[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von im wesentlichen
homogenen, komprimierten Gasgemischen die perfluorierte und/oder teilfluorierte Kohlenwasserstoffe
enthalten und eine dabei verwendbare, insbesondere mobile, Mischstation.
[0002] Im Prinzip kann man getrennt voneinander vorliegende Gase einfach dadurch in ein
homogenes Gasgemisch überführen, indem man die Gase in einen Behälter überführt und
eine ausreichend lange Zeit abwartet, bis sich durch Diffusion ein entsprechend homogenes
Gasgemisch eingestellt hat. Da hierfür jedoch extrem lange Zeiträume benötigt werden,
ist ein solches Verfahren technisch nicht einsetzbar. Natürlich wird auch eine Vermischung
beobachtet, wenn man Gasströme in einen stationären Mischer und/oder eine gemeinsame
Leitung einleitet. Jedoch ist die Durchmischung dabei nicht immer so, daß man die
erzielten Gemische als "homogen" betrachten kann, insbesondere dann, wenn man Gase
mit hohem Dichteunterschied miteinander vermischen will, beispielsweise solche, die
perfluorierte und/oder teilfluorierte Kohlenwasserstoffe enthalten. Solche Gasgemische
können beispielsweise als Isoliergas für stromleitende Erdkabel oder in gasisolierten
Schaltungen eingesetzt werden. Ein besonderes Problem dabei ist, daß die Gasgemische
(die in sehr großen Mengen benötigt werden) zweckmäßig vor Ort erzeugt werden müssen.
Wollte man nämlich in einer Fabrik vorfabrizierte Gasgemische verwenden, müßte man
diese in Gasflaschen unter hohem Druck transportieren, um die Transportkosten möglichst
gering zu halten; dies ist jedoch nicht möglich, da dann der Anteil an fluorierten
Kohlenwasserstoffen auskondensiert und eine entsprechende Entmischung eintreten würde.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren anzugeben, mit welchem man
homogene komprimierte Gasgemische mit fluorierten Kohlenwasserstoffen und anderen
Gasen mit hohem Dichteunterschied erzeugen kann. Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es weiterhin, eine dafür verwendbare Mischstation, insbesondere eine dafür verwendbare
mobile Mischstation anzugeben. Eine weitere Aufgabe war die Angabe einer gegen Schmutz
und Witterungseinflüsse geschützten Mischstation. Diese Aufgaben werden durch das
erfindungsgemäße Verfahren bzw. die erfindungsgemäße Mischstation gelöst.
[0004] Erfindungsgemäß werden zur Herstellung von im wesentlichen homogenen komprimierten
Gasgemischen aus getrennt voneinander vorliegenden Gasen, als fluorierte Kohlenwasserstoffe,
Verbindungen aus der Gruppe der perfluorierten und/oder teilfluorierten Kohlenwasserstoffe
eingesetzt.
[0005] Als fluorierte Verbindungen im Sinne der Erfindung sind perfluorierte und/oder teilfluorierte
Kohlenwasserstoffe zu verstehen, die sich druckverflüssigen lassen, insbesondere solche
Verbindungen, die bei 50 °C einen Dampfdruck <30 bar (abs.) entwickeln. Geeignete
Vertreter dieser Stoffklassen sind z. B. R218 (C
3F
8), R125 (CHF
2CF
3), R227ea (CF
3CHFCF
3), R134a (CH
2FCF
3), R143a (CH
3CF
3), R404 (R125/R143a/R134a), R
23 (CHF
3), R14 (CF
4), R116 (CF
3CF
3), E125 (CF
3OCHF
2). Als Mischungspartner sind z. B. SF
6, inerte Gase, z. B. Edelgase CO
2 oder N
2 geeignet.
[0006] Das Verfahren sieht vor, daß man die getrennt voneinander vorliegenden Gase unter
Bildung eines inhomogenen Gasgemisches vorvermischt, das inhomogene Gasgemisch in
einen statischen Mischer und/oder Puffertank leitet, Gasgemisch aus dem Puffertank
bzw. dem statischen Mischer in einen Kompressor leitet und aus dem Kompressor im wesentlichen
homogenes komprimiertes Gasgemisch abgibt, wobei man, sofern ein Puffertank vorgesehen
ist, einen Teil des aus dem Kompressor abgegebenen, im wesentlichen homogenen komprimierten
Gasgemisches über eine Rückführungsleitung in den Puffertank rückführt.
[0007] Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es, homogen vermischte Gasgemische am Ort
der Verwendung herzustellen. Es ist deshalb nicht mehr notwendig, Gasgemische homogen
gemischt ab Fabrik zu liefern. Ein weiterer Vorteil ist es, daß große Durchflußmengen
(beispielsweise oberhalb von 200 Nm
3 pro Stunde!) verarbeitet werden können; dabei ist der Grad der Vermischung unabhängig
von den Querschnitten der verwendeten Leitungen. Eine dosierte Abgabe des fertigen
homogenen Gasgemisches ist möglich.
[0008] Sieht man einen statischen Mischer und einen Puffertank vor, ist es vorteilhaft,
das Gas zunächst durch den statischen Mischer und dann durch den Puffertank zu führen.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform führt man das Verfahren unter Verwendung
eines Puffertanks durch und baut in die Rückführungsleitung ein Regelventil ein. Mit
diesem Regelventil wird die Rückführung eines Teiles des Gasgemisches auf den gewünschten
Wert eingeregelt. Diese Ausführungsform weist den Vorteil auf, daß der Kompressor
unter Gasballast gefahren werden kann und zusätzlich die Durchmischung noch weiter
verbessert wird. Das Regelventil kann beispielsweise so eingestellt werden, daß ein
vorgegebener Anteil des Volumens des aus dem Kompressor abgegebenen komprimierten
Gases rückgeführt wird.
[0010] Zweckmäßig sieht man eine Sicherheitseinrichtung vor, die das Erreichen der Füllgrenze
im zu füllenden Stromkabel oder der zu füllenden Druckgasflasche registriert und den
Kompressor abschaltet. Es kann sich z. B. um ein Überdruckventil handeln, welches
ab einem vorgegebenen Druck öffnet und zweckmäßig den Kompressor abschaltet. Die Überdruckleitung
kann mit dem Puffertank verbunden sein. Auf diese Weise bleibt das abgeblasene Gas
im Kreislauf.
[0011] Der Kompressor wird so einreguliert, daß er ein Gasgemisch mit dem gewünschten Druck
liefert. Die vorgenannten Gasgemische gibt man vorteilhaft mit einem Druck von 1 bis
13 bar absolut ab. Insbesondere liegt der Druck im Bereich von 4 bis 9 bar absolut.
[0012] Ölfrei arbeitende Kompressoren, insbesondere Membrankompressoren, aber auch Kolbenkompressoren,
werden mit Vorteil eingesetzt.
[0013] Die Regelung der Gasmengen, die zugeführt werden, um Gasgemische bestimmter Zusammensetzung
zu bilden, wird bevorzugt über Massendurchflußmesser vorgenommen. Dies ist gerade
bei Gasen mit hohem Dichteunterschied von Vorteil; die Gasmengen können trotz variabler
Temperaturen (Einflüsse der Tages- oder Jahreszeit) exakt geregelt werden.
[0014] Bevorzugt kann man das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Gemischen aus
Gasen verwenden, wobei mindestens eine Gaskomponente druckverflüssigt ist. Als druckverflüssigbare
Gase werden vorzugsweise CHF
2CF
3, CF
3CF
3, C
3F
8, CH
2FCF
3, CH
3CF
3, CF
3CHFCF
3, SF
6 eingesetzt.
[0015] Besonders gut geeignet ist das Verfahren zur Herstellung von homogenen Gasgemischen,
die CF
4, CHF
2CF
3, CF
3CF
3, C
3F
8 und N
2 oder SF
6 enthalten oder daraus bestehen. Solche Gasgemische werden beispielsweise als Isoliergas
für stromführende Erdkabel oder in gasisolierten Schaltungen eingesetzt.
[0016] In gasisolierten Schaltanlagen oder in gasisolierten Schaltungen werden die erfindungsgemäßen
Gasgemische vorzugsweise in Bereichen eingesetzt, wo keine Lichtbögen entstehen.
[0017] Besonders gut eignet sich das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von im wesentlichen
homogenen komprimierten Gasgemischen. Vorzugsweise weicht der gewünschte Gehalt der
Gasmischung in einer gezogenen Probe maximal um ±0,7 Vol.-% von demjenigen Wert ab,
der bei idealer Durchmischung vorliegt. Gegebenenfalls erhöht man den Anteil des über
die Rückführungsleitung in den Puffertank rückgeführten bereits gemischten Gases.
Die Analyse kann z. B. über Gaschromatographie erfolgen.
[0018] Die Zusammensetzung der Gasgemische kann sich in einem weiten Bereich bewegen. So
sind homogene Gasgemische herstellbar, die 5 bis 95 Vol.-%, vorzugsweise 40 bis 90
Vol.-%, insbesondere 50 bis 95 Vol.-% perfluorierte und/oder teilfluorierte Kohlenwasserstoffe
enthalten. Der Rest auf 100 Vol.-% ist dementsprechend die andere Komponente wie z.
B. SF
6 oder ein inertes Gas, vorzugsweise N
2.
[0019] Mischungen, die nur teilfluorierte und perfluorierte Kohlenwasserstoffe enthalten,
wie Mischungen aus 20 Vol.-% R218 und 80 Vol.-% R125, sind ebenfalls herstellbar und
eignen sich als Isoliergas.
[0020] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht vor, daß man
ein perfluorierte und/oder teilfluorierte Kohlenwasserstoffe und N
2 enthaltendes oder daraus bestehendes Gasgemisch erzeugt und dieses als Isolatorgas
in stromleitende Erdkabel oder gasisolierten Schaltanlagen einleitet.
[0021] Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Mischstation, welche zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens brauchbar zur Erzeugung von Gasgemischen mit perfluorierten
Kohlenwasserstoffen und wesentlich leichteren Gasen ist. Diese Mischstation weist
folgende Bauteile auf: mindestens 2 Zuführungsleitungen zur Zuführung der zu vermischenden
Gase; eine Gasleitung zur gemeinsamen Weiterleitung der vorvermischten Gase; einen
stationären Mischer und/oder einen Puffertank, in den die Gasleitung zur gemeinsamen
Weiterleitung der vorvermischten Gase mündet; eine Gasleitung, die mit dem Puffertank
bzw. stationären Mischer und einem Kompressor verbunden ist, durch welche Gasgemisch
aus den Puffertank bzw. dem stationären Mischer in den Kompressor geleitet wird; ein
Kompressor, in welchem das aus dem Puffertank oder stationären Mischer abgeleitete
Gasgemisch komprimiert und homogenisiert wird; eine Entnahmeleitung zur Ableitung
des homogenen komprimierten Gasgemisches aus dem Kompressor; sofern ein Puffertank
vorhanden ist, eine Rückführungsleitung, die mit der Entnahmeleitung aus dem Kompressor
und dem Puffertank verbunden ist; ein Regelventil in der Rückführungsleitung. Die
Zuführungsleitungen der zu vermischenden Gase können über ein T-Stück mit der Gasleitung
zur gemeinsamen Weiterleitung der Gase verbunden sein. Eine bevorzugte Ausführungsform
der Mischstation weist einen Puffertank und eine Rückführungsleitung mit Regelventil
auf. Figur 1 zeigt eine einfache Mischstation. Sie umfaßt:
[0022] 2 Zuführungsleitungen (1,2); 2 Ventile (3,4) zur Regulierung der Gasdurchflußmenge;
Gasleitung (5) zur Weiterleitung der vorvermischten Gase; Puffertank (6); Kompressor
(7); Gasleitung (8) zwischen Puffertank (6) und Kompressor (7); Entnahmeleitung (9);
Rückführungsleitung (10) zwischen Puffertank und Kompressor; Regelventil (11) in der
Rückführungsleitung; Ventil (12) zur Regulierung der Entnahmemenge des homogenen Gasgemisches.
[0023] Die Mischstation kann weitere nützliche Bauteile wie ein oder mehrere Manometer,
Druckminderer, Durchflußmesser, Überdruckventile, automatische Absteller für den Kompressor,
Abnahmestellen für Probeentnahme oder eine Abnahmestelle für die homogene Gasmischung
aufweisen. Besonders vorteilhaft weist die Vorrichtung Massendurchflußmesser auf,
um die Gasmengen einzuregeln. Eine solche Vorrichtung liefert unabhängig von der Temperatur
(Tageszeit, Jahreszeit), bei der sie betrieben wird, exakte Ergebnisse - trotz der
hohen Gasdichteunterschiede.
[0024] Die Mischstation kann weiterhin umfassen: mindestens eine Halterung zur Aufnahme
von Druckgasflaschen eines oder mehrerer der unvermischten Gase; Anschluß einer Druckgasflasche
zur Einfüllung des homogenen komprimierten Gasgemisches; mindestens eine Halterung
für eine solche Druckgasflasche.
[0025] Außerdem kann sie Mittel zum Schutz gegen Außeneinflüsse aufweisen. Es können beispielsweise
Aufbauten mit einer Plane vorgesehen sein, die Schmutz und Witterungseinflüsse von
ihr fernhalten.
[0026] Die Mischstation kann mobil ausgeführt sein. Sie umfaßt dann die vorstehend beschriebene
Mischstation und ein Fahrgestell, auf welchem die Mischstation montiert ist. Beispielsweise
kann das Fahrgestell ein Lastkraftwagen oder LKW-Anhänger sein. Dies hat den Vorteil,
daß die Mischstation entsprechend der Verlegung der zu isolierenden Erdkabel weiterbewegt
werden kann.
[0027] Das erfindungsgemäße Verfahren wird anhand von Fig. 2/2 weiter erläutert. Die fluorierten
Kohlenwasserstoffe und Stickstoff werden aus dem Tank (ST) bzw. dem Stickstoff-Tank
(NT) über Verdampfer (V), Manometer (M) und Druckminderer (D) in einen Gasmischer
(G) eingeleitet. Der Druck zwischen Manometer und Druckminderer beträgt 9 bis 15 bar.
Im Gasmischer werden die beiden Gase über Massendurchflußmesser und Drosseiventile
in eine gemeinsame Leitung (5) eingeleitet. Der Differenzdruck zwischen (M) und dem
statischen Mischer (F) beträgt mindestens 3 bar. Über den statischen Mischer (F) wird
das vorgemischte Gas in den Puffertank (6) eingeleitet und aus dem Puffertank in den
Kompressor (7) über die Leitung (8) eingebracht. Ein Teil des über die Leitung (9)
dem Kompressor entnommenen Gases wird über die Leitung (10) und das Regelventil (11)
in den Puffertank zurückgeführt. Der Druck in der Leitung (9) beträgt bis 13 bar (d.
h. 14 bar absolut). Über die Probeentnahmestellen (13, 13') und (13") können Gasproben
zur Analyse entnommen werden. Die Durchflußmenge in der Leitung (9) beträgt von 5
bis 250 Nm
3/h. Über die Leitung (9) wird homogenes Gasgemisch in eine, hier nicht eingezeichnete,
Gasflasche eingefüllt. Das Regelventil (11) wird so eingestellt, daß der gewünschte
Durchmischungsgrad erzielt wird - je mehr Volumenanteil zurückfließt, desto idealer
die Durchmischung, aber natürlich um so geringer auch die Abgabemenge an komprimiertem
Gasgemisch. Das komprimierte Gas wird über das Absperrventil (14) an den zu befüllenden
Gegenstand (z. B. ein Stromkabel, eine Schaltanlage oder eine Druckgasflasche) abgegeben.
[0028] Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung weiter erläutern, ohne sie in ihrem
Umfang einzuschränken.
Beispiele
Beispiel 1:
[0029] Die Durchflußmengen aus dem Tank bzw. dem Stickstoff-Tank wurden so eingeregelt,
daß das Volumenverhältnis von C
3F
8:N
2 genau 40:60 betrug. Proben, die direkt hinter dem Gaspuffertank und aus der Gasflasche
gezogen wurden, wiesen jeweils einen Gehalt von 40 Vol.-% C
3F
8 und 60 Vol.-% N
2 hin und belegen eine optimale Durchmischung.
Beispiel 2:
[0030] Der Versuch wurde unter Einstellung eines Volumenverhältnisses von 50:50 wiederholt.
Eine hinter dem Puffertank gezogene Probe enthielt jeweils 50 Vol.-% der Mischungskomponenten.
Beispiele 3 - 7:
[0031]

[0032] In allen Beispielen konnte die Abweichung von ±0,7 Vol.-% der eingestellten Mischung
eingehalten werden.
1. Verfahren zur Herstellung von homogenen komprimierten Gasgemischen, wobei man die
getrennt voneinander vorliegenden Gase unter Bildung eines inhomogenen Gasgemisches
vorvermischt, das inhomogene Gasgemisch in einen statischen Mischer und/oder Puffertank
leitet, das Gasgemisch aus dem Mischer bzw. Puffertank in einen Kompressor leitet
und aus dem Kompressor ein im wesentlichen homogenes komprimiertes Gasgemisch abzieht,
dadurch gekennzeichnet, daß Gasgemische, aus perfluorierten und/oder teilfluorierten Kohlenwasserstoffen und/oder
Ether mit SF6 und/oder inerten Gasen, vorzugsweise Edelgase CO2 oderN2 erzeugt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Gemische erzeugt, die perfluorierte und/oder teilfluorierte Kohlenwasserstoffe
und N2 enthalten oder daraus bestehen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als perfluorierte oder teilfluorierte Kohlenwasserstoffe C3F8, CHF2CF3, CF3CHFCF3, CH2FCF3, CH3CF3, CHF3, CF4, CF3CF3, CF3OCHF2 oder deren Mischungen eingesetzt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man aus dem Kompressor ein Gasgemisch mit einem Druck von bis zu 13 bar abgibt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Puffertank verwendet und in die Rückführungsleitung ein Regelventil eingebaut
ist, welches die Gasgemischrückführung auf einen gewünschten Volumenanteil des abgegebenen
komprimierten Gases einregelt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man homogene komprimierte Gasgemische erzeugt, wobei der Wert der Zusammensetzung
maximal um ±0,7 Vol.-% von demjenigen Wert abweicht, der bei idealer Durchmischung
vorliegt.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zu vermischende Gasströme unter Verwendung von Massendurchflußmessern regelt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß man es unter Verwendung einer mobilen Mischstation durchführt.
9. Verwendung des nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8 hergestellten Gasgemisches
als Isoliergas in stromleitenden Erdkabeln oder gasisolierten Schaltanlagen.