[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Dichtstreifen zur Abdichtung einer Fuge zwischen
einem Rahmenprofil, etwa Fensterrahmenprofil, und einer Wand, mit einem elastisch
rückstellfähigen Schaumstoffstreifen, der in komprimiertem Zustand in einer die Rückstellung
des Schaumstoffstreifens ermöglichenden Aufreiß-Umhüllung aufgenommen ist.
[0002] Durch die EP 0 530 653 B1 ist es bekannt, die Aufreiß-Umhüllung von einer C-profilierten
Leiste zu bilden, deren C-Öffnung durch einen Deckelstreifen verschlossen ist. An
letzterem greift klemmgehaltert ein fahnenartiger Zuglappen an. Unter dessen Betätigung
läßt sich die periphere Nuthalterung zwischen den die Umhüllung bildenden Teilen aufheben.
Der Schaumstoffstreifen kann nun über die C-Öffnung vortretend in seine Wirkungsstellung
gelangen.
[0003] Den US-Patentschriften 4,204,373 und 4,344,265 ist der Vorschlag entnehmbar, das
Öffnen der Umhüllung durch eine Reißleine zu bewirken mit endseitig angeordnetem Zugring
als Greifhandhabe. Die Umhüllung besteht dort aus einem im Querschnitt etwa hutprofilierten
Leistenkörper, dessen Hutrand eine kartenartige Verschlußwand aufweist und sich am
Objekt antackern läßt.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Dichtstreifen der gattungsgemäßen Art baulich
und zuordnungsvorteilhaft auszubilden.
[0005] Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei einem Dichtstreifen mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, daß die Aufreiß-Umhüllung aus
einer den Schaumstoffstreifen einschließenden Kunststoffolie besteht, die zugleich
eine sich in Längsrichtung des Dichtstreifens erstreckende Abreißlasche ausbildet.
Eine solche Kunststoffolie ist so kammerbildend und Zuglappen schaffend genutzt. Hinzu
kommt, daß sich die den Schaumstoffstreifen eintaschende Kunststoffolie auch in einen
Rollvorrat überführen läßt mit dem Vorzug eines verlustärmeren Ablängens. Ein solcher
Folienstreifen braucht lediglich gefaltet zu werden, wobei sich im Bereich vor der
Faltkehre ein den Schaumstoffstreifen aufnehmender Saum oder Schlauch bilden läßt.
Das Einschließen ist dabei einfachst dadurch bewirkt, daß die Kunststoffolie zur Bildung
der Aufreiß-Umhüllung gegen sich selbst verhaftet ist. Hier eröffnen sich, wie weiter
unten ausgeführt ist, die unterschiedlichsten Ausprägungen. Zunächst sei noch darauf
hingewiesen, daß es sich bezüglich des Schaumstoffstreifens um einen offenporigen
PU-Schaum handeln kann. Dabei ist vorgesehen, daß der Schaumstoffstreifen zur verzögerten
Rückstellung imprägniert ist. Als Imprägnierungsmittel kommt bspw. ein Acrylat in
Frage. Hinsichtlich des verzögert rückstellfähigen, offenzelligen Schaumstoffes sei
auf die europäischen Patentanmeldungen 88 117 173 und 88 118 716 verwiesen sowie auf
das europäische Patent 72 955. Die angedeutete Verhaftung kann durch Vernähung gebildet
sein. Das hat den Vorteil der Nutzung der Nähstiche als Perforationslinie. Eine andere
vorteilhafte Möglichkeit ergibt sich durch Schweißung. Hierzu wird bspw. thermisch
entsprechend ansprechendes Folienmaterial eingesetzt. Die Verhaftung kann jedoch auch
durch Klebung realisiert sein. Sodann bringt die Erfindung in Vorschlag, daß der Schaumstoffstreifen
innenseitig der Aufreiß-Umhüllung mit der Kunststoffolie verhaftet ist. Es genügt
eine partielle Verhaftung, so daß die freigerissenen Öffnungsränder der Kunststoffolie
wandern können und so den Kunststoffstreifen zur Anlage an der zu dichtenden Fläche
kraftvoll frei vortreten kann, verzögert oder unverzögert. Die Verhaftung zwischen
Schaumstoffstreifen und Kunststoffolie ist durch Verkleben gebildet. Bevorzugt wird
ein Haftkleber verwendet, der im offenporigen Schaumstoffstreifen eine gute Verankerung
erfährt. Sodann besteht ein vorteilhaftes Merkmal darin, daß innenseitig der Aufreiß-Umhüllung
ein doppelseitig wirkender Klebestreifen angeordnet ist, der auf der einen Seite mit
der Kunststoffolie und auf der anderen Seite mit dem Schaumstoffstreifen verklebt
ist. Zur Positionierung des Dichtstreifens erweist es sich als vorteilhaft, daß dieser
außenseitig einen Längsklebestreifen aufweist zur Klebeverbindung mit dem Rahmenprofil
oder einer Leiste. Dieser im Rücken des inneren Klebestreifens liegende Längsklebestreifen
führt zu einer laminatartigen Wandungsversteifung als vorteilhafte Abstützbasis für
den sich entspannenden Schaumstoffstreifen. Das schlägt sich merkmalmäßig darin nieder,
daß der Längsklebestreifen in Überdeckung zur innenseitigen Verhaftung zwischen dem
Schaumstoffstreifen und der Kunststoffolie angeordnet ist. Optimiert ist das noch
dadurch, daß im Bereich der Verhaftung zwischen Schaumstoffstreifen und der Kunststoffolie
bzw. des äußeren Längsklebestreifens die Kunststoffolie verstärkt ausgebildet ist.
Bevorzugt ist die Verstärkung durch Verstärkungsfäden verwirklicht. Solche Verstärkungsfäden
können als Verstärkungsnetz angeordnet sein. Zur Positionierung einer entsprechenden
Armierung dient die Maßnahme, daß die Verstärkung an der Kunststoffolie angeklebt
ist. Eine gute Einbettung der Verstärkung wird erreicht, wenn diese eine Zwischenlage
zwischen dem inneren doppelseitigen Klebestreifen und der Innenfläche der Kunststoffolie
bildet. Weiter wird vorgeschlagen, daß die Abreißlasche aus den beiden zur Doppellagigkeit
führenden Enden der Kunststoffolie besteht. Eine solche doppellagige Zugfahne fällt
entsprechend gebrauchsstabil aus.
[0006] Sodann betrifft die Erfindung einen in einer Leiste angeordneten, komprimierten Schaumstoffstreifen,
der in einer Aufreiß-Umhüllung aufgenommen ist, woran unter Schutz gestellt ist, daß
eine aus der als Kunststoffolie ausgebildeten Aufreiß-Umhüllung selbst gebildete Aufreißlasche
zur Aufhebung der Komprimierung nach außen hin über die Leiste vorsteht. Über eine
solche Leiste läßt sich gegenüber dem Rahmenprofil die Abstützebene für den Schaumstoffstreifen
variieren, also der Dichtungsanlagedruck wählen. Vorteilhaft ist es dabei, daß die
in der Leiste gebildete Aufnahme im Querschnitt bankartig ausgebildet ist. Dies erbringt
eine praktisch falzartige Aufnahme. Schließlich wird in Vorschlag gebracht, daß die
Leiste parallel, jedoch gegenüberliegend der Bank-Rückenlehne der Aufnahme eine Klebefläche
zur Anklebung an dem Rahmenprofil aufweist. Die Klebefläche kann in den Zeiten des
Nichtgebrauchs über einen abziehbaren Schutzstreifen staubfrei gehalten werden. Endlich
ist noch vorgesehen, daß die Leiste dem Rahmenprofil hinsichtlich der Abreißleiste
spaltbelassend zugeordnet ist. In der Spalttiefe liegt die Verhaftung der Sicht entzogen;
andererseits wird die Wurzel der Abreißlasche nicht eingeklemmt.
[0007] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- in perspektivischer Darstellung einen Abschnitt eines Schaumstoffstreifens in seinem
unkomprimierten Zustand,
- Fig. 2
- einen Abschnitt eines Dichtstreifens mit eingetaschtem Schaumstoffstreifen, komprimiert,
gleichfalls in schaubildlicher Darstellung wiedergegeben,
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch einen Anordnungsbereich eines Rahmenprofils zu einer Wand
hin mit zugeordnetem Schaumstoffstreifen, aufgenommen in einer Leiste,
- Fig. 4
- die Draufsicht auf einen Abschnitt des Dichtstreifens, stark vergrößert sowie schichtweise
aufgebrochen,
- Fig. 5
- den Schnitt gemäß Linie V-V in Fig. 4 und
- Fig. 6
- eine Herausvergrößerung der Fig. 6.
[0008] Herzstück des erfindungsgemäßen Dichtstreifens 1 ist ein elastisch rückstellfähiger
Schaumstoffstreifen 2. Der ist offenporig und besteht bspw. aus PU-Schaum.
[0009] Der Schaumstoffstreifen 2 ist im Falle der Bevorzugung einer verzögerten Rückstellung
imprägniert. Als Imprägnierungsmittel kommt Acrylat in Frage.
[0010] Der Schaumstoffstreifen 2 weist rechteckigen Querschnitt auf. Die Komprimierung liegt
in einer Ebene parallel zur längeren Seite des Rechtecks. Die längere Seite ist etwa
um das Maß einer halben Breite des Dichtstreifens 2 länger ausgebildet. Die vollständige
Breite ist mit x bezeichnet und beträgt im dargestellten Ausführungsbeispiel ca. 15
mm.
[0011] Die Komprimierung liegt im Zustand einer volumenkleineren Eintaschung vor. Die ist
in Fig. 2 wiedergegeben, erreicht durch eine Aufreiß-Umhüllung 3.
[0012] Die Aufreiß-Umhüllung 3 besteht aus einer den Schaumstoffstreifen 2 einschließenden
Kunststoffolie F, die zugleich eine sich in Längsrichtung des Dichtstreifens 1 erstreckende
Abreißlasche 4 ausbildet. Die Kunststofffolie F ist lappig eingestellt. Es handelt
sich um einen um eine längsverlaufende Kehre 5 umgelenkten Streifen. Der ist im Abstand
vor der Kehre 5 zu einem Saum- oder Schlauch gestaltet, bildend die besagte Aufreiß-Umhüllung
3.
[0013] In der Aufreiß-Umhüllung 3 einliegend, ist der Schaumstoffstreifen 2 in Richtung
seiner Querschnitts-Längsseite gut auf ein Drittel seiner Ausgangsgestalt gemäß Fig.
1 zusammengedrückt. Die Ecken gehen in leichte Rundungen über, so daß sich, im Querschnitt
gesehen, die aus Fig. 5 ersichtliche faßförmige Umrißgestalt ergibt.
[0014] Der Innenraum des Saumes bzw. Schlauches, welcher den komprimierten, rückstellfähigen
Körper aufnimmt, ist mit 6 bezeichnet. Er steht unter einer die Rollfähigkeit eines
solchen Dichtstreifens 1 nicht behindernder Prallfüllung.
[0015] Die den Schaumstoffstreifen 2 einschließende Kunststofffolie F ist zur Bildung der
Aufreiß-Umhüllung 3 gegen sich selbst verhaftet. Die der Kehre 5 abgewandt liegende
Verhaftung trägt das Bezugszeichen 7. Die Verhaftung 7 ist in der unterschiedlichsten
Weise zu verwirklichen: Bevorzugt ist sie durch eine Vernähung realisiert, bspw. in
Form einer Abnaht. Die entsprechende Naht 8, enthaltend Ober- und Unterfaden, ergibt
sich aus den Fig. 4 und 5 besonders anschaulich. Die dabei auftretenden Nähstiche
9 bilden eine reihenförmige Perforation, wie bspw. bei Briefmarken bekannt. So ergibt
sich zwischen der den Innenraum 6 stellenden Aufreiß-Umhüllung 3 und der Abreißlasche
4 eine lineare Trennstelle entlang des eingetaschten Schaumstoffstreifens. Die Hülle
reißt, den vorquellenden Schaumstoffträger freigebend, auf.
[0016] In einer anderen Ausprägung kann die Verhaftung 7 durch Schweißung gebildet sein.
In diesem Falle wird thermisch ansprechendes Material als Kunststoffolie F eingesetzt
werden. Über die Schweißung läßt sich praktisch eine einen Grat als Verbindungsbrücke
belassende Abschweißung der Folienblätter a und b erreichen, ähnlich einer Ritzlinie.
[0017] Eine andere Art der Verhaftung 7 kann in der Anwendung einer Klebung liegen mit gegebenenfalls
zusätzlich vorgesehener Perforation zur Realisierung einer Sollreißstelle.
[0018] Der Schaumstoffstreifen 2 ist gegenüber der ihn umhüllenden Kunststoffolie F gegen
Wandern gesichert festgelegt. Hierzu ist der Schaumstoffstreifen 2 innenseitig der
Aufreiß-Umhüllung 3 verhaftet. Diese Verhaftung zwischen Schaumstoffstreifen 2 und
der Kunststoffolie F ist durch Verkleben gebildet. Zur Anwendung kommt ein doppelseitig
wirkender Klebestreifen 10. Es sei auf Fig. 5 und die daraus entwickelte Vergrößerung
verwiesen. Der Klebestreifen 10 ist auf der einen Seite mit der Kunststoffolie F und
auf der anderen Seite mit dem Schaumstoffstreifen 2 verklebt. Das hat zugleich fertigungstechnischen
Vorteil, da sich bei noch offener, also nicht zur Bildung des Innenraumes 6 geführter
Aufreiß-Umhüllung der Schaumstoffstreifen 2 exakt auf dem noch offenen, d. h. aufgefaltet
planen Streifen der Kunststoffolie F haltern läßt.
[0019] Wie Fig. 5 außerdem entnehmbar, ist der Dichtstreifen 1 außenseitig mit einem Längsklebestreifen
11 versehen. Über diesen läßt sich der Dichtstreifen an einem vorgesehenen Objekt
haltern, wie bspw. an einem Rahmenprofil 12 oder einer damit verbundenen Leiste 13.
In beiden Fällen kann es sich um Kunststoff-Profilmaterial handeln.
[0020] Auch der Längsklebestreifen 11 ist ein doppelseitig wirkender Klebestreifen. Der
Längsklebestreifen 11 befindet sich, wie das aus Fig. 5 auch zeichnerisch hervorgeht,
räumlich in Überdeckung zur innenseitigen Verhaftung zwischen dem Schaumstoffstreifen
2 und der Kunststoffolie F. Auf diese Weise entsteht, einbezogen den die Aufreiß-Umhüllung
3 bildenden Part, ein dreilagiges Laminat von guter Festigkeit. Die ist noch durch
eine besondere Armierungsmaßnahme erhöht. Fertigungstechnisch schlägt sich das in
der Maßnahme nieder, daß im Bereich der Verhaftung zwischen Schaumstoffstreifen 2
und der Kunststoffolie F bzw. des äußeren Längsklebestreifens 11 die Kunststoffolie
verstärkt ausgebildet ist. Diese Verstärkung ist durch Verstärkungsfäden 14 gegeben.
Die setzt sich aus längsverlaufenden Fäden und querverlaufenden Fäden zusammen, die
alle mit 14 bezeichnet sind. Die Längsfäden verlaufen zumindest in den Nahbereichen
zur Kehre 5 bzw. Verhaftung 7. Die Querfäden nehmen einen im wesentlichen zickzackförmigen
Verlauf, wobei jedoch die Winkelkehren gekappt sind. Erkennbar sind die Längs- und
Querfäden zu einem Verstärkungsnetz zusammengesetzt. Ein solches Netz oder Gitter
kann an den Kreuzungspunkten bezüglich der Fäden fixiert sein, bspw. verschmolzen.
Diese Verstärkung ist ansonsten an der Kunststoffolie F unter Nutzung der Klebestreifen
10 angeklebt. Das so auch in den Kreuzungspunkten weitestgehend gehaltene Verstärkungsnetz
toleriert ebenfalls die oben angedeutete Aufrollbevorratung.
[0021] Erkennbar bildet die Verstärkung insgesamt eine Zwischenlage zwischen dem inneren
doppelseitigen Klebestreifen 10 und der Innenfläche der Kunststoffolie F.
[0022] Fig. 5 zeigt, daß die Verstärkung recht nah auch bis an den Bereich der Verhaftung
7 herangeht, der die Solltrennstelle stellt. So ist auch ein genügender Fixierungsgegenhalt
gewährleistet, wenn es zum Trennen der Abreißlasche 4 kommt, welche Abreißlasche 4
aus den beiden zur Doppellagigkeit führenden Enden der Folienblätter a, b der Kunststoffolie
F besteht. Je nach Größe können diese Blätter auch als Putzschutz zur Wand 15 hin
fungieren. Bspw. handelt es sich bezüglich dieser Wand 15 um die Laibung einer Höhlung
einer Baulichkeit.
[0023] Was die oben schon angedeutete Leiste 13 betrifft, so kann diese als Träger des Dichtstreifens
1 herangezogen werden, und zwar sowohl im Sinne einer vor-ausrüstbaren Baueinheit
oder erst beim Zusammenstellen, d. h. Bestükken der Leiste 13 vor Ort.
[0024] Gegen die Wand 15 gerichtet, bildet die Leiste 13 profilmäßig eine Aufnahme 16 für
den Dichtstreifen 1, d. h. vor allem den komprimierten Schaumstoffstreifen 2, der
auch hier in einer Aufreiß-Umhüllung 3 aufgenommen ist, bis die Positionierungsarbeiten
der Leiste 13 abgeschlossen sind. Dann erfolgt die Freigabe.
[0025] Aufnahmebildend ist ein wandgerichtet bankartig gestalteter Querschnittsbereich der
Leiste 13. Die Bank-Rükkenlehne 17 begrenzt die Aufnahme 16 nach außen hin, d. h.
laibungshöhlungsseitig. Die Bank-Sitzflache 18 stellt die Auflagebasis für den Dichtstreifen
1. Haftvermittelnd wirkt auch hier der Längsklebestreifen 11, der in den Zeiten des
Nichtgebrauchs durch einen Schutzstreifen 19 abgedeckt ist. Die Peripherie des bspw.
aus silikonisiertem Papier bestehenden Schutzstreifens 19 liegt untergriffrei.
[0026] Wie Fig. 3 entnehmbar, weist die Leiste 13 parallel, jedoch gegenüberliegend der
Bank-Rückenlehne 17 der Aufnahme 16 eine Klebefläche 20 zur Anklebung an einer korrespondierenden
Gegenfläche 21 des Rahmenprofils 12 auf.
[0027] Die Leiste 13 ist dem Rahmenprofil 12 hinsichtlich der Abreißlasche 4 spaltbelassend
zur Wand 15 hin zugeordnet. Der Spalt trägt das Bezugszeichen 22. Die Bank-Rükkenlehne
17 weist eine Höhe auf, die geringfügig unter der Höhe der maximalen Komprimierung
des Schaumstoffstreifens 2 liegt.
[0028] Die Leiste 13 kann unter Auswählen der gewünschten Rückstellkraft des Schaumstoffstreifens
2 näher oder weiter abgelegen zur Wand 15 hin positioniert werden.
[0029] Bezüglich der Leiste 13 handelt es sich um ein Kastenprofil in raumsparender Fertigungsweise.
Durch Abtrennen der Abreißlasche 4 gleitet der Schaumstoffkörper, aus der sich spaltvergrößernden
Umhüllung 3 vortretend, gegen die zu dichtende Fläche. Folienfrei wird dabei zumindest
der dem Spalt 22 zugewandte Bereich, der so sicher abgedichtet wird. Die Fuge 23 zwischen
Wand 15 und Rahmenprofil 12 ist geschlossen.
[0030] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Dichtstreifen vorzugsweise mit einem oder mehreren
der vorbeschriebenen Merkmale, bei dem darauf abgestellt ist, daß ein offenporiger
PU-Schaumstoffstreifen 2 vorgesehen ist.
[0031] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Dichtstreifen vorzugsweise mit einem oder mehreren
der vorbeschriebenen Merkmale, bei dem darauf abgestellt ist, daß das Imprägnierungsmittel
ein Acrylat ist.
[0032] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Dichtstreifen vorzugsweise mit einem oder mehreren
der vorbeschriebenen Merkmale, bei dem darauf abgestellt ist, daß die Verhaftung 7
durch Schweißung gebildet ist.
[0033] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Dichtstreifen vorzugsweise mit einem oder mehreren
der vorbeschriebenen Merkmale, bei dem darauf abgestellt ist, daß die Verhaftung 7
durch Klebung gebildet ist.
[0034] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Dichtstreifen vorzugsweise mit einem oder mehreren
der vorbeschriebenen Merkmale, bei dem darauf abgestellt ist, daß der Schaumstoffstreifen
2 innenseitig der Aufreiß-Umhüllung 3 mit der Kunststoffolie F verhaftet ist.
[0035] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Dichtstreifen vorzugsweise mit einem oder mehreren
der vorbeschriebenen Merkmale, bei dem darauf abgestellt ist, daß die Verhaftung zwischen
Schaumstoffstreifen 2 und Kunststoffolie F durch Verkleben gebildet ist.
[0036] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Dichtstreifen vorzugsweise mit einem oder mehreren
der vorbeschriebenen Merkmale, bei dem darauf abgestellt ist, daß innenseitig der
Aufreiß-Umhüllung 3 ein doppelseitig wirkender Klebestreifen 10 angeordnet ist, der
auf der einen Seite mit der Kunststoffolie F und auf der anderen Seite mit dem Schaumstoffstreifen
2 verklebt ist.
[0037] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Dichtstreifen vorzugsweise mit einem oder mehreren
der vorbeschriebenen Merkmale, bei dem darauf abgestellt ist, dass der Längsklebestreifen
11 in Überdeckung zur innenseitigen Verhaftung zwischen dem Schaumstoffstreifen 2
und der Kunststoffolie F angeordnet ist.
[0038] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Dichtstreifen vorzugsweise mit einem oder mehreren
der vorbeschriebenen Merkmale, bei dem darauf abgestellt ist, daß im Bereich der Verhaftung
zwischen Schaumstoffstreifen 2 und der Kunststoffolie F bzw. des äußeren Längsklebestreifens
11 die Kunststoffolie F verstärkt ausgebildet ist.
[0039] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Dichtstreifen vorzugsweise mit einem oder mehreren
der vorbeschriebenen Merkmale, bei dem darauf abgestellt ist, daß die Verstärkung
durch Verstärkungsfäden 14 gebildet ist.
[0040] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Dichtstreifen vorzugsweise mit einem oder mehreren
der vorbeschriebenen Merkmale, bei dem darauf abgestellt ist, daß die Verstärkungsfäden
14 als Verstärkungsnetz angeordnet sind.
[0041] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Dichtstreifen vorzugsweise mit einem oder mehreren
der vorbeschriebenen Merkmale, bei dem darauf abgestellt ist, daß die Verstärkung
an der Kunststoffolie F angeklebt ist.
[0042] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Dichtstreifen vorzugsweise mit einem oder mehreren
der vorbeschriebenen Merkmale, bei dem darauf abgestellt ist, daß die Verstärkung
eine Zwischenlage zwischen dem inneren doppelseitigen Klebestreifen 10 und der Innenfläche
der Kunststoffolie F bildet.
[0043] Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung
wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen
(Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale
dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
1. Dichtstreifen (1) zur Abdichtung einer Fuge (23) zwischen einem Rahmenprofil (12),
etwa Fensterrahmenprofil, und einer Wand (15), mit einem elastisch rücksteilfähigen
Schaumstoffstreifen (2), der in komprimiertem Zustand in einer die Rückstellung des
Schaumstoffstreifens (2) ermöglichenden Aufreiß-Umhüllung (3) aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreiß-Umhüllung (3) aus einer den Schaumstoff streifen (2) einschließenden
Kunststoffolie (F) besteht, die zugleich eine sich in Längsrichtung des Dichtstreifens
(1) erstreckende Abreißlasche (4) ausbildet.
2. Dichtstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffolie (F) zur Bildung der Aufreiß-Umhüllung (3) gegen sich selbst verhaftet
ist.
3. Dichtstreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumstoffstreifen (2) zur verzögerten Rückstellung imprägniert ist.
4. Dichtstreifen nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhaftung (7) durch Vernähung gebildet ist.
5. Dichtstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtstreifen (1) außenseitig einen Längsklebestreifen (11) aufweist zur Klebeverbindung
mit dem Rahmenprofil (12) oder einer Leiste (13).
6. Dichtstreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abreißlasche (4) aus den beiden zur Doppellagigkeit führenden Enden der Kunststoffolie
(F) besteht.
7. In einer Leiste (13) angeordneter, komprimierter Schaumstoffstreifen (2), der in einer
Aufreiß-Umhüllung (3) aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus der als Kunststoffolie (F) ausgebildeten Aufreiß-Umhüllung (3) selbst gebildete
Abreißlasche (4) zur Aufhebung der Komprimierung nach außen hin über die Leiste (13)
vorsteht.
8. Schaumstoffstreifen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Leiste (13) gebildete Aufnahme (16) im Querschnitt bankartig ausgebildet
ist.
9. Schaumstoffstreifen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (13) parallel, jedoch gegenüberliegend der Bank-Rückenlehne (17) der Aufnahme
(16) eine Klebefläche (20) zur Anklebung an dem Rahmenprofil (12) aufweist.
10. Schaumstoffstreifen nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (13) dem Rahmenprofil (12) hinsichtlich der Abreißleiste (4) spaltbelassend
zugeordnet ist.