[0001] Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung mit mindestens
einem Zylinder und mit mindestens einem Gaswechselventil, das durch eine erste Nockenwelle
über einen ersten Nocken und durch eine zweite Nockenwelle über einen zweiten Nocken
gesteuert ist, wobei mindestens eine Nockenwelle zur Veränderung der Steuerzeiten
des Gaswechselventils in ihrer Phasenlage verstellbar ausgeführt ist.
[0002] Es ist bekannt, dass Brennkraftmaschinen mit innerer Verbrennung optimiert werden
können, indem die Ventilsteuerzeiten der Einlass- und Auslassventile in Abhängigkeit
von dem jeweiligen Betriebszustand verändert werden.
[0003] Durch eine solche Maßnahme kann sowohl die Leistung erhöht werden, als auch Kraftstoffverbrauch
und die Abgasemissionen verringert werden. Eine bekannte Möglichkeit, eine solche
Veränderung der Ventilsteuerzeiten zu realisieren, besteht darin, die Nockenwelle,
die die Betätigung des betreffenden Ventils vornimmt, gegenüber einer Normalstellung
geringfügig zu verdrehen. Es ist klar, dass auf diese Weise die Dauer der Ventilöffnung
und der Ventilhub bei der Öffnung unveränderlich sind.
[0004] Aus der EP 0 596 860 A ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Veränderung der
Ventilsteuerzeiten bekannt, bei denen sich jeder Nocken aus zwei Halbnocken zusammensetzt,
die gegeneinander verdrehbar sind. Auf diese Weise ist es möglich, auch die Ventilöffnungsdauer
zu verändern. Um die Halbnocken unabhängig voneinander verstellen zu können, ist innerhalb
einer hohl gebohrten Nockenwelle eine Innenwelle vorgesehen, die gegenüber der Nockenwelle
verdrehbar ist. Auf diese Weise können zwar sowohl der Beginn der Ventilöffnung als
auch das Ende der Ventilöffnung innerhalb gewisser Grenzen unabhängig voneinander
eingestellt werden, aber der Ventilhub ist nach wie vor vorgegeben, und außerdem ist
die Vorrichtung komplex und aufwendig.
[0005] Eine weitere Lösung zur Realisierung von Ventilsteuerzeiten, bei denen Öffnungsund
Schließbewegung unabhängig voneinander verändert werden können, ist in der EP 0 909
882 A beschrieben. Dabei wird ein Ventil durch zwei Nockenwellen betätigt, von denen
eine im Wesentlichen die Ventilöffnungsbewegung und die andere die Ventilschließbewegung
initiiert. Auch bei dieser Lösung ist nachteilig, dass der Ventilhub unveränderlich
ist und dass die mechanische Komplexität groß ist.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Brennkraftmaschine mit einer Ventilsteuerung
anzugeben, die diese Nachteile vermeidet und große Freiheitsgrade bei der Einstellung
der Ventilöffnungszeiten und bei der Hubhöhe der Ventilbewegung ermöglicht. Dabei
soll der mechanische Aufwand möglichst gering sein, so dass eine kostengünstige Herstellung
und Instandhaltung erreicht werden kann. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es,
eine Lösung anzugeben, bei der in einfacher Weise auch eine Ventilabschaltung realisiert
werden kann, sofern dies erforderlich ist.
[0007] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der erste Nocken auf ein erstes Hydraulikglied
einwirkt und der zweite Nocken auf ein zweites Hydraulikglied einwirkt, welche beiden
Hydraulikglieder gemeinsam auf ein drittes Hydraulikglied einwirken, das das Gaswechselventil
betätigt.
[0008] Wesentlich an der Erfindung ist, dass durch die Zwischenschaltung von Hydraulikgliedern,
die vorzugsweise als Hydraulikzylinder ausgebildet sind, einerseits eine Vereinfachung
des mechanischen Aufbaus erreicht werden kann und andererseits auch die Höhe des Ventilhubs
beeinflusst werden kann.
[0009] Um die Unabhängigkeit der Öffnungsbewegung des Gaswechselventils von der Schließbewegung
zu erhalten, wird dabei die Schaltung der Hydraulikglieder vorzugsweise so vorgenommen,
dass das Gaswechselventil nur dann öffnet, wenn eine Betätigung durch den ersten Nocken
und den zweiten Nocken gleichzeitig vorliegt. Die Nockenkonturen sind dabei so gestaltet,
dass beispielsweise der erste Nocken das erste Hydraulikglied vor der frühest möglichen
Ventilöffnungszeit beaufschlagt. Dies bedeutet, dass ausschließlich der zweite Nocken
die tatsächliche Ventilöffnung veranlasst. Der zweite Nocken ist wiederum so ausgebildet,
dass er auch noch bei dem spätest möglichen Ventilschließzeitpunkt das zweite Hydrauliklied
noch beaufschlagt, so dass das Ventil geschlossen wird, wenn der erste Nocken die
Beaufschlagung des ersten Hydraulikglieds beendet. Durch unabhängige Verstellung der
beiden Nockenwellen können so Öffnungsund Schließbewegung des Gaswechselventils unabhängig
voneinander beeinflusst werden. Wenn die Schließbewegung eingeleitet wird, bevor die
Öffnungsbewegung abgeschlossen ist, kann auch der Ventilhub in einfacher Weise verringert
werden. Es ist jedoch in einer vereinfachten Ausführungsvariante der Erfindung auch
möglich, nur eine der beiden Nockenwellen verstellbar auszuführen, so dass beispielsweise
der Ventilöffnungszeitpunkt fix ist, jedoch der Ventilschließzeitpunkt verändert werden
kann. Die vollen Vorteile der Erfindung werden jedoch erst dann erreicht, wenn beide
Nockenwellen unabhängig voneinander verstellbar sind.
[0010] Eine konstruktiv besonders günstige Lösung der Erfindung ist gegeben, wenn der erste
Nocken über einen ersten Kipphebel und der zweite Nocken über einen zweiten Kipphebel
auf das jeweilige Hydraulikglied einwirkt. Ein besonders einfacher Aufbau kann dabei
dadurch erreicht werden, wenn der erste Kipphebel und der zweite Kipphebel auf einer
gemeinsamen Achse gelagert sind.
[0011] Um sicherzustellen, dass zu jedem Zeitpunkt mindestens ein Kipphebel auf das zugehörige
Hydraulikglied einwirkt, kann in bevorzugter Weise vorgesehen sein, dass einer der
Kipphebel einen vorzugsweise einstellbaren Mitnehmer für den anderen Kipphebel aufweist,
wodurch dieser betätigt wird, wenn jener nicht betätigt wird. Die Einstellung kann
beispielsweise durch eine Schraube am Mitnehmer realisiert sein, die es ermöglicht,
die Koordination der Kipphebel entsprechend zu verändern.
[0012] Eine Ventilabschaltung kann in einfacher Weise dadurch realisiert werden, dass das
Gaswechselventil dann und nur dann geöffnet ist, wenn ein Schaltventil vorgesehen
ist, das dazu ausgebildet ist, die Betätigung des Gaswechselventils zu unterbinden.
[0013] Die vorliegende Erfindung ist grundsätzlich für alle Arten von Brennkraftmaschinen,
also insbesondere auch für Brennkraftmaschinen mit Fremdzündung und solche mit Selbstzündung,
geeignet. Die erfindungsgemäße Ventilsteuerung kann als Gaswechselventil sowohl ein
Einlassventil als auch ein Auslassventil ansteuern, oder es können sowohl Einlassventile
als auch Auslassventile unabhängig voneinander variabel gesteuert werden.
[0014] Eine besonders einfache Ausführung der Brennkraftmaschine wird erreicht, wenn das
Gaswechselventil, das von der ersten Nockenwelle und von der zweiten Nockenwelle gesteuert
ist, ein Einlassventil ist und dass ein Auslassventil von der ersten Nockenwelle gesteuert
ist. Auf diese Weise kann mit zwei Nockenwellen für die Steuerung der Ein- und Auslassventile
das Auslangen gefunden werden. In diesem Fall sind die Steuerzeiten des Auslassventils
fest mit der Öffnungsoder mit der Schließbewegung des Einlassventils gekoppelt.
[0015] Bei einer Brennkraftmaschine mit drei oder mehr Ventilen pro Zylinder kann auch vorgesehen
sein, dass das dritte Hydraulikglied auf eine Ventilbrücke zur Betätigung mehrerer
gleichartiger Gaswechselventile einwirkt. Auf diese Weise können beispielsweise zwei
Einlassventile gleichzeitig geöffnet und geschlossen werden.
[0016] Eine weitere Optimierung der vorliegenden Erfindung kann dadurch erreicht werden,
dass die die Hydraulikglieder umfassende Hydraulikeinrichtung eine Ventilspielausgleichseinrichtung
umfasst. Durch die Leckage des Systems wird ohne merkliche Erhöhung des Aufwandes
die Funktionalität eines Ventilspielausgleichs erreicht. Auf diese Weise kann der
Mehraufwand gegenüber einer herkömmlichen Brennkraftmaschine mit Ventilspielausgleich
in überschaubaren Grenzen gehalten werden.
[0017] In der Folge wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsvarianten
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Ausführungsvariante der Erfindung im Schnitt;
- Fig. 2
- eine axonometrische Darstellung der Ausführungsvariante von Fig. 1; und
- Fig. 3
- und Fig. 4 Diagramme zur Erklärung der Wirkungsweise der Erfindung.
[0018] In Fig. 1 ist der erfindungswesentliche Teil einer Brennkraftmaschine mit innerer
Verbrennung dargestellt. Einem nicht näher dargestellten Zylinder ist ein Gaswechselventil
1 zugeordnet, das ein Einlassventil oder Auslassventil sein kann. In an sich bekannter
Weise wird das Gaswechselventil 1 von einer Ventilfeder 2, die sich auf einem Teller
3 abstützt, in die geschlossene Stellung vorgespannt. In einem Gehäuse 4 ist ein Hydraulikkolben5
beweglich gelagert, der das dritte Hydraulikglied darstellt und über eine Kolbenstange
6 auf das Gaswechselventil 1 einwirkt, um dieses zu öffnen. Der Hydraulikkolben 5
begrenzt einen Arbeitsraum 7, der mit einem ersten Hydraulikzylinder 8 und einem zweiten
Hydraulikzylinder 9 in Strömungsverbindung steht. In dem ersten bzw. zweiten Hydraulikzylinder
8, 9 ist jeweils ein erster bzw. zweiter Steuerkolben 10, 11 beweglich angeordnet.
Der erste Kolben 10 wird von einem ersten Kipphebel 12 betätigt, der seinerseits von
einem ersten Nocken 14 betätigt wird, der auf einer ersten Nockenwelle 16 angeordnet
ist. Analog dazu wird der zweite Kolben 11 von einem zweiten Kipphebel 13 und einem
zweiten Nocken 15 auf einer zweiten Nockenwelle 17 betätigt. Der erste und der zweite
Kipphebel 12, 13 sind auf einer gemeinsamen Achse 18 gelagert. Der erste Kipphebel
12 besitzt einen angeformten Mitnehmer 19, der den zweiten Kipphebel 13 betätigt,
wenn der erste Kipphebel 12 nicht betätigt wird.
[0019] Weiters ist der Arbeitsraum 7 und die damit zusammenhängenden Zylinderräume 8, 9
über eine Verbindungsleitung 20 mit einem Schaltventil 21 verbunden. In der in Fig.
1 dargestellten Stellung wird die Verbindungsleitung 20 über eine Versorgungsleitung
22, in der ein Rückschlagventil 23 vorgesehen ist, mit Motoröl aus dem Motorölkreislauf
versorgt. Alternativ dazu ist jedoch auch eine Fremdölversorgung möglich. Durch Umschaltung
des Schaltventils 21 kann der Arbeitsraum 7 mit dem Leckölsystem 24 verbunden werden,
wodurch die Ventilbetätigung verhindert wird und eine Ventilabschaltung erreicht wird.
[0020] In dem Diagramm von Fig. 3 wird die Variabilität des erfindungsgemäßen Ventiltriebs
anhand eines Diagramms dargestellt. Über dem Kurbelwinkel KW ist der Ventilhub h in
beliebigen Einheiten aufgetragen. Mit 30 ist ein erster Kurvenabschnitt bezeichnet,
der einer frühen Öffnung des Gaswechselventils 1 entspricht. Je nach Festsetzung des
Schließzeitpunktes setzt sich der Kurvenabschnitt 30 in den Kurvenabschnitten 31,
32 oder 33 fort, wobei 31 einem sehr frühen Schließen, 32 einem mittleren Schließen
und 33 einem späten Schließen entspricht. Es ist ersichtlich, dass bei frühem Schließen
gemäß Kurve 31 der maximale Ventilhub h nicht erreicht wird, da die Schließbewegung
bereits beginnt, bevor die Öffnungsbewegung vollendet ist. In analoger Weise sind
mit unterbrochenen Linien weitere Kurven 40, 41, 42 und 43 eingetragen, die den Kurven
30, 31, 32 und 33 entsprechen, wobei jedoch ein späterer Ventilöffnungszeitpunkt gegeben
ist. Die Länge der Ventilöffnung und der Hub entsprechend den Kurven 41, 42 und 43
sind identisch denen im Fall der Kurven 31, 32 bzw. 33.
[0021] In Fig. 4 ist in einem Diagramm der Zusammenhang zwischen der Stellung der Nocken
14, 15 und der Ventilöffnung dargestellt. Die Kurve 51 stellt dabei die Erhebung des
ersten Nockens 14 dar, die zwischen n
0, dem Grundkreis, und n
1, der Nockenerhebung, wechselt. Analog dazu stellt die Kurve 52 die Situation am zweiten
Nocken 15 dar, die zwischen der Grundstellung m
0 und der erhobenen Stellung m
1 wechselt. Zu einem Zeitpunkt t
0, der 0° Kurbelwinkel entspricht, ist der erste Nocken 14 in der erhobenen Stellung
n
1 und der zweite Nocken 15 in der Grundstellung m
0. Dementsprechend ist das Gaswechselventil 1 in seiner geschlossenen Stellung.
[0022] Zum Zeitpunkt t
1 beginnt am zweiten Nocken 15 die ansteigende Flanke, die sich bis zum Zeitpunkt t
2 fortsetzt, in der der zweite Nocken 15 die erhobene Stellung m
1 erreicht hat. Dieser Zeitabschnitt zwischen t
1 und t
2 entspricht der Öffnungsbewegung des Gaswechselventils 1. Bis zum Zeitpunkt t
3 bleiben beide Nocken 14, 15 in der erhobenen Stellung n
1, m
1, und das Gaswechselventil 1 bleibt vollständig geöffnet. Zwischen den Zeitpunkten
t
3 und t
4 sinkt der erste Nocken 14 auf seinen Grundkreis bei n
o ab, und dementsprechend schließt das Gaswechselventil 1 und ist ab dem Zeitpunkt
t
4 vollständig geschlossen. Zu einem beliebigen Zeitpunkt t
5, der aber jedenfalls nach dem spätest möglichen Zeitpunkt t
4 liegen muss, beginnt die absteigende Flanke des zweiten Nockens 15, wie aus der Kurve
52 ersichtlich ist. Da jedoch der Mitnehmer 19 des ersten Kipphebels 12 den zweiten
Kipphebel 13 niederhält, hebt dieser vom zweiten Nocken 15 ab, so dass sich eine fiktive
Nockenkurve 53 ergibt, die mit strichpunktierten Linien dargestellt ist. Der Zeitpunkt
t
6 entspricht dem Erreichen des Grundkreises des zweiten Nockens 15, was jedoch für
das System bedeutungslos ist. Erst zu einem Zeitpunkt t
7 beginnt die ansteigende Flanke des ersten Nockens 14 mit einer entsprechenden Bewegung
des ersten Kipphebels 12, wodurch der Mitnehmer 19 den zweiten Kipphebel 13 entsprechend
freigibt, bis dieser letztendlich wieder auf dem zweiten Nocken 15 aufsitzt. Im Zeitpunkt
t
8, der 720° Kurbelwinkel entspricht, ist diese Bewegung zu Ende und es beginnt ein
neues Arbeitsspiel bei t
0.
[0023] Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass der zweite Nocken 15 die Öffnungsbewegung des Gaswechselventils
1 veranlasst, wogegen der erste Nocken 14 die Schließbewegung bewirkt.
[0024] Durch die vorliegende Erfindung ist es in einfacher Weise möglich, die Ventilsteuerzeiten
mit großen Freiheitsgraden festzulegen.
1. Brennkraftmaschine mit innerer Verbrennung mit mindestens einem Zylinder und mit mindestens
einem Gaswechselventil (1), das durch eine erste Nockenwelle (16) über einen ersten
Nocken (14) und eine zweite Nockenwelle (17) über einen zweite Nocken (15) gesteuert
ist, wobei mindestens eine Nockenwelle (16, 17) zur Veränderung der Steuerzeiten des
Gaswechselventils (1) in ihrer Phasenlage verstellbar ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Nocken (14) auf ein erstes Hydraulikglied (10) einwirkt und der zweite
Nocken (15) aus ein zweites Hydraulikglied (11) einwirkt, welche beiden Hydraulikglieder
(10, 11) gemeinsam auf ein drittes Hydraulikglied (5) einwirken, das das Gaswechselventil
(1) betätigt.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Nocken (14) über einen ersten Kipphebel (12) auf das erste Hydraulikglied
(10) einwirkt.
3. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Nocken (15) über einen zweiten Kipphebel (13) auf das zweite Hydraulikglied
(11) einwirkt.
4. Brennkraftmaschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kipphebel (12) und der zweite Kipphebel (13) auf einer gemeinsamen Achse
(18) gelagert sind.
5. Brennkraftmaschine nach Anspruch 2 und 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Kipphebel (12) einen vorzugsweise einstellbaren Mitnehmer (19) für den
anderen Kipphebel (13) aufweist, wodurch dieser betätigt wird, wenn jener nicht betätigt
wird.
6. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gaswechselventil (1) dann und nur dann geöffnet ist, wenn sowohl der erste Nocken
(14) als auch der zweite Nocken (15) auf das jeweilige Hydraulikglied (10, 11) einwirken.
7. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schaltventil (21) vorgesehen ist, das dazu ausgebildet ist, die Betätigung des
Gaswechselventils (1) zu unterbinden.
8. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikglieder (10, 11) als Hydraulikzylinder ausgebildet sind.
9. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gaswechselventil (1), das von der ersten Nockenwelle (16) und von der zweiten
Nockenwelle (17) gesteuert ist, ein Einlassventil ist und dass ein Auslassventil von
der ersten Nockenwelle (16) gesteuert ist.
10. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Nockenwelle (16) und die zweite Nockenwelle (17) in ihrer Phasenlage unabhängig
voneinander verstellbar ausgeführt sind.
11. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Hydraulikglied (5) auf eine Ventilbrücke zur Betätigung mehrerer gleichartiger
Gaswechselventile (1) einwirkt.
12. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die die Hydraulikglieder (5; 10, 11) umfassende Hydraulikeinrichtung eine Ventilspielausgleichseinrichtung
umfasst.