[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Einrichtung für die Ansteuerung eines Mehrwegeventils
zum Schalten eines Druckmittelflusses zwischen mindestens zwei äußeren Anschlüssen
(P, A) mittels einer integrierten Schaltmechanik, die über elektrische Ansteuersignale
betätigbar ist. Die vorliegende Erfmdung betrifft weiterhin auch ein pneumatisches
Mehrwegeventil sowie eine pneumatische Ventileinheit, welche mit einer solchen elektrischen
Einrichtung ausgestattet sind sowie ein entsprechendes Verfahren zur Ansteuerung.
[0002] Aus dem Produktkatalog "Das Pneumatik-Programm von Bosch" (Ausgabe 15.31, Seite 5.52)
geht ein pneumatisches Mehrwegeventil hervor, welches über eine gattungsgemäße elektrische
Einrichtung angesteuert wird. Hierzu weist das Mehrwegeventil mindestens einen mehrpoligen
elektrischen Anschluss auf, der einem Pilotventil zugeordnet ist. Das Pilotventil
ist stimseitig am Ventilgehäuse des Mehrwegeventils angebracht und dient der Beaufschlagung
einer Vorsteuerung mit einem Steuerdruck. Über die Vorsteuerung wird die hier als
Ventilschieber ausgeführte integrierte Schaltmechanik axial verstellt. Durch die axiale
Verstellung werden die äußeren Anschlüsse des Mehrwegeventils druckmittelvermittelnd
miteinander verbunden. Da es sich hier um ein 5/2-Wegeventil handelt, besitzt das
Mehrwegeventil insgesamt fünf äußere Anschlüsse, von denen ein Anschluss für die Speisedruckversorgung
(P) vorgesehen ist. Zwei weitere Anschlüsse dienen als Arbeitsanschlüsse (A, B) und
die verbleibenden zwei Anschlüsse sind für die Entlüftung (R, S) vorgesehen. Die integrierte
Schaltmechanik kann sowohl federrückgestellt als auch aktiv bidirektional angetrieben
werden. Ersterenfalls ist lediglich ein einziges Pilotventil erforderlich; zum aktiven
direktionalen Antrieb ist dagegen an jeder Stirnseite des Mehrwegeventils ein Pilotventil
vorgesehen.
[0003] Gewöhnlich werden die elektrischen Ansteuersignale für das bzw. die Pilotventile
von einer übergeordneten Steuereinheit aus generiert. Die übergeordnete Steuereinheit
koordiniert die Aktionen aller Mehrwegeventile und sonstigen aktiven Bestandteile
eines pneumatischen Systems.
[0004] Neben dem vorstehend beschriebenen Mehrwegeventil, welches als Schieberventil ausgebildet
ist, ist die Erfindung auch auf andere Mehrwegeventile anwendbar, beispielsweise auf
Druckregelventile, welche üblicherweise nach Art eines Sitzventils aufgebaut sind,
und dergleichen.
[0005] Beim Einsatz eines Mehrwegeventils als Bestandteil eines pneumatischen Systems, beispielsweise
auf dem Gebiet der Handhabungstechnik als Werkstückzuführroboter für Werkzeugmaschinen,
tritt das Problem auf, dass bei Ausfall eines Mehrwegeventils das gesamte pneumatische
System ausfallen kann, was zu Ausfallzeiten in der Fertigungslinie führt. Ausfallgefährdet
bei einem pneumatischen System sind vor allem die Mehrwegeventile, da diese einer
besonders hohen mechanischen Wechselbeanspruchung im Betrieb ausgesetzt sind.
[0006] Um dieses Problem zu beherrschen war es bisher üblich, entweder einen defekten Bestandteil
eines pneumatischen Systems erst auszutauschen, nachdem dieses defekt ist; zum anderen
wurde vereinzelt ein vorsorglicher Austausch nach Ablauf der geschätzten Standzeit
des Mehrwegeventils vorgenommen. Bei der letztgenannten Methode erfolgte der Austausch
oftmals bereits weit vor der tatsächlichen Verschleißgrenze, da wegen der Variationsbreite
große Abweichungen zwischen der geschätzten Standzeit und der tatsächlichen Standzeit
auftreten.
[0007] Neben dieser Ausfallproblematik von Mehrwegeventilen kann es bei einem pneumatischen
System infolge fortschreitenden Verschleißes auch zu einem sich stetig verlangsamenderen
Schalten des Mehrwegeventils kommen, was unzulässige Zustände im pneumatischen System
herbeiführen kann.
[0008] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Mehrwegeventil der vorstehend
beschriebenen Art dahingehend weiter zu verbessern, dass über einfache Mittel eine
Ermittlung des tatsächlichen Verschleißzustandes möglich ist.
[0009] Die Aufgabe wird hinsichtlich einer elektrischen Einrichtung für die Ansteuerung
eines Mehrwegeventils mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Hinsichtlich eines
pneumatischen Mehrwegeventils selbst und einer hieraus aufgebauten pneumatischen Ventileinheit
wird die Aufgabe mit den Ansprüchen 9 bzw. 10 gelöst. Verfahrenstechnisch wird die
Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 11 gelöst. Die jeweils rückbezogenen abhängigen
Ansprüche geben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung wieder.
[0010] Die Erfindung schließt die einrichtungstechnische Lehre ein, dass eine Elektronikeinheit
vorgesehen ist, welcher eingangsseitig das elektrische Ansteuersignal für das Mehrwegeventil
und ein auf einen Ansteuerimpuls folgendes elektrisches Reaktionssignal zugeht, woraus
die Elektronikeinheit durch Vergleich den zeitlichen Abstand zwischen beiden Signalen
ermittelt, um hieraus die Schaltverzögerung als Maß des Verschleißzustandes der Schaltmechanik
zu bestimmen.
[0011] Der Vorteil der Erfindung liegt insbesondere darin, dass die zur Ansteuerung eines
Mehrwegeventils ohnehin benötigte Elektronik um eine Elektronikeinheit mit der erfindungsgemäßen
Funktion in einfacher Weise bereichert werden kann. Dieses ist mit einem geringen
zusätzlichen Bauteileaufwand darstellbar. Die Erfmdung basiert auf der Erkenntnis,
dass eine Verlängerung der Schaltzeit eines Mehrwegeventils über dessen gesamte Betriebszeit
im direkten Zusammenhang mit dessen Verschleißzustand steht. Somit ermöglicht die
Erfindung über eine rechtzeitige Erkennung unerwünscht langer Schaltzeiten einen gezielten
Austausch von Mehrwegeventilen oder deren Verschleißteile, welche in absehbarer Zeit
ausfallen würden. Damit ist eine präventive Wartung pneumatischer Systeme gewährleistbar.
[0012] Vorzugsweise ist zur Erzeugung des elektrischen Reaktionssignals, welches für den
Vergleich mit dem elektrischen Ansteuersignal benötigt wird, ein Drucksensor vorgesehen,
der im Mehrwegeventil integriert ist und elektrisch mit der Elektronikeinheit in Verbindung
steht. Die Ausrüstung eines herkömmlichen Mehrwegeventils mit einem Drucksensor erfordert
einen nur geringen zusätzlichen Herstellungsaufwand. Bei Druckregelventilen ist arbeitsleitungsseitig
ohnehin ein Drucksensor bereits integriert, welcher für die erfindungsgemäße Verschleißzustandskennung
mit benutzt werden kann.
[0013] Die Anordnung des Drucksensors kann bevorzugt im Bereich eines Arbeitsanschlusses
erfolgen. Das Reaktionssignal entsteht dabei durch den Anstieg des Arbeitsdrucks beim
Schalten des Mehrwegeventils. Alternativ hierzu ist es auch möglich, den Drucksensor
im Bereich des Speisedruckanschlusses des Mehrwegeventils anzuordnen. Das Reaktionssignal
entsteht hierbei durch den Speisedruckabfall beim Schalten des Mehrwegeventils. Die
Anordnung des Drucksensors im Bereich des Speisedruckanschlusses ist besonders geeignet
zur Ausrüstung einer ganzen Ventileinheit mit der Verschleißzustandserkennung, da
hier ein einziger Drucksensor ausreicht, welcher in die zentrale Speisedruckversorgung
der Ventileinheit zu integrieren ist. Weil dieses Reaktionssignal somit für alle Mehrwegeventile
gilt, aber das elektrische Ansteuersignal für jedes Mehrwegeventil der Ventileinheit
einzeln vorliegt, lässt sich auch der Verschleißzustand jedes einzelnen sich im Verbund
einer Ventileinheit befindlichen Mehrwegeventils durch den Vergleich ermitteln.
[0014] Gemäß einer weiteren, die Erfindung verbessernden Maßnahme ist die Elektronikeinheit
so ausgelegt, dass die über das Ansteuersignal und das Reaktionssignal ermittelte
Schaltverzögerung mit einem hinterlegten Sollwert für eine zulässige Schaltverzögerung
verglichen wird, um hierüber eine Verschleißgrenze zu definieren, die eine Wartung
oder ein Austausch des Mehrwegeventils indiziert.
[0015] Die Verschleißgrenze und/oder der Verschleißzustand des Mehrwegeventils wird vorzugsweise
mittels einer der Elektronikeinheit nachgeschalteten Ausgabeeinheit zur Anzeige gebracht.
Als Ausgabeeinheit eignet sich beispielsweise eine einfache Leuchtanzeige, deren Aufleuchten
die Verschleißgrenze anzeigt. Es ist jedoch auch denkbar, dass der aktuelle Verschleißzustand
über eine rechnergestützte Diagnose auswertbar ist, wozu beispielsweise ein Diagnosestecker
eines Rechners mit der übergeordneten Steuereinheit eines pneumatischen Systems verbunden
werden kann.
[0016] Weitere die Erfindung verbessernde Maßnahmen gehen aus den abhängigen Ansprüchen
hervor oder werden nachstehend gemeinsam mit der Beschreibung eines bevorzugten Ausrührungsbeispiels
der Erfindung anhand der einzigen Figur dargestellt. Die Figur zeigt eine schematische
Darstellung in Form eines Blockschaltbildes einer elektrischen Einrichtung für die
Ansteuerung eines Mehrwegeventils.
[0017] Das Mehrwegeventil 1 erfüllt in diesem Ausführungsbeispiel die Funktion eines 2/2-Wegeventils
und ist mit einer entsprechenden integrierten Schaltmechanik 2 in Form einer Ventilschieberanordnung
ausgestattet. Die Schaltmechanik 2 steuert den Durchfluss von Druckluft von einem
Speisedruckanschluss P zu einem Arbeitsanschluss A hin. In der gezeigten Offenstellung
des Mehrwegeventils 1 gelangt Druckluft ungehindert vom Speisedruckanschluss P zum
Arbeitsanschluss A. In der anderen - hier nicht gezeigten - Schaltstellung ist der
Druckluftfluss zwischen dem Speisedruckanschluss P und dem Arbeitsanschluss A gesperrt.
[0018] Das Schalten des Druckluftflusses erfolgt über einen axialen Antrieb der Schaltmechanik
2 mittels eines Vorsteuerventils 3, welches nach Art einer Vorsteuerung ausgehend
von einem eingangsseitig zugeführten elektrischen Ansteuersignal 4 einen entsprechenden
Steuerdruck generiert. Das elektrische Ansteuersignal 4 für das Mehrwegeventil 1 wird
von einer - hier nicht weiter dargestellten - übergeordneten Steuereinheit abgegeben.
[0019] Um den Verschleißzustand der Schaltmechanik 2 zu überwachen, ist eine Elektronikeinheit
5 vorgesehen, welcher eingangsseitig das elektrische Ansteuersignal 4 zugeht. Ebenfalls
eingangsseitig geht der Elektronikeinheit 5 ein elektrisches Reaktionssignal 6 zu,
welches über einen Drucksensor 7 gewonnen wird. Der Drucksensor 7 ist in diesem Ausführungsbeispiel
im Bereich des Arbeitsanschlusses A des Mehrwegeventils 1 angeordnet und registriert
einen Arbeitsdruckanstieg in Reaktion auf ein elektrisches Ansteuersignal 4 am Vorsteuerventil
3. Alternativ hierzu ist auch eine Anordnung eines Drucksensors 7a - wie angedeutet
- im Bereich des Speisedruckanschlusses P möglich. Die Elektronikeinheit 5 ermittelt
durch Vergleich den zeitlichen Abstand zwischen dem Ansteuersignal 4 und dem Reaktionssignal
6, um hieraus die Schaltverzögerung des Mehrwegeventils 1 als Maß des Verschleißzustandes
der integrierten Schaltmechanik 2 zu bestimmen. Ein hieraus gewonnenes Signal, welches
den aktuellen Verschleißzustand kennzeichnet, wird einer der Elektronikeinheit 5 nachgeschalteten
Ausgabeeinheit 8 zur Verfügung gestellt. Die Ausgabeeinheit 8 bringt den aktuellen
Verschleißzustand optisch zur Anzeige.
[0020] Die vorliegende Erfindung ist nicht beschränkt auf das vorstehend beschriebene bevorzugte
Ausführungsbeispiel. Es sind vielmehr auch Abwandlungen hiervon denkbar, welche ebenfalls
vom Schutzbereich der Ansprüche umfasst sind. So ist die Erfindung nicht allein bei
einem Mehrwegeventil 1 anwendbar, welches nach Art eines vorgesteuerten Schieberventils
ausgebildet ist, wie beispielsweise bei einem über einen Proportionalmagneten angetriebenen
Druckregelventil. Ferner ist die Anordnung eines Drucksensors 7 zur Erfassung des
elektrischen Reaktionssignals 6 nicht auf die beiden hier nur vorzugsweise angegebenen
Stellen innerhalb des Mehrwegeventils 1 beschränkt. Die Drucksensoren 7 können auch
außerhalb des Mehrwegeventils 1 an geeigneter Weise platziert werden, wenn sich hieraus
im Vergleich mit dem elektrischen Ansteuersignal 4 ein brauchbarer Wert für die Schaltverzögerung
gewinnen lässt.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1
- Mehrwegeventil
- 2
- Schaltmechanik
- 3
- Vorsteuerventil
- 4
- Elektrisches Ansteuersignal
- 5
- Elektronikeinheit
- 6
- Elektrisches Reaktionssignal
- 7
- Drucksensor
- 8
- Ausgabeeinheit
1. Elektrische Einrichtung für die Ansteuerung eines Mehrwegeventils (1) zum Schalten
eines Druckmittelflusses zwischen mindestens zwei äußeren Anschlüssen (P, A) mittels
einer integrierten Schaltmechanik (2), die über elektrische Ansteuersignale (4) betätigbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Elektronikeinheit (5) vorgesehen ist, der eingangsseitig das elektrische Ansteuersignal
(4) und ein auf einen Ansteuerimpuls folgendes elektrisches Reaktionssignal (6) zugeht,
woraus die Elektronikeinheit (5) durch Vergleich den zeitlichen Abstand zwischen dem
Ansteuersignal (4) und dem Reaktionssignal (6) ermittelt, um hieraus die Schaltverzögerung
als Maß des Verschleißzustandes der Schaltmechanik (2) zu bestimmen.
2. Elektrische Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung des elektrischen Reaktionssignals (6) ein Drucksensor vorgesehen ist,
der im Mehrwegeventil (1) integriert ist und elektrisch mit der Elektronikeinheit
(5) in Verbindung steht.
3. Elektrische Einrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Drucksensor (7a) im Bereich des Speisedruckanschlusses (P) des Mehrwegeventils
(1) integriert ist, wobei das Reaktionssignal (6) durch den Speisedruckabfall beim
Schalten des einzelnen Mehrwegeventils (1) oder mehrerer im Rahmen einer Ventileinheit
angeordneter Mehrwegeventile (1) entsteht.
4. Elektrische Einrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Drucksensor (7) im Bereich des mindestens einen Arbeitsanschlusses (A) des Mehrwegeventils
(1) integriert ist, wobei das Reaktionssignal (6) durch den Arbeitsdruckanstieg beim
Schalten des Mehrwegeventils (1) entsteht.
5. Elektrische Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit (5) die ermittelte Schaltverzögerung mit einem hinterlegten
Sollwert vergleicht, um eine Verschleißgrenze zu definieren.
6. Elektrische Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Elektronikeinheit (6) eine Ausgabeeinheit (8) zum Anzeigen des Verschleißzustandes
und/oder der Verschleißgrenze nachgeschaltet ist.
7. Elektrische Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Ansteuersignale (4) mindestens einem Vorsteuerventil (3) des Mehrwegeventils
(1) zugerührt sind, worüber die Schaltmechanik nach Art einer Vorsteuerung betätigbar
ist.
8. Elektrische Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Ansteuersignale (4) mindestens einem Elektromagneten des Mehrwegeventils
(1) zugerührt sind, worüber die Schaltmechanik direkt elektromagnetisch betätigbar
ist.
9. Pneumatisches Mehrwegeventil mit einer elektrischen Einrichtung gemäß einem der vorstehenden
Ansprüche.
10. Pneumatische Ventileinheit, umfassend mehrere Mehrwegeventile nach Anspruch 9.
11. Verfahren für die Ansteuerung eines Mehrwegeventils (1) über ein elektrisches Ansteuersignal,
dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Ansteuersignal (4) und ein auf einen Ansteuerimpuls folgendes elektrisches
Reaktionssignal (6) erfasst wird, woraus durch Vergleich der zeitliche Abstand zwischen
dem Ansteuersignal (4) und dem Reaktionssignal (6) ermittelt wird, um hieraus die
Schaltverzögerung als Maß des Verschleißzustandes der Schaltmechanik (2) zu bestimmen.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass der Verschleißzustand und/oder eine über eine zusätzliche Sollwertvorgabe ermittelte
Verschleißgrenze angezeigt oder signalisiert wird.