nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinrichtung (23) im wesentlichen aus einer Messschwinge (29) mit einer Rolle
(30) besteht, die mit einer Stützrolle (31) zusammenwirkt, zwischen denen die übereinander
liegenden Plattenelemente (1 und 2) geführt sind, wobei mit der Messschwinge (29)
ein Messwertgeber (32) zur Ansteuerung der nachgeschalteten Aggregate (26, 27, 28)
zusammenwirkt.