| (19) |
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(11) |
EP 1 373 984 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.08.2007 Patentblatt 2007/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.03.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/003115 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/077720 (03.10.2002 Gazette 2002/40) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUM ERWÄRMEN UND FIXIEREN EINES FARBAUFTRAGES AUF EINEM PLATTENFÖRMIGEN
TRANSPARENTEN TRÄGER
METHOD FOR HEATING AND FIXING A COLOUR INKING ON A TRANSPARENT PLATE-SHAPED SUPPORT
PROCEDE POUR CHAUFFER ET FIXER UNE COUCHE DE COULEUR SUR UN SUPPORT TRANSPARENT SOUS
FORME DE PLAQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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LT LV SI |
| (30) |
Priorität: |
22.03.2001 DE 10114526
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.2004 Patentblatt 2004/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Schott AG |
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55122 Mainz (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHULTHEIS, Bernd
55270 Schwabenheim (DE)
- SOLBACH, Rainer
57520 Langenbach (DE)
- LATTERMANN, Birgit
64560 Ried-Stadt (DE)
- HOMMES, Hans-Jürgen
57548 Herkersdorf (DE)
- JUNG, Dieter
57567 Daaden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fleck, Hermann-Joseph |
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Klingengasse 2 71665 Vaihingen/Enz 71665 Vaihingen/Enz (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 261 116 DE-A- 19 857 044
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DE-A- 4 034 499
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- DUNN S ET AL: "ROTATING FUSER BASE, PASSIVE RADIANT BASE" XEROX DISCLOSURE JOURNAL,
XEROX CORPORATION. STAMFORD, CONN, US, Bd. 5, Nr. 2, März 1980 (1980-03), Seiten 167-168,
XP002169752
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erwärmen und Fixieren eines Farbauftrages,
insbesondere eines Tonerpulvers auf einem plattenförmigen Träger, bei dem der auf
der beschichteten Oberseite des Trägers aufgebrachte Farbauftrag durch Wärmeeinwirkung
auf dem Träger fixiert wird, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Die Verwendung einer Infrarot-Strahlung zum Erwärmen und Fixieren eines auf einem
Papier oder blattförmigen Träger aufgebrachten Farbauftrages ist aus der
DE 198 57 044 A1 bekannt. Die kurzwellige Infrarot-Strahlung hat dabei eine typische Emissionstemperatur
von 2000 bis 2500 K. Papier hat ein niedriges Flächengewicht, das in der Regel kleiner
als 100 g/m
2 ist.
[0003] Ein weiteres Verfahren zur Tonerfixierung ist aus der
EP 0 989 473 A2 bekannt. Dabei wird mit einer induktiv beheizten Walze das Tonerpulver auf dem Papier
fixiert.
[0004] Bei diesem bekannten Verfahren wird dünnes Kopierpapier relativ schnell aufgeheizt,
da es in der Regel auch ein Flächengewicht von < 100 g/m
2 aufweist. Dickwandige plattenförmige Materialien, wie Glas- oder Keramikplatten,
Kunststoffplatten usw. können auf diese Art nicht so ohne Weiteres aufgeheizt werden,
da sie ein deutlich höheres Flächengewicht und daher eine deutlich höhere Wärmekapazität
aufweisen.
[0005] Eine Wärmeschmelzvorrichtung ist auch aus der
DE-A-22 61 116 bekannt, wobei je eine elektrisch geheizte Platte in Behältern über und unter einer
Papierbahn zum Fixieren eines Tonerbildes mit thermisch gleichmässiger Strahlung führt.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, mit dem bzw. der schnell
und effizient auf plattenförmigen Materialien mit hohem Flächengewicht Tonerpulver,
insbesondere keramisches und duroplastisches Tonerpulver mit guter Haftung fixiert
werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung mit einem Verfahren nach Anspruch 1 gelöst.
Verschiedene vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0008] Der Energieeintrag erfolgt dabei sowohl über die beschichtete Oberseite des Trägers
als auch über die nicht beschichtete Unterseite des Trägers mit unterschiedlich wählbarer
Beaufschlagung aus Infrarotstrahlung, Heissluftstrom und Mikrowellenstrahlung. Der
Träger lässt einen Teil der Beaufschlagung durch und absorbiert einen Teil derselben.
Die Beaufschlagung der Rückseite des Trägers bewirkt zum einen, dass durch teilweise
Absorption sich das Material des Trägers gleichmäßig aufheizt, und zum anderen, dass
an der Grenzfläche zwischen dem Farbauftrag und dem Träger eine erhöhte Absorption
im Tonerpulver stattfindet, was zu einem besseren Aufschmelzen des Tonerpul-vers und
damit auch zu einer besseren Haftung auf dem Träger führt. Der Energieeintrag ist
auch weitgehend unabhängig vom Tonerbelegungsgrad und von der Art des Tonerpulvers,
was bei Direktbedruckung unterschiedlicher Trägermaterialien mit unterschiedlichem
Tonerpulver, wie thermoplastischen, duro-plastischen oder keramischen Tonerpulvern
besonders vorteilhaft ist.
[0009] Insbesondere die Infrarot-Strahler erstrecken sich über den gesamten Farbauftrag
des stillstehenden Trägers oder sie bilden eine Durchlaufstrecke, die mit der Geschwindigkeit
des Trägers und ihrer Länge eine ausreichende Aufheiz- und Fixierzeit gewährleisten.
Teilreflektoren bündeln die Strahlung auf den Farbauftrag und richten auch vom Träger
reflektierte Strahlung wieder auf den Träger. Dabei können die der beschichteten Oberseite
des Trägers zugeordneten Teilreflektoren zu einer Reflektoreinheit vereinigt sein.
[0010] In der Zeichnung dargestellt sind Ausführungsbeispiele. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Durchlaufvorrichtung im Schnitt mit einer Durchlaufkammer und beidseitig angeordneten
Infrarot-Strahlern,
- Fig. 2
- die Durchlaufvorrichtung nach Fig. 1 mit einer zusätzlichen oberseitigen Beaufschlagung
des Trägers mit einem Heißluftstrom,
- Fig. 3
- eine Vorrichtung mit einer Heißluft-Beaufschlagung der beschichteten Oberseite und
- Fig. 4
- eine Vorrichtung mit einer Mikrowellen-Kammer.
[0011] Bei der Durchlaufvorrichtung nach Fig. 1 wird das erfindungsgemäße Verfahren angewendet,
denn der durchgeführte Träger 1 wird auf der beschichteten Oberseite 1.1 und der nicht
beschichteten Rückseite der Unterseite 1.2 mit einer Infrarot-Strahlung beaufschlagt,
die von Infrarot-Strahlern 3 ausgeht, die auf beiden Seiten des Trägers 1 angeordnet
sind. Mehrere Infrarot-Strahler 3 sind in gleicher Teilung jedoch um eine halbe Teilung
gegeneinander versetzt der Ober- und Unterseite 1.1 und 1.2 des Trägers 1 zugeordnet.
Dabei wird der Träger 1 von Transportwalzen 2 bewegt. Die Geschwindigkeit dieser Bewegung
und die Länge dieser "Durchlaufkammer" sind so abgestimmt, dass eine ausreichende
Bestrahlungszeit und Fixierzeit gewährleistet wird. Die Infrarot-Strahler 3 sind jeweils
in halbkreisförmigen Teilreflektoren 4.1 bzw. 4.2 angeordnet, so dass eine Bündelung
der Strahlung in Richtung Träger 1 erfolgt und dass vom Träger 1 reflektierte Strahlung
wieder zurück reflektiert wird. Die Teilreflektoren 4.1 auf der beschichteten Oberseite
1.1 des Trägers 1 sind zu einer Reflektoreinheit 4 vereinigt, während auf der nicht
beschichteten Unterseite 1.2 des Trägers 1 die Teilreflektoren 4.2 stets zwischen
zwei Transportwalzen 2 angeordnet sind.
[0012] Die Infrarot-Strahler 3 sind z.B. als Dunkelstrahler, Halogenstrahler, Quarz-strahler
oder Carbonstrahler ausgebildet, deren Strahlungsmaximum zwischen 0,8
µm und 5
µm und jeweils deren Emissionstemperaturen zwischen 1000 K und 750 K liegen. Die Dicke
des Trägers liegt im Bereich zwischen 3 mm und 8 mm gewählt werden. Glas oder Glaskeramik
mit einer Transmission > 20 %, vorzugsweise > 50 %, für die kurzwellige Infrarot-Strahlung
eignet sich besonders gut als Trägermaterial. Auch andere Materialien mit ausreichend
großer Transmission für Infrarot-Strahlung sind mit gleich guter Wirkung verwendbar.
[0013] In einem weiter bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Strahler als Keramikstrahler
ausgebildet. Diese besitzen ein Strahlungsmaximum zwischen 3,5 und 4 µm und eine Strahlungstemperatur
im Bereich zwischen 500 und 600°C.
[0014] Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der konstruktive Aufbau mit den Transportwalzen
2, den Infrarot-Strahlern 3 und den Teilreflektoren 4.1 und 4.2 praktisch gleich.
Zur Erwärmung und Fixierung des Tonerpulvers auf der beschichteten Oberseite 1.1 des
Trägers 1 wird zusätzlich jedoch noch ein Heißluftstrom 10 über den Farbauftrag dse
Trägers 1 geleitet, der von einem Heißluftgebläse 6 in einem Leitungssystem 5 in Zirkulation
gehalten wird. Die Teilreflektoren 4.1 der Reflektoreinheit 4 schließen Einströmkammern
11 ab, denen über Zuführleitungen 5.1 die Heißluft zugeführt wird. Die Heißluft tritt
über Luftdurchtrittsöffnungen 7 der Teilreflektoren 4.1 aus den Einström-kammern 11
aus und heizt den Farbauftrag zusätzlich auf. Zwischen den Teilreflektoren 4.1 weist
die Reflektoreinheit 4 Absaugöffnungen 8 auf, über die die Heißluft in Absaugkammern
12 eingesaugt wird. In den Absaugkammern 12 werden die eingesaugte Luft über Filter
9 geleitet und die enthaltenen Ver-unreinigungen zurückgehalten. Die von Verunreinigungen
befreite und abgekühlte Luft gelangt über Absaugleitungen 5.2 wieder zum Heißluftgebläse
6 zurück, wo sie nach Erwärmung und Druckanhebung wieder dem Zirkulations-Kreislauf
5 zugeführt wird. Die Beaufschlagung des Farbauftrages mit zusätzlicher Heißluft bringt
eine Verbesserung in der Aufheizzeit und damit auch der Tonerfixierung. Das Heißluftgebläse
6 kann als Radialgebläse ausgebildet sein, das axial die Luft aus den Absaugleitungen
5.2 ansaugt und aufgeheizt radial den Zuführleitungen 5.1 zuführt.
[0015] Wie erwähnt, kann das Verfahren auch in einer als Aufnahmekammer ausgebildeten Vorrichtung
ohne Transportwalzen vorgenommen werden. Die Teilreflektoren 4.2 sind dann auch zu
einer Reflektoreinheit vereinigt und der Träger 1 wird in die Aufnahmekammer gebracht
und für eine vorgegebene Zeit der Infrarot-Strahlung zusammen mit Heißluftstrom und/oder
einer Mikrowellenstrahlung ausgesetzt. Die Kombination mit Heißluft und/oder Mikrowellenstrahlung
kann nach Bedarf gewählt werden, wobei Material, Dicke und Transmissionsgrad des Trägers
1 zu berücksichtigen sind.
[0016] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 wird die beschichtete Oberseite 1.1 des Trägers
1 zusätzlich mit einem gerichteten und gebündelten Heißluftstrom 10 beaufschlagt.
Dabei wird der Träger 1 auf Transportrollen 2 an dem feststehenden Heißluftgebläse
6 vorbei bewegt, das in einem Gehäuse 15 untergebracht ist. Der vom Heißluftgebläse
6 erzeugte Luftstrom wird dabei noch über eine Heizung 13 erwärmt und über ein Leitelement
14 gezielt einer Ausströmöffnung 16 zugeführt. Das Leitelement 14 bildet mit dem Gehäuse
15 einen Ausströmkanal 17 und einen Einsaugkanal 18 für den Luftstrom 10.
[0017] In Fig. 4 ist zusätzlich eine Mikrowellenkammer 24 gezeigt, bei der über Verschlussorgane
25 der Träger 1 eingebracht und herausgenommen werden kann. Während der Beaufschlagung
der nicht beschichteten Unterseite 1.2 des Trägers bleiben die Verschlussorgane 25
geschlossen. Die Mikrowellenkammer 24 ist nach außen abgeschirmt, so dass die Mikrowellenstrahlung
nur im Innenraum auftritt. Der Transport des Trägers 1 in die und aus der Mikrowellenkammer
24 übernehmen Transportrollen 2. Zwischen den Transportrollen 2 sind Mikrowellenklystrons
23 angeordnet, die mittels eines Pyrometers 26 geregelt werden. Pyrometer, insbesondere
solche, die im Spektralbereich mit Wellenlängen um die 5,5
µm bzw. im Bereich 7,5 bis 8,2
µm empfindlich sind, eignen sich besonders gut zur Überwachung der Oberflächentemperatur
von Gläsern oder Glaskeramiken. Aufgrund der relativ guten Ankopplung von Trägermaterialien
aus einer Alumosilikat-Glaskeramik in Hochquarzmischkristall-Modifikation (HQMK) ist
eine Temperaturüberwachung besonders wichtig, um Überhitzungen des Tonermaterials
und des Trägermaterials zu verhindern.
[0018] Pyrometer bieten weiterhin den Vorteil, dass sie relativ unempfindlich bezüglich
Mikrowellenstrahlung sind.
1. Verfahren zum Erwärmen und Fixieren eines als Tonerpulver ausgebildeten Farbauftrages
auf einem Träger (1), bei dem der auf der beschichteten Oberseite des Trägers (1)
aufgebrachte Farbauftrag durch auf die Oberseite und die Unterseite des Trägers (1)
einwirkenden Wärme auf dem Träger (1) fixiert wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beschichtete Oberseite (11) und die nicht beschichtete Unterseite (1.2) des plattenförmigen
Trägers mit Infrarotstrahlung beaufschlagt werden,
dass ein Träger (1) mit einem Flächengewicht von > 1000g/qm verwendet wird, der einen
Teil der auf die nicht beschichtete Unterseite (1.2) des Trägers (1) gerichtete Beaufschlagung
durchlässt und einen anderen Teil derselben absorbiert, und wobei ein keramischer
oder duroplastischer Toner für den Farbauftrag verwendet wird,
dass als Träger (1) ein transparentes Material, nämlich Glas, Glaskeramik oder Kunststoff,
verwendet wird, das im Spektralbereich mit einer Wellenlänge von 0,8 µm bis 5 µm eine
Transmission > 20 % aufweist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Träger (1) ein Material verwendet wird, das im Spektralbereich mit einer Wellenlänge
von 0,8 µm bis 5 µm eine Transmission > 50 % aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Träger (1) ein Absorptionsspektrum im Bereich mit einer Wellenlänge von etwa
3,2 bis 3,8 µm aufweist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beschichtete Oberseite (1.1) und die nicht beschichtete Unterseite (1.2) des
Trägers (1) einem Heißluftstrom (10) ausgesetzt wird, der vorzugsweise gebündelt auf
den Farbauftrag gerichtet wird, wenn der Träger (1) für Wärme einen geringen Transmissionsgrad
aufweist.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Träger (1) mit einem Transmissionsgrad für Wärme > 20 %, vorzugsweise > 50 %
verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Träger (1) auf der beschichteten Oberseite (1.1) und/oder der nicht beschichteten
Unterseite (1.2) einer Mikrowellenstrahlung ausgesetzt wird,
deren Frequenz im Wesentlichen der Resonanzfrequenz, also der Mikrowellen-Ankoppelfrequenz,
der Molekularstruktur des Trägers (1) entspricht.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Träger (1) aus Alumosilikat in Hochquarzmischkristall-Modifikation HQMK verwendet
wird, der mit einer Mikrowellenfrequenz von 2,54 GHz beaufschlagt wird.
1. Method for heating and fixing an application of colour, formed as toner powder, on
a substrate (1), in which the application of colour applied to the coated upper side
of the substrate (1) is fixed on the substrate (1) by heat acting on the upper side
and the underside of the substrate (1),
characterized
in that the coated upper side (1.1) and the uncoated underside (1.2) of the plate-like substrate
have infrared radiation applied to them,
in that a substrate (1) having a weight per unit area of > 1000 g/m2 is used, which lets through part of the application aimed at the uncoated underside
(1.2) of the substrate (1) and absorbs another part of the same, and a ceramic or
thermosetting plastic toner being used for the application of colour,
in that the substrate (1) used is a transparent material, namely glass, glass ceramic or
plastic, which has a transmission > 20% in the spectral range having a wavelength
from 0.8 µm to 5 µm.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the substrate (1) used is a material which has a transmission > 50% in the spectral
range having a wavelength from 0.8 µm to 5 µm.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the substrate (1) has an absorption spectrum in the range having a wavelength from
about 3.2 to 3.8 µm.
4. Method according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the coated upper side (1.1) and the uncoated underside (1.2) of the substrate (1)
are subjected to a hot air stream (10), which is preferably aimed at the application
of colour in a focused manner, if the substrate (1) has a low level of transmission
for heat.
5. Method according to Claim 4, characterized in that a substrate (1) having a level of transmission for heat > 20%, preferably > 50%,
is used.
6. Method according to one of Claims 1 to 5, characterized in that, on the coated upper side (1.1) and/or the uncoated underside (1.2), the substrate
(1) is subjected to microwave radiation the frequency of which corresponds substantially
to the resonant frequency, that is to say the microwave injection frequency, of the
molecular structure of the substrate (1).
7. Method according to Claim 6, characterized in that a substrate (1) of aluminosilicate in the high quartz mixed crystal modification,
i.e. HQMC, is used, to which a microwave frequency of 2.54 GHz is applied.
1. Procédé pour chauffer et fixer une couche de couleur déposée sous la forme de poudre
toner sur un support (1), dans lequel la couche de couleur déposée sur la face supérieure
revêtue du support (1) est fixée sur le support (1) au moyen de chaleur agissant sur
la face supérieure et sur la face inférieure du support (1),
caractérisé
en ce que la face supérieure (1.1) revêtue et la face inférieure (1.2) non revêtue du support
sous forme de plaque sont soumises à un rayonnement infrarouge,
en ce qu'un support (1) d'un poids surfacique > 1000 g/m2, qui laisse passer une partie du rayonnement dirigé sur la face inférieure (1.2)
non revêtue du support (1) et qui absorbe une autre partie de celle-ci, est utilisé,
un toner céramique ou thermodurcissable étant utilisé en tant que couche de couleur,
en ce qu'un matériau transparent, c'est-à-dire du verre, une vitrocéramique ou une matière
synthétique, présentant une transmission > 20 % dans la plage spectrale des longueurs
d'onde de 0,8 µm à 5 µm est utilisé en tant que support (1).
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé
en ce qu'un matériau présentant une transmission > 50 % dans la plage spectrale des longueurs
d'onde de 0,8 µm à 5 µm est utilisé en tant que support (1).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé
en ce que le support (1) présente un spectre d'absorption dans la plage des longueurs d'onde
d'environ 3,2 à 3,8 µm.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé
en ce que la face supérieure (1.1) revêtue et la face inférieure (1.2) non revêtue du support
(1) sont exposées à un flux d'air chaud (10) qui est dirigé de préférence en faisceau
sur la couche de couleur dans le cas où le support (1) présente un taux de transmission
de la chaleur réduit.
5. Procédé selon la revendication 4,
caractérisé
en ce qu'un support (1) présentant un taux de transmission de la chaleur > 20 %, de préférence
> 50 %, est utilisé.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé
en ce que le support (1) est exposé, sur la face supérieure (1.1) revêtue et/ou sur la face
inférieure (1.2) non revêtue, à un rayonnement par micro-ondes dont la fréquence correspond
sensiblement à la fréquence de résonance, donc à la fréquence de couplage des micro-ondes,
de la structure moléculaire du support (1).
7. Procédé selon la revendication 6,
caractérisé
en ce qu'il est fait appel à un support (1) en silicate d'aluminium dans la modification de
cristal en solution solide à haute teneur en quartz, qui est soumis à une fréquence
micro-ondes de 2,54 GHz.
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