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(11) |
EP 1 361 980 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.2005 Patentblatt 2005/23 |
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Anmeldetag: 21.02.2002 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/001813 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/068268 (06.09.2002 Gazette 2002/36) |
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VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM EINBRINGEN VON FOLIENÜBERSTÄNDEN
DEVICE AND METHOD FOR INTRODUCING PROJECTING ELEMENTS OF A FILM
DISPOSITIF ET PROCEDE POUR AJOUTER DES SAILLIES DE FILM
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
22.02.2001 DE 20103153 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.11.2003 Patentblatt 2003/47 |
| (73) |
Patentinhaber: MSK-VERPACKUNGS-SYSTEME GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG |
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D-47533 Kleve (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HANNEN, Reiner
47546 Kalkar-Wissel (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dönges, Jörg et al |
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Dr. Stark & Partner
Patentanwälte
Moerser Strasse 140 47803 Krefeld 47803 Krefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 465 370
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DE-A- 1 586 456
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Einbringen von Folienüberständen
eines einen Gutstapel seitlich und wenigstens teilweise oberseitig umhüllenden und
in diesen Bereichen an dem Gutstapel anliegenden Folienabschnittes.
[0002] Zum Umhüllen eines Gutstapels mit einem Folienabschnitt, werden üblicherweise aus
einem Flachschlauch bestehende Schrumpf- oder Stretchhauben verwendet. Es sind aber
auch andere Schlauchtypen denkbar. Im Bereich der Oberseite des Gutstapels sind zumindest
die beiden Randbereiche zugeschweißt, sofern ein Ende des Folienabschnittes nicht
sogar vollständig zugeschweißt ist. Im umhüllten Zustand bilden sich dabei üblicherweise
in dem Bereich von zwei gegenüberliegenden Seitenkanten mit der kürzeren Länge des
Gutstapels im Wesentlichen dreiecksförmig ausgebildete Folienüberstände. Diese gehen
in etwa von den Ecken des Gutstapels aus und stehen über die Seitenkanten des Gutstapels
über.
[0003] Diese Folienüberstände, auch Zipfel oder Kapuzen genannt, müssen entweder an den
Seiten oder an der Oberseite des Gutstapels fixiert werden, damit der umhüllte Gutstapel
eine optisch ansprechende Umhüllung erhält. Als Nachteil erweist sich, dass die fixierten
Folienüberstände sich z. B. beim Transport des Gutstapels selbstständig oder auch
infolge eines Hängenbleibens an Vorsprüngen eines Transportmittels lösen können. Sofern
eine Fixierung nur bereichsweise vorgenommen worden ist, kann dabei zudem noch der
Folienabschnitt beschädigt werden, wodurch eine hinreichende Sicherung des Gutstapels
unter Umständen nicht immer gewährleistet ist.
[0004] Weiterhin ist aus der DE-A-1 586 456 ein Verfahren zum Einbringen von Folienüberständen
gemäss den Oberbegriffen der Ansprüche 12 und 13 bekannt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung anzugeben, mittels derer die
vorgenannten Nachteile bei einem mittels eines Folienabschnittes umhüllten Gutstapels
vermieden werden.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung zum Einbringen von Folienüberständen
eines einen Gutstapel seitlich und wenigstens teilweise oberseitig umhüllenden und
in diesen Bereichen an dem Gutstapel anliegenden Folienabschnittes, insbesondere einer
Folienhaube, wobei die Folienüberstände insbesondere dreiecksförmig ausgebildet und
im Bereich zweier gegenüberliegender Kanten der Oberseite des Gutstapels angeordnet
sowie in etwa von den Ecken des Gutstapels ausgehend sind, mit wenigstens einer die
Folienüberstände in den Bereich zwischen dem Gutstapel und dem Folienabschnitt einbringenden
Verlagerungseinrichtung.
[0007] Durch das Einbringen der Folienüberstände in den Bereich zwischen dem Gutstapel und
dem Folienabschnitt mittels der Verlagerungseinrichtung erhält der Gutstapel zum einen
auch im Bereich der Folienüberstände eine glatte und optisch ansprechende Oberfläche.
Zum anderen können die Folienüberstände sich nicht mehr lösen, da sie von dem Folienabschnitt
überdeckt werden. Sofern es sich bei dem Folienabschnitt um eine Schrumpfhaube handelt,
wird vorzugsweise der Gutstapel zunächst umhüllt und dann die Folienüberstände mittels
der Verlagerungseinrichtung in den Bereich zwischen dem Gutstapel und dem Folienabschnitt
eingebracht. Dann wird der Folienabschnitt geschrumpft. Es ist aber auch möglich,
dass das Einbringen nach dem Schrumpfen durchgeführt wird. Bei Verwendung einer Stretchfolie
werden eventuell noch auftretende Folienüberstände nach dem Stretchen mittels der
Verlagerungseinrichtung in den Bereich zwischen dem Gutstapel und dem Folienabschnitt
eingebracht.
[0008] Bei einer Ausführung der Vorrichtung kann zum Einbringen der Folienüberstände in
den Bereich zwischen den Seiten des Gutstapels und dem Folienabschnitt wenigstens
eine Verlagerungseinrichtung im Wesentlichen vertikal ausgerichtet sein.
[0009] Bei einer anderen Ausführungsform kann zum Einbringen der Folienüberstände in den
Bereich zwischen der Oberseite des Gutstapels und dem Folienabschnitt wenigstens eine
Verlagerungseinrichtung im Wesentlichen horizontal ausgerichtet sein. Eine solche
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung bietet sich an, wenn der umhüllte
Gutstapel auch zur Außenlagerung geeignet sein soll. Da die Folienüberstände in den
Bereich zwischen der Oberseite des Gutstapels und dem Folienabschnitt eingebracht
werden, kann beispielsweise kein Regenwasser eintreten.
[0010] Wenigstens eine Verlagerungseinrichtung kann eine luftstromerzeugende Einblaseinrichtung
zum berührungslosen Einbringen aufweisen. Im einfachsten Fall ist dies eine Düse,
mittels derer Luft auf die Folienüberstände geblasen wird, so dass diese in den Bereich
zwischen dem Gutstapel und dem Folienabschnitt eingedrückt bzw. eingebracht werden.
[0011] Bei einer bevorzugten Ausführungsform einer erfingungsgemäßen Vorrichtung weist wenigstens
eine Verlagerungseinrichtung ein verlagerbares Einschiebelement zum mechanischen Einbringen
auf. Zum Einbringen eines Folienüberstandes wird das Einschiebelement mit dem Folienüberstand
in Kontakt gebracht, so dass der Folienüberstand durch das Einschiebelement entweder
in den Bereich zwischen einer Seite des Gutstapels und dem Folienabschnitt oder in
den Bereich zwischen der Oberseite des Gutstapels und dem Folienabschnitt eingeschoben
wird.
[0012] Vorzugsweise entspricht das Einschiebelement in etwa der Form eines überstehenden
Folienüberstandes. Hierdurch wird erreicht, dass der Folienüberstand vollständig in
den Bereich zwischen dem Folienabschnitt und dem Gutstapel eingebracht wird.
[0013] Dabei kann wenigstens ein Einschiebelement, vorzugsweise über einen Arm, mit einer
Verfahreinrichtung, vorzugsweise mit einem verfahrbaren Schlitten, verbunden sein,
so dass das Einschiebelement in die gewünschte Richtung und Position verfahrbar ist.
[0014] Um das Einbringen des Folienüberstandes in den Bereich zwischen dem Gutstapel und
dem Folienabschnitt zu vereinfachen, kann zur Beabstandung des Folienabschnittes von
dem Gutstapel im umhüllten Zustand, vorzugsweise im Bereich des Folienabschnittes,
der nach Einlegen des Folienüberstandes mit dem Folienüberstand in Kontakt steht,
wenigstens eine Beabstandungseinrichtung vorgesehen sein.
[0015] Hierdurch wird ein Freiraum zwischen Folienabschnitt und Gutstapel geschaffen, so
dass der Folienüberstand leichter einbringbar ist.
[0016] Dabei kann wenigstens eine Beabstandungseinrichtung als Saugeinrichtung ausgebildet
sein. Die Saugeinrichtung wird außenseitig mit dem Folienabschnitt in Kontakt gebracht.
Im Anschluss daran wird der Folienabschnitt bei Aktivierung von der Saugeinrichtung
angesaugt. Durch Verfahren der Saugeinrichtung wird der Folienabschnitt von dem Gutstapel
beabstandet.
[0017] Wenigstens eine Beabstandungseinrichtung kann mit der dazugehörigen Verlagerungseinrichtung
gekoppelt bewegbar sein. Hierdurch wird bei Verfahren einer der beiden Einrichtungen
die andere Einrichtung entsprechend mitverfahren.
[0018] Die Verlagerungseinrichtung(en) und/oder die Beabstandungseinrichtung(en) kann (können)
an einer vorzugsweise in vertikaler Richtung entlang des Gutstapels verfahrbaren Rahmenkonstruktion
befestigt sein.
[0019] Gegenstand der Erfindung ist ebenfalls ein Verfahren zum Einbringen von Folienüberständen.
Beim Umhüllen von Gutstapeln mit Folienabschnitten, wie z.B. Stretchr- oder Schrumpfhauben,
bilden sich im Bereich von zwei gegenüberliegenden Seitenkanten des Gutstapels an
der Oberseite Folienüberstände. Diese gehen in etwa von den Ecken des Gutstapels aus
und weisen insoweit eine im Wesentlichen dreieckförmige Form auf. Die Folienüberstände
stehen dabei über die Seitenkanten über.
[0020] Diese Folienüberstände, auch Zipfel oder Kapuzen genannt, müssen entweder an den
Seiten oder an der Oberseite des Gutstapels fixiert werden, damit der umhüllte Gutstapel
eine optisch ansprechende Umhüllung erhält. Als Nachteil erweist sich, dass die fixierten
Folienüberstände sich z. B. beim Transport des Gutstapels selbstständig oder auch
infolge eines Hängenbleibens an Vorsprüngen eines Transportmittels lösen können. Sofern
eine Fixierung nur bereichsweise vorgenommen worden ist, kann dabei zudem noch der
Folienabschnitt beschädigt werden, wodurch eine hinreichende Sicherung des Gutstapels
unter Umständen nicht immer gewährleistet ist.
[0021] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren anzugeben, mittels dessen die vorgenannten
Nachteile bei einem mittels eines Folienabschnittes umhüllten Gutstapels vermieden
werden.
[0022] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zum Einbringen von Folienüberständen,
eines einen Gutstapel seitlich und wenigstens teilweise oberseitig umhüllenden und
in diesen Bereichen an dem Gutstapel anliegenden Folienabschnittes, insbesondere einer
Folienhaube, wobei die Folienüberstände insbesondere dreiecksförmig ausgebildet und
im Bereich zweier gegenüberliegender Kanten der Oberseite des Gutstapels angeordnet
sowie in etwa von den Ecken des Gutstapels ausgehend sind, bei dem die seitlich über
den Gutstapel überstehenden Folienüberstände nach dem Umhüllen des Gutstapels in den
Bereich zwischen dem Gutstapel und dem Folienabschnitt eingebracht werden, dadurch
gekennzeichnet, dass entweder wenigstens ein seitlich über den Gutstapel überstehender
Folienüberstand in den Bereich zwischen dem Folienabschnitt und dem Gutstapel berührungslos
durch einen Luftstrom eingebracht wird oder wenigstens ein seitlich über den Gutstapel
überstehender Folienüberstand in den Bereich zwischen dem Folienabschnitt und dem
Gutstapel mechanisch eingebracht wird. Hierdurch werden die Folienüberstände von den
Folienabschnitten überdeckt, so dass diese sich auch beispielsweise bei einem Transport
nicht mehr lösen. Zudem erhält der Gutstapel auch im Bereich der Folienüberstände
eine glatte Oberfläche, da die Folienüberstände zwischen dem Folienabschnitt und dem
Gutstapel angeordnet sind. Der Luftstrom kann beispielsweise mit einer Einblaseinrichtung
auf den betreffenden Bereich des Folienüberstandes erzeugt und aufgebracht werden,
so dass dieser in den Bereich zwischen dem Gutstapel und dem Folienabschnitt eingebracht
wird. Das mechanische Einbringen kann beispielsweise mittels eines Einschiebelementes
erfolgen, das den Folienüberstand zwischen dem Folienabschnitt und dem Gutstapel einschiebt.
[0023] Dabei kann wenigstens ein seitlich über den Gutstapel überstehender Folienüberstand
in den Bereich zwischen einer Seite des Gutstapels und dem Folienabschnitt eingebracht
werden.
[0024] Es kann aber auch wenigstens ein seitlich über den Gutstapel überstehender Folienüberstand
in den Bereich zwischen der Oberseite des Gutstapels und dem Folienabschnitt eingebracht
werden. Eine solche Maßnahme bietet sich an, wenn der Gutstapel auch für die Außenlagerung
bestimmt ist, da infolge der horizontalen Ausrichtung des Folienüberstandes kein Regenwasser
eindringen kann.
[0025] Um das Einbringen zu erleichtern, kann zumindest der Bereich des Folienabschnittes,
der nach Einbringen des Folienüberstandes mit dem Folienüberstand in Kontakt steht,
zum Einbringen des Folienüberstandes von dem Gutstapel beabstandet werden. Aufgrund
des so geschaffenen Freiraumes zwischen Folienabschnitt und Gutstapel kann der betreffende
Folienüberstand problemlos eingebracht werden.
[0026] Dabei kann zumindest der Bereich des Folienabschnittes, der nach Einbringen des Folienüberstandes
mit dem Folienüberstand in Kontakt steht, zum Einbringen des Folienüberstandes durch
Ansaugen von dem Gutstapel beabstandet werden.
[0027] Im Folgenden wird ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine Draufsicht auf einen mit einem Folienabschnitt umhüllten Gutstapel,
der an zwei gegenüberliegenden Kanten abstehende Folienüberstände aufweist,
- Fig. 2 - 7
- die einzelnen Verfahrensschritte zum Einbringen eines Folienüberstandes zwischen Gutstapel
und Folienabschnitt und
- Fig. 8
- schematisch eine Seitenansicht auf einen mit einem Folienabschnitt umhüllten Gutstapel,
bei dem die Folienüberstände eingebracht sind.
[0028] In allen Figuren werden für gleiche bzw. gleichartige Bauteile übereinstimmende Bezugszeichen
verwendet.
[0029] In der Zeichnung ist ein gestrichelt dargestellter Gutstapel 1 wiedergegeben, der
auf einer Palette 2 angeordnet ist. Der Gutstapel 1 ist mit einem als Folienhaube
ausgebildeten Folienabschnitt 3 versehen. Bei dem Folienabschnitt 3 kann es sich beispielsweise
um eine Stretch- oder Schrumpffolie handeln.
[0030] In dem in den Figuren dargestellten Ausführungbeispiel weist der Folienabschnitt
3 an dem einen Ende, das nicht über den Gutstapel 1 gezogen wird, eine durchgehende
Schweißnaht 4 auf, so dass der Folienabschnitt 3 als Haube ausgebildet ist.
[0031] Wie insbesondere der Draufsicht in Fig. 1 zu entnehmen ist, bilden sich im Bereich
der Schmalseiten des Gutstapels 1 im wesentlichen dreieckförmig ausgebildete Folienüberstände
5, wobei die Folienüberstände 5 in etwa von den Ecken des Gutstapels 1 ausgehen.
[0032] Sofern es sich bei dem Folienabschnitt 3 um eine Schrumpffolie handelt, wird der
Gutstapel 1 zunächst mittels einer nicht dargestellten Vorrichtung mit dem Folienabschnitt
3 umhüllt, wobei üblicherweise - wie in Fig. 8 gezeigt - der untere Rand des Folienabschnittes
3 nach unten über den Gutstapel 1 und die Palette 2 übersteht. Nicht dargestellt ist
in den Figuren ebenfalls die spätere Schrumpfvorrichtung, mittels derer der Folienabschnitt
3 geschrumpft wird.
[0033] Bei Verwendung einer Stretchfolie als Folienabschnitt 3, wird dieser zunächst mittels
einer nicht dargestellten Raffeinrichtung gerafft und im Anschluss daran in Umfangsrichtung
vorgespannt. In diesem Zustand wird die Raffeinrichtung oder eine Überzieheinrichtung,
sofern der geraffte und vorgespannte Folienabschnitt 3 von der Raffeinrichtung auf
die Überzieheinrichtung übergeben worden ist, längs des Gutstapels 1 üblicherweise
abwärts bewegt, wobei der geraffte Folienabschnitt 3 abgezogen wird und sich an den
Außenseiten des Gutstapels 1 anlegt. Dabei wird üblicherweise der Gutstapel 1 mit
der Palette 2 mittels einer nicht dargestellten Hubeinrichtung angehoben.
[0034] Zum Einbringen der Folienüberstände 5 zwischen dem Gutstapel 1 und dem Folienabschnitt
3 ist, wie in den Fig. 2 bis 7 dargestellt, beidseits des Gutstapels 1 je eine Verlagerungseinrichtung
6 vorgesehen. Jede Verlagerungseinrichtung 6 ist über einen Verfahrschlitten 7 mit
einer oberhalb des Gutstapels 1 angeordneten Rahmenkonstruktion 8 verbunden.
[0035] Die Rahmenkonstruktion 8 weist in etwa mittig einen Niederhalter 9 auf und ist in
Richtung der Pfeile 10 in vertikaler Richtung verfahrbar.
[0036] Die Verfahrschlitten 7 sind auf der Rahmenkonstruktion 8 verfahrbar, so dass die
Verlagerungseinrichtungen 6 in Richtung der Pfeile 11 aufeinanderzubewegbar und so
der Breite des jeweiligen Gutstapels 1 anpassbar sind.
[0037] Jede Verlagerungseinrichtung 6 weist ein Einschiebelement 12 auf, das in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel vertikal ausgerichtet ist. An dem oberen Ende eines jeden Schiebelementes
12 ist ein Arm 13 angeformt, der das Schiebelement 12 mit einem Schlitten 14 verbindet.
Jeder Schlitten 14 ist auf einer vertikal ausgerichteten Führungsschiene 15 in Richtung
der Pfeile 16 verfahrbar gelagert. Jede Führungsschiene 15 wiederum ist mit dem betreffenden
Verfahrschlitten 7 verbunden.
[0038] An dem unteren Ende jeder Führungsschiene 15 ist eine als Beabstandungseinrichtung
ausgebildete Saugeinrichtung 17 vorgesehen. Bei der Saugeinrichtung 17 handelt es
sich beispielsweise um einen Saugnapf. Die Saugeinrichtung 17 ist über einen Halter
18 mit der jeweiligen Führungsschiene 15 verbunden, so dass jede Saugeinrichtung 17
ebenfalls bei Verfahren des Verfahrschlittens 7 in Richtung der Pfeile 11 seitlich
an den Gutstapel 1 herangefahren werden kann.
[0039] Wie in Fig. 3 zu erkennen ist, wird zunächst die Rahmenkonstuktion 8 in Richtung
des Pfeiles 10 abgesenkt, bis der Niederhalter 9 oberseitig den Gutstapel 1 berührt.
[0040] Anschließend werden, wie in Fig. 4 dargestellt ist, die Verfahrschlitten 7 auf der
Rahmenkonstruktion 8 in Richtung der Pfeile 11 seitlich an den Gutstapel 1 herangefahren,
bis die Saugeinrichtungen 17 seitlich den Folienabschnitt 3 berühren.
[0041] In einem nächsten Schritt werden, wie in Fig. 5 dargestellt, die seitlichen Bereiche
des Folienabschnittes 3 von den Saugeinrichtungen 17 angesaugt, wobei dann die Verfahrschlitten
7 und somit auch die Saugeinrichtungen 17 in Richtung der Pfeile 11 auseinanderbewegt
werden. Hierdurch werden die Seitenbereiche des Folienabschnittes 3 von der Seite
des Gutstapels 1 beabstandet. Im Anschluß daran werden die Einschiebelemente 12 in
Richtung der Pfeile 16 abgesenkt, so dass die Folienüberstände 5 in den Bereich zwischen
dem Folienabschnitt 3 und dem Gutstapel 1 eingeschoben werden. Es bietet sich dabei
an, wenn die Form der Einschiebelemente 12 in etwa der Form des Folienüberstandes
5 entspricht.
[0042] In Fig. 6 ist die Position der Einschiebelemente 12 in der tiefsten Stellung dargestellt,
in der die Folienüberstände 5 vollständig in den Bereich zwischen dem Folienabschnitt
3 und dem Gutstapel 1 eingeschoben sind.
[0043] Nach dem Einbringen der Folienüberstände 5 werden die Saugeinrichtungen 17 deaktiviert,
so dass sich der Folienabschnitt 3 wieder seitlich an dem Gutstapel 1 anlegt. Ferner
werden die Schlitten 14 auf den Führungsschienen 15 nach oben gefahren, so dass die
Einschiebelemente 12 vertikal nach oben in Richtung der Pfeile 16 verschoben werden.
Gleiches gilt für die Rahmenkonstruktion 8 (Pfeile 10), so dass der Niederhalter 9
nach dem Verfahren nicht mehr in Kontakt mit der Oberseite des Gutstapels 1 ist.
[0044] Aufgrund der Deaktivierung der Saugeinrichtung 16 liegt der Folienabschnitt 3 wieder
seitlich an dem Gutstapel 1 an. Die Folienüberstände 5 sind, wie in Fig. 8 dargestellt,
zwischen dem Folienabstand 3 und dem Gutstapel 1 angeordnet und werden hier sicher
fixiert.
[0045] Es liegt auf der Hand, dass mittels dieser Vorrichtung auch ein Einbringen der Folienüberstände
5 in vertikaler Richtung, d.h. zwischen der Oberseite des Gutstapels 1 und dem Folienabschnitt
3 möglich ist. In diesem Fall muss lediglich die Anordnung aus Schiebelementen 12
und Saugeinrichtungen 17 derart vertauscht werden, dass die Saugeinrichtungen 17 den
Folienabschnitt 3 von der Oberseite des Gutstapels 1 beabstanden und die Einschiebelemente
12 die Folienüberstände 5 in den Bereich zwischen dem Folienabschnitt 3 und der Oberseite
des Gutstapels 1 einbringen können.
1. Vorrichtung zum Einbringen von Folienüberständen (5) eines einen Gutstapel (1) seitlich
und wenigstens teilweise oberseitig umhüllenden und in diesen Bereichen an dem Gutstapel
(1) anliegenden Folienabschnittes (3), insbesondere einer Folienhaube, wobei die Folienüberstände
(5) insbesondere dreiecksförmig ausgebildet und im Bereich zweier gegenüberliegender
Kanten der Oberseite des Gutstapels (1) angeordnet sowie in etwa von den Ecken des
Gutstapels (1) ausgehend sind, mit wenigstens einer die Folienüberstände (5) in den
Bereich zwischen dem Gutstapel (1) und dem Folienabschnitt (3) einbringenden Verlagerungseinrichtung
(6).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einbringen der Folienüberstände (5) in den Bereich zwischen den Seiten des Gutstapels
(1) und dem Folienabschnitt (3) wenigstens eine Verlagerungseinrichtung (6) im Wesentlichen
vertikal ausgerichtet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einbringen der Folienüberstände (5) in den Bereich zwischen der Oberseite des
Gutstapels (1) und dem Folienabschnitt (3) wenigstens eine Verlagerungseinrichtung
(6) im Wesentlichen horizontal ausgerichtet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Verlagerungseinrichtung (6) eine luftstromerzeugende Einblaseinrichtung
zum berührungslosen Einbringen aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Verlagerungseinrichtung (6) ein verlagerbares Einschiebelement (12)
zum mechanischen Einbringen aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Einschiebelement (12) in etwa der Form eines überstehenden Folienüberstandes
(5) entspricht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Einschiebelement (12), vorzugsweise über einen Arm (13), mit einer
Verfahreinrichtung, vorzugsweise mit einem verfahrbaren Schlitten 14, verbunden ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beabstandung des Folienabschnittes (3) von dem Gutstapel (1) im umhüllten Zustand,
vorzugsweise im Bereich des Folienabschnittes (3), der nach Einlegen des Folienüberstandes
(5) mit dem Folienüberstand (5) in Kontakt steht, wenigstens eine Beabstandungseinrichtung
vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Beabstandungseinrichtung als Saugeinrichtung (17) ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Beabstandungseinrichtung mit der dazugehörigen Verlagerungseinrichtung
(6) gekoppelt bewegbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlagerungseinrichtung(en) (6) und/oder die Beabstandungseinrichtung(en) an
einer vorzugsweise in vertikaler Richtung entlang des Gutstapels (1) verfahrbaren
Rahmenkonstruktion (8) befestigt ist(sind).
12. Verfahren zum Einbringen von Folienüberständen (5), insbesondere mittels einer Vorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 11, eines einen Gutstapel (1) seitlich und wenigstens
teilweise oberseitig umhüllenden und in diesen Bereichen an dem Gutstapel (1) anliegenden
Folienabschnittes (3), insbesondere einer Folienhaube, wobei die Folienüberstände
(5) insbesondere dreiecksförmig ausgebildet und im Bereich zweier gegenüberliegender
Kanten der Oberseite des Gutstapels (1) angeordnet sowie in etwa von den Ecken des
Gutstapels (1) ausgehend sind, bei dem die seitlich über den Gutstapel (1) überstehenden
Folienüberstände (5) nach dem Umhüllen des Gutstapels (1) in den Bereich zwischen
dem Gutstapel (1) und dem Folienabschnitt (3) eingebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein seitlich über den Gutstapel (1) überstehender Folienüberstand (5)
in den Bereich zwischen dem Folienabschnitt (3) und dem Gutstapel (1) berührungslos
durch einen Luftstrom eingebracht wird.
13. Verfahren zum Einbringen von Folienüberständen (5), insbesondere mittels einer Vorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 11, eines einen Gutstapel (1) seitlich und wenigstens
teilweise oberseitig umhüllenden und in diesen Bereichen an dem Gutstapel (1) anliegenden
Folienabschnittes (3), insbesondere einer Folienhaube, wobei die Folienüberstände
(5) insbesondere dreiecksförmig ausgebildet und im Bereich zweier gegenüberliegender
Kanten der Oberseite des Gutstapels (1) angeordnet sowie in etwa von den Ecken des
Gutstapels (1) ausgehend sind, bei dem die seitlich über den Gutstapel (1) überstehenden
Folienüberstände (5) nach dem Umhüllen des Gutstapels (1) in den Bereich zwischen
dem Gutstapel (1) und dem Folienabschnitt (3) eingebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein seitlich über den Gutstapel (1) überstehender Folienüberstand (5)
in den Bereich zwischen dem Folienabschnitt (3) und dem Gutstapel (1) mechanisch eingebracht
wird.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein seitlich über den Gutstapel (1) überstehender Folienüberstand (5)
in den Bereich zwischen einer Seite des Gutstapels (1) und dem Folienabschnitt (3)
eingebracht wird.
15. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein seitlich über den Gutstapel (1) überstehender Folienüberstand (5)
in den Bereich zwischen der Oberseite des Gutstapels (1) und dem Folienabschnitt (3)
eingebracht wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Bereich des Folienabschnittes (3), der nach Einbringen des Folienüberstandes
(5) mit dem Folienüberstand (5) in Kontakt steht, zum Einbringen des Folienüberstandes
(5) von dem Gutstapel (1) beabstandet wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Bereich des Folienabschnittes (3), der nach Einbringen des Folienüberstandes
(5) mit dem Folienüberstand (5) in Kontakt steht, zum Einbringen des Folienüberstandes
(5) durch Ansaugen von dem Gutstapel (1) beabstandet wird.
1. Device for introducing film projections (5) of a film portion (3) which covers a stack
of products (1) laterally and at least partially on the upper side and abuts on the
stack of products (1) in these regions, in particular a film hood, the film projections
(5) having in particular a triangle-shaped configuration and being disposed in the
region of two oppositely-situated edges of the upper side of the stack of products
(1) and extending approximately from the corners of the stack of products (1), having
at least one displacement mechanism (6) which introduces the film projections (5)
into the region between the stack of products (1) and the film portion (3).
2. Device according to claim 1, characterised in that, in order to introduce the film projections (5) into the region between the sides
of the stack of products (1) and the film portion (3), at least one displacement mechanism
(6) is orientated substantially vertically.
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that, in order to introduce the film projections (5) into the region between the upper
side of the stack of products (1) and the film portion (3), at least one displacement
mechanism (6) is orientated substantially horizontally.
4. Device according to one of the claims 1 to 3, characterised in that at least one displacement mechanism (6) has an airflow-producing air injection mechanism
for contact-free introduction.
5. Device according to one of the claims 1 to 4, characterised in that at least one displacement mechanism (6) has a displaceable insertion element (12)
for mechanical introduction.
6. Device according to claim 5, characterised in that the insertion element (12) corresponds approximately to the shape of a projecting
film projection (5).
7. Device according to claim 5 or 6, characterised in that at least one insertion element (12) is connected to a travelling mechanism, preferably
to a moveable slide 14, preferably via an arm (13).
8. Device according to one of the claims 1 to 7, characterised in that, in order to space the film portion (3) apart from the stack of products (1) in the
covered state, at least one spacing mechanism is provided, preferably in the region
of the film portion (3), which is in contact with the film projection (5) after insertion
of the film projection (5).
9. Device according to claim 8, characterised in that at least one spacing mechanism is configured as a suction mechanism (17).
10. Device according to claim 8 or 9, characterised in that at least one spacing mechanism is connected in a moveable manner to the displacement
mechanism (6) associated therewith.
11. Device according to one of the claims 8 to 10, characterised in that the displacement mechanism(s) (6) and/or the spacing mechanism(s) is/are mounted
on a frame construction (8) which is moveable preferably in the vertical direction
along the stack of products (1).
12. Method for introducing film projections (5), in particular by means of a device according
to one of the claims 1 to 11, of a film portion (3) which covers a stack of products
(1) laterally and at least partially on the upper side and abuts on the stack of products
(1) in these regions, in particular a film hood, the film projections (5) having in
particular a triangle-shaped configuration and being disposed in the region of two
oppositely-situated edges of the upper side of the stack of products (1) and extending
approximately from the corners of the stack of products (1), in which the film projections
(5), which project laterally beyond the stack of products (1), are introduced after
covering the stack of products (1) into the region between the stack of products (1)
and the film portion (3), characterised in that at least one film projection (5), which projects laterally beyond the stack of products
(1), is introduced in a contact-free manner by means of an airflow into the region
between the film portion (3) and the stack of products (1).
13. Method for introducing film projections (5), in particular by means of a device according
to one of the claims 1 to 11, of a film portion (3) which covers a stack of products
(1) laterally and at least partially on the upper side and abuts on the stack of products
(1) in these regions, in particular a film hood, the film projections (5) having in
particular a triangle-shaped configuration and being disposed in the region of two
oppositely-situated edges of the upper side of the stack of products (1) and extending
approximately from the corners of the stack of products (1), in which the film projections
(5), which project laterally beyond the stack of products (1), are introduced after
covering the stack of products (1) into the region between the stack of products (1)
and the film portion (3), characterised in that at least one film projection (5), which projects laterally beyond the stack of products
(1), is introduced mechanically into the region between the film portion (3) and the
stack of products (1),
14. Method according to claim 12 or 13, characterised in that at least one film projection (5), which projects laterally beyond the stack of products
(1), is introduced into the region between one side of the stack of products (1) and
the film portion (3).
15. Method according to claim 12 or 13 or 14, characterised in that at least one film projection (5), which projects laterally beyond the stack of products
(1), is introduced into the region between the upper side of the stack of products
(1) and the film portion (3).
16. Method according to one of the claims 12 to 15, characterised in that at least the region of the film portion (3), which is in contact with the film projection
(5) after introduction of the film projection (5), is spaced apart from the stack
of products (1) in order to introduce the film projection (5).
17. Method according to claim 16, characterised in that at least the region of the film portion (3), which is in contact with the film projection
(5) after introduction of the film projection (5), is spaced apart from the stack
of products (1) by means of suction in order to introduce the film projection (5).
1. Dispositif pour rentrer des parties dépassantes de film (5) d'une portion de film
(3), notamment d'une coiffe de film, enveloppant une pile de marchandises (1) sur
les côtés et au moins partiellement sur le dessus et s'appliquant dans ces régions
contre la pile de marchandises (1), sachant que les parties dépassantes de film (5)
sont notamment réalisées triangulaires et sont disposées dans la région de deux bords
opposés du dessus de la pile de marchandises (1) en partant approximativement des
coins de la pile de marchandises (1), le dispositif comportant au moins un équipement
de mise en sûreté (6) rentrant les parties dépassantes de film (5) dans la région
située entre la pile de marchandises (1) et la portion de film (3).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que, afin de rentrer les parties dépassantes de film (5) dans la région située entre
les côtés de la pile de marchandises (1) et la portion de film (3), au moins un équipement
de mise en sûreté (6) est orienté sensiblement verticalement.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, afin de rentrer les parties dépassantes de film (5) dans la région située entre
le dessus de la pile de marchandises (1) et la portion de film (3), au moins un équipement
de mise en sûreté (6) est orienté sensiblement horizontalement.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins un équipement de mise en sûreté (6) présente un équipement d'insufflation
produisant un flux d'air en vue d'un rentrage sans contact.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins un équipement de mise en sûreté (6) présente un élément mobile de poussée
(12) en vue d'un rentrage mécanique.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément de poussée (12) correspond approximativement à la forme d'une partie dépassante
de film (5).
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce qu'au moins un élément de poussée (12) est relié, de préférence par l'intermédiaire d'un
bras (13), à un équipement déplaceur, de préférence équipé d'un coulisseau mobile
(14).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins un équipement de maintien à distance afin de maintenir la portion
de film (3) à distance de la pile de marchandises enveloppée (1), de préférence dans
la région de la portion de film (3) qui se trouve en contact avec la partie dépassante
de film (5) à la suite de l'insertion de cette dernière.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'au moins un équipement de maintien à distance est réalisé sous forme d'équipement
aspirant.
10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce qu'au moins un équipement de maintien à distance peut être déplacé de manière couplée
à l'équipement de mise en sûreté (6) associé.
11. Dispositif selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que le ou les équipements de mise en sûreté (6) et/ou le ou les équipements de maintien
à distance est ou sont fixés sur une structure de bâti (8) de préférence mobile en
direction verticale le long de la pile de marchandises (1).
12. Procédé pour rentrer des parties dépassantes de film (5), notamment au moyen d'un
dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, d'une portion de film (3), notamment
d'une coiffe de film, enveloppant une pile de marchandises (1) sur les côtés et au
moins partiellement sur le dessus et s'appliquant dans ces régions contre la pile
de marchandises (1), sachant que les parties dépassantes de film (5) sont notamment
réalisées triangulaires et sont disposées dans la région de deux bords opposés du
dessus de la pile de marchandises (1) en partant approximativement des coins de la
pile de marchandises (1), procédé suivant lequel les parties dépassantes de film (5)
qui dépassent sur les côtés de la pile de marchandises (1) sont, à la suite de l'enveloppement
de la pile de marchandises (1), rentrées dans la région située entre la pile de marchandises
(1) et la portion de film (3), caractérisé en ce qu'au moins une partie dépassante de film (5) dépassant latéralement de la pile de marchandises
(1) est rentrée sans contact, par un flux d'air, dans la région située entre la portion
de film (3) et la pile de marchandises (1).
13. Procédé pour rentrer des parties dépassantes de film (5), notamment au moyen d'un
dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, d'une portion de film (3), notamment
d'une coiffe de film, enveloppant une pile de marchandises (1) sur les côtés et au
moins partiellement sur le dessus et s'appliquant dans ces régions contre la pile
de marchandises (1), sachant que les parties dépassantes de film (5) sont notamment
réalisées triangulaires et sont disposées dans la région de deux bords opposés du
dessus de la pile de marchandises (1) en partant approximativement des coins de la
pile de marchandises (1), procédé suivant lequel les parties dépassantes de film (5)
qui dépassent sur les côtés de la pile de marchandises (1) sont, à la suite de l'enveloppement
de la pile de marchandises (1), rentrées dans la région située entre la pile de marchandises
(1) et la portion de film (3), caractérisé en ce qu'au moins une partie dépassante de film (5) dépassant latéralement de la pile de marchandises
(1) est rentrée mécaniquement dans la région située entre la portion de film (3) et
la pile de marchandises (1).
14. Procédé selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce qu'au moins une partie dépassante de film (5) dépassant latéralement de la pile de marchandises
(1) est rentrée dans la région située entre un côté de la pile de marchandises (1)
et la portion de film (3).
15. Procédé selon la revendication 12 ou 13 ou 14, caractérisé en ce qu'au moins une partie dépassante de film (5) dépassant latéralement de la pile de marchandises
(1) est rentrée dans la région située entre le dessus de la pile de marchandises (1)
et la portion de film (3).
16. Procédé selon l'une des revendications 12 à 15, caractérisé en ce qu'au moins la région de la portion de film (3) qui se trouve en contact avec la partie
dépassante de film (5) à la suite de l'insertion de cette dernière est maintenue à
distance de la pile de marchandises (1) afin de rentrer la partie dépassante de film
(5).
17. Procédé selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'au moins la région de la portion de film (3) qui se trouve en contact avec la partie
dépassante de film (5) à la suite de l'insertion de cette dernière est maintenue à
distance de la pile de marchandises (1) par aspiration afin de rentrer la partie dépassante
de film (5).