[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen zusammenklappbaren, frei aufstellbaren Ständer,
insbesondere Wäscheständer, mit aufklappbar angelenkten Haltestäben und die Haltestäbe
quer verbindenden Aufhängestäben, wobei die Haltestäbe hinsichtlich ihrer oberen Enden
betrachtet, aus einer Aufbewahrungs-Zusammenklappstellung in eine Benutzungs-Abstandslage
zueinander distanzierbar sind, wobei weiter bodenseitig Standfüße ausgebildet sind
und die Haltestäbe bodenseitig überkreuzungsfrei in einem mit jeweils einem Standfuß
verbundenen Halterungsbereich zusammenlaufen.
[0002] Verbreitet sind Wäscheständer, deren tragender Unterbau in Form eines Scherengestelles
sich gegen einen Gitterrahmen gehend zusammenlegen läßt. Der Gitterrahmen bildet mit
seinen Gitterstangen die Aufhängestäbe für das aufzuhängende Gut (es sei bezüglich
dieses schon klassischen Typs bspw. auf die DE-OS 24 30 083 verwiesen).
[0003] Ein Wäscheständer mit weitergebildeter Scherengestellfunktion ist aus dem Katalog
Pro•Idee, 2002 bekannt. Die Haltestäbe sind dort stirnseitige Abschnitte einer Nürnberger
Schere, von denen sich mittlere Abschnitte in bodenseitig einander kreuzende Standfüße
ergänzen. Die Abschnitte und die Standfüße sind mehretagig über Aufhängestäbe miteinander
verbunden.
[0004] Aus dem DE-GM 159 526 existiert der Vorschlag, einen allerdings wandbefestigbaren
Wäschetrockner mit horizontal ausfächerbaren, um eine gemeinsame vertikale Achse schwenkbaren
Haltestäben zu versehen, die zugleich Aufhängestäbe sind. Letztere lassen sich über
Mitnehmer aus der ausgefächerten Stellung in eine raumsparende Aneinanderklappposition
zurückführen.
[0005] Ein Wäscheständer gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 ergibt sich
aus der FR-2 360 707. Die aufklappbar angelenkten Haltestäbe sind über einen Aufhängestab
zu einem U-Bügel gestaltet. Die dem Ständer zugewandten Enden der Haltestäbe weisen
mäanderförmige Verkröpfungen auf. Querende Abschnitte davon begrenzen die hier horizontale
Benutzungs-Abstandslage. Die Gelenkstellen sind in Höhenrichtung des Ständers versetzt.
Die Anlenkung der Haltestäbe ist dabei so, dass sie in zwei beabstandeten Etagen gruppiert
sind und noch anlenkmäßig jeweils höhenversetzt zusammenlaufen. Bodenseitige Standfüße
des Ständers lassen sich im Sinne einer raumsparenden Aufbewahrungs-Zusammenklappstellung
im Wesentlichen in die Ebene des gleichfalls U-förmig gestalteten Ständers klappen.
Die Beiklappstellung der Haltestäbe ist durch einen Haken gesichert.
[0006] Durch die GB 2 272 635 A existiert der Vorschlag, einen einer Wäscheleine auch hängend
zuordbaren Wäscheständer mit aufklappbar angelenkten Haltestäben zu versehen. Die
sind aber im Anlenkbereich über eine Leiste quer miteinander verbunden. Von den Leisten
gehen die Haltestäbe staketenartig aus. Ihre oberen, freien Enden sind mit Hohltextilien,
bspw. Socken, bestückbar. Die mittleren Haltestäbe sind im U-förmigen Ständer fest
gehaltert. Die Standfüße lassen sich bodenseitig gemäß einer Grundversion auslegerartig
querseitig ausziehen und raumsparend wieder in den Halterungsbereich einschieben.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, einen zusammenklappbaren, frei aufstellbaren Ständer,
insbesondere Wäscheständer, baulich einfach, handhabungsvorteilhaft sowie trocknungsgünstig
auszubilden.
[0008] Diese Aufgabe ist zunächst und im Wesentlichen bei einem Ständer mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass die an gleichen Enden der
Aufhängestäbe angebundenen Haltestäbe in ihrer Gesamtheit in der Benutzungs-Abstandslage
bodenseitig gebündelt zusammenlaufen und bei fächerartiger Distanzierung im übrigen.
[0009] Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßer Ständer erhöhten Gebrauchswerts
erzielt: Die Haltestäbe bündeln sich zusammenlaufend zu säulenartigen Standzentren.
Das erhöht die Standstabilität und belässt Fußunterstellraum, so dass man genügend
nahe an den oben ausfächernden Behängungsbereich heran kann. Die überkreuzungsfreie
Bündelung der Haltestäbe kann schwerpunktmäßig günstigst recht bodennah realisiert
sein. Oben wird eine reiche Ausfächerung erreicht berücksichtigend genügend Freiraum
zwischen dem Trocknungsgut. Die erreichte hohe Standstabilität erlaubt es sogar, die
Aufhängestäbe freikragend auszubilden und so hinsichtlich des Ständers von nur einer
Seitenwange bzw. Tragsäule auszugehen. Paarig realisierten Halterungsbereichen wird
jedoch Vorrang eingeräumt, da hierüber eine ausgewogene Lastaufnahme erreicht wird.
Bei alldem bringt die beibehaltene raumsparende Zusammenlegbarkeit den Vorteil der
entsprechenden Unterbringung.
[0010] Die Gegenstände der weiteren Ansprüche sind nachstehend in Bezug zu dem Gegenstand
des Anspruches 1 erläutert, können aber auch in ihrer unabhängigen Formulierung von
Bedeutung sein. So ist weiter vorgesehen, dass mindestens ein Haltestab in der Benutzungs-Abstandslage
des Ständers an einer Vertikalen orientiert verläuft. Der bildet gleichsam den Zweisäulen-Ständer,
an dem die Haltestäbe abklappen oder an den sie lagedefiniert anklappen. Hinzu kommt
der Vorteil, dass über diesen Haltestab praktisch die gleiche Behängungsfähigkeit
erreicht ist wie bei den abklappbaren Haltestäben und Aufhängestäben. Günstig ist
es dabei weiter, wenn ein mittlerer Haltestab in der Benutzungs-Abstandslage an der
Vertikalen orientiert verläuft. Das ergibt einen beidseitig ausgewogenen Behängungsbereich.
Sodann besteht ein vorteilhaftes Merkmal der Erfindung darin, dass der Halterungsbereich
durch eine Lagerplatte gebildet ist, mit welcher die Haltestäbe fußseitig gelenkig
verbunden sind. Die Plattenform erlaubt eine reihenförmige Anlenkung der überkreuzungsfreien
Verbindung. In vorteilhafter Weise besteht ein Standfuß aus zwei gegenüberliegenden
Standfuß-Abschnitten. Das Zwischenfeld der Gegenüberlage kann zu Steuerungszwecken
genutzt werden. Demgemäß erweist es sich weiterbildend als günstig, dass die Standfuß-Abschnitte
durch eine, zugeordnet ihren jeweiligen freien Endbereichen angebundene Querspange
in Abklapprichtung gesichert sind. Die Querspange erstreckt sich wie eine Sehne zu
einem Bogen, wobei der Bogen durch die Standfuß-Abschnitte gestellt wird. Dazu ist
die praktisch von Steuerstangen gebildete Querstange geteilt ausgebildet mit einem
mittigen Teilungsgelenk. An dem Teilungsgelenk greift sodann der Fuß eines Haltestabes
an. Dem diesbezüglichen Haltestab kommt dabei insoweit eine zusätzliche Funktion zu,
als der mit der Querspange verbundene Haltestab oberhalb seiner Verbindung mit der
Querspange in der Lagerplatte schiebegelagert ist. Die entsprechende Schiebelagerung
ist vertikal orientiert. Dieser Haltestab lässt sich nicht abklappen. Er stellt gleichsam
als Doppel-Säule die zentrale U-förmige Einheit Haltestäbe/Aufhängestab. Es folgen
dann nach auswärts gehend an der Lagerplatte die übrigen Einheiten Haltestäbe/Aufhängestab.
Deren Ausstellung in die Benutzungs-Abstandslage ist mit einfachen Mitteln definiert.
So bringt die Erfindung in Vorschlag , dass die Benutzungs-Abstandslage der Haltestäbe
durch Anbindung gesichert ist. Hierzu wird so vorgegangen, dass die Haltestäbe oberhalb
des Halterungsbereichs in Aufklapprichtung durch Begrenzungselemente verbunden sind
zur Begrenzung der maximalen Aufklappweite. Die Streckstellung der Begrenzungselemente
wird dabei durch die resultierende Gewichtskraft eines Haltestabes erreicht. Weiter
ist vorgesehen, dass die Standfuß-Abschnitte durch Querstäbe miteinander verbunden
sind. Solche Traversen stabilisieren den Unterflurbereich des Ständers und garantieren
im übrigen synchrone Klappbewegungen der Standfuß-Abschnitte beim angedeuteten Umschalten
in die eine oder andere Funktionsstellung des Ständers. Demgemäß erweist es sich als
günstig, dass die Standfuß-Abschnitte an der Lagerplatte nach unten klappbar anscharniert
sind im Hinblick auf eine vertikale Verlängerung der Standgröße des Ständers im zusammengeklappten
Zustand. Das Verstellmaß ist dabei so gewählt, dass die fußseitig mit der Querspange
verbundenen Haltestäbe im zusammengeklappten Zustand kopfseitig die benachbarten Haltestäbe
jeweils überragt. So liegt der damit verbundene Aufhängestab freiragend. Auf einen
greiffähigen Überstand ist selbstredend geachtet. Ein solcher greiffähiger Überstand
kann aber auch unabhängig von der Zusammenfaltstellung der Standfüße realisiert werden,
einfach durch eine entsprechende vertikale Überlänge, indem jedenfalls in der Zusammenklappstellung
ein Aufhängestab höher angeordnet ist als weitere Aufhängestäbe. Zweckmäßig ist der
höher angeordnete Aufhängestab mit dem in der Lagerplatte schiebegelagerten Haltestab
verbunden. Um die Haltestäbe in der Zusammenklappstellung des Ständers gegen ungewolltes
Ausklappen zu sichern, ist an einem Haltestab eine Halterast angebracht zur Rasthalterung
der weiteren Haltestäbe. Es kann sich um einen einfachen Federfinger handeln, der
ausweichfähig in die Klappebene der Haltestäbe ragt. Konkret ist die Halterast jedoch
als Haltespange ausgebildet. Ihr rastierender Raum nimmt eine Mehrzahl von Haltestäben
auf, wobei entsprechend nur der periphere festgehalten wird. Weiter ist vorgesehen,
dass die Aufbewahrungs-Zusammenklappstellung des Ständers rastgesichert wird. Das
geschieht mit einfachen Mitteln dadurch, dass an der Lagerplatte eine Rastaufnahme
als Matrizenteil einer Rastsicherung für jedenfalls einen Haltestab ausgebildet ist.
Besagter Lagerplatte kommt so eine weitere Funktion zu. Zweckmäßig wirkt die Rastaufnahme
mit dem schiebegelagerten Haltestab zusammen, da dieser von Hause aus einen Verlagerungshub
bietet. Konsequent wird demgemäß so vorgegangen, dass die Rastaufnahme, zugeordnet
einer Bodenseite der Lagerplatte, mit dem überstehenden Fuß des schiebegelagerten
Haltestabes zusammenwirkt. Schließlich wird noch in Vorschlag gebracht, dass an dem
schiebegelagerten Haltestab rechtwinklig zur Längserstreckung desselben ein Raststift
als Patrizenteil der Rastsicherung vorsteht zum Einfahren in die zu einer Stellfläche
hin vertikal offene Rastaufnahme. Endlich besteht ein Merkmal der Erfindung darin,
dass der das Gegenrastmittel stellende Raststift ein axial entsprechend verlängerter
Gelenkzapfen des Teilungsgelenks ist. Letzterem wird so eine weitergehende Funktion
eingeräumt.
[0011] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand zweier zeichnerisch veranschaulichter
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- den Ständer in perspektivischer Wiedergabe, und zwar in Ausklapp-Benutzungsstellung,
gemäß erstem Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- den Auszug II aus Fig. 1, ein Ausklapp-Begrenzungselement hervorhebend,
- Fig. 3
- den Ständer in Zusammenklappstellung, jedoch bei noch nicht zusammengelegten Standfüßen,
- Fig. 4
- eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung, jedoch in teilweiser Freigabe der Benutzungsstellung,
- Fig. 5
- eine Herausvergrößerung V aus Fig. 4, und zwar das zum Teil aus der Streckstellung
getretene Begrenzungselement veranschaulichend,
- Fig. 6
- den Schnitt gemäß Linie VI-VI in Fig. 3, hervorhebend die Stellung der Haltestäbe
in Zusammenklappstellung derselben,
- Fig. 7
- eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung, bei distanzierter Ausklappstellung der
Haltestäbe,
- Fig. 8
- den Schnitt gemäß Linie VIII-VIII in Fig. 6,
- Fig. 9
- eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung des Ständers, nunmehr im Zuge des raumsparenden
Zusammenklappens auch der Standfüße,
- Fig. 10
- eine Stirnansicht der Fig. 9,
- Fig. 11
- eine Herausvergrößerung XI der Fig. 10,
- Fig. 12
- eine entsprechende Herausvergrößerung, jedoch bei in einer anderen Grundstellung befindlichem
zentralen Haltestab,
- Fig. 13
- den Ständer in perspektivischer Wiedergabe, und zwar in Zusammenklappstellung, jedoch
bei noch nicht zusammengelegten Standfüßen, gemäß zweitem Ausführungsbeispiel,
- Fig. 14
- den Auszug XIV aus Fig. 13, eine Rastsicherung hervorhebend,
- Fig. 15
- eine isoliert wiedergegebene Halterast in schaubildlicher Darstellung, zugeordnet
dargestellt in der Lupe XV in Fig. 13,
- Fig. 16
- die Halterast in Seitenansicht,
- Fig. 17
- die Draufsicht auf die Halterast,
- Fig. 18
- dieselbe in Stirnansicht,
- Fig. 19
- den Ständer in Stirnansicht, raumsparend zusammengelegt,
- Fig. 20
- den Auszug XX aus Fig. 19,
- Fig. 21
- eine der Fig. 13 entsprechende Darstellung, jedoch in teilweiser Freigabe der Benutzungsstellung
(die nicht benutzten Aufhängestäbe sind über ihre Haltestäbe in der Halterast gefesselt)
und
- Fig. 22
- den Auszug XXII aus Fig. 21, den greifgünstig höher angeordneten Aufhängestab der
zentralen Haltestäbe zeigend.
[0012] Der dargestellte, als Wäscheständer nutzbare, frei aufstellbare Ständer S beider
Ausführungsbeispiele besitzt einen oberen, höhengestaffelten Behängungsbereich 1 sowie
einen unteren Stellbereich 2.
[0013] Im Stellbereich 2 befinden sich räumlich beabstandete Standfüße 3. Die setzen sich
aus je zwei, zu einem Bogen gestalteten Standfuß-Abschnitten 3' und 3" zusammen.
[0014] Im Zenit, d. h. bogenmittig der beiden gegenüberliegenden Standfuß-Abschnitte 3',
3" befindet sich eine Lagerplatte 4, stellend einen gemeinsamen Halterungsbereich
H sowohl für die daran angelenkten Standfüße 3 bzw. deren Abschnitte 3', 3" als auch
für nach oben in den Behängungsbereich 1 führende Haltestäbe 5. Es liegt bezüglich
beider Elemente 3, 5 eine Gelenkverbindung vor. Die ist, horizontal orientiert, in
Längsrichtung des Ständers S weisend.
[0015] Die Anlenkstellen der paarig vorgesehenen Standfüße 3 im bodennahen Bereich der Lagerplatte
4 sind mit 6 bezeichnet. Es sei z. B. auf Fig. 6 verwiesen.
[0016] Die die unteren Enden der Haltestäbe 5 gelenkverbindenden Anlenkstellen sind mit
7 bezeichnet. Die erstrecken sich unter Berücksichtigung der Ausklappebene, parallel
verlaufend zur Ebene der Lagerplatte 4, in Reihe. Die entsprechend bodenseitige, überkreuzungsfrei
ausgeführte Lagerung zeigt, dass die Haltestäbe 5 dort gleichwohl eng benachbart,
gleichsam gebündelt im Halterungsbereich H zusammenlaufen.
[0017] Es sind bezüglich beider Stirnenden des Ständers S jeweils Gruppen von drei Haltestäben
5 realisiert. Zwischen diesen Gruppen befindet sich ein Haltestab 5, der nicht in
der geschilderten Anlenkung zur Lagerplatte 4 steht, sondern dieser vertikal verschieblich
zugeordnet ist. Dazu ist in der Mittelebene der Lagerplatte 4 eine Bohrung 8 berücksichtigt,
in der sich der vertikal verlagerbare, zentrale Haltestab 5 verkippungsfrei führt.
[0018] Bezüglich aller Haltestäbe 5 handelt es sich um Rohr runden Querschnitts.
[0019] Die freien Enden der in den Behängungsbereich 1 weisenden bzw. ragenden Haltestäbe
5 sind kappenverschlossen. Unterhalb der entsprechenden Kappen 9 setzt zwischen je
einem Paar Haltestäben 5 ein Aufhängestab 10 an. Der erstreckt sich horizontal und
kann aus beschichtetem Vollmaterial bestehen. Es sind lineare Stäbe.
[0020] Der zwischengefasste Aufhängestab 10 führt zusammen mit den zum bodennahen Halterungsbereich
H führenden Haltestäben 5 zu einem U-Bügel. Bis auf den mittleren U-Bügel lassen sich
alle gleichsam fächerartig ausklappen. Die entsprechende Fächerung geht in voller
Ausführung aus Fig. 1 und in partieller Anwendung aus Fig. 4 hervor. Solche U-Bügel
können auch gleich einstückig aus Rohr oder Vollmaterial gefaltet sein.
[0021] Die Ausklappbewegung der Haltestäbe 5 ist durch die schildartige Lagerplatte 4 seitengeführt.
Hierzu ist ein Lagergraben 11 in der Lagerplatte 4 vorgesehen. Erkennbar befinden
sich die Anlenkstellen 7 der Haltestäbe 5 möglichst nahe dem Lagergrabengrund 12.
Da sich die parallelen Grabenwände deutlich nach oben hin über den diesbezüglichen
Anlenkbereich fortsetzen und die Breite des Lagergrabens 11 auf den Außendurchmesser
der Haltestäbe 5 abgestimmt ist, kommt es in axialer Richtung der Anlenkstellen 7
zu einer Querverkippungen vermeidenden, satten Führungsanlage an den Grabenwänden.
Es sei auf Fig. 8 verwiesen. Das gleiche Prinzip ist auch bezüglich der Standfüße
3 angewandt. Der diesbezügliche, zu einer Stellfläche 13 des Ständers S offene Tunnel
ist mit 14 bezeichnet. An den Tunnelwänden liegen die Standfuß-Abschnitte 3', 3" gut
geführt an. Die Tunneldecke sichert den Bogenverlauf derselben zueinander. Abklappbarkeit
ist indes berücksichtigt, einfach durch eine ausreichende stirnseitige Verrundung
des der vertikalen Längsmittelebene x des Ständers S zugewandten Endes der Abschnitte
3', 3".
[0022] Einem Verwinden hinsichtlich der die lagerplattenseitigen Enden querenden Achsen
der Anlenkstellen 6 ist schon durch den Bogenverlauf entgegengewirkt.
[0023] Hierzu sind ferner die Standfuß-Abschnitte 3', 3" durch Querstäbe 15 miteinander
verbunden. Die traversenartigen Querstäbe 15 setzen etwa im Bereich der Längsmitte
der besagten Abschnitte 3' bzw. 3" an. Es kann sich um eine Schweißverbindung handeln.
[0024] Der Verschiebehub des zentral gelegenen Haltestabes 5 ist als Geber bzw. Steuermittel
für das raumsparende Aneinanderklappen der Standfuß-Abschnitte 3', 3" genutzt. Hierzu
ist der besagte, paarige Haltestab 5 über die Unterseite der Lagerplatte 4 hinausgehend
fußartig verlängert. Dieser Fuß des zentralen Haltestabes 5 trägt das Bezugszeichen
16. Er passiert den geschilderten Tunnel 14. Der Durchtritt findet zwischen den beiden
genügend beabstandeten Gelenkstellen 6 statt.
[0025] Das untere, freie Ende des Fußes 16 greift an einem in Bezug auf die bogenförmigen
Standfüße 3 sehnenartigen Steuerungsgestänge an, welches sich kurz über der Stellfläche
13 des Ständers S erstreckt. Konkret handelt es sich bezüglich des Steuerungsgestänges
um eine Querspange 17. Die freien Enden der Querspange 17 sind bei 19 gelenkig mit
dem Endbereich der Standfuß-Abschnitte 3', 3" verbunden. Diese freien Endbereiche
der Abschnitte 3', 3" sind mit einer Kappe 18 bestückt, bildend eine Rutschsicherung
des Ständers S. Die Gelenkstellen 19 der jeweiligen Endbereiche erstrecken sich in
Abklapprichtung der Standfüße 3, respektive ihrer Abschnitte 3', 3", also unterseitig
derselben.
[0026] Anders als bei der natürlichen Bogen-Sehne wird die Querspange 17 zum Abklappen,
respektive partiellen Zusammenfalten der Standfuß-Abschnitte 3', 3" über den Fuß 16
mittels des zentralen Haltestabes 5 in Richtung des Halterungsbereichs H gezogen.
Hierzu ist die Querspange 17 zweiteilig ausgebildet. Konsequent findet der Angriff
des Fußes 16 bzw. bodenseitigen freien Endes desselben über ein Teilungsgelenk 20
statt. Die Klappbetätigung der Abschnitte 3', 3" ist synchron bezüglich beider Stirnenden
des Ständers S ausübbar, einfach aufgrund der Tatsache, dass der zentrale Haltestab
5 -wie oben schon angedeutet- paarig vorliegt, also auch als gut handhabbarer U-Bügel
ausgestaltet ist. Bevorzugt bleibt noch eine leichte, die Stellfähigkeit des raumsparend
zusammengelegten Ständers S begünstigende Spreizstellung der auslegerartigen Standfuß-Abschnitte
3', 3" bestehen, wie das bspw. der Fig. 9 entnehmbar ist. Die Bewegungsrichtung der
gegeneinanderklappenden Abschnitte 3', 3" ergibt sich aus den Pfeilrichtungen y.
[0027] Die Zugrichtung am steuernd wirkenden U-Bügel ist dort ebenfalls durch Pfeile angedeutet.
Zum anfänglichen Ergreifen der mittleren Haltestäbe 5 lassen sich die benachbarten,
kippfähigen Aufhängestäbe 10 leicht wegdrücken. So kann der mittlere Aufhängestab
10 bestens als Griff erfasst werden. Der Griff liegt bequem zugänglich im Behängungsbereich
1.
[0028] Zweckmäßig ist sodann eine den eingenommenen Stellbereich 2 sichernde Vorkehrung
getroffen, die darin besteht, dass der mittlere Haltestab 5 mit seinem Fuß 16 nicht
bis zur Stellfläche 13 durchsacken kann. Hierzu braucht lediglich ein den Haltestab
5 querender Sperrstift am oberen Ausgang der Bohrung 8 vorgesehen zu sein. Ein solcher,
längenmäßig den lichten Durchmesser der Bohrung 8 übertreffender Querstift ist in
Fig. 7 in strichpunktierter Linienart dargestellt und mit 21 bezeichnet.
[0029] Die ausklappbaren Haltestäbe 5 sind oberhalb des Halterungsbereichs H in Aufklapprichtung
Pfeil z durch Begrenzungselemente 22 verbunden. Die bestimmen die Nachbarschaftslage
der Aufhängestäbe 10 zueinander und stellen im übrigen die Begrenzung der maximalen
Aufklappweite (vergl. Fig. 1). Die kann so gewählt sein, dass der periphere U-Bügel
in Form der Einheit Haltestäbe/Aufhängestab 5/10 bezüglich seines Aufhängestabes 10
mit einer projizierten Vertikalebene des freien Endes der Standfuß-Abschnitte 3',
3" fluchtet.
[0030] Hinsichtlich der Nachbarschaftslage ist eine bequeme Zugänglichkeit für die Hängung
berücksichtigt sowie das Ziel ein zu weites Abklappen zu vermeiden, erreicht, was
zumindest peripher bei übertriebener Auslegung eine zu tiefe Lage des Aufhängestabes
10 mit sich bringen könnte. Die Abstände zwischen den Aufhängestäben 10 sind gleich,
und zwar etwa handbreit.
[0031] Die Streckstellung der Begrenzungselemente 22 ist einfach schon erreicht durch die
resultierende Gewichtskraft eines Haltestabes 5 bzw. des ganzen U-Bügels. Die Begrenzungselemente
22 sind von über die ganze Stirnfläche des Ständers S verlaufenden Ketten gebildet.
Die Fixierung kann durch Schraubung geschehen.
[0032] Eine zweite Etage der Hängung kann über tiefer liegende, horzizontale Aufhängestäbe
10' erreicht werden. Wegen der zum Zentrum hin zunehmenden Nähe wird ein U-Bügel bezüglich
der Stabbesetzung jeweils überschlagen.
[0033] Erkennbar sind die Standfuß-Abschnitte 3', 3" an der Lagerplatte 4 so nach unten
abklappbar anscharniert, dass sich im raumsparend zusammengelegten Zustand der Ständer
S in der Vertikalen nach oben hin verlängert.
[0034] In Kompensierung der Relativverlagerung zwischen den zentralen Haltestäben 5 und
denen der benachbarten, gegenläufig ausschwenkenden Gruppen ist bezüglich des Begrenzungselements
22 am mittleren Haltestab 5 ein Vertikalschlitz 23 ausgebildet. Darin wird die Anbindungsstelle,
gebildet von einem Befestigungsstift 24, mitgeschleppt. In der raumsparenden Zusammenklappstellung
liegt die Situation gemäß Fig. 11 vor, in der Zusammenfaltstellung der Haltestäbe
5 die aus Fig. 3 erkennbare.
[0035] Der Ständer S gemäß zweitem Ausführungsbeispiel ist prinzipiell gleichen Aufbaues;
die Bezugsziffern sind sinngemäß angewandt, dies zum Teil ohne textliche Wiederholungen.
[0036] Eine über die Grundversion des ersten Ausführungsbeispieles hinausgehende Weiterbildung
besteht in der Darbietung einer komfortablen Greifhandhabe unter Nutzung des mittleren
Aufhängestabes 10, welcher mit den vertikal verschieblich gelagerten Haltestäben 5
zu einem U-Bügel vereinigt ist. Der entsprechende Überstand liegt auch vor, wenn die
Standfüße 3 nicht raumsparend zusammengefaltet sind (vergl. Fig. 13, 21 und 22).
[0037] Diesen Figuren ist entnehmbar, dass jedenfalls in der Zusammenklappstellung, d. h.
Anklappen der Haltestäbe 5 gegen die mittleren Haltestäbe 5, der zentrale Aufhängestab
10 höher angeordnet ist als die anderen Aufhängestäbe 10. Der Überstand liegt bei
gut einer Fingerdicke. Er fällt auch optisch auf, so dass der Benutzer gleich den
Sinn erkennen kann und die bezüglich der Grundversion geschilderte Handhabung vornehmen
kann. Der gegebene Untergreifspalt zur tiefer liegenden Schar der Aufhängestäbe 10
trägt das Bezugszeichen 25.
[0038] Der in der Lagerplatte 4 schiebegelagerte Haltestab 5 ist nicht bloß bezüglich seiner
exponierten Grifflage bildend weitergestaltet, sondern auch im Sinne einer Befestigungsbasis
für eine Sicherung der Haltestäbe 5 in Anklappstellung. Das verkörpert sich in der
Ausbildung und Zuordnung einer Halterast 26. Zur Steckzuordnung der Halterast 26 weist
diese eine mittig gelegene, vertikale, zylindrische Durchbrechung 27 auf. Deren lichter
Durchmesser entspricht dem Außendurchmesser des durchgesteckten Haltestabes 5. Zur
Fixierung der Halterast 26 dient eine die Durchbrechung 27 horizontal, diametral querende
Bohrung 28. Die nimmt ein klassisches Befestigungselement 29 auf. Dabei kann eine
mantelwandseitige Klemmung angewandt werden oder aber das Befestigungselement durchsetzt
deckungsgleiche Anschlussbohrungen des betreffenden, rohrförmigen Haltestabes 5.
[0039] Die Halterast 26 ist in Form einer Haltespange ausgebildet. Die ist, dem Schwenkbogenverlauf
der angelenkten Haltestäbe 5 folgend, im Wesentlichen um die Anlenkstellen 7 gehend
gewölbt. Es sei auf Fig. 16 verwiesen.
[0040] Die aus Fig. 17 hervorgehende Draufsicht macht deutlich, dass die Haltespange die
Gestalt eines H-Profils besitzt. Im Bereich des H-Steges erstreckt sich das Fleisch,
welches die vertikale Durchbrechung 27 umschreibt. Von diesem Bereich gehen gegenläufig
ausgerichtet Räume 30 aus, parallel begrenzt durch die gabelförmigen H-Schenkel der
Halterast 26.
[0041] Die H-Schenkel bilden federfähige Rastfinger 31. An denen sitzen innenseitig Halterast-Nasen
26'. Der direkte Abstand zwischen zwei solcher Halterast-Nasen 26' ist geringer als
der Außendurchmesser der Haltestäbe 5. Die Standhöhe der Halterast-Nasen 26' ist andererseits
aber so, dass sie durch willensbetontes Auswärtsklappen der angelenkten Haltestäbe
5 schnäpperartig überwindbar sind.
[0042] Bei diesem Freigeben federn die parallelen Rastfinger 31 Durchlass öffnend aus.
[0043] Die Länge der rastierenden Räume 30 der Halterast 26 ist so, dass eine Mehrzahl,
hier drei Haltestäbe 5 querschnittsmäßig darin unterkommen.
[0044] Jenseits der Räume 30 setzen sich die gabelartigen Rastfinger 31 unter Bildung einer
Fangöffnung 32 nach außen hin fort. Die horizontale Raumlänge dieser praktisch einen
Vorraum bildenden Fangöffnung 32 entspricht der in der Horizontalen gemessenen Länge
des Raumes 30. Die Länge des Raumes 30 ist kürzer als die wirksame Länge eines Begrenzungselements
22.
[0045] Die Rastfinger 31 sind fensterartig durchbrochen. Die entsprechende Perforation geht
besonders deutlich aus Fig. 15 hervor. Die Fenster sind mit 33 bezeichnet.
[0046] Die Wirkung der geschilderten Halterast 26 ist auch dann gegeben, wenn pro Seite
nur ein Rastfinger 31 realisiert ist, da die in der Lagerplatte 4 angelenkten Haltestäbe
5 durch die dortigen Lagergräben 11 ausgezeichnet geführt sind. Die geordnete Aneinanderreihung
liegt auch auf Höhe der Halterast 26 vor.
[0047] Die federfähige Haltespange, sprich Halterast 26, kann aus Metall hergestellt sein
oder aber auch aus Kunststoff.
[0048] Selbstredend können bspw. auch bloß die peripheren Haltestäbe entrastet werden; die
restlichen werden über die Halterast-Nasen 26' zurückgehalten. Das Ausstellen der
ganzen Dreiergruppe an Haltestäben 5 ist Fig. 21 entnehmbar.
[0049] Eine dritte Weiterbildung im Zusammenhang mit dem zentralen, vertikalschiebergelagerten
Haltestab 5 besteht in der Zusammenwirkung mit einer Rastsicherung, welche die Aufbewahrungs-Zusammenklappstellung
des Ständers S aufrechterhält. Zur Bildung dieser Rastsicherung ist auch die Lagerplatte
4 beigezogen. Die besagte Stellung ergibt sich anschaulich aus Fig. 19. In dieser
Stellung sind die angelenkten Standfüße 3, genauer die Abschnitte 3', 3" Standfähigkeit
belassend, einander klappgenähert.
[0050] Den Matrizenteil der besagten Rastsicherung stellt die Lagerplatte 4 in Form einer
Rastaufnahme 34. Die ist zur Stellfläche 13 hin vertikal offen. Räumlich erstreckt
sie sich in der Längsmittelebene x-x des Ständers S, in der auch der unten in einen
Fuß 16 übergehende, zentrale Haltestab 5 verläuft, und zwar in einwirkfähiger Nähe
zur Rastaufnahme 34.
[0051] Die Rastaufnahme 34 liegt an der Bodenseite der Lagerplatte 4. Das die Rastaufnahme
34 umschreibende Umfeld überragt diese untere Bodenseite der Lagerplatte 4 erkennbar.
Die Ausgestaltung ist so, dass zwei federfähige Zinken 35 abragen.
[0052] Die eigentliche Aufnahmehöhlung der Rastaufnahme 34 ist eine horizontal verlaufende
Bohrung, deren Öffnung jenseits des Äquators ansetzt und in Einlenkflanken 35 übergeht,
bildend gleichsam einen Fangtrichter für das Gegenrastmittel.
[0053] Das demgemäß das Patrizenteil der Rastsicherung stellende Gegenrastmittel ist ein
Raststift 36. Der verläuft rechtwinklig zur Längserstreckung des schiebegelagerten
Haltestabes 5 bzw. seines Fußes 16. Erkennbar ragt der Raststift 36 in den Wirkungsbereich
der ortsfesten Rastaufnahme 34 genügend vor zum sicheren Einfahren in die Rastaufnahme
34. Der Raststift ist zylindrischer Gestalt, angepasst an das Maß der die Rastaufnahme
34 bildenden Bohrung. Entrastung ist willensbetont gegeben.
[0054] Eine solche Rastaufnahme 34 kann auch ständerinnenseitig der Lagerplatte 4 realisiert
sein, so wie auch die Rastsicherung am anderen Ende des Ständers sitzen kann bzw.
dort zusätzlich vorgesehen sein kann. Eine solche Maßnahme ist bei überlangen Ständern
S denkbar. Um in Längsrichtung eine Verkleinerung zu ermöglichen, können die horizontalen
Bauteile 10,10', 15 teleskopierbar ausgebildet sein.
[0055] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Mitbildung der geschilderten Rastsicherung
besteht darin, dass der das Gegenrastmittel stellende Raststift 36 ein axial entsprechend
verlängerter Gelenkzapfen des Teilungsgelenkes 20 ist.
[0056] Die Herbeiführung der Rastierung zwischen der Rastaufnahme 34 und dem Raststift 36
geschieht automatisch unter Ziehen des mittleren U-Bügels, bestehend aus den mittleren
Haltestäben 5 und dem als freistehende Zughandhabe zur Verfügung stehenden Aufhängestab
10. Es liegt die Stellung gemäß Fig. 19 vor.
[0057] Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung
der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten
Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch
zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
1. Zusammenklappbarer, frei aufstellbarer Ständer (S), insbesondere Wäscheständer, mit
aufklappbar angelenkten Haltestäben (5) und die Haltestäbe (5) quer verbindenden Aufhängestäben
(10), wobei die Haltestäbe (5) hinsichtlich ihrer oberen Enden betrachtet, aus einer
Aufbewahrungs-Zusammenklappstellung in eine Benutzungs-Abstandslage zueinander distanzierbar
sind, wobei weiter bodenseitig Standfüße (3) ausgebildet sind und die Haltestäbe (5)
bodenseitig überkreuzungsfrei in einem mit jeweils einem Standfuß (3) verbundenen
Halterungsbereich (H) zusammenlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass die an gleichen Enden der Aufhängestäbe (10) angebundenen Haltestäbe (5) in ihrer
Gesamtheit in der Benutzungs-Abstandlage bodenseitig gebündelt zusammenlaufen und
bei fächerartiger Distanzierung im übrigen.
2. Ständer nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Haltestab (5) in der Benutzungs-Abstandslage des Ständers (S) an einer
Vertikalen orientiert verläuft.
3. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass ein mittlerer Haltestab (5) in der Benutzungs-Abstandslage an der Vertikalen orientiert
verläuft.
4. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass der Halterungsbereich (H) durch eine Lagerplatte (4) gebildet ist, mit welcher die
Haltestäbe (5) fußseitig gelenkig verbunden sind.
5. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Standfuß (3) aus zwei gegenüberliegenden Standfuß-Abschnitten (3', 3") besteht.
6. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass die Standfuß-Abschnitte (3', 3") durch eine, zugeordnet ihren jeweiligen freien Endbereichen
angebundene Querspange (17) in Abklapprichtung gesichert sind.
7. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Querspange (17) geteilt ausgebildet ist mit einem mittigen Teilungsgelenk (20).
8. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Teilungsgelenk (20) der Fuß (16) eines Haltestabes (5) angreift.
9. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Querspange (17) verbundene Haltestab (5) oberhalb seiner Verbindung mit
der Querspange (17) in der Lagerplatte (4) schiebegelagert ist.
10. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass die Benutzungs-Abstandslage der Haltestäbe (5) durch Anbindung gesichert ist.
11. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestäbe (5) oberhalb des Halterungsbereichs (H) in Aufklapprichtung (z) durch
Begrenzungselemente (22) verbunden sind zur Begrenzung der maximalen Aufklappweite.
12. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Streckstellung der Begrenzungselemente (22) durch die resultierende Gewichtskraft
eines Haltestabes (5) erreicht ist.
13. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass die Standfuß-Abschnitte (3', 3") durch Querstäbe (15) miteinander verbunden sind.
14. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass die Standfuß-Abschnitte (3', 3") an der Lagerplatte (4) nach unten abklappbar anscharniert
sind im Hinblick auf eine vertikale Verlängerung der Standgröße des Ständers (S) in
zusammengeklapptem Zustand.
15. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass der fußseitig mit der Querspange (17) verbundene Haltestab (5) im zusammengeklappten
Zustand kopfseitig die benachbarten Haltestäbe (5) jeweils überragt.
16. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass jedenfalls in der Zusammenklappstellung ein Aufhängestab (10) höher angeordnet ist
als weitere Aufhängestäbe (10).
17. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass der höher angeordnete Aufhängestab (10) mit dem in der Lagerplatte (4) verschiebegelagerten
Haltestab (5) verbunden ist.
18. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass an einem Haltestab (5) eine Halterast (26) angebracht ist zur Rasthalterung weiterer
Haltestäbe (5) in Zusammenklappstellung.
19. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass die Halterast (26) als Haltespange ausgebildet ist.
20. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass der rastierende Raum (30) der Halterast (26) eine Mehrzahl von Haltestäben (5) aufnimmt.
21. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbewahrungs-Zusammenklappstellung des Ständers (S) rastgesichert ist.
22. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass an der Lagerplatte (4) eine Rastaufnahme (34) als Matrizenteil einer Rastsicherung
für jedenfalls einen Haltestab (5) ausgebildet ist.
23. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass die Rastaufnahme (34) mit dem schiebegelagerten Haltestab (5) zusammenwirkt.
24. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass die Rastaufnahme (34), zugeordnet einer Bodenseite der Lagerplatte (4), mit dem überstehenden
Fuß (16) des schiebegelagerten Haltestabes (5) zusammenwirkt.
25. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem schiebegelagerten Haltestab (5) rechtwinklig zur Längserstreckung desselben
ein Raststift (36) als Patrizenteil der Rastsicherung vorsteht zum Einfahren in die
zu einer Stellfläche (13) hin vertikal offene Rastaufnahme (34).
26. Ständer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, dass der das Gegenrastmittel stellende Raststift (36) ein axial entsprechend verlängerter
Gelenkzapfen des Teilungsgelenkes (20) ist.