[0001] Die Erfindung betrifft die Verwendung von Reinigerformulierungen, die bestimmte,
im Text spezifizierte Copolymere enthalten, zur Verhinderung der Verfärbung von Kunststoffgegenständen
während des Reinigungsvorganges in Geschirrspülmaschinen.
[0002] Reinigungsmittel zur Verwendung in Geschirrspülmaschinen werden in zahlreichen Variationen
hinsichtlich ihrer Zusammensetzung sowie ihrer Wirkungsweise angeboten. Unter anderem
kann der Kunde zwischen Universalreinigern oder Reinigungsmitteln wählen, die sich
speziell für problematisches Spülgut eignen. Ferner wird auch zwischen Reinigungsmitteln
für den Haushalt bzw. den gewerblichen Bereich unterschieden. Reinigungsmittel für
Handgeschirr bilden eine weitere Gruppe von Spezialreinigungsmitteln. Diese speziellen
Reinigerformulierungen zeichnen sich durch auf das jeweilige Spülgut abgestimmte Komponentenverhältnisse
aus und ermöglichen beispielsweise eine verbesserte Reinigungswirkung und / oder schonendere
Waschbedingungen gegenüber Universalreinigern. Beim Spülen bereiten insbesondere die
Film- und Fleckenbildung auf Gläsern, die Verfärbung von Kunststoffgegenständen sowie
das Entfernen von fettigen oder öligen Speiseresten Probleme.
[0003] EP-A 462 829 offenbart eine chlorfreie Reinigerzusammensetzung zur Anwendung in Geschirrspülmaschinen,
die sich zur Verhinderung der Film- und Fleckenbildung auf Gläsern eignet. Als hierfür
relevante Reinigerbestandteile werden ausschließlich Copolymere beschrieben, die sich
aus dem Monomer Maleinsäure, deren Anhydrid oder einem Salz der Maleinsäure sowie
mindestens einem polymerisierbaren Monomeren zusammensetzen. Dieses stammt aus der
Gruppe der Alkane, Alkene, Diene, Alkine oder Aromaten, die jeweils mindestens 4 Kohlenstoffatome
aufweisen, insbesondere Isobutylen, Diisobutylen, Styrol, Decen oder Eicosen.
[0004] WO 98/26 036 beschreibt eine Reinigerzusammensetzung speziell für Handgeschirr, die das Anhaften
von Fetten oder Ölen auf der Oberfläche des Spülgutes unterbindet. Als hierfür relevanter
Reinigerbestandteil werden Polymere mit einem hydrophilen Grundgerüst und hydrophoben
Seitenketten eingesetzt. Das hydrophile Grundgerüst kann negativ geladen oder neutral
sein, als Monomere eignen sich beispielsweise (Meth)acrylsäure, Crotonsäure, Acrolein
oder Vinylmethylether, als hydrophobe Seitenketten werden gesättigte oder ungesättigte
Alkylketten mit 5 bis 24 Kohlenstoffatomen verwendet.
[0005] Farbige Nahrungsmittelbestandteile erweisen sich insbesondere bei der Reinigung von
Kunststoffgegenständen in Geschirrspülmaschinen als sehr problematisch. Die meisten
Reinigerformulierungen sind nur unzureichend in der Lage, farbige Nahrungsmittelbestandteile
vollständig von der Oberfläche von Kunststoffgegenständen zu entfernen bzw. die Resorption
von bereits abgelösten Resten an anderen Stellen der zu reinigenden Kunststoffgegenstände
zu unterbinden.
US 5,827,808 beschreibt diesbezüglich eine Reinigerzusammensetzung, die zur Verhinderung dieser
Verfärbung Zelluloseether enthält. Die Reinigercusammensetzung eignet sich insbesondere
zur Anwendung in Geschirrspülmaschinen.
[0006] Das Problem der Farbanschmutzung von Plastikgegenständen durch farbige Nahrungsmittelbestandteile
in Geschirrspülmaschinen ist bis jetzt nur unbefriedigend gelöst. Die Aufgabe der
vorliegenden Erfindung besteht somit darin, Reinigerformulierungen zur Verfügung zu
stellen, die eine wirkungsvolle Unterbindung der Verfärbung von Kunststoffgegenständen
durch Einwirkung von farbigen Nahrungsmittelbestandteilen während des Spülvorganges
in Geschirrspülmaschinen gewährleisten.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Verwendung von Reinigerformulierungen, die Copolymere
und gegebenenfalls ein Bleichsystem enthalten.
[0008] Die Copolymere enthalten
- a) 10 bis 60 Gew.-% mindestens eines Monomerenbausteines (A) aus der Gruppe der monoethylenisch
ungesättigten C3-C10-Mono- und Dicarbonsäuren oder deren Anhydriden,
- b) 40 bis 90 Gew.-% mindestens eines Monomerenbausteines (B) der allgemeinen Formel
(I),

in der R1, R2 und R3 unabhängig voneinander für H, CH3, C2H5, C3H7, COOH oder OH stehen,
Y für -C(=O)-, -C(=O)-O-, -O-, -O-C(=O)-, -O-C(=O)-O- oder -C(=O)-NH- steht,
n gleich 0 oder 1 ist,
R4 ein linearer oder verzweigter, cyclischer oder acyclischer aliphatischer Rest mit
7 bis 100 Kohlenstoffatomen ist,
- c) 0 bis 30 Gew.-% mindestens eines weiteren mit den Monomerenbausteinen (A) und (B)
copolymerisierbaren Monomerenbausteines (C) aus der Gruppe bestehend aus C1-C6-(Meth)Acrylestern, C1-C6-Vinylestern, C2-C8-Olefinen, Styrolen, Acrylnitrilen, Acrylamiden, Vinylformamiden, Allylalkoholen,
Vinylphosphonaten, vinylsubstituierten Heterozyklen und ungesättigten Organosulfonsäuren.
[0009] Das Bleichsystem enthält mindestens eine Komponente aus der Gruppe bestehend aus
Bleichmittel, Bleichaktivator und Bleichkatalysator.
[0010] Durch die erfindungsgemäße Verwendung der vorstehend beschriebenen Reinigerformulierungen
wird die durch Einwirkung von farbigen Nahrungsmittelbestandteilen verursachte Verfärbung
von Kunststoffgegenständen während des Spülvorganges in Geschirrspülmaschinen wirkungsvoll
unterbunden. Von Vorteil ist dabei, das die Reinigerformulierungen in Geschirrspülmaschinen
sowohl für den Haushalts- als auch den gewerblichen Bereich zur Reinigung von Kunststoffgegenständen
verwendet werden können, was mit zahlreichen handelsüblichen Reinigungsmitteln nicht
möglich ist.
[0011] Zwar sind in
EP-A 462 829 Reinigerformulierungen offenbart, die Copolymere enthalten, von denen manche auch
in den oben definierten Bereich der Copolymere der erfindungsgemäßen Reinigerformulierungen
fallen. Allerdings ist im Gegensatz zur vorliegenden Erfindung in den Reinigerformulierungen
gemäß
EP-A 462 829 kein Bleichsystem vorhanden bzw. ist das Vorhandensein von chlorhaltigem Bleichmittel
explizit ausgeschlossen. Ebenso wenig ist in
EP-A 462 829 eine Verwendungsmöglichkeit der dort beschriebenen Copolymere bzw. Reinigerformulierungen
zur Verhinderung der Verfärbung von Kunststoffgegenständen offenbart.
[0012] Herkömmliche Reinigungsmittel lösen farbige Nahrungsmittelreste, die an Teilen des
eingebrachten, verschmutzten Spülgutes haften, während des Reinigungsvorganges von
den betreffenden Stellen ab. Diese abgelösten Nahrungsmittelreste werden von der Geschirrspülmaschine
über das gesamte sich in der betreffenden Geschirrspülmaschine befindliche Spülgut
verteilt, wobei die farbigen Speisereste zumindest teilweise auf dem Spülgut, insbesondere
auf Kunststoffgegenständen, resorbiert werden.
[0013] Die erfindungsgemäße Verwendung der Reinigerformulierungen unterbindet hingegen durch
die darin enthaltenen Copolymeren die Resorption von farbigen Nahrungsmittelresten
bzw. der darin enthaltenen Farbstoffe an den zu spülenden Kunststoffgegenständen.
Aus diesem Grund ist eine durch die eingetragene Schmutzfracht verursachte, oft irreversible
Verfärbung der Kunststoffgegenstände infolge des Reinigungsvorganges nicht zu beobachten.
[0014] Die Reinigerformulierungen können zusätzlich zu den Copolymeren ein Bleichsystem
enthalten. Das Bleichsystem unterstützt häufig den von den Copolymeren bewirkten Effekt
der Verminderung einer Farbübertragung. Reinigerformulierungen, die sowohl Copolymere
als auch ein Bleichsystem enthalten, zeigen häufig einen verbesserten Reinigungseffekt
gegenüber den gleichen Reinigerformulierungen ohne Bleichsystem. Der Effekt der Verminderung
einer Farbübertragung durch Reinigerformulierungen, die ein Bleichsystem, aber keine
Copolymere enthalten, ist generell schlechter als diejenige von Reinigerformulierungen,
die Copolymere, aber kein Bleichsystem enthalten. Ein Bleichsystem enthält mindestens
eine Komponente aus der Gruppe bestehend aus Bleichmittel, Bleichaktivator und Bleichkatalysator.
Beispiele für geeignete Bleichmittel, Bleichaktivatoren und Bleichkatalysatoren, die
in den erfindungsgemäßen Reinigerformulierungen verwendet werden können, sind weiter
unten im Text aufgeführt.
[0015] Die oben beschriebenen Copolymere enthalten zu 10 bis 60 Gew.-% mindestens einen
Monomerenbaustein (A) aus der Gruppe der monoethylenisch ungesättigten C
3-C
10-Mono- und Dicarbonsäuren oder deren Anhydriden.
[0016] Als Monomerenbaustein (A) eignen sich beispielsweise Acrylsäure, Methacrylsäure,
Maleinsäure, Maleinsäureanhydrid, Fumarsäure, Itaconsäure, Citraconsäue, Methylenmalonsäure
oder Crotonsäure.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird als Monomerenbaustein
(A) Maleinsäure, Maleinsäureanhydrid und / oder Acrylsäure verwendet.
[0018] Weiterhin enthalten die Copolymere 40 bis 90 Gew.-% mindestens eines Monomerenbausteines
(B) der allgemeinen Formel (I),
in der R1, R2 und R3 unabhängig voneinander für H, CH3, C2H5, C3H7, COOH oder OH stehen,
Y für -C(=O)-, -C(=O)-O-, -O-, -O-C(=O)-, -O-C(=O)-O- oder -C(=O)-NH- steht,
n gleich 0 oder 1 ist,
R4 ein linearer oder verzweigter, cyclischer oder acyclischer aliphatischer Rest mit
7 bis 100 Kohlenstoffatomen ist.
[0019] Beispiele für geeignete Monomerenbausteine (B) umfassen die nachfolgend aufgeführten
Substanzgruppen.
[0020] α-Olefine mit 10 oder mehr Kohlenstoffatome wie beispielsweise 1-Decen, 1-Dodecen,
1-Hexadecen, 1-Oktadecen und C
22-α-Olefin, vorzugsweise 1-Dodecen, 1-Oktadecen oder C
22-α-Olefin;
[0021] Olefinmischungen aus α-Olefinen mit 10 bis 28 Kohlenstoffatomen wie beispielsweise
C
10-C
12-α-Olefine (α-Olefine mit 10 bzw. 12 Kohlenstoffatomen), C
12-C
14-α-Olefine, C
14-C
18-α-Olefine, C
20-C
24-α-Olefine, C
24-C
28-α-Olefine, vorzugsweise C
20-C
24-α-Olefine;
[0022] Olefinmischungen aus mindestens zwei unterschiedlichen α-Olefinen mit 30 oder mehr
Kohlenstoffatomen wie beispielsweise C
30+-α-Olefine (Olefinmischung aus C
30-α-Olefin und mindestens einem weiteren α-Olefin mit einer geradzahligen Anzahl von
Kohlenstoffatomen größer als 30);
[0023] Polyisobutene mit im Mittel 12 bis 100 Kohlenstoffatomen und einem α-Olefinanteil
größer 80 % wie beispielsweise Polyisobuten-1000 (Polyisobuten mit einer mittleren
molaren Masse von 1000);
[0024] Ethylhexyl(meth)acrylat, Lauryl(meth)acrylat, Stearyl(meth)acrylat, Dodecensäurevinylester,
Stearinsäurevinylester, Dodecylvinylether und Oktadecylvinylether.
[0025] Gegebenenfalls enthalten die Copolymere mindestens einen weiteren Monomerenbaustein
(C), der 0 bis 30 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des Copolymers ausmacht.
[0026] Als mit den Monomerenbausteinen (A) und (B) copolymerisierbarer Monomerenbaustein
(C) eignen sich beispielsweise die nachfolgend aufgeführten Substanzgruppen.
[0027] C
1-C
6-(Meth)Acrylester wie beispielsweise Acrylsäuremethylester, Acrylsäureethylester,
Methacrylsäuremethylester, Methacrylsäureethylester, Butyl(meth)acrylat, Hydroxyethyl(meth)acrylat,
Hydroxypropyl(meth)acrylat, Alkylpolyethylenglykol(meth)acrylat;
[0028] C
1-C
6-Vinylester wie beispielsweise Vinylformiat, Vinylacetat, Vinylpropionat;
[0029] C
2-C
8-Olefine wie beispielsweise Ethen, Propen, Buten, Isobuten, Penten, Cyclopenten, Hexen,
Cyclohexen, 1-Octen oder (technisches) Diisobuten, bevorzugt Cyclopenten, Hexen oder
technisches Diisobuten;
[0030] Styrole, Acrylnitrile, Acrylamide, Vinylformamide, Allylalkohole, Vinylphosphonate;
[0031] vinylsubstituierte Heterozyklen wie beispielsweise N-Vinylpyrrolidon oder N-Vinylcaprolactam;
[0032] ungesättigte Organosulfonsäuren wie beispielsweise Styrolsulfonsäure, 2-Acrylamido-2-Methylpropansulfonsäure,
Vinylsulfonsäure, Methallylsulfonsäure.
[0033] Die Copolymere können in Form der freien Säure, eines Salzes davon oder des Anhydrides
eingesetzt werden, sie können aber auch teilneutralisiert vorliegen. Insbesondere
können die Copolymere in Form ihrer Natrium,- Kalium- oder Ammoniumsalze vorliegen.
[0034] Die Copolymere können einer zusätzlichen Umsetzung unterworfen werden. Dies sind
beispielsweise Esterbildungen mit C
1-C
20-Alkoholen, Alkylpolyalkylenglykolen wie z.B. Methylpolyethylenglykol mit einem mittleren
Ethoxilierungsgrad von 45 oder Alkylpolyethylenglykol-block-Polypropylenglykolen wie
z.B. Methylpolyethylenglykolblock-Polypropylenglykol mit 40 Ethylenoxid-Einheiten
und 5 Propylenoxid-Einheiten. Diese Umsetzung kann ebenso mit C
1-C
20-Aminen oder Alkylpolyalkylenglykolaminen wie Methylpolyethylenglykolamin mit einem
mittleren Ethoxilierungsgrad von 8 unter Ausbildung von Amidbindungen durchgeführt
werden.
[0035] Das gewichtsmittlere Molekulargewicht der Copolymere beträgt 1 000 bis 200 000, bevorzugt
2 000 bis 50 000, besonders bevorzugt 2 000 bis 20 000. Die Copolymere werden mit
dem Fachmann bekannten Verfahren hergestellt.
[0036] In einer bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung werden Copolymere verwendet,
die als Monomerenbaustein (A) Maleinsäure und / oder Maleinsäureanhydrid und mindestens
einen Monomerenbaustein (B) aus der Gruppe bestehend aus 1-Dodecen, C
22-α-Olefin, C
20-C
24-α-Olefinen und Polyisobuten-1000 enthalten. Besonders bevorzugt werden Copolymere
verwendet, die als Monomerenbaustein (A) Maleinsäureanhydrid und als Monomerenbaustein
(B) 1-Dodecen, C
22-α-Olefin, C
20-C
24-α-Olefine, ein Gemisch aus 1-Dodecen mit Polyisobuten-1000 oder ein Gemisch aus 1-Dodecen
mit C
20-C
24-α-Olefinen enthalten.
[0037] In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung liegen
die Copolymere in Form ihres Alkali- oder Ammoniumsalzes, besonders bevorzugt in Form
ihres Natrium- oder Ammoniumsalzes vor.
[0038] In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthalten
die Copolymere 10 bis 40 Gew.-% des Monomerenbausteins (A).
[0039] In der Reinigerformulierung sind die Copolymere zu 0,01 bis 10 Gew.-%, bevorzugt
zu 0,05 bis 5 Gew.-%, besonders bevorzugt zu 0,1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Reinigerformulierung enthalten.
[0040] Die Copolymere können in Form ihrer wässrigen Lösungen oder Dispersionen eingesetzt
werden. Weiterhin können die Copolymere auch in fester Form, zum Beispiel als Pulver
oder Granulat, verwendet werden. Diese sind beispielsweise durch Sprühtrocknung mit
eventuell anschließender Kompaktierung oder durch Sprühgranulierung erhältlich. Bei
der Trocknung können weitere wasserlösliche Stoffe wie z. B. Natriumsulfat, Natriumchlorid,
Natriumacetat, Natriumcitrat, Pentanatriumtriphosphat, Natriumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat
oder Polymere wie beispielsweise Polyacrylate, Polyacrylsäure, Polyvinylalkohol, Sokalan
® CP 5 (Copolymer enthaltend Polyacrylsäure und Maleinsäure als Monomerenbausteine),
Cellulose und Cellulosederivate, Zucker und Zuckerderivate im Sinne eines Cogranulates
eingearbeitet werden. Weiterhin können auch schwer wasserlösliche oder wasserunlösliche
Stoffe eingearbeitet bzw. als Trägersubstanzen verwendet werden wie Zeolithe und gefällte
Kieselsäuren. Insbesonders eignen sich (Co-) Granulate, die die Copolymere und zu
10 bis 50 Gew.-% Natriumsulfat, Natriumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat und / oder
Polyacrylate enthalten.
[0041] Die Copolymere können sowohl in flüssigen, gelförmigen, pulverförmigen, granulären
als auch tablettenförmigen Reinigerformulierungen erfindungsgemäß eingesetzt werden.
Es ist möglich, die Copolymere gegebenenfalls mit anderen Formulierungsbestandteilen
in besondere Kompartimente wie Mikrokapseln oder Gelkapseln einzuarbeiten. Des Weiteren
können die Copolymere auch in speziellen Kompartimenten innerhalb von Geschirrreiniger-Tabletten
eingebaut werden, die gegebenenfalls ein gegenüber den anderen Tablettenkompartimenten
unterschiedliches Auflöseverhalten zeigen können. Dies können sowohl spezielle Tablettenschichten
sein, als auch bestimmte in die Tablette eingelassene, mit der Tablette verklebte
oder von der Tablette umhüllte Formkörper.
[0042] Geeignete Bleichmittel, Bleichaktivatoren und Bleichkatalysatoren, die in dem Bleichsystem
der erfindungsgemäßen Reinigerformulierungen verwendet werden können, sind nachstehend
aufgeführt.
Bleichmittel
[0043] Bleichmittel unterteilen sich in Sauerstoffbleichmittel und chlorhaltige Bleichmittel.
Verwendung als Sauerstoffbleichmittel finden Alkalimetallperborate und deren Hydrate
sowie Alkalimetallpercarbonate. Bevorzugte Bleichmittel sind hierbei Natriumperborat
in Form des Mono- oder Tetrahydrats, Natriumpercarbonat oder die Hydrate von Natriumpercarbonat.
[0044] Ebenfalls als Sauerstoffbleichmittel einsetzbar sind Persulfate und Wasserstoffperoxid.
[0045] Typische Sauerstoffbleichmittel sind auch organische Persäuren wie beispielsweise
Perbenzoesäure, Peroxy-alpha-Naphthoesäure, Peroxylaurinsäure, Peroxystearinsäure,
Phthalimidoperoxycapronsäure, 1,12-Diperoxydodecandisäure, 1,9-Diperoxyazelaic-Säure,
Diperoxoisophthalsäure oder 2-Decyldiperoxybutan-1,4-disäure.
[0046] Außerdem können auch folgende Sauerstoffbleichmittel in der Reinigerformulierung
Verwendung finden:
[0048] Sulfonylperoxysäuren, die in der Patentanmeldung
US 5,039,447 beschrieben sind.
[0049] Sauerstoffbleichmittel werden in Mengen von 0,5 bis 30 Gew.-%, bevorzugt von 1 bis
20 Gew.-%, besonders bevorzugt von 3 bis 15 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Reinigerformulierung
eingesetzt.
[0050] Chlorhaltige Bleichmittel sowie die Kombination von chlorhaltigen Bleichmittel mit
peroxidhaltigen Bleichmitteln können ebenfalls verwendet werden. Bekannte chlorhaltige
Bleichmittel sind beispielsweise 1,3-Dichloro-5,5-dimethylhydantoin, N-Chlorosulfamid,
Chloramin T, Dichloramin T, Chloramin B, N,N'-Dichlorbenzoylharnstoff, p-Toluolsulfondichloroamid
oder Trichlorethylamin. Bevorzugte chlorhaltige Bleichmittel sind Natriumhypochlorit,
Calciumhypochlorit, Kaliumhypochlorit, Magnesiumhypochlorit, Kaliumdichloroisocyanurat
oder Natriumdichloroisocyanurat.
[0051] Chlorhaltige Bleichmittel werden in Mengen von 0,1 bis 20 Gew.-%, bevorzugt von 0,2
bis 10 Gew.-%, besonders bevorzugt von 0,3 bis 8 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Reinigerformulierung
eingesetzt.
[0052] Weiterhin können in geringen Mengen Bleichmittelstabilisatoren wie beispielsweise
Phosphonate, Borate, Metaborate, Metasilikate oder Magnesiumsalze zugegeben werden.
Bleichaktivatoren
[0053] Bleichaktivatoren sind Verbindungen, die unter Perhydrolysebedingungen aliphatische
Peroxocarbonsäuren mit vorzugsweise 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, insbesondere 2 bis
4 Kohlenstoffatomen, und/oder substituierte Perbenzoesäure ergeben. Geeignet sind
Verbindungen, die eine oder mehrere N- bzw. O-Acylgruppen und/oder gegebenenfalls
substiuierte Benzoylgruppen enthalten, beispielsweise Substanzen aus der Klasse der
Anhydride, Ester, Imide, acylierten Imidazole oder Oxime. Beispiele sind Tetracetylethylendiamin
(TAED), Tetraacetylmethylendiamin (TAMD), Tetraacetylglykoluril (TAGU), Tetraacetylhexylendiamin
(TAHD), N-Acylimide, wie beispielsweise N-Nonanoylsuccinimid (NOSI), acylierte Phenolsulfonate,
wie beispielsweise n-Nonanoyl- oder Isononanoyloxybenzolsulfonate (n- bzw. iso-NOBS),
Pentaacetylglucose (PAG), 1,5-Diacetyl-2,2-dioxo-hexahydro-1,3,5-triazin (DADHT) oder
Isatosäureanhydrid (ISA).
[0054] Ebenfalls als Bleichaktivatoren eignen sich Nitrilquats wie beispielsweise N-Methyl-Morpholinium-Acetonitril-Salze
(MMA-Salze) oder Trimethylammoniumacetonitril-Salze (TMAQ-Salze).
[0055] Bevorzugt eignen sich Bleichaktivatoren aus der Gruppe bestehend aus mehrfach acylierten
Alkylendiamine, besonders bevorzugt TAED, N-Acylimide, besonders bevorzugt NOSI, acylierte
Phenolsulfonate, besonders bevorzugt n- oder iso-NOBS, MMA und TMAQ.
[0056] Weiterhin können folgende Substanzen als Bleichaktivatoren in der Reinigerformulierung
Verwendung finden:
Carbonsäureanhydride wie beispielsweise Phthalsäureanhydrid;
acylierte mehrwertige Alkohole wie beispielsweise Triacetin, Ethylenglykoldiacetat
oder 2,5- Diacetoxy-2,5-dihydrofuran;
die aus DE-A 196 16 693 und DE-A 196 16 767 bekannten Enolester sowie acetyliertes Sorbitol und Mannitol bzw. deren in EP-A 525 239 beschriebenen Mischungen;
acylierte Zuckerderivate, insbesondere Pentaacetylglukose (PAG), Pentaacetylfructose,
Tetraacetylxylose und Octaacetyllactose, sowie acetyliertes, gegebenenfalls N-alkyliertes,
Glucamin und Gluconolacton, und/oder N-acylierte Lactame, beispielsweise N-Benzoylcaprolactam,
die aus den Schriften WO 94/27 970, WO 94/28 102, WO 94/28 103, WO 95/00 626, WO 95/14 759 sowie WO 95/17 498 bekannt sind;
die in DE-A 196 16 769 aufgeführten hydrophil substituierten Acylacetale sowie die in DE-A 196 16 770 und WO 95/14 075 beschriebenen Acyllactame können ebenso wie die aus DE-A 44 43 177 bekannten Kombinationen konventioneller Bleichaktivatoren eingesetzt werden.
[0057] Bleichaktivatoren werden in Mengen von 0,1 bis 10 Gew.-%, bevorzugt von 1 bis 9 Gew.-%,
besonders bevorzugt von 1,5 bis 8 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Reinigerformulierung
eingesetzt.
Bleichkatalysatoren
[0058] Zusätzlich zu den oben aufgeführten konventionellen Bleichaktivatoren bzw. an deren
Stelle können auch die aus
EP-A 446 982 und
EP-A 453 003 bekannten Sulfonimine und/oder bleichverstärkende Übergangsmetallsalze beziehungsweise
Übergangsmetallkomplexe als sogenannte Bleichkatalysatoren in den erfindungsgemäßen
Reinigerformulierungen enthalten sein.
[0059] Zu den in Frage kommenden Übergangsmetallverbindungen gehören beispielsweise die
aus
DE-A 195 29 905 bekannten Mangan-, Eisen-, Cobalt-, Ruthenium- oder Molydän-Salenkomplexe und deren
aus
DE-A 196 20 267 bekannte N-Analogverbindungen, die aus
DE-A 195 36 082 bekannten Mangan-, Eisen-, Cobalt-, Ruthenium- oder Molybdän-Carbonylkomplexe, die
in
DE-A 196 05 688 beschriebenen Mangan-, Eisen-, Cobalt, Ruthenium-, Molybdän-, Titan-, Vanadium- und
Kupfer-Komplexe mit stickstoffhaltigen Tripod-Liganden, die aus
DE-A 196 20 411 bekannten Cobalt-, Eisen-, Kupfer- und Ruthenium-Amminkomplexe, die in
DE-A 44 16 438 beschriebenen Mangan-, Kupfer- und Cobalt-Komplexe, die in
EP-A 272 030 beschriebenen Cobalt-Komplexe, die aus
EP-A 693 550 bekannten Mangan-Komplexe, die aus
EP-A 392 592 bekannten Mangan-, Eisen-, Cobalt- und Kupfer-Komplexe und/oder die in
EP-A 443 651,
EP-A 458 397,
EP-A 458 398,
EP-A 549 271,
EP-A 549 272,
EP-A 544 490 und
EP-A 544 519 beschriebenen Mangan-Komplexe. Kombinationen aus Bleichaktivatoren und Übergangsmetall-Bleichkatalysatoren
sind beispielsweise aus
DE-A 196 13 103 und
WO 95/27 775 bekannt.
[0060] Zweikernigen Mangan-Komplexe, die 1,4,7-Trimethyl-1,4,7-triazacyclononan (TMTACN)
enthalten, wie beispielsweise [(TMTACN)
2Mn
IVMn
IV(µ-O)
3]
2+(PF
6-)
2 eignen sich ebenfalls als wirkungsvolle Bleichkatalysatoren. Diese Mangan-Komplexe
sind in den zuvor genannten Schriften ebenfalls beschrieben.
[0061] Als Bleichkatalysatoren eignen sich bevorzugt bleichverstärkende Übergangsmetallkomplexe
oder -salze aus der Gruppe bestehend aus den Mangansalzen und -komplexen und den Cobaltsalzen
und -komplexen. Besonders bevorzugt eignen sich die Cobalt(amin)-Komplexe, die Cobalt(acetat)-Komplexe,
die Cobalt(carbonyl)-Komplexe, die Chloride des Cobalts oder Mangans, Mangansulfat
oder [(TMTACN)
2Mn
IVMn
IV(µ-O)
3]
2+(PF
6-)
2.
[0062] Bleichkatalysatoren werden in Mengen von 0,0001 bis 5 Gew.-%, bevorzugt von 0,0025
bis 1 Gew.-%, besonders bevorzugt von 0,01 bis 0,25 Gew.-%, bezogen auf die gesamte
Reinigerformulierung eingesetzt.
[0063] Erfindungsgemäß lassen sich die Reinigerformulierungen für jegliche Art von Kunststoffgegenständen
verwenden. Übliche, im Haushalt oder im gewerblichen Bereich vorkommende Kunststoffe
sind beispielsweise Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Polycarbonat, Styrol-Acrylnitril-Kunststoffe,
Styrol-Butadien-Kunststoffe, AcrylnitrilButadien-Styrol-Kunststoffe, Acrylnitril-Styrol-Acrylester-Kunststoffe,
Polyvinylchlorid, Polytetrafluorethylen, Polyoxymethylen, Polyphenylenoxid, Polymethylmethacrylat,
Polyethylenterephthalat, Polybutylenterephthalat, Polyamide, Phenol-Formaldehyd-Kunststoffe,
Harnstoff-Formaldehyd-Kunststoffe, Melamin-Formaldehyd-Kunststoffe. Eine bevorzugte
erfindungsgemäße Verwendung der Reinigerformulierungen ist für Kunststoffgegenstände
aus Polyethylen (LDPE, LLDPE) und Polypropylen gegeben.
[0064] Kritische Schmutzbeladungen im Sinne unerwünschter Kunststoffverfärbungen sind alle
Arten von farbigen Nahrungsmittelresten. Beispielsweise seien Speisereste von Tomaten,
Tomatenketchup, Tomatenmark, Hagebutten, Karotten, rotem Pfeffer, Safran, Paprika,
Paprikagewürz oder Spinat, Hagebuttentee sowie Frucht- und Gemüsesäften wie Orangensaft,
Tomatensaft, Karottensaft oder Kirschsaft erwähnt. Die in diesen Nahrungsmittel (teilweise)
enthaltenen carotinoiden Farbstoffe wie β-Carotin, Lycopin, Zeaxanthin, Canthaxanthin,
Cryptoxanthin, Rhodoxanthin, Crocetin, Capsorubin oder β-Citraurin sind dabei als
die Hauptverursacher der Kunststoffverfärbungen anzusehen.
[0065] Die erfindungsgemäße Verwendung der Reinigerformulierung ist insbesondere in der
Unterbindung der Verfärbung von Kunststoffgegenständen zu sehen, die von den zuvor
genannten Nahrungsmittelresten, insbesondere von den carotinoidhaltigen Nahrungsmittelresten,
verursacht werden kann.
[0066] Außer den zuvor beschriebenen Copolymeren bzw. gegebenenfalls dem Bleichsystem enthalten
die erfindungsgemäßen Reinigerformulierungen üblicherweise weitere dem Fachmann bekannte
Zusatzkomponenten. Beispiele hierfür sind nachstehend aufgeführt.
Builder
[0067] Es können wasserlösliche und wasserunlösliche Builder eingesetzt werden, deren Hauptaufgabe
im Binden von Calcium und Magnesium besteht. Übliche Builder, die mit 10 bis 90 Gew.-%
bezogen auf die gesamte Zubereitung in der Reinigerformulierung zugegen sein können,
sind beispielsweise Phosphate wie Alkaliphosphate und polymere Alkaliphosphate, die
in Form ihrer alkalischen, neutralen oder sauren Ammonium-, Natrium- oder Kaliumsalze
vorliegen können.
[0068] Beispiele hierfür sind Trinatriumphosphat, Tetranatriumdiphosphat, Dinatriumdihydrogenphosphat,
Pentanatriumtripolyphosphat, sogenanntes Natriumhexametaphosphat, oligomeres Trinatriumphosphat
mit Oligomerisierungsgraden von 5 bis 1000, insbesondere von 5 bis 50, sowie die entsprechenden
Kaliumsalze bzw. Gemische aus Natriumhexametaphosphat und den entsprechenden Kaliumsalzen
bzw. Gemische aus Natrium- und Kaliumsalzen. Diese Phosphate werden vorzugsweise im
Bereich von 5 Gew.-% bis 65 Gew.-% bezogen auf die gesamte Rezeptur und berechnet
als wasserfreie Aktivsubstanz eingesetzt.
[0069] Weiterhin können als Builder verwendet werden:
niedermolekulare Carbonsäuren sowie deren Salze wie Alkalicitrate, insbesondere wasserfreies
Trinatriumcitrat oder Trinatriumcitratdihydrat, Alkalisuccinate, Alkalimalonate, Fettsäuresulfonate,
Oxydisuccinat, Alkyl- oder Alkenyldisuccinate, Gluconsäuren, Oxadiacetate, Carboxymethyloxysuccinate,
Tartratmonosuccinat, Tartratdisuccinat, Tartratmonoacetat, Tartratdiacetat, α-Hydroxypropionsäure;
oxiderte Stärken, oxidierte Polysaccharide;
homo- und copolymere Polycarbonsäuren und deren Salze wie Polyacrylsäure, Polymethacrylsäure,
Copolymere aus Maleinsäure und Acrylsäure;
Pfropfpolymerisate von monoethylenisch ungesättigten Mono- und/oder Dicarbonsäuren
auf Monosaccharide, Oligosaccharide, Polysaccharide oder Polyasparaginsäure;
Aminopolycarboxylate und Polyasparaginsäure;
Komplexbildner und Phosphonate sowie deren Salze wie Nitrilotriessigsäure, Ethylendiamintetraessigsäure,
Diethylentriaminpentaessigsäure, Hydroxyethylethylendiamintriessigsäure, Methylglycindiessigsäure,
2-Phosphono-1,2,4-butantricarbonsäure, Aminotri-(methylenphosphonsäure), 1-Hydroxyethylen(1,1-diphosphonsäure),
Ethylendiamin-tetramethylen-phosphonsäure, Hexamethylendiamin-tetramethylen-phosphonsäure
oder Diethylentriamin-pentamethylen-phosphonsäure;
Silikate wie Natriumdisilikat und Natriummetasilikat;
wasserunlösliche Builder wie Zeolithe und kristallinen Schichtsilikate.
[0070] Die kristallinen Schichtsilikate entsprechen insbesondere der allgemeinen Formel
NaMSi
xO
2x+1 * y H
2O, wobei M Natrium oder Wasserstoff darstellt, x eine Zahl von 1,9 bis 22, vorzugweise
1,9 bis 4, ist und y für eine Zahl von 0 bis 33 steht. Bekannte Beispiele hierfür
sind insbesondere α-Na
2Si
2O
5, β-Na
2Si
2O
5, δ-Na
2Si
2O
5. Ebenso zählen hierzu Mischungen der vorgenannten Buildersubstanzen. Bevorzugt werden
Trinatriumcitrat und/oder Pentanatriumtripolyphosphat und/oder Natriumcarbonat und/oder
Natriumbicarbonat und/oder Gluconate und/oder silikatische Builder aus der Klasse
der Disilikate und/oder Metasilikate eingesetzt.
Alkaliträger
[0071] Als weitere Bestandteile der Reinigerformulierung können Alkaliträger zugegen sein.
Als Alkaliträger gelten Ammonium- und / oder Alkalimetallhydroxide, Ammonium- und
/ oder Alkalimetallcarbonate, Ammonium- und / oder Alkalimetallhydrogencarbonate,
Ammonium- und / oder Alkalimetallsesquicarbonate, Ammonium- und / oder Alkalisilikate,
Ammonium- und / oder Alkalimetasilikate und Mischungen der vorgenannten Stoffe, wobei
bevorzugt Ammonium- und / oder Alkalicarbonate, insbesondere Natriumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat
oder Natriumsesquicarbonat eingesetzt werden.
[0072] Bevorzugte Kombinationen aus Builder und Alkaliträger sind Mischungen aus Tripolyphosphat
und Natriumcarbonat bzw. Tripolyphosphat, Natriumcarbonat und Natriumdisilikat.
Tenside
[0073] Die Reinigerformulierung enthält bevorzugt als weitere Komponente schwach oder niedrigschäumende
nichtionische Tenside in Anteilen von 0,1 bis 20 Gew.-%, bevorzugt 0,1 bis 10 Gew.-%,
besonders bevorzugt 0,25 bis 4 Gew.-%.
[0074] Dies sind zum Beispiel Tenside aus der Gruppe der Fettalkoholalkoxylate der allgemeinen
Formel (II), die kommerziell beispielsweise unter den Produktbezeichnungen Plurafac
® (BASF Aktiengesellschaft), insbesondere Plurafac LF 500, oder Dehypon
® (Cognis) verfügbar sind.
R
2-O-(CH
2-CH
2-O)
p-(CHR
1-CH
2-O)
m-R
3 (II)
in der R1 und R3 unabhängig voneinander für CnH2n+1 stehen und n 1 bis 4 ist,
R2 für CnH2n+1 steht und n 3 bis 30 ist,
m und p unabhängig voneinander 0 bis 300 ist.
[0075] Weiterhin können Di- und Multiblockcopolymerisate aufgebaut aus Ethylenoxid und Propylenoxid
eingesetzt werden, die beispielsweise unter der Bezeichnung Pluronic
® (BASF Aktiengesellschaft) oder Tetronic
® (BASF Corporation) kommerziell erhältlich sind. Weiterhin können Umsetzungsprodukte
aus Sorbitanestern mit Ethylenoxid und/oder Propylenoxid verwendet werden. Ebenfalls
eignen sich Aminoxide oder Alkylglycoside. Eine Übersicht geeigneter nichtionischer
Tenside gibt die
EP-A 851 023 sowie die
DE-A 198 19 187.
[0076] Die Formulierung kann weiterhin anionische oder zwitterionische Tenside enthalten,
bevorzugt in Abmischung mit nichtionischen Tensiden. Geeignete anionische und zwitterionischer
Tenside sind ebenfalls in
EP-A 851 023 sowie
DE-A 198 19 187 genannt.
Korrosionsinhibitoren
[0077] Insbesondere können Silberschutzmittel aus der Gruppe der Triazole, der Benzotriazole,
der Bisbenzotriazole, der Aminotriazole, der Alkylaminotriazole und der Übergangsmetallsalze
oder- komplexe eingesetzt werden. Besonders bevorzugt zu verwenden sind Benzotriazol
und/oder Alkylaminotriazol. Darüber hinaus verwendet man in Reinigerformulierungen
häufig aktivchlorhaltige Mittel, die das Korrodieren der Silberoberfläche deutlich
vermindern können. In chlorfreien Reinigern werden bevorzugt sauerstoff- und stickstoffhaltige
organische redoxaktive Verbindungen wie zwei- und dreiwertige Phenole, z.B. Hydrochinon,
Brenzkatechin, Hydroxyhydrochinon, Gallussäure, Phloroglucin, Pyrogallol bzw. Derivate
dieser Verbindungsklassen, eingesetzt. Auch salz- und komplexartige anorganische Verbindungen
wie Salze der Metalle Mn, Ti, Zr Hf, V, Co und Ce finden häufig Verwendung. Bevorzugt
werden hierbei die Übergangsmetallsalze, die ausgewählt sind aus der Gruppe der Mangan
und/oder Cobaltsalze und/oder -komplexe, besonders bevorzugt aus der Gruppe der Cobalt(amin)-Komplexe,
der Cobalt(acetat)-Komplexe, der Cobalt-(Carbonyl)-Komplexe, der Chloride des Cobalts
oder Mangans sowie des Mangansulfats. Ebenfalls können Zinkverbindungen oder Wismutverbindungen
zur Verhinderung der Korrosion am Spülgut eingesetzt werden.
Enzyme
[0078] Dem Reinigungsmittel können zwischen 0 und 5 Gew.-% Enzyme bezogen auf die gesamte
Zubereitung zugesetzt werden, um die Leistung der Reingungsmittel zu steigern oder
unter milderen Bedingungen die Reinigungsleistung in gleicher Qualität zu gewährleisten.
Zu den am häufigsten verwendeten Enzymen gehören Lipasen, Amylasen, Cellulasen und
Proteasen. Weiterhin können beispielsweise auch Esterasen, Pectinasen, Lactasen und
Peroxidasen eingesetzt werden.
[0079] Bevorzugte Proteasen sind z. B. BLAP
®140 (Biozym), Optimase
® M-440 und Opticlean
® M-250 (Solvay Enzymes), Maxacal
® CX, Maxapem
®, Esperase
® (Gist Brocades), Savinase
® (Novo) oder Purafect OxP (Genencor). Besonders geeignete Cellulasen und Lipasen sind
Celluzym
® 0,7T und Lipolase
® 30T (Novo Nordisk). Besondere Verwendung als Amylasen finden Duramyl
®, Termamyl
® 60 T und Termamyl
® 90 T (Novo), Amylase-LT
® (Solvay Enzymes), Maxamyl
® P5000 (Gist Brocades) oder Purafect
® OxAm (Genencor).
Weitere Zusätze
[0080] Paraffinöle und Silikonöle können optional als Entschäumer und zum Schutz von Kunststoff-
und Metalloberflächen eingesetzt werden. Entschäumer werden generell in Anteilen von
0,001% bis 5% dosiert. Außerdem können Farbstoffe wie beispielsweise Patentblau, Konservierungsmittel
wie beispielsweise Kathon CG, Parfüme und sonstige Duftstoffe der Reinigerformulierung
zugesetzt werden.
[0081] Erfindungsgemäß können die Copolymere in Reinigerformulierungen sowohl für den Haushaltsbereich
als auch für den gewerblichen Bereich eingesetzt werden. Gewerbliche Reinigertypen
enthalten meist ein Buildersystem auf Basis von Pentanatriumtriphosphat, und/oder
Natriumcitrat und/oder Komplexbildnern wie z.B. Nitrilotriacetat. Häufig wird im Gegensatz
zu Haushaltsreinigem mit Natronlauge oder Kalilauge als Alkaliträger gearbeitet. Weiterhin
werden als Bleichmittel häufig Chlorverbindungen wie Natriumdichlorisocyanurat eingesetzt.
Beispiele 1-14
[0082] Methodenbeschreibung zur Überprüfung der Farbübertragungsinhibierung
• Pulverförmige Reinigungsmittelrezepturen
[0083] Die Überprüfung der Wirksamkeit der Verfärbungsinhibitoren in pulverförmigen Reinigerformulierungen
wurde in einer Geschirrspülmaschine Typ Bosch SMS 5062, Programm 65°C Stark bei einer
Wasserhärte von 9°dH durchgeführt. Dazu wurden Reinigerformulierungen gemäß Beispiel
1 bis 6 und 7 bis 12 miteinander verglichen. Die Dosierung der Reinigerformulierungen
erfolgte über die Dosierkammer der Spülmaschine mit jeweils 40g (Beispiele 1-6) bzw.
mit jeweils 20g (Beispiele 7-12). Zu Beginn des Hauptspülganges wurden 50g Tomatenketchup
in das Spülwasser der Geschirrspülmaschine gegeben.
[0084] Als Kunststoffprüfkörper dienten Polyethylen (handelsübliches Schneidbrett und Gefrierdosendeckel)
und Polypropylen (handelsübliches Gefrierdosenunterteil).
[0085] Alle Tabellenangaben für die Beispiele 1 bis 14 sind in Gewichtsprozent. Die Bezeichnung
Verfärbungsinhibitor (VI) steht für das Copolymer 1, das erfindungsgemäß zur Verhinderung
der Verfärbung der Kunststoffgegenstände verwendet wird. Das Copolymer 1 hat ein gewichtsmittleres
Molekulargewicht von 4500, es enthält zu 25,5 Gew.-% Maleinsäureanhydrid als Monomerenbaustein
(A) sowie zu 74,5 Gew.-% C
22-α-Olefin als Monomerenbaustein (B). Das Copolymer 1 liegt in Form des Natriumsalzes
vor. Als Enzyme werden Amylase und Protease im Verhältnis 1:1 1 verwendet.
Tabelle 1
| Reinigerkomponenten |
Beispiel 1 |
Beispiel 2 |
Beispiel 3 |
Beispiel 4 |
Beispiel 5 |
Beispiel 6 |
| Verfärbungsinhibitor |
0,000 |
0,500 |
1,000 |
1,250 |
2,500 |
5,000 |
| Trinatriumcitrat |
25,000 |
25,000 |
25,000 |
25,000 |
25,000 |
25,000 |
| Natriumcarbonat |
15,800 |
15,800 |
15,800 |
15,800 |
15,800 |
15,800 |
| Natriumbicarbonat |
52,200 |
51,700 |
51,200 |
50,950 |
49,700 |
47,200 |
| Phosphonat |
0,200 |
0,200 |
0,200 |
0,200 |
0,200 |
0,200 |
| Natriumpercarbonat |
4,000 |
4,000 |
4,000 |
4,000 |
4,000 |
4,000 |
| TAED |
1,400 |
1,400 |
1,400 |
1,400 |
1,400 |
1,400 |
| Enzyme |
0,400 |
0,400 |
0,400 |
0,400 |
0,400 |
0,400 |
| Plurafac LF 500 |
0,850 |
0,850 |
0,850 |
0,850 |
0,850 |
0,850 |
| Benzotriazol |
0,150 |
0,150 |
0,150 |
0,150 |
0,150 |
0,150 |
| Summe |
100,000 |
100,000 |
100,000 |
100,000 |
100,000 |
100,000 |
Tabelle 2
| Reinigerkomponenten |
Beispiel 7 |
Beispiel 8 |
Beispiel 9 |
Beispiel 10 |
Beispiel 11 |
Beispiel 12 |
| Verfärbungsinhibitor |
0,000 |
0,500 |
1,000 |
1,250 |
2,500 |
5,000 |
| Disilikat |
2,700 |
2,700 |
2,700 |
2,700 |
2,700 |
2,700 |
| Natriumtripolyphosphat |
55,000 |
55,000 |
55,000 |
55,000 |
55,000 |
55,000 |
| Natriumcarbonat |
25,800 |
25,300 |
24,800 |
24,550 |
23,300 |
20,800 |
| Natriumbicarbonat |
2,200 |
2,200 |
2,200 |
2,200 |
2,200 |
2,200 |
| Sokalan CP 5 |
3,500 |
3,500 |
3,500 |
3,500 |
3,500 |
3,500 |
| Natriumpercarbonat |
6,000 |
6,000 |
6,000 |
6,000 |
6,000 |
6,000 |
| TAED |
2,000 |
2,000 |
2,000 |
2,000 |
2,000 |
2,000 |
| Enzyme |
1,400 |
1,400 |
1,400 |
1,400 |
1,400 |
1,400 |
| Plurafac LF 500 |
1,000 |
1,000 |
1,000 |
1,000 |
1,000 |
1,000 |
| Benzotriazol |
0,250 |
0,250 |
0,250 |
0,250 |
0,250 |
0,250 |
| Parfüm |
0,150 |
0,150 |
0,150 |
0,150 |
0,150 |
0,150 |
| Summe |
100,000 |
100,000 |
100,000 |
100,000 |
100,000 |
100,000 |
• Gelförmige Reinigerrezepturen
[0086] Die Überprüfung der Wirksamkeit des Verfärbungsinhibitors in gelförmigen Reinigerformulierungen
erfolgte gemäß Beispiel 13 mit 14 und wurde in einer Geschirrspülmaschine Typ General
Electric Profile, Programm normal wash/heated dry, bei einer Wasserhärte von 10°dH
und Wassereinlasstemperatur von 60°C durchgeführt. Die Dosierung der Reinigerformulierungen
erfolgte jeweils mit 45g für den Vorspülgang und 60g für den Hauptspülgang über die
Dosierkammern der Spülmaschine. Vor dem Start des Geschirrspülprogramms wurden 50g
Tomatenketchup in die Geschirrspülmaschine gegeben. Als Kunststoffprüfkörper dienten
Polyethylen (handelsübliches Schneidbrett und Gefrierdosendeckel) und Polypropylen
(handelsübliches Gefrierdosenunterteil).
Tabelle 3
| Reinigerkomponenten |
Beispiel 13 |
Beispiel 14 |
| Verfärbungsinhibitor |
0,000 |
0,800 |
| enthärtetes Wasser |
81,650 |
80,850 |
| Kathon CG |
0,100 |
0,100 |
| Polyacrylat |
1,200 |
1,200 |
| Kaliumtripolyphosphat |
6,000 |
6,000 |
| Natriumtripolyphosphat |
10,000 |
10,000 |
| Plurafac LF 500 |
0,200 |
0,200 |
| Parfüm |
0,100 |
0,100 |
| Enzyme |
0,700 |
0,700 |
| Patentblau |
0,050 |
0,050 |
| Summe |
100,000 |
100,000 |
Prüfergebnisse
[0087] Sowohl vor wie auch nach dem Reinigungszyklus wurden mittels eines Farbortmessgerätes
der Firma Mahlo, Typ 4790-KI, die Farbortwerte a und b an 10 definierten Punkten der
jeweiligen Prüfkörperoberflächen bestimmt. Der Farbort der Prüfoberfläche wird durch
Mittelwertbildung aus den gemessenen Werten festgelegt. Eine Verfärbung des Kunststoffprüfkörpers
entspricht einer Verschiebung des Farbortes und lässt sich als Vektor darstellen.
Die Länge des Vektors ist ein Maß für die Verfärbung der Oberfläche. Die prozentuale
Längenverkürzung des Vektors aus den Versuchen unter Einsatz des Verfärbungsinhibitors
(VI) gegenüber dem Versuch ohne den Verfärbungsinhibitor ist ein Maß für die Inhibierung
der Verfärbung (100% = keine Verfärbung).
Tabelle 4
| Beispiel Nr. |
Gesamt menge an VI [g] |
Inhibierung PE-Schneidbrett [%] |
Inhibierung PE-Deckel [%] |
Inhibierung PP-Dosen unterteil [%] |
Inhibier ungsdurch schnitt [%] |
| 1 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
| 2 |
0,2 |
49 |
28 |
37 |
38 |
| 3 |
0,4 |
53 |
59 |
42 |
51 |
| 4 |
0,5 |
85 |
79 |
79 |
81 |
| 5 |
1,0 |
90 |
93 |
72 |
85 |
| 6 |
2,0 |
92 |
96 |
85 |
91 |
| 7 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
| 8 |
0,1 |
35 |
28 |
58 |
40 |
| 9 |
0,2 |
44 |
32 |
59 |
45 |
| 10 |
0,25 |
79 |
57 |
74 |
70 |
| 11 |
0,5 |
90 |
81 |
75 |
82 |
| 12 |
1,0 |
92 |
89 |
80 |
87 |
| 13 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
| 14 |
0,84 |
81 |
47 |
52 |
60 |
[0088] Aus Tabelle 4 ist ersichtlich, dass Reinigerformulierungen, die einen Verfärbungsinhibitor
enthalten, die Verfärbung von Kunststoffgegenständen wirksam unterbinden können im
Gegensatz zu Reinigerformulierungen, die keinen Verfärbungsinhibitor enthalten. Der
Vergleich des Beispieles 14 mit den Beispielen 4 und 5 bzw. 11 und 12 zeigt weiterhin
auf, dass Reinigerformulierungen, die zusätzlich zu dem Verfärbungsinhibitor ein Bleichsystem
enthalten, die Verfärbung von Kunststoffgegenständen noch besser unterbinden können.
In den Beispielen 4 bzw. 11 wird eine verbesserte Verfärbungsinhibierung an den untersuchten
Kunststoffgegenständen gefunden, obwohl eine geringere Menge des Verfärbungsinhibitor
verwendet wird als in Beispiel 14. Das alleinige Vorhandensein eines Bleichsystems
(ohne Verfärbungsinhibitor) führt zu keinen befriedigenden Ergebnissen bei der Unterbindung
der Verfärbung von Kunststoffgegenständen (Bsp. 1, 7).
Beispiele 15 - 25
Prüfmethode
[0089] Neue handelsübliche Kunststoffgegenstände aus dem Haushaltsbereich wurden in einer
handelsüblichen Geschirrspülmaschine zusammen mit einem definierten, farbstoffhaltigen
Testschmutz, der separat in einem 100 ml Becherglas in die Geschirrspülmaschine eingebracht
wurde, gewaschen. Als Reinigerformulierung wurde ein handelsüblicher Geschirrreiniger
verwendet, dem erfindungsgemäß Verfärbungsinhibitoren zugegeben wurden. Zur Versuchsauswertung
wurde eine Remissionsmessung an den Kunststoffgegenständen durchgeführt, jeweils an
4 Stellen vor und nach dem Spülgang (n. Sp. / v. Sp.). Als Versuchsergebnis wurde
die Remission (Rem.) nach dem Spülgang angegeben, ausgedrückt in % des Ausgangswertes
(100% = keine Verfärbung). Dabei wurden die Mittelwerte über die verschiedenen Messpunkte,
die verschiedenen Kunststoffgegenstände und die Reproduktionsversuche (insgesamt 3
Versuche je Beispiel) gebildet.
Tabelle 5: Prüfungsparameter
| Reinigerformulierung (RF) |
gemäß Tabelle 2, Bsp. 7 |
| Menge an RF |
20 g |
| Verfärbungsinhibitor (VI) |
gemäß Tabelle 6 |
| Menge an VI |
2 Gew.-% bezogen auf die Reinigerformulierung (Festsubstanz) |
| Geschirrspülmaschine |
Miele G 661 SC / G 686 SC |
| Testschmutz |
50 g Tomatenketchup |
| Wasserhärte |
17 ° dH |
| Temperatur |
65 °C |
| Kunststoffgegenstände |
Schneidbrett aus Polyethylen |
| |
Gefrierdosendeckel aus Polyethylen |
| |
Gefrierdosenunterteil aus Polypropylen |
| Remissionsmessgerät |
ELREPHO 2000 ; d / 8° ; 460 nm |
| Remissionsmessung vor bzw. nach dem Spülgang |
Messpunkte: Unterteil = 8; Deckel = 4; Brett = 3 |
| Berechnung der Rem. |
% Rem. = Rem. (n. Sp.) x 100 / Rem. (v. Sp.) |
| |
Mittelwertbildung über Messpunkte, Prüfkörper und Reproduktionen |
Tabelle 6: Ergebnisse
| Beispiel Nr. |
Verfärbungsinbibitor (VI) |
Remission [%] |
| 15 |
Cop. 1-Dodecen / MSA (63/37) |
90 |
| 16 |
Cop. 1-Dodecen / PIB / MSA (62/15/23), in Form des Na-Salzes |
90 |
| 17 |
Cop. 1-Dodecen / PIB / MSA (57/24/19) in Form des Na-Salzes |
91 |
| 18 |
Cop. 1-Dodecen / PIB / MSA (50/34/16) in Form des Na-Salzes |
88 |
| 19 |
Cop. 1-Dodecen / PIB / MSA (43/43/14) in Form des Na-Salzes |
94 |
| 20 |
Cop. 1-Dodecen / PIB / MSA (35/52/13) in Form des Na-Salzes |
92 |
| 21 |
Cop. 1-Dodecen / PIB / MSA (59/6/35) in Form des Na-Salzes |
91 |
| 22 |
Cop. C20-C24-α-Olefine / MSA (76/24), in Form des Na-Salzes |
95 |
| 23 |
Cop. C20-C24-α-Olefine / MSA (76/24), in Form des NH4-Salzes |
94 |
| 24 |
Cop. 1-Dodecen / C20-C24-α-Olefinen / MSA (42/28/30) |
92 |
| 25 |
kein VI |
56 |
| Angaben zum polymeren Verfärbungsinhibitor in Gew.-% |
[0090] Abkürzungen: MSA: Maleinsäureanhydrid, PIB: Polyisobuten (mittlere molare Masse =
1000), Cop.: Copolymer enthaltend nachfolgende Monomerenbausteine.
[0091] Im Unterschied zu den Vergleichsbeispielen (1, 7, 13, 25), bei denen kein Verfärbungsinhibitor
verwendet wird, beobachtet man in allen Beispielen (2-6, 8-12, 14-24) bei erfindungsgemäßer
Verwendung des Verfärbungsinhibitors eine signifikante Reduktion der Verfärbung aller
untersuchten Kunststoffoberflächen.
1. Verwendung von Reinigerformulierungen aufweisend die folgenden Komponenten:
a) Copolymere enthaltend
a1) 10 bis 60 Gew.-% mindestens eines Monomerenbausteines (A) aus der Gruppe der monoethylenisch
ungesättigten C3-C10-Mono- oder Dicarbonsäuren oder deren Anhydriden,
a2) 40 bis 90 Gew.-% mindestens eines Monomerenbausteines (B) der allgemeinen Formel
(I),

in der R1, R2 und R3 unabhängig voneinander für H, CH3, C2H5, C3H7, COOH oder OH stehen,
Y für -C(=O)-, -C(=O)-O-, -O-, -O-C(-O)-, -O-C(=O)-O- oder -C(=O)-NH- steht,
n gleich 0 oder 1 ist,
R4 ein linearer oder verzweigter, cyclischer oder acyclischer aliphatischer Rest mit
7 bis 100 Kohlenstoffatomen ist,
und
a3) 0 bis 30 Gew.-% mindestens eines weiteren mit den Monomerenbausteinen (A) und
(B) copolymerisierbaren Monomerenbausteines (C) aus der Gruppe bestehend aus C1-C6-(Meth)Acrylestern, C1-C6-Vinylestern, C2-C6-Oliefinen, Styrolen, Acrylnitrilen, Acrylamiden, Vinylformamiden, Allylalkoholen,
Vinylphosphonaten, vinylsubstituierten Heterozyklen und ungesättigten Organosulfonsäuren,
b) ein Bleichsystem enthaltend mindestens eine Komponente aus der Gruppe bestehend
aus Bleichmittel, Bleichaktivator und Bleichkatalysator,
zur Verhinderung der Verfärbung von Kunststoffgegenständen während des Reinigungsvorgangs
in Geschirrspülmaschinen.
2. Verwendung von Reinigerformulierungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Monomerenbaustein (A) Maleinsäure, Maleinsäureanhydrid und / oder Acrylsäure
ist.
3. Verwendung von Reinigerformulierungen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Monomerenbaustein (B) 1-Dodecen, 1-Oktadecen, Polyisobuten-1000, C22-α-Olefin und / oder eine Olefinmischung aus C20-C24-α-Olefinen ist.
4. Verwendung von Reinigerformulierungen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Monomerenbaustein (C) Cyclopenten, Hexen und / oder technisches Diisobuten ist.
5. Verwendung von Reinigerformulierungen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Copolymere in Form der freien Säure, eines Salzes davon oder des Anhydrids eingesetzt
werden, insbesondere in Form des Natrium- oder Ammoniumsalzes.
6. Verwendung von Reinigerformulierungen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Copolymere als Monomerenbaustein (A) Maleinsäureanhydrid und als Monomerenbaustein
(B) 1-Dodecen, C22-α-Olefin, C20-C24-α-Olefine, ein Gemisch aus 1-Dodecen mit Polyisobuten-1000 oder ein Gemisch aus 1-Dodecen
mit C20-C24-α-Olefinen enthalten und in Form des Natrium- oder Ammoniumsalzes vorliegen.
7. Verwendung von Reinigerformulierungen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das gewichtsmittlere Molekulargewicht der Copolymere 1 000 bis 200 000, bevorzugt
2 000 bis 50 000, besonders bevorzugt 2 000 bis 20 000, beträgt.
8. Verwendung von Reinigerformulierungen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Copolymere zusätzlich mit Alkoholen oder Aminen unter Ausbildung von Ester- bzw.
Amidbindungen umgesetzt werden.
9. Verwendung von Reinigerformulierungen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Copolymere zu 0,01 bis 10 Gew.-%, bevorzugt zu 0,05 bis 5 Gew.-%, besonders bevorzugt
zu 0,1 bis 5 Gew.-%, in der Reinigerformulierung enthalten sind.
10. Verwendung von Reinigerformulierungen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Copolymere in Form von wässrigen Lösungen oder wässriger Dispersionen, in fester
Form als Pulver oder Granulat oder in Form von Mikro- oder Gelkapseln in der Reinigerformulierung
eingesetzt werden.
11. Verwendung von Reinigerformulierungen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Granulat die Copolymere und zu 10 bis 50 Gew.-% Natriumsulfat, Natriumcarbonat,
Natrium-hydrogencarbonat und / oder Polyacrylate enthält.
12. Verwendung von Reinigerformulierungen nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Copolymere in bestimmte Kompartimente der Reinigerformulierung eingearbeitet
sind, wobei im Falle von tablettenförmigen Reinigerformulierung die Kompartimente
insbesondere Tablettenschichten und / oder in die Tabletten eingelassene, mit den
Tabletten verklebte oder die Tabletten umhüllende Formkörper sind.
13. Verwendung von Reinigerformulierungen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Bleichmittel Natriumperborat in Form des Mono- oder Tetrahydrats, Natriumpercarbonat,
die Hydrate von Natriumpercarbonat, Natriumhypochlorit, Calciumhypochlorit, Kaliumhypochlorit,
Magnesiumhypochlorit, Kaliumdichloroisocyanurat und / oder Natriumdichloroisocyanurat
ist.
14. Verwendung von Reinigerformulierungen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Bleichaktivator TAED, NOSI, n-NOBS, iso-NOBS, MMA und / oder TMAQ ist.
15. Verwendung von Reinigerformulierungen nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Bleichkatalysator ein Cobalt(amin)-Komplex, ein Cobalt(acetat)-Komplex, ein Cobalt(carbonyl)-Komplex,
ein Chlorid des Cobalts, ein Chlorid des Mangans, Mangansulfat und / oder [(TMTACN)2MnIVMnIV(µ-O)3]2+(PF6-)2 ist.
16. Verwendung von Reinigerformulierungen nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) mindestens ein Sauerstoffbleichmittel zu 0,5 bis 30 Gew.-%, bevorzugt zu 1 bis
20 Gew.-%, besonders bevorzugt zu 3 bis 15 Gew.-%, und / oder
b) mindestens ein chlorhaltiges Bleichmittel zu 0,1 bis 20 Gew.-%, bevorzugt zu 0,2
bis 10 Gew.-%, besonders bevorzugt zu 0,3 bis 8 Gew.-%, und / oder
c) mindestens ein Bleichaktivator zu 0,1 bis 10 Gew.-%, bevorzugt zu 1 bis 9 Gew.-%,
besonders bevorzugt zu 1,5 bis 8 Gew.-%, und / oder
d) mindestens ein Bleichkatalysator zu 0,0001 bis 5 Gew.-%, bevorzugt zu 0,0025 bis
1 Gew.-%, besonders bevorzugt zu 0,01 bis 0,25 Gew.-%,
in der Reinigerformulierung enthalten ist.
17. Verwendung von Copolymeren gemäß der in einem der Ansprüche 1 bis 8 definierten Zusammensetzung
zur Verhinderung der Verfärbung von Kunststoffgegenständen während des Reinigungsvorganges
in Geschirrspülmaschinen.
1. The use of cleaning formulations comprising the following components:
a) copolymers comprising
a1) from 10 to 60% by weight of at least one monomer unit (A) from the group of the
monoethylenically unsaturated C3-C10 monocarboxylic and dicarboxylic acids or their anhydrides,
a2) from 40 to 90% by weight of at least one monomer unit (B) of the formula (I)

where R1, R2 and R3 independently of one another are H, CH3, C2H5, C3H7, COOH or OH,
Y is -C(=O)-, -C(=O)-O-, -O-, -O-C(=O)-, -O-C(=O)-O- or -C(=O)-NH-,
n is 0 or 1, and
R4 is a linear or branched, cyclic or acyclic aliphatic radical having from 7 to 100
carbon atoms,
and
a3) from 0 to 30% by weight of at least one further monomer unit (C) copolymerizable
with the monomer units (A) and (B) and from the group consisting of C1-C6 (meth)acrylic esters, C1-C6 vinyl esters, C2-C8 olefins, styrenes, acrylonitriles, acrylamides, vinylformamides, allyl alcohols,
vinylphosphonates, vinyl-substituted heterocycles and unsaturated organosulfonic acids,
b) a bleaching system comprising at least one component from the group consisting
of bleach, bleach activator and bleaching catalyst,
to prevent the discoloration of plastic articles during washing in machine dishwashers.
2. The use of cleaning formulations according to claim 1, wherein the monomer unit (A)
is maleic acid, maleic anhydride and/or acrylic acid.
3. The use of cleaning formulations according to claim 1 or 2, wherein the monomer unit
(B) is 1-dodecene, 1-octadecene, polyisobutene 1000, C22 α-olefin and/or an olefin mixture of C20-C24 α-olefins.
4. The use of cleaning formulations according to any of claims 1 to 3, wherein the monomer
unit (C) is cyclopentene, hexene and/or technical-grade diisobutene.
5. The use of cleaning formulations according to any of claims 1 to 4, wherein the copolymers
are used in the form of the free acid, a salt thereof, or the anhydride, especially
in the form of the sodium salt or ammonium salt.
6. The use of cleaning formulations according to any of claims 1 to 5, wherein the copolymers
comprise as monomer unit (A) maleic anhydride and as monomer unit (B) 1-dodecene,
C22 α-olefin, C20-C24 α-olefins, a mixture of 1-dodecene with polyisobutene 1000 or a mixture of 1-dodecene
with C20-C24 α-olefins and are in the form of the sodium salt or ammonium salt.
7. The use of cleaning formulations according to any of claims 1 to 6, wherein the weight-average
molecular weight of the copolymers is from 1 000 to 200 000, preferably from 2 000
to 50 000, with particular preference from 2 000 to 20 000.
8. The use of cleaning formulations according to any of claims 1 to 7, wherein the copolymers
are additionally reacted with alcohols or amines to form ester or amide linkages,
respectively.
9. The use of cleaning formulations according to any of claims 1 to 8, wherein the copolymer
content in the cleaning formulation is from 0.01 to 10% by weight, preferably from
0.05 to 5% by weight, with particular preference from 0.1 to 5% by weight.
10. The use of cleaning formulations according to any of claims 1 to 9, wherein the copolymers
are used in the cleaning formulation in the form of aqueous solutions or aqueous dispersions,
in solid form as powders or granules, or in the form of microcapsules or gel capsules.
11. The use of cleaning formulations according to claim 10, wherein the granules comprise
the copolymers and from 10 to 50% by weight of sodium sulfate, sodium carbonate, sodium
hydrogen carbonate and/or polyacrylates.
12. The use of cleaning formulations according to claim 10 or 11, wherein the copolymers
are incorporated into certain compartments of said formulation and in the case of
formulations in tablet form the compartments are, in particular, tablet layers and/or
shapes let into the tablet, bonded to the tablet or enveloping the tablet.
13. The use of cleaning formulations according to any of claims 1 to 12, wherein the bleach
is sodium perborate in the form of the monohydrate or tetrahydrate, sodium percarbonate,
the hydrates of sodium percarbonate, sodium hypochlorite, calcium hypochlorite, potassium
hypochlorite, magnesium hypochlorite, potassium dichloroisocyanurate and/or sodium
dichloroisocyanurate.
14. The use of cleaning formulations according to any of claims 1 to 13, wherein the bleach
activator is TAED, NOSI, n-NOBS, iso-NOBS, MMA and/or TMAQ.
15. The use of cleaning formulations according to any of claims 1 to 14, wherein the bleaching
catalyst is a cobalt amine complex, a cobalt acetato complex, a cobalt carbonyl complex,
a chloride of cobalt, a chloride of manganese, manganese sulfate and/or [(TMTACN)2MnIVMnIV(µ-O)3]2+(PF6-)2.
16. The use of cleaning formulations according to any of claims 1 to 15, wherein
a) at least one oxygen bleach at from 0.5 to 30% by weight, preferably from 1 to 20%
by weight, with particular preference from 3 to 15% by weight, and/or
b) at least one chlorine bleach at from 0.1 to 20% by weight, preferably from 0.2
to 10% by weight, with particular preference from 0.3 to 8% by weight, and/or
c) at least one bleach activator at from 0.1 to 10% by weight, preferably from 1 to
9% by weight, with particular preference from 1.5 to 8% by weight, and/or
d) at least one bleaching catalyst at from 0.0001 to 5% by weight, preferably from
0.0025 to 1% by weight, with particular preference from 0.01 to 0.25% by weight
is present in the cleaning formulation.
17. The use of copolymers of the composition as defined in any of claims 1 to 8 to prevent
the discoloration of plastic articles during washing in machine dishwashers.
1. Utilisation de formulations de nettoyage comprenant les composants suivants :
a) des copolymères qui contiennent
a1) 10 à 60 % en poids d'au moins un constituant monomère (A) du groupe des acides
mono- ou dicarboxyliques en C3 à C10 monoéthyléniquement insaturés ou leurs anhydrides,
a2) 40 à 90 % en poids d'au moins un constituant monomère (B) de formule générale
(I),

dans laquelle R1, R2 et R3 représentent indépendamment les uns des autres H, CH3, C2H5, C3H7, COOH ou OH,
Y représente -C(=O)-, -C(=O)-O-, -O-, -O-C(=O)-, -O-C-(=O)-O- ou -C(=O)-NH-,
n représente 0 ou 1,
R4 représente un radical aliphatique linéaire ou ramifié, cyclique ou acyclique, qui
comporte 7 à 100 atomes de carbone,
et
a3) 0 à 30 % en poids d'au moins un constituant monomère (C) supplémentaire, copolymérisable
avec les constituants monomères (A) et (B), du groupe constitué des esters (méth)acryliques
en C1-C6, des esters vinyliques en C1-C6, des oléfines en C2-C8, des styrènes, des acrylonitriles, des acrylamides, des vinylformamides, des alcools
allyliques, des phosphonates de vinyle, des hétérocycles substitués par des groupes
vinyles et des acides organosulfoniques insaturés,
b) un système blanchissant, contenant au moins un composant du groupe constitué d'un
agent de blanchiment, d'un activateur de blanchiment et d'un catalyseur de blanchiment,
pour empêcher la coloration d'articles en plastique pendant le processus de nettoyage
dans des machines à laver la vaisselle.
2. Utilisation de formulations de nettoyage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le constituant monomère (A) est l'acide maléique, l'anhydride de l'acide maléique
et/ou l'acide acrylique.
3. Utilisation de formulations de nettoyage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le constituant monomère (B) est le 1-dodécène, le 1-octadécène, le polyisobutène-1000,
une α-oléfine en C22 et/ou un mélange oléfinique d'α-oléfines en C20-C24.
4. Utilisation de formulations de nettoyage selon l'une quelconque des revendications
1 à 3, caractérisée en ce que le constituant monomère (C) est le cyclopentène, l'hexène et/ou le diisobutène technique.
5. Utilisation de formulations de nettoyage selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisée en ce que les copolymères sont utilisés sous la forme des acides libres, d'un de leurs sels
ou des anhydrides, notamment sous la forme du sel de sodium ou d'ammonium
6. Utilisation de formulations de nettoyage selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisée en ce que les copolymères contiennent en tant que constituant monomère (A) l'anhydride de l'acide
maléique et en tant que constituant monomère (B) le 1-dodécène, une α-oléfine en C22, des α-oléfines en C20-C24, un mélange de 1-dodécène avec du polyisobutène-1000 ou un mélange de 1-dodécène
avec des α-oléfines en C20-C24 et se présentent sous la forme du sel de sodium ou d'ammonium.
7. Utilisation de formulations de nettoyage selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisée en ce que le poids moléculaire moyen en poids des copolymères est de 1 000 à 200 000, de préférence
de 2 000 à 50 000, de manière particulièrement préférée de 2 000 à 20 000.
8. Utilisation de formulations de nettoyage selon l'une quelconque des revendications
1 à 7, caractérisée en ce que les copolymères sont également mis en réaction avec des alcools ou des amines, avec
formation de liaisons esters ou amides.
9. Utilisation de formulations de nettoyage selon l'une quelconque des revendications
1 à 8, caractérisée en ce que les copolymères sont présents dans la formulation de nettoyage à hauteur de 0,01
à 10 % en poids, de préférence à hauteur de 0,05 à 5 % en poids, de manière particulièrement
préférée à hauteur de 0,1 à 5 % en poids.
10. Utilisation de formulations de nettoyage selon l'une quelconque des revendications
1 à 9, caractérisée en ce que les copolymères sont utilisés dans la formulation de nettoyage sous la forme de solutions
aqueuses ou de dispersions aqueuses, sous forme solide en tant que poudre ou granulat,
ou sous la forme de microgélules ou de gélules.
11. Utilisation de formulations de nettoyage selon la revendication 10, caractérisée en ce que le granulat contient les copolymères et 10 à 50 % en poids de sulfate de sodium,
carbonate de sodium, hydrogénocarbonate de sodium et/ou polyacrylates.
12. Utilisation de formulations de nettoyage selon la revendication 10 ou 11, caractérisée en ce que les copolymères sont incorporés dans des compartiments déterminés de la formulation
de nettoyage, dans le cas d'une formulation de nettoyage sous la forme de tablettes,
les compartiments étant notamment des couches de tablettes et/ou des corps moulés
encastrés dans les tablettes, collés aux tablettes ou enrobant les tablettes.
13. Utilisation de formulations de nettoyage selon l'une quelconque des revendications
1 à 12, caractérisée en ce que l'agent de blanchiment est le perborate de sodium sous la forme mono- ou tétrahydrate,
le percarbonate de sodium, les hydrates du percarbonate de sodium, l'hypochlorite
de sodium, l'hypochlorite de calcium, l'hypochlorite de potassium, l'hypochlorite
de magnésium, le dichloroisocyanurate de potassium et/ou le dichloroisocyanurate de
sodium.
14. Utilisation de formulations de nettoyage selon l'une quelconque des revendications
1 à 13, caractérisée en ce que l'activateur de blanchiment est TAED, NOSI, n-NOBS, iso-NOBS, MMA et/ou TMAQ.
15. Utilisation de formulations de nettoyage selon l'une quelconque des revendications
1 à 14, caractérisée en ce que le catalyseur de blanchiment est un complexe cobalt(amine), un complexe cobalt(acétate),
un complexe cobalt(carbonyle), un chlorure de cobalt, un chlorure de manganèse, un
sulfate de manganèse et/ou [(TMTACN)2MnIVMnIV(µ-O)3]2+(PF6-)2.
16. Utilisation de formulations de nettoyage selon l'une quelconque des revendications
1 à 15,
caractérisée en ce que la formulation de nettoyage contient
a) au moins un agent de blanchiment contenant de l'oxygène à hauteur de 0,5 à 30 %
en poids, de préférence à hauteur de 1 à 20 % en poids, de manière particulièrement
préférée à hauteur de 3 à 15 % en poids, et/ou
b) au moins un agent de blanchiment contenant du chlore à hauteur de 0,1 à 20 % en
poids, de préférence à hauteur de 0,2 à 10 % en poids, de manière particulièrement
préférée à hauteur de 0,3 à 8 % en poids, et/ou
c) au moins un activateur de blanchiment à hauteur de 0,1 à 10 % en poids, de préférence
à hauteur de 1 à 9 % en poids, de manière particulièrement préférée à hauteur de 1,5
à 8 % en poids, et/ou
d) au moins un catalyseur de blanchiment à hauteur de 0,0001 à 5 % en poids, de préférence
à hauteur de 0,0025 à 1 % en poids, de manière particulièrement préférée à hauteur
de 0,01 à 0,25 % en poids.
17. Utilisation de copolymères selon la composition définie dans l'une quelconque des
revendications 1 à 8 pour empêcher la coloration d'articles en plastique pendant le
processus de nettoyage dans des machines à laver la vaisselle.