| (19) |
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(11) |
EP 1 361 997 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.01.2005 Patentblatt 2005/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.02.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65H 51/22 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/001512 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/066353 (29.08.2002 Gazette 2002/35) |
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| (54) |
FADENLIEFERGERÄT
THREAD SUPPLYING DEVICE
DISPOSITIF FOURNISSEUR DE FIL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE IT NL TR |
| (30) |
Priorität: |
19.02.2001 DE 10107688
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.11.2003 Patentblatt 2003/47 |
| (73) |
Patentinhaber: IROPA AG |
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6340 Baar (CH) |
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Erfinder: |
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- JOHANSSON, Egon
S-523 93 Marbäck (SE)
- JOSEFSSON, Pär
S-502 51 Boras (SE)
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Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 050 611 FR-A- 2 523 162
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DE-A- 4 336 312 US-A- 4 116 397
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fadenliefergerät der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Art
[0002] Bei bekannten Fadenliefergeräten ist der Elektromotor ein Asynchronmotor, der bauartbedingt
eine aufwendige Steuerungselektronik benötigt und ein Betriebsverhalten hat, das beim
Antreiben des Fadenführelements des Fadenliefergeräts einige Kompromisse zu akzeptieren
erfordert Unter den bekannten Fadenliefergeräten gibt es Ausstattungsvarianten, bei
denen das Einfädeln eines neuen Fadens vereinfacht oder sogar automatisiert ist Zum
manuellen Einfädeln mit einer Einfädeinadel kann im gehäusefesten Ausleger eine Führungsbahn
für die Einfädelnadel benutzt werden, um den neuen Faden zum Abzugsbereich zu bringen.
Bei einem automatischen oder halbautomatischen pneumatischen Einfädelsystem ist als
eine Einfädeleinrichtung im gehäusefesten Ausleger eine Führungsbahn für den den neuen
Faden transportierenden Luftstrom vorgesehen. in beiden Fällen ist es erforderlich,
das Fadenführelement zum Einfädeln räumlich auf die Einfädeleinrichtung auszurichten.
Dazu wird in vielen Fällen steuerungsseitig beim Anhalten des Elektromotors die Motorwelle
so weit gedreht, dass das Fadenführelement beim Stillstand exakt auf die Einfädeleinrichtung
ausgerichtet ist Dabei ist diese Soll-Drehposition der Motorwelle entsprechend der
Ausrichtung des Fadenführelements auf die Einfädeleinrichtung erreicht, ohne dass
sich die Motorwelle in der oder gegen die vorherige Drehrichtung weiterdreht.
[0003] Seit langem gibt es Vorschläge, als Elektromotor eines Fadenliefergeräts einen Permanentmagnetmotor
zu benutzen. Bauartbedingt hat der Rotor eines stromlosen Permanentmagnetmotors die
Tendenz, genau eine von mehreren stabilen Relativ-Drehlagen einzunehmen, wenn er zum
Stillstand kommt Es gibt nämlich abwechselnd stabile und instabile Relativ-Drehlagen
des Rotors. Käme der Rotor zufällig im Bereich einer instabilen Drehlage zum Stillstand,
dann dreht er sich ohne Einfluss von außen entweder in der vorhergehenden Drehrichtung
oder entgegengesetzt in eine stabile Drehlage. Dieses Phänomen des Permanentmagnetmotors
führt in einem Fadenliefergerät mit einer Einfädeleinrichtung zu Problemen, bei der
Einstellung der Sollposition der Motorwelle, in der das Fadenführelement mit der Einfädeleinrichtung
zusammenarbeiten muss.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Fadenliefergerät der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei dem im Stillstand die für das Einfädeln benötigte Sollposition
reproduzierbar einstellbar ist.
[0005] Die gestellte Aufgabe wird mit dem Merkmal des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Die Ausstattung des Fadenliefergeräts mit dem Permanentmagnetmotor hat den Vorteil,
dass hinsichtlich des betriebsseitigen Betriebsverhaltens weniger Kompromisse in Kauf
genommen zu werden brauchen, wie mit einem Asynchronmotor. Der Permanentmagnetmotor
ist steuerungsseitig einfacher zu beherrschen, kompakter und in Großserie kostengünstiger.
Er bietet vor allem auch den wichtigen Vorteil einer leichten Integration, in computerisierte
Daten- und Signalübertragungssysteme von Textilmaschinen. Der bauartbedingte, unvermeidbare
Effekt der mehreren stabilen und instabilen Drehlagen des Rotors des stromlosen Permanentmagnetmotors
wird bewusst genutzt, um das Fadenführelement in der Einfädelposition relativ stabil
festzulegen, da die zusammenwirkende Komponentengruppe aus dem Stator, dem Rotor des
Permanentmagnetmotors, der Motorwelle und dem Fadenführelement so in das Gehäuse eingebaut
ist, dass eine der stabilen Relativ-Drehlagen des Rotors zu der Soll-Drehposition
der Motorwelle und damit der Einfädelposition des Einführelements passen muss. Es
ist dadurch leicht möglich, beim Anhaften des Permanentmagnetmotors das Fadenführelement
korrekt in der Einfädelposition zu positionieren ohne zusätzliche Mittel festzuhalten.
Bei der Konzeption des Fadenliefergeräts ist es unter Berücksichtigung der stabilen
und instabilen Relativ-Drehlage des Rotors nur erforderlich, zufällige Einbaupositionen
zu vermeiden und eine bauseitig vorherbestimmte Einbauposition zu gewährieisten.
[0007] Herstellungseinfach wird bei fester Zuordnung zwischen der Motorwelle und dem Rotor
und dem Fadenführelement ausschließlich die Drehposition des Stators im Gehäuse auf
die Soll-Drehposition abgestimmt, die mit der Einfädelposition des Fadenführelements
übereinstimmt Dies bedeutet, dass der Rotor fest auf der Motorwelle angebracht, und
das Fadenführelement fest mit der Motorwelle verbunden ist.
[0008] Allerdings gibt es mehrere Möglichkeiten, die instabilen Relativ-Drehlagen des Rotors
des Permanentmagnetmotors ihres Einflusses auf die gewünschte Einfädelposition des
Fadenführelementes zu entledigen. Die erwähnte Drehpositionierung mittels einer Positionsvorrichtung
nur des Stators im Gehäuse ist die erste Möglichkeit. Alternativ oder additiv kann
auch eine Drehpositionierung zwischen dem Rotor und der Motorwelle vorgenommen werden,
um die gewünschte Einfädelposition des Fadenführelementes im Zusammenspiel mit einer
stabilen Relativ-Drehlage des Rotors herzustellen, und alternativ oder additiv auch
durch eine Drehpositionierung des Fadenführelements relativ zur Motorwelle. Die auszuwählende
Möglichkeit richtet sich nach den baulichen Gegebenheiten im Fadenliefergerät.
[0009] Zweckmäßig wird am Stator wenigstens eine Eingriffsstelle vorgesehen, an der ein
Eingriffselement des Gehäuses zum Angriff bringbar ist, um den Stator so im Gehäuse
zu drehpositionieren, dass eine der stabilen Relativ-Drehlagen mit der Einfädelposition
des Fadenführelements korreliert.
[0010] Herstellungstechnisch einfach ist die Eingriffsstelle eine Vertiefung oder Längsnut
im Außenumfang des Stators. Ein Vorsprung im Gehäuse wird zum Eingriff mit dieser
Eingriffsstelle gebracht Zweckmäßigerweise wird eine Passschraube eingedreht, die
die Positionierung des Stators sicherstellt.
[0011] Aus Montagegründen sollte das Eingriffselement an der Gehäuseunterseite vorgesehen
werden. Auf diese Position des Eingriffselements im Gehäuse abgestimmt wird die jeweilige
Eingriffsstelle am Stator im Hinblick auf die Drehwinkel des Rotors bei seiner stabilen
Relativ-Drehlagen platziert.
[0012] Da der Rotor mehrere stabile Relativ-Drehlagen innerhalb einer vollen Umdrehung hat,
ist es zweckmäßig, eine der Anzahl der Polpaare des Stators entsprechende Anzahl von
Eingriffsstellen Ober den Umfang zu verteilen und davon eine wahlweise zum Drehpositionieren
des Stators mittels des Eingriffselements zu nutzen.
[0013] Die Einfädeleinrichtung kann, wie an sich bekannt, eine in einem gehäusefesten Ausleger
vorgesehene Führung für entweder eine Einfädelnadel oder einen Einfädelluftstrom sein.
In der Soll-Drehposition der Motorwelle ist dann der Auslass eines das Fadenführelement
bildenden Wickelrohrs der Motorwelle auf die Führung ausgerichtet, wenn der Rotor
des stromlosen Permanentmagnetmotors eine bestimmte seiner stabilen Relativ-Drehlagen
eingenommen hat.
[0014] Bei einem Permanentmagnetmotor sind in der Steuerungselektronik mit relativ geringern
Aufwand Drehwinkel-lnformationen des Rotors vorhanden, die nutzbar sind, um beim Anhalten
des Permanentmagnetmotors über eine Motorstopproutine den Rotor in die mit der Soll-Drehposition
der Motorwelle korrelierende stabile Retativ-Drehlage einzustellen.
[0015] Alternativ oder additiv kann auch das Positionssignal eines Drehpositionssensors
des Fadenliefergeräts genutzt werden, das der Motorsteuerung das Erreichen der Einfädelposition
des Fadenführelements bestätigt.
[0016] Anhand der Zeichnung werden Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt eines Fadenliefergeräts mit einem Permanentmagnetmotor, und
- Fig. 2
- einen Querschnitt des Fadenliefergeräts.
[0017] Ein in den Fig. 1 und 2 gezeigtes Fadenliefergerät F ist beispielsweise ein Schussfaden-Liefergerät
für eine Webmaschine und besitzt eine Ausstattung zum manuellen oder automatisierten
oder halbautomatisierien Einfädeln eines neuen Fadens.
[0018] Das Fadenliefergerät F weist ein massives Gehäuse 1 mit einem gehäusefesten Ausleger
2 auf. In der Unterseite des Auslegers 2 ist als Einfädeleinrichtung T eine Führung
3 vorgesehen, die entweder zum Führen einer Einfädelnadel oder eines einen neuen Faden
durch das Fadenliefergerät F transportierenden Luftstroms nutzbar ist.
[0019] In einem Hohlraum 5 des Gehäuses 1 ist ein Permanentmagnetmotor PM montiert, der
als Antrieb eines Fadenführelements E dient, mit dem ein in Fig. 1 von links einlaufender,
nicht gezeigter Faden durch das Fadenführelement E hindurch bis auf eine Speicherfläche
eines Speicherkörpers D bringbar ist, um einen nicht gezeigten Fadenvorrat zu formen,
aus dem der Faden in Fig. 1 nach rechts zum Verbrauch abgezogen wird.
[0020] Der Permanentmagnetmotor PM besteht aus einem im Gehäuse 1 festgelegten Stator S
und einem Rotor R, der im Stator S auf einer Motorwelle W angebracht ist, die in Lagerungen
4 im Gehäuse drehgelagert ist, und den Speicherkörper D trägt. Im Gehäuse 1 bzw. im
Gehäuseausleger 2 ist eine Steuerungselektronik C für den Permanentmagnetmotor PM
angeordnet, die über eine Verbindung 6 mit dem Permanentmagnetmotor PM verbunden ist
Ferner kann ein Drehpositionssensor H vorgesehen sein, z.B. ein Hallsensor, der im
Gehäuse 1 angeordnet ist und die Drehposition des Fadenführelements E abtastet und
beispielsweise ein Signal generiert und Ober eine Verbindung 9 an die Steuerungselektronik
C übermittelt wenn das Fadenführelement E in der in Fig. 1 gezeigten, auf die Führung
3 der Einfädeleinrichtung T ausgerichteten Einfädelposition angelangt ist.
[0021] Der Speicherkörper D ist auf der Motorwelle W auf nicht gezeigte Weise um deren Achse
X drehbar gelagert Er wird durch im Gehäuse 1 angeordnete Permanentmagneten 7, die
mit im Speicherkörper D angeordneten Permanentmagneten 8 über das Fadenführelement
E hinweg zusammenarbeiten, am Mitdrehen mit der Motorwelle W gehindert (Stationärer
Speicherkörper). Die Motorwelle W ist zumindest in ihrem linken Endabschnitt als Hohlwelle
ausgebildet (nicht gezeigt). Das Fadenführelement E ist in diesem Fall in eine sogenannte
Wickelscheibe integriert und von einem von der Motorwelle W schräg nach außen verlaufenden
Wickelrohr gebildet.
[0022] In Fig. 2 ist der auf der Motorwelle W drehfest angebrachte Rotor R mit einer Bestückung
mehrerer in Umfangsrichtung verteilter, gegebenenfalls unterschiedlich beabstandeter,
Permanentmagneten 11 erkennbar. Der Stator S besitzt in Umfangsrichtung verteilte
Polkeme 12, zwischen denen Hohlräume 13 für nicht gezeigte Windungen oder Wicklungen
vorliegen.
[0023] Aus der magnetischen Zusammenwirkung zwischen den Permanentmagneten 11 und den Polkemen
12, entsteht der Effekt, dass der Rotor R innerhalb einer vollen Umdrehung mehrere
stabile Relativ-Drehlagen DLS und entsprechend viele instabile Relativdrehlagen hat
Aus einer instabilen Drehlage dreht sich der Rotor bei stromlosem Permanentmagnetmotor
PM unkontrolliert in der einen oder der anderen Drehrichtung selbsttätig jeweils bis
in eine stabile Relativ-Drehlage.
[0024] Eine stabile Relativ-Drehlage ist mit den beiden zueinander weisenden Pfeilen bei
DLS angedeutet In dieser stabilen Relativ-Drehlage DLS nimmt die Motorwelle W eine
Soll-Drehposition Y ein, in welcher das Fadenführelement E seine mit Z angedeutete
Einfädelposition hat und auf die Führung 3 der Einfädefvorrichtung T ausgerichtet
ist Damit die stabile Relativ-Drehlage DLS und die davon abhängende Soll-Drehposition
Y der Motorwelle mit der Einfädelposition Z des Fadenführelements E korrelieren, ist
in Fig. 2 der Stator S des Permanentmagnetmotors PM in einer ganz bestimmten Drehposition
im Gehäuse 1 festgelegt Zu diesem Zweck sind über den Umfang des Stators verteilt
sind mehrere Eingriffsstellen 14, z.B. Vertiefungen oder Längsnuten, geformt In eine
dieser Eingriffsstellen 14 ist ein Eingriffselement 15 des Gehäuses 1 zum Eingriff
gebracht Das Eingriffselement 15 ist beispielsweise eine Passschraube 16, die durch
eine Gewindebohrung 17 im Gehäuse 1 eingeschraubt wird. Die Gewindebohrung 17 befindet
sich zweckmäßigerweise an der dem Gehäuseausleger 2 in Bezug auf die Achse X diametral
gegenüberliegenden Gehäuseunterseite 10. Von den mehreren Eingriffsstellen 14 kann
wahlweise jede zur Zusammenarbeit mit dem Eingriffselement 15 benutzt werden.
[0025] In Relation zu der auf die Achse X in Fig. 2 gegebenen Lage der Einfädeleinrichtung
T, der Soll-Drehposition Y der Motorwelle W bei auf die Einfädeleinrichtung T ausgerichtetem
Fadenführelement E, der Anordnung der Permanentmagneten 11 am Rotor R und den Positionen
der Polkempaare 12 des Stators S, und schließlich der gewählten Position des Eingriffselements
15 im Gehäuse, sind die Eingriffsstellen 14 so am Umfang des Stators S angeordnet,
dass sich bei ordnungsgemäßem Eingriff zwischen einer Eingriffsstelle 14 und dem Eingriffselement
15 das Fadenführelement E präzise auf die Einfädeleinrichtung T ausgerichtet ist,
wenn auch der Rotor R gleichzeitig eine seiner stabilen Relativ-Drehlagen, zB. DLS,
eingenommen hat.
[0026] Da bei einem Permanentmagnetmotor die Steuerungselektronik C Ober die relative Winkelposition
des Rotors R im Stator S informiert ist, kann eine Motorstopproutine programmiert
sein, mit der zum Anhalten des Permanentmagnetmotors PM der Rotor R genauso weit gedreht
wird, bis er die stabile Relativ-Drehlage DLS erreicht, in der das Fadenführelement
E auf die Einfädeleinrichtung T ausgerichtet ist.
[0027] Alternativ oder additiv kann auch das Bestätigungssignal des in Fig. 1 gezeigten
Drehpositionssensors H als Referenz benutzt werden, um den Rotor R beim Anhalten des
Permanentrnagnetmotors PM bis in eine stabile Drehlage DLS zu drehen und der Sensor
H das Erreichen der Soll-Position Y der Motorwelle W bestätigt, wobei auch dann der
Rotor die vorbestimmte stabile Relativ-Drehlage eingenommen hat.
[0028] In der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform ist die Drehposition des Stators
S so vorbestimmt, dass die vorerwähnten Resultate erzielt werden. Alternativ wäre
es möglich, den Rotor R relativ zur Motorwelle W zu verdrehen und dann festzulegen,
wenn bei gegebener Einbaulage des Stators S und gegebener Einfädelposition Z des Fadenführelements
die gewünschte stabile relative Drehlage DLS des Rotors vorliegt Als weitere Alternative
wäre es möglich, das Fadenführelement E relativ zur Motorwelle W zu verdrehen und
dann festzulegen, wenn bei der vorliegenden Einbaulage des Stators S im Gehäuse 1
die Einfädelposition Z bei einer stabilen relativen Drehlage des Rotors R erreicht
ist.
1. Fadenliefergerät (F), mit einem einen Elektromotor enthaltenden Gehäuse (1), in dem
der Stator (S) undrehbar und der Rotor (R) auf einer drehbar gelagerten Motorwelle
(W) angeordnet sind, mit einem an der Motorwelle (W) festgelegten, um die Achse (X)
der Motorwelle (W) drehbaren Fadenführelement (E), und mit einer gehäusefesten Einfädeleinrichtung
(T), der in einer auf das Gehäuse (1) bezogenen Soll-Drehposition (Y) der Motorwelle
(W) das Fadenführelement (E) räumlich zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor ein Permanentmagnetmotor (PM) mit Wicklungen tragenden Polkemen
(13) im Stator (S) und Permanentmagneten (11) im Rotor (R) ist, der in stromlosem
Zustand durch Magnetkräfte bedingt stabile und instabile Relativ-Drehlagen des Rotors
(R) im Stator (S) aufweist, und dass der Stator (S), der Rotor (R) und das Fadenführelement
(E) bezogen auf die Achse (X) relativ zum Gehäuse (1) so angeordnet sind, dass in
einer der stabilen Relaüvdrehlagen (DLS) des Rotors (R) die Motorwelle (W) die Soll-Drehposition
(Y) einnimmt
2. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei fester Zuordnung zwischen der Motorwelle (W) und dem Rotor (R) und dem Fadenführelement
(E) ausschließlich die Drehposition des Stators (S) im Gehäuse (1) auf die Soll-Drehposition
(Y) abgestimmt ist.
3. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Gehäuse (1) und dem Stator (S) und/oder zwischen dem Rotor (R) und der
Motorwelle (W) und/oder zwischen der Motorwelle (W) und dem Fadenführelement (E) eine
form- und/oder kraftschlüssige Dreh-Positioniervorrichtung (P) vorgesehen ist.
4. Fadeliefergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator (S) wenigstens an einer Umfangsposition eine Eingriffsstelle (14) aufweist,
und dass das Gehäuse (1) ein mit der Eingriffsstelle zum Drehpositionieren des Stators
(S) in Eingriff bringbares Eingriffselement (15) aufweist
5. Fadenliefergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsstelle (14) eine Vertiefung oder Längsnut im Außenumfang des Stators
(S) und das Eingriffselement (15) ein Vorsprung, vorzugsweise eine Pass-Schraube (16),
im Gehäuse (1) ist
6. Fadenliefergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffselement (15) von der in Bezug auf die Achse (X) dem Gehäuseausleger
(2) abgewandten Gehäuseunterseite (10) aus zugänglich ist
7. Fadenliefergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Stator (S) eine der Anzahl der Polkempaare (13) entsprechende Anzahl von Eingriffsstellen,(14)
mit gleichen Umfangsabständen vorgesehen ist, und dass das Eingriffselement (15) wahlweise
in eine der Eingriffsstellen (14) zum Eingriff bringbar ist
8. Fadenliefergerät nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfädeleinrichtung (T) eine in einem gehäusefesten Ausleger (2) vorgesehene
Führung (3) ist, auf die in der Soll-Drehposition (Y) der Auslass eines Fadenführelements
(E) an der Motorwelle (W) bildenden Wickelrohrs ausgerichtet ist
9. Fadenliefergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der einen Mikroprozessor enthaltenden Steuerungselektronik (C) des Permanentmagnetmotors
(PM) fortlaufend Drehwinkelinformationen des Rotors (R) bereitstellbar sind, und dass
die Steuerungselektronik (C) eine programmierte Motorstopp-Routine zum Anhalten des
Rotors (R) in der mit der Soll-Drehposition (Y) der Motorwelle (W) korrelierenden
stabilen Drehlage (DLS) aufweist.
10. Fadenliefergerät nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (1) für die Motorwelle (W) und/oder das Fadenführelement (E) ein Drehpositionssensor
(H), z.B. ein Hall-Sensor, vorgesehen und mit der Steuerungselektronik (C) des Permanentmagnetmotors
(PM) signalübertragend verbunden ist, mit dem ein Referenzsignal zum Anhalten des
Rotors (R) in der mit der Soll-Drehposition (Y) der Motorwelle (W) korrelierenden
stabilen Drehlage (DLS) generierbar ist
1. Yarn feeding device (F), comprising a housing (1) containing an electric motor, in
which housing the stator (S) is provided such that it cannot be rotated while the
rotor (R) is provided on a rotatably supported motor shaft (W), a yarn guiding element
(E) fixed to the motor shaft for rotation about the axis (X) of the motor shaft (W),
and a threading assembly (T) fixed to the housing to which the yarn guiding element
(E) is associated in spatial relation in a target rotary position (Y) of the motor
shaft (W), the target rotary position (Y) being related to the housing (1), characterised in that the electric motor is a permanent magnet motor (PM) having pole cores (13) in the
stator (S), the pole cores (13) carrying windings, and having permanent magnets (11)
in the rotor (R), that the permanent magnet motor (M) has a stable and unstable relative
rotational positions of the rotor (R) in the stator (S) caused by magnet forces in
a de-energised state, and that the stator (S), the rotor (R) and the yarn guiding
element (E) in relation to the axis (X) are provided relative to the housing (1) such
that in one of the stable relative rotary positions (DLS) of the rotor (R) the motor
shaft (W) occupies the target rotary position (Y).
2. Yarn feeding device according to claim 1, characterised in that in case of a fixed interrelation between the motor shaft (W) and the rotor (R) and
the yarn guiding element (E) exclusively the rotary position of the stator (S) in
the housing (1) is set to the target rotary position (Y).
3. Yarn feeding device according to claim 1, characterised in that a form fit and/or force fit rotary positioning device (E) is provided between the
housing (1) and the stator (S) and/or between the rotor (R) and the motor shaft (W)
and/or between the motor shaft (W) and the yarn guiding element (E), respectively.
4. Yarn feeding device according to claim 2, characterised in that the stator (S) has in at least one circumferential location an engagement portion
(14), and that the housing (1) has an engaging element (15) which is engageable into
the engagement portion for the rotary positioning of the stator (S).
5. Yarn feeding device according to claim 4, characterised in that the engagement portion (14) is a depression or a longitudinal groove in the outer
peripheral of the stator (S), and that the engagement element (15) is a projection,
preferably a set screw (16) in the housing (1).
6. Yarn feeding device according to claim 4, characterised in that there is provided access to the engagement element (15) at the housing lower side
(10) which is opposite to the housing bracket (2) in relation to the axis (X).
7. Yarn feeding device according to claim 4, characterised in that a number of engagement portions (14) corresponding to the number of the pole core
pairs (13) is provided with equal circumferential interspaces at the stator (S), and
that the engagement element (15) is engageable selectively into one of the engagement
portions (14).
8. Yarn feeding device as in at least one of the preceding claims, characterised in that the threading assembly (T) is a guidance (3) provided within a bracket (2) fixed
to the housing, and that the exit of a winding tube forming the yarn guiding element
(E) at the motor shaft (W) is aligned in the target rotary position (Y) with the guidance
(3).
9. Yarn feeding device according to claim 1, characterised in that in the control electronics (C) of the permanent magnet motor (PM), the control electronics
(C) containing a microprocessor, a rotational angle information of the rotor (R) continuously
are provided, and that the control electronics (C) has a programmed motor stop routine
for stopping the rotor (R) in that stable rotary position (DLS) which is correlated to the target rotary position (Y)
of the motor shaft (W).
10. Yarn feeding device as in at least one the preceding claims, characterised in that a rotary position sensor (H), e.g. a Hall sensor, is provided in the housing (1) for
the motor shaft (W) and/or for the yarn guiding element (E), that the rotary position
sensor (H) has a signal transmission connection with the control electronics (C) of
the permanent magnet motor (PM), and that a reference signal can be generated by the
rotary position sensor (H) for stopping the rotor (R) in the stable rotary position
(DLS) which is correlated to the target rotary position (Y) of the motor shaft (W).
1. Dispositif fournisseur de fil (F), avec un bâti (1) contenant un moteur électrique,
dans lequel le stator (S) est disposé de manière non rotative et le rotor (R) est
disposé sur un arbre (W) de moteur monté de manière rotative, avec un élément guide
- fil (E) placé sur l'arbre (W) du moteur, de manière à tourner autour de l'axe (X)
de l'arbre (W) du moteur, et avec un dispositif d'enfilage (T) fixé au bâti (1) avec
lequel est coordonné spatialement l'élément guide - fil (E) dans une position de rotation
prescrite (Y) de l'arbre (W) du moteur par rapport au bâti (1 ), caractérisé en ce que le moteur électrique est un moteur à aimant permanent (PM) avec des noyaux polaires
(13) portant des enroulements dans le stator (S) et des aimants permanents (11) dans
le rotor (R), qui présente à l'état sans courant des positions relatives stables et
instables du rotor (R) dans le stator (S) qui sont déterminées par les forces magnétiques
et en ce que le stator (S), le rotor (R) et l'élément guide - fil (E) sont disposés par rapport
à l'axe (X) et au bâti (1) de telle manière dans une des positions de rotation relatives
stables (DLS) du rotor (R), l'arbre (W) du moteur prenne la position de rotation prescrite
(Y).
2. Dispositif fournisseur de fil selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'en cas de coordination fixe entre l'arbre (W) du moteur, le rotor (R) et l'élément
guide - fil (E), seule la position rotatoire du stator (S) dans le bâti (1) est accordée
avec la position de rotation prescrite (Y).
3. Dispositif fournisseur de fil selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'entre le bâti (1) et le stator (S) et / ou entre le rotor (R) et l'arbre (W) du moteur
et/ ou entre l'arbre (W) du moteur et l'élément guide - fil (E), il est prévu un dispositif
de positionnement rotatoire (P) par liaison de forme et / ou par liaison de force.
4. Dispositif fournisseur de fil selon la revendication 2, caractérisé en ce que le stator (S) présente au moins dans une position périphérique un point d'engagement
(14) et en ce que le bâti (1) présente un élément d'engagement (15) pouvant être mis en prise avec
le point d'engagement pour le positionnement rotatoire du stator (S).
5. Dispositif fournisseur de fil selon la revendication 4, caractérisé en ce que le point d'engagement (14) est une encoche ou une rainure longitudinale dans la périphérie
extérieure du stator (S) et l'élément d'engagement (15) est une protubérance, de préférence
un boulon calibré (16), dans le bâti (1).
6. Dispositif fournisseur de fil selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément d'engagement (15) est accessible à partir du côté inférieur (10) du bâti
opposé à l'étrier (2) du bâti par rapport à l'axe (X).
7. Dispositif fournisseur de fil selon la revendication 4, caractérisé en ce que sur le stator (S), un nombre de points d'engagement (14) correspondant au nombre
de paires de noyaux polaires (13) est prévu à des distances périphériques égales et
en ce que l'élément d'engagement (15) peut être mis en prise sélectivement avec un des points
d'engagement (14).
8. Dispositif fournisseur de fil selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif d'enfilage (T) est un guidage (3) prévu dans un étrier 2 fixé sur le
bâti, guidage sur lequel la sortie d'un tube enroulé formant l'élément guide - fil
(E) sur l'arbre (W) du moteur est alignée dans la position de rotation prescrite (Y).
9. Dispositif fournisseur de fil selon la revendication 1, caractérisé en ce que des informations sur l'angle de rotation du rotor (R) sont disponibles en continu
dans l'électronique de commande (C) du moteur à aimant permanent (PM) qui contient
un microprocesseur et en ce que l'électronique de commande (C) présente une routine programmée d'arrêt du moteur
pour arrêter le rotor (R) dans la position de rotation stable (DLS) en corrélation
avec la position de rotation prescrite (Y) de l'arbre (W) du moteur.
10. Dispositif fournisseur de fil selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un capteur (H) de position de rotation, par exemple un capteur Hall, est prévu pour
l'arbre (W) du moteur et / ou l'élément guide - fil (E) dans le bâti (1 ) et est relié
à l'électronique de commande (C) du moteur à aimant permanent (PM) de manière à transmettre
des signaux, et en ce qu'il peut générer un signal de référence pour arrêter le rotor (R) dans la position
de rotation stable (DLS) en corrélation avec la position de rotation prescrite (Y)
de l'arbre (W) du moteur.

