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EP 1 366 838 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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03.12.2003 Patentblatt 2003/49 |
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Anmeldetag: 28.02.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B22D 11/124 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV MK RO SI |
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Anmelder: Lechler GmbH & Co.KG |
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72555 Metzingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Frick Jürgen
71384 Weinstadt (DE)
- Haap Roman
71111 Waldenbuch (DE)
- Fecht Albert
72585 Riederich (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Ruff, Wilhelm,
Beier, Dauster & Partner |
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Postfach 10 40 36 70035 Stuttgart 70035 Stuttgart (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86 (2) EPÜ. |
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| (54) |
Kühlanordnung für das Walzgerüst einer Stranggussanlage |
(57) Beschrieben wird eine Kühlanordnung für das Walzgerüst einer Stranggussanlage für
schwere Träger, die mit Sprühdüsen versehen ist, welche durch seitlich in Längsrichtung
des Walzgerüstes verlegte Versorgungsleitungen (1, 2) mit Kühlflüssigkeit und Druckluft
beaufschlagbar sind. Dabei sind jeder Walzgerüstseite nur zwei Versorgungsleitungen
für jeweils Kühlflüssigkeit und Druckluft zugeordnet, die parallel zueinander verlegt
sind und mit Anschlussflanschen (4) ausgerüstet sind, an denen Anschlussplatten (5)
in einfacher Weise anbringbar sind, die ihrerseits fest mit Sprühdüsen (12, 13) verbunden
sind. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine einfache Montage und Demontage der Sprühdüsen
und sichert eine präzise Ausrichtung der Sprühstrahlen (14) auf den zu bearbeitenden
Strang (S) zu.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Kühlanordnung für das Walzgerüst einer Stranggussanlage
für schwere Träger mit Sprühdüsen, die durch seitliche in Längsrichtung des Walzgerüstes
verlegte Versorgungsleitungen mit einer Kühlflüssigkeit und mit Druckluft beaufschlagbar
sind.
[0002] Kühlanordnungen dieser Art sind bekannt. Fig. 3 zeigt eine solche Anordnung. Solche
Rohrleitungs- und Düsenanordnungen zur Versorgung des Sekundärkühlsystems der Stranggussanlage
sehen für eine Ausgestaltung mit zwei Düsen pro Seite mindestens drei Rohrleitungen
vor. Eine Leitung liefert dabei, wie beispielsweise die Leitung L Druckluft, die durch
ein T-Stück auf beide Sprühdüsen S geleitet wird und die beiden anderen Leitungen
W liefern die Kühlflüssigkeit in Form von Wasser zu jeweils einer der Sprühdüsen.
Diese drei Leitungen L und W verlaufen parallel zum Gießstrang S, der hier in die
Form eines Doppel-T-Trägers innerhalb des Walzgerüstes gebracht werden soll, in dem
verschiedene Walzen R1, R2 und R3 für die Formgebung des Stranges S sorgen. Die Sprühdüsen
D sind jeweils so angeordnet, dass sie in die Spalten zwischen benachbarte Walzen
R1 sprühen und dabei möglichst die gesamte Seitenfläche des Stranges S mit ihrem Sprühstrahl
berühren.
[0003] Da die Zuführleitungen W und L parallel zum Gießstrang S verlaufen, müssen sie außerhalb
des jeweiligen Segmentrahmens verlegt werden. Die Versorgung mit Druckluft und Wasser
erfolgt über relativ dünne Leitungen L
1, die entsprechend der Spritzrichtung gebogen werden müssen. Hierfür sind, wie Fig.
3 zeigt, mindestens drei der Stichleitungen L
1, von denen zwei gebogen sind, notwendig und ein dazwischenliegendes Verteilerstück,
das hier für die Druckluftversorgung vorgesehen ist, ebenso aber auch für die Wasserversorgung
vorgesehen sein kann, wenn Druckluft durch die außenliegenden Leitungen W geführt
wird.
[0004] Eine solche Rohrleitungsanordnung ist relativ aufwendig zu installieren. Eine präzise
Ausrichtung der Sprühdüsen D zur Zieloberfläche des Stranges S ist schwierig und je
nach Qualität der Wartung ist auch die Gefahr groß, dass Bereiche des Stranges S beaufschlagt
werden, die ungekühlt bleiben sollten. Außerdem ist der Ausbau einer einzelnen Düse
zu Wartungszwecken ohne den Abbau der kompletten Versorgungsleitungen W, L nicht möglich.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Kühlanordnung der
eingangs genannten Art so auszugestalten, dass ihr Aufbau einfacher und betriebssicherer
ist und dass auch der Montageund Installationsaufwand so gering wie möglich gehalten
werden kann.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Kühlanordnung der eingangs genannten Art
vorgesehen, dass jeder Walzgerüstseite nur je eine Kühlflüssigkeit- bzw. Druckluftleitung
zugeordnet wird, die parallel zueinander verlegt und mit Anschlussstellen zum Ansetzen
von Anschlussplatten versehen sind, die fest mit den Sprühdüsen verbunden sind.
[0007] Diese Ausgestaltung bedingt nur zwei Rohrleitungen zur Versorgung der Sekundärkühlanlage
mit Luft und Wasser. Unnötig werden ferner schwierig und aufwendig herzustellende
gebogene Stichleitungen oder Verteilstücke. Es reicht das Anflanschen einer Anschlussplatte
an die beiden Versorgungsrohre, die entsprechende Anschlussstellen aufweisen, wobei
diese Anschlussplatten dann ihrerseits bereits die entsprechend ausgerichteten oder
angeordneten Sprühdüsen tragen. Die Montage oder Demontage wird dadurch wesentlich
einfacher.
[0008] In Weiterbildung der Erfindung können dabei die Anschlussstellen an den Versorgungsleitungen
als Flansch ausgebildet sein, an die die Anschlussplatten in einfacher Weise ansetzbar
sind. Vorteilhaft ist es auch, die beiden Versorgungsleitungen mit geringem Abstand
zueinander zu verlegen, so dass sie in einfacher Weise mit einem gemeinsamen Anschlussflansch
zur Befestigung der Anschlussplatten versehen werden können.
[0009] Dabei ergibt sich grundsätzlich die Möglichkeit, die Anschlussflansche nur einseitig
an den Versorgungsrohren vorzusehen und auf der anderen Seite der Versorgungsrohre
eine Verbindungslasche vorzusehen, so dass Schraubbolzen zum Anbringen der Anschlussplatten
durch den Abstand der Versorgungsleitungen hindurchgeführt und in der Verbindungslasche
verankert werden können.
[0010] Möglich ist es aber auch, die Anschlussflansche beidseitig an den Versorgungsleitungen
vorzusehen und mit je einem Anschlussgewinde für Schraubbolzen zum Anflanschen der
Anschlussplatten zu versehen.
[0011] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Anschlussplatte fest mit zwei Distanzrohren
verbunden werden, von denen eines mit der Druckluft und das andere mit der Kühlflüssigkeitsleitung
in Verbindung steht, wobei die Distanzrohre in einem Flansch enden, der fest mit einem
Düsengehäuse verbindbar ist, das mit zwei unter einem bestimmten Winkel zueinander
und zu den Achsen der Distanzrohre stehenden Sprühdüsen versehen ist. Diese Sprühdüsen
sind dabei in diesem Gehäuse mit einer Mischkammer und mit Kanälen zur Druckluft und
Kühlflüssigkeitsführung verbunden. Auch die Anschlussplatte besitzt Durchgangsöffnungen
zu den Distanzrohren, die abgedichtet an den Anschlussflanschen der Versorgungsrohre
anliegen.
[0012] Bei einer Variante kann aber auch vorgesehen werden, dass die Anschlussplatte selbst
mit einer Mischkammer im Inneren versehen ist, die über Verbindungskanäle mit dem
Druckluft- und mit dem Kühlflüssigkeitsanschluss verbunden ist und einen Ausgangsstutzen
aufweist, der mit einem Anschlussleitungsstück zu einer Sprühdüse verbunden ist. Bei
dieser Ausführungsform wird die Mischung von Kühlflüssigkeit und Druckluft daher innerhalb
der Anschlussplatte vorgenommen und das Sprühgemisch wird dann zu der zugeordneten
oder auch zu mehreren zugeordneten Sprühdüsen geliefert.
[0013] Bei dieser Ausführungsform kann das Anschlussleitungsstück zu den Sprühdüsen gegenüber
der Verlegungsebene der Versorgungsleitungen abgeknickt ausgeführt sein. Es kann auch
lösbar am Ausgangsstutzen angesetzt und mit einer Verdrehsicherung versehen sein,
die sicherstellt, dass die Anschlussleitungsstücke zu den Sprühdüsen nur in einer
ganz bestimmten Stellung an den Ausgangsstutzen angesetzt werden können. Diese Ausgestaltung
stellt daher die Ausrichtung des Sprühstrahles sicher, ohne dass eine Bedienungsperson
in aufwendiger Weise diesen Sprühwinkel durch Abknicken von Leitungen einstellen müsste.
Es wird dadurch auch möglich, mit einem identischen Anschlussstück mit einer Sprühdüse
beide Sprühpositionen zu verwirklichen.
[0014] Die Erfindung ist anhand von zwei Ausführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht der Sprühdüsenanordnung einer Kühlanordnung nach der Erfindung mit zwei
in einem Gehäuseblock angeordneten Sprühdüsen und einer Distanzrohranordnung, in Längsrichtung
des Stranges gesehen,
- Fig. 2
- die Ansicht ähnlich Fig. 1, jedoch einer Variante der Kühlanordnung mit zwei getrennt
anzuflanschenden Sprühdüsen und
- Fig. 3
- den schematischen Querschnitt eines Walzgerüstes einer Stranggussanlage mit einer
Kühlanordnung nach dem Stand der Technik.
[0015] Die Fig. 1 lässt erkennen, dass zwei Versorgungsrohre 1 und 2 jeweils mit quadratischem
oder auch rechteckigem Querschnitt mit geringem Abstand zueinander in der Längsrichtung
des Stranges S und parallel zu dessen Mittelebene 17 verlegt sind, der in gleicher
Weise wie anhand von Fig. 3 schon erläutert, in einem Walzgerüst einer Stranggussanlage
geführt und geformt wird. Die beiden Versorgungsleitungen 1 und 2, von denen eine
zur Druckluftversorgung und die andere zur Kühlflüssigkeits- bzw. Wasserversorgung
dient, sind durch in bestimmten Abständen angeordnete Laschen 3 auf der einen Seite
und durch den Laschen 3 jeweils gegenüberliegende Anschlussflansche 4 untereinander
verbunden und jeweils auf der Seite der Anschlussflansche 4 mit Öffnungen 1a bzw.
2a versehen, über die Druckluft oder Wasser jeweils in entsprechende Durchgangsöffnungen
der Flansche eintreten kann.
[0016] An jeden Anschlussflansch 4 angesetzt ist dabei jeweils eine Anschlussplatte in der
Form eines Flansches 5 einer Distanzrohreinheit 6, die aus zwei Distanzrohren 7 und
8 und aus einem weiteren Flansch 9 besteht, an dem wiederum mit Hilfe von Schrauben
10 ein Düsengehäuse 11 angeflanscht ist. Dieses Düsengehäuse 11 ist in nicht näher
dargestellter Weise im Inneren mit einer Mischkammer versehen, in die Druckluft und
Kühlflüssigkeit aus den Distanzrohren 7 und 8 eindringt und vermischt wird. Das Kühlmittel/Druckluftgemisch
wird dann den beiden Sprühdüsen 12 und 13 zugeführt, die unter einem Winkel α zueinander
ausgerichtet sind, der vorher auf die Form des Stranges S zusammen mit dem Sprühbild
des Sprühstrahles 14 abgestimmt ist.
[0017] Abgestimmt auf die Kühlanlage und das Walzgerüst wird auch jeweils die Länge der
Distanzrohre 7 und 8.
[0018] Es ist ohne weiteres erkennbar, dass bei einer solchen Ausführungsform die Distanzrohreinheit
6 in einfacher Weise an den Flansch 4 angesetzt und mit Hilfe eines Schraubbolzens
15 befestigt werden kann, der durch die Flansche 4 und 5, durch den Spalt zwischen
den Versorgungsrohren 1 und 2 und durch die Lasche 3 hindurch geführt wird. Dabei
ist es möglich, eine präzise Ausrichtung der Distanzrohreinheit 6 und damit auch der
Sprühdüsen 12 und 13 durch Passstifte 16 zu gewährleisten, die eine exakte Ausrichtung
der Flansche 4 und 5 zueinander ermöglichen.
[0019] Einleuchtend ist auch, dass bei dieser Ausführungsform nur zwei Versorgungsleitungen
notwendig sind und dass die Wartung der Düsen 12, 13 wesentlich einfacher ist, weil
zu diesem Zweck in einfacher Weise nach Lösen des Bolzens 15 die gesamte Distanzeinheit
6 mit dem Düsengehäuse 1 entfernt werden kann, ohne dass die Versorgungsleitungen
1, 2 demontiert werden müssten. Nach dem Wiederansetzen der Distanzrohreinheit sind
die Sprühdüsen 12, 13 erneut exakt ausgerichtet, ohne dass umständliche Einstellvorgänge
notwendig sind. Die Sprühdüsen 12, 13 bzw. deren Mundstücke sind am Düsengehäuse 11
zwangsausgerichtet, was auch für die Anordnung des Düsengehäuses 11 zur Distanzrohreinheit
6 und für die Ausrichtung der Distanzrohreinheit 6 zu den Versorgungsleitungen 1 und
2 gilt.
[0020] Die Fig. 2 zeigt eine Variante einer erfindungsgemäßen Kühlanordnung. Hier sind wiederum
die beiden Versorgungsrohre 1 und 2 parallel zueinander und nebeneinander und parallel
zur Mittelebene 17 des Stranges S ausgerichtet. Sie sind hier aber auch nicht untereinander,
sondern nebeneinander in einer horizontalen Verlegungsebene 25 angeordnet und sowohl
auf ihrer Oberseite als auch auf ihrer Unterseite mit Flanschen 4 ausgerüstet, die
wiederum über ihre Durchgangsöffnungen die Verbindung zur Druckluft und Kühlflüssigkeitsversorgung
herstellen. An beiden Flanschen 4 sind jeweils die Anschlussplatten 18 angesetzt,
über die jeweils eine Sprühdüse 19 versorgt wird, die mit einem abgeknickten Anschlussleitungsstück
20 versehen ist. Innerhalb der Anschlussplatte 18 ist hier in nicht näher dargestellter
Weise jeweils eine Mischkammer vorgesehen, in der sich Druckluft und Kühlflüssigkeit
vermischen und dann über einen Anschlussstutzen 21 und das Anschlussrohrstück 20 zu
den Sprühdüsen 19 geführt werden. Auch in diesem Fall sind die Sprühstrahlen 14 auf
die Form des Stranges S abgestimmt, was auch für den Knickwinkel des Anschlussleitungsstückes
20 gilt. Dieses Anschlussleitungsstück 20 ist dabei verdrehsicher mit dem Anschlussstutzen
21 der Anschlussplatte 18 verbunden und über eine Überwurfmutter gesichert, so dass
das Anschlussrohrstück 20 nur in einer ganz bestimmten Lage an den Anschlussstutzen
21 ansetzbar ist. Die Sprühdüse 19 kann daher nur entweder in der oben gezeigten Lage
oder in der unten gezeigten Lage ausgerichtet sein, wobei beide Positionen durch eine
180° Verdrehung der Anschlussplatten 18 zustande kommen. Die Anschlussplatten 18 können
bei dieser Ausführungsform auch noch mit einer Reguliereinrichtung 22 zur Steuerung
des Druckluft/Kühlflüssigkeitsverhältnisses versehen sein.
[0021] Auch diese Ausführungsform ermöglicht eine leichte und präzise Montage oder Demontage
dadurch, dass der Schraubbolzen 23, der jeweils die Anschlussplatte 18 am Flansch
4 hält, gelöst und die entsprechende Sprühdüseneinheit abgenommen, gewartet und dann
wieder exakt angesetzt wird. Die verdrehsichere Verbindung zwischen Anschlussrohrstück
20 und Anschlussstutzen 21 und ihre Sicherung über eine Überwurfmutter 24 ist an sich
bekannt und wird daher nicht im einzelnen erläutert.
1. Kühlanordnung für das Walzgerüst einer Stranggussanlage für schwere Träger mit Sprühdüsen
(12, 13, 19), die durch seitlich in Längsrichtung des Walzgerüstes verlegte Versorgungsleitungen
(1, 2) mit einer Kühlflüssigkeit und mit Druckluft beaufschlagbar sind, gekennzeichnet durch je eine jeder Walzgerüstseite zugeordnete Kühlflüssigkeit- und Druckluftleitung (1,
2), die parallel zueinander verlegt und mit Anschlussstellen (4) zum Ansetzen von
Anschlussplatten (5, 18) versehen sind, die fest mit den Sprühdüsen (12, 13, 19) verbunden
sind.
2. Kühlanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussstellen als Anschlussflansche (4) ausgebildet sind, an die die Anschlussplatten
(5, 18) ansetzbar sind.
3. Kühlanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsleitungen (1, 2) untereinander oder nebeneinander mit geringem Abstand
zueinander verlegt sind.
4. Kühlanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussflansche (4) einseitig an den Versorgungsleitungen (1, 2) angeordnet
sind und Verbindungslaschen (3) ihnen gegenüberliegen und dass Schraubbolzen (15)
zum Anbringen der Anschlussplatten (5) durch den Spalt zwischen den Versorgungsleitungen
hindurch zu den Laschen (3) geführt sind.
5. Kühlanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussflansche (4) beidseitig der Versorgungsleitungen (1, 2) vorgesehen sind
und jeweils zur Aufnahme mindestens eines Schraubbolzens (23) zum Anflanschen der
Anschlussplatte (18) dienen.
6. Kühlanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussplatte (5) Teil einer Distanzrohreinheit (6) ist, die mit den Versorgungsleitungen
(1, 2) in Verbindung steht und in einem weiteren Flansch (9) endet, der fest mit einem
Düsengehäuse (11) verbindbar ist, das mit zwei unter einem Winkel (α) zueinander und
zu den Achsen der Distanzrohre stehenden Sprühdüsen (12, 13) versehen ist.
7. Kühlanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit jedem Anschlussflansch (4) je eine Anschlussplatte (18) verbunden ist, die im
Inneren mit einer Mischkammer versehen ist, über Verbindungskanäle mit den Versorgungsleitungen
in Verbindung steht und einen Ausgangsstutzen (21) aufweist, der mit einem Anschlussleitungsstück
(20) zu einer Sprühdüse (19) verbunden ist.
8. Kühlanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussleitungsstück (20) gegenüber der Verlegungsebene (25) der nebeneinander
liegenden Versorgungsleitungen (1, 2 ) abgeknickt ist.
9. Kühlanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussleitungsstück (20) lösbar am Anschlussstutzen (21) der Anschlussplatte
(18) angesetzt ist.
10. Kühlanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstutzen (21) und das Anschlussleitungsstück (20) verdrehsicher aneinander
gehalten sind.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Kühlanordnung für die Sekundärkühlung einer Stranggussanlage für schwere Träger mit
Sprühdüsen (12, 13, 19), die durch seitliche parallel zum Gießstrang verlegte Versorgungsleitungen
(1, 2) mit einer Kühlflüssigkeit und mit Druckluft beaufschlagbar sind, wobei je eine
jeder Anlagenseite zugeordnete Kühlflüssigkeit- und Druckluftleitung (1, 2) vorgesehen
sind, die parallel zueinander verlegt und mit Anschlussflanschen (4) zum Ansetzen
von Anschlussplatten (5, 18) versehen sind, die fest mit den Sprühdüsen (12, 13, 19)
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass mit jedem Anschlussflansch (4) je eine Anschlussplatte (18) verbunden ist, die im
Inneren mit einer Mischkammer versehen ist, über Verbindungskanäle mit den Versorgungsleitungen
(1, 2) in Verbindung steht und einen Ausgangsstutzen (21) aufweist, der mit einem
Anschlussleitungsstück (20) zu einer Sprühdüse (19) verbunden ist, welches gegenüber
der Verlegungsebene (25) der nebeneinander liegenden Versorgungsleitungen abgeknickt
ist.
2. Kühlanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussleitungsstück (20) lösbar am Anschlussstutzen (21) der Anschlussplatte
(18) angesetzt und um 180° verdrehbar ist.
3. Kühlanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstutzen (21) und das Anschlussleitungsstück (20) verdrehsicher aneinander
gehalten sind.
4. Kühlanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussplatten (18) identisch ausgebildet, aber zum Anschluss an gegenüberliegenden
Seiten der Versorgungsleitungen (1, 2) um 180° verdrehbar sind.
5. Kühlanordnung für die Sekundärkühlung einer Stranggussanlage für schwere Träger mit
Sprühdüsen (12, 13, 19), die durch seitliche parallel zum Gießstrang verlegte Versorgungsleitungen
(1, 2) mit einer Kühlflüssigkeit und mit Druckluft beaufschlagbar sind, wobei je eine
jeder Anlagenseite zugeordnete Kühlflüssigkeit- und Druckluftleitung (1, 2) vorgesehen
sind, die parallel zueinander verlegt und mit Anschlussflanschen (4) zum Ansetzen
von Anschlussplatten (5, 18) versehen sind, die fest mit den Sprühdüsen (12, 13, 19)
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussplatte (5) Teil einer Distanzrohreinheit (6) ist, die mit den Versorgungsleitungen
(1, 2) in Verbindung steht und in einem weiteren Flansch (9) endet, der fest mit einem
Düsengehäuse (11) verbindbar ist, das mit zwei unter einem Winkel (α) zueinander und
zu den Achsen der Distanzrohre stehenden Sprühdüsen (12, 13) versehen ist.