| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 362 648 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
03.08.2005 Patentblatt 2005/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.05.2003 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B21B 23/00 |
|
| (54) |
Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumrohres, Aluminiumrohr sowie Verwendung des
Aluminiumrohres
Method of making an aluminum tube, aluminum tube and use of the aluminum tube
Procédé de fabrication d'un tube en aluminium, tube en aluminum et utilisation du
tube en aluminum
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
14.05.2002 DE 10221515
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
19.11.2003 Patentblatt 2003/47 |
| (73) |
Patentinhaber: Hydro Aluminium Deutschland GmbH |
|
51149 Köln (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Haase, Jens
53123 Bonn (DE)
- Opitz, Michael
31855 Aerzen (DE)
- Rempe, Wolfgang, Dipl.-Ing.
40667 Meerbusch (DE)
- Steimmel, Franz, Dipl.-Ing.
53619 Rheinbreitbach (DE)
- Wähner, Frank
30457 Hannover (DE)
|
| (74) |
Vertreter: COHAUSZ & FLORACK |
|
Patent- und Rechtsanwälte
Bleichstrasse 14 40211 Düsseldorf 40211 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C- 4 220 625
|
US-A- 4 634 475
|
|
| |
|
|
- SIMAO J M ET AL: "ELECTRICAL DISCHARGE TEXTURING OF COLD MILL WORK ROLLS USING DIFFERENT
TOOL ELECTRODE MATERIALS" , IRON AND STEEL ENGINEER, ASSOCIATION OF IRON AND STEEL
ENGINEERS. PITTSBURGH, US, VOL. 73, NR. 3, PAGE(S) 42-47 XP000587195 ISSN: 0021-1559
* das ganze Dokument *
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumrohres, ein Aluminiumrohr
zur Weiterverarbeitung in mindestens einem nachfolgenden Umformverfahren sowie eine
Verwendung des Aluminiumrohres.
[0002] Es ist bekannt beispielsweise längsnahtgeschweißte oder stranggepresste Aluminiumrohre
als Halbzeuge in weiteren Umformprozessen zu verwenden. Insbesondere durch ein Innenhochdruckumformen
lassen sich aus Aluminiumrohren Bauteile mit einer komplexen Formgebung, beispielsweise
für das Fahrwerk eines Kraftfahrzeuges, herstellen. Die fertigungsbedingt sehr glatte
Außenoberfläche - längsnahtgeschweißter und stranggepresster Aluminiumrohre mit einer
Rauhigkeit in Längsrichtung von unter Ra = 0,1 µm führt allerdings beim Innenhochdruckumformen
zu einer erhöhten Reibung am Umformwerkzeug. Daher lassen sich beim Innenhochdruckumformen
nur geringe Umformgrade erzielen. Darüber hinaus können in kritischen Umformbereichen
des Halbzeugs Produktionsfehler entstehen, sodass ein störungsfreier Produktionsablauf
nicht gewährleitstet werden kann. Werden nun größere Umformgrade gefordert, müssen
die Aluminiumrohre entweder beschichtet oder deren Oberfläche durch Oberflächenstrahlen
vor der Verarbeitung aufgeraut werden. Beide Maßnahmen führen zu einem erheblichen
Kosten- und Zeitaufwand im Fertigungsprozess.
[0003] Bei herkömmlichen Blechumformprozessen, beispielsweise dem Tiefziehen, ist es bekannt,
durch Nachwalzen des flachen Bandmaterials eine genau definierte Textur auf die Bandoberfläche
aufzubringen, um den größtmöglichen Umformgrad ohne Reißer, d.h. das Umformpotential,
beim Tiefziehen zu steigern. Die Steigerung des Umformgrades resultiert aus den in
der Textur des Bandmaterials vorhandenen Rauheitstälern, welche als Schmierstoffreserven
beim Umformen dienen, sodass bei kritischen Umformungen genügend Schmierstoff zur
Verfügung gestellt werden kann. Die Rauheitstäler werden dazu mittels Dressierwalzen
in einem Nachwalzprozess unmittelbar vor dem eigentlichen Umformprozess in das Bandmaterial
eingeprägt.
[0004] Ausgehend von dem zuvor beschriebenen Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung
die Aufgabe zu Grunde, ein einfaches Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumrohres
mit erhöhtem Umformpotential bzw. ein entsprechendes Aluminiumrohr zur Weiterverarbeitung
in mindestens einem nachfolgendem Umformverfahren zur Verfügung zu stellen sowie eine
bevorzugte Verwendung des Aluminiumrohres vorzuschlagen.
[0005] Gemäß einer ersten Lehre der Erfindung wird die zuvor hergeleitete und aufgezeigte
Aufgabe verfahrensmäßig dadurch gelöst, dass die äußere Oberfläche des Aluminiumrohres
mit Hilfe von Dressierwalzen texturiert wird. Durch das Aufbringen einer Textur unter
Verwendung von Dressierwalzen wird einerseits eine ausreichend große Rauhigkeit auf
der Oberfläche des Aluminiumrohres erzielt, sodass der Umformgrad in nachfolgenden
Umformprozessen gesteigert werden kann, andererseits kann das Aufrauen der Oberfläche
in bestehende Fertigungsprozesse beispielsweise für stranggepresste oder längsnahtgeschweißte
Aluminiumrohre integriert werden, sodass eine zügige und einfache Herstellung des
Aluminiumrohres möglich wird. Dabei können als Dressierwalzen prinzipiell separate
oder in den Kaltwalzprozess integrierte auf das Aluminiumband für längsnahtgeschweißte
Aluminiumrohre einwirkende Dressierwalzen oder alle beim Walzprofilieren eingesetzte
Walzen, Biegerollen oder Kalibrierwalzen verwendet werden.
[0006] Werden Dressierwalzen mit einer nach dem "Electrical Discharge Texturing" (EDT)-Verfahren
oder dem "Lasertex"(LT)-Verfahren bearbeiteten Oberfläche verwendet, so kann, gemäß
einer ersten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung, die Oberfläche mit hoher Reproduzierbarkeit
aufgeraut werden. Beim EDT-Verfahren werden Elektroden radial an die rotierende Walzenoberfläche
herangefahren und in axialer Richtung oszilliert. Durch einen Erodierimpuls formieren
sich Partikel im Dielektrikum zwischen Walze und Elektrode zu einer Dipolbrücke, und
es fließt Strom. Ein kleiner Bereich der Walzenoberfläche wird aufgeschmolzen und
im Dielektrikum bildet sich eine Gasblase. Bei Ausschalten des Erodierimpulses implodiert
die Gasblase und der geschmolzene Walzenwerkstoff wird herausgeschleudert. Die Rauheit
kann daher unabhängig von der Walzenhärte über Parameter wie Spannung, Steuerzeiten
und Abstand der Elektroden variiert werden. Unabhängig von der Walzenhärte kann die
Walzenoberfläche auch mit dem LT-Verfahren texturiert werden. Beim LT-Verfahren wird
ein Laserstrahl auf die Walze fokussiert, der einen kleinen Bereich der Oberfläche
aufschmilzt. Ein Chopperrad unterbricht den Laserstrahl, wobei die Schmelze durch
den Druck des Plasmas und eines Inertgases ausgeblasen wird. Dabei sammelt sich die
Schmelze entweder zu einer Wulst um den Kraterrand oder wird an einer Seite des Kraters
angehäuft und erstarrt dort. Die Rauheit der Oberfläche kann dabei über die Laserleistung,
den axialen Vorschub der Walze, sowie der Walzen- und Chopperdrehzahl eingestellt
werden. Besonders vorteilhaft sind Dressierwalzen mit hoher Walzenhärte, deren Oberfläche
mit einem der oben genannten Verfahren aufgeraut worden ist, da sie beim Dressieren
besonders hohe Standzeiten aufweisen. Darüber hinaus sind als mögliche Texturierungsverfahren
auch das "Electron Beam Texturing" (EBT)-Verfahren sowie das "Shot Blast Texturing"
(SBT)-Verfahren bekannt.
[0007] Wird, gemäß einer nächsten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, ein
längsnahtgeschweißtes Aluminiumrohr texturiert und die Textur vor dem Umformwalzen
aufgeprägt, so kann ein bereits texturiertes Bandmaterial als Rohmaterial auf bestehenden
Fertigungsanlagen zur Herstellung des Halbzeugs eingesetzt werden.
[0008] Die Textur der äußeren Oberfläche des längsnahtgeschweißten Aluminiumrohres wird
am wenigsten durch nachfolgende Walzprozesse verändert, wenn, gemäß einer nächsten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, alternativ oder kumulativ die Textur
vor dem Kalibrierwalzen oder während des Kalibrierwalzens aufgeprägt wird.
[0009] Darüber hinaus ist es, gemäß einer nächsten vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Verfahrens, möglich, die Textur nach der Fertigstellung des längsnahtgeschweißten
Aluminiumrohres also unmittelbar vor dem nächsten Umformschritt einzubringen, indem
alternativ oder kumulativ die Textur nach dem Kalibrierwalzen aufgeprägt wird.
[0010] Gemäß der zweiten Lehre der Erfindung wird die zuvor hergeleitete Aufgabe für ein
Aluminiumrohr zur Weiterverarbeitung in mindestens einem nachfolgendem Umformverfahren
dadurch gelöst, dass die äußere Oberfläche des Aluminiumrohres eine Textur aufweist.
Durch die Rauheit der Oberfläche werden bei nachfolgenden Umformprozessen die Reibwerte
zwischen Werkstück und Umformwerkzeug verringert. Dies führt, aufgrund des erhöhten
Umformpotentials des Aluminiumrohres, zu einem insgesamt verbesserten Umformverhalten
in nachfolgenden Umformprozessen, sodass die Prozesssicherheit beim Umformen deutlich
gesteigert werden kann.
[0011] In kritischen Umformbereichen kann, gemäß einer nächsten weitergebildeten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Aluminiumrohres, ein sicheres Umformen gewährleistet werden,
indem die Textur Rauheitstäler und/oder Schmierstofftaschen zur Speicherung von Schmierstoffen
aufweist. Darüber hinaus kann gegebenenfalls die beim Umformen eingesetzte Schmierstoffmenge
reduziert werden.
[0012] Weist die Textur napfartige Vertiefungen auf, so ist es, gemäß einer nächsten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Aluminiumrohres, möglich, auf besonders einfache Weise Schmierstoffspeicher
auf der Oberfläche des Aluminiumrohres zur Verfügung zu stellen.
[0013] Besonders gute Umformeigenschaften können in einem nachfolgenden Innenhochdruckumformverfahren
erzielt werden, wenn gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Aluminiumrohres, die äußere Oberfläche eine gegenüber dressierten Blechhalbzeugen
vergrößerte Oberflächenrauhigkeit aufweist. Insbesondere kann durch diese Maßnahme
der erhöhten Flächenpressung beim Innenhochdruckumformen Rechnung getragen werden.
[0014] Aufgrund des gesteigerten Umformpotentials des Aluminiumrohres und der resultierenden
hohen Prozesssicherheit bei nachfolgenden Umformverfahren ist gemäß der dritten Lehre
der Erfindung die Verwendung des erfindungsgemäßen Aluminiumrohres in einem Innenhochduckumformverfahren
besonders vorteilhaft.
[0015] Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung
eines Aluminiumrohres gemäß der ersten Lehre der Erfindung, das Aluminiumrohr gemäß
der zweiten Lehre der Erfindung sowie die Verwendung des erfindungsgemäßen Aluminiumrohres
gemäß der dritten Lehre der Erfindung auszugestalten und weiterzubilden. Hierzu wird
verwiesen einerseits auf die den Patentansprüchen 1 und 5 nachgeordneten Patentansprüche
andererseits auf die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der
Zeichnung.
[0016] In der Zeichnung zeigt die einzige Figur schematisch die Textur eines Ausschnittes
der äußeren Oberfläche eines Ausführungsbeispiels eines nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellten Aluminiumrohres.
[0017] Die Figur zeigt schematisch einen Ausschnitt 1 der äußeren Oberfläche eines erfindungsgemäßen
Aluminiumrohres mit einer Textur 2, die aus einer Anzahl napfartigen Vertiefungen
3 besteht. Die Textur 2 wurde dabei mit einer mit dem LT-Verfahren texturierten Dressierwalze
auf die äußere Oberfläche eines längsnahtgeschweißten Aluminiumrohres aufgeprägt.
[0018] Die napfartigen Vertiefungen 3 weisen zusätzlich vertiefte Schmierstofftaschen 4
auf, welche von auf der Walzenoberfläche befindlichen Wülsten herrühren. Beim LT-Verfahren
werden die Wülste durch kurzzeitiges Aufschmelzen des Walzenmaterials erzeugten. Dabei
lagert sich das im Kraterbereich aufgeschmolzene Walzenmaterial beim Erstarren am
Rand des Kraters in einer Wulst ab.
[0019] In den entsprechend ausgeprägten napfartigen Vertiefungen 3 und den Schmierstofftaschen
4 auf der Oberfläche des Halbzeuges kann der vor einem nachfolgenden Umformschritt
auf das Halbzeug gebrachte Schmierstoff gespeichert werden. Werden nun bei einem Umformvorgang
die Schmierstofftaschen 4 und/oder 5 die napfartigen Vertiefungen 3 gestreckt bzw.
gestaucht, kann der darin enthaltene Schmierstoff in den Zwischenraum zwischen Halbzeug
und Umformwerkzeugwand austreten und deren Reibungswerte auch bei starken Umformungen
niedrig halten. Insbesondere die Umformung kritischer Bereiche mit erhöhten Umformgraden
wird dadurch deutlich erleichtert, sodass einerseits das Formänderungspotential des
Aluminium verbessert wird und andererseits die Produktionssicherheit insbesondere
beim Innenhochdruckumformen wesentlich gesteigert werden kann.
1. Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumrohres
dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Oberfläche des Aluminiumrohres mit Hilfe von Dressierwalzen texturiert
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass Dressierwalzen mit einer nach dem EDT- oder Lasertex-Verfahren bearbeiteten Oberfläche
verwendet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass ein längsnahtgeschweißtes Aluminiumrohr texturiert wird und die Textur vor dem Umformwalzen
aufgeprägt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass alternativ oder kumulativ die Textur vor dem Kalibrierwalzen oder während des Kalibrierwalzens
aufgeprägt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass alternativ oder kumulativ die Textur nach dem Kalibrierwalzen aufgeprägt wird..
6. Aluminiumrohr zur Weiterverarbeitung in mindestens einem nachfolgenden Umformverfahren,
hergestellt mit einem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Oberfläche (1) des Aluminiumrohres eine Textur (2) aufweist.
7. Aluminiumrohr nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Textur (2) Rauheitstäler und/oder Schmierstofftaschen (4) zur Speicherung von
Schmierstoffen aufweist.
8. Aluminiumrohr nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Textur (2) napfartige Vertiefungen (3) aufweist.
9. Aluminiumrohr nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Oberfläche eine gegenüber dressierten Blechhalbzeugen vergrößerte Oberflächenrauhigkeit
aufweist.
10. Verwendung eines Aluminiumrohres gemäß einem der Ansprüche 6 bis 9 in einem Innenhochdruckumformverfahren.
1. A method for manufacturing an aluminum tube, characterized in that the outer surface of the aluminum tube is textured by means of the temper rolls.
2. The method according to claim 1, characterized in that temper rolls are used with a surface machined according to the EDT or lasertex procedure.
3. The method according to claim 1 or 2, characterized in that a straight bead welded aluminum tube is textured, and the texture is engraved prior
to form rolling.
4. The method according to claim 3, characterized in that the texture is engraved alternatively or cumulatively before calibration rolling
or during calibration rolling.
5. The method according to claim 3 or 4, characterized in that the texture is engraved alternatively or cumulatively after calibration rolling.
6. An aluminum tube for further processing in at least one ensuing deformation procedure,
in particular manufactured using a method according to one of claims 1 to 5, characterized in that the outer surface (1) of the aluminum tube has a texture (2).
7. The aluminum tube according to claim 6, characterized in that the texture (2) has roughness valleys and/or lubricant pockets (4) for storing lubricants.
8. The aluminum tube according to claim 6 or 7, characterized in that the texture (2) has cup-like recesses (3).
9. The aluminum tube according to one of claims 6 to 8, characterized in that the outer surface has an elevated surface roughness relative to temper rolled semi-finished
sheet metal products.
10. Use of an aluminum tube according to one of claims 6 to 9 in a hydroforming procedure.
1. Procédé pour fabriquer un tube en aluminium, caractérisé en ce qu'on texture la surface extérieure du tube en aluminium à l'aide de cylindres de dressage.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on utilise des cylindres de dressage possédant une surface qui est travaillée selon
un procédé EDT ou un procédé Lasertex.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'on texture un tube en aluminium soudé avec un joint longitudinal et qu'on applique
par gaufrage la texture avant le cylindrage de formage.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'on imprime par gaufrage la texture, d'une façon alternée ou cumulée, avant le cylindrage
de calibrage ou pendant le cylindrage de calibrage.
5. Procédé selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce qu'on applique par gaufrage la texture, alternativement ou de façon cumulée, après le
cylindrage de calibrage.
6. Tube en aluminium destiné à subir un traitement ultérieur selon au moins un procédé
de formage aval, réalisé à l'aide d'un procédé selon l'une des revendications 1 à
5, caractérisé en ce que la surface extérieure (1) du tube en aluminium possède une texture (2).
7. Tube en aluminium selon la revendication 6, caractérisé en ce que la texture (2) comporte des creux de rugosité et/ou des poches à lubrifiants (4)
servant à stocker des lubrifiants.
8. Tube en aluminium selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que la texture (2) comporte des renfoncements en forme de coupelles (3).
9. Tube en aluminium selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que la surface extérieure comporte une rugosité de surface qui est accrue par rapport
à des demi-produits en tôle dressés.
10. Utilisation d'un tube en aluminium selon l'une des revendications 6 à 9 dans un procédé
de formage à haute pression interne.
