[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ausstossen von auf einem Tisch gestapelten
Druckerzeugnissen aus einem durch vier Seitenkanten der Druckerzeugnisse bestimmten
Stapelschacht.
[0002] Die EP 0 153 983 B1 offenbart eine Einrichtung der eingangs genannten Art, bei der
die vereinzelt zugeführten Druckerzeugnisse in einem Stapelschacht auf einem Tisch
liegend gestapelt und als Stapel ausgestossen werden.
[0003] Diese Einrichtung erfordert einen relativ hohen Aufwand für das Einstellen resp.
Umstellen des in Beschickungsrichtung betrachteten Schachtquerschnittes sowie der
zusätzlichen Ausstossvorrichtung.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Einrichtung der eingangs genannten Art
zu schaffen, die es erlaubt, das Einund Umstellen des Schachtquerschnittes zu vereinfachen
resp. ohne manuellen Eingriff zu bewerkstelligen und das Ausstossen der Stapel mit
dem Schacht zu kombinieren.
[0005] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass der Stapelschacht in Ausstossrichtung
betrachtet zwei sich gegenüberliegende seitliche Führungswände aufweist, entlang derer
jeweils eine, gemeinsam mit der gegenüberliegenden eine vordere und eine hintere Schachtbegrenzung
bildende, senkrechte Führungsleiste antreibbar, und das in Ausstossrichtung hintere
Führungsleistenpaar als Ausstossvorrichtung ausgebildet ist. Dadurch bleibt der Stapel
über die Ausstosslänge auf der ganzen Stapelhöhe geführt. Dadurch kann das Ausstossen
von Stapeln aus dem Schacht durch diesen selbst durchgeführt werden.
[0006] Anschliessend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, auf die bezüglich
alles in der Beschreibung nicht näher erwähnten Einzelheiten verwiesen wird, anhand
eines Ausführungsbeispiels erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine räumliche Ansicht einer erfindungsgemässen Einrichtung,
- Fig. 2
- eine vergrösserte räumliche Ansicht der einen Stapel aus Druckerzeugnissen bildenden
Vorrichtung der erfindungsgemässen Einrichtung,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäss Fig. 2,
- Fig. 4
- eine räumliche Darstellung einer Antriebsvorrichtung einer Vorrichtung zur Bildung
eines Stapelschachts und zum Ausstossen des Stapels aus dem Stapelschacht und
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf die in Fig. 4 gezeigte Antriebsvorrichtung.
[0007] Fig. 1 veranschaulicht eine Einrichtung 1 zum Ausstossen von am Ende eines Stapelschachtes
5 auf einem Tisch 2 gestapelten Druckerzeugnissen 3, die in Form eines Stapels 4 mit
strichpunktierten Linien angedeutet sind. Das Ende des Stapelschachtes 5, aus dem
die Druckerzeugnisse 3 in zwei entgegengesetzten Richtungen F ausgestossen werden
können, besteht -in Ausstossrichtung F, F' betrachtet- aus zwei sich gengenüberliegenden,
seitlichen Führungswänden 6, 7, die nicht zwingend vollwandig ausgebildet sein müssen,
entlang derer jeweils in Ausstossrichtung F eine, gemeinsam mit der gegenüberliegenden
eine vordere und eine hintere Schachtbegrenzung bildende, senkrechte Führungsleiste
8, 9; 10, 11 antreibbar ist, wobei die Führungsleisten 8, 9 in Ausstossrichtung F
die vordere Schachtbegrenzung und die Führungsleisten 10, 11 die hintere Schachtbegrenzung
resp. eine Ausstossvorrichtung 12 bilden; in entgegengesetzter Ausstossrichtung F'
bilden die Führungsleisten 8, 9 die hintere Stapelbegrenzung resp. die Ausstossvorrichtung.
Als Tisch 2 zur Auflage eines Stapels 4 ist ein aus mehreren quer zur Ausstossrichtung
F, F' hintereinander in einem Gestell 13 frei drehbar gelagerten Förderrollen 14 gestalteter
Rollentisch 2 vorgesehen, der mit seitlichen Stützschienen 15 eine ebene Auflagefläche
zwischen den Führungswänden 6, 7 bildet.
[0008] Der Rollentisch 2 ist auf einem noch zu beschreibenden Drehgestell 16 befestigt.
[0009] Die wenigstens die Stapelhöhe erreichenden Führungsleisten 8 bis 10 laufen jeweils
an den in Ausstossrichtung F, F' betrachtet Führungswandenden um senkrecht stehende
Achsen um. Zu diesem Zweck sind das obere und das untere Ende einer Führungsleiste
8 bis 11 jeweils an einem endlosen Zahnriemen 17, 18 resp. 19, 20 oder einer Gelenkkette
befestigt, die an angetriebenen Umlenkrollen 21 bis 28 resp. 21' bis 28' geführt sind.
Hierbei sind an dem oberen Ende bzw. unteren Ende der einer Führungswand 6, 7 zugeordneten
stehenden Achsen jeweils eine dem Zahnriemen 17 bis 20 für die die hintere Stapelbegrenzung
oder die die vordere Stapelbegrenzung bildenden Führungsleisten 8 bis 11 bestimmten
Umlenkrollen 21 bis 28 bzw. 21' bis 28' auf der gegenüberliegenden Führungswand 7,
6 angeordnet (siehe hierzu auch Fig. 2). In Fig. 1 wie in Fig. 2 sind bezüglich einer
Ausstossrichtung F jeweils die unterste und oberste Umlenkrolle 21, 22 und 25, 26
resp. 21', 22' und 25', 26' den Führungsleisten 8, 9 für die vordere Schachtbegrenzung
zuständig, wogegen die den Umlenkrollen 21, 22, 25, 26 resp. 21' 22' 25' 26' unmittelbar
benachbarten Umlenkrollen 23, 24, 27, 28 resp. 23', 24', 27', 28' der hinteren Schachtbegrenzung
resp. Ausstossvorrichtung 12 zugeordnet sind. Die zur Bildung der vorderen Schachtbegrenzung
resp. hinteren Schachtbegrenzung vorgesehenen Führungsleisten 8, 9 resp. 10, 11 oder
Zahnriemen 17 bis 20 resp. 17' bis 20' sind jeweils mit einer Antriebsvorrichtung
29, 30 verbunden. Die Antriebsvorrichtungen 29, 30 weisen ein Zahnriemenvorgelege
31, 32 auf und sind synchron resp. getrennt antriebsgesteuert, d.h. sie weisen drehwinkelgesteuerte
Antriebsmotoren 33, 34 auf. In der Fig. 3 sind die Antriebsvorrichtungen 29, 30 ebenso
erkennbar und die Fig. 4 und 5 zeigen die Antriebsvorrichtung 30 separat dargestellt.
Um die umlaufenden Zahnriemen 17 bis 20 resp. 17' bis 20' optimal nutzen zu können,
ist auf deren halber Länge jeweils eine weitere Führungsleiste 8' bis 11' befestigt,
sodass nach einem Ausstossvorgang die nachfolgenden Führungsleisten 8' bis 11' einen
Stapelschacht bilden.
Einer Führungswand 6, 7 des Stapelschachtes 5 sind an den in Ausstossrichtung F, F'
betrachteten Enden jeweils zwei um senkrecht stehende Achsen umlaufende Zugmittel
17 bis 20 resp. 17' bis 20' angeordnet, von denen jeweils ein Paar im oberen und unteren
Endbereich der Führungsleisten 8 bis 11 resp. 8' bis 11' vorgesehen ist. Die Zugmittel
17 bis 20 resp. 17' bis 20' laufen an Umlenkrollen 21 bis 28 resp. 21' bis 28' um.
Die in Ausstossrichtung F, F' jeweils eine vordere und hintere Schachtbegrenzung bildenden
Führungsleisten 8, 9, 10, 11 sind mit beiden Antriebsvorrichtungen 29, 30 antriebsverbunden
und können synchron für den Ausstossvorgang und unabhängig zur Verstellung der Formatgrösse
in Ausstossrichtung F, F' benutzt werden. In den Fig. 1 und 2 sind die Umlenkrollen
22, 22' und 26, 26' mit den Antriebswellen 37', 38' fest verbunden, wogegen die mit
den Umlenkrollen 22, 22' und 26, 26' durch die Zugmittel 17, 19, 17' 19' antriebsverbundenen
Umlenkrollen 25, 25' an den Wellen 37, 38 frei drehbar gelagert sind. Die Antriebswellen
37, 38 sind mit den Umlenkrollen 23, 27 sowie 23' 27' fest verbunden, während die
mit den Zugmitteln 18, 20 resp. 18', 20' antriebsverbundenen Umlenkrollen 24, 28 und
24' 28' an den Antriebswellen 37' 38' frei drehbar gelagert sind.
[0010] Selbstverständlich könnten auch die Umlenkrollen 24, 28 und 24' 28' einerseits mit
den Antriebswellen 37' 38' verbunden sein etc.
Die Zahnriemenvorgelege 31, 32 der Antriebsvorrichtungen 29, 30 sind an der Unterseite
des Drehgestells 16 mittels Lagersupports 35, 36 und um zwei sich in Ausstossrichtung
F, F' quer gegenüberliegenden stehenden Achsen umlaufenden Antriebswellen 37, 38,
37', 38' der Führungsleisten 8 bis 11 resp. 8' bis 11', mit denen Umlenkrollen 39,
40, 39', 40' jeweils antriebsverbunden sind, angeordnet. An den Lagersupports 35,
36, 35' 36' sind einen Zahnriemen 41, 42 tragende, frei drehende Stützrollen 43, 44
gelagert.
Die Antriebsmotoren 33, 34 der Zahnriemenvorgelege 31, 32 sind durch ein Zwischengetriebe
45, 46 an einem mit dem Drehgestell 16 verbundenen Support 47 (nicht sichtbar), 48
hängend befestigt. Die Supports 47, 48 sind ihrerseits mit einem Traggestell 49 verbunden,
das jeweils einen einer Führungswand 6, 7 zugeordneten Träger 50, 51 aufweist, in
welchen die Antriebswellen 36, 36' 37, 37' der Führungsleisten 8 bis 11 gelagert sind
und die an zwei quer zur Ausstossrichtung F, F' angeordneten, um Drehgestell 16 verankerten
Führungsstangen (nicht dargestellt) einer Führungsanordnung verschiebbar gelagert
sind. Fig. 2 zeigt Bohrungen 53, 53', 54, 54', die von den im Drehgestell 16 befestigten
Führungsstangen zur Verschiebung der Träger 50, 51 durchsetzt werden. Die Träger 50,
51, des Traggestells 49 sind zur Aenderung des Abstandes zwischen den Führungswänden
6, 7 über einen Spindelantrieb 55 sich voneinander entfernend oder nähernd angetrieben.
Zu diesem Zweck ist eine teleskopisch antreibbare Führungsvorrichtung 56, 57 vorgesehen,
die jeweils aus zwei aneinander verschiebbaren Führungsteilen 58, 59 bzw. 58' 59'
besteht, von denen das eine 58, 58' eine Führungsnut zur Aufnahme des anderen aufweist.
Die Führungsteile 58, 59 bzw. 58', 59' sind mit dem Traggestell 49 verbunden und Führungsteil
58, 58' eignet sich zur Befestigung der Supports 47, 48, an denen der Antriebsmotor
33, 34 einer Antriebsvorrichtung 29, 30 aufgehängt ist, sodass die Zahnriemen 41,
42 durch einen Ausgleich beim Verstellen der Führungswände 6, 7 gespannt bleiben.
Für das Verstellen der Führungswände 6, 7, sodass ein gleichmässiger seitlicher Abstand
zur Ausstossachse der Stapel 4 entsteht, ist der Spindelantrieb 55 vorgesehen (siehe
Fig. 1 bis 3). Dieser besteht aus einem am Drehgestell 16 befestigten Getriebemotor
60, mit dem eine quer zur Ausstossrichtung F, F' ausgerichtete, am Drehtisch 16 gelagerte
Welle 61 antriebsverbunden ist (Fig. 3). An dieser Welle 61 ist für die seitliche
Verstellung der Führungswände 6, 7 und des Stapelschachtes 5 jeweils eine Riemenscheibe
62, 63 befestigt, die mittels verzahntem Antriebsriemen oder Kette 64, 65 mit einer
die Führungswände 6, 7 bewegenden Spindelstange 66, 67 antriebsverbunden sind, wobei
die Spindelstangen 66, 67 gegensätzlich wirkende Gewinde bzw. ein Links- bzw. Rechtsgewinde
aufweisen. Durch die entgegengerichteten Bewegungen der Führungswände 6, 7 resp. Träger
50, 51 des Traggestells 49 bleibt der über eine Kompensationsschlaufe geführte Zahnriemen
41, 42 gespannt.
[0011] Fig. 1 zeigt weiterhin die als Kreuzleger ausgebildete Einrichtung 1 an deren Unterseite
eine mit dem Drehgestell 16 fest verbundene Trommel 72 vorgesehen ist, die in einem
Maschinengestell 73 gelagert und mit einem ortsfesten Elektromotor 74 antriebsverbunden
ist. Die wechselweise um 180° zu einem Stapel aufgetürmten Teilstapel, können vor
dem Ausstossen durch Anheben des Rollentisches 2 an den durch die Führungswände 6,
7 in den Stapelschacht 5 versetzbaren Gegendruckelementen 75 abgepresst werden. Zu
diesem Zweck ist der Rollentisch 2 anhebbar und absenkbar ausgebildet.
An den von einem sich im Stapelschacht 5 befindenden Stapel 4 aus Druckerzeugnissen
3 abgewandten Seiten der Führungsleisten 8 bis 11 sind jeweils oben und unten Stützorgane
76 befestigt, die beim Ausstossen der Stapel 4 aus dem Stapelschacht 5 auf der dem
Stapel 4 zugewandten Seite der Führungswände 6, 7 verlaufen.
Die einer Führungswand 6, 7 jeweils zugeordneten Antriebswellen 37, 38' und 37', 38
sind an ihrem oberen Ende jeweils in einer die Antriebswellen verbindenden Platte
77 gelagert.
1. Einrichtung (1) zum Ausstossen von auf einem Tisch gestapelten Druckerzeugnissen (3)
aus einem durch vier Seitenkanten der Druckerzeugnisse (3) bestimmten Stapelschacht
(5), dadurch gekennzeichnet, dass der Stapelschacht (5) in Ausstossrichtung (F, F') betrachtet zwei sich gegenüberliegende
seitliche Führungswände (6, 7) aufweist, entlang derer jeweils eine, gemeinsam mit
der gegenüberliegenden eine vordere und eine hintere Schachtbegrenzung bildende, senkrechte
Führungsleiste (8 bis 11 resp. 8' bis 11') antreibbar, und das in Ausstossrichtung
(F, F') hintere Führungsleistenpaar (10, 11 resp. 10', 11' bzw. 8, 9 resp. 8', 9')
als Ausstossvorrichtung (12) ausgebildet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsleistenpaare (10, 11 resp. 10', 11' bzw. 8, 9 resp. 8', 9') jeweils an
um senkrecht stehende Achsen umlaufend angetriebenen, durch Zahnriemen oder Gelenkketten
ausgebildeten Zugmitteln (17 bis 20 resp. 17' bis 20') befestigt sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsleisten (8 bis 11 resp. 8' bis 11') in Ausstossrichtung (F, F') der vorderen
und hinteren Schachtbegrenzung jeweils mit einem oberen und einem unteren Ende an
den Zugmitteln (17 bis 20 resp. 17' bis 20') befestigt sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein unteres Ende resp. ein oberes Ende einer jeweils für eine vordere oder eine hintere
Schachtbegrenzung vorgesehenen Führungsleiste (8 bis 11 resp. 8' bis 11') benachbarte
Zugmittel (17 bis 20 resp. 17' bis 20') aufweist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Bildung der vorderen resp. hinteren Schachtbegrenzung bestimmten Führungsleistenpaare
(8, 9 resp. 10, 11 resp. 8', 9' resp. 10', 11') jeweils einer Antriebsvorrichtung
(29, 30) zugeordnet sind, die synchron oder getrennt antriebsgesteuert sind.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an einer eine stehende Achse aufweisenden Antriebswelle (37, 38, 37', 38') jeweils
zwei mit der Antriebswelle (37, 38, 37' 38') fest verbundene durch Zugmittel (17 bis
20, 17' bis 20') mit jeweils zwei frei drehbaren Umlenkrollen (24, 28, 24', 28', 21,
25, 21', 25') einer Antriebswelle (37, 38, 37' 38') Umlenkrollen (22, 26, 22', 26';
23, 27; 23', 27') angeordnet sind.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den für die vordere resp. hintere Schachtbegrenzung vorgesehenen Zugmitteln (17
bis 20 resp. 17' bis 20') jeweils zwei einer Führungswand (6, 7) zugeordnete Führungsleisten
(8 bis 11 resp. 8' bis 11') in regelmässigen Abständen befestigt sind.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Bildung der vorderen resp. hinteren Schachtbegrenzung entlang den Führungswänden
(6, 7) des Stapelschachtes (5) verlaufenden Zugmittel (17 bis 20 resp. 17' bis 20')
resp. Führungsleisten (8 bis 11 resp. 8' bis 11') mit jeweils einer der Antriebsvorrichtungen
(29, 30) antriebsverbunden sind.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass den als Ausstossvorrichtung (12) bestimmten Führungsleisten (8 bis 11 resp. 8' bis
11') oder den als vordere Schachtbegrenzung bestimmten Führungsleisten (8 bis 11 resp.
8' bis 11') eine Antriebsvorrichtung (29, 30) zugeordnet ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Motor (33, 34) aufweisenden Antriebsvorrichtungen (29, 30) als um senkrechte
Achsen umlaufende Zahnriemenvorgelege (31, 32) ausgebildet sind.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrecht stehenden Achsen der entlang einer Führungswand (6, 7) umlaufenden
Führungsleisten (8 bis 11 resp. 8' bis 11') resp. Zugmittel (17 bis 20 resp. 17' bis
20') in Ausstossrichtung (F, F') betrachtet an den Enden der Führungswand (6, 7) angeordnet
sind.
12. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei quer zur Ausstossrichtung (F, F') sich gegenüberliegende stehende Achsen
umlaufender Führungsleisten (8 bis 11 resp. 8' bis 11') einer Antriebsvorrichtung
(29, 30) zugeordnet sind.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die einer Führungswand (6, 7) jeweils zugeordneten stehenden Achsen zur Aenderung
des Abstandes der Führungswände (6, 7) auf einem quer zur Ausstossrichtung (F, F')
in einer Führungsanordnung verstellbaren Träger (50, 51) eines Traggestells (49) angeordnet
sind.
14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (50, 51) des Traggestells (49) jeweils mit einem gegensätzlich wirkende
Spindelstangen (66, 67) aufweisenden Spindelantrieb (55) antriebsverbunden sind.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (33, 34) einer Antriebsvorrichtung (29, 30) der Führungsleisten (8 bis
11 resp. 8' bis 11') jeweils mit einer an dem Traggestell (49) befestigten und parallel
zur Bewegung der Träger (50, 51) teleskopisch ausgebildeten Führungsanordnung verbunden
ist.
16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einem Träger (50, 51) des Traggestells (49) verbundene Motor (33, 34) einer
Antriebsvorrichtung (29, 30) durch ein mit dem Spindelantrieb (55) verbundenes Vorgelege
(64, 65) proportional zu der Abstandsänderung der Führungswände (6, 7) verschiebbar
ist.
17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Traggestell (49) durch die Führungsanordnung an einem um eine senkrechte Achse
antreibbaren Drehgestell (16) befestigt ist.
18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (33, 34) einer Antriebsvorrichtung (29, 30) durch ein Zahnriemenvorgelege
(31, 32) mit den sich quer zur Ausstossrichtung (F, F') gegenüberliegenden stehenden
Achsen der jeweils für die vordere resp. hintere Schachtbegrenzung bestimmten Zugmittel
(17 bis 20 resp. 17' bis 20') bzw. Führungsleisten (8 bis 11 resp. 8' bis 11') antriebsverbunden
ist.
19. Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnriemenvorgelege (31, 32) mit an den sich quer zur Ausstossrichtung (F, F')
gegenüberstehenden Achsen gelagerten Umlenkrollen (39, 40 resp. 39', 40') der Führungsleisten
(8 bis 11 resp. 8' bis 11') und an dem Drehgestell (16) gelagerten Rollen (68, 69)
resp. Stützrollen (43, 44) antriebsverbunden ist.
20. Einrichtung nach einem der Ansprüche 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschnitt eines zwei sich gegenüberstehende Achsen verbindenden Zahnriemens (41,
42) und ein eine stehende Achse mit dem Antriebsrad (71) des Motors (33, 34) verbindender
Abschnitt des Zahnriemens (41, 42) eine in Abhängigkeit des Abstandes der Führungswände
(6, 7) veränderbare Riemenausgleichsschlaufe (70) bildet.