[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum maschinellen Maschenbilden mit mindestens
einem kontinuierlichen Faden, bei der der Faden mittels des Hakenteils einer Strick-
oder Wirknadel jeweils durch die zuvor gebildete Masche als Schleife hindurch bewegt
wird und eine neue Masche bildet, bei der die Strick- oder Wirknadel unterhalb des
Nadelhakens einen Schlitz aufweist, in den ein in Vertikalrichtung bewegbarer abwärts
gerichteter Transferhaken eindringbar ist.
[0002] Bei allen bisher angewandten Verfahren zum Maschenbilden wird die zuletzt gebildete
Masche von einem als Kopf der Nadel ausgebildeten Haken gehalten, die dann beim Vorstoßen
der Nadel in eine Weichenstellung gebracht wird. Von dort wird sie über einen im Nadelhaken
neu eingefangenen Faden beim Zurückziehen der Nadel mittels der Weichenumstellung
über den geschlossenen Haken gebracht und nach der Kulierung der neuen Schleife darüber
abgeworfen. Der Nadelhaken hat also 2 Aufgaben: die letzte Masche und damit das bis
dahin gebildete Gestrick zu halten und einen neuen Faden zu fangen und diesen zu einer
Schleife zu kulieren.
[0003] Die Anwendung der Vorrichtung zum Maschenbilden hängt entscheidend davon ab, die
Sicherheit beim Eintauchen des Transferhakens in den Schlitz der Nadelbrust gewährleisten
zu können. Dabei ist es bereits ein Vorteil, dass die Nadel und der Transferhaken
dieselbe Schaftstärke aufweisen, was für gröbere Teilungen ausreichend Sicherheit
gibt, dass der Transferhaken bei seiner Rückbewegung in die Nadelbrust gelangt. Bei
sehr feinen Teilungen kann das seitliche Spiel in den Nadelkanälen und Abweichungen
in der seitlichen Geradheit der Maschenbildungselemente dazu führen, dass der Transferhaken
auf die Seitenwand des Nadelschlitzes trifft, statt in den Schlitz zu gelangen.
[0004] Bei Kettenwirkmaschinen ist diese Gefahr noch größer, weil die Maschenbildung in
einem größeren Abstand oberhalb der Barrenoberkante erfolgt, so dass sich Abweichungen
in der seitlichen Geradheit vermehrt auswirken können.
[0005] Aus der
DE-AS 26 47 185 ist ein Verfahren zum maschinellen Maschenbilden mit mindestens einem kontinuierlichen
Faden bekannt, bei dem der Faden jeweils durch die zuvor gebildete Masche als Schleife
hindurchbewegt wird und eine neue Masche bildet, die anschließend im wesentlichen
in der Ebene der zuvor gebildeten Masche solange festgehalten wird, bis der nächste
eingefangene Faden bei Beginn der Schleifenbildung in den Bereich der Maschenbildung
gelangt.
[0006] Ferner ist aus der
DE 29 50 147 A1 eine Strickmaschine mit Nadeln ohne Zungen bekannt, bei der senkrecht zur Nadelzylinderachse
längere Schaftteile als Auswahlelemente in radialen Schlitzen angeordnet sind und
durch Steuereinrichtungen quer und schwenkbar zu den Nadeln bewegt werden können.
[0007] Aus der
DE 29 09 963 C2 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum maschinellen Maschenbilden bekannt, bei
dem die Nadeln jeweils an der Vorderseite des Nadelschaftes ein die abzuwerfende Masche
aufweitendes und bis zum Durchzug des neuen Fadens haltendes, wie die Nadel geführtes
und in ihrer Längsrichtung gesteuertes Hilfsteil zugeordnet ist.
[0008] Bei allen gebräuchlichen Strickverfahren ist ein Aufweitungsvorgang notwendig, welcher
beim Vorstoßen der Nadel durch der Anstieg vom Hals zur Brust bewerkstelligt wird.
Die Nadelbrust dient gleichzeitig zur Lagerung der Zunge oder bei Schiebernadeln für
das Aufnehmen und Führen des Schiebers.
[0009] Bei der bekannten Zungennadel hat der Faden mehrere Gleitwiderstände zu überwinden.
Zuerst durch den Anstieg der Nadelbrust, dann über die rückwärts geöffnete Zunge und
schließlich beim Zurückziehen der Nadel den Anstieg zum Haken und die Erweiterung
über den Zungenlöffel. Bei der Schiebernadel ist es problematisch, dass der Schieber
in der Nadelbrust verschwinden muss, in der Schließstellung aber den Haken überdecken
soll.
[0010] Dadurch sind feinen Ausführungen Grenzen gesetzt.
[0011] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum Maschenbilden anzugeben,
die einfach und sicher kleinere Maschenhöhen als bei allen bisher angewandten Verfahren
ermöglicht.
[0012] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zum maschinellen Maschenbilden mit den
Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0013] Erfindungsgemäß wird, abgesehen von den sich aus den Lösungen der Aufgabe ergebenden
Vorteilen erreicht, dass die Nadelhübe extrem kurze sind und keine Gleitwiderstände
bei der Längsbewegung der Nadeln auftreten. Das Gestrick und das damit zusammenhängende
Maschenbild ist wesentlich gleichmäßiger herstellbar.
[0014] Ferner können kompakte Bauteile verwendet werden. Dadurch sind feinste Ausführungen
möglich. Das Ausschwenken des umgedreht wirksamen Transferhakens begünstigt den Maschenabwurf
und den Fadeneinlauf in den Nadelhaken. Die einfacheren Bauteile führen zu größerer
Lebensdauer. Dies alles ermöglicht eine große Wirtschaftlichkeit und hält die Herstellungskosten
gering.
[0015] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 7.
[0016] Die Ausgestaltung nach Anspruch 3 betrifft Gestaltungsmerkmale der Maschenbildungselemente
und die gesteuerte Einwärtsbewegung des Transferhakens durch eine am Nadelschloss
angebrachte Gleitkufe.
[0017] Die Ausgestaltung nach Anspruch 4 dient der Gestaltung und der mittigen Führung des
Transferhakens.
[0018] Die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 5 bis 6 dienen der Sicherheit des Maschenerfassens
von der Nadelbrust zum Transferhaken. Mit ihr sollen die in den Textilmaschinen vorhandenen
Toleranzen bei den Nadelführungen unwirksam gemacht werden. Diese sind sowohl in radialer
Richtung, z. B. bei Rundstrickmaschinen vom Nadelgrund bis zur Innenfläche der Zylinderschloss-
teile, als auch seitlich in den Nadelkanälen unvermeidlich und wirken sich umso nachteiliger
aus, je feiner die Nadeln sind. Damit werden beide Forderungen des Toleranzausgleiches
der Nadelführung, sowohl in seitlicher Richtung als auch quer dazu erfüllt. Auch wird
die Relativbewegung des Transferhakens zur Nadel bei Kettenwirkmaschinen vereinfacht.
[0019] Die Ausgestaltung nach Anspruch 5 ermöglicht auch den Toleranzausgleich in Querrichtung
der Maschenbildungselemente. Außerdem bietet sie eine Alternative zur mittigen Führung
des Transferhakens.
[0020] Die Weiterbildung nach Anspruch 7 vereinfacht das Einsetzen neuer, unverbrauchter
Maschenbildungselemente in einer Barre.
[0021] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen
:
- Fig. 1 bis 4
- die Prinzipdarstellung des Bewegungsablaufes zwischen Nadel und querbeweglichem Transferhaken
für kleinste Maschenhöhen,
- Fig. 5
- eine nicht erfindungsgemäße Ausführung für Rundstrickmaschinen ohne Querbewegung des
Transferhakens,
- Fig. 6 und 7
- die vergrößerte Ansicht der Führungszunge,
- Fig. 8
- eine nicht erfindungsgemäße Ausführung für Kettenwirkmaschinen ohne Querbewegung des
Transferhakens,
- Fig. 9 und 10
- einen Satz Maschenbildungselemente,
- Fig. 11 bis 19
- zeigen Darstellungen von nicht erfindungsgemäßen Varianten der Vorrichtung ohne Querbewegung
des Transferhakens:
- Fig. 11 bis 14
- den Verlauf einer Maschenbildung im Teil-Aufrissschnitt durch einen Nadelkanal im
Oberteil eines Nadelzylinders mit den nicht erfindungsgemäßen Ausführungen nach Fig.
5 und 8 sowie Fig. 15 bis 17,
- Fig. 15
- die Lagerung des Transferhakenschaftes innerhalb des mittleren Teils des Nadelschaftes,
- Fig. 16
- das Transferhakenteil mit im hinteren Teil des Schaftes angeordneten wirknadelähnlichem
Federteil,
- Fig. 17
- eine Anwendung nach Fig. 16 für Kettenwirkmaschinen,
- Fig. 18 und 19
- den stark vergrösserte Transferhaken mit seitlicher Aufweitung der Masche auf die
Nadelstärke,
- Fig. 20 bis 28
- die Maschenbildung mit einer weiteren Ausführungsform des Transferhakens und
- Fig. 29 bis 31
- weitere Ausführungsformen des Transferhakenteils.
[0022] In den Fig. 1 bis 4 ist der Bewegungsablauf des vorderen Bereiches der Maschenbildungselemente
dargestellt. Die hintere Ausführung - wegen der 10 fachen Vergrößerung nicht sichtbar
- entspricht denen in Fig. 5 und 8. Sie lässt durch das federnde Andrücken der beiden
Maschenbildungselemente auch eine Querbewegung des Transferhakens in der Größenanordnung
seines Vorsprungs unterhalb der Auflagenebene zu, ohne dass besondere Steuerteile
im Nadelschloss vorgesehen sein müssen. Somit entfällt der über die Höhe des Nadelhakens
2 hinausgehende Brustanstieg 3 und der Vorsprung des Transferhakens gegen seine Auflagefläche.
Um diesen Betrag kann die Maschenhöhe kleiner ausgeführt werden.
[0023] Die Fig. 1 ist die Grundstellung. Oberhalb der strichpunktiert angedeuteten Abschlagkante
7 befindet sich der Nadelhaken 2 zur Aufnahme eines neuen Fadens in der Austriebsstellung.
Die vordere Auflagefläche 43 des Transferhakenschaftes 9 ist in der Aussparung 41
hinter der Nadelbrust 3a, so dass sich der Transferhaken 10 im Nadelschlitz 4 befindet
und die zuletzt gebildete Masche einschließt. Der Nadelhaken 1 fluchtet mit der Höhe
der Brust 3a und beim Transferhakenteil 9 besteht kein Vorsprung unterhalb der Auflagenebene.
Das ist ein wichtiger Vorteil für die Fertigung des Transferhakenteiles.
[0024] In der Fig. 2 hat sich der Nadelhaken 2 nach rückwärts in die Kulierstellung bewegt.
Dabei wurde infolge der oberen Kante seiner vorderen Auflagefläche 43 des Transferhakens
10, dieser durch die Gleitfläche 40 vom Nadelhaken weg und daran vorbeigeführt.
[0025] Aus der Fig. 3 ist ersichtlich, dass beim anschließenden Vorbewegen des Transferhakens
seine Auswärtsstellung erhalten bleibt, in dieser Figur ist zusätzlich auf dem Rücken
45 des Transferhakens 10 eine zaschenartige Ausbuchtung 46 vorgesehen, die der mittigen
Führung des Transferhakens 10 im breiteren Zylinderkanal des Kulierbereichs dient.
Außerdem kann anstelle des bis zur Aussparung 41 durchgehenden Schlitzes 4 der Nadel
1 (Fig. 1) eine nach oben offene Nute oder gleichfalls eine zaschenartige Ausbuchtung
4a vorgesehen sein, In der Fig. 4 wurde der Nadelhaken in der Auswärtsstellung des
Transferhakens wieder nach vorne bewegt.
[0026] Es ist auch möglich, den Schaft 9 des Transferhakens 10 (ohne Federteil) massiv auszuführen.
Die Auswärtsbewegung des Transferhakens 10 erfolgt dann durch die Gleitfläche 40,
während die Einwärtsbewegung durch eine im Nadelschloss an entsprechender Stelle vorgesehene
kleine Kufe 42 erfolgt, die auf den Schaft 9 bei seiner Rückwärts wirkt (Fig. 1).
[0027] Fig. 5 zeigt eine nicht-erfindungsgemäße Vorrichtung in der Ausführung für Rundstrickmaschinen
ohne Querbewegung des Transferhakens 10. Der Schaft 9 des Transferhakens 10 ist bei
voller Schaftstärke der Nadel 1,2,3 im Nadelkanal geführt. Es sind zwei ebene Auflageflächen
43 des Transferhakens 10 auf der Nadeloberkante vorgesehen, zwischen denen eine kleine
Ausnehmung (Schwebe) für die definierte Basis sorgt, in deren Verlängerung der Transferhaken
10 um die Eindringtiefe in die Nadelbrust 3a nach unten versetzt angeordnet ist. Der
Schaft 9 des Transferhaken 10 weist dabei oberhalb seines Steuerfußes 12 ein Federteil
6 auf, so dass nach dem Anbringen des Nadelschlosses die Schlossinnenfläche 8 den
Schaft 9 des Transferhakens 10 gegen den Nadelschaft 1 und diesen gegen den Nadelkanalgrund
drückt. Es genügt ein kleiner Vorsprung des Transferhakens 10 unterhalb der Schaftauflage,
der gewährleistet, dass dieser im Schlitz 4 in der Nadelbrust 3a die darüber befindliche
Masche erfasst. Der im hinteren Bereich des Nadelschaftes 1 vorgesehene Steuerfuß,
der in einer zweiten Schlossbahn geführt wird, ist nicht zu sehen.
[0028] Im Transferhaken 10, und zwar an der Auflagefläche 43, ist eine Zunge 24 vorgesehen.
Sie gleitet im Schlitz 4 der Nadelbrust 3a und gewährleistet die mittige Führung des
Transferhakens 10 zur Nadel 2.
[0029] In Fig. 6 ist die Zunge 24 im Schaft 9 des Transferhakens 10 vergrößert dargestellt.
Sie wird dadurch gebildet, dass an der vorderen Auflagefläche des Schaftes 9 zwei
fluchtende Stempel 25 (Fig. 7) auf beiden Seiten so angesetzt werden, dass beim Zusammenpressen
an der Unterseite der Auflage ein erbsenförmiger Sektor eines Kreises (Zunge 24) mittig
herausgedrückt wird.
[0030] Die dadurch entstandene Zunge 24 gleitet in der Nadelnut 4 der Nadelbrust 3a und
gewährleistet die mittige Führung des Transferhakens 10 zur Nadel 2.
[0031] Die Figur 8 zeigt die vorteilhafte Anwendung der nicht erfindungsgemäßen Anordnung
gemäß Fig. 5 für Kettenwirkmaschinen. Dort haben sich Schiebernadeln durchgesetzt.
Die Nadeln und Schieberteile werden dabei nicht einzeln, sondern reihenweise in so
genannten Barren eingespannt bewegt. Für die Nadeln und Schieberteile ist jeweils
ein besonders gesteuerter Barren notwendig. Sowohl die Nadeln 1,2,3 als auch der Schaft
9 des Transferhakens 10 können in nur einem Barren aufgenommen werden. Die Spannpratze
15 drückt die Nadeln 1, 2, 3 in der hinteren Zone auf den Kanalgrund 33. Dort sind
die Kanäle auf die Höhe des Nadelschaftes 1 abgesetzt, während im vorderen Teil eine
Gleitfläche 16 vorgesehen ist, unter welcher der Federteil 11 des Schaftes 9 des Transferhakens
10 die erforderliche kleine Relativbewegung des Transferhakens 10 zum Nadelhaken 2
ermöglicht. Das Federteil 11 geht über in einen nach außen gerichteten Ansatz 21 mit
einer Nute 22, in die das Steuerlineal 23 für die Relativbewegung der Nadel 2 zum
Transferhaken 10 eingreift. Es ist auch eine Ausführung ohne Federteil 11, d.h. mit
massivem hinteren Teil des Schaftes 9 des Transferhaken 10 möglich. Die präzise Anlage
des Transferhakenschaftes 9 gegen die Nadel 1 kann dann mittels eines an der Gleitfläche
16 angeformten, über die Oberkante der Spannpratze15 hinausgehenden (nicht dargestellten)
Federansatz erfolgen.
[0032] Die in den Fig. 5 und 8 dargestellte Aussparung am Rücken unterhalb des Nadelhakens
2 kann auch bei der Ausführung der Vorrichtung gemäß Fig. 1 bis 4 angebracht sein.
[0033] Die Gleitfläche 16 kann aus einer gehärteten und polierten Stahlleiste bestehen,
die zusätzlich noch mit einer TitanNitrid-Beschichtung versehen ist.
[0034] Auch Keramik- oder Cermet-Ausführungen sowie abriebfeste Kunststoffoberflächen sind
möglich.
[0035] Gemäß Fig. 9 und 10 bilden drei Elemente, bestehend jeweils aus Nadel 1, 2, 3 und
Transferhaken 9, 10, einen Satz, der das gleichzeitige Einsetzen von, im vorliegenden
Fall drei Elementen nebeneinander in einer Barre ermöglicht. Die Elemente sind in
einer Folie 44 mit Ausstanzungen in genau dem Abstand gelagert, der ihrer Arbeitsstellung
in der Barre entspricht. Nach dem Einsetzen der Elemente wird die Folie 44 entfernt
und weggeworfen. Bei Bedarf können auch mehr als drei Elemente zu einem Satz vereint
werden.
[0036] Beim weiteren nicht erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 11 bis 19 erfolgt
keine Querbewegung des Transferhakens 10. Der Transferhaken 10 hat die auf der Nadelbrust
3a befindliche letzte Masche oberhalb der Abwurfkante 7 eingefangen, und ein neuer
Faden wird in den Nadelhaken 2 eingeführt.
[0037] Die Fig. 12 zeigt die Kulierstellung des Nadelhakens 2 mit dem zu einer neuen Schleife
geformten Faden, während der Transferhaken 10 in seiner unteren Stellung verbleibt.
[0038] In Fig. 13 hat sich der Transferhaken 10 nach oben bewegt. Die alte Masche wurde
dabei über den Nadelkopf abgeworfen, so dass im Nadelhaken 2 eine neue Masche entstanden
ist.
[0039] In Fig. 14 wurde die Nadel 1, 2, 3 wieder nach oben ausgetrieben, so dass die neue
Masche auf die Nadelbrust 3a gelangt. Aus dieser Figur ist auch die konstruktive Beziehung
des Nadelhakens 2, der Nadelbrust 3a und des Transferhaken 10 zueinander ersichtlich,
d. h. der Nadelhaken 2 ist so weit nach unten, d. h. in der Seitenansicht nach links,
versetzt, wie der Transferhaken 10 in die Nadelbrust 3a eindringt.
[0040] In Fig. 15 ist dargestellt, wie der Schaft 9 des Transferhakens 10 im mittleren Bereich
5 des Nadelschaftes 1 aufgenommen ist. Zu diesem Zweck ist der Schaft der Nadel 1
dort gespalten, die untere (in der Seitenansicht linke) Sektion geht in die Nadelbrust
3a und den Nadelhaken 2 über, während der obere (in der Seitenansicht rechte) Teil
als Federteil 6 ausgebildet ist. Der Federteil 6 drückt den Schaft 9 des Transferhakens
10 toleranzlos auf die Oberkante des Nadelschaftes 1, so dass ein kleiner Vorsprung
des Transferhakens 10 unterhalb der Schaftauflage mit Sicherheit gewährleistet, dass
dieser in der Nute 4 in der Nadelbrust 3a die darüber befindliche Masche erfasst.
[0041] Gemäß Fig. 16 ist der Schaft 9 des Transferhakens 10 bei voller Schaftstärke der
Nadel 1, 2, 3 im Nadelkanal geführt. Unterhalb seines Steuerfußes 12 weist der Transferhaken
10 ein wirknadelähnliches Federteil 11 auf, so dass nach dem Anbringen des Nadelschlosses
die Schlossinnenfläche 8 den Schaft 9 des Transferhakens 10 gegen den Nadelschaft
1 und diesen gegen den Nadelkanalgrund drückt. Der im hinteren Bereich des Nadelschaftes
1 vorgesehene Steuerfuß, der in einer zweiten Schlossbahn geführt wird, ist nicht
gezeigt.
[0042] Die Figur 17 zeigt die vorteilhafte Anwendung der Anordnung gemäß Fig. 16 für Kettenwirkmaschinen.
Dort haben sich Schiebernadeln durchgesetzt. Die Nadeln und Schieberteile werden dabei
nicht einzeln, sondern reihenweise - in sogenannten Barren eingespannt - bewegt. Für
die Nadeln und Schieberteile ist jeweils ein besonders gesteuerter Barren notwendig.
Sowohl die Nadeln 1, 2, 3 als auch die Transferhakenteile, der Schaft 9 können in
nur einem Barren 14 aufgenommen werden. Die Spannpratze 15 drückt die Nadeln 1, 2,
3 der hinteren Zone auf den Kanalgrund, während im vorderen Teil eine Gleitfläche
16 vorgesehen ist, unter welcher der Federbereich 11 der Transferhakenteile 9 die
erforderliche kleine Relativbewegung des Transferhakens 10 zum Nadelhaken 2 ermöglicht.
Zu diesem Zweck dient der Steuerfuß 17, welcher die Transferhakenfüße, z. B. mit einem
nicht gezeigten Nutenlineal umfasst und steuert. Es ist auch eine Ausführung ohne
Federteil 11, d. h. mit massivem hinteren Schaft des Transferhakenteils 9 möglich.
[0043] Die Figuren 18 und 19 sind stark vergrößerte Darstellungen des Transferhakens 10
mit den seitlichen Absetzungen zum Einführen in die Nadelnut 4 (Fig. 15). Die dort
geschwächte Zone dient nur zum Erfassen der Masche, die bei weiterer Abwärtsbewegung
des etwas schräg zum Nadelhaken 2 ausgebildeten Transferhakens 10 bis zur angedeuteten
Abschlagkante a-a (7 in Fig. 11). hinaus über die Anstiegskurve 18 auf die volle Schaftstärke
geweitet wird und so eine große Zugbeanspruchung des Fadens aufnehmen kann.
[0044] Gemäß Fig. 20 werden im Nadelkanal im Oberteil des Nadelzylinders la die Nadeln 1
mit einem in der Vergrößerung nicht ersichtlichen hinteren Steuerfuß (31 in Fig. 29)
in bekannter Weise mit einer dort vorgesehenen Schlossbahn in vertikaler Richtung
bewegt. Auf der Nadeloberkante befindet sich, ebenfalls nicht sichtbar, das in Längsrichtung
in den Kanalwänden fixierte Lagerteil, welches oben in eine Flachfeder 26 mündet,
an der sich als Lagerstelle 27 eine Nase 29 befindet, in welcher die Nute 28 des Hebels
13 mit dem Transferhaken 10 eingreift. Die Flachfeder 26 hat eine nach außen gerichtete
Vorspannung und drückt den Steuerknopf 12 in die oben am Schloss 19 befindliche Steuerkurve
20, 20a, 20b (Fig. 20 und 22), um dem Transferhaken 10 sowohl radial als auch vertikal
schwenkbar zu bewegen.
[0045] Das unterhalb des Nadelhakens 2 befindliche Flachteil 5 der Nadel 1 weist einen Schlitz
4 auf (Fig. 20 bis 22), in den der in Grundstellung dargestellte Transferhaken 10
eindringen kann. Der Transferhaken 10 holt die jeweils letzte Masche bei vor- (d.
h. aufwärts-) geschobener Nadel 1 aus dem Schlitz 4 des Flachteiles 5. Fig. 21 zeigt
die Draufsicht auf den entsprechenden Teil der Nadel 1 mit dem Schlitz 4.
[0046] Bei dieser Ausführung kann der Transferhaken 10 im Eingriffsbereich des Flachteiles
5 nicht die volle Nadelstärke aufweisen. Bei feinen Nadeln ist es daher vorteilhaft,
die Nadel 1 im Bereich des Schlitzes 4 etwas aufzuweiten, um einen möglichst stabilen
Transferhaken 10 verwenden zu können.
[0047] Fig. 22 zeigt die Eintauchbewegung des Transferhakens 10 in den Nadelschlitz 4. Das
Flachteil 5 ist etwas vom Nadelgrund abgesetzt, um ein Ausweichen zu ermöglichen,
falls eine Störung das Einschwenken des Transferhakens 10 in den Schlitz 4 ver- oder
behindert. Auf Grund der Vorspannung der Flachfeder 26 wird der Steuerknopf 12 des
Hebels 13 gegen die senkrechte Steuerbahn 20a gedrückt, d. h., das Ein- und das Ausschwenken
des Transferhakens 10 in den Schlitz 4 der Nadel 1 wird durch die Steuerbahnen 20a
und 20b bewirkt.
[0048] Die Fig. 23 bis 28 zeigen die Maschenbildung. Die alte Masche wird in der Austriebsstellung
der Nadel vom Transferhaken 10 erfasst.
[0049] Fig. 29 zeigt eine weitere Ausführungsform für die Steuerung des Transferhakens 10.
Er befindet sich hier auf einem über dem Schaft der Nadel 1 eingesetzten Wipp-Element
30, welches für die Bewegung in Längsrichtung einen Fuß 31 und für die Querbewegung
beiderends Erhöhungen 32 aufweist, die wechselseitig hervortreten und von den Profilerhebungen
im (hier nicht gezeigten) Nadelschloss wechselseitig bewegt werden. Die Maschenbildung
entspricht damit der Fig. 23 bis 28 erläuterten, nur dass anstelle der Schwenkbewegung
eine Längsbewegung des Transferhakens 10 erfolgt.
[0050] Fig. 30 zeigt eine besonders vorteilhafte Lösung für die Bewegung des Transferhakens
10, mit der sowohl seine Längs- als auch seine Querbewegung mit einer einzigen Steuerstelle
möglich ist. Dazu dient ein haarnadelförmig gebogener Schieber 34, der unter Federwirkung
in den Nadelschlitz 4 (Fig. 20, 22) eintaucht und einen rückseitig vom Transferhaken
10 angeordneten Zahn 35 aufweist, der in der (nicht gezeigten) Schlossbahn gesteuert
wird. Um die Querbewegung des Transferhakens 10 durchführen zu können, muss die (nicht
gezeigte) Steuerbahn eine den Zahn 35 hintergreifende (nicht dargestellte) Steuerkurve
aufweisen.
[0051] Die Fig. 31 zeigt ebenfalls eine vorteilhafte Gestaltung der maschenbildenden Teile.
Hier geht der Schieber 37 von einem festen, über den Nadelschaft verschiebbaren Teil
nach oben in ein federndes Teil über, an dessen Ende der Steuernocken 36 in Gegenrichtung
des Transferhakens 10 weist. Längs- und Querbewegung lassen sich an der gleichen Stelle
über den kleinen Steuernocken 36 durchführen.
[0052] Die beschriebenen Beispiele sind Anwendungen für Hochleistungs-Rundstrickmaschinen.
Das beschriebene Maschenbilden lässt sich auch in einer senkrecht zum Schlosszylinder
1a angeordneten (nicht dargestellten) Rippscheibe verwirklichen, um zweiflächige Strickware
herzustellen.
[0053] Grundsätzlich können mit der Erfindung auch andere Maschenbildungen, z. B. in Flachstrickmaschinen
oder Links-Links-Maschinen verwirklicht werden. Das beschriebene Verfahren kann auch
vorteilhaft für Kettenwirk- und Kulierwirkmaschinen eingesetzt werden. Dort haben
sich Schiebernadeln durchgesetzt, die aber bei feinen Teilungen die beschriebenen
Nachteile aufweisen. Dort sind die maschenbildenden Elemente, also Nadeln und Transferhaken,
in sog. Barren in von der Feinheit des Gewirkes abhängigen Teilungsabständen eingespannt.
Sie werden damit nicht einzeln, sondern reihenweise bewegt. Die Nadelbarre wird auf
einem Barrenträger befestigt, welcher maschinengesteuert in kleinen Hüben beweglich
ist. Die Maschenbildung nach den Fig. 11 bis 14 ist auch für diese Maschinen geeignet.
1. Vorrichtung zum maschinellen Maschenbilden mit mindestens einem kontinuierlichen Faden,
bei der der Faden mittels des Hakenteils einer Strick- oder Wirknadel jeweils durch
die zuvor gebildete Masche als Schleife hindurch bewegt wird und eine neue Masche
bildet, bei der die Strick- oder Wirknadel (1, 2) unterhalb des Nadelhakens (2) einen
Schlitz (4) oder eine zaschenartige Ausbuchtung (4a) aufweist, in den ein in Vertikalrichtung
bewegbarer abwärts gerichteter Transferhaken (10) eindringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Transferhaken (10) durch eine gleichzeitig steuerbare Querbewegung in den Schlitz
(4) eindringbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Auflagefläche (43) des Transferhakens (10) bei seiner zum Nadelhaken
(2) relativen Aufwärtsbewegung durch eine an der Nadel (1) vorgesehene Wölbung, bzw.
Brust (3a), um die Tiefe des in den Schlitz (4) oder die zaschenartige Ausbuchtung(4a)
eingreifenden Bereiches des Transferhakens (10) senkrecht zum Nadelhaken (2) wegbewegbar
ist und dass die Einwärtsbewegung des Transferhakens (10) unter Federwirkung (6,11)
oder über den hinteren massiven Teil des Schaftes (9) mittels eines über die Spannpratze
(15) hinausstehenden Federteils erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der den Schlitz (4) enthaltenden Brust (3a) kürzer ist als der Abstand
zwischen Transferhaken (10) und obere Kante seiner Auflagefläche (43) und dass die
Einwärtsbewegung des Transferhakens (10) durch eine am Nadelschloss vorgesehene Kufe
(42) erfolgt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Transferhaken (10) zur Einführung in den Schlitz (4) seitliche Absetzungen aufweist,
die in Form von Anstiegskufen (18) zur vollen Schaftstärke des Transferhakenteils
(9) führen und/oder dass der Schaft (9) des Transferhakens (1Q) eine Zunge (24) aufweist,
die im verlängerten Schlitz (4) der Strick- oder Wirknadel (1,2) führbar und durch
eine begrenzte Verdünnung des Schaftes (9) des auswärts geneigten und zusätzlich rückbewegbaren
Transferhakens (10) gebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Rücken (45) des Transferhakens (10) eine zaschenartige Ausbuchtung (46) vorgesehen
ist, welche die Zaschenränder über die Schaftstärke hinaus seitlich erweitert.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (9) des Transferhakens (10) oder der Schaft der Nadel (1) ein abgespaltenes
Federteil (6, 11) aufweist, durch das der Schaft (9) des Transferhakens (10) gegen
den Nadelschaft (1) drückbar ist, und dass unterhalb oder oberhalb der Abspaltung
des Federteils (6, 11) ein Steuerfuß (12) angeordnet ist oder das Federteil (11) oberhalb
der Abspaltung in einen Ansatz (21) übergeht, der eine Nute (22) enthält.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine mehrere Maschenbildungselemente, wie z.B. Nadel (1, 2, 3) und Transferhaken
(9, 10), umfassende und diese in der Arbeitsstellung entsprechenden Position fixierende
Haltefolie (44).
1. Device for stitch-formation by machine with at least one continuous thread, in which
the thread is respectively moved through the previously formed stitch as a loop by
means of the hook part or a knitting or hosiery needle and forms a new stitch, in
which the knitting or hosiery needle (1, 2) has a slot (4) or a groove-like indentation
(4a), into which a downwardly directed transfer hook (10) movable in vertical direction
can penetrate, characterised in that the transfer hook (10) can penetrate into the slot (4) by means of a simultaneously
controllable transverse movement.
2. Device according to claim 1, characterised in that upon the upward movement of the transfer hook (10) relative to the needle hook (2)
the front supporting surface (43) of said transfer hook is movable perpendicularly
away from the needle hook (2) as a result of a curve or throat (3a) provided on the
needle (1) by the depth of the region of the transfer hook (10) engaging into the
slot (4) or the groove-like indentation (4a), and that the inward movement of the
transfer hook (10) is achieved by a spring action (6, 11) or via the rear solid part
of the shaft (9) by means of a spring part projecting beyond the clamping claw (15).
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the length of the throat (3a) containing the slot (4) is shorter than the distance
between the transfer hook (10) and the upper edge of its supporting surface (43),
and that the inward movement of the transfer hook (10) is achieved through a skid
(42) provided on the needle lock.
4. Device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the transfer hook (10) has lateral stepped sections for insertion into the slot (4)
in the form of ascent skids (18) leading to the full shaft thickness of the transfer
hook part (9) and/or that the shaft (9) of the transfer hook (10) has a latch (24),
which can be guided in the extended slot (4) of the knitting or hosiery needle (1,
2) and is formed by a restricted reduction in thickness of the shaft (9) of the outwardly
inclined transfer hook (10) that is additionally movable backwards.
5. Device according to one of claims 1 to 4, characterised in that a groove-like indentation (46) is provided on the back (45) of the transfer hook
(10) that laterally widens the groove edges beyond the shaft thickness.
6. Device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the shaft (9) of the transfer hook (10) or the blade of the needle (1) has a split
spring part (6, 11), by means of which the shaft (9) of the transfer hook (10) can
be pressed against the needle blade (1), and that a control foot (12) is arranged
below or above the split of the spring part (6, 11), or above the split the spring
part (11) merges into a shoulder (21) containing a groove (22).
7. Device according to one of claims 1 to 5, characterised by a holding film (44) comprising multiple stitch-forming elements such as a needle
(1, 2, 3) and transfer hook (9, 10), for example, and securing these in the position
corresponding to the working position.
1. Dispositif destiné à la formation de mailles sur machine comportant au moins un fil
continu, dans lequel le fil est déplacé sous forme de boucle au moyen de la partie
crochet d'une aiguille de tricotage à maille cueillie ou à maille jetée à travers
la maille formée auparavant et forme une nouvelle maille, dans lequel dispositif l'aiguille
de tricotage à maille cueillie ou à maille jetée (1, 2) présente en dessous du crochet
d'aiguille (2) une fente (4) ou une indentation du genre d'une rainure (4a) dans laquelle
peut pénétrer un crochet de transfert (10) orienté vers le bas et mobile dans la direction
verticale, caractérisé en ce que le crochet de transfert (10) peut pénétrer dans la fente (4) grâce à un déplacement
transversal qui peut être commandé simultanément.
2. Dispositif selon la revendication 1 caractérisé en ce que la surface d'appui avant (43) du crochet de transfert (10) peut être déplacée à l'écart
perpendiculairement au crochet d'aiguille (2) lors de son déplacement vers le haut
par rapport au crochet d'aiguille (2), au moyen d'un renflement, ou relief (3a) prévu
sur l'aiguille (1), de la profondeur de la zone du crochet de transfert (10) qui pénètre
dans la fente (14) ou dans l'indentation (4a), et en ce que le déplacement du crochet de transfert (10) vers l'intérieur s'effectue sous effet
de ressort (6, 11) ou au-dessus de la partie arrière massive du fût (9) au moyen d'une
partie ressort qui dépasse au-dessus de la griffe de serrage (15).
3. Dispositif selon la revendication 1 caractérisé en ce que la longueur du renflement (3a) présentant la fente (4) est inférieure à l'écart entre
le crochet de transfert (10) et le bord supérieur de sa surface d'appui (43) et en ce que le déplacement du crochet de transfert (10) vers l'intérieur s'effectue grâce à un
logement (42) prévu dans le support d'aiguilles.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3 caractérisé en ce qu'en vue de l'introduction dans la fente (4) le crochet de transfert (10) présente des
étagements latéraux qui conduisent à la pleine épaisseur de fût de la partie crochet
de transfert (9), sous forme de cuvettes de montée (18) et/ou en ce que le fût (9) du crochet de transfert (10) présente une languette (24) que l'on peut
faire passer dans la fente (4) rallongée de l'aiguille de tricotage à maille cueillie
ou à maille jetée (1, 2) et qui est formée au moyen d'un amincissement limité du fût
(9) du crochet de transfert (10) qui est incliné vers l'extérieur et qui en outre
est susceptible d'être ramené en arrière.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4 caractérisé en ce que sur le dos (45) du crochet de transfert (10) est prévue une indentation (46) du genre
d'une rainure, qui élargit latéralement les bords de rainure au-delà de l'épaisseur
du fût.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5 caractérisé en ce que le fût (9) du crochet de transfert (10) ou le fût de l'aiguille (1) présente une
partie ressort (6, 11) fendue à travers laquelle le fût (9) du crochet de transfert
(10) peut être poussé contre le fût d'aiguille (1) et en ce qu'un pied de commande (12) est disposé au dessous ou au-dessus de la fente de la partie
ressort (6, 11), ou bien en ce que la partie ressort (11) se transforme au-dessus de la fente en un appendice (21) qui
comporte une rainure (22).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5 caractérisé par une feuille de maintien (44) qui entoure plusieurs éléments de formation de mailles,
tels que, par exemple des aiguilles (1, 2, 3) et des crochets de transfert (9, 10),
et qui les fixe dans une position qui correspond à la position de travail.