[0001] Die Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeug-Türverschluss, mit einer Antriebseinheit
zum insbesondere motorischen Öffnen eines Gesperres mit Drehfalle und Sperrklinke,
und mit einem Betätigungshebel, welcher einerseits von der Antriebseinheit beaufschlagt
wird und andererseits auf das Gesperre arbeitet.
[0002] Kraftfahrzeug-Türverschlüsse der eingangs beschriebenen Gestaltung sind in vielfältiger
Art und Weise bekannt, wozu nur beispielhaft auf die DE 43 11 786 C2 hingewiesen sei,
welche der Gattung entspricht. Bei der bekannten Schließund Öffnungshilfe mit motorischem
Antrieb ist ein an einem Schlossblech schwenkbar gelagerter Betätigungshebel mit angelenktem
Auslösehebel für die Sperrklinke vorgesehen. Ferner findet sich eine Schwinge für
die Schließ- und Öffnungshilfe. Diese Schließ- und Öffnungshilfe greift über einen
Motor sowie einen Kurbeltrieb mit drehfallennahem und drehfallenfernem Totpunkt sowie
einer Stellstange an der Schwinge an. Auf der Schwinge ist die Sperrklinke gelagert.
[0003] Daneben kennt man durch die DE 195 30 726 A1 eine elektromotorische Öffnungshilfe
für eine Sperrklinke. In diesem Fall wird der Elektromotor der Antriebseinheit aufgrund
eines Öffnungssignals bestromt, welches beispielsweise am Türaußengriff erzeugt wird.
Eine manuelle Außenbetätigungskette existiert entweder gar nicht oder soll nur bei
Notbetätigung wirksam werden. Die bekannte elektromotorische Öffnungshilfe stellt
sicher, dass die Betätigung des betreffenden Türgriffes verhältnismäßig leicht ist,
da nur dessen Rückstellfeder ausgelenkt werden muss und sich eine Betätigung der zugehörigen
Schlossmechanik erübrigt.
[0004] Schließlich wird im Rahmen der DE 199 42 360 ein ähnlicher Kraftfahrzeug-Türverschluss
mit einer Sperrklinke sowie einer Schlossmechanik mit einer Zuziehhilfe für die Drehfalle
beschrieben. Die Zuziehhilfe verfügt über eine Schwinge mit einer schwenkbar gelagerten
Zuziehklinke und einem elektromotorischen Antrieb für die Schwinge mit der Zuziehklinke.
[0005] Die bekannten Öffnungs- und/oder Schließhilfen bei Kraftfahrzeug-Türverschlüssen
haben sich grundsätzlich bewährt. Sie stoßen jedoch dann an ihre Grenzen, wenn beispielsweise
nach einem kontaktlosen oder kontaktgebundenen Öffnungssignal die Antriebseinheit
das Gesperre öffnet, allerdings die Drehfalle nicht vollständig ihre Offenposition
erreicht. Es ist also denkbar, dass die Drehfalle beispielsweise in ihrer Hauptrast
verbleibt, z. B. dann, wenn der von der Drehfalle regelmäßig umschlossene Schließbolzen
nicht ausgestellt werden kann. Solche Situationen ergeben sich, wenn eine zugehörige
Kraftfahrzeugtür an die umlaufende Türdichtung angefroren ist.
[0006] In einem solchen Fall erhält die motorische Öffnungs- bzw. Schließhilfe keinerlei
Rückmeldung über diesen nicht vollständig abgeschlossenen Öffnungsvorgang des Gesperres.
Das hat zur Folge, dass sich die Kraftfahrzeugtür unter Umständen selbständig öffnen
kann, ohne dass hierfür eine Betätigung eines Innen- und/oder Außenbetätigungshebels
erforderlich ist. Da dieses ungewollte Öffnen grundsätzlich auch während der Fahrt
nicht ausgeschlossen werden kann, ergeben sich Sicherheitsprobleme für die Fahrzeuginsassen.
- Hier will die Erfindung insgesamt Abhilfe schaffen.
[0007] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, einen Kraftfahrzeug-Türverschluss
der eingangs beschriebenen Gestaltung so weiter zu entwickeln, dass ein ungewolltes
Öffnen an der zugehörigen Kraftfahrzeugtür insbesondere nach einem initiierten elektromotorischen
Öffnungsvorgang unter allen Umständen vermieden wird.
[0008] Zur Lösung dieser technischen Problemstellung ist ein gattungsgemäßer Kraftfahrzeug-Türverschluss
dadurch gekennzeichnet, dass bei nicht vollständig geöffneter Drehfalle (nach einem
erfolgten Öffnungssignal) die Antriebseinheit und von ihr beaufschlagte Bauteile blockiert
und ggf. eine Fehlermeldung und/oder ein Fehlfunktionssignal zur weiteren Auswertung
ausgegeben werden. Bei den von der Antriebseinheit beaufschlagten Bauteilen handelt
es sich regelmäßig um den Betätigungshebel sowie das hiermit zusammenwirkende Gesperre,
welche zusammengenommen bei nicht vollständig geöffneter Drehfalle - wie beschrieben
- blockiert werden. Das heißt, im Rahmen der Erfindung werden sowohl die Antriebseinheit
als auch von ihr beaufschlagte Bauteile gemeinsam blockiert.
[0009] Das hat zur Folge, dass der Betätigungshebel seine Position beibehält und im Übrigen
die Sperrklinke in ihrer niedergedrückten Stellung zur Freigabe der Drehfalle verbleibt
und nicht - wie beim Stand der Technik - in ihre Schließposition zurückschwenkt. Der
erfindungsgemäße Kraftfahrzeug-Türverschluss verharrt also bei nicht vollständig geöffneter
Drehfalle in der Funktionsstellung, welche bei vollständig geöffneter Drehfalle eingenommen
wird. Dies jedenfalls so lange, bis dieser Zustand erkannt worden ist. Dann lässt
sich die niedergedrückte Sperrklinke durch eine Bewegungsumkehr der Antriebseinheit
(wieder) in ihre Verriegelungsposition überführen.
[0010] Diese Reversierung erfolgt jedoch nur dann, wenn die Drehfalle zuvor nicht vollständig
geöffnet worden ist, was von einem zugehörigen Steuergerät erkannt wird. Gleichzeitig
lässt sich dieser Status in einer Fehlermeldung, beispielsweise in einem Display oder
durch eine entsprechende andere Anzeige, einem Bediener zur Kenntnis bringen. Alternativ
oder zusätzlich kann aufgrund dieser Tatsache auch ein Fehlfunktionssignal abgeleitet
werden, welches sich beispielsweise dahingehend auswerten lässt, dass der Antriebsmotor
eines zugehörigen Kraftfahrzeuges nicht gestartet werden kann.
[0011] Jedenfalls wird durch diese Erfindungsmaßnahmen sichergestellt, dass eine nicht vollständig
geöffnete Drehfalle nach beispielsweise erfolgtem Öffnungssignal zweifelsfrei erkannt
wird und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zur Folge hat. Hierzu gehört nicht nur eine
Anzeige im Display, sondern insbesondere die Tatsache, dass die Sperrklinke niedergedrückt
gehalten wird bzw. der Kraftfahrzeug-Türverschluss seine der vollständigen Öffnung
der Drehfalle entsprechende Funktionsstellung beibehält.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind im Folgenden aufgeführt. So treibt die
Antriebseinheit üblicherweise eine Nockeneinrichtung an, welche den Betätigungshebel
beaufschlagt. Die Nockeneinrichtung verfügt über wenigstens zwei Nocken, und zwar
einen Hebelnocken für den Betätigungshebel und einen Positionsnocken für eine Positionsmesseinrichtung.
Mit Hilfe des Hebelnockens wird der Betätigungshebel im Sinne einer Öffnung des Gesperres
beaufschlagt. Zu diesem Zweck hebt der Betätigungshebel entweder direkt die Sperrklinke
aus, so dass sich die Drehfalle federunterstützt öffnen kann oder er wirkt über ein
zwischengeschaltetes Hebelwerk, beispielsweise einen Auslösehebel, in entsprechendem
Sinne auf die Sperrklinke ein.
[0013] Mit Hilfe des Positionsnockens und der Positionsmesseinrichtung lässt sich dagegen
die Verstellung der Nockeneinrichtung insgesamt festhalten und auswerten. Dabei handelt
es sich bei der Positionsmesseinrichtung zumeist um einen Ein-/Aus-Schalter, welcher
von einer Betätigungskontur am Positionsnocken bei vollständig geöffneter Drehfalle
- und nur dann - ausgelöst wird und ansonsten unbeaufschlagt bleibt. Folglich wird
die Positionsmesseinrichtung dafür genutzt, nur bei registrierter vollständiger Öffnung
der Drehfalle die Antriebseinheit abzuschalten.
[0014] Dagegen wird die bei unvollständiger Öffnung der Drehfalle blockierte Antriebseinheit
nach einer vorgegebenen Zeitspanne abgeschaltet, welche mit Hilfe des Steuergerätes
überwacht und eingestellt wird. Folglich erfährt die Nockeneinrichtung dann eine Blockade,
wenn die Drehfalle nicht vollständig geöffnet worden ist. Gleichzeitig erfasst diesen
Zustand die Positionsmesseinrichtung bzw. der Schalter, da er in diesem Fall von der
Betätigungskontur am Positionsnocken nicht ausgelöst wird, also unbeaufschlagt bleibt.
Das entsprechende Signal wird vom Steuergerät registriert und beispielsweise dazu
genutzt, die angesprochene Fehlermeldung und/oder das Fehlfunktionssignal auszugeben.
- Dagegen korrespondiert eine vollständige Öffnung der Drehfalle dazu, dass die Positionsmesseinrichtung
bzw. der Schalter gedrückt wird, da dann die Betätigungskontur am Positionsnocken
für eine entsprechende Beaufschlagung sorgt.
[0015] In der Regel ist die Nockeneinrichtung unter Zwischenschaltung einer Feder an eine
von der Antriebseinheit beaufschlagte Abtriebsscheibe angeschlossen. Diese Feder wird
bei beaufschlagter Antriebseinheit zunächst gespannt und überträgt erst danach Bewegungen
der Antriebseinheit auf die Nockeneinrichtung. Das kann durch Formschluss zwischen
der Antriebseinheit und der Nockeneinrichtung bei gespannter Feder geschehen. Die
gespannte Feder kann sich dann wieder entspannen, wenn der Hebelnocken den Betätigungshebel
passiert hat. Mit dem Entspannen dieser Feder geht die Rückführung des Betätigungshebels
in seine Ausgangsposition einher.
[0016] Die Nockeneinrichtung verfügt üblicherweise über eine in eine Kreisausnehmung in
der Abtriebsscheibe eingreifende Kreissegmentscheibe, welche sich mit Hilfe der angesprochenen
Feder gegenüber der Kreisausnehmung abstützt.
[0017] In Aufsicht ist die Abtriebsscheibe zwischen der Nockeneinrichtung und der Drehfalle
angeordnet. Sie verfügt über eine bei nicht vollständig geöffneter Drehfalle blockierte
Nase. Das heißt, wenn die Drehfalle nicht vollständig geöffnet ist, schlägt die mit
der Abtriebsscheibe vom Antrieb bewegte Nase gegen die Drehfalle. Die Drehfalle blockiert
also die Nase und mit ihr den gesamten Antrieb bzw. die Antriebseinheit und hiervon
beaufschlagte Bauteile. Das hat zur Folge, dass auch die Nockeneinrichtung bzw. sämtliche
von der Antriebseinheit beaufschlagten Bauteile zum Stillstand kommt bzw. kommen.
Hieraus resultiert ein entsprechendes Signal an das Steuergerät.
[0018] Die vorgenannte Nase kann selbstverständlich auch an anderen Bestandteilen des Kraftfahrzeug-Türverschlusses
angeordnet sein, solange sie nur dafür sorgt, dass bei nicht vollständig geöffneter
Drehfalle die Nockeneinrichtung blockiert wird. Das heißt, die Nase mag an einem unabhängigen
Hebel, einer Zusatzeinrichtung, einem Stellglied usw. angeordnet sein und die Antriebseinheit
sowie von ihr beaufschlagte Bauteile - bei nicht vollständig geöffneter Drehfalle
- blockieren. Grundsätzlich kommt die Erfindung auch gänzlich ohne eine solche Nase
aus, wenn die Antriebseinheit sowie von ihr beaufschlagte Bauteile, insbesondere die
Nockeneinrichtung, direkt von dem Hebel, der Zusatzeinrichtung, dem Stellglied usw.
festgesetzt werden.
[0019] Nach einer Variante der Erfindung ist die Nase an einem Verriegelungshebel vorgesehen,
der zumeist ohnehin vorhanden ist. Bei diesem Verriegelungshebel mag es sich um einen
Zentralverriegelungshebel handeln. Jedenfalls stellt der die Nase tragende Verriegelungshebel
sicher, dass bei nicht geöffneter Drehfalle die Nockeneinrichtung blockiert wird.
[0020] Denn in diesem Fall sorgt ein entsprechendes Signal von der Positionsmesseinrichtung
dafür, dass der Verriegelungshebel nicht von seiner Verriegelungsposition in die Entriegelungsposition
verschwenkt wird. Verbleibt nun aber der Verriegelungshebel in seiner Verriegelungsposition,
so sorgt die am Verriegelungshebel befindliche Nase dafür, dass dann auch die Nockeneinrichtung
mit den beschriebenen Folgen blockiert wird. Das heißt, in diesem Fall blockiert der
Verriegelungshebel mit seiner Nase die Nockeneinrichtung und den gesamten Antrieb
bzw. die Antriebseinheit und folglich die hiervon beaufschlagten Bauteile. Das hat
zur Folge, dass die zuvor bewegte Nockeneinrichtung zum Stillstand kommt, wobei dies
wiederum von der Positionsmesseinrichtung registriert wird und als entsprechendes
Signal an das Steuergerät gelangt.
[0021] Im Ergebnis wird ein Kraftfahrzeug-Türverschluss zur Verfügung gestellt, dessen Position
der Drehfalle in der Regel nach einem Öffnungssignal gleichsam abgefragt wird. In
Abhängigkeit von diesem Ergebnis blockiert nach einem ersten Vorschlag der Erfindung
die Drehfalle die Antriebseinheit und die von ihr beaufschlagten Bauteile wie den
Betätigungshebel und die Sperrklinke in dieser Funktionsstellung. Im Rahmen einer
Alternative kann die vorgenannte Blockade der Antriebseinheit und der von ihr beaufschlagten
Bauteile auch von einem unabhängigen Element vorgenommen werden, beispielsweise von
dem ohnehin vorhandenen Verriegelungshebel.
Das hat zur Folge, dass der Status "offen" des Kraftfahrzeug-Türverschlusses gleichsam
eingefroren oder gespeichert wird, obwohl die Drehfalle (noch) nicht vollständig geöffnet
ist. Hierdurch lassen sich ungewollte Öffnungen, wie sie beim Stand der Technik nicht
ausgeschlossen werden können, zuverlässig vermeiden. Außerdem ermöglicht die Erfindung
ein langsames Öffnen der zugehörigen Tür, beispielsweise in einer engen Parklücke.
Dieses langsame Öffnen der zugehörigen Tür ist mit einem weiteren Vorteil verbunden.
Denn wenn der zugehörige Antrieb schneller als die Dynamik der Tür reagiert, d. h.
wenn die Tür dem Antrieb bzw. der Antriebseinheit unter dem Strich nicht folgt oder
nicht folgen kann, kommt es dennoch nicht zum sogenannten Vorrasthakeln, wie dies
aus der Praxis bekannt ist. Hierin sind die wesentlichen Vorteile zu sehen.
[0022] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- den erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug-Türverschluss in perspektivischer Ansicht mit
geschlossenem Gesperre zu Beginn eines Öffnungsvorganges,
- Fig. 2
- den Gegenstand nach Fig. 1 mit in Hauptrast befindlicher Drehfalle und bei blockierter
Antriebseinheit,
- Fig. 3
- den Gegenstand nach Fig. 2 mit dem einzigen Unterschied, dass sich die Drehfalle nun
in der Vorrast befindet,
- Fig. 4
- den Gegenstand nach Fig. 1 aus einer anderen Blickrichtung zum Beginn des Öffnungsvorganges,
- Fig. 5
- den Kraftfahrzeug-Türverschluss nach Fig. 4 während des Öffnungsvorganges,
- Fig. 6
- eine Ansicht des Gegenstandes nach den Fig. 1 bis 5 bei geöffneter Drehfalle,
- Fig. 7
- den erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug-Türverschluss in perspektivischer Seitenansicht
bei geschlossenem Gesperre nach einer anderen Ausgestaltung,
- Fig. 8
- den Gegenstand nach Fig. 7 in Frontansicht,
- Fig. 9
- den Kraftfahrzeug-Türverschluss gemäß Fig. 8 während des Öffnungsvorganges und
- Fig. 10
- den Gegenstand nach den Fig. 7 bis 9 bei blockierter Antriebseinheit und in Hauptrast
befindlicher Drehfalle (entsprechend Fig. 2).
[0023] In den Figuren ist ein Kraftfahrzeug-Türverschluss dargestellt, welcher mit einer
Antriebseinheit 1 zur Beaufschlagung eines Gesperres 2, 3 ausgerüstet ist. Im Rahmen
des Ausführungsbeispiels dient die Antriebseinheit 1 zum motorischen Öffnen des Gesperres
2, 3, wenngleich mit dieser Antriebseinheit 1 grundsätzlich natürlich auch Schließbewegungen
des Gesperres 2, 3 dargestellt werden können.
[0024] Bei der gezeigten Variante geht es jedoch vorzugsweise darum, das Gesperre 2, 3 nach
Aussendung eines schlüssellosen Öffnungssignales ("Keyless-Go") zu öffnen. Eine zugehörige
Kraftfahrzeugtür kann im Anschluss daran problemlos und ohne große Kraftaufwendungen
aufgeschwenkt werden. Das gilt insbesondere für Heckklappen, zunehmend aber auch für
Seitentüren.
[0025] Neben dem Gesperre 2, 3 aus Drehfalle 2 und Sperrklinke 3 ist ein Betätigungshebel
4 realisiert, welcher einerseits von der Antriebseinheit 1 beaufschlagt wird und andererseits
auf das Gesperre 2, 3 arbeitet.
[0026] Bei nicht vollständig geöffneter Drehfalle 2, entsprechend den Fig. 2 und 3, wird
die Antriebseinheit 1 blockiert. Das Gleiche gilt für die von ihr beaufschlagten Bauteile,
im Rahmen des Ausführungsbeispiels den Betätigungshebel 4, die Sperrklinke 3 sowie
eine Nockeneinrichtung 5, 6, 7, welche von der Antriebseinheit 1, vorliegend einem
Elektromotor 1, angetrieben wird. Die Nockeneinrichtung 5, 6, 7 beaufschlagt den Betätigungshebel
4 wie nachfolgend noch beschrieben wird (vgl. Fig. 4 und 5).
[0027] Zu diesem Zweck verfügt die Nockeneinrichtung 5, 6, 7 über wenigstens zwei Nocken
5, 6, und zwar einen Hebelnocken 6 für den Betätigungshebel 4 und einen Positionsnocken
5 für eine Positionsmesseinrichtung 8. Bei dieser Positionsmesseinrichtung 8 handelt
es sich im Rahmen des Ausführungsbeispiels um einen Ein-/Aus-Schalter 8, welcher von
einer Betätigungskontur 5a am Positionsnocken 5 bei vollständig geöffneter Drehfalle
2 beaufschlagt wird.
Wenn diese Betätigungskontur 5a am Positionsnocken 5 jedoch nicht gegen den mit einem
Tastkopf ausgerüsteten Schalter 8 zur Anlage kommt, bleibt der Schalter 8 bzw. die
Positionsmesseinrichtung 8 unbeaufschlagt, kann demzufolge auch nicht ein Signal an
eine lediglich angedeutete Steuereinrichtung 9 senden. Das ist der Fall, wenn die
Drehfalle 2 nicht vollständig geöffnet ist. In diesem Fall wird die dann blockierte
Antriebseinheit 1 nach einer vorgegebenen Zeitspanne abgeschaltet, wofür wiederum
die Steuereinrichtung 9 sorgt, die die Antriebseinheit 1 entsprechend beaufschlagt.
[0028] Ist dagegen die Drehfalle 2 vollständig geöffnet, sorgt das damit verbundene und
von der Positionsmesseinrichtung bzw. dem Schalter 8 ausgegebene Signal in der Steuereinrichtung
9 unmittelbar dafür, dass die Antriebseinrichtung 1 abgeschaltet wird (vgl. Fig. 6
und 9).
[0029] Die Nockeneinrichtung 5, 6, 7 weist neben dem Hebelnocken 6 und dem Positionsnocken
5 zusätzlich noch eine Kreissegmentscheibe 7 auf, welche in eine Kreisausnehmung 10
einer Abtriebsscheibe 11 eingreift. Diese Abtriebsscheibe 11 kämmt mit einem Schneckenrad
12, welches seinerseits von der Antriebseinheit 1 in Rotationen versetzt wird.
[0030] Man erkennt insbesondere anhand der Fig. 4, 5 und 7, dass die Abtriebsscheibe 11
in Aufsicht bzw. Seitenansicht zwischen der Nockeneinrichtung 5, 6, 7 und der Drehfalle
2 angeordnet ist. Im Rahmen des Ausführungsbeispiels nach den Fig. 1 bis 6 verfügt
die Abtriebsscheibe 11 und folglich die Antriebseinheit 1 (in Verbindung mit der Abtriebsscheibe
11 und dem Schneckenrad 12) über eine Nase 13, die bei nicht vollständig geöffneter
Drehfalle 2 blockiert wird. Bei der Variante nach den Fig. 7 bis 10 ist diese Nase
13 an einem dortigen Verriegelungshebel 21 angeordnet. Unabhängig davon umfasst der
Anmeldungsgegenstand natürlich auch Ausgestaltungen, bei welchen die Nase 13 an einem
(nicht dargestellten) Stellelement befestigt oder angeordnet ist.
[0031] Zwischen der Nockeneinrichtung 5, 6, 7 bzw. deren Kreissegmentscheibe 7 und der von
der Antriebseinheit 1 beaufschlagten Abtriebsscheibe 11 ist eine lediglich angedeutete
Feder 14 zwischengeschaltet. Bei dieser Feder 14 handelt es sich im Rahmen des Ausführungsbeispiels
um eine Spiralfeder, welche ausweislich der Fig. 4 an den Verlauf der Kreisausnehmung
10 der Abtriebsscheibe 11 von ihrer Topologie her angepasst ist.
[0032] Diese Feder 14 wird bei beaufschlagter Antriebseinheit 1 zunächst gespannt und überträgt
erst danach Bewegungen der Antriebseinheit 1 auf die Nockeneinrichtung 5, 6, 7. Nachdem
der Hebelnocken 6 den Betätigungshebel 4 passiert hat, was im Anschluss an die Funktionsstellung
nach Fig. 5 geschieht, entspannt sich die betreffende Feder 14, so dass der Betätigungshebel
4 in seine Ausgangsposition entsprechend den Fig. 1 und 8 zurückbewegt wird. Die Funktionsweise
ist wie folgt.
[0033] In den Fig. 1 und 8 befindet sich der Betätigungshebel 4 in seiner Ausgangsposition
und ist im Übrigen das Gesperre 2, 3 geschlossen. Nach einem schlüssellosen Öffnungssignal
sendet die Steuereinrichtung 9 einen entsprechenden Befehl an die Antriebseinheit
1, welche im Anschluss daran die Abtriebsscheibe 11 rotativ im Gegenuhrzeigersinn
beaufschlagt (vgl. den Pfeil in Fig. 1). Diese Bewegung führt dazu, dass die zwischen
einer Kante 15 an der Abtriebsscheibe 11 und einer Kante 16 an der Kreissegmentscheibe
7 der Nockeneinrichtung 5, 6, 7 gehaltene Feder 14 zunächst komprimiert wird, bis
die Abtriebsscheibe 11 einen vorgegebenen Drehwinkel überstrichen hat, der Werte von
160° annehmen mag (vgl. Fig. 4).
[0034] Nach Überstreichen des vorgenannten Drehwinkels ist die Feder 14 zwischen den beiden
Anschlägen 15, 16 soweit komprimiert, dass entweder die beiden Anschläge 15, 16 unmittelbar
zur Anlage kommen oder die Feder 14 mittelbar nunmehr Drehbewegungen der Abtriebsscheibe
11 direkt über die Kreissegmentscheibe 7 auf die Nockeneinrichtung 5, 6, 7 überträgt,
was zuvor nicht der Fall war. Diese initiierten Drehbewegungen der Nockeneinrichtung
5, 6, 7 um ihre Achse 17 führen dazu, dass der Hebelnocken 6 von seiner Position nach
Fig. 4 bzw. Fig. 8 in die Stellung gemäß Fig. 5 bzw. Fig. 9 übergeht. Er beaufschlagt
bei diesem Vorgang einen abgeknickten Arm 4a des Betätigungshebels 4, so dass sich
dieser um seine Achse 18 in Frontansicht im Gegenuhrzeigersinn dreht und die Position
nach Fig. 5 bzw. Fig. 9 erreicht. Das Gleiche geschieht - wie gesagt - beim Übergang
von der Fig. 8 zur Fig. 9, wobei die Fig. 8 den Ausgangszustand vor Beginn eines schlüssellosen
Öffnungssignals zeigt, während die Fig. 9 den abgewandelten Kraftfahrzeug-Türverschluss
nach Beendigung der Öffnung bzw. während des Öffnungsvorganges darstellt.
Die beschriebene Vorgehensweise hat zur Folge, dass ein anderer Arm 4b des Betätigungshebels
4 eine Nase 19 der Sperrklinke 3 beaufschlagt, welche demzufolge um ihre Achse 20
in Frontansicht der Fig. 4, 5 eine Uhrzeigersinnbewegung vollführt, so dass die Drehfalle
2 freikommt. Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 ff. hat die Sperrklinke 3 in
Frontansicht der Fig. 8 und 9 ebenfalls eine Uhrzeigersinnbewegung ausgeführt, so
dass im Anschluss daran die Drehfalle 2 freigekommen ist.
[0035] Sollte die Drehfalle 2 aus irgendeinem Grund (beispielsweise weil die Tür und mit
ihr der Schließbolzen infolge Anfrierens an die Türgummidichtung) nicht vollständig
geöffnet werden können, so nimmt die Drehfalle 2 entweder ihre Position in der Hauptrast
nach den Fig. 2 oder 10 oder eine Stellung in der Vorrast gemäß Fig. 3 ein. In sämtlichen
Fällen sorgt die Nase 13 dafür, dass die Antriebseinheit 1 und die von ihr beaufschlagten
Bauteile 3, 4, 5, 6, 7 blockiert werden.
[0036] Das geschieht im Rahmen des Beispiels nach den Fig. 1 bis 6 dadurch, dass die nicht
vollständig geöffnete Drehfalle 2 die Nase 13 an der Abtriebsscheibe 11 blockiert
und somit die Abtriebsscheibe 11 von der Antriebseinheit 1 nicht (mehr) weiter gedreht
werden kann. Aufgrund dieser Blockade sorgt die Steuereinrichtung 9 nach einer vorgegebenen
Zeitspanne dafür, dass die Antriebseinheit 1 abgeschaltet wird.
[0037] Ähnlich wird bei der Variante nach den Fig. 7 bis 10 vorgegangen. Denn hier wird
die nicht vollständig geöffnete Drehfalle 2 mit Hilfe von angedeuteten Sensoren 22
abgefragt. Deren Signal gelangt in die Steuereinrichtung 9 (vgl. Fig. 4). Die Steuereinrichtung
9 sorgt nun dafür, dass der Verriegelungshebel 21 seine in den Fig. 8 und 10 dargestellte
Verriegelungsposition beibehält und mit seiner Nase 13 den Hebelnocken 6 und folglich
die gesamte Nockeneinrichtung 5, 6, 7 blockiert.
[0038] Öffnet sich dagegen die Drehfalle 2 vollständig, wie beim Übergang von der Fig. 8
zur Fig. 9 durch einen entsprechenden Bewegungspfeil angedeutet ist, so meldet die
Positionsmesseinrichtung 8 bzw. der Ein-/Aus-Schalter 8 diesen Öffnungszustand an
die Steuereinrichtung 9. Unmittelbar darauf folgend überführt die Steuereinrichtung
9 daraufhin den Verriegelungshebel 21 von seiner Verriegelungsstellung gemäß Fig.
8 in die Entriegelungsposition nach der Fig. 9.
[0039] Das hat zur Folge, dass die an dem Verriegelungshebel 21 angeordnete Nase 13 den
Hebelnocken 6 nun nicht mehr blockiert und frei gibt.
[0040] Dagegen führt eine nicht geöffnete Drehfalle 2 entsprechend der Fig. 10 dazu, dass
der Verriegelungshebel 21 mit der Nase 13 seine Verriegelungsposition beibehält, so
dass der Hebelnocken 6 (unverändert) von der Nase 13 blockiert wird. Das gilt dann
natürlich ebenso für die Antriebseinheit 1 inklusive Abtriebsscheibe 11 und Schneckenrad
12. Wegen dieser Blockade schaltet die Steuereinrichtung 9 die Antriebseinheit 1 nach
einer vorgegebenen Zeitspanne ab.
[0041] Im Rahmen des dargestellten Beispiels nach den Fig. 1 bis 6 sorgt die Blockade der
Abtriebsscheibe 11 infolge des Anschlagens der Nase 13 an die nicht vollständig geöffnete
Drehfalle 2 dafür, dass der Betätigungshebel 4 und mit ihm die Sperrklinke 3 in ihrer
geöffneten Position gehalten werden. Das ist in den Fig. 2 und 3 sowie 5 zu erkennen.
Gleiches gilt natürlich für den Fall, dass die Nase 13 am Verriegelungshebel 21 entsprechend
der Fig. 10 für die Blockade des Hebelnockens 6 und damit der Abtriebsscheibe 11 und
der Antriebseinheit 1 sowie der hiervon beaufschlagten Bauteile 3, 4, 5, 6, 7 sorgt.
[0042] Weil in beiden Fällen natürlich auch die Nockeneinrichtung 5, 6, 7 blockiert wird,
erhält die Positionsmesseinrichtung bzw. der Schalter 8 auch kein Signal von der Betätigungskontur
5a am Positionsnocken 5, so dass die Steuereinrichtung 9 aufgrund dieser Funktionsabfolge
eine Fehlermeldung bzw. ein Fehlfunktionssignal ausgibt. Dieses lässt sich in der
beschriebenen Art und Weise auswerten.
[0043] Selbstverständlich kann der Funktionszustand der niedergedrückten Sperrklinke 3 aufgehoben
werden, indem die Antriebseinheit 1 in Gegenrichtung von der Steuereinrichtung 9 beaufschlagt
wird, so dass im Anschluss daran der Betätigungshebel 4 in seine Ausgangsposition
und mit ihm die Drehfalle 3 in ihre Ursprungsstellung übergeht (vgl. Fig. 1 und 8).
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 ff. stellt die Steuereinrichtung 9 nach
Abfrage der Sensoren 22 sicher, dass bei vollständig geöffneter Drehfalle 2 der Verriegelungshebel
21 von der Verriegelungsstellung nach Fig. 8 in die Entriegelungsposition gemäß Fig.
9 überführt wird. Daraus resultiert, dass die Blockade des Hebelnockens 6 aufgehoben
wird, der Hebelnocken 6 infolge der sich entspannenden Feder 14 weiter läuft und der
Betätigungshebel 4 seine Ursprungsstellung erreicht.
[0044] Wenn also die Drehfalle 2 vollständig geöffnet wird, passiert der Hebelnocken 6 den
Arm 4a des Betätigungshebels 4, so dass sich unmittelbar im Anschluss hieran die komprimierte
Feder 14 zwischen den Anschlägen 15, 16 entspannen kann. Das hat zur Folge, dass der
Hebelnocken 6 im Anschluss an sein Passieren im Wesentlichen (wieder) die in den Fig.
1 und 8 dargestellte Position einnimmt. Gleichzeitig bewegt sich der Betätigungshebel
4 in die dort gezeigte Ausgangsstellung zurück und mit ihm die zuvor niedergedrückte
Sperrklinke 3. Dieser Funktionszustand bei einem "normalen" Öffnungsvorgang ist in
den Fig. 6 und 9 dargestellt.
1. Kraftfahrzeug-Türverschluss, mit einer Antriebseinheit (1) zum insbesondere motorischen
Öffnen eines Gesperres (2, 3) mit Drehfalle (2) und Sperrklinke (3), und mit einem
Betätigungshebel (4), welcher einerseits von der Antriebseinheit (1) beaufschlagt
wird und andererseits auf das Gesperre (2, 3) arbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass bei nicht geöffneter Drehfalle (2) die Antriebseinheit (1) und von ihr beaufschlagte
Bauteile (3, 4, 5, 6, 7) blockiert und ggf. eine Fehlermeldung und/oder ein Fehlfunktionssignal
zur weiteren Auswertung ausgegeben werden.
2. Kraftfahrzeug-Türverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (1) eine Nockeneinrichtung (5, 6, 7) antreibt, welche den Betätigungshebel
(4) beaufschlagt.
3. Kraftfahrzeug-Türverschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockeneinrichtung (5, 6, 7) wenigstens zwei Nocken (5, 6) aufweist, und zwar
einen Hebelnocken (6) für den Betätigungshebel (4) und einen Positionsnocken (5) für
eine Positionsmesseinrichtung (8).
4. Kraftfahrzeug-Türverschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Positionsmesseinrichtung (8) um einen Ein-/Aus-Schalter (8) handelt,
welcher von einer Betätigungskontur (5a) am Positionsnocken (5) bei vollständig geöffneter
Drehfalle (2) ausgelöst wird und ansonsten unbeaufschlagt bleibt.
5. Kraftfahrzeug-Türverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionsmesseinrichtung (8) nur bei registrierter Öffnung der Drehfalle (2)
die Antriebseinheit (1) abschaltet.
6. Kraftfahrzeug-Türverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei unvollständiger Öffnung der Drehfalle (2) und demzufolge blockierter Antriebseinheit
(1) die Antriebseinheit (1) nach einer vorgegebenen Zeitspanne abgeschaltet wird.
7. Kraftfahrzeug-Türverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockeneinrichtung (5, 6, 7) unter Zwischenschaltung einer Feder (14) an eine
von der Antriebseinheit (1) beaufschlagte Abtriebsscheibe (11) angeschlossen ist.
8. Kraftfahrzeug-Türverschluss nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (14) bei beaufschlagter Antriebseinheit (1) zunächst gespannt wird und
erst danach Bewegungen der Antriebseinheit (1) auf die Nockeneinrichtung (5, 6, 7)
überträgt.
9. Kraftfahrzeug-Türverschluss nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die gespannte Feder (14) nach Passieren des Betätigungshebels (4) seitens des
Hebelnockens (6) entspannt und der Betätigungshebel (4) in seine Ausgangsposition
zurückbewegt wird.
10. Kraftfahrzeug-Türverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockeneinrichtung (5, 6, 7) eine in eine Kreisausnehmung (10) in der Abtriebsscheibe
(11) eingreifende Kreissegmentscheibe (7) aufweist.
11. Kraftfahrzeug-Türverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebsscheibe (11) in Aufsicht zwischen der Nockeneinrichtung (5, 6, 7) und
der Drehfalle (2) angeordnet ist und eine bei nicht vollständig geöffneter Drehfalle
(2) seitens der Drehfalle (2) blockierte Nase (13) aufweist.
12. Kraftfahrzeug-Türverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich ein die Nase (13) tragender Verriegelungshebel (21) vorgesehen ist, welcher
bei nicht vollständig geöffneter Drehfalle (2) die Nockeneinrichtung (5, 6, 7) und
folglich die Antriebseinheit (1) und von ihr beaufschlagte Bauteile (3, 4, 5, 6, 7)
blockiert.