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EP 1 369 330 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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24.11.2010 Patentblatt 2010/47 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.06.2007 Patentblatt 2007/24 |
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Anmeldetag: 21.05.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Instandhaltungsfahrzeug
Maintenance vehicle
Véhicule d'entretien
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
07.06.2002 DE 20208835 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.12.2003 Patentblatt 2003/50 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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06016306.0 / 1738984 |
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Patentinhaber: Robel Bahnbaumaschinen GmbH |
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83395 Freilassing (DE) |
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Erfinder: |
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- Hechenberger, Peter
6382 Kirchdorf/Tirol (AT)
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Vertreter: Kox, Jordi et al |
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Exter Polak & Charlouis B.V. (EP&C)
P.O. Box 3241 2280 GE Rijswijk 2280 GE Rijswijk (NL) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 389 866 DE-C- 838 759 GB-A- 1 535 502
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EP-A- 0 438 701 FR-A1- 2 786 148
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Instandhaltungsfahrzeug.
[0002] Durch
GB-A 1 535 502 ist ein auf Schienen eines Gleises verfahrbarer Portalkran zum Transport von Gleisjochen
bekannt. Der Portalkran weist im Bereich der Schienenfahrwerke in Fahrzeuglängsrichtung
verlaufende Rahmenteile auf, die nach einem Absenken der Jochhebeeinrichtung für eine
Überstellfahrt eine entsprechende Rahmenfestigkeit gewährleisten.
[0003] Durch
EP-A 0 438 701 sind Waggons für den Transport von Autos bekannt. Diese werden durch eine Hülle als
Witterungsschutz umgeben, die in Längsrichtung der Waggons relativ zu einem Wagenrahmen
verschiebbar ist.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung eines Instandhaltungsfahrzeuges,
das mit einem Minimum an konstruktivem Aufwand einen optimalen Witterungs- und Sicherheitsschutz
ergibt.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einem Instandhaltungsfahrzeug gelöst, das
aus den Merkmalen gemäß Anspruch 1 besteht.
[0006] Mit einer derartigen Lösung kann problemlos ein sehr langer Arbeitsbereich mit einem
uneingeschränkten Witterungsschutz für ein weitgehend ungehindertes Arbeiten auf einer
Gleisbaustelle geschaffen werden. Durch die beiden Fachwerkträger ist einerseits eine
unnötige Masseansammlung für eine einfache Manövrierbarkeit vermeidbar und andererseits
zum Schutz der Arbeitskräfte eine wirksame Sicherheitsbarriere zu einem angrenzenden
Nachbargleis gegeben. Ein weiterer Vorteil der Fachwerkskonstruktion ist auch noch
darin zu sehen, daß im Bedarfsfalle eine einfache und wirksame Belüftung des Arbeitsraumes
durch Hochziehen der Plane möglich ist, ohne damit die Sicherheit zu beeinträchtigen.
[0007] Weitere Vorteile und Ausbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und der Zeichnung.
[0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher beschrieben.
[0009] Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Instandhaltungsfahrzeuges,
Fig. 2 eine vergrößerte Draufsicht,
Fig. 3 und 4 je einen vereinfachten Querschnitt durch das Fahrzeug.
[0010] Ein in den Fig. 1 bis 4 dargestelltes Instandhaltungsfahrzeug 1 ist durch zwei endseitig
angeordnete Schienenfahrwerke 2 auf einem Gleis 3 verfahrbar. Als Fahrzeugrahmen sind
zwei parallel zueinander positionierte und in einer Achslängsrichtung 4 voneinander
distanzierte Fachwerkträger 5 vorgesehen, die sich auf den Schienenfahrwerken 2 abstützen.
[0011] Beide Fachwerkträger 5 sind unter Bildung eines bodenlosen Wagenkastens 6 mit einer
Vielzahl von Dachträgern 7 verbunden, die jeweils in einer normal zu einer Wagenlängsrichtung
8 verlaufenden Ebene angeordnet sind. In Verbindung mit einer Plane 9 wird durch die
beiden Fachwerkträger 5 und die Dachträger 7 ein sowohl in Achslängs- bzw. Fahrzeugquerrichtung
4 als auch in vertikaler Richtung begrenzter Arbeitsraum 10 geschaffen.
[0012] Wie in Fig. 2 ersichtlich, sind die beiden auf den Schienenfahrwerken 2 gelagerten
Fachwerkträger 5 durch Antriebe 11 in Achslängsrichtung 4 zueinander verschiebbar.
Damit kann der Arbeitsraum 10 von einer normalen Breite (s. Fig. 3) insbesondere zur
Bearbeitung von Weichenabschnitten - wahlweise nach einer oder beiden Seiten hin -
vergrößert werden (s. Fig. 4). Dazu ist es erforderlich, daß jeweils zwei in Achslängsrichtung
4 einander gegenüberliegende Dachträger 7 je auf einem Fachwerkträger 5 befestigt
sind und in einem Dachabschnitt 12 ein freies Ende 13 mit einem daran anschließenden,
etwa horizontalen Trägerabschnitt 14 bilden.
[0013] Wie in Fig. 3 ersichtlich, sind die Trägerabschnitte 14 in der normalen Fahrzeugbreite
derart überlappend angeordnet, daß in der verbreiteten Position (Fig. 4) die freien
Enden 13 übereinander zu liegen kommen. Die Plane 9 besteht aus zwei Planenhälften
15, die jeweils eine Hälfte des Wagenkastens 6 von den freien Enden 13 bis zu einem
unteren Trägerende 16 bedecken. Zwecks Belüftung des Arbeitsraumes 10 kann ein unteres
Ende 17 der Plane 9 in Richtung zu einem oberen Trägerende 18 des Fachwerkträgers
5 verschoben werden.
[0014] Wie durch einen Sehstrahl 19 (s. Fig. 1) dargestellt, kann ein in einer Kabine 20
eines Zugfahrzeuges 21 befindlicher Fahrer ungehindert durch den Arbeitsraum 10 hindurch
auf den vor dem Fahrzeug 1 befindlichen Gleisabschnitt einsehen, so daß eine beidseitige
Verfahrbarkeit gewährleistet ist. Zur Energieversorgung von diversen Arbeitsaggregaten
22 sind diese durch Anschlüße 24 bedarfsweise mit Hydraulik-, Luftdruck- und elektrischen
Leitungen 23 verbindbar, die ihrerseits an das Zugfahrzeug 21 anschließbar sind.
1. Instandhaltungsfahrzeug (1) bestehend aus zwei parallel zueinander verlaufenden, endseitig
jeweils auf Schienenfahrwerken (2) abgestützten Fachwerkträgern (5), die zur Bildung
eines bodenlosen Wagenkastens (6) jeweils mit einer Vielzahl von Dachträgern (7) zur
Abstützung einer Plane (9) und zur Bildung eines in einer - durch eine Achse eines
Schienenfahrwerkes (2) definierten - Längsrichtung (4) durch die beiden Fachwerkträger
(5) und in vertikaler Richtung durch die Dachträger (7) begrenzten Arbeitsraumes (10)
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Fachwerkträger (5) zur Vergrößerung des Arbeitsraumes (10) durch einen
Antrieb (11) in Achslängsrichtung (4) zueinander verschiebbar gelagert sind.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Hydraulik-, Luftdruck- und elektrischen Leitungen (23) mit Anschlüßen (24) zur Energieversorgung
von Arbeitsaggregaten (22).
1. A maintenance vehicle (1), composed of two truss beams (5), extending parallel to
one another and supported at their ends respectively on on-track undercarriages (2),
which are each connected to a multitude of roof beams (7) for supporting a tarpaulin
(9) and for forming a working space (10) delimited, in a longitudinal direction (4)
defined by an axis of an on-track undercarriage (2), by the two truss beams (5) and,
in vertical direction, by the roof beams (7), thus forming a floor-less vehicle body
(6), characterized in that the two truss beams (5), for the purpose of enlarging the working space (10), are
mounted for displacement with respect to one another in the axial longitudinal direction
(4) by means of a drive (11).
2. A vehicle according to claim 1, characterized by hydraulic, pneumatic and electrical lines (23) with fittings (24) for supplying energy
to working units (22).
1. Véhicule d'entretien (1) constitué de deux poutres à treillis (5) s'étendant parallèlement
l'une à l'autre, supportées à leur extrémité à chaque fois sur des mécanismes de roulement
ferroviaires (2), qui sont reliées pour la formation d'une caisse sans sol (6) à chaque
fois avec une pluralité de longerons de toit (7) pour le soutien d'une bâche (9) et
pour la formation d'un espace de travail (10) limité par les deux poutres à treillis
(5) dans une direction longitudinale (4), définie par un axe d'un mécanisme de roulement
ferroviaire (2), et par les longerons de toit (7) dans la direction verticale, caractérisé en ce que les deux poutres à treillis (5) sont logées de manière coulissante l'une par rapport
à l'autre dans la direction longitudinale axiale (4) par un entraînement (11) pour
agrandir l'espace de travail (10).
2. Véhicule selon la revendication 1, caractérisé par des conduites hydrauliques, à air comprimé et électriques (23) avec des raccords
(24) pour l'alimentation en énergie de modules de travail (22).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente