TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gerüstsystem mit zumindest zwei Hohlprofilstäben,
die als Vertikalstiele des Gerüstsystems ausgebildet sind oder als Vertikalstiele
der Gerüstrahmen des Gerüstsystems ausgebildet sind, wobei die Hohlprofilstäbe jeweils
einen oberen Endbereich und einem unteren Endbereich, einen definierten Außendurchmesser
und eine Wandstärke aufweisen, der Außendurchmesser des oberen Endbereichs gegenüber
dem Außendurchmesser des unteren Endbereichs verringert ist, derart dass mehrere Hohlprofilstäbe
aufeinandersteckbar sind und der obere Endbereich eines ersten Hohlprofilstabes im
gesteckten Zustand in den unteren Endbereich eines zweiten Hohlprofilstabes bis zu
einem Anschlag eingeführt ist und zwischen Außenwand des oberen Endbereichs und Innenwandung
des unteren Endbereichs ein zulässiges Spaltmaß vorhanden ist, und der untere Endbereich
des zumindest eines zweiten Hohlprofilstabes zumindest bereichsweise eine Querschnittsverjüngung
aufweist.
STAND DER TECHNIK
[0002] In dem seit Jahrzehnten bewährten Gerüstsystem LAYHER-Blitz-Gerüst werden derartige
Hohlprofilstäbe als Vertikalstiele von Gerüstrahmen verwendet. Zur Montage des Gerüsts
werden die Gerüstrahmen in einfacher Art und Weise aufeinander-gesteckt und durch
Gerüstbeläge und Diagonalen in Längsrichtung stabilisiert.
[0003] Derartige Hohlprofilstäbe sind in einer sehr großen Anzahl im Einsatz. Die Wandstärke
derartiger bekannter Hohlprofilstäbe im Rahmen des beschriebenen Gerüstsystems beträgt
3,2 mm (Millimeter). Als Material wird beispielsweise Stahl St37 eingesetzt.
[0004] Die Größe des Spiels zwischen den aufeinandergesteckten Gerüstrahmen hat einen wesentlichen
Einfluss auf die Tragfähigkeit des Gesamtsystems, da der sich aus dem Spiel ergebende
Knickwinkel zwischen den einzelnen Steckelementen in das statische Modell eingeht.
[0005] Die
CH 659 282 A als nächstliegender Stand der Technik offenbart ein Profilstab für ein Systemgerüst
mit einem oberen Endbereich und einem unteren Endbereich, wobei der obere Endbereich
gegenüber dem unteren Endbereich einen verringerten Außendurchmesser aufweist. Übereinander
angeordnete Hohlprofilstäbe können aufeinander gesteckt werden, in dem der obere Endbereich
in den unteren Endbereich eingeführt wird. Der untere Endbereich weist punktförmige
Eindrückungen im oberen und unteren Randbereich auf, die im eingesteckten Zustand
am oberen Endbereich punktweise anliegen. Dieses Dokument offenbart alle technischen
Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0006] In der
DE 196 30 225 A ist ein Rohrsystem beschrieben, bei dem die Rohre einen unteren Endbereich aufweisen,
der eine konstante umlaufende Querschnittsaufweitung aufweist. In diese Querschnittsaufweitung
kann ein oberer Endbereich eines darunter angeordneten Rohres eingeführt werden, wobei
der obere Endbereich in Längsrichtung verlaufende, streifenförmige Querschnittsaufweitungen
aufweist. An der Innenseite des oberen Endbereichs ist eine weitere L-förmige Austülpung
vorhanden, die mit einer streifenförmigen Querschnittsaufweitung in deren Endbereich
eine bajonettartige Verbindung formt.
[0007] In der
DE 195 47 382 ist eine Kupplung für die Verbindung von stabförmigen Teilen offenbart, bei der ein
zylinderförmiger Dorn eines ersten Verbindungselements in eine zylindrische Ausnehmung
eines zweiten Verbindungselements eingreift. In dem zweiten Verbindungselement ist
innenseitig ein Ring vorgesehen, dessen Außendurchmesser etwa dem Innendurchmesser
des zweiten Verbindungsteils entspricht und dessen Innendurchmesser in etwa den Durchmesser
des Dorns entspricht.
[0008] Die
DE 78 03 180 offenbart diese Druckschrift eine Steckvorrichtung zur Verbindung von Gerüstteilen,
bei der in eine Einstecköffnung eines Gerüstteils ein Zapfen eines weiteren Gerüstteils
eingesteckt wird. Am freien Ende des Zapfens ist eine Kappe aus elastischem Material
vorhanden, deren größte äußere Abmessungen im Querschnitt größer sind als der lichte
Querschnitt der zugehörigen Einstecköffnung.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0009] Ausgehend von dem genannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die
Aufgabe beziehungsweise das technische Problem zugrunde, ein Gerüstsystem mit Hohlprofilstäben
als Vertikalstiele anzugeben, das wirtschaftlich hergestellt werden kann, eine hohe
Tragsicherheit gewährleistet, ein geringes Gewicht aufweist, die einfache und schnelle
Montage beziehungsweise Demontage wie bei dem bekannten Gerüstsystem beibehält und
gleichzeitig kompatibel mit den bereits vorhandenen sich im Einsatz befindlichen Hohlprofilstäben/Gerüstrahmen
ausgebildet ist.
[0010] Das erfindungsgemäße Gerüstsystem ist durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs
1 gegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
[0011] Das erfindungsgemäße Gerüstsystem der eingangs genannten Art zeichnet sich demgemäß
dadurch aus, dass der zumindest eine zweite Hohlprofilstab unter Beibehaltung des
definierten Außendurchmessers eine gegenüber dem einen ersten Hohlprofilstab des Systemgerüsts
eine verringerte Wandstärke und eine höhere Materialfestigkeit aufweist, wobei die
Querschnittsverjüngung so ausgebildet ist, dass sich zwischen der Innenwandung des
unteren Endbereiches im Bereich der Querschnittsverjüngung bei aufeinander gesteckten
Hohlprofilstäben und der Außenwandung des oberen Einsteckbereiches des aufgesteckten
Hohlprofilstabes das zulässige Spaltmaß oder ein kleineres Spaltmaß ergibt.
[0012] Die Querschnittsverjüngung kann hierbei entweder durch Kalt- und/oder Warmverformung
hergestellt sein. Als Kaltverformung kommt insbesondere Prägung oder Stauchung in
Betracht.
[0013] Durch das erfindungsgemäße Gerüstsystem ist es möglich, gegenüber den seither verwendeten
Hohlprofilstäben einen Stab - bei gleichem Außendurchmesser - mit geringerem Wandungsdurchmesser
einzusetzen, wobei insbesondere höhere Materialfestigkeiten zum Einsatz kommen. Gerade
der jeweils aufeinandergesteckte Endbereich der Hohlprofilstäbe beeinflusst die Tragfestigkeit
des gesamten Gerüstsystems. Ein Spiel im Bereich dieser Stöße wird durch das Vorsehen
der Querschnittsverjüngung bei der gemischten Montage von bekannten Hohlprofilstäben
mit den erfindungsgemäßen Hohlprofilstäben zuverlässig auf ein Mindestmaß beschränkt.
Die Einfachheit der Herstellung und der Montage beziehungsweise Demontage wird beibehalten.
Durch die Verringerung der Wandstärke reduziert sich das Gewicht deutlich. Dies führt
zu Kosteneinsparungen und erleichtert für den Gerüstbauer die Montage beziehungsweise
Demontage. Auch bei der Vermischung mit bekannten Hohlprofilstäben im Rahmen eines
Gerüstsystems werden so problemlos die Tragfestigkeiten der mit den bekannten Hohlprofilstäben
aufgebauten Gerüstsysteme erreicht.
[0014] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Querschnittsverjüngung
derart hergestellt ist, dass in den unteren Endbereich ein Dorn, der die Innenkontur
des Hohlprofilstabes mit Querschnittsverjüngung in Negativform aufweist, eingeführt
wird und anschließend über eine am Außenumfang angesetzte Matrix der untere Endbereich
kaltverformt wird. Durch diese Herstellmaßnahme lassen sich die Toleranzwerte wesentlich
verbessern. Üblicherweise weist der vom Rohrhersteller gelieferte Stab Toleranzen
hinsichtlich der Wandstärke, Ovalisierungen und Schweißnahtwulstverdickungen auf.
Durch die dargestellte Herstellungsart können diese Toleranzen deutlich verringert
werden. Dies führt sogar so weit, dass das seither zulässige Spaltmaß bei aufeinandergesteckten
Hohlprofilstäben weiter verringert werden kann, was die Tragfähigkeit des gesamten
Gerüstsystems deutlich erhöht.
[0015] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerüstsystems zeichnet sich
dadurch aus, dass die Querschnittsverjüngung als in Längsrichtung verlaufende streifenförmige
Eindrückung ausgebildet ist, wobei diese Eindrückung bevorzugt in Umfangsrichtung
rasterförmig, insbesondere nach einem Umfangswinkel von jeweils 90° (Altgrad) angeordnet
ist. Der Umfangswinkel kann beispielsweise auch 60° oder 45° betragen oder noch kleiner
gewählt werden. Dadurch, dass die Eindrückung in vorteilhafter Art und Weise über
die gesamte Länge des unteren Endbereiches vorhanden ist, wird das Spiel auf ein Minimum
reduziert und gleich-zeitig eine hohe Traglast gewährleistet.
[0016] Eine alternative Weiterbildung, die ebenfalls ein nahezu spielfreies Anschließen
der oberen beziehungsweise unteren Endbereiche benachbarter Hohlprofilstäbe gewährleistet,
zeichnet sich dadurch aus, dass die Querschnittsverjüngung als punktförmige Eindrückung
ausgebildet ist, die bevorzugt umfangsmäßig und/oder in Längsrichtung des Hohlprofilstabes
rasterförmig vorhanden ist. Die punktförmige Eindrückung kann in besonders einfacher
und wirtschaftlicher Weise hergestellt werden. Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt,
die punktförmige Eindrückung in Umfangsrichtung vier-, sechs- oder achtmal vorzusehen.
Eine hinsichtlich der Optimierung der Anzahl der Eindrückungen beim Herstellvor-gang
besonders vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Eindrückungen
lediglich im oberen und unteren Randbereich des unteren Endbereichs vorhanden sind.
[0017] Eine weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass
die Querschnittsverjüngung als zumindest bereichsweise in Umfangrichtung vorhandene
streifenförmige Eindrückung vorhanden ist, die gemäß einer besonders bevorzugten Weiterbildung
als umlaufende ringförmige Eindrückung ausgebildet ist.
[0018] Auch hier ist es möglich, zur Verringerung des Arbeitsaufwandes bei der Herstellung
der Eindrückungen diese lediglich im oberen und unteren Randbereich des unteren Endbereichs
vorzusehen, wodurch ein Spiel im Anschlussbereich zuverlässig minimiert wird und gleichzeitig
eine hohe Traglast gewährleistet werden kann. Die in einer Vielzahl eingesetzten bekannten
Hohlprofilstäbe weisen eine Wandstärke von 3,2 mm auf und sind aus Stahl St37. Mit
dem erfindungsgemäßen Gerüstsystem ist es möglich, die Wandstärke der Hohlprofilstäbe
bevorzugt auf 2,7 mm zu reduzieren, ohne die Tragfähigkeit der aus den Hohlprofilstäben
herge-stellten Gerüstrahmen zu verringern. So kann im erfindungsgemäßen Gerüstsystem,
bereits bekannte Hohlprofilstäbe mit weiteren Hohlprofilstäben mit einer verringerten
Wandstärke und einer höheren Materialfestigkeit vermischt montiert werden ohne dass
die Montagefreundlichkeit darunter leidet oder die Traglast reduziert wird. Ein Gerüstrahmen
mit zwei parallel beabstandeten Vertikalstielen, die unterhalb des oberen Endbereichs
durch einen Querriegel und im unteren Bereich durch einen Querstab verbunden sind,
zeichnet sich dadurch aus, dass als Vertikalstiel ein Hohlprofilstab der oben beschriebenen
Art verwendet wird. Dadurch ist beispielsweise eine Gewichtsreduzierung des Rahmengewichts
gegenüber dem aus dem LAYHER-Blitz Gerüst bekannten Gerüstrahmen um zirka 2 kg (Kilogramm)
möglich, ohne dass die Traglast darunter leidet.
[0019] Weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung ergeben sich durch die in den
Ansprüchen ferner aufgeführten Merkmale sowie durch die nachstehend angegebenen Ausführungsbeispiele.
Die Merkmale der Ansprüche können in beliebiger Weise miteinander kombiniert werden,
insoweit sie sich nicht offensichtlich gegenseitig ausschließen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0020] Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben
werden im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Beispiele näher beschrieben
und erläutert. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale können
einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt
werden. Es zeigen:
Fig. 1 schematische Seitenansicht von Gerüstrahmen mit als Hohlprofilstäbe ausgebildeten
Vertikalstielen, übereinander angeordnet, jedoch in auseinandergezogenem Zustand,
Fig. 2 schematischer Schnitt durch den Endbereich bei ineinandergesteckten Hohlprofilstäben,
Fig. 3a schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Gerustsystems, Details
E gemäß Fig. 1,
Fig. 3b schematischer Querschnitt entlang Schnittführung I-I gemäß Fig. 3a,
Fig. 4a schematische Seitenansicht eines Beispiels aus dem Stand der Technik, gemäß
Details E gemäß Fig. 1,
Fig. 4b schematischer Querschnitt entlang Schnittführung II-II gemäß Fig. 4a,
Fig. 5a schematische Seitenansicht eines weiteren Beispiels aus dem Stand der Technik,
gemäß Details E gemäß Fig. 1,
Fig. 5b schematischer Querschnitt entlang Schnittführung III-III gemäß Fig. 5a und
Fig. 5c schematischer Querschnitt des Details A in Fig. 5b. WEGE ZUM AUSFÜHREN DER
ERFINDUNG
[0021] Die in Fig. 1 in einer Seitenansicht dargestellten drei Gerüstrahmen 50 eines Gerüstsystems
weisen einen prinzipiell bekannten konstruktiven Aufbau auf. Es sind zwei als Hohlprofilstäbe
10 ausgebildete, beabstandete Vertikalstiele als Rundrohrprofile vorhanden, die im
oberen Bereich über einen oberen Querriegel 14 miteinander verbunden sind. Im Eckbereich
zwischen Querriegel 14 und Hohlprofilstab 10 ist jeweils ein Knotenblech 18 eingeschweißt.
Jeder Hohlprofilstab 10 weist über den oberen Querriegel 14 hinausgehend einen oberen
Endbereich 20 auf, der gegenüber dem restlichen Profilstabbereich einen verringerten
Außendurchmesser aufweist derart, dass dieser obere Endbereich 20 in einen unteren
Endbereich 22 des jeweils darüber befindlichen Gerüstrahmens 50 eingeführt werden
kann. Die unteren End-bereiche 22 zweier Hohlprofilstäbe 10 eines Gerüstrahmens 50
sind ebenfalls durch einen unteren Querstab 16 miteinander verbunden. Dadurch ist
konstruktiv insgesamt ein Rahmenaufbau gegeben.
[0022] In Fig. 1 ist die Länge des oberen Endbereichs 20 mit EO und die des unteren Endbereichs
22 mit EU angegeben. Beide Längen sind im Wesentlichen gleich groß. Der untere Endbereich
22 wird bei der Montage auf den oberen Endbereich 20 des darunter befindlichen Hohlprofilstabes
10 beziehungsweise Gerüstrahmens 50 bis zu einem unterhalb des oberen Endbereichs
20 vorhandenen Anschlag 24 des Hohlprofilstabes 10 aufgesteckt.
[0023] Fig. 2 zeigt schematisch entlang der Schnittführung A-A im Detail E gemäß Fig. 1
den ineinandergesteckten Zustand eines oberen Endbereichs 20 und eines unteren Endbereichs
22, wobei von der Geometrie her von einem Hohlprofilstab 10 mit einem vorgegebenen
Außendurchmesser DA im Stablängsbereich und einem vorgegebenen (verringerten) Außendurchmesser
DR im oberen Endbereich 22 ausgegangen ist, der jeweils bestimmt beziehungsweise festgelegt
ist durch den bereits bekannten, am Markt befindlichen Hohlprofilstab.
[0024] Wird nunmehr ein Hohlprofilstab 10 eingesetzt, der gegenüber den bekannten Hohlprofilstäben
eine geringere Wandstärke t aufweist, wobei aus Kompatibilitätsgründen der Außendurchmesser
DA und der Außendurchmesser DR beibehalten werden, entsteht im Einsteckbereich E ein
vergrößerter Spalt SS zwischen der Innenwandung des unteren Endbereiches 22 und der
Außenwandung des oberen Endbereiches 20. Dieser Spalt SS hätte normalerweise ein vergrößertes
Spiel zur Folge und würde insgesamt dazu führen, dass die Geometrie und Traglast des
gesamten Gerüstsystems negativ beeinflusst wird.
[0025] Die Beibehaltung der Außendurchmesser des bekannten Gerüstsystems gewährleistet,
dass auch im unteren Endbereich - trotz der Querschnittsverjüngung - die üblichen
Rohr-Kupplungselemente zum Anschluss weiterer Gerüststäbe, zum Beispiel Diagonalen,
verwendet werden können.
[0026] Erfindungsgemäß werden diese negativen Auswirkungen dadurch beseitigt, dass im unteren
Endbereich 22 Querschnittsverjüngungen vorgesehen sind, wie in Figuren 3a und 3b dargestellt.
[0027] Gemäß Fig. 3a ist in einer ersten Ausführungsform die Querschnittsverjüngung 30.1
als in Längsrichtung, im Wesentlichen über die gesamte Länge EU des unteren Endbereichs
22 verlaufender Längsstreifen 30.1 ausgebildet, dessen Eindrückung so groß gewählt
ist, dass eine zulässige Spaltbreite S erreicht wird. In Umfangsrichtung ist der Längsstreifen
30.1 jeweils um 90° (Altgrad) versetzt vorhanden.
[0028] Ein im Stand der Technik bekanntes Beispiel ist in Fig. 4 dargestellt. Die Querschnittsverjüngung
ist hierbei als umlaufende ringförmige Eindrückung 30.2 ausgebildet, die jeweils am
oberen Randbereich und unteren Randbereich des unteren Endbereichs 22 vorhanden ist.
Auch hier ist die ringförmige Eindrückung so ausgebildet, dass zwischen der Innenwandung
der ringförmigen Eindrückung 30.2 bei eingestecktem oberen Endbereich 20 und der Innenwandung
des darunter befindlichen Hohlprofilstabes 10 ein zulässiges Spaltmaß S vorhanden
ist.
[0029] Ein im Stand der Technik bekanntes weiteres Beispiel ist in den Figuren 5a und 5b
dargestellt. Die Querschnittsverjüngung ist als punktförmige Eindrückung 30.3 dargestellt,
die sowohl im oberen Rand-bereich als auch im unteren Randbereich des unteren Endbe-reichs
22 umfangsmäßig in einem Raster von jeweils 90° vor-handen ist. Auch hier ist die
Eindrücktiefe der punktförmigen Vertiefung 30.3 so gewählt, dass zwischen deren Innenwandung
und der Außenwandung des oberen Endbereichs 20 des unterseitigen Hohlprofilstabes
10 ein zulässiges Spaltmaß vorhanden ist.
[0030] Die dargestellten Querschnittsverjüngungen stellen lediglich beispielhafte Ausführungsformen
dar. Als Querschnittsverjüngungen kommen sämtliche Lösungen in Betracht, die ein zulässiges
Spaltmaß S herstellen und trotzdem einen einfachen Aufsteckvorgang benachbarter Hohlprofilstäbe
10 beziehungsweise Gerüstrahmen 50 gewährleisten.
[0031] Durch die bevorzugte Herstellung der Querschnittsverjüngung über einen eingeführten
Dorn und außenseitig pressender Matrix lassen sich wesentlich bessere Toleranzen erzielen
als bisher. Dies führt dazu, dass das bisher zulässige Spaltmaß S noch weiter unterschritten
werden kann, was sich positiv auf die Traglast des Gerüstsystems auswirkt.
1. Gerüstsystem mit zumindest zwei Hohlprofilstäben (10), die als Vertikalstiele des
Gerüstsystems ausgebildet sind oder als Vertikalstiele der Gerüstrahmen (50) des Gerüstsystems
ausgebildet sind, wobei die Hohlprofilstäbe (10) jeweils einen oberen Endbereich (20)
und einem unteren Endbereich (22), einen definierten Außendurchmesser (DA) und eine
Wandstärke (t) aufweisen, der Außendurchmesser (DR) des oberen Endbereichs (20) gegenüber
dem Außendurchmesser (DA) des unteren Endbereichs (22) verringert ist, derart dass
mehrere Hohlprofilstäbe (10) aufeinandersteckbar sind und der obere Endbereich (20)
eines ersten Hohlprofilstabes (10) im gesteckten Zustand in den unteren Endbereich
(22) eines zweiten Hohlprofilstabes (10) bis zu einem Anschlag (24) eingeführt ist
und zwischen Außenwand des oberen Endbereichs (20) und Innenwandung des unteren Endbereichs
(22) ein zulässiges Spaltmaß (S) vorhanden ist, und der untere Endbereich (22) des
zumindest eines zweiten Hohlprofilstabes (10) zumindest bereichsweise eine Querschnittsverjüngung
(30.1) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der zumindest eine zweite Hohlprofilstab (10) unter Beibehaltung des definierten
Außendurchmessers (DA) eine gegenüber dem einen ersten Hohlprofilstab (10) des Systemgerüsts
eine verringerte Wandstärke (t) und eine höhere Materialfestigkeit aufweist, wobei
- die Querschnittsverjüngung (30.1) so ausgebildet ist, dass sich zwischen der Innenwandung
des unteren Endbereiches (22) im Bereich der Querschnittsverjüngung (30.1) bei aufeinander
gesteckten Hohlprofilstäben (10) und der Außenwandung des oberen Einsteckbereiches
(20) des aufgesteckten Hohlprofilstabes (10) das zulässige Spaltmaß (S) oder ein kleineres
Spaltmaß ergibt.
2. Gerüstsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Querschnittsverjüngung (30.1, ...) durch Kalt- und/oder Warmverformung hergestellt
ist.
3. Gerüstsystem nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Querschnittsverjüngung (30.1, ...) durch Prägung hergestellt ist.
4. Gerüstsystem nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Querschnittsverjüngung durch Stauchung hergestellt ist.
5. Gerüstsystem nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Querschnittsverjüngung derart hergestellt ist, dass in den unteren Endbereich
ein Dorn eingeführt wird, der die Innenkontur des Hohlprofilstabes (10) mit Quer-schnittsverjüngung
in Negativform aufweist, und anschließend über eine am Außenumfang angesetzte Matrix
der Endbereich kaltverformt wird.
6. Gerüstsystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Querschnittsverjüngung (30.1) als in Längsrichtung des Hohlprofilstabes verlaufende
streifenförmige Eindrückung ausgebildet ist.
7. Gerüstsystem nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Querschnittsverjüngung (30.1) in Umfangsrichtung des Hohlprofilstabes rasterförmig,
insbesondere nach einem Umfangswinkel von jeweils 90° (Altgrad), oder 60° oder 45°
oder kleiner, angeordnet ist.
8. Gerüstsystem nach Anspruch 6 und/oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Querschnittsverjüngung (30.1) im Wesentlichen über die gesamte Länge (EU) des
unteren Endbereiches (22) des Hohlprofilstabes (10) verläuft.
9. Gerüstsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Querschnittsverjüngung (30.3) als punktförmige Eindrückung ausgebildet ist.
10. Gerüstsystem nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Querschnittsverjüngung (30.3) umfangsmäßig und/ oder in Längsrichtung des Hohlprofilstabes
(10) rasterförmig angeordnet ist.
11. Gerüstsystem nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Querschnittsverjüngung (30.3) in Umfangsrichtung vier-, sechs- oder achtmal
vorhanden ist.
12. Gerüstsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
- Querschnittsverjüngungen (30.3) im oberen und unteren Randbereich des unteren Endbereichs
(22) des Hohlprofilstabes (10) vorhanden sind.
13. Gerüstsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Querschnittsverjüngung (30.2) als zumindest bereichsweise in Umfangrichtung
des Hohlprofilstabes vorhandene, streifenförmige Eindrückung vorhanden ist.
14. Gerüstsystem nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Querschnittsverjüngung (30.2) als ringförmige Eindrückung ausgebildet ist.
15. Gerüstsystem nach Anspruch 13 und/oder 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Querschnittsverjüngung (30.2) zumindest im oberen und unteren Randbereich des
unteren Endbereichs (22) des Hohlprofilstabes (10) vorhanden ist.
16. Gerüstsystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Wandstärke des Hohlprofilstabes im Bereich zwischen 2,5 bis 3,0 mm (Millimeter)
liegt, insbesondere 2,7 mm (Millimeter) beträgt.
17. Gerüstsystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der Hohlprofilstab aus St52 besteht.
18. Gerüstsystem nach Anspruch 1,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- die Querschnittsverjüngung durch zumindest ein an der Innen-wandung des Hohlprofilstabes
(10) angeordnetes Vorsprungelement ausgebildet ist.
19. Gerüstsystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der Hohlprofilstab (10) als Rundrohrhohlprofil ausgebildet ist.
20. Gerüstsystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Länge (EU) des unteren Endbereiches (22) mit der Querschnittsverjüngung (30.1,
...) im Bereich zwischen 100 mm (Millimeter) und 200 mm liegt, insbesondere 150 mm
beträgt.
21. Gerüstsystem nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der untere Endbereich (22) im Bereich außerhalb der Querschnittsverjüngungen den
definierten Außendurchmesser (DA) aufweist.
1. Scaffolding system with at least two hollow section tubes (10), which are configured
as vertical poles of the scaffolding system or as vertical poles of the scaffold frame
(50) of the scaffolding system, wherein the hollow section tubes (10) each have an
upper end region (20) and a lower end region (22), a defined outer diameter (DA) and
a wall thickness (t), the outer diameter (DR) of the upper end region (20) is smaller
than the outer diameter (DA) of the lower end region (22) so that several hollow section
tubes (10) can be fitted onto one another and the upper end region (20) of a first
hollow section tube (10) in the inserted state is introduced into the lower end region
(22) of a second hollow section tube (10) until reaching a stop (24) and a permissible
gap size (S) is present between the outer wall of the upper end region (20) and the
inner wall of the lower end region (22), and the lower end region (22) of the at least
one second hollow section tube (10) has a tapered cross-section (30.1) at least in
some regions,
characterized in that
- the at least one second hollow section tube (10) whilst retaining the defined outer
diameter (DA) has a reduced wall thickness (t) and a higher material strength compared
with the first hollow section tube (10) of the system frame, wherein
- the tapered cross-section (30.1) is configured so that the permissible gap size
(S) or a smaller gap size is produced between the inner wall of the lower end region
(22) in the region of the tapered cross-section (30.1) when the hollow section tubes
(10) are fitted onto one another, and the outer wall of the upper insert region (20)
of the pushed-on hollow section tube (10).
2. Scaffolding system according to Claim 1,
characterized in that
- the tapered cross-section (30.1,...) is produced by cold-forming and/or heat forming.
3. Scaffolding system according to Claim 2,
characterized in that
- the tapered cross-section (30.1,...) is produced by stamping.
4. Scaffolding system according to Claim 2,
characterized in that
- the tapered cross-section is produced by compression.
5. Scaffolding system according to Claim 2,
characterized in that
- the tapered cross-section is produced so that a peg is inserted into the lower end
region, which peg has the internal contour of the hollow section tube (10) with a
tapered cross-section in negative form, and the end region is then cold-formed via
a matrix placed on the outer circumference.
6. Scaffolding system according to one or more of the preceding claims,
characterized in that
- the tapered cross-section (30.1) is configured as a strip-like indentation running
in the longitudinal direction of the hollow section tube.
7. Scaffolding system according to Claim 6,
characterized in that
- the tapered cross-section (30.1) is arranged in the circumferential direction of
the hollow section tube in grid formation, more particularly according to a circumferential
angle of 90° (degrees), or 60° or 45° or smaller.
8. Scaffolding system according to Claim 6 and/or 7,
characterized in that
- the tapered cross-section (30.1) runs substantially over the entire length (EU)
of the lower end region (22) of the hollow section tube (10).
9. Scaffolding system according to one or more of Claims 1 to 5,
characterized in that
- the tapered cross-section (30.3) is configured as a punctiform indentation.
10. Scaffolding system according to Claim 9,
characterized in that
- the tapered cross-section (30.2) is arranged in grid formation circumferentially
and/or in the longitudinal direction of the hollow section tube (10).
11. Scaffolding system according to Claim 10,
characterized in that
- the tapered cross-section (30.3) is provided four, six or eight times in the circumferential
direction.
12. Scaffolding system according to one or more of Claims 9 to 11,
characterized in that
- tapered cross-sections (30.3) are provided in the upper and lower edge regions of
the lower end region (22) of the hollow section tube (10).
13. Scaffolding system according to one or more of Claims 1 to 5,
characterized in that
- the tapered cross-section (30.2) is provided as a strip-like indentation present
at least in some areas in the circumferential direction of the hollow section tube.
14. Scaffolding system according to Claim 13,
characterized in that
- the tapered cross-section (30.2) is configured as a ring-shaped indentation.
15. Scaffolding system according to Claim 13 and/or 14,
characterized in that
- the tapered cross-section (30.2) is provided at least in the upper and lower edge
region of the lower end region (22) of the hollow section tube (10).
16. Scaffolding system according to one or more of the preceding claims,
characterized in that
- the wall thickness of the hollow section tube lies in the region between 2.5 to
3.0 mm (millimetres), more particularly 2.7 mm (millimetres).
17. Scaffolding system according to one or more of the preceding claims,
characterized in that
- the hollow section tube is made from St52.
18. Scaffolding system according to Claim 1,
characterized in that
- the tapered cross-section is configured by at least one projection element arranged
on the inner wall of the hollow section tube (10).
19. Scaffolding system according to one or more of the preceding claims,
characterized in that
- the hollow section tube (10) is configured as a round tube hollow section.
20. Scaffolding system according to one or more of the preceding claims,
characterized in that
- the length (EU) of the lower end region (22) with the tapered cross-section (30.1,...)
lies in the region between 100 mm (millimetres) and 200 mm, more particularly amounts
to 150 mm.
21. Scaffolding system according to one of more of the preceding claims,
characterized in that
- the lower end region (22) has the defined outer diameter (DA) in the region outside
of the tapered cross-sections.
1. Système d'échafaudage avec au moins deux barres profilées creuses (10) réalisées sous
la forme de tiges verticales du système d'échafaudage ou sous la forme de tiges verticales
du cadre d'échafaudage (50) du système d'échafaudage, les barres profilées creuses
(10) comportant respectivement une zone d'extrémité supérieure (20) et une zone d'extrémité
inférieure (22), un diamètre extérieur (DA) défini et une épaisseur de paroi (t),
le diamètre extérieur (DR) de la zone d'extrémité supérieure (20) étant réduit par
rapport au diamètre extérieur (DA) de la zone d'extrémité inférieure (22), de telle
sorte que plusieurs barres profilées creuses (10) puissent être enfilées les unes
sur les autres et que la zone d'extrémité supérieure (20) d'une première barre de
profilé creux (10) soit introduite dans l'état enfiché dans la zone d'extrémité inférieure
(22) d'une deuxième barre de profilé creux (10) jusqu'à une butée (24) et qu'un écartement
(S) admis soit présent entre la paroi extérieure de la zone d'extrémité supérieure
(20) et la paroi intérieure de la zone d'extrémité inférieure (22) et que la zone
d'extrémité inférieure (22) de l'au moins une deuxième barre de profilé creux (10)
comporte au moins dans certaines zones un rétrécissement de section transversale (30.1)
;
caractérisé en ce que :
- l'au moins une deuxième barre de profilé creux (10) comporte, en maintenant le diamètre
extérieur (DA) défini, une épaisseur de paroi (t) réduite et une résistance de matériau
supérieure par rapport à une première barre de profilé creux (10) de l'échafaudage
systémique ;
- le rétrécissement de section transversale (30.1) étant réalisé de telle sorte que
l'écartement (S) admis ou un écartement plus petit apparaît entre la paroi intérieure
de la zone d'extrémité inférieure (22) dans la zone du rétrécissement de section transversale
(30.1) en cas de barres profilées creuses (10) enfilées les unes sur les autres et
de la paroi extérieure de la zone d'enfichage (20) supérieure de la barre de profilé
creux (10) enfilée.
2. Système d'échafaudage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que :
- le rétrécissement de section transversale (30.1, ...) est fabriqué par déformation
ou froid et/ou à chaud.
3. Système d'échafaudage selon la revendication 2,
caractérisé en ce que :
- le rétrécissement de section transversale (30.1, ...) est fabriqué par estampage.
4. Système d'échafaudage selon la revendication 2,
caractérisé en ce que :
- le rétrécissement de section transversale est fabriqué par poinçonnage.
5. Système d'échafaudage selon la revendication 2,
caractérisé en ce que :
- le rétrécissement de section transversale est fabriqué de telle sorte qu'un mandrin
est introduit dans la zone d'extrémité inférieure, ledit mandrin comportant en forme
négative le contour intérieur de la barre de profilé creux (10) avec un rétrécissement
de section transversale puis que la zone d'extrémité est déformée à froid via une
matrice appliquée sur la périphérie extérieure.
6. Système d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes ou plusieurs
d'entre elles,
caractérisé en ce que :
- le rétrécissement de section transversale (30.1) est réalisé sous la forme d'un
enfoncement en forme de bande s'étendant dans la direction longitudinale de la barre
de profilé creux.
7. Système d'échafaudage selon la revendication 6,
caractérisé en ce que :
- le rétrécissement de section transversale (30.1) est disposé dans la direction périphérique
de la barre de profilé creux en forme de trame, notamment selon un angle de périphérie
de respectivement 90° (degrés), ou de 60° ou 45° ou moins.
8. Système d'échafaudage selon la revendication 6 et/ou 7,
caractérisé en ce que :
- le rétrécissement de section transversale (30.1) s'étend pour l'essentiel sur l'ensemble
de la longueur (EU) de la zone d'extrémité inférieure (22) de la barre de profilé
creux (10).
9. Système d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5 ou plusieurs
d'entre elles,
caractérisé en ce que :
- le rétrécissement de section transversale (30.3) est réalisé sous la forme d'un
enfoncement en forme de point.
10. Système d'échafaudage selon la revendication 9,
caractérisé en ce que :
- le rétrécissement de section transversale (30.3) est disposé en forme de trame en
périphérie et/ou dans la direction longitudinale de la barre de profilé creux (10).
11. Système d'échafaudage selon la revendication 10,
caractérisé en ce que :
- le rétrécissement de section transversale (30.3) est présent quatre, six ou huit
fois dans la direction périphérique.
12. Système d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications 9 à 11 ou plusieurs
d'entre elles,
caractérisé en ce que :
- les rétrécissements de section transversale (30.3) sont présents dans la zone de
bordure supérieure et inférieure de la zone d'extrémité inférieure (22) de la barre
de profilé creux (10).
13. Système d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5 ou plusieurs
d'entre elles,
caractérisé en ce que :
- le rétrécissement de section transversale (30.2) est présent sous la forme d'un
enfoncement en forme de bande présent au moins dans certaines zones dans la direction
périphérique de la barre de profilé creux.
14. Système d'échafaudage selon la revendication 13,
caractérisé en ce que :
- le rétrécissement de section transversale (30.2) est réalisé sous la forme d'un
enfoncement de forme annulaire.
15. Système d'échafaudage selon la revendication 13 et/ou 14,
caractérisé en ce que :
- le rétrécissement de section transversale (30.2) est présent au moins dans la zone
de bordure supérieure et inférieure de la zone d'extrémité inférieure (22) de la barre
de profilé creux (10).
16. Système d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes ou plusieurs
d'entre elles,
caractérisé en ce que :
- l'épaisseur de paroi de la barre de profilé creux se situe dans la zone comprise
entre 2,5 à 3,0 mm (millimètres), notamment 2,7 mm (millimètres).
17. Système d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes ou plusieurs
d'entre elles,
caractérisé en ce que :
- la barre de profilé creux est en ST52.
18. Système d'échafaudage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que :
- le rétrécissement de section transversale est réalisé par au moins un élément saillant
disposé au niveau de la paroi intérieure de la barre de profilé creux (10).
19. Système d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes ou plusieurs
d'entre elles,
caractérisé en ce que :
- la barre de profilé creux (10) est réalisée sous la forme d'un profilé creux de
tube rond.
20. Système d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes ou plusieurs
d'entre elles,
caractérisé en ce que :
- la longueur (EU) de la zone d'extrémité inférieure (22) avec le rétrécissement de
section transversale (30.1, ...) se situe dans la zone comprise entre 100 mm (millimètres)
et 200 mm, notamment 150 mm.
21. Système d'échafaudage selon l'une quelconque des revendications précédentes ou plusieurs
d'entre elles,
caractérisé en ce que :
- la zone d'extrémité inférieure (22) comporte le diamètre extérieur (DA) défini dans
la zone située à l'extérieur des rétrécissements de section transversale.