[0001] Die Erfindung betrifft eine Kühlanordnung für die Sekundärkühlung einer Stranggussanlage
für schwere Träger mit Sprühdüsen, die durch seitliche parallel zum Gießstrang verlegte
Versorgungsleitungen mit einer Kühlflüssigkeit und mit Druckluft beaufschlagbar sind,
wobei je eine jeder Anlagenseite zugeordnete Kühlflüssigkeit- und Druckluftleitung
vorgesehen sind, die parallel zueinander verlegt und mit Anschlussflanschen zum Ansetzen
von Anschlussplatten versehen sind, die fest mit den Sprühdüsen verbunden sind, wobei
mit jedem Anschlussflansch je eine Anschlussplatte verbunden ist, die im Inneren mit
einer Mischkammer versehen ist, über Verbindungskanäle mit den Versorgungsleitungen
in Verbindung steht und einen Ausgangsstutzen aufweist, der mit einem Anschlussleitungsstück
zu einer Sprühdüse verbunden ist.
[0002] Kühlanordnungen dieser Art sind bekannt. Fig. 3 zeigt eine solche Anordnung. Solche
Rohrleitungs- und Düsenanordnungen zur Versorgung des Sekundärkühlsystems der Stranggussanlage
sehen für eine Ausgestaltung mit zwei Düsen pro Seite mindestens drei Rohrleitungen
vor. Eine Leitung liefert dabei, wie beispielsweise die Leitung L Druckluft, die durch
ein T-Stück auf beide Sprühdüsen S geleitet wird und die beiden anderen Leitungen
W liefern die Kühlflüssigkeit in Form von Wasser zu jeweils einer der Sprühdüsen.
Diese drei Leitungen L und W verlaufen parallel zum Gießstrang S, der hier in die
Form eines Doppel-T-Trägers innerhalb der Strangführung gebracht werden soll, in dem
verschiedene Stützrollen R1, R2 und R3 für die Formgebung des Stranges S sorgen. Die
Sprühdüsen D sind jeweils so angeordnet, dass sie in die Spalten zwischen benachbarte
Rollen R1 sprühen und dabei möglichst die gesamte Seitenfläche des Stranges S mit
ihrem Sprühstrahl berühren.
[0003] Da die Zuführleitungen W und L parallel zum Gießstrang S verlaufen, müssen sie außerhalb
des jeweiligen Segmentrahmens verlegt werden. Die Versorgung mit Druckluft und Wasser
erfolgt über relativ dünne Leitungen L
1, die entsprechend der Spritzrichtung gebogen werden müssen. Hierfür sind, wie Fig.
3 zeigt, mindestens drei der Stichleitungen L
1, von denen zwei gebogen sind, notwendig und ein dazwischenliegendes Verteilerstück,
das hier für die Druckluftversorgung vorgesehen ist, ebenso aber auch für die Wasserversorgung
vorgesehen sein kann, wenn Druckluft durch die außenliegenden Leitungen W geführt
wird.
[0004] Eine solche Rohrleitungsanordnung ist relativ aufwendig zu installieren. Eine präzise
Ausrichtung der Sprühdüsen D zur Zieloberfläche des Stranges S ist schwierig und je
nach Qualität der Wartung ist auch die Gefahr groß, dass Bereiche des Stranges S beaufschlagt
werden, die ungekühlt bleiben sollten. Außerdem ist der Ausbau einer einzelnen Düse
zu Wartungszwecken ohne den Abbau der kompletten Versorgungsleitungen W, L nicht möglich
[0005] Auch sind aus der
DE-U 200 10 074 Kühlanordnungen der Eingangs genannten Art bekannt. Darin werden Rohrleitungsanordnungen
zur Versorgung von Oberflächenkühlanlagen mit Sprühdüsen beschrieben, die seitlich
an parallel zueinander verlaufenden wasser- beziehungsweise luftführenden Rohrleitungen
angeordnet sind. Die Sprühdüsen weisen Gehäuse auf, die mittels Distanzrohrstücken
oder direkt mit den Rohrleitungen verbunden sind. Innerhalb des Gehäuses werden das
Wasser und die Luft aus den Rohrleitungen in einer Mischkammer zusammengeführt und
gemeinsam durch ein Mundstück der Sprühdüse ausgegeben, wobei die Düse mittels eines
Verlängerungsrohres mit dem Gehäuse verbunden sind. Bei den dort vorgesehenen Rohrleitungsanordnungen
kann die Sprührichtung der an Verlängerungsrohren angebrachten Düsen nicht ohne weiteres
und auch nicht reproduzierbar eingestellt werden. Auch hier ist daher bei einer Wartung
ein relativ großer Aufwand nötig.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Kühlanordnung der
eingangs genannten Art so auszugestalten, dass sie variabel einsetzbar, einfach in
der Handhabung, der Montage sowie der Wartung und durch einen modularen Aufbau kostengünstig
ist.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe werden die Merkmale des Patentanspruches 1 vorgesehen.
[0008] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Anschlussleitungsstück gegenüber der Verlegungsebene
der nebeneinander liegenden Versorgungsleitungen abgeknickt ist, dass das Anschlussleitungsstück
lösbar am Anschlussstutzen der Anschlussplatte angesetzt und um 180° verdrehbar ist
und dass die Anschlussplatten mit einer Regulierungseinrichtung zur Steuerung eines
Druckluft/Kühlflüssigkeitsverhältnisses versehen sind..
[0009] Diese Ausgestaltung bedingt nur zwei Rohrleitungen zur Versorgung der Sekundärkühlanlage
mit Luft und Wasser. Unnötig werden ferner schwierig und aufwendig herzustellende
gebogene Stichleitungen oder Verteilstücke. Es reicht das Anflanschen einer Anschlussplatte
an die beiden Versorgungsrohre, die entsprechende Anschlussstellen aufweisen, wobei
diese Anschlussplatten dann ihrerseits bereits die entsprechend ausgerichteten oder
angeordneten Sprühdüsen tragen. Die Montage oder Demontage wird dadurch wesentlich
einfacher.
[0010] Die Mischung von Kühlflüssigkeit und Druckluft wird erst in der Mischkammer innerhalb
der Anschlussplatte vorgenommen und das Sprühgemisch wird dann zu der zugeordneten
oder auch zu mehreren zugeordneten Sprühdüsen geliefert.
[0011] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist das Anschlussleitungsstück lösbar am Ausgangsstutzen
angesetzt und mit einer Verdrehsicherung versehen, die sicherstellt, dass die Anschlussleitungsstücke
zu den Sprühdüsen nur in einer ganz bestimmten Stellung an den Ausgangsstutzen angesetzt
werden können. Diese Ausgestaltung stellt daher die Ausrichtung des Sprühstrahles
sicher, ohne dass eine Bedienungsperson in aufwendiger Weise diesen Sprühwinkel durch
Biegen von Leitungen einstellen müsste. Es wird dadurch auch möglich, mit einem identischen
Anschlussstück mit einer Sprühdüse beide Sprühpositionen zu verwirklichen.
[0012] Bei einer Variante kann die Anschlussplatte fest mit zwei Distanzrohren verbunden
werden, von denen eines mit der Druckluft und das andere mit der Kühlflüssigkeitsleitung
in Verbindung steht, wobei die Distanzrohre in einem Flansch enden, der fest mit einem
Düsengehäuse verbindbar ist, das mit zwei unter einem bestimmten Winkel zueinander
und zu den Achsen der Distanzrohre stehenden Sprühdüsen versehen ist. Diese Sprühdüsen
sind dabei in diesem Gehäuse mit einer Mischkammer und mit Kanälen zur Druckluft und
Kühlflüssigkeitsführung verbunden. Auch die Anschlussplatte besitzt Durchgangsöffnungen
zu den Distanzrohren, die abgedichtet an den Anschlussflanschen der Versorgungsrohre
anliegen.
[0013] Die Erfindung ist anhand von zwei Ausführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht der Sprühdüsenanordnung einer Kühlanordnung nach der Erfindung mit zwei
in einem Gehäuseblock angeordneten Sprühdüsen und einer Distanzrohranordnung, in Längsrichtung
des Stranges gesehen,
- Fig. 2
- die Ansicht ähnlich Fig. 1, jedoch einer Variante der Kühlanordnung mit zwei getrennt
anzuflanschenden Sprühdüsen und
- Fig. 3
- den schematischen Querschnitt eines Walzgerüstes einer Stranggussanlage mit einer
Kühlanordnung nach dem Stand der Technik.
[0014] Die Fig. 1 lässt erkennen, dass zwei Versorgungsrohre 1 und 2 jeweils mit quadratischem
oder auch rechteckigem Querschnitt mit geringem Abstand zueinander in der Längsrichtung
des Stranges S und parallel zu dessen Mittelebene 17 verlegt sind, der in gleicher
Weise wie anhand von Fig. 3 schon erläutert, in einem Walzgerüst einer Stranggussanlage
geführt und geformt wird. Die beiden Versorgungsleitungen 1 und 2, von denen eine
zur Druckluftversorgung und die andere zur Kühlflüssigkeits-bzw. Wasserversorgung
dient, sind durch in bestimmten Abständen angeordnete Laschen 3 auf der einen Seite
und durch den Laschen 3 jeweils gegenüberliegende Anschlussflansche 4 untereinander
verbunden und jeweils auf der Seite der Anschlussflansche 4 mit Öffnungen 1a bzw.
2a versehen, über die Druckluft oder Wasser jeweils in entsprechende Durchgangsöffnungen
der Flansche eintreten kann.
[0015] An jeden Anschlussflansch 4 angesetzt ist dabei jeweils eine Anschlussplatte in der
Form eines Flansches 5 einer Distanzrohreinheit 6, die aus zwei Distanzrohren 7 und
8 und aus einem weiteren Flansch 9 besteht, an dem wiederum mit Hilfe von Schrauben
10 ein Düsengehäuse 11 angeflanscht ist. Dieses Düsengehäuse 11 ist in nicht näher
dargestellter Weise im Inneren mit einer Mischkammer versehen, in die Druckluft und
Kühlflüssigkeit aus den Distanzrohren 7 und 8 eindringt und vermischt wird. Das Kühlmittel/Druckluftgemisch
wird dann den beiden Sprühdüsen 12 und 13 zugeführt, die unter einem Winkel α zueinander
ausgerichtet sind, der vorher auf die Form des Stranges S zusammen mit dem Sprühbild
des Sprühstrahles 14 abgestimmt ist.
[0016] Abgestimmt auf die Kühlanlage und das Walzgerüst wird auch jeweils die Länge der
Distanzrohre 7 und 8.
[0017] Es ist ohne weiteres erkennbar, dass bei einer solchen Ausführungsform die Distanzrohreinheit
6 in einfacher Weise an den Flansch 4 angesetzt und mit Hilfe eines Schraubbolzens
15 befestigt werden kann, der durch die Flansche 4 und 5, durch den Spalt zwischen
den Versorgungsrohren 1 und 2 und durch die Lasche 3 hindurch geführt wird. Dabei
ist es möglich, eine präzise Ausrichtung der Distanzrohreinheit 6 und damit auch der
Sprühdüsen 12 und 13 durch Passstifte 16 zu gewährleisten, die eine exakte Ausrichtung
der Flansche 4 und 5 zueinander ermöglichen.
[0018] Einleuchtend ist auch, dass bei dieser Ausführungsform nur zwei Versorgungsleitungen
notwendig sind und dass die Wartung der Düsen 12, 13 wesentlich einfacher ist, weil
zu diesem Zweck in einfacher Weise nach Lösen des Bolzens 15 die gesamte Distanzeinheit
6 mit dem Düsengehäuse 1 entfernt werden kann, ohne dass die Versorgungsleitungen
1, 2 demontiert werden müssten. Nach dem Wiederansetzen der Distanzrohreinheit sind
die Sprühdüsen 12, 13 erneut exakt ausgerichtet, ohne dass umständliche Einstellvorgänge
notwendig sind. Die Sprühdüsen 12, 13 bzw. deren Mundstücke sind am Düsengehäuse 11
zwangsausgerichtet, was auch für die Anordnung des Düsengehäuses 11 zur Distanzrohreinheit
6 und für die Ausrichtung der Distanzrohreinheit 6 zu den Versorgungsleitungen 1 und
2 gilt.
[0019] Die Fig. 2 zeigt eine Variante einer erfindungsgemäßen Kühlanordnung. Hier sind wiederum
die beiden Versorgungsrohre 1 und 2 parallel zueinander und nebeneinander und parallel
zur Mittelebene 17 des Stranges S ausgerichtet. Sie sind hier aber auch nicht untereinander,
sondern nebeneinander in einer horizontalen Verlegungsebene 25 angeordnet und sowohl
auf ihrer Oberseite als auch auf ihrer Unterseite mit Flanschen 4 ausgerüstet, die
wiederum über ihre Durchgangsöffnungen die Verbindung zur Druckluft und Kühlflüssigkeitsversorgung
herstellen. An beiden Flanschen 4 sind jeweils die Anschlussplatten 18 angesetzt,
über die jeweils eine Sprühdüse 19 versorgt wird, die mit einem abgeknickten Anschlussleitungsstück
20 versehen ist. Innerhalb der Anschlussplatte 18 ist hier in nicht näher dargestellter
Weise jeweils eine Mischkammer vorgesehen, in der sich Druckluft und Kühlflüssigkeit
vermischen und dann über einen Anschlussstutzen 21 und das Anschlussrohrstück 20 zu
den Sprühdüsen 19 geführt werden. Auch in diesem Fall sind die Sprühstrahlen 14 auf
die Form des Stranges S abgestimmt, was auch für den Knickwinkel des Anschlussleitungsstückes
20 gilt. Dieses Anschlussleitungsstück 20 ist dabei verdrehsicher mit dem Anschlussstutzen
21 der Anschlussplatte 18 verbunden und über eine Überwurfmutter gesichert, so dass
das Anschlussrohrstück 20 nur in einer ganz bestimmten Lage an den Anschlussstutzen
21 ansetzbar ist. Die Sprühdüse 19 kann daher nur entweder in der oben gezeigten Lage
oder in der unten gezeigten Lage ausgerichtet sein, wobei beide Positionen durch eine
180° Verdrehung der Anschlussplatten 18 zustande kommen. Die Anschlussplatten 18 können
bei dieser Ausführungsform auch noch mit einer Reguliereinrichtung 22 zur Steuerung
des Druckluft/Kühlflüssigkeitsverhältnisses versehen sein.
[0020] Auch diese Ausführungsform ermöglicht eine leichte und präzise Montage oder Demontage
dadurch, dass der Schraubbolzen 23, der jeweils die Anschlussplatte 18 am Flansch
4 hält, gelöst und die entsprechende Sprühdüseneinheit abgenommen, gewartet und dann
wieder exakt angesetzt wird. Die verdrehsichere Verbindung zwischen Anschlussrohrstück
20 und Anschlussstutzen 21 und ihre Sicherung über eine Überwurfmutter 24 ist an sich
bekannt und wird daher nicht im einzelnen erläutert.
1. Kühlanordnung für die Sekundärkühlung einer Stranggussanlage für schwere Träger mit
Sprühdüsen (12, 13, 19), die durch seitliche parallel zum Gießstrang verlegte Versorgungsleitungen
(1, 2) mit einer Kühlflüssigkeit und mit Druckluft beaufschlagbar sind, wobei je eine
jeder Anlagenseite zugeordnete Kühlflüssigkeit- und Druckluftleitung (1, 2) vorgesehen
ist, die parallel zueinander verlegt und mit Anschlussflanschen (4) zum Ansetzen von
Anschlussplatten (5, 18) versehen sind, die fest mit den Sprühdüsen (12, 13, 19) verbunden
sind, wobei mit jedem Anschlussflansch (4) je eine Anschlussplatte (18) verbunden
ist, die im Inneren mit einer Mischkammer versehen ist, über Verbindungskanäle mit
den Versorgungsleitungen (1, 2) in Verbindung steht und einen Ausgangsstutzen (21)
aufweist, der mit einem Anschlussleitungsstück (20) zu einer Sprühdüse (19) verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussleitungsstück gegenüber der Verlegungsebene (25) der nebeneinander liegenden
Versorgungsleitungen abgeknickt ist, dass das Anschlussleitungsstück (20) lösbar am
Anschlussstutzen (21) der Anschlussplatte (18) angesetzt und um 180° verdrehbar ist
und dass die Anschlussplatten (18) mit einer Regulierungseinrichtung (22) zur Steuerung
eines Druckluft/Kühlflüssigkeitsverhältnisses versehen sind..
2. Kühlanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussstutzen (21) und das Anschlussleitungsstück (20) verdrehsicher aneinander
gehalten sind.
3. Kühlanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussplatten (18) identisch ausgebildet, aber zum Anschluss an gegenüberliegenden
Seiten der Versorgungsleitungen (1, 2) um 180° verdrehbar sind.
1. A cooling arrangement for the secondary cooling of a rolling stand of a continuous
casting system for heavy supports with spraying nozzles (12, 13, 19) which can be
acted upon by a cooling liquid and by compressed air through supply pipes (1, 2) laid
laterally and in parallel to the rolling stand, wherein one cooling-liquid and compressed-air
pipe (1, 2) respectively are assigned to each rolling stand side, and are laid in
parallel with respect to one another and are provided with connection flanges (4)
for joining of connection plates (5, 18) which are fixedly connected with the spraying
nozzles (12, 13, 19), wherein one connection plate (5, 18) respectively is connected
with each connection flange (4), which connection plate is provided with a mixing
chamber in an interior connected by way of connection ducts with the supply pipes
(1, 2), and has an outlet connection piece (21) which is connected with a connection
pipe piece (20) to a spraying nozzle (19), characterized in that the connection pipe piece is bent with respect to a laying plane (25) of the supply
pipes situated side-by-side, in that the connection pipe piece (20) is detachably joined to the connection piece (21)
of the connection plate (18) and is displacable by a 180° rotation, and in that the connection plates (18) are provided with a regulation device (22) for controlling
a compressed air/cooling liquid ratio.
2. The cooling arrangement according to claim 1, characterized in that the connection flange (21) and the connection pipe piece (20) are held on one another
in a torsion-proof manner.
3. The cooling arrangement according to claim 1, characterized in that the connection plates (18) are identical and can be fixed to opposite sides of the
supply pipes (1, 2) by a 180° rotation of the connection plates.
1. Dispositif de refroidissement pour le refroidissement secondaire d'une installation
de coulée continue pour poutrelles lourdes, comprenant des buses de pulvérisation
(12, 13, 19) qui peuvent être alimentées avec un liquide de refroidissement et avec
de l'air comprimé par des conduites d'alimentation latérales (1, 2) posées parallèlement
à la barre de coulée, respectivement une conduite de liquide refroidissement et une
conduite d'air comprimé (1, 2) associées à chaque côté de l'installation étant prévues,
qui sont posées parallèlement l'une à l'autre et sont munies de brides de raccordement
(4) pour l'application de plaques de raccordement (5, 18) qui sont raccordées de manière
fixe aux buses de pulvérisation (12, 13, 19), respectivement une plaque de raccordement
(18) étant raccordée à chaque bride de raccordement (4), cette plaque de raccordement
étant munie à l'intérieur d'une chambre de mélange, étant en liaison avec les conduites
d'alimentation (1, 2) par l'intermédiaire de canaux de liaison et présentant une tubulure
de sortie (21) qui est raccordée à une pièce de raccordement de conduite (20) vers
une buse de pulvérisation (19), caractérisé en ce que la pièce de raccordement de conduite est coudée par rapport au plan de pose (25)
des conduites d'alimentation posées l'une à côté de l'autre, de sorte que la pièce
de raccordement de conduite (20) est posée de manière amovible sur la tubulure de
raccordement (21) de la plaque de raccordement (18) et est orientable de 180° et que
les plaques de raccordement (18) sont munies d'un dispositif de réglage (22) pour
la commande d'un rapport air comprimé/liquide de refroidissement.
2. Dispositif de refroidissement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tubulure de raccordement (21) et la pièce de raccordement de conduite (20) sont
maintenues de manière résistante à la torsion l'une par rapport à l'autre.
3. Dispositif de refroidissement selon la revendication 1, caractérisé en ce que les plaques de raccordement (18) sont exécutées de manière identique mais sont orientables
de 180° pour le raccordement à des côtés opposés des conduites d'alimentation (1,
2).