(19)
(11) EP 1 372 359 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
17.12.2003  Patentblatt  2003/51

(21) Anmeldenummer: 03011739.4

(22) Anmeldetag:  23.05.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7H05B 33/08
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK

(30) Priorität: 10.06.2002 DE 10225670

(71) Anmelder: Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen mbH
81543 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Biebl, Alois
    93358 Sankt Johann (DE)

   


(54) Ansteuerschaltung für mindestens einen LED-Strang


(57) Ansteuerschaltung für mindestens einen LED-Strang (D1 bis D4), wobei seriell zu jedem LED-Strang ein Schalter (T1) angeordnet ist und jeder LED-Strang einen Versorgungsanschluss aufweist, über den er mit einer Versorgungsspannung verbindbar ist, wobei jeder Schalter (T1) derart ansteuerbar ist, dass ein Stromfluss in dem zugehörigen LED-Strang ermöglicht wird, mit einem ersten Regelkreis, der ausgelegt ist, den Schalter (T1) des mindestens einen LED-Strangs derart anzusteuern, dass ein einstellbarer Mittelwert (

LEDsoll) des den LED-Strang durchfließenden Stroms (i LED) erzielt wird, wobei die Ansteuerschaltung weiterhin umfasst: einen zweiten Regelkreis, der ausgelegt ist, dem mindestens einen LED-Strang (D1 bis D4) eine Versorgungsspannung (UA) bereitzustellen, in Abhängigkeit des Spitzenwerts (îLED) des den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Stroms (iLED). Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein korrespondierendes Verfahren zum Betreiben mindestens eines LED-Strangs.




Beschreibung

Technisches Gebiet



[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ansteuerschaltung für mindestens einen LED-Strang, wobei seriell zu jedem LED-Strang ein Schalter angeordnet ist und jeder LED-Strang einen Versorgungsanschluss aufweist, über den er mit einer Versorgungsspannung verbindbar ist, wobei jeder Schalter derart ansteuerbar ist, dass ein Stromfluss in dem zugehörigen LED-Strang ermöglicht wird, mit einem ersten Regelkreis, der ausgelegt ist, den Schalter des mindestens einen LED-Strangs derart anzusteuern, dass ein einstellbarer Mittelwert des den LED-Strang durchfließenden Stroms erzielt wird. Sie betrifft weiterhin ein Verfahren zum Betreiben mindestens eines LED-Strangs, wobei seriell zu jedem LED-Strang ein Schalter angeordnet ist und jeder LED-Strang einen Versorgungsanschluss aufweist, über den er mit einer Versorgungsspannung verbindbar ist, wobei jeder Schalter derart ansteuerbar ist, dass ein Stromfluss in dem zugehörigen LED-Strang ermöglicht wird, folgende Schritte umfassend: Zunächst Ermitteln des Mittelwerts des den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Stroms und anschließend Ansteuern des Schalters des mindestens einen LED-Strangs derart, dass ein einstellbarer Mittelwert des den LED-Strangs durchfließenden Stroms erzielt wird.

Stand der Technik



[0002] Figur 1 zeigt eine derartige Ansteuerschaltung, bei der beispielhaft ein LED-Strang durch vier LEDs D1 bis D4 gebildet wird. Auf der einen Seite des LED-Strangs ist ein Schalter T1 angeordnet, der einerseits mit einem Regelkreis, andererseits mit einer Versorgungsspannung UV verbunden ist. Auf der anderen Seite ist der LED-Strang über einen Shunt-Widerstand RSh mit Masse verbunden. Die am Widerstand RSh abfallende Spannung USh wird einem Integrator 10 zugeführt, der an seinem Ausgang eine Größe bereitstellt, die dem Mittelwert

LED des den LED-Strang durchfließenden Stroms iLED entspricht. Die dem tatsächlichem Mittelwert des Stroms

LED entsprechende Größe

LEDist wird einem Eingang eines Komparators 12 zugeführt, dessen anderem Eingang eine Größe zugerührt wird, die einem Sollwert des Stroms

LED durch den LED-Strang entspricht, nämlich

LEDsoll· Der Komparator 12 stellt an seinem Ausgang eine Regelspannung URegel bereit, die einem weiteren Komparator 14 zugeführt wird. Dessen zweiter Eingang wird mit der von einem Dreieckgenerator 16 bereitgestellten Dreieckspannung UD beaufschlagt. Sein Ausgang ist mit dem Steuereingang des Schalters T1 verbunden. Durch Variation des Werts

LEDsoll lässt sich der Mittelwert

LED des Stroms durch den LED-Strang variieren und damit die Helligkeit des von den LEDs D1 bis D4 abgegebenen Lichts verändern, d.h. dimmen.

[0003] Diese Ansteuerschaltung weist mehrere Nachteile auf: Beispielsweise bei Betrieb eines derartigen LED-Strangs in einem Kraftfahrzeug ist damit zu rechnen, dass die Versorgungsspannung UV, beispielsweise die Bordspannung, nicht konstant ist. Die Abstimmung der Anzahl der LEDs des LED-Strangs ist deshalb so zu wählen, dass selbst bei minimaler Versorgungsspannung UV ein ausreichend hoher Strom durch den LED-Strang erzielt werden kann, um eine gewisse Mindesthelligkeit der LEDs sicherzustellen. Wird nun zur Erzielung eines hohen Wirkungsgrads immer die gesamte Versorgungsspannung an den LED-Strang angelegt, führt eine Erhöhung der Versorgungsspannung zu einer Erhöhung des den LED-Strang durchfließenden Spitzenstroms, siehe hierzu die dünn eingezeichneten Verläufe in der mittleren Darstellung von Figur 2. Wenn nun beispielsweise in einem Kraftfahrzeug die Klimaanlage eingeschaltet wird, kann dieser Spannungssprung zu einer plötzlichen Veränderung der für die Versorgung des LED-Strangs zur Verfügung stehenden Versorgungsspannung führen. Bei manchen LEDs, insbesondere bei InGaN-LEDs, führt ein unterschiedlicher Spitzenstrom jedoch zu einer Verschiebung der Wellenlänge des von der LED abgegebenen Lichts, was dann störend wahrgenommen werden kann.

[0004] Ein weiterer Nachteil ergibt sich daraus, daß LEDs einen negativen Temperaturkoeffizienten von mehreren Millivolt pro Grad Celsius auf. Hierzu wird auf die Darstellung von Figur 2 verwiesen, die in dicken Linien beispielhaft den Spitzenstrom îLED bei verschiedenen Temperaturen zeigt. Obwohl in allen drei Darstellungen immer derselbe Mittelwert

LED eingestellt ist, variiert der Spitzenstrom îLED erheblich. Bei niedrigen Temperaturen, siehe linke Darstellung, ist der Spitzenstrom sehr viel niedriger als bei höheren Temperaturen, siehe rechte Darstellung. Um zum selben Mittelwert

LED zu kommen, wird der LED-Strang pulsförmig angesteuert, wobei bei höheren Temperaturen die Pausen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Pulsen größer zu wählen sind. Infolge des unterschiedlichen Spitzenstroms ändert sich jedoch wiederum in unerwünschter Weise die Wellenlänge des von den LEDs abgegebenen Lichts.

[0005] Alternativ kann zur Reduzierung der Auswirkungen von Schwankungen der Versorgungsspannung und der Umgebungstemperatur vorgesehen sein, dem Schaltelement einen Vorwiderstand vorzuschalten. Dies resultiert jedoch in einem schlechten Wirkungsgrad. Außerdem ist nachteilig, daß die in dem Vorwiderstand umgesetzte Energie zu einer zusätzlichen Erhöhung der Umgebungstemperatur führt und damit den negativen Effekt verstärkt.

Darstellung der Erfindung



[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, eine Ansteuerschaltung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass auch bei Veränderungen der Versorgungsspannung und der Umgebungstemperatur ein Betrieb des LED-Strangs zur Abgabe von Licht in gewünschter Helligkeit und gewünschter Farbe bei hohem Wirkungsgrad sichergestellt werden kann.

[0007] Es ist weiterhin Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das eingangs genannte Verfahren entsprechend weiterzubilden.

[0008] Die erstgenannte Aufgabe wird gelöst durch eine Ansteuerschaltung mit den Merkmalen von Patentanspruch 1. Die zweitgenannte Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren mit den Merkmalen von Patentanspruch 14.

[0009] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die obigen Aufgaben in idealer Weise gelöst werden können, wenn der Spitzenwert îLED des den LED-Strang durchfließenden Stroms ermittelt wird und die dem LED-Strang bereitgestellte Versorgungsspannung in entsprechender Weise geregelt wird. Dadurch, dass der Mittelwert

LED des den LED-Strang durchfließenden Stroms geregelt wird, wird die Helligkeit des von den LEDs abgegebenen Lichts einstellbar konstant gehalten. Durch Messung und Regelung des den LED-Strang durchfließenden Spitzenstroms îLED wird die Farbe des von dem LED-Strang abgegebenen Lichts einstellbar konstant gehalten. Wenn dann noch die Versorgungsspannung, die zu dem LED-Strang bereitgestellt wird, so ausgelegt wird, dass möglichst wenig Energie in Wärme umgesetzt wird, lässt sich ein besonders hoher Wirkungsgrad realisieren. Auch lassen sich hierdurch LED-Stränge mit einer beliebigen Anzahl von LEDs realisieren, d.h. bei Vorgabe des Spitzenstroms ist es gleichgültig, ob die Ansteuerschaltung zum Betrieb eines LED-Strangs mit 5 oder 10 LEDs verwendet wird.

[0010] Bei LEDs, insbesondere bei InGaN-LEDs, lässt sich durch die vorliegende Erfindung die Farbe des von den LEDs abgegebenen Lichts gezielt einstellen.

[0011] Weiterhin läßt sich durch die Regelung des LED-Spitzenstroms îLED auf einen vorgebbaren Wert sicherstellen, dass die Impulsbelastbarkeit der LEDs niemals überschritten wird.

[0012] Bevorzugt wird der mindestens eine LED-Strang getaktet betrieben, wobei der Mittelwert des den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Stroms insbesondere durch Pulsweitenmodulation eingestellt wird. Hierbei übernimmt das Auge die Funktion des Integrators. Solange die LEDs immer mit der gleichen Spitzenstromstärke betrieben werden, ändert sich lediglich die Helligkeit des von den LEDs abgegebenen Lichts, nicht jedoch dessen Farbe.

[0013] Bevorzugt ist der zweite Regelkreis im Hinblick auf einen besonders hohen Wirkungsgrad ausgelegt, die Versorgungsspannung der Strangspannung des mindestens einen LED-Strangs anzupassen.

[0014] Bei einer bevorzugten Weiterbildung ist der erste und der zweite Regelkreis ausgelegt, die Ist-Werte für Mittelwert und Spitzenwert nur für einen ersten LED-Strang zu bestimmen, wobei ein mindestens zweiter LED-Strang entsprechend dem für den ersten LED-Strang ermittelten Ist-Werten betrieben wird. Durch diese Maßnahme lassen sich aus mehreren LED-Strängen bestehende LED-Arrays unter Erzielung der erfindungsgemäßen Vorteile ansteuern, wobei die beiden Regelkreise jedoch nur einmal ausgeführt sind.

[0015] Der erste Regelkreis kann einen ersten Komparator aufweisen, mit dem der Ist-Wert des Mittelwerts des den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Stroms mit einem vorgebbaren Sollwert verglichen wird, wobei das Ausgangssignal des ersten Komparators an den Eingang eines zweiten Komparators gekoppelt wird, dessen zweiter Eingang mit einem Dreiecksignal beaufschlagt wird, wobei das Ausgangssignal des zweiten Komparators an den mindestens einen Schalter gekoppelt wird.

[0016] Der zweite Regelkreis kann einen dritten Komparator aufweisen, mit dem der Ist-Wert des Spitzenwerts des den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Stroms mit einem vorgebbaren Sollwert verglichen wird, wobei das Ausgangssignal des dritten Komparators an den ersten Eingang eines vierten Komparators gekoppelt wird, dessen zweiter Eingang mit einem Dreiecksignal beaufschlagt wird, wobei das Ausgangssignal des vierten Komparators an einen Spanungswandler gekoppelt wird.

[0017] Zum Zwecke des Dimmens kann vorgesehen sein, dass der Mittelwert des den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Stroms von einer Bedienperson veränderbar ist. Ebenso kann zum Zwecke der Einstellung der Wellenlänge des von dem LED-Strang abgegebenen Lichts der Spitzenwert des den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Stroms von einer Bedienperson veränderbar ausgelegt sein.

[0018] Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der zweite Regelkreis einen Spitzenwertdetektor, für den den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Strom, wobei ein Spitzenwert für den den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Strom vorgebbar ist und der zweite Regelkreis ausgelegt ist, eine Versorgungsspannung bereitzustellen, so dass der vorgebbare Spitzenwert erzielt wird. Dadurch findet eine optimale Anpassung der Versorgungsspannung UV an die LED-Strangspannung USt statt.

[0019] Bevorzugt umfasst der zweite Regelkreis einen DC/DC-Wandler, dessen Ausgangsspannung an den mindestens einen Versorgungsanschluss gekoppelt ist. Bevorzugt ist der DC/DC-Wandler insbesondere als Aufwärtswandler, Abwärtswandler oder Sperrwandler ausgeführt. Durch die Verwendung eines DC/DC-Wandlers lässt sich in dem System auf einfache Weise eine gewünschte Versorgungsspannung Uv an den LED-Strang bereitstellen, so dass die oben genannten Vorteile realisiert werden können.

[0020] Bevorzugt ist seriell zum Ausgang des zweiten Regelkreises eine Induktivität angeordnet. Durch diese Maßnahme werden steile Anstiegs- und Abfallflanken bei Taktsignalen, wie dies bei der aus dem Stand der Technik bekannten, in Figur 1 dargestellten Schaltungsanordnung der Fall wäre, vermieden. Dadurch werden EMV-Probleme reduziert, was insbesondere bei Verwendung einer erfindungsgemäßen Ansteuerschaltung im Kraftfahrzeugbereich von großer Bedeutung ist.

[0021] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Beschreibung der Zeichnungen



[0022] Im Nachfolgenden wird nunmehr unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Es stellen dar:
Figur 1
eine aus dem Stand der Technik bekannte Ansteuerschaltung für einen LED-Strang;
Figur 2
drei Diagramme zur Erläuterung der Abhängigkeit des den LED-Strang durchfließenden Spitzenstroms von der Umgebungstemperatur und der Versorgungsspannung; und
Figur 3
in schematischer Darstellungsweise den Aufbau einer erfindungsgemäßen Ansteuerschaltung.

Bevorzugte Ausführung der Erfindung



[0023] Figur 3 zeigt eine erfindungsgemäße Ansteuerschaltung, wobei der Schaltungsbestandteil in der rechten Hälfte von Figur 3 im Wesentlichen der in Figur 1 dargestellten Ansteuerschaltung entspricht. Erfindungsgemäß wird die am Widerstand RSh abfallende Spannung USh einem Spitzenwertdetektor 18 zugeführt, dessen Ausgangssignal mit dem tatsächlichen Spitzenwert îLEDist korreliert ist und einem Komparator 20 zugerührt wird. Am anderen Eingang des Komparators 20 liegt der einstellbare Spitzenwert îLEDsoll an. Eine der Differenz zwischen îLEDsoll und îLEDist entsprechende Spannung URegel2 wird einem weiteren Komparator 22 zugeführt, dessen anderer Eingang mit einer Dreieckspannung UD2 angesteuert wird. Das Ausgangssignal des Komparators 22 liegt am Steuereingang eines Schalters T2 an, der mit der Versorgungsspannung UV verbunden ist. Zwischen dem Ausgang des Schalters T2 und Masse ist eine Diode D in Sperrrichtung angeordnet. Zwischen dem Ausgang des Schalters T2 und dem Versorgungsspannungsanschluss des Schalters T1 ist seriell eine Induktivität L angeordnet. Der T1-seitige Anschluss der Induktivität L ist über einen Kondensator C mit Masse verbunden. Die vom Kondensator C bereitgestellte Spannung UA ist bevorzugt so gewählt, dass sie im Wesentlichen gleich der Strangspannung USt ist.

[0024] Durch den Komparator 22, den Schalter T2 sowie die Diode D und den Dreieckgenerator 21, der die Spannung UD2 bereitstellt, wird vorliegend ein Abwärtswandler realisiert. Selbstverständlich können auch andere Arten von Wandlern, insbesondere DC/DC-Wandlem, je nach Applikation an dieser Stelle der Schaltung vorhanden sein.

[0025] Die Oszillatorfrequenz des Dreieckgenerators 16 ist im Hinblick auf eine gute Regelbarkeit der Spannung UA bevorzugt wesentlich kleiner zu wählen als die Oszillatorfrequenz des Dreieckgenerators 21. Wie für einen Fachmann offensichtlich kann der Integrator 10 anders als skizziert, das heißt anders als durch ein RC-Glied, realisiert sein. Ebenso kann der Spitzenwertdetektor 18 anders realisiert sein als durch eine Dioden-Kondensator-Kombination.


Ansprüche

1. Ansteuerschaltung für mindestens einen LED-Strang (Dl bis D4), wobei seriell zu jedem LED-Strang ein Schalter (T1) angeordnet ist und jeder LED-Strang einen Versorgungsanschluss aufweist, über den er mit einer Versorgungsspannung verbindbar ist, wobei jeder Schalter (T1) derart ansteuerbar ist, dass ein Stromfluss in dem zugehörigen LED-Strang ermöglicht wird, mit
einem ersten Regelkreis, der ausgelegt ist, den Schalter (T1) des mindestens einen LED-Strangs derart anzusteuern, dass ein einstellbarer Mittelwert (

LEDsoll) des den LED-Strang durchfließenden Stroms (iLED) erzielt wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ansteuerschaltung weiterhin umfasst:
einen zweiten Regelkreis, der ausgelegt ist, dem mindestens einen LED-Strang (D1 bis D4) eine Versorgungsspannung (UA) bereitzustellen, in Abhängigkeit des Spitzenwerts (îLED) des den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Stroms (iLED).
 
2. Ansteuerschaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Regelkreis einen Spitzenwertdetektor (18) für den den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Strom (i LED) umfasst, wobei ein Spitzenwert (îLEDsoll) für den den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Strom vorgebbar ist und der zweite Regelkreis ausgelegt ist, eine Versorgungsspannung (UA) bereitzustellen, so dass der vorgebbare Spitzenwert (î LEDsoll) erzielt wird.
 
3. Ansteuerschaltung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet
dass der zweite Regelkreis einen DC/DC-Wandler (21, 22, T2, D) umfasst, dessen Ausgangsspannung (UA) an den mindestens einen Versorgungsanschluss gekoppelt ist.
 
4. Ansteuerschaltung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der DC/DC-Wandler (22, T2, D) insbesondere als Aufwärtswandler, Abwärtswandler oder Sperrwandler ausgeführt ist.
 
5. Ansteuerschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass seriell zum Ausgang des zweiten Regelkreises eine Induktivität (L) angeordnet ist.
 
6. Ansteucrschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der mindestens eine LED-Strang getaktet betrieben wird.
 
7. Ansteuerschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Mittelwert (

LED) des den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Stroms durch Pulsweitenmodulation eingestellt wird.
 
8. Ansteuerschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Regelkreis ausgelegt ist, die Versorgungsspannung (UA) der Strangspannung (USt) des mindestens einen LED-Strangs anzupassen.
 
9. Ansteuerschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der erste und der zweite Regelkreis ausgelegt sind, die Istwerte für Mittelwert (

LEDist) und Spitzenwert (îLEDist) nur für einen ersten LED-Strang zu bestimmen, wobei ein mindestens zweiter LED-Strang entsprechend der für den ersten LED-Strang ermittelten Istwerte (

LEDist, îLEDist) betrieben wird.
 
10. Anstcuerschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet
dass der erste Regelkreis einen ersten Komparator (12) aufweist, mit dem der Istwert (

LEDist) des Mittelwerts des den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Stroms (iLED) mit einem vorgebbaren Sollwert (

LEDsoll) verglichen wird, wobei das Ausgangssignal (URegel) des ersten Komparators (12) an den ersten Eingang eines zweiten Komparators (14) gekoppelt wird, dessen zweiter Eingang mit einem Dreiecksignal (UD) beaufsehlagt wird, wobei das Ausgangssignal des zweiten Komparators (14) an den mindestens einen Schalter (T1) gekoppelt wird.
 
11. Ansteuerschaltung nach einem der Ansprüche 3 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Regelkreis einen dritten Komparator (20) aufweist, mit dem der Istwert (îLEDist) des Spitzenwerts des den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Stroms (i LED) mit einem vorgebbaren Sollwert (îLEDsoll) verglichen wird, wobei das Ausgangssignal des dritten Komparators (20) an den ersten Eingang eines vierten Komparators (22) gekoppelt wird, dessen zweiter Eingang mit einem Dreiecksignal (UD2) beaufschlagt wird, wobei das Ausgangssignal des vierten Komparators (22) an den DC/DC-Wandler gekoppelt wird.
 
12. Ansteuerschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Mittelwert (

LEDssoll) des den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Stroms zum Zwecke des Dimmens von einer Bedienperson veränderbar ist.
 
13. Ansteuerschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Spitzcnwert (îLEDsoll) des den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Stroms zum Zwecke der Einstellung der Wellenlänge des von dem LED-Strang abgegebenen Lichts von einer Bedienperson veränderbar ist.
 
14. Verfahren zum Betreiben mindestens eines LED-Strangs (D1 bis D4), wobei seriell zu jedem LED-Strang ein Schalter (T1) angeordnet ist und jeder LED-Strang einen Versorgungsanschluss (UV) aufweist, über den er mit einer Versorgungsspannung verbindbar ist, wobei jeder Schalter (T1) derart ansteuerbar ist, dass ein Stromfluss in dem zugehörigen LED-Strang ermöglicht wird, folgende Schritte umfassend:

a) Ermitteln des Mittelwerts (

LEDist) des den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Stroms (i LED);

b) Ansteuern des Schalters (T1) des mindestens einen LED-Strangs derart, dass ein einstellbarer Mittelwert (

LEDsoll) des den LED-Strangs durchfließenden Stroms (i LED) erzielt wird;
dadurch gekennzeichnet,
dass es weiterhin folgende Schritte umfasst:

c) Ermitteln des Spitzeriwerts (îLEDist) des den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Stroms (i LED);

d) Bereitstellen einer Versorgungsspannung (UA) an den mindestens einen LED-Strang in Abhängigkeit des Spitzenwerts (îLEDist) des den mindestens einen LED-Strang durchfließenden Stroms (iLED).


 




Zeichnung













Recherchenbericht