| (19) |
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(11) |
EP 1 374 653 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.04.2005 Patentblatt 2005/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.03.2002 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/001059 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/078416 (03.10.2002 Gazette 2002/40) |
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| (54) |
ANSTEUEREINRICHTUNG FÜR EINEN ELEKTROMOTOR
CONTROL DEVICE FOR AN ELECTRIC MOTOR
DISPOSITIF DE COMMANDE POUR UN MOTEUR ELECTRIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
24.03.2001 DE 10114574
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.2004 Patentblatt 2004/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Marquardt GmbH |
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78604 Rietheim-Weilheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BROGHAMMER, Peter
78573 Wurmlingen (DE)
- HAFEN, Daniel
78595 Hausen o.V. (DE)
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| (74) |
Vertreter: Otten, Herbert |
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Patentanwälte
Eisele, Otten, Roth & Dobler
Karlstrasse 8 88212 Ravensburg 88212 Ravensburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 338 267 US-A- 5 619 085
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US-A- 5 038 194
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Eine derartige Einrichtung wird vor allem in einem Elektrowerkzeug eingesetzt. Insbesondere
kann es sich dabei um ein Akku-Elektrowerkzeug mit einem bürstenlosen Gleichstrom-Motor
handeln.
[0003] Bei Elektrowerkzeugen ist es bekannt, die Steuerschaltung auf einer Platine im Gehäuse
des Elektrowerkzeugs anzuordnen. In der Griffschale des Gehäuses befindet sich weiter
ein elektrischer Schalter zur manuellen Bedienung des Elektrowerkzeugs. Schließlich
sind im Gehäuse noch die der Spannungszuführung zum Elektromotor dienenden Leistungshalbleiter
aufgenommen. Die Steuerelektronik, der Schalter und die Leistungshalbleiter werden
miteinander sowie mit dem Elektromotor und gegebenenfalls mit dem Akku durch elektrische
Leitungen verbunden. Als nachteilig hat sich dabei der mit der Verkabelung einhergehende
Aufwand herausgestellt. Aufgrund des beschränkten Einbauraums im Gehäuse des Elektrowerkzeugs
ist die Unterbringung der Einrichtung oft erschwert. Weiterhin können die Leitungen
auch Verfälschungen des mittels der Leistungshalbleiter geschalteten Motorstroms bewirken,
so daß der Elektromotor fehlerhaft betrieben wird, was letztendlich Schäden und Ausfall
des Elektrowerkzeugs hervorrufen kann.
[0004] Aus der US 5 619 085 A ist weiter ein Elektromotor mit einem Gehäuse bekannt, dessen
endseitiger Gehäuseabschluß als ein Kühlkörper ausgebildet ist. Im Inneren des Gehäuses
ist eine Leiterplatte wärmeleitend direkt am Kühlkörper angeordnet. Auf der Leiterplatte
befinden sich die Steuerelektronik sowie die Leistungstransistoren für den Elektromotor.
Bei dieser Anordnung besteht die Gefahr, daß die von den Leistungstransistoren erzeugte
Wärme nur ungenügend aus dem Inneren des Gehäuses abgeführt werden kann, womit es
an der Betriebssicherheit mangelt.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Ansteuerung eines
Elektromotors zu schaffen, die kompakt ausgebildet ist und so auch in beschränkten
Einbauräumen untergebracht werden kann. Insbesondere soll die Ansteuereinrichtung
eine betriebssichere Ansteuerung des Elektromotors gestatten.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors
durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Die erfindungsgemäße Ansteuereinrichtung besitzt eine Trägerplatte, bei der es sich
beispielsweise um eine Leiterplatte handeln kann, wobei wenigstens ein Teil der Steuerschaltung,
insbesondere elektrische und/oder elektronische Bauelemente sowie die die elektrischen
und/oder elektronischen Bauelemente verbindenden Leiterbahnen der Steuerschaltung,
auf der Trägerplatte angeordnet ist. Der Leistungshalbleiter ist auf einem auf der
Trägerplatte befestigten Trägerelement angeordnet, womit die Ansteuereinrichtung für
beschränkte Einbauräume geeignet ist.
[0008] Bei einer weiteren Ausgestaltung besitzt die erfindungsgemäße Ansteuereinrichtung
eine Trägerplatte, wobei wenigstens ein Teil der Steuerschaltung, insbesondere elektrische
und/oder elektronische Bauelemente sowie die die elektrischen und/oder elektronischen
Bauelemente verbindenden Leiterbahnen der Steuerschaltung, auf der Trägerplatte angeordnet
ist. Die Trägerplatte besteht aus einem Metallteil, deren den Bauelementen sowie den
Leiterbahnen zugewandte Oberfläche mit einer isolierenden Beschichtung versehen ist,
derart daß die Bauelemente, die Leiterbahnen o. dgl. ihrerseits sich auf der Beschichtung
befinden. Das Metallteil dient gleichzeitig als Kühlkörper, womit die Verlustwärme
selbst bei hohen Leistungen sicher abführbar ist.
[0009] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Bei diesen Ausführungen können für besonders hohe Ströme mehrere Leistungshalbleiter
auf dem Trägerelement angeordnet sein. Für Gleichstromanwendungen werden in der Regel
als Leistungshalbleiter dann mehrere MOS-FETs eingesetzt. Beispielsweise kann eine
Ansteuerschaltung für ein Akku-Elektrowerkzeug sechs MOS-FETs aufweisen.
[0011] In weiterer Ausgestaltung ist das Trägerelement für den Leistungshalbleiter als Kühlkörper
ausgebildet. Dadurch ist sichergestellt, daß vor allem die an dem Leistungshalbleiter
entstehende höhere Verlustwärme sicher abgeführt wird und eine Beeinflussung der Steuerschaltung
durch diese Verlustwärme ausgeschlossen ist. Das Trägerelement kann seinerseits in
die Trägerplatte eingepresst und/oder eingelötet sein.
[0012] Zweckmäßigerweise dient bei Gleichstromanwendungen ein Akku zur Spannungsversorgung
des Elektromotors. Es bietet sich dann zur Vereinfachung der Stromführung an, daß
die Trägerplatte in der Nähe des Akkus angeordnet ist, und zwar bevorzugterweise derart,
daß der Leistungshalbleiter und/oder das Trägerelement mit dem Leistungshalbleiter
dem Akku zugewandt ist. Eine ansteckbare Kontaktierung des Akkus in einfacher Art
und Weise wird dadurch hergestellt, daß an der Trägerplatte Steckkontakte, die insbesondere
in der Art von Kontakt-Klammern, beispielsweise "Tulpen"-Klammern, ausgebildet sind,
angeordnet sind. Eine weitere Vereinfachung läßt sich erzielen, indem die Steckkontakte
auf die Trägerplatte aufsteck- und/oder aufrastbar sind. Hierfür bietet sich ein Adapter
an.
[0013] Um die Zuleitungen für die Stromführung möglichst kurz zu halten, ist in weiterer
Ausgestaltung der Leistungshalbleiter und/oder das Trägerelement für den Leistungshalbleiter
direkt an dem dem Akku zugewandten Rand der Trägerplatte angeordnet. Dann kann der
Leistungshalbleiter und/oder das Trägerelement in direktem elektrischen Kontakt zu
den Steckkontakten für den Akku stehen. Zur Vereinfachung der Herstellung sind die
Steckkontakte einstückig in die Trägerplatte und/oder das Trägerelement integriert.
Die Kondensatoren der Steuerschaltung sind in kompakter Anordnung direkt am Steckkontakt
angelötet. Weiterhin können die Kondensatoren der Steuerschaltung auf der Trägerplatte
angeordnet sein, und zwar zwischen dem Leistungshalbleiter und/oder dem Trägerelement
für den Leistungshalbleiter sowie den Steckkontakten.
[0014] In weiterer Ausgestaltung wird der Steuerschaltung ein Sollwert zur Einstellung einer
zugeordneten Drehzahl für den Elektromotor zugeführt. Zur Erzeugung des Sollwertes
befindet sich auf der Trägerplatte ein Sensorelement, wie ein Potentiometer, ein Hallelement,
ein magnetoresistives Element oder ein sonstiges Element. Zum Schutz des Sensorelements
kann dieses in einem Gehäuse angeordnet werden, wobei sich hierfür zweckmäßigerweise
das Gehäuse eines elektrischen Schalters anbietet. Der Schalter besitzt dann ein insbesondere
in der Art eines Drückers ausgestaltetes Betätigungsorgan für die Betätigung des Sensorelements,
wobei das Betätigungsorgan am Gehäuse des Schalters angeordnet ist. Weiterhin kann
im elektrischen Schalter ein Kontaktsystem, das zum Schalten der Spannungsversorgung
des Elektromotors sowie gegebenenfalls der Steuerschaltung dient, angeordnet sein.
Das Kontaktsystem ist ebenfalls mittels des Betätigungsorgans betätigbar. Somit dient
die Trägerplatte gleichzeitig zur Aufnahme und Befestigung des elektrischen Schalters.
In Erweiterung ist es vorteilhaft, wenn dann auch noch ein weiterer elektrischer Schalter
für die Umschaltung zwischen Rechts-/Linkslauf des Elektromotors auf der Trägerplatte
angeordnet ist. Bei diesem weiteren Schalter kann es sich um einen Mikro- und/oder
Schnappschalter handeln, wobei auf den weiteren Schalter ein Betätigungselement, das
beispielsweise in der Art eines Schiebers ausgebildet ist, einwirkt.
[0015] Aufgrund der kompakten Ausgestaltung ist die erfindungsgemäße Ansteuereinrichtung
vorteilhafterweise in der Griffschale eines Elektrowerkzeugs in der Art eines vorgefertigten
Moduls einzusetzen, wobei dann das Betätigungsorgan zur manuellen Betätigung aus der
Griffschale herausragt. Eine solche Ansteuereinrichtung läßt sich alternativ auch
im Akku des Elektrowerkzeugs anordnen, so daß nach Einschieben des Akkus in die Griffschale
des Elektrowerkzeugs das Betätigungsorgan aus der Griffschale herausragt. Ebensogut
kann beim Einsetzen des Akkus das bereits in der Griffschale befindliche Betätigungsorgan
in Anlenkung an die Ansteuereinrichtung kommen.
[0016] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Ansteuereinrichtung
kompakt ausgebildet und daher auch in engen Einbauräumen der Griffschale von Elektrowerkzeugen
unterzubringen ist. Zusätzlich ergibt sich eine einfache Montage sowie eine Reduzierung
des Verkabelungsaufwands im Elektrowerkzeug, da in der Ansteuereinrichtung ansonsten
separat zu montierende Teile bereits zusammengefaßt sind. Weiterhin resultiert daraus
auch eine erhebliche Kosteneinsparung für den Elektrowerkzeug-Hersteller. Schließlich
ist noch hervorzuheben, daß die erfindungsgemäße Ansteuereinrichtung eine höhere Betriebssicherheit
wie bisherige Einrichtungen aufweist, so daß diesbezüglichen Beschädigungen des Elektrowerkzeugs
wirksam vorgebeugt ist.
[0017] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Schnitt durch ein Akku-Elektrowerkzeug,
- Fig. 2
- die Ansteuereinrichtung entsprechend einer ersten Ausführung aus Fig. 1 als Einzelteil
in Draufsicht,
- Fig.3
- die Ansteuereinrichtung aus Fig. 2 in Seitenansicht,
- Fig. 4
- das Trägerelement mit Leistungshalbleiter als Einzelteil in einer Seitenansicht,
- Fig. 5
- das Trägerelement mit Leistungshalbleiter als Einzelteil in einer weiteren Seitenansicht
und
- Fig. 6
- die Ansteuereinrichtung wie in Fig. 2 entsprechend einer zweiten Ausführung.
[0018] In Fig. 1 ist ein Elektrowerkzeug 22 mit einer Einrichtung 1 zur Ansteuerung eines
Elektromotors 23 gezeigt. Beispielsweise kann es sich beim Elektromotor 23 um einen
bürstenlosen Gleichstrommotor in einem Akku-Elektrowerkzeug handeln. Die in Fig. 2
und 3 als Einzelteil dargestellte Ansteuereinrichtung 1 besitzt wenigstens einen Leistungshalbleiter
3 zum steuerbaren Anlegen einer elektrischen Spannung an den Elektromotor 23 sowie
eine Steuerschaltung 4 zur Steuerung des Leistungshalbleiters 3. Die Steuerschaltung
4 umfaßt elektrische und/oder elektronische Bauelemente 5 sowie die diese verbindenden
Leiterbahnen 6. Weiter weist die Ansteuereinrichtung 1 eine Trägerplatte 2 auf, wobei
wenigstens ein Teil der Steuerschaltung 4 auf der Trägerplatte 2 angeordnet ist.
[0019] Entsprechend einer ersten Ausführung nach Fig. 2 und 3 ist der Leistungshalbleiter
3 auf einem Trägerelement 7 angeordnet. Das Trägerelement 7 ist wiederum auf der Trägerplatte
2 befestigt, wie anhand der Fig. 4 zu sehen ist, womit eine besondere Flexibilität
in der Anordnung des Leistungshalbleiters 3 bei geringem Platzbedarf auf der Trägerplatte
2 erzielt wird. Bei der Trägerplatte 2 kann es sich beispielsweise um eine Leiterplatte
handeln. Selbstverständlich kann der Leistungshalbleiter 3 auch direkt auf der Trägerplatte
2 angeordnet sein, wenn der dort verfügbare Platz ausreicht.
[0020] Gemäß einer in Fig. 6 gezeigten, weiteren zweiten Ausführung besteht die Trägerplatte
2 aus einem Metallteil 9, deren den Bauelementen 5 sowie den Leiterbahnen 6 zugewandte
Oberfläche mit einer elektrisch isolierenden Beschichtung 8 versehen ist. Die Bauelemente
5, die Leiterbahnen 6 o. dgl. befinden sich ihrerseits auf der Beschichtung 8. Das
Metallteil 9 dient gleichzeitig als Kühlkörper, womit ein separat an der Ansteuereinrichtung
1 angebrachter Kühlkörper überflüssig ist.
[0021] Bei der zweiten Ausführung kann der Leistungshalbleiter 3 ebenfalls auf einem Trägerelement
7 entsprechend der Fig. 2 angeordnet sein, wobei das Trägerelement 7 dann auf der
Trägerplatte 2 befestigt ist. Allerdings kann hier auch auf das Trägerelement 7 verzichtet
werden, was in Fig. 6 gezeigt ist. In diesem Fall kann der Leistungshalbleiter 3 auf
der Beschichtung 8 des Metallteils 9 angeordnet sein. Ebensogut kann die Beschichtung
8 eine Aussparung 10 enthalten, an der der Leistungshalbleiter direkt auf dem Metallteil
9 befestigt ist, wie anhand der beiden links befindlichen Leistungshalbleiter 3' dargestellt
ist. Die Befestigung des Leistungshalbleiters 3, 3' erfolgt beispielsweise durch Auflöten.
[0022] Weitere Ausgestaltungen, die bei beiden Ausführungen verwendbar sind, sollen im folgenden
näher beschrieben werden.
[0023] Auf dem Trägerelement 7 oder auch auf der Trägerplatte 2 können mehrere Leistungshalbleiter
3 angeordnet sein. Wie durch einen Vergleich der Fig. 4 und 5 zu erkennen ist, können
bei einem bürstenlosen Gleichstrommotor beispielsweise sechs Leistungshalbleiter 3
in der Ansteuereinrichtung 1 befindlich sein, wobei es sich hier um MOS-FET als Leistungshalbleiter
handelt. Weiterhin kann das Trägerelement 7 für den Leistungshalbleiter 3 als Kühlkörper
ausgebildet sein. Der Kühlkörper ist in etwa vertikal von der Trägerplatte 2 abstehend
angeordnet, wie der Fig. 4 näher entnommen werden kann. Bevorzugterweise ist das Trägerelement
7 in die Trägerplatte 2 eingepresst und/oder eingelötet.
[0024] Dient ein Akku, der an einer in Fig. 1 sichtbaren Einschuböffnung 24 in das Elektrowerkzeug
22 eingesetzt wird, zur Spannungsversorgung des Elektromotors 23, so ist die Trägerplatte
2 in der Nähe des Akkus derart angeordnet, daß das Trägerelement 7 mit dem Leistungshalbleiter
3 und/oder der Leistungshalbleiter 3 selbst dem Akku zugewandt ist. Zur ansteckbaren
Kontaktierung des Akkus sind an der Trägerplatte 2 Steckkontakte 11 angeordnet. Wie
anhand von Fig. 3 zu erkennen ist, sind die Steckkontakte 11 in der Art von Kontakt-Klammern,
beispielsweise als "Tulpen"-Klammern, ausgebildet. Die Steckkontakte 11 sind auf die
Trägerplatte 2 aufsteckund/oder aufrastbar, wozu ein Adapter 12 am Steckkontakt 11
angebracht ist.
[0025] Es bietet sich an, was in Fig. 2 näher zu sehen ist, das Trägerelement 7 für den
Leistungshalbleiter 3 und/oder den Leistungshalbleiter 3 direkt an dem dem Akku zugewandten
Rand 13 der Trägerplatte 2 anzuordnen. Zweckmäßigerweise stehen dann das Trägerelement
7 und/oder der Leistungshalbleiter 3 in direktem elektrischen Kontakt zu den Steckkontakten
11 für den Akku. Die Steckkontakte 11 können auch einstückig in die Trägerplatte 2
und/oder das Trägerelement 7 integriert sein. Weiterhin sind Kondensatoren 14 der
Steuerschaltung 4 auf der Trägerplatte 2 angeordnet, und zwar befinden sich die Kondensatoren
14 zwischen dem Trägerelement 7 für den Leistungshalbleiter 3 und/oder dem Leistungshalbleiter
3 sowie den Steckkontakten 11. Alternativ können die Kondensatoren 14 der Steuerschaltung
4 direkt am Steckanschluß 11 angelötet sein, was jedoch nicht weiter gezeigt ist.
[0026] Um den Benutzer die manuelle Einstellung der gewünschten Drehzahl des Elektromotors
zu gestatten, befindet sich auf der Trägerplatte 2 ein Potentiometer 15, wie in Fig.
2 schematisch angedeutet ist. Anstelle eines Potentiometers 15 kann auch ein sonstiges
Sensorelement 15, wie ein Hallelement, ein magnetoresistives Element o. dgl., verwendet
werden. Mit Hilfe des Potentiometers 15 oder des Sensorelementes 15 wird ein Sollwert
erzeugt, der wiederum der Steuerschaltung 4 zur Einstellung der zugeordneten Drehzahl
für den Elektromotor 23 zugeführt wird. Wie insbesondere der Fig. 2 zu entnehmen ist,
ist das Potentiometer 15 oder das Sensorelement 15 in einem Gehäuse 17 eines elektrischen
Schalters 16 angeordnet. Ein in der Art eines Drückers ausgestaltetes Betätigungsorgan
18 ist am Gehäuse 17 des Schalters 16 angeordnet. Bei manueller Bewegung durch den
Benutzer wirkt das Betätigungsorgan 18 dann auf das Potentiometer 15 oder das Sensorelement
15 zur Abgabe des entsprechenden Sollwertes ein. Weiter befindet sich im elektrischen
Schalter 16 ein wiederum lediglich schematisch angedeutetes Kontaktsystem 19, das
ebenfalls mittels des Betätigungsorgans 18 manuell durch den Benutzer betätigbar ist.
Das Kontaktsystem 19 dient zum Schalten der Spannungsversorgung des Elektromotors
23. Gegebenenfalls kann mittels des Kontaktsystems 19 auch die Spannungsversorgung
der Steuerschaltung 4 ein- und ausgeschaltet werden.
[0027] Zusätzlich kann auf der Trägerplatte 2 noch ein weiterer elektrischer Schalter 20,
bei dem es sich insbesondere um einen Mikro- und/oder Schnappschalter handelt, angeordnet
sein. Auf den weiteren Schalter 20 wirkt ein Betätigungselement 21 zur manuellen Betätigung
durch den Benutzer ein. Das Betätigungselement 21 ist beispielsweise in der Art eines
Schiebers ausgebildet und dient zur Umschaltung für den Rechts-/Linkslauf des Elektromotors
23.
[0028] Wie bereits erwähnt, ist die Ansteuereinrichtung 1 bevorzugt für ein Elektrowerkzeug
22 bestimmt. Das Elektrowerkzeug 22 ist mit einer Griffschale 25 ausgerüstet, an der
der Benutzer das Elektrowerkzeug 22 hält. Es bietet sich dann an, die Ansteuereinrichtung
1 in der Griffschale 25 anzuordnen, was anhand von Fig. 1 zu erkennen ist. Diese Anordnung
kann derart ausgeführt sein, daß das Betätigungsorgan 18 sowie gegebenenfalls das
Betätigungselement 21 zur manuellen Betätigung aus der Griffschale 25 herausragt.
' Alternativ kann die Ansteuereinrichtung 1 im Akku angeordnet sein, was jedoch nicht
weiter gezeigt ist. Nach Einschieben des Akkus in die Griffschale 25 des Elektrowerkzeugs
22 ragt dann das Betätigungsorgan 18 sowie gegebenenfalls das Betätigungselement 21
aus der Griffschale 25 heraus. Ebensogut kann beim Einschieben des Akkus das bereits
in der Griffschale 25 befindliche Betätigungsorgan 18 sowie gegebenenfalls das Betätigungselement
21 in Anlenkung an die Ansteuereinrichtung 1 kommen.
[0029] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiele
beschränkt. Sie umfaßt vielmehr auch alle fachmännischen Weiterbildungen im Rahmen
des Erfindungsgedankens. So kann die erfindungsgemäße Ansteuereinrichtung 1 nicht
nur in Elektrowerkzeugen 22 Verwendung finden, sondern kann auch in sonstigen Elektrogeräten,
wie Elektrohaushaltsgeräten, Elektrogartengeräten, Werkzeugmaschinen, Steuergeräten
o. dgl. vorteilhaft eingesetzt werden.
Bezugszeichen-Liste:
[0030]
- 1:
- Einrichtung (zur Ansteuerung eines Elektromotors) / Ansteuereinrichtung
- 2: -
- Trägerplatte
- 3,3':
- Leitungshalbleiter
- 4:
- Steuerschaltung
- 5:
- Bauelement (der Steuerschaltung)
- 6:
- Leiterbahn
- 7:
- Trägerelement
- 8:
- (isolierende) Beschichtung
- 9:
- Metallteil
- 10:
- Aussparung
- 11:
- Steckkontakt
- 12:
- Adapter (an Steckkontakt)
- 13:
- Rand (der Trägerplatte)
- 14:
- Kondensator
- 15:
- Sensorelement / Potentiometer
- 16:
- elektrischer Schalter
- 17:
- Gehäuse (von Schalter)
- 18:
- Betätigungsorgan
- 19:
- Kontaktsystem (im Schalter)
- 20:
- (weiterer) Schalter
- 21:
- Betätigungselement (von weiteren Schalter)
- 22:
- Elektrowerkzeug
- 23:
- Elektromotor
- 24:
- Einschuböffnung (für Akku)
- 25:
- Griffschale (von Elektrowerkzeug)
1. Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors (23), insbesondere eines bürstenlosen
Gleichstrommotors in einem Akku-Elektrowerkzeug , mit wenigstens einem Leistungshalbleiter
(3) zum steuerbaren Anlegen einer elektrischen Spannung an den Elektromotor (23),
mit einer Steuerschaltung (4) zur Steuerung des Leistungshalbleiters (3), und mit
einer als Leiterplatte ausgebildeten Trägerplatte (2), wobei wenigstens ein Teil der
elektrische und/oder elektronische Bauelemente (5) sowie die die elektrischen und/oder
elektronischen Bauelemente (5) verbindenden Leiterbahnen (6) umfassenden Steuerschaltung
(4) auf der Trägerplatte (2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Leistungshalbleiter (3) auf einem auf der Trägerplatte (2) befestigten, in etwa
vertikal von der Trägerplatte (2) abstehenden Trägerelement (7) angeordnet ist.
2. Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors (23) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (2) aus einem Metallteil (9) besteht, deren den Bauelementen (5)
sowie den Leiterbahnen (6) zugewandte Oberfläche mit einer isolierenden Beschichtung
(8) versehen ist, derart daß die Bauelemente (5) und/oder die Leiterbahnen (6) ihrerseits
sich auf der Beschichtung (8) befinden, und daß das Metallteil (9) gleichzeitig als
Kühlkörper dient.
3. Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors (23) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Leistungshalbleiter (3), insbesondere mehrere MOS-FET, beispielsweise sechs
MOS-FETs, auf dem Trägerelement (7) angeordnet sind.
4. Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors (23) nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement (7) für den Leistungshalbleiter (3) als Kühlkörper ausgebildet
ist, wobei vorzugsweise das Trägerelement (7) in die Trägerplatte (2) eingepresst
und/oder eingelötet ist.
5. Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors (23) nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Akku zur Spannungsversorgung des Elektromotors (23) dient, und daß die Trägerplatte
(2) in der Nähe des Akkus angeordnet ist, insbesondere derart daß der Leistungshalbleiter
(3) und/oder das Trägerelement (7) mit dem Leistungshalbleiter (3) dem Akku zugewandt
ist.
6. Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors (23) nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Trägerplatte (2) Steckkontakte (11), die insbesondere in der Art von Kontakt-Klammern,
beispielsweise "Tulpen"-Klammern, ausgebildet sind, zur ansteckbaren Kontaktierung
des Akkus angeordnet sind, wobei vorzugsweise die Steckkontakte (11) auf die Trägerplatte
(2), insbesondere mittels eines Adapters (12), aufsteck- und/oder aufrastbar sind.
7. Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors (23) nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß der Leistungshalbleiter (3) und/oder das Trägerelement (7) für den Leistungshalbleiter
(3) direkt an dem dem Akku zugewandten Rand (13) der Trägerplatte (2) angeordnet ist,
wobei vorzugsweise der Leistungshalbleiter (3) und/oder das Trägerelement (7) in direktem
elektrischen Kontakt zu den Steckkontakten (11) für den Akku steht, wobei weiter vorzugsweise
die Steckkontakte (11) einstückig in die Trägerplatte (2) und/oder das Trägerelement
(7) integriert sind, und wobei noch weiter vorzugsweise Kondensatoren (14) der Steuerschaltung
(4) direkt am Steckkontakt (11) angelötet sind.
8. Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors (23) nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß Kondensatoren (14) der Steuerschaltung (4) auf der Trägerplatte (2) angeordnet sind,
wobei insbesondere die Kondensatoren (14) zwischen dem Leistungshalbleiter (3) und/oder
dem Trägerelement (7) für den Leistungshalbleiter (3) sowie den Steckkontakten (11)
befindlich sind.
9. Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors (23) nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Trägerplatte (2) ein Sensorelement (15), wie ein Potentiometer, ein Hallelement,
ein magnetoresistives Element, zur Erzeugung eines Sollwertes, der wiederum der Steuerschaltung
(4) zur Einstellung einer zugeordneten Drehzahl für den Elektromotor (23) zugeführt
wird, befindlich ist, wobei vorzugsweise das Sensorelement (15) in einem Gehäuse (17)
eines elektrischen Schalters (16) angeordnet ist, und wobei weiter vorzugsweise ein
insbesondere in der Art eines Drückers ausgestaltetes Betätigungsorgan (18) für das
Sensorelement (15) am Gehäuse (17) des Schalters (16) angeordnet ist.
10. Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors (23) nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß im elektrischen Schalter (16) ein Kontaktsystem (19), das insbesondere zum Schalten
der Spannungsversorgung des Elektromotors (23) sowie gegebenenfalls der Steuerschaltung
(4) dient, angeordnet ist, wobei vorzugsweise das Kontaktsystem (19) mittels des Betätigungsorgans
(18) betätigbar ist.
11. Einrichtung zur Ansteuerung eines Elektromotors (23) nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Trägerplatte (2) ein weiterer elektrischer Schalter (20), insbesondere ein
Mikro- und/oder Schnappschalter, angeordnet ist, wobei auf den weiteren Schalter (20)
ein Betätigungselement (21), das insbesondere in der Art eines Schiebers zur Umschaltung
für den Rechts-/Linkslauf des Elektromotors (23) ausgebildet ist, einwirkt.
12. Elektrowerkzeug mit einer Griffschale (25), wobei eine Einrichtung (1) nach einem
der vorhergehenden Ansprüche derart in der Griffschale (25) angeordnet ist, daß das
Betätigungsorgan (18) zur manuellen Betätigung aus der Griffschale (25) herausragt.
13. Elektrowerkzeug mit einer Griffschale (25), wobei eine Einrichtung (1) nach einem
der vorhergehenden Ansprüche derart im Akku angeordnet ist, daß nach Einschieben des
Akkus in die Griffschale (25) des Elektrowerkzeugs (22) das Betätigungsorgan (18)
aus der Griffschale herausragt und/oder das bereits in der Griffschale (25) befindliche
Betätigungsorgan (18) in Anlenkung an die Einrichtung (1) kommt.
1. Device for controlling an electric motor (23), in particular a brushless d.c. motor
in a battery-operated power tool, comprising at least a power semiconductor (3) for
the controllable application of an electric voltage to the electric motor (23), a
control circuit (4) for controlling the power semiconductor (3), and comprising a
carrier plate (2) configured as a printed circuit board, at least some of the electric
and/or electronic components (5) as well as the control circuit (4) comprising the
conductor tracks (6) connecting the electric and/or electronic components (5) being
arranged on the carrier plate (2), characterised in that the power semiconductor (3) is arranged on a carrier element (7) fastened to the
carrier plate (2) and projecting approximately vertically from the carrier plate (2).
2. Device for controlling an electric motor (23) according to claim 1, characterised in that the carrier plate (2) consists of a metal part (9), the surface of which facing the
components (5) and the conductor tracks (6) is provided with an insulating coating
(8), in such a way that the components (5) and/or the conductor tracks (6) are located
for their part on the coating (8), and in that the metal part (9) simultaneously serves as a heat sink.
3. Device for controlling an electric motor (23) according to claim 1 or 2, characterised in that a plurality of power semiconductors (3), in particular a plurality of MOSFETs, for
example six MOSFETs, are arranged on the carrier element (7).
4. Device for controlling an electric motor (23) according to any one of claims 1 to
3, characterised in that the carrier element (7) for the power semiconductor (3) is designed as a heat sink,
wherein the carrier element (7) is preferably pressed into the carrier plate (2) and/or
soldered in.
5. Device for controlling an electric motor (23) according to any one of claims 1 to
4, characterised in that a battery is used for the power supply of the electric motor (23), and in that the carrier plate (2) is arranged near the battery, in particular in such a way that
the power semiconductor (3) and/or the carrier element (7) with the power semiconductor
(3) faces the battery.
6. Device for controlling an electric motor (23) according to any one of claims 1 to
5, characterised in that plug contacts (11), configured in particular in the manner of contact clamps, for
example "tulip" clamps, are arranged on the carrier plate (2) in order to make plug-in
contact with the battery, the plug contacts (11) preferably being pluggable and/or
latchable onto the carrier plate (2), in particular by means of an adapter (12).
7. Device for controlling an electric motor (23) according to any one of claims 1 to
6, characterised in that the power semiconductor (3) and/or the carrier element (7) for the power semiconductor
(3) is arranged directly on the edge (13) of the carrier plate (2) facing the battery,
the power semiconductor (3) and/or the carrier element (7) preferably being in direct
electric contact with the plug contacts (11) for the battery, the plug contacts (11)
more preferably being integrated in one piece into the carrier plate (2) and/or the
carrier element (7), and capacitors (14) of the control circuit (4) still more preferably
being soldered directly to the plug contact (11).
8. Device for controlling an electric motor (23) according to any one of claims 1 to
7, characterised in that capacitors (14) of the control circuit (4) are arranged on the carrier plate (2),
the capacitors (14) in particular being located between the power semiconductor (3)
and/or the carrier element (7) for the power semiconductor (3) and the plug contacts
(11).
9. Device for controlling an electric motor (23) according to any one of claims 1 to
8, characterised in that a sensor element (15), such as a potentiometer, a Hall element, a magnetoresistive
element, is located on the carrier plate (2) to generate a desired value, which is,
in turn, fed to the control circuit (4) to adjust an associated rotational speed for
the electric motor (23), the sensor element (15) preferably being arranged in a housing
(17) of an electric switch (16) and, more preferably, an actuating member (18) for
the sensor element (15), designed in particular in the manner of a pushbutton, being
arranged on the housing (17) of the switch (16).
10. Device for controlling an electric motor (23) according to any one of claims 1 to
9, characterised in that a contact system (19), which is used, in particular for switching the power supply
of the electric motor (23) and optionally of the control circuit (4) is arranged in
the electric switch (16), wherein the contact system (19) can preferably be actuated
by means of the actuating member (18).
11. Device for controlling an electric motor (23) according to any one of claims 1 to
10, characterised in that a further electric switch (20), in particular a microswitch or a snap-action switch
is arranged on the carrier plate (2), an actuating element (21), which is in particular
designed in the manner of a slide for switching the electric motor (23) over between
clockwise running and counter-clockwise running, acting on the further switch (20).
12. Power tool with a handle shell (25), wherein a device (1) is arranged according to
any one of the preceding claims in the handle shell (25) in such a way that the actuating
member (18) projects from the handle shell (25) for manual actuation.
13. Power tool with a handle shell (25), wherein a device (1) according to any one of
the preceding claims is arranged in the battery in such a way that after insertion
of the battery into the handle shell (25) of the power tool (22), the actuating member
(18) projects from the handle shell and/or the actuating member (18) already located
in the handle shell (25) is articulated on the device (1).
1. Installation pour commander un moteur électrique (23), en particulier un moteur à
courant continu sans balai dans un outil électrique à accumulateur, comportant au
moins un semi-conducteur de puissance (3) pour appliquer de façon commandée une tension
électrique au moteur électrique (23), un circuit de commande (4) pour commander le
semi-conducteur de puissance (3) et une plaque de support (2) sous forme de carte
de circuits imprimés,
dans laquelle au moins une partie des composants (5) électriques et/ou électroniques
ainsi que le circuit de commande (4) comprenant des pistes conductrices (6) qui relient
les composants (5) électriques et/ou électroniques sont disposés sur la plaque de
support (2),
caractérisée en ce que
le semi-conducteur de puissance (3) est placé sur un élément porteur (7) fixé sur
la plaque de support (2) et disposé en saillie pratiquement verticale par rapport
à la plaque de support (2).
2. Installation pour commander un moteur électrique (23) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la plaque de support (2) est constituée d'une pièce métallique (9) dont la surface
orientée vers les composants (5) ainsi que vers les pistes conductrices (6) est munie
d'un revêtement (8) isolant de telle manière que les composants (5) et/ou les pistes
conductrices (6) se trouvent quant à elles sur le revêtement (8) et que la pièce métallique
(9) sert en même temps de corps de refroidissement.
3. Installation pour commander un moteur électrique (23) selon la revendication 1 ou
2,
caractérisée en ce que
plusieurs semi-conducteurs de puissance (3), en particulier plusieurs MOSFET, par
exemple six MOSFET, sont placés sur l'élément porteur (7).
4. Installation pour commander un moteur électrique (23) selon l'une des revendications
1 à 3,
caractérisée en ce que
l'élément porteur (7) pour le semi-conducteur de puissance (3) prend la forme d'un
corps de refroidissement, l'élément porteur (7) étant de préférence pressé et/ou brasé
dans la plaque de support (2).
5. Installation pour commander un moteur électrique (23) selon l'une des revendications
1 à 4,
caractérisée en ce que
un accumulateur sert à alimenter en tension le moteur électrique (23) et la plaque
de support (2) est disposée à proximité de l'accumulateur, en particulier de telle
manière que le semi-conducteur de puissance (3) et/ou l'élément porteur (7) muni du
semi-conducteur de puissance (3) sont orientés vers l'accumulateur.
6. Installation pour commander un moteur électrique (23) selon l'une des revendications
1 à 5,
caractérisée en ce que
sur la plaque de support (2) se trouvent des contacts à fiche (11), en particulier
sous forme de crampons de contact, par exemple de crampons " tulipe ", pour contacter
par fiche les accumulateurs, les contacts à fiche (11) pouvant de préférence être
fixés et/ou bloqués sur la plaque de support (2), en particulier à l'aide d'un adaptateur
(12).
7. Installation pour commander un moteur électrique (23) selon l'une des revendications
1 à 6,
caractérisée en ce que
le semi-conducteur de puissance (3) et/ou l'élément porteur (7) pour le semi-conducteur
de puissance (3) sont placés directement sur le bord (13) - de la plaque de support
(2) - orienté vers l'accumulateur,
le semi-conducteur de puissance (3) et/ou l'élément porteur (7) sont alors de préférence
en contact électrique direct avec les contacts à fiche (11) pour l'accumulateur, en
outre les contacts à fiche (11) sont de préférence intégrés en une seule pièce dans
la plaque de support (2) et/ou dans l'élément porteur (7) et de plus des condensateurs
(14) du circuit de commande (4) sont de préférence directement brasés sur le contact
à fiche (11).
8. Installation pour commander un moteur électrique (23) selon l'une des revendications
1 à 7,
caractérisée en ce que
des condensateurs (14) du circuit de commande (4) sont disposés sur la plaque de support
(2), et en particulier les condensateurs (14) se trouvent entre le semi-conducteur
de puissance (3) et/ou l'élément porteur (7) pour le semi-conducteur de puissance
(3) d'une part et les contacts à fiche (11) d'autre part.
9. Installation pour commander un moteur électrique (23) selon l'une des revendications
1 à 8,
caractérisée en ce que
un élément capteur (15) comme un potentiomètre, un élément de Hall, un élément magnétorésistif
pour produire une valeur exigée qui est pour sa part acheminée au circuit de commande
(4) destiné à régler une vitesse de rotation associée pour le moteur électrique (23)
se trouvent sur la plaque de support (2), l'élément capteur (15) étant de préférence
disposé dans un boîtier (17) d'un commutateur (16) électrique, et en outre un organe
de manoeuvre (18), conçu en particulier sous forme de poussoir, pour l'élément capteur
(15) est disposé de préférence sur le boîtier (17) du commutateur (16).
10. Installation pour commander un moteur électrique (23) selon l'une des revendications
1 à 9,
caractérisée en ce que
un système de contacts (19) qui sert en particulier à commuter l'alimentation en tension
du moteur électrique (23) ainsi que le cas échéant le circuit de commande ( 4) est
placé dans le commutateur (16) électrique, le système de contacts (19) pouvant être
de préférence actionné à l'aide de l'organe de manoeuvre (18).
11. Installation pour commander un moteur électrique (23) selon l'une des revendications
1 à 10,
caractérisée en ce que
un autre commutateur (20) électrique, en particulier un microrupteur et/ou un interrupteur
sensible, est placé sur la plaque de support (2), un organe de manoeuvre (21), de
préférence conçu sous forme d'un coulisseau pour faire basculer le moteur électrique
(23) entre la marche à droite et à gauche, agit alors sur l'autre commutateur (20).
12. Outil électrique muni d'une coque de poignée (25) pour lequel une installation (1)
selon l'une des revendications précédentes est placée dans la coque de poignée (25)
de telle manière que l'organe de manoeuvre (18) dépasse de la coque de poignée (25)
pour pouvoir être actionné à la main.
13. Outil électrique muni d'une coque de poignée (25) pour lequel une installation (1)
selon l'une des revendications précédentes est placée dans l'accumulateur de telle
manière que, après que l'accumulateur a été introduit dans la coque de poignée (25)
de l'outil électrique (22), l'organe de manoeuvre (18) dépasse de la coque de poignée
et/ou l'organe de manoeuvre (18) qui se trouve déjà dans la coque de poignée (25)
vient s'articuler sur l'installation (1).