[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen wenigstens einer Leimdüse, die
bei einer Maschine der tabakverarbeitenden Industrie oder der Verpackungsindustrie
vorgesehen ist, wobei ein Reinigungsorgan vorgesehen ist, das zum Reinigen der wenigstens
einen Leimdüse mit der Leimdüse in Kontakt ist. Die Erfindung betrifft ferner ein
Verfahren zum Betreiben einer Beleimungsvorrichtung einer Maschine der tabakverarbeitenden
Industrie oder der Verpackungsindustrie. Schließlich betrifft die Erfindung eine Maschine
der tabakverarbeitenden Industrie oder der Verpackungsindustrie, insbesondere für
die Fertigung von Zigarettenpackungen, mit wenigstens einer wenigstens eine Leimdüse
aufweisenden Beleimungsvorrichtung zum Aufbringen von Leim auf in der Maschine zu
verarbeitenden Elementen, insbesondere von Zuschnitten von Zigarettenpackungen, wobei
der wenigstens einen Leimdüse wenigstens ein Reinigungsorgan zugeordnet ist, wobei
Leimdüse und Reinigungsorgan relativ zueinander bewegbar sind.
[0002] Ein entsprechendes Verfahren und eine entsprechende Maschine sind aus der EP 1 000
863 A1 bekannt. Bei der dort beschriebenen Verpackungsmaschine sind Leimdüsen auf
einem Schwenkarm positioniert und von einer Leimauftragsposition, um Leim auf Packungen
von Zigaretten zu übertragen, in eine Wartungsposition bewegbar, in der sich die Leimdüse
alternativ oberhalb eines Auffangbehälters für Leimportionen oder eines Wasserbehälters
befindet. Dem Wasserbehälter ist eine drehbare Rolle aus elastischem Werkstoff, insbesondere
Schaumstoff zugeordnet, die die Funktion eines Reinigungs- und Verschlußorgans für
die Leimdüse übernimmt. Eine entsprechende Reinigung der Leimdüse findet bei Betriebsunterbrechungen
der Verpackungsmaschine statt.
[0003] Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zum Reinigen wenigstens einer Leimdüse und eine entsprechende Maschine der tabakverarbeitenden
Industrie oder der Verpackungsindustrie derart weiterzubilden, daß eine möglichst
effektive Reinigung von Leimdüsen erreichbar ist.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zum Reinigen wenigstens einer Leimdüse,
die bei einer Maschine der tabakverarbeitenden Industrie oder der Verpackungsindustrie
vorgesehen ist, wobei ein Reinigungsorgan vorgesehen ist, das zum Reinigen der wenigstens
einen Leimdüse mit der Leimdüse in Kontakt ist, das dadurch weitergebildet ist, daß
die wenigstens eine Leimdüse im bestimmungsgemäßen Betrieb der Maschine gereinigt
wird.
[0005] Durch das Reinigen der Leimdüse im bestimmungsgemäßen Betrieb der Maschine ist es
möglich, die Leimdüse nicht nur bei Betriebsunterbrechung zu reinigen, sondern auch
im Betrieb der Maschine, so daß zum einen die Leimdüse dauerhaft sauber gehalten wird
und zum anderen ein sehr effizientes Reinigungsverfahren und ein sehr effizienter
Betrieb der Maschine ermöglicht ist. Im Rahmen dieser Erfindung bedeutet bestimmungsgemäßer
Betrieb insbesondere ein Betrieb der Maschine, bei dem die üblichen Verarbeitungsschritte,
wie beispielsweise das Beleimen von zu beleimenden Elementen durchgeführt wird. Ein
besonders einfaches Reinigungsverfahren ist dann gegeben, wenn zum Reinigen der wenigstens
einen Leimdüse das Reinigungsorgan, das insbesondere elastisch ist, sich bewegt. Durch
diese Maßnahme ist es insbesondere möglich, daß das Reinigungsorgan an der wenigstens
einen Leimdüse entlangstreift beziehungsweise sich an diesem reibt, so daß auch fester
sitzende Leimreste entfernt werden können. Hierzu bewegt sich vorzugsweise das Reiriigungsorgan
während der Reinigung der wenigstens einen Leimdüse. Alternativ hierzu kann sich die
Leimdüse während der Reinigung bewegen.
[0006] Vorzugsweise ist die Bewegung in einer Richtung. In einer anderen Ausgestaltung der
Erfindung ist die Bewegung taumelnd.
[0007] Wenn das Reinigungsorgan durch eine Reinigungseinrichtung, insbesondere permanent,
gereinigt wird, ist eine effiziente Reinigung der wenigstens einen Leimdüse möglich.
Vorzugsweise geschieht das Reinigen der wenigstens einen Leimdüse außerhalb einer
Position der wenigstens einen Leimdüse, in der die Leimdüse bestimmungsgemäß Leim
zum Verkleben von in der Maschine zu verarbeitenden Elementen abgibt. Hierbei kann
beispielsweise die Leimdüse auf einem linear sich bewegenden Schlitten angeordnet
sein und von einer ersten Position, in der Leim auf entsprechende Elemente aufgetragen
wird, in eine zweite Position verfahren werden, in der die wenigstens eine Leimdüse
gereinigt wird.
[0008] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung geschieht das Reinigen
in einer Position der wenigstens einen Leimdüse, in der die Leimdüse bestimmungsgemäß
Leim zum Verkleben von in der Maschine zu verarbeitenden Elementen abgibt. In dieser
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden dann hintereinander zu verleimende
Elemente und ein Reinigungsorgan in den Wirkbereich der wenigstens einen Leimdüse
verbracht.
[0009] Die Aufgabe wird ferner durch ein Verfahren zum Betreiben einer Beleimungsvorrichtung
einer Maschine der tabakverarbeitenden Industrie oder der Verpackungsindustrie, wobei
in einer ersten Position Leim auf zu beleimende Elemente aufgetragen wird und in einer
zweiten Position wenigstens eine Leimdüse der Beleimungsvorrichtung gereinigt wird,
gelöst, wobei das Reinigen der wenigstens einen Leimdüse während des bestimmungsgemäßen
Betriebs der Maschine geschieht.
[0010] Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist eine effiziente und sehr schnelle Reinigung
der Leimdüsen möglich, ohne den bestimmungsgemäßen Betrieb der Maschine zu unterbrechen.
Durch die auch vorstehend genannten verschiedenen Möglichkeiten der Bewegung der Leimdüse
und des Reinigungsorgans wird eine effiziente Ausnutzung der gesamten Reinigungsfläche
erreicht, so daß der Verschleiß des Reinigungsorgans gering und damit die Standzeit
des Reinigungsorgans groß ist.
[0011] Wenn in der zweiten Position eine relative Bewegung eines wenigstens teilweise elastischen
Reinigungsorgans zur wenigstens einen Leimdüse geschieht, wobei das Reinigungsorgan
mit der wenigstens einen Leimdüse in Kontakt tritt, ist eine besonders effiziente
Reinigung gegeben. Wenn ferner das Reinigungsorgan gereinigt wird, ist eine besonders
effiziente Reinigung der wenigstens einen Leimdüse möglich.
[0012] Vorzugsweise stimmt die erste Position mit der zweiten Position im wesentlichen überein.
[0013] Wenn während einer Betriebsunterbrechung der Maschine die wenigstens eine Leimdüse
an einem weiteren elastischen Element verschlossen wird, ist eine Reinigung der wenigstens
einen Leimdüse in größeren Abständen möglich. Hierzu wird die wenigstens eine Leimdüse
beispielsweise alle 5 bis 10 Minuten aus der Position an dem weiteren elastischen
Element herausgefahren und in eine Reinigungsposition überführt.
[0014] Wenn zur Wiederaufnahme des Betriebs der Maschine Leim von der wenigstens einen Leimdüse
in einer dritten Position abgegeben wird, wobei vorzugsweise der Leim in einem Auffangbehälter
aufgefangen wird, wird die wenigstens eine Leimdüse sehr schnell wieder betriebsbereit
gemacht.
[0015] Die Aufgabe wird ferner durch Verwendung eines Riemens, der wenigstens teilweise
elastisch und/oder Flüssigkeit aufnehmend ist, zur Reinigung wenigstens einer Leimdüse
einer Maschine der tabakverarbeitenden Industrie oder der Verpackungsindustrie gelöst.
Durch Verwendung eines Riemens ist eine im Vergleich zum Stand der Technik viel größere
Fläche als Reinigungsorgan gegeben, so daß die Standzeit deutlich erhöht wird und
der Verschleiß deutlich verringert wird. Vorzugsweise geschieht die Reinigung im bestimmungsgemäßen
Betrieb der Maschine.
[0016] Die Aufgabe wird ferner durch eine Maschine der tabakverarbeitenden Industrie oder
der Verpackungsindustrie, insbesondere für die Fertigung von Zigarettenpackungen gelöst,
wobei wenigstens eine, wenigstens eine Leimdüse aufweisende Beleimungsvorrichtung
zum Aufbringen von Leim auf in der Maschine zu verarbeitenden Elementen, insbesondere
von Zuschnitten von Zigarettenpackungen vorgesehen ist, wobei der wenigstens einen
Leimdüse wenigstens ein Reinigungsorgan zugeordnet ist, wobei Leimdüse und Reinigungsorgan
relativ zueinander bewegbar sind, wobei die Reinigung der wenigstens einen Leimdüse
im bestimmungsgemäßen Betrieb der Maschine durchführbar ist.
[0017] Durch die erfindungsgemäße Maschine ist eine effiziente Reinigung der wenigstens
einen Leimdüse möglich, wobei der bestimmungsgemäße Betrieb der Maschine nicht gestört
wird.
[0018] Vorzugsweise umfaßt das wenigstens eine Reinigungsorgan wenigstens teilweise ein
elastisches und/oder Flüssigkeit aufnehmendes Material. Dieses Material ist besonders
gut geeignet, die wenigstens eine Leimdüse zu reinigen, wobei das Material mit der
Leimdüse in Kontakt tritt und eine mechanische Reibung durch entsprechende Bewegungen
aneinander erzeugt wird. Wenn vorzugsweise wenigstens ein Reinigungsorgan wenigstens
ein Abschnitt eines endlosen Elements ist oder auf wenigstens einem Abschnitt eines
endlosen Elements angeordnet ist, ist eine besonders platzsparende Bauweise möglich.
Hierbei ist ein erstes Reinigungsorgan auf einem Außenabschnitt einer Trommel zur
Förderung und Beleimung von Verpakkungsteilen einer Zigarettenpakkung vorgesehen.
Im Rahmen der Erfindung umfaßt der Begriff "Trommel" auch den Begriff "Walze".
[0019] Insbesondere vorzugsweise sind Steuermarken auch Verpackungsteile, so daß die bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung zum Aufbringen von Steuermarken auf eine Zigarettenpackung
vorgesehen ist und zum Reinigen der wenigstens einen Leimdüse, mit der Leim auf die
entsprechenden Steuermarken aufgebracht wurde. Vorzugsweise ist der Abschnitt zwischen
zwei Segmenten zur Förderung der Verpackungsteile angeordnet, so daß die wenigstens
eine Leimdüse nicht aus der zum Leimauftragen vorgesehenen Position entfernt werden
muß, um diese zu reinigen.
[0020] Wenn ein erstes Reinigungsorgan einen Riemen umfaßt, der wenigstens teilweise ein
elastisches und/oder Flüssigkeit aufnehmendes Material umfaßt, ist ein besonders verschleißunempfindliches,
beziehungsweise mit langer Standzeit versehenes Reinigungsorgan gegeben. Der Riemen
kann vorzugsweise vollständig auf einer Seite mit diesem Material bedeckt sein oder
aber nur abschnittsweise, wobei insbesondere die nicht mit diesem Material versehenen
Abschnitte auch zur Förderung von zu verklebenden Elementen vorgesehen sein können.
[0021] Wenn ein zweites Reinigungsorgan vorgesehen ist, das das erste Reinigungsorgan reinigt,
ist eine effiziente Reinigung der wenigstens einen Leimdüse möglich.
[0022] Als Reinigungsvorrichtung kommt insbesondere eine Walkvorrichtung zum Reinigen des
Materials in Frage. Bei der Walkvorrichtung handelt es sich vorzugsweise um entsprechend
angeordnete Rollen, die in einem Flüssigkeits- oder Wasserbad beispielsweise derart
angeordnet sind, daß das Material zusammengedrückt wird, wieder freigelassen wird
und noch einmal zusammengedrückt wird, um so ein Durchspülen des Materials mit einer
Reinigungsflüssigkeit oder einfach mit Wasser zu ermöglichen. Es findet vorzugsweise
eine Art Auswringen des Materials statt. Es können auch einfachere oder noch mehr
Komponenten umfassende Walkvorrichtungen vorgesehen sein.
[0023] Schließlich wird die Erfindung durch eine Maschine der tabakverarbeitenden Industrie
oder der Verpackungsindustrie, insbesondere für die Fertigung von Zigarettenpackungen,
mit wenigstens einer wenigstens eine Leimdüse aufweisenden Beleimungsvorrichtung zum
Aufbringen von Leim auf in der Maschine zu verarbeitenden Elementen, insbesondere
von Zuschnitten von Zigarettenpackungen, gelöst, wobei der wenigstens einen Leimdüse
ein Reinigungsorgan zugeordnet ist, wobei das Reinigungsorgan einen endlosen Riemen
umfaßt, und wobei der Riemen und die wenigstens eine Leimdüse miteinander in Kontakt
bringbar sind. Durch diese erfindungsgemäße Maschine ergibt sich eine hohe Standzeit
des Reinigungsorgans und eine effiziente Möglichkeit des Reinigens der Leimdüse, wobei
vorzugsweise der bestimmungsgemäße Betrieb der Maschine nicht unterbrochen werden
muß. Vorzugsweise umfaßt der Riemen wenigstens teilweise ein elastisches und/oder
Flüssigkeit aufnehmendes Reinigungsmaterial. Wenn das Reinigungsmaterial eine Beschichtung
auf dem Riemen ist, ist eine hohe Standzeit des Riemens ermöglicht. Der restliche
Teil des Riemens, der nicht das Reinigungsmaterial ist, kann im wesentlichen ohne
große Auslenkungen große Zugkräfte aushalten. Bei entsprechend hohen Zugkräften ist
der Riemen an sich also wenig dehnbar. Vorzugsweise ist die Beschichtung mit dem Riemen
lösbar fixierbar, wobei insbesondere ein Klettverschluß oder ein lösbar fixierbarer
Klebverschluß denkbar ist. Der Begriff Reinigungsmaterial umfaßt im Rahmen dieser
Erfindung auch den allgemeinen Begriff Material, der insbesondere vorstehend Verwendung
gefunden hat.
[0024] Im folgenden wird die Erfindung ohne Beschränkung auf den allgemeinen Erfindungsgedanken
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, wobei
im übrigen bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten
ausdrücklich auf die Zeichnungen verwiesen wird. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Querschnittsdarstellung eines Teils der erfindungsgemäßen Maschine,
- Fig. 2
- eine schematische Querschnittsdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines
Teils einer erfindungsgemäßen Maschine,
- Fig. 3
- eine dreidimensionale schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels
eines Teils einer erfindungsgemäßen Maschine,
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung des Teils der erfindungsgemäßen Maschine gemäß Fig.
3 in einer anderen Stellung,
- Fig. 5
- die Ausführungsform gemäß Fig. 3 und Fig. 4 in einer dreidimensionalen Darstellung
von hinten betrachtet,
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf einen Teil der erfindungsgemäßen Maschine gemäß den Fig. 3 und
4, und
- Fig. 7
- eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A der Fig. 6.
[0025] In Fig. 1 ist eine schematische Darstellung eines Teils der erfindungsgemäßen Maschine
dargestellt. Eine Beleimungsvorrichtung 10 mit einer Leimdüse 11 drückt gegen einen
Reinigungsriemen 12, so daß durch Bewegung des Reinigungsriemens 12 in Bewegungsrichtung
39 oder durch Bewegung der Leimdüse 11, vorzugsweise quer zur Bewegungsrichtung 39
eine Reinigung der Leimdüse 11 geschieht. Der Reinigungsriemen 12 wird über Rollen
15 und 20 geführt und gelangt teilweise in eine Flüssigkeit 13 in einem Behälter 14.
In der Flüssigkeit 13 wird der Reinigungsriemen 12 gereinigt. Der Reinigungsriemen
12 umfaßt zumindest eine Beschichtung aus einem flexiblen und/oder flüssigkeitsaufnehmenden
Material bzw. einem Reinigungsmaterial. Dieses Material kann beispielsweise ein Schwamm
sein. Durch die Rollen 20 wird der Reinigungsriemen 12 entsprechend gewalkt, das heißt,
daß die sich in dem Riemen befindliche Flüssigkeit ausgepreßt und saubere Flüssigkeit
wieder hineingelassen wird, so daß eine Art Spülung vorgenommen wird.
[0026] Der Reinigungsvorgang der Leimdüsen 11 kann dergestalt sein, daß der Riemen ständig
läuft und das Leimventil über die Riemenbreite wenigstens teilweise hinwegfährt. Der
Riemen kann auch getaktet weiter vorgeschoben werden, wobei das Leimventil über die
Riemenbreite oder ein Teil davon hinwegfährt, so daß über den entsprechenden Kontakt
eine Reinigung stattfindet. Schließlich ist es möglich, daß der Riemen hin- und hertaumelt,
wobei das Leimventil an einem Ort steht. Durch die Walkvorrichtung in Form der Rollen
20 und des Flüssigkeitsbehälters 14 wird ein Auswringen beispielsweise eines Stofflappens
nachgebildet.
[0027] Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform eines Teils der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
wobei in diesem Ausführungsbeispiel Walzen bzw. Trommeln 17 für die Beleimung von
Steuermarken 22 vorgesehen sind. Entsprechende Steuermarken 22 werden auf die Trommel
21 aufgebracht und dort durch beispielsweise Luftdruck bzw. Saugluft gehalten. In
einer Übergabeposition zur Trommel 18 wird die Steuermarke 22 übergeben und mittels
einer Leimdüse 11 beleimt, um dann auf eine Zigarettenpackung 23 geklebt zu werden.
Um die Leimdüse 11 zu reinigen, ist ein Reinigungsschwamm 16 vorgesehen, der in einem
Abschnitt zwischen zwei Segmenten zum Halten der Steuermarken 22 angeordnet ist. Der
Reinigungsschwamm 16 kommt bei jedem Umlauf der Trommel 18 in Kontakt mit der Leimdüse
11, so daß diese effektiv gereinigt wird. Auf der anderen Seite der Trommel 18 relativ
zur Leimdüse 11 befindet sich ein Reiriigungsriemen 12', der um Rollen 15 und 20 umgelenkt
wird. Mittels dieses Reinigungsriemens, der entgegen der Bewegungsrichtung des Reinigungsschwamms
16 bewegt wird, wird der Reinigungsschwamm 16 gereinigt. Hierzu werden durch entsprechende
Reibung Leimreste auf dem Reinigungsriemen 12' übertragen. Anschließend wird in einer
Art Walkvorrichtung in Form der Rollen 20 und der Flüssigkeit 13 in dem Behälter 14
die Leimreste ausgewalkt, so daß der Reinigungsriemen 12' nach Verlassen des Behälters
14 wieder gereinigt ist. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist es nicht notwendig,
die Position der Leimdüse 11 zum Reinigen aus der Position zu verfahren, in der ein
Beleimen von entsprechenden Elementen, insbesondere von Steuermarken 22, vorgesehen
ist.
[0028] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, die im folgenden im Hinblick auf
die Fig. 3 bis 7 dargestellt wird, ist eine andere Reinigungsposition im Vergleich
zur Beleimungsposition vorgesehen. Auf einer Lineareinheit 26 ist ein Schlitten 25
angeordnet, der in Pfeilrichtung bewegbar ist. Auf dem Schlitten 25 ist eine Halterung
24 vorgesehen, die quer zur Bewegungsrichtung des Schlittens 25 bewegbar ist. Durch
Bewegen des Schlittens auf der Lineareinheit 26 ist es mittels der Leimdüse 11 möglich,
eine Leimspur 33 auf einem Papier 32 beziehungsweise Papierabschnitt 32 aufzubringen.
Es wird vorzugsweise eine Leimspur 33 auf dem Weg nach rechts in Fig. 3 auf einem
Papierabschnitt 32 aufgebracht und auf dem Rückweg eine weitere Leimspur 33 auf den
gleichen Papierabschnitt 32 oder einem weiteren Papierabschnitt 32. In Fig. 3 ist
nur die weitere Leimspur 33 dargestellt, die auf dem Rückweg auf einem Papierabschnitt
32 aufgebracht wurde.
[0029] Nach Auftragen zweier Leimspuren 33 auf ein oder zwei Papierabschnitte 32 kommt die
Leimdüse 11 in den Wirkbereich einer Reinigungseinrichtung umfassend in diesem Ausführungsbeispiel
einen Reinigungsriemen 12 und weitere Elemente, die in Fig. 3 nicht näher dargestellt
sind. Im Wirkbereich der Leimdüse 11 mit dem Reinigungsriemen 12 wird die Leimdüse
11 gereinigt, um anschließend wieder nach rechts bewegt zu werden, wobei dann eine
weitere Leimspur 33 auf einen Papierabschnitt aufgebracht wird.
[0030] In der in Fig. 3 dargestellten Position der Leimdüse 11 wird nach einer Betriebsunterbrechung
Leim in einen Auffangbehälter 35 gesprüht, so daß die Leimdüse wieder betriebsbereit
ist. Während der Betriebsunterbrechung kann die Leimdüse gegen ein elastisches Verschlußelement
34 in eine Art Parkposition gebracht werden, damit die Leimdüse 11 nicht eintrocknet.
Um ein Eintrocknen auf jeden Fall zu verhindern, ist vorgesehen, alle 5 bis 10 Minuten
die Leimdüse während der Betriebsunterbrechung von dem Verschlußelement 34 in den
Wirkbereich des Reinigungsriemens 12 zu bringen, so daß eine Reinigung erfolgt. Anschließend
wird dann die Leimdüse 11 wieder in den Bereich des Verschlußelements 34 gebracht,
so daß ein dichter Verschluß an diesem Verschlußelement 34 möglich ist. Die gesamte
Reinigungs- und Verschlußvorrichtung ist mittels eines Griffes 29 und einer Entriegelung
28 von einem Gestell 27 entnehmbar, um diese schnell und einfach auszutauschen bzw.
einen einfachen Austausch der Reinigungsflüssigkeit zu ermöglichen. Der Riemen 12
wird mittels eines Motors 31, der an einer Trägerplatte 30 montiert ist, angetrieben.
[0031] In Fig. 4 sind die Elemente des Teils der erfindungsgemäßen Maschine in dieser Ausführungsform
deutlicher dargestellt. Es sind auch Rollen 15 dargestellt, um die der Reinigungsriemen
12 umgelenkt wird. Die Position der Leimdüse 11 im Verhältnis zu der Rolle 15, die
der Leimdüse 11 gegenüberliegt, kann derart sein, daß der vertikale Abstand zur Rolle
15 größer ist als dargestellt. Hierzu kann der Reinigungsriemen 12 mit den Rollen
15 weiter nach oben angeordnet sein oder aber die Leimdüse 11 weiter unten angeordnet
sein. In Fig. 4 ist ferner ein Sensor 36 vorgesehen, um festzustellen, ob die Reinigungs-
und Verschlußvorrichtung 40 vorhanden ist.
[0032] Fig. 5 zeigt die Ausführungsform der Fig. 4 in einer schematischen dreidimensionalen
Darstellung von hinten, wobei zusätzlich noch ein Deckel 37 mit einem Griff 38 vorgesehen
ist. Der Griff ist vorzugsweise drehbar und dient dazu, den Deckel mit dem Unterteil
zu verbinden. Ein entsprechender Deckel wird vorzugsweise deswegen verwendet, um in
der Umgebung zu der Reinigungs- und Verschlußvorrichtung 40 wenig Flüssigkeit bzw.
Leim zu verteilen. Der Griff 29 und die Entriegelung 28 ist vorzugsweise auch dazu
vorgesehen, um den Flüssigkeitsbehälter zu Reinigungszwecken zu entfernen. In Fig.
4 ist die Leimdüse 11 in einer Position dargestellt, in der diese gereinigt wird.
[0033] Fig. 6 zeigt eine Draufsicht des Ausführungsbeispiels aus den Fig. 3 und 4, wobei
in bezug auf Fig. 5 der Deckel 37 und der Griff 38 zur besseren Veranschaulichung
weggelassen wurde. Es ist besonders gut der Auffangbehälter 35 für Leim dargestellt.
[0034] Fig. 7 zeigt eine Querschnittsdarstellung entlang der Linie A-A aus Fig. 6. In diesem
Ausführungsbeispiel ist sehr gut zu erkennen, wie der Reinigungsriemen 12 selbst in
einer Flüssigkeit gereinigt wird. Hierzu sind entsprechende Rollen 20 vorgesehen,
mittels der eine Art Walken vorgenommen werden kann. Es ist zu beachten, daß die Fig.
7 um 90° gekippt dargestellt ist. Naturgemäß sollte der Behälter 14 aufrecht sein,
so daß die Flüssigkeit 13 in diesem Behälter aufgrund der Schwerkraft verbleibt.
[0035] Gemäß der Erfindung wird ein Leimventil 10 auf einem Schlitten 25 einer Lineareinheit
26 befestigt. Der Schlitten steht zu Beginn des Beleimungszyklusses in einer Ausgangsposition,
in der nicht beleimt wird. Das zu beleimende Papier 32 wird vorgeschoben. Sobald das
Papier 32 den Stillstand erreicht, wird der Schlitten 25 samt Leimventil 10, 11 vom
Ausgangs- zum Endpunkt bewegt. An vorgegebenen Stellen werden dabei Leimpunkte in
einer Leimspur 33 gesetzt. Die Endposition ist seitlich neben der Papierbahn angeordnet
und konstruktiv als Reinigungsvorrichtung ausgeführt. Damit erfolgt bei jedem zweiten
Papiervorschub und bei jeder zweiten Papierbeleimung eine Reinigung des Leimventils
beziehungsweise der Leimdüse. Die Reinigung erfolgt vorzugsweise an einem Riemen,
der auf seinem Rücken eine elastische Schicht besitzt. Man kann diese beispielsweise
auch austauschbar in Form eines Klettverschlusses realisieren. Die Reinigung mittels
Riemen verlängert die Standzeit des Reinigungsorganes erheblich, weil die zur Reinigung
zur Verfügung stehende Fläche sehr groß ist. Die volle Fläche des Riemens läßt sich
auf verschiedene Art und Weise voll ausnutzen. Hierzu kann der Riemen ständig laufen
und das Leimventil über die Riemenbreite hinwegfahren oder teilweise über die Riemenbreite
hinwegfahren, ferner kann der Riemen getaktet vorgeschoben werden und das Leimventil
über die Riemenbreite hinwegfahren. Schließlich ist es möglich, den Riemen taumelnd
vorzusehen, so daß bei einem fest angeordneten Leimventil auch die Riemenbreite im
wesentlichen voll ausgenutzt wird.
[0036] Um den Leim aus dem Riemen auszuwaschen, wird dieser in einem Wasserbehälter um Umlenkrollen
20 geleitet. Hierbei wird eine Art Walkarbeit, ähnlich wie beim Auswringen eines Stofflappens,
nachgebildet. Während der Betriebsunterbrechungen der Maschine muß der Leim im Austrittskanal
der Leimdüse 11 flüssig gehalten werden. Hierzu kann alle 5 bis 10 Minuten ein Sprühimpuls
in den Auffangbehälter 35 vorgesehen sein oder, wie oben schon dargestellt wurde,
eine Reinigung vorgesehen sein oder beides miteinander kombiniert werden. Beim Anfahren
der Maschine nach einem längeren Stopp, ist ein Sprühen in den Auffangbehälter 35
vorgesehen, damit die Leimdüse 11 ordnungsgemäß funktioniert und das Funktionieren
der Leimdüse 11 überprüft werden kann. Während einer Betriebsunterbrechung der Maschine
erfolgt hinter dem Reinigungsbehälter ein Verschließen der Leimdüse mit einer elastischen
Rolle, entfernt von der eigentlichen Reinigung.
[0037] Durch die erfindungsgemäßen Ausgestaltungen der Maschine ist eine Reinigung möglich,
die während des normalen Betriebs bzw. des bestimmungsgemäßen Betriebs der Maschine
gegeben ist.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 10
- Beleimungsvorrichtung
- 11
- Leimdüse
- 12
- Reinigungsriemen
- 12'
- Reinigungsriemen
- 13
- Flüssigkeit
- 14
- Behälter
- 15
- Rolle
- 16
- Reinigungsschwamm
- 17
- Trommel
- 18
- Trommel
- 20
- Rolle
- 21
- Segment
- 22
- Steuermarke
- 23
- Zigarettenpackung
- 24
- Halterung
- 25
- Schlitten
- 26
- Lineareinheit
- 27
- Gestell
- 28
- Entriegelung
- 29
- Griff
- 30
- Trägerplatte
- 31
- Motor
- 32
- Papier
- 33
- Leimspur
- 34
- Verschlußelement
- 35
- Auffangbehälter
- 36
- Sensor
- 37
- Deckel
- 38
- Griff
- 39
- Bewegungsrichtung
- 40
- Reiriigungs- und Verschlußvorrichtung
1. Verfahren zum Reinigen wenigstens einer Leimdüse (11), die an einer Maschine der tabakverarbeitenden
Industrie oder der Verpackungsindustrie vorgesehen ist, wobei ein Reinigungsorgan
(12, 16) vorgesehen ist, das zum Reinigen der wenigstens einen Leimdüse (11) mit der
Leimdüse (11) in Kontakt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Leimdüse (11) im bestimmungsgemäßen Betrieb der Maschine gereinigt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Reinigungsorgan (12, 16), das insbesondere elastisch ist, während der Reinigung
der wenigstens einen Leimdüse (11) bewegt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung in eine Richtung (39) ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung taumelnd ist.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die wenigstens eine Leimdüse (11) zum Reinigen bewegt.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan (12, 16) durch eine Reinigungseinrichtung (12', 13, 14, 20) gereinigt
wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigen außerhalb einer Position der wenigstens einen Leimdüse (11) geschieht,
in der die Leimdüse bestimmungsgemäß Leim (33) zum Verkleben von in der Maschine zu
verarbeitenden Elementen (22, 23, 32) abgibt.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigen in einer Position der wenigstens einen Leimdüse (11) geschieht, in der
die Leimdüse (11) bestimmungsgemäß Leim (33) zum Verkleben von in der Maschine zu
verarbeitenden Elementen (22, 23, 32) abgibt.
9. Verfahren zum Betreiben einer Beleimungsvorrichtung (10) einer Maschine der tabakverarbeitenden
Industrie oder der Verpackungsindustrie, wobei in einer ersten Position Leim (33)
von wenigstens einer Leimdüse (11) auf zu beleimende Elemente (22, 32) aufgetragen
wird und in einer zweiten Position die wenigstens eine Leimdüse (11) der Beleimungsvorrichtung
(10) gereinigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigen der wenigstens einen Leimdüse (11) während des bestimmungsgemäßen Betriebs
der Maschine geschieht.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der zweiten Position eine relative Bewegung eines wenigstens teilweise elastischen
Reinigungsorgans (12, 16) zur wenigstens einen Leimdüse (11) geschieht, wobei das
Reiriigungsorgan (12, 16) mit der wenigstens einen Leimdüse (11) in Kontakt tritt.
11. Verfahren nach Anspruch 9 und/oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan (12, 16) gereinigt wird.
12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Position mit der zweiten Position im wesentlichen übereinstimmt.
13. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß während einer Betriebsunterbrechung der Maschine die wenigstens eine Leimdüse (11)
an einem weiteren elastischen Element (34) verschlossen wird.
14. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wiederaufnahme des Betriebs der Maschine Leim von der wenigstens einen Leimdüse
(11) in einer dritten Position abgegeben wird.
15. Verwendung eines Riemens (12), der wenigstens teilweise elastisch ist, zur Reinigung
wenigstens einer Leimdüse (11) einer Maschine der tabakverarbeitenden Industrie oder
der Verpackungsindustrie.
16. Verwendung eines Riemens nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Riemen (12) wenigstens teilweise ein Material umfaßt, das eine Flüssigkeit aufnimmt.
17. Verwendung eines Riemens nach Anspruch 15 und/oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigung im bestimmungsgemäßen Betrieb der Maschine geschieht.
18. Maschine der tabakverarbeitenden Industrie oder der Verpackungsindustrie, insbesondere
für die Fertigung von Zigarettenpackungen (23), mit einer wenigstens eine Leimdüse
(11) aufweisenden Beleimungsvorrichtung (10) zum Aufbringen von Leim (33) auf in der
Maschine zu verarbeitenden Elementen (22, 32), insbesondere von Zuschnitten von Zigarettenpackungen
(23), wobei der wenigstens einen Leimdüse (11) wenigstens ein Reinigungsorgan (12,
16) zugeordnet ist, wobei Leimdüse (11) und Reinigungsorgan (12, 16) relativ zueinander
bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigung der wenigstens einen Leimdüse (11) im bestimmungsgemäßen Betrieb der
Maschine durchführbar ist.
19. Maschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Reinigungsorgan (12, 16) wenigstens teilweise ein elastisches
und/oder Flüssigkeit aufnehmendes Material umfaßt.
20. Maschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Reinigungsorgan (12, 16) wenigstens ein Abschnitt eines endlosen
Elements (12, 18) ist oder auf wenigstens einem Abschnitt eines endlosen Elements
(12, 18) angeordnet ist.
21. Maschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Reinigungsorgan (16) auf einem Außenabschnitt einer Trommel (18) zur Förderung
und Beleimung von Verpackungsteilen (22) einer Zigarettenpackung (23) vorgesehen ist.
22. Maschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt zwischen zwei Segmenten (21) zur Förderung der Verpackungsteile (22)
angeordnet ist.
23. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Reinigungsorgan (12) einen Riemen umfaßt, der wenigstens teilweise ein
elastisches und/oder Flüssigkeit aufnehmendes Material umfaßt.
24. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Reinigungsorgan (12', 13, 14, 20) vorgesehen ist, das das erste Reinigungsorgan
(12, 16) reinigt.
25. Maschine nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß eine Walkvorrichtung (20) zum Reinigen des ersten und/oder zweiten Reinigungsvorgangs
(12, 12', 13, 14, 16, 20) vorgesehen ist.
26. Maschine der tabakverarbeitenden Industrie oder der Verpackungsindustrie, insbesondere
für die Fertigung von Zigarettenpackungen (23), mit wenigstens einer wenigstens eine
Leimdüse (11) aufweisenden Beieimungsvorrichtung (10) zum Aufbringen von Leim (33)
auf in der Maschine zu verarbeitenden Elementen (22, 32), insbesondere von Zuschnitten
von Zigarettenpakkungen, wobei der wenigstens einen Leimdüse (11) ein Reinigungsorgan
(12) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan (12) einen endlosen Riemen (12) umfaßt, wobei der Riemen (12)
und die wenigstens eine Leimdüse (11) miteinander in Kontakt bringbar sind.
27. Maschine nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Riemen (12) wenigstens teilweise ein elastisches und/oder Flüssigkeit aufnehmendes
Reinigungsmaterial umfaßt.
28. Maschine nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsmaterial eine Beschichtung auf dem Riemen (12) ist.
29. Maschine nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung lösbar fixierbar mit dem Riemen (12) ist.