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(11) |
EP 1 363 824 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.01.2007 Patentblatt 2007/01 |
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Anmeldetag: 21.02.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/001816 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/070319 (12.09.2002 Gazette 2002/37) |
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VERFAHREN ZUM LAGEGERECHTEN AUSRICHTEN EINES FÜHRERHAUSES UND SCHIENENFAHRZEUG ZUR
AUSÜBUNG DES VERFAHRENS
ALIGNMENT OF A RAIL VEHICLE DRIVER'S CAB
PROCEDE POUR ORIENTER UNE CABINE DE CONDUCTEUR DANS UNE POSITION CORRECTE ET VEHICULE
SUR RAILS PERMETTANT DE METTRE EN OEUVRE CE PROCEDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
01.03.2001 DE 10109830
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.11.2003 Patentblatt 2003/48 |
| (73) |
Patentinhaber: Bombardier Transportation GmbH |
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13627 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- RAPPE, Markus
90556 Cadolzburg (DE)
- SCHWANDT, Stephan
90537 Feucht (DE)
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| (74) |
Vertreter: Cohausz & Florack |
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Patent- und Rechtsanwälte
Bleichstrasse 14 40211 Düsseldorf 40211 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-85/05337 US-A- 3 353 863
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DE-A- 19 649 526
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum lagegerechten Ausrichten eines Führerhauses
gegenüber einer Tragvorrichtung und ein Schienenfahrzeug zur Ausübung dieses Verfahrens.
[0002] Ein bekanntes Schienenfahrzeug dieser Art (DE 197 25 905 A1) weist ein Führerhausmodul
auf, das auf einer auf dem Fahrzeugrahmen ausgebildeten Tragvorrichtung festgesetzt
ist. Dabei weist die Tragvorrichtung entlang der Aufstandsfläche, auf welche die Unterkante
der betreffenden Randabschnitte des Führerhauses unmittelbar aufgesetzt werden, Materialanhäufungen
auf, die soweit abgetragen werden, bis das Führerhaus seine Soll-Position in der Kontur
des Schienenfahrzeugs erreicht. Der Materialabtrag bis zum lagegerechten Ausrichten
des Führerhauses erfordert einen hohen Geräte- und Zeitaufwand, wobei die Tragvorrichtung
bereits bei der Herstellung mit diesem Materialauftrag versehen werden muß. Das Festsetzen
des Führerhauses auf der Tragvorrichtung erfolgt danach in der Weise, daß die Tragvorrichtung
von unten durchbohrt und in die unmittelbar darauf aufstehende Unterseite des betreffenden
Randabschnitts der Seitenwand des Führerhauses eine Sackbohrung eingebracht wird.
Mittels Blindnieten wird danach die Führerhaus-Seitenwand reibschlüssig und durch
den jeweiligen Niet formschlüssig mit der Tragvorrichtung verbunden.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum lagegerechten Ausrichten
eines Führerhauses und ein Schienenfahrzeug zur Ausführung dieses Verfahrens bereit
zu stellen, durch das eine Verbesserung hinsichtlich des Ausrichtens des Führerhauses
und seiner Befestigung an der Tragvorrichtung erreicht wird.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die in den Ansprüchen 1 und 4 angegebenen
Maßnahmen. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in weiteren Ansprüchen
angegeben.
[0005] Bei einer Verfahrensweise gemäß der Erfindung können die Randabschnitte der Seitenwand
des Führerhauses in Bezug auf das für die Soll-Position erforderliche Soll-Maß etwas
verkürzt ausgebildet werden. dabei ist die Verkürzung vorzugsweise so bemessen, daß
bei der Fertigung auftretende Maßtoleranzen das der eigentlichen Soll-Position entsprechende
Maß nicht überschreiten. Derartige Unebenheiten können sowohl an der mit der Tragvorrichtung
verbundenen Haltevorrichtung als auch im Zuge der Unterseiten der unteren Randabschnitte
der Seitenwandungen des Führerhauses auftreten. Beim Zusammenfügen der in der Regel
aus Metall gefertigten, an der Tragvorrichtung festgesetzten Haltevorrichtung mit
dem insbesondere aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellten Führerhaus wird
dann zunächst das Führerhaus auf die Tragvorrichtung aufgesetzt und danach an den
Stellen, an denen das Führerhaus nicht in seiner Soll-Position gegenüber dem anschließenden
Wagenkasten steht, gegenüber der Haltevorrichtung angehoben. Es bilden sich dadurch
freie Justierspalten zwischen den Unterseiten der Randabschnitte des Führerhauses
und der Tragvorrichtung. In der so einjustierten Soll-Lage wird das Führerhaus dann
mit der Haltevorrichtung fest verbunden. Die Justierspalte bleiben dabei erhalten.
Hierzu wird der jeweilige Randabschnitt vorzugsweise mit einer Seitenfläche an die
Haltevorrichtung dicht angelegt und damit vernietet oder verschraubt. Zweckmäßigerweise
wird dabei die zugehörige Bohrung erst dann in die Haltevorrichtung und/oder den Randabschnitt
der Seitenwand des Führerhauses eingebracht, wenn der Niet- oder Schraubvorgang tatsächlich
ausgeführt werden soll, also nach den Justierarbeiten.
[0006] Zur Befestigung eines Führerhauses auf einer Tragvorrichtung des Fahrzeugrahmens
ist eine Haltevorrichtung daran festgesetzt, die mit einem oder mehreren nach oben
gerichteten Schenkeln an eine Seitenfläche der unteren Randabschnitte des Führerhauses
greift. In der Soll-Position des Führerhauses werden die Randabschnitte an den Schenkeln
unter Belassung der für die Justierung der Soll-Lage erforderlichen Freiräume zwischen
den Unterseiten der unteren Randabschnitte des Führerhauses und darunter befindlichen
Gegenflächen der Tragvorrichtung oder ggf auch der Haltevorrichtung befestigt. Als
Haltevorrichtung eignet sich insbesondere ein Profilstab mit stuhlförmigem Querschnitt,
bei dem die den Stuhlbeinen entsprechenden Schenkel auf der Tragvorrichtung z.B. durch
Schweißen festgesetzt sind. Der der Stuhllehne entsprechende Schenkel ist dann für
die Anlage mit der betreffenden Seitenfläche der unteren Randabschnitte der Wände
des Führerhauses vorgesehen, während der dem Stuhlsitz entsprechende Steg die Gegenfläche
für die Unterseite des zugeordneten Randabschnitts bildet. Der Justierspalt wird hierbei
zwischen dem den Stuhlsitz bildenden Steg und der Unterseite des betreffenden Randabschnitts
der Seitenwand des Führerhauses eingestellt. Ein so ausgebildeter Profilstab bietet
Gewähr für einen stabilen Aufbau und ermöglicht es, eine Stützplatte zur Anwendung
zu bringen, die einerseits auf der dem Stuhlbein-Schenkel gegenüberliegenden Seitenfläche
des zugeordneten Randabschnitts und anderseits auf dem damit in einer Flucht liegenden
Stuhlbein-Schenkel aufliegt. Die Stützplatte ist im Bereich des Stuhllehnen-Schenkels
wie im Bereich der Stuhlbein-Schenkel mit der Haltevorrichtung durch Nieten oder Schrauben
verbundenen. Die Seitenwand des Führerhauses wird dadurch im Bereich der unteren Randabschnitte
innen- wie außenseitig über die Haltevorrichtung mit der Tragvorrichtung starr und
dauerhaft verbunden. Um dabei eine stabile Abstützung im Bereich der Stuhlbein-Schenkel
zu erreichen, ist parallel zum Stuhlsitz-Steg ein zusätzlicher Stützsteg eingeformt,
wobei zwischen diesen Stegen eine Durchgangsbohrung für den Niet oder die Schraube
vorgesehen ist, welcher die Stützplatte mit der Haltevorrichtung unmittelbar in Justierlage
hält.
[0007] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von Prinzipsskizzen eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0008] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Endstück eines Wagenkastens mit einem endseitig angeordneten Führerhaus und
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A der Figur 1 im Bereich einer Haltevorrichtung
zur Verbindung einer Seitenwand eines Führerhauses mit einer Tragvorrichtung am Fahrzeugrahmen.
[0009] Ein nur teilweise dargestelltes Schienenfahrzeug, insbesondere ein Triebkopf, weist
einen Wagenkasten 1 auf, der auf einem Fahrzeugrahmen aufgebaut ist, welcher zwei
entlang der Längsseite verlaufende Langträger 2 besitzt. Zumindest die Langträger
2 ragen stirnseitig über die Länge des Wagenkastens 1 hinaus und sind Teil einer Tragvorrichtung,
auf welche ein Führerhaus 3 aufgesetzt ist. Die Tragvorrichtung ist mit einer Haltevorrichtung
4 fest verbunden, an welcher vorliegend Teile der unteren Randabschnitte 5 von gegenüberliegenden
Seitenwänden 6 des Führerhauses 3 festgesetzt sind.
[0010] Die Haltevorrichtung 4 ist spiegelbildlich auf beiden Langträgern 2 angeordnet und
festgesetzt. Sie reicht im Ausführungsbeispiel nur über die dem Wagenkasten 1 benachbarten
Abschnitte der Seitenwände 6. Die Haltevorrichtung 4 weist zumindest einen nach oben
gerichteten inneren Schenkel 7 auf, welcher hier an der zum Inneren des Führerhauses
3 gerichteten Seitenfläche 8 des betreffenden Randabschnitts 5 der jeweiligen Seitenwand
6 plan anliegt und daran durch Niete 9 reib- und formschlüssig festgespannt sind.
[0011] Die Haltevorrichtung 4 ist in vorteilhafter Weise als ein Profilstab mit stuhlförmigem
Querschnitt ausgebildet. Dabei sind die den Stuhlbeinen entsprechenden Schenkel 10
und 11 auf den als Tragvorrichtung dienenden Langträgern 2 z.B. durch Schweißen festgesetzt
oder daran im Strangpreßverfahren einstückig angeformt. Ein dem Stuhlsitz entsprechender
Steg bildet einen Gegenfläche 13 zu der darüber liegenden Stirnfläche 14 des zugeordneten
Randabschnitts 5. Zwischen der Gegenfläche 13 und der nach unten weisenden Stirnfläche
14 ist ein Justierspalt 15 vorgesehen, der sich beim Ausrichten des Führerhauses 3
gegenüber der Tragvorrichtung bzw. gegenüber dem Wagenkasten 1 in später beschriebener
Weise ergibt. Der mit der Seitenfläche 8 in Anlage gebrachte Schenkel 7 entspricht
am Profilstab der Stuhllehne.
[0012] Um eine hohe Stabilität in der Verbindung zwischen den unteren Randabschnitten 5
den Seitenwände 6 und der Haltevorrichtung 4 zu gewährleisten, ist die dem Stuhllehnen-Schenkel
7 abgewandte Seitenfläche 16 der Randabschnitte 5 in eine Flucht mit dem äußerenStuhlbein-Schenkel
11 der Haltevorrichtung 4 gebracht worden. Dadurch ist es möglich, eine plane Stützplatte
17 vorzusehen, welche sowohl auf der Seitenfläche 16 wie auch auf der Außenseite des
Stuhlbein-Schenkels 11 dicht aufliegt. Diese Stützplatte 17 ist sowohl im Bereich
der Stuhlbein-Schenkel 10, 11 als auch im Bereich des Stuhllehnen-Schenkels 7 mittels
der Niete 9 festgesetzt und stabilisiert die Verbindung der Seitenwand 6 mit der Haltevorrichtung
4. Anstelle der Niete 9 kann auch eine Schraubverbindung oder ein anderer analoger
Zuganker verwendet werden. Die Niete 9 sind insbesondere als Blindniete ausgebildet.
Um eine Verformung der Stuhlbein-Schenkel 10 und 11 beim Niet- oder Schraubvorgang
zu vermeiden, ist parallel zum Stuhlsitz-Steg 12 ein zusätzlicher Stützsteg 18 an
der Haltevorrichtung 4 vorgesehen. Zwischen diesen Stegen 12 und 18 befindet sich
die Durchgangsbohrung zum Einbringen des jeweiligen Zugankers (Niet 9). Dabei sind
sowohl im Bereich des Stuhllehnen-Schenkels 7 wie im Bereich der Stuhlbein-Schenkel
10, 11 jeweils eine Mehrzahl von Zugankern über die Länge der Haltevorrichtung 4 verteilt
angeordnet, wie es sich aus Figur 1 ergibt.
[0013] Bei der Herstellung des Führerhauses 3 aus faserverstärktem Kunststoff bereitet es
bei den erheblichen Abmessungen des Führerhauses 3 Schwierigkeiten, die Stirnfläche
14 im Bereich der Randabschnitte 5 mit solcher Maßhaltigkeit herzustellen, daß das
Führerhaus 3 durch einfaches unmittelbares Aufsetzen der Stirnflächen 14 auf die Gegenflächen
13 seine Soll-Position innerhalb der Fahrzeugkontur einnimmt. Um Fertigungstoleranzen
ausgleichen zu können, wird beim lagegerechten Ausrichten des Führerhauses 3 so verfahren,
daß zunächst die Stirnflächen 14 auf die Gegenflächen 13 unmittelbar aufgesetzt werden.
Es wird dann geprüft, an welchen Stellen entlang der Haltevorrichtung 4 das Führerhaus
3 zu tief sitzt. An diesen Stellen wird zwischen den Stirnflächen 14 und den Gegenflächen
13 der Justierspalt 15 ausgebildet, dessen Höhe entsprechend der bei der Prüfung gemessenen
Maßabweichung eingestellt wird. So können zum Zwecke des lagegerechten Ausrichtens
maßlich angepaßte Abstandshalter, z.B. Keile, in den Justierspalt 15 eingefügt werden.
Nach Erreichen der Soll-Position des Führerhauses 3 wird zweckmäßigerweise zunächst
die Stützplatte 17 an die Haltevorrichtung 4 angeheftet, wobei der Halter 4 und die
Stützplatte 17 im Bereich der Stuhlbein-Schenkel bereits miteinander fluchtende Bohrungen
aufweisen können. Im Bereich der darüber liegenden Niete 9 ist es dagegen zweckmäßig,
zwar in der Stützplatte 17 bereits Bohrungen entlang vorgesehener Positionen anzubringen,
jedoch damit fluchtende Bohrungen für die dort anzubringenden Zuganker erst nachträglich
durch die unteren Randabschnitte 5 der Seitenwände 6 und der daran anliegenden Stuhllehnen-Schenkel
7 der Haltevorrichtung 4 zu bohren. Durch dieses punktuelle Bohren ist sichergestellt,
daß die Teilbohrungen in den hintereinanderliegenden Bauteilen (Stützplatte 17, Randabschnitte
5, Stuhllehnen-Schenkel 7) in einer Flucht liegen und das Einstecken der betreffenden
Zuganker ohne Behinderung durch Lochversatz gewährleistet ist.
[0014] Bei diesem Aufbau und dieser Herstellungsweise werden die Randabschnitte 5 des Führerhauses
3 an den Verbindungsstellen mit der Haltevorrichtung 4 nur mit Druckkräften beaufschlagt,
die von faserverstärkten Kunststoffen über lange Dauer gut aufgenommen werden, im
Gegensatz zu Belastungen, die eine Zugbeanspruchung nach sich ziehen und zu Verspannungen
der gesamten Seitenwandfläche führen können. Weist die Haltevorrichtung 4 keine dem
Steg 12 entsprechende Auflagemöglichkeit auf, dann kann als Gegenfläche 13 auch unmittelbar
die Oberfläche des Langträgers 2 dienen.
1. Verfahren zum lagegerechten Ausrichten eines Führerhauses (3) gegenüber einer an einem
Fahrzeug rahmen (2) vorgesehenen Tragvorrichtung und zum anschließenden Befestigen
des Führerhauses in seiner Soll-Position an einer mit der Tragvorrichtung verbundenen
Maltevorrichtung (4) im Bereich von unteren Randabschnitten des Führerhauses, die
der Tragvorrichtung zugewandt sind, insbesondere für ein Schienenfahrzeug,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Führerhaus (3) unter Belassung von Justierspalten (15) zwischen den Stirnflächen
(14) von unteren Randabschnitten (5) des Führerhauses (3) und der Tragvorrichtung
(2) in seine Soll-Position gebracht wird, und daß
anschließend die unteren Randabschnitte (5) an einer der Soll-Position zugeordneten
mit der Haltevorrichung (4) befestigt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Randabschnitte (5) mit zumindest einer Ihrer Seitenflächen (8, 16) in Anlage mit
der Haltevorrichtung (4) gebracht und damit vernietet oder verschraubt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Randabschnitte (5) mit einer ihrer Seitenflächen (8) an die Haltevorrichtung (4)
angelegt werden und daß
die Randabschnitte (5) und die Haltevorrichtung (4) danach gemeinsam punktuell durchbohrt
und anschließend miteinander vernietet oder verschraubt werden.
4. Schienenfahrzeug, dessen Führerhaus (3) durch das Verfahren nach einem der Ansprüche
1 bis 3 gegenüber einer am Fahrzeug vorgesehenen Tragvorrichtung lagegerecht ausgerichtet
und auschlieβend an einer Haltevorrichtung befestigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der durch die Langträger (2) gebildeten Tragvorrichtung festgesetzte Haltevorrichtung
(4)
zumindest einen nach oben gerichteten Schenkel (7) aufweist, welcher an einer Seitenfläche
(8) der unteren Randabschnitte (5) des in der Soll-Position liegenden Führerhauses
(3) anliegt und daß
die Randabschnitte (5) an den Schenkeln (7) unter Belassung von erforderlichen Justierspalten
(15) zwischen den Stirnflächen (14) der unteren Randabschnitte (5) des Führerhauses
(3) und der darunter befindlichen Gegenfläche (13) der Haltevorrichtung (4) oder unmittelbar
der darunter befindlichen Gegenfläche der Tragvorrichtung befestigt sind.
5. Schienenfahrzeug nach dem der Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Haltevorrichtung (4) einen Profilstab mit stuhlförmigem Querschnitt aufweist,
daß die Stuhlbeinen entsprechenden Schenkel (10, 11) auf der Tragvorrichtung (Langträger
2) festgesetzt sind,
daß der dem Stuhlsitz entsprechende Steg (12) die Gegenfläche (13) zur unteren Stirnfläche
(14) des zugeordneten Randabschnitts (5) bildet und
daß der der Stuhllehne entsprechende Schenkel (7) an die benachbarte Seitenfläche
(8) des zugeordneten Randabschnitts (5) angelegt ist und daran befestigt ist.
6. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Tragvorrichtung (4) Abschnitte der Langträger (2) eines Fahrzeugrahmens umfaßt.
7. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei der Haltevorrichtung (4) die dem Stuhllehnen-Schenkel (7) abgewandte Seitenfläche
(16) der Randabschnitte (5) in einer Flucht mit dem Stuhlbein-Schenkel 1 1 liegt,
der vom Stuhllehnen-Schenekel (7) entfernt ist und
daß eine Stützplatte (17) sowohl auf der dem Stuhllehnen-Schenkel (7) abgewandten
Seitenfläche (16) des Randabschnitts (5) als auch auf dem damit fluchtenden Stuhlbein-Schnekel
(11) dicht aufliegt und mit der Haltevorrichtung (4) vernietet oder verschraubt ist.
8. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Haltevorrichtung (4) mit einem parallel zum Stuhlsitz-Steg (12) verlaufenden Stützsteg
(18) versehen ist und
daß zwischen diesen Stegen (12, 18) eine Durchgangsbohrung für einen Niet (9) oder
eine Schraube vorgesehen ist.
1. A process for the position-related correct orientation of a driver's cab (3) with
respect to a carrying device provided on a vehicle frame (2) and for the subsequent
fastening of the driver's cab in its desired position onto the holding device (4)
linked to the carrying device in the area of the bottom rim sections of the driver's
cab which faces the carrying device, in particular for a rail vehicle,
characterised by the fact that
the driver's cab (3) is positioned into its desired position while remaining adjusting
openings (15) between the front faces (14) of the bottom rim sections (5) of the driver's
cab (3) and the carrying device (2) and that subsequently the bottom rim sections
(5) are fastened on a holding device (4) allocated to the desired position.
2. The process according to Claim 1,
characterised by the fact that
the rim sections (5) are brought with at least one of their side faces (8, 16) into
contact with the holding device (4) and riveted or screwed therewith.
3. The process according to Claim 1 or 2,
characterised by the fact that
the rim sections (5) are laid on the holding device (4) with one of their side faces
(8) and that
the rim sections (5) and the holding device (4) are then together drilled through
at a point and subsequently riveted or screwed to one another.
4. A rail vehicle whose driver's cab (3) is oriented, by the process according to one
of the Claims from 1 to 3, with respect to a carrying device provided on the vehicle
and is subsequently fastened on a holding device,
characterised by the fact that the holding device (4) fixed on the carrying device formed by the longitudinal
bearers (2) has at least one upward-oriented leg (7), which fits on a side face (8)
of the bottom rim sections (5) of the driver's cab (3) located in the desired position
and that
the rim sections (5) are fastened to the legs (7) while remaining the required adjusting
openings (15) between the front faces (14) of the bottom rim sections (5) of the driver's
cab (3) and the opposite face (13) thereunder, or the opposite face of the carrying
device directly thereunder.
5. The rail vehicle according to Claim 4,
characterised by the fact that
the holding device (4) has a section spindle with a stool-shaped cross-section,
that the legs (10, 11) corresponding to the base of the stool legs are fastened to
the carrying device (longitudinal bearers 2),
that the bridge (12) corresponding to the stool, forms the opposite face (13) to the
bottom front face (14) of the allocated rim section (5) and that
the leg (7) corresponding to the stool back, rests on the neighbouring side face (8)
of the allocated rim section (5) and is fastened thereto.
6. The rail vehicle according to Claim 4 or 5,
characterised by the fact that
the carrying device (4) encircles sections of the longitudinal bearers (2) of a vehicle
chassis.
7. The rail vehicle according to one the Claims 4 to 6,
characterised by the fact that
in the case of the holding device (4), the side face (16) of the rim sections (5)
facing away from the stool back leg (7) is aligned with the stool leg (11), which
is placed at a distance from the stool back leg (7) and
that a support plate (17) fits closely on the side face (16) of the rim section (5)
facing away from the stool back leg (7) as well as on the stool leg (11) which is
aligned therewith and is riveted or screwed to the holding device (4)
8. The rail vehicle according to one of the Claims from 4 to 7,
characterised by the fact that
the holding device (4) is provided with a support bridge (18) lying parallel to the
stool seat bridge (12) and
that between these bridges (12, 18) is provided a drilled hole to accept a rivet (9)
or a screw.
1. Procédé pour l'alignement en position d'un habitacle pour conducteur (3) par rapport
à un dispositif porteur prévu sur un cadre de véhicule (2) et pour la fixation consécutive
de l'habitacle pour conducteur dans sa position prescrite à un dispositif de maintien
(4) relié au dispositif porteur dans la zone des segments de bordures inférieurs de
l'habitacle pour conducteur, qui sont orientés vers le dispositif porteur, en particulier
pour un autorail, caractérisé en ce que l'habitacle pour conducteur (3) est amené dans sa position prescrite en laissant
des fentes d'ajustage (15) entre les surfaces frontales (14) de segments de bordure
inférieurs (5) de l'habitacle pour conducteur (3) et le dispositif porteur (2), et
en ce que les segments de bordure inférieurs (5) sont fixés ensuite à un dispositif de maintien
(4) affecté à la position prescrite.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les segments de bordure (5) sont amenés en appui avec le dispositif de maintien (4)
avec au moins une de leurs surfaces latérales (8, 16) puis rivés ou vissés avec lui.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les segments de bordure (5) sont placés en appui avec une de leurs surfaces latérales
(8) sur le dispositif de maintien (4) et en ce que les segments de bordure (5) et le dispositif de maintien (4) sont forés ensuite conjointement
de manière ponctuelle puis rivés ou vissés ensemble.
4. Autorail dont l'habitacle pour conducteur (3) est, grâce au procédé selon les revendications
1 à 3, aligné en position par rapport à un dispositif porteur prévu sur le véhicule
puis fixé à un dispositif de maintien, caractérisé en ce que le dispositif de maintien (4) fixé sur le dispositif porteur formé par les barres
porteuses longitudinales (2) présente au moins une branche (7) orientée vers le haut,
laquelle s'appuie sur l'une des surfaces latérales (8) des segments de bordure inférieurs
(5) de l'habitacle pour conducteur (3) situé dans la position prescrite et en ce que les segments de bordure (5) sont fixés aux branches (7) en laissant des fentes d'ajustage
nécessaires (15) entre les surfaces latérales (14) des segments de bordure inférieurs
(5) de l'habitacle pour conducteur (3) et de la surface opposée (13) située dessous
du dispositif de maintien (4) ou de la surface opposée du dispositif porteur située
directement dessous.
5. Autorail selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif de maintien (4) présente une barre profilée avec une section transversale
en forme de siège, en ce que les branches (10, 11) correspondant à des montants de siège sont placées fixement
sur le dispositif porteur (barres porteuses 2), en ce que la traverse (12) correspondant à l'assise de siège forme la surface opposée (13)
à la surface frontale inférieure (14) du segment de bordure affecté (5) et en ce que la branche (7) correspondant au dossier de siège est placée contre la surface frontale
contiguë (8) du segment de bordure affecté (5) puis y est fixée.
6. Autorail selon l'une des revendications 4 et 5,
caractérisé en ce que le dispositif porteur (4) comprend des segments de barres porteuses (2) d'un cadre
de véhicule.
7. Autorail selon l'une des revendications 4 à 6,
caractérisé en ce que sur le dispositif de maintien (4), la surface latérale (16) opposée à la branche
- dossier de siège (7) des segments de bordure (5) est en alignement avec la branche
- montant de siège (11), qui est éloignée de la branche - dossier de siège (7) et
en ce qu'une plaque de soutien (17) repose de manière serrée aussi bien sur la surface latérale
(16) opposée à la branche - dossier de siège (7) du segment de bordure (5) que sur
la branche - montant de siège (11) en alignement avec et est rivée ou vissée avec
le dispositif de maintien (4).
8. Autorail selon l'une des revendications 4 à 7,
caractérisé en ce que le dispositif de maintien (4) est muni d'une traverse de soutien (18) passant parallèlement
à la traverse - assise de siège (12) et en ce qu'est prévu entre ces traverses (12, 18) un orifice de passage pour un rivet (9) ou
une vis.

