[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrohydraulische Spannvorrichtung gemäß Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Bei der bekannten und gattungsgemäßen elektrohydraulischen Spannvorrichtung gemäß
DE 44 23 585 A ist dem Regelkolben des Spanndruckventils ein elektrischer Schalter
zugeordnet, der an die übergeordnete Steuervorrichtung ein Signal überträgt, sobald
der Regelkolben druckabhängig eine Position einnimmt, die dem Soll-Spanndruck oder
einem Druck nahe beim Soll-Spanndruck entsprechen soll. Auf diese Weise wird die Einstellung
des Sollspanndrucks oder das Nichterreichen des Sollspanndrucks an die Steuervorrichtung
gemeldet. Über die Steuervorrichtung werden dann die entsprechenden Arbeitsabläufe
in der Werkzeugmaschine gesteuert oder zumindest freigegeben oder unterdrückt. Der
Regelkolben spielt in Abhängigkeit von der Druckbeaufschlagung durch den an der Anzapfung
im Hegesteuerventil abgegriffenen Ist-Spanndruck und dem entgegengesetzten Druck der
Stellfeder, deren Vorspanndruck über den hydraulischen Druck in der Steuerkammer eingestellt
wird. Druckschwankungen im System, beispielsweise hervorgerufen durch Leckage im Spannelement,
durch einen Speicher-Ladebetrieb, oder durch andere Einflüsse, hat der Regelkolben
auszugleichen, der jedoch relativ eng eingepasst sein muss und deshalb speziell mit
geringen Druckschwankungen nicht zufriedenstellend zurecht kommt. Solche Spielbewegungen
des Regelkolbens zum Ausgleichen von Druckschwankungen können die Aussagekraft der
Signale des elektrischen Schalters für die Steuervorrichtung beeinträchtigen, so dass
die Steuervorrichtung unter ungünstigen Betriebszuständen eine unrichtige oder gar
keine bzw. keine nutzbare Information erhält. Ferner können Einflüsse im elektrischen
System dazu führen, dass das Proportional-Druckregelventil bei einer Stromänderung
den Steildruck in der Steuerkammer ungewollt verändert, wodurch der eingestellte Spanndruck
vom Soll-Spanndruck abweicht, ohne dass die Steuervorrichtung darüber informiert ist.
Es verhindert zwar das Sicherungsventil das ungewollte Absenken des eingestellten
Stelldrucks in der Steuerkammer, jedoch kann das Proportional-Druckregelventil bei
einer Stromänderung den Stelldruck erhöhen. Auch das Wegesteuerventil kann Einfluss
auf den Spanndruck nehmen. Alle vorerwähnten Einflüsse können einzeln oder in Kombination
dazu führen, dass der Ist-Spanndruck für das Spannelement ungewollt vom Soll-Spanndruck
abweicht, woraus Schäden in der Werkzeugmaschine, dem Spannelement oder an Werkstücken
resultieren können.
[0003] Bei einer aus US 5,819,783 bekannten elektropneumatischen Steuervorrichtung ist in
einem pneumatisch gegen Federdruck vorgesteuerten 3/2-Wegesteuerventil eine Druckfühleinrichtung
zum Messen des. Drucks in einem Verbraucheranschluss vorgesehen, um festzustellen,
ob sich der Ventilschieber gegen die Kraft einer Feder aus einer ersten Stellung ordnungsgemäß
in die zweite Stellung bewegt hat. Die Druckfühleinrichtung kann ein Signal erzeugen,
das mit dem abgegriffenen Druck, der der Lastvorrichtung zugeführt wird, korrespondiert.
Das Drucksignal wird an eine Steuereinrichtung als ein Analogsignal oder in digitalem
Format übertragen.
[0004] Von Interesse sind ferner: EP 1 150 019 A, EP 0 884 484 A, US 6 199 378 B.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrohydraulische Spannvorrichtung
der eingangs genannten Art baulich einfach und dennoch mit hoher Betriebssicherheit
für das Spannelement, die Werkstücke und die Werkzeugmaschine auszubilden.
[0006] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Die elektrohydraulische Spannvorrichtung ist baulich einfach und arbeitet zuverlässig,
weil einfache und kostengünstige Ventile eingesetzt werden können, bei denen keine
teuren und komplizierten Überwachungs-Einrichtungen vorgesehen werden. Die Betriebssicherheit
ist hoch, da der Analog-Druckaufnehmer den Ist-Spanndruck im Wegesteuerventil abgreift,
d.h. dort, wo er an das Spannelement übertragen und auch zum Übertragen auf den Regelkolben
abgegriffen wird, und so die Steuervorrichtung aussagekräftig informiert, ob der Ist-Spanndruck
mit dem Soll-Spanndruck übereinstimmt oder nicht. Der Analog-Druckaufnehmer nutzt
auf diese Weise die Anzapfung, die ohnedies für die ordnungsgemäße Funktion des Spanndruckventils
vorhanden ist. Irgendwelche Einflüsse auf den Spanndruck werden nicht am Entstehungsort
oder in den für die Entstehung verantwortlichen Ventil berücksichtigt, sondern indirekt
über ihre Auswirkung auf den Ist-Spanndruck. Dies vereinfacht den Überwachungsaufwand
erheblich. Ferner bietet der Analog-Druckaufnehmer die Möglichkeit, durch einen Ist-Wert/Soll-Wert-Abgleich
eine permanente oder zyklische Regelung vorzunehmen, d.h., bei Auftreten einer Abweichung
unabhängig davon nachzuregeln, an welcher Stelle ein Einfluss auf den Spanndruck aufgetreten
ist. Es wird die Erkenntnis berücksichtigt, dass es letztendlich nur darauf ankommt,
dass der Ist-Spanndruck am Spannelement mit dem Soll-Spanndruck übereinstimmt oder
rasch in Übereinstimmung zu bringen ist, weil Schäden erst im Spannelement oder über
das Spannelement hervorgerufen werden, unabhängig davon, wo innerhalb der Hydrauliksteuerung
Einfluss auf die Spanndruckeinstellung genommen wird.
[0008] Als flankierende Maßnahme kann das Sicherungsventil mit einer Absperrvorrichtung
ausgebildet werden, die in der Absperrstellung des Sicherungsventils in beiden Strömungsrichtungen
leckagefrei dicht ist. Stromänderungen, durch die beispielsweise das Proportional-Druckregelventil
veranlasst werden könnte, den Stelldruck in der Steuerkammer ungewollt zu erhöhen,
können sich in der Absperrstellung des Sicherungsventils nicht mehr in der Steuerkammer
auswirken. Es kann sogar eine Steuerroutine angewendet werden, bei der nach korrekter
Einstellung des Soll-Spanndrucks bzw. des korrekten Stelldrucks in der Steuerkammer
das Proportional-Druckregelventil bei in der Absperrstellung befindlichem Sicherungsventil
abgeschaltet wird, und nur bei einer gewollten Änderung des Stelldrucks betätigt wird.
[0009] Ein drucksensitives Wandlerelement im Analog-Druckaufnehmer generiert eine zum Ist-Spanndruck
proportionale Signalspannung oder einen Signalstrom, d.h. eine per manente analoge
Information für die Steuervorrichtung, aus der diese permanent über die Druckverhältnisse
im Spannelement informiert ist. Das Signal des Analog-Druckaufnehmers kann bei einer
einfachen elektrohydraulischen Spannvorrichtung gegebenenfalls nur zum Anzeigen eines
Gut- oder Fehlersignals verarbeitet werden. Zweckmäßig ist die Steuervorrichtung aber
so ausgelegt, dass sie in einer geschlossenen Regelschleife Einfluss auf die Einstellung
des Spanndrucks nimmt, sobald Abweichungen zwischen dem Ist-Spanndruck und dem gewünschten
Soll-Spanndruck gemeldet werden.
[0010] Im Hinblick auf eine kompakte Bauform sind das Sicherungsventil und das Proportional-Druckregelventil
gemeinsam in einem Kopfteil der Steuerkammer untergebracht. Auch die Magneten des
Sicherungsventils und des Proportional-Druckregelventils können in kostengünstiger
Weise und zum Einsparen von Einbauraum zu einem Doppelmagneten zusammengefasst sein.
[0011] Anhand der Zeichnung wird eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- ein schematisches Blockschaltbild einer elektrohydraulischen Spannvorrichtung,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer konkreten Ausführung der Hydrauliksteuerung,
und
- Fig. 3
- einen Teilschnitt in der Schnittebene III-III in Fig. 2.
[0012] Eine elektrohydraulische Spannvorrichtung S für eine Werkzeugmaschine (nicht gezeigt)
umfasst als Hauptkomponenten ein hydraulisch betätigbares Spannelement 1, eine Hydrauliksteuerung
H und eine übergeordnete Steuerung 4, z.B. eine elektronische Steuerung, ggfs. mit
Regelfunktion, und einer Einstellvorrichtung 5 zum elektrischen Einstellen des Spanndrucks.
Femer kann eine Anzeige 6 für ein Gut- oder Fehler-Signal vorgesehen sein.
[0013] Das Spannelement 1 ist über Arbeitsleitungen 2, 3 an die Hydrauliksteuerung H angeschlossen,
die von einer Pumpe P (oder aus einem Druckspeicher) versorgt wird. In einem von der
Pumpe P ausgehenden Hauptkreis 19 ist ein Spanndruckventil V (z.B. ein Druckminderventil)
mit einem Regelkolben K angeordnet, der den Spanndruck für ein Wegesteuerventil W
einstellt, von dem die Arbeitsleitungen 2, 3 ausgehen. Vom Hauptkreis 19 zweigt stromauf
des Spanndruckventils V ein Einstell-Vorsteuerkreis 15 zu einer Steuerkammer 14 des
Spanndruckventils V ab. In der Steuerkammer 14 ist ein Einstellkolben 13 verschiebbar
angeordnet, der zum Vorspannen einer Einstellfeder 12 für den Regelkolben K dient.
[0014] Das Wegesteuerventil W wird, durch zwei Magneten 7, 8 aus der gezeigten Neutralstellung
in jeweils eine Steuerstellung verstellt. Im Wegesteuerventil W ist eine Anzapfung
9 für den Ist-Spanndruck vorgesehen, der entweder in die Arbeitsleitung 2 oder in
die Arbeitsleitung 3 eingespeist wird. An die Anzapfung 9 ist eine Steuerleitung 10
angeschlossen, die zum Spanndruckventil V führt, derart, dass der Regelkolben K gegen
die Kraft der Einstellfeder 12 vom Ist-Spanndruck beaufschlagt wird. Von der Steuerleitung
10 zweigt eine Steuerleitung 11 zu einem Analog-Druckaufnehmer A ab, der beispielsweise
ein Wandlerelement 30 enthält, das aus dem Ist-Spanndruck in der Steuerleitung 11
ein proportionales Spannungs- oder Stromsignal erzeugt und an die Steuervorrichtung
4 überträgt. Eine Rücklaufleitung 16 führt zu einem Tank T.
[0015] Im Einstell-Vorsteuerkreis 15 zur Steuerkammer 14 sind hintereinander ein Proportional-Druckregelventil
B und ein Sicherungsventil C angeordnet. Der Stelldruck in der Steuerkammer 14 wird
mittels eines Proportionalmagneten 18 des Proportional-Druckregelventils eingestellt,
das ebenfalls an die Rücklaufleitung 16 angeschlossen ist. Das Sicherungsventil C
ist zwischen der durch eine Feder 28 eingestellten Absperrstellung O mittels eines
Schwarz/Weiß-Magneten 17 in eine Durchgangsstellung c umschaltbar. Im Sicherungsventil
C ist eine Absperrvorrichtung D enthalten, die in der Absperrstellung O in beiden
Strömungsrichtungen leckagefrei absperrt. In der in Fig.1 gezeigten Absperrstellung
O des Sicherungsventils C kann demzufolge kein Druckmittel aus der Steuerkammer 14
abfließen, jedoch auch kein Druckmittel über das Proportional-Druckregelventil B eingespeist
werden.
Funktion:
[0016] Abhängig vom Typ des Spannelements 1, den zu spannenden Werkstücken und/oder der
Art der Bearbeitung in der Werkzeugmaschine, wird der Soll-Spanndruck mittels der
Einstellvorrichtung 5 eingestellt. Der Proportionalmagnet 18 erhält Strom mit einem
bestimmten Wert, z.B. sobald das Wegesteuerventil W in eine seiner Steuerstellungen
gestellt ist. Gleichzeitig wird das Sicherungsventils C aus der gezeigten Absperrstellung
O in seine Durchgangsstellung c geschaltet (Bestromen des Schwarz/Weiß-Magneten 17).
In der Steuerkammer 14 wird der Stelldruck eingestellt, der eine bestimmte Position
des Einstellkolbens 13 und eine bestimmte Vorspannung der Einstellfeder 12 bewirkt,
die den Regekolben K gegen den Ist-Spanndruck in der Steuerleitung 10 belastet. Der
zunächst das Spanndruckventil V voll öffnende Regelkolben K drosselt eine Blende im
Spanndruckventil V ein, bis der Soll-Spanndruck im Hauptkreis 19 stromab des Spanndruckventils
V eingestellt ist. Der Analog-Druckaufnehmer 30 meldet den Ist-Spanndruck an die Steuervorrichtung
4, die einen Abgleich zwischen dem Ist-Spanndruck und dem Soll-Spanndruck vornehmen
kann. Stimmt der Ist-Spanndruck mit dem Soll-Spanndruck überein, dann wird zunächst
das Sicherungsventil C in die Absperrstellung O geschaltet und nachfolgend der Proportionalmagnet
18 des Proportional-Druckregelventils B vollständig entregt. Dadurch wird der Vorsteuer-Einstellkreis
15 zwischen dem Proportional-Druckregelventil B und dem Sicherungsventil C zur Rücklaufleitung
16 entlastet. Der Stelldruck in der Steuerkammer 14 bleibt gehalten. Tritt eine Abweichung
des Ist-Spanndrucks, vom Analog-Druckaufnehmer A gemeldet, gegenüber dem Soll-Spanndruck
auf, dann wird entweder die Anzeige 6 betätigt, oder es wird eine Regelung vorgenommen,
derart, dass über das Proportional-Druckregetvenüt B und das Sicherungsventil C der
Stelldruck in der Steuerkammer 14 entsprechend verändert wird, bis der Ist-Spanndruck
wieder mit dem Soll-Spanndruck übereinstimmt. Eine solche Nachregelung wird auch vorgenommen,
falls z.B. für eine neue Werkstückserie ein anderer Spanndruck als zuvor einzustellen
ist.
[0017] Die Hydrauliksteuerung H in den Fig. 2 und 3 ist aus mehreren Blöcken zusammengesetzt,
in denen das Spanndruckventil V, das Wegesteuerventil W, das Proportional-Druckregelventil
B, und das Sicherungsventil C enthalten sind. Das Proportional-Druckregelventil B
und das Sicherungsventil C sind nebeneinander in einem Kopfteil 20 der Steuerkammer
14 angeordnet, in der der Einstellkolben 13 die Einstellfeder 12 beaufschlagt. Das
in Fig. 2 linke Ende des Regelkolbens K ist zur Rücklaufleitung 16 entlastet. Am in
Fig. 2 rechten Ende des Regelkolbens K steht über die Steuerleitung 10 der Ist-Spanndruck
an. Der Analog-Druckaufnehmer A ist direkt auf dem auch das Wegesteuerventil W enthaltenden
Block montiert, derart, dass er den Druck in der Steuerleitung 10 (bzw. der hier nicht
näher hervorgehobenen Anzapfung 9) abgreift. Die Magneten 18, 17 sind in einem Doppelmagneten
21 zusammengefasst, der einen einzigen Steckanschluss 29 aufweist.
[0018] In Fig. 3 ist zu sehen, dass der Einstell-Vorsteuerkreis 15 in einer Kammer 22 im
Kopfteil 20 mündet. In der Kammer 22 ist das Proportional-Druckregelventil B untergebracht
(Einschraubventil). Vom Proporbonal-Druckregelvenfil B führt ein Kanal 23 zu einer
Kammer 24, in der das Sicherungsventil C montiert ist. Das Sicherungsventil C weist
einen hohlen Ventileinsatz 25 auf, an dem ein Ventilsitz 26 geformt ist. Der Ventilsitz
26 arbeitet mit einem Schließelement 27 zusammen, das eine kugelige oder konische
Dichtfläche hat (Sitzventil) und durch eine Feder 28 in Strömungsrichtung vom Kanal
23 zur Steuerkammer 14 das Schließelement 27 in Richtung zum Ventilsitz 26 beaufschlagt.
Das Schließelement 27 kann durch den Schwarz/Weiß-Magneten 18 gegen die Kraft der
Feder 28 vom Ventilsitz 26 abgehoben werden (Durchgangsstellung). Fig. 3 verdeutlicht
die Absperrstellung des Sicherungsventils C.
[0019] Die Absperrvorrichtung D des Sicherungsventils ist nicht zwingend erforderlich. Es
könnte das Sicherungsventil auch so ausgebildet sein, dass es in der Absperrstellung
nur in Strömungsrichtung von der Steuerkammer 14 zum Proportional-Druckregelventil
B leckagefrei abdichtet. Die Magneten 17, 18 könnten voneinander getrennte Einheiten
sein. Auch die Ventile B, C könnten anders angeordnet sein als gezeigt.
1. Elektrohydraulische Spannvorrichtung (S) für eine Werkzeugmaschine, mit einem über
ein Wegesteuerventil (W) in einem Hauptkreis (19) und ein diesem vorgesetztes Spanndruckventil
(V) betätigbaren Spannelement (1), einem in einem zu einer Steuerkammer (14) des Spanndruckventils
(V) führenden, hydraulischen Vorsteuerkreis (15) stromauf eines Sicherungsventils
(C) angeordneten Proportional-Druckregelventil (B) zum Einstellen eines mit dem Soll-Spanndruck
korrespondierenden Stelldrucks zum Vorspannen einer Stellfeder, die im Spanndruckventil
(V) einen den Soll-Spanndruck stromauf des Wegesteuerventils (W) einstellenden Regelkolben
(K) gegen den im Wegesteuerventil (W) an einer ist-Spanndruck-Anzapfung (9) des Wegesteuerventils
zum Übertragen auf den Regelkolben (K) des Spanndruckventils (V) abgegriffenen Ist-Spanndruck
beaufschlagt, und mit einer Steuervorrichtung (4) zum Betätigen des Proportional-Druckregelventils
(B) und des Sicherungsventils (C), dadurch gekennzeichnet, dass zum Einstellen, Überwachen und/oder Regeln des Stelldrucks in der Steuerkammer (14)
und/oder des vom Regelkolben (K) eingestellten Soll-Spanndrucks ausschließlich ein
an die Ist- Spanndruck-Anzapfung (9) angeschlossener Analog-Druckaufnehmer (A) für
den Ist-Spanndruck vorgesehen und als Ist-Wertgeber an die Steuervorrichtung (4) angeschlossen
ist.
2. Elektrohydraulische Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsventil (C) zwischen einer den Stelldruck in der Steuerkammer (14) leckagefrei
haltenden Absperrstellung und einer Durchgangsstellung verstellbar ist und eine Absperrvorrichtung
(D) aufweist, die in der Absperrstellung in beiden Strömungsrichtungen leckagefrei
dicht ist.
3. Elektrohydraulische Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Analog-Druckaufnehmer (A) ein drucksensitives Wandlerelement (38) aufweist, mit
dem proportional zum Ist-Spanndruck eine Signalspannung oder ein Signalstrom generierbar
ist.
4. Elektrohydraulische Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsventil (C) und das Proportional-Druckregelventil (B) in einem Kopfteil
(20) der Steuerkammer (14) gemeinsam angeordnet sind, und dass der Proportionalmagnet
(18) des Proportional-Druckregelventils (B) und der Schwarz/Weiß-Magnet (17) des Sicherungsventils
(C) zu einem Doppelmagneten (21) zusammengefasst sind, der am Kopfteil montiert ist.
1. Electrohydraulic tensioning device (S) for a machine tool, with a tensioning element
(1) actuable via a directional control valve (W) in a main circuit (19) and via a
tensioning-pressure valve (V) preceding the said directional control valve, with a
proportional pressure-regulating valve (B), arranged, upstream of a safety valve (C),
in a hydraulic pilot circuit (15) leading to a control chamber (14) of the tensioning-pressure
valve (V), for the setting of an actuating pressure corresponding to the desired tensioning
pressure and intended for prestressing an actuating spring which, in the tensioning-pressure
valve (V), acts upon a regulating piston (K), setting the desired tensioning pressure
upstream of the directional control valve (W), counter to the actual tensioning pressure
picked up in the directional control valve (W) at an actual-tensioning-pressure tap
(9) of the directional control valve for transmission to the regulating piston (K)
of the tensioning-pressure valve (V), and with a control device (4) for actuating
the proportional pressure-regulating valve (B) and the safety valve (C), characterized in that, for setting, monitoring and/or regulating the actuating pressure in the control
chamber (14) and/or the desired tensioning pressure set by the regulating piston (K),
only one analogue pressure transducer (A), connected to the actual-tensioning-pressure
tap (9), for the actual tensioning pressure is provided and is connected as an actual
value generator to the control device (4).
2. Electrohydraulic tensioning device according to Claim 1, characterized in that the safety valve (C) is adjustable between a shut-off position keeping the actuating
pressure in the control chamber (14) leakage-free and a passage position and has a
shut-off device (D) which in the shut-off position is tight in a leakage-free manner
in both directions of flow.
3. Electrohydraulic tensioning device according to Claim 1, characterized in that the analogue pressure transducer (A) has a pressure-sensitive converter element (38),
by means of which a signal voltage or a signal current can be generated proportionally
to the actual tensioning pressure.
4. Electrohydraulic tensioning device according to Claim 1, characterized in that the safety valve (C) and the proportional pressure-regulating valve (B) are arranged
jointly in a head part (20) in the control chamber (14), and in that the proportional magnet (18) of the proportional pressure-regulating valve (B) and
the black-and-white magnet (17) of the safety valve (C) are combined to form a double
magnet (21) which is mounted on the head part.
1. Dispositif de serrage (S) électrohydraulique pour une machine-outil, comportant un
élément de serrage (1) pouvant être actionné par l'intermédiaire d'une vanne pilote
de distribution (W) dans un circuit principal et d'une vanne de pression de serrage
(V) montée en amont de celle-ci, une vanne de régulation proportionnelle (B) disposée
en amont d'une vanne de sécurité (C) dans un circuit pilote (15) hydraulique menant
à une chambre de commande (14) de la vanne de pression de serrage (V) pour régler
une pression de réglage correspondant à la pression de serrage de consigne afin de
pré-contraindre un ressort de réglage qui, dans la vanne de pression de serrage (V),
sollicite un piston de régulation (K) réglant la pression de serrage de consigne,
en amont de la vanne pilote de distribution (W) contre la pression de serrage réelle
captée dans la vanne pilote de distribution (W) à un piquage (9) de pression de serrage
réelle de la vanne pilote de distribution pour transmission au piston de régulation
(K) de la vanne de pression de serrage (V), et comportant un dispositif de commande
(4) pour actionner la vanne de régulation de pression proportionnelle (B) et la vanne
de sécurité (C), caractérisé en ce que, pour le réglage, la surveillance et/ou la régulation de la pression de réglage dans
la chambre de commande (14) et/ou de la pression de serrage de consigne réglée par
le piston de régulation (K), est prévu exclusivement un capteur de pression analogique
(A) pour la pression de serrage réelle raccordé au piquage (9) de pression de serrage
réelle et raccordé au dispositif de commande (4) en tant qu'indicateur de valeur réelle.
2. Dispositif de serrage (S) électrohydraulique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vanne de sécurité (C) peut être réglée entre une position de blocage maintenant
la pression de réglage sans fuite dans la chambre de commande (14) et une position
de passage, et présente un dispositif de blocage (D) qui, dans la position de blocage,
est étanche sans fuite dans les deux sens d'écoulement.
3. Dispositif de serrage (S) électrohydraulique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le capteur de pression analogique (A) présente un élément convertisseur (38) sensible
à la pression avec lequel une tension de signal ou un courant de signal peut être
généré proportionnellement à la pression de serrage réelle.
4. Dispositif de serrage (S) électrohydraulique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vanne de sécurité (C) et la vanne de régulation de pression proportionnelle (B)
sont disposées conjointement dans une partie de tête (20) de la chambre de commande
(14), et que l'aimant proportionnel (18) de la vanne de régulation de pression proportionnelle
(B) et l'aimant tout ou rien (17) de la vanne de sécurité (C) sont réunis en un aimant
double (21), qui est monté sur la partie de tête.