[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Brandmelder mit einem Meldereinsatz, welcher
eine Sensoranordnung und eine Auswerteelektronik aufweist, und mit einem die Sensoranordnung
umgebenden Gehäuse mit Öffnungen für den Zutritt von Raumluft und gegebenenfalls Rauch
zur Sensoranordnung.
[0002] Die Sensoranordnung kann beispielsweise einen elektrooptischen Sensor zur Detektion
des durch in der Raumluft vorhandenen Rauch erzeugten Streulichts, oder einen Temperatursensor
zur Detektion der bei einem Brand erzeugten Wärme oder einen Gassensor zur Detektion
von Brandgasen oder Kombinationen dieser Sensoren aufweisen. Bei den bisher bekannten
Brandmeldern ist je nach der verwendeten Sensoranordnung sowohl der Meldereinsatz
als auch das Gehäuse verschieden, so dass für jeden Meldertyp ein eigenes Spritzgusswerkzeug
benötigt wird, was die Herstellungskosten erhöht. Auch die Lagerung verschiedener
Typen von Meldereinsätzen und Gehäusen verursacht unerwünschte Kosten.
[0003] Durch die Erfindung soll nun eine Vereinheitlichung der Meldereinsätze und der Gehäuse
und damit eine Reduktion der Kosten ermöglicht werden. Als Ziel wird angestrebt, dass
für verschiedene Meldertypen ein einziges Gehäuse verwendet werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Melder modular aufgebaut
und zur Aufnahme von Detektionsmodulen für verschiedene Brandkenngrössen ausgebildet
ist, wobei alle Detektionsmodule mit einem einzigen Gehäuse kompatibel sind.
[0005] Durch den modularen Aufbau mit einem Gehäuse und verschiedenen mit diesem kompatiblen
Detektionsmodulen ergibt sich ein universell verwendbarer Melder mit einem einheitlichen
äusseren Erscheinungsbild. Das wirkt ästhetisch ansprechend und bewirkt ausserdem
eine merkbare Reduktion der Herstellungskosten.
[0006] Heute sind so genannte optisch-thermische Melder stark verbreitet, die einen elektrooptischen
Sensor und einem Temperatursensor aufweisen. Bei diesen Meldern ist in den meisten
Fällen der Temperatursensor im Niveau unterhalb des elektrooptischen Sensors angeordnet,
und zwar vorzugsweise in der Mittelachse des Melders. Meistens befinden sich auch
die genannten Zutrittsöffnungen auf diesem unteren Niveau. Daraus ergibt sich ein
die Melderhöhe bestimmender "mehrstöckiger" Aufbau des Melders. Aus ästhetischen Gründen
wird allerdings vielfach eine möglichst geringe Höhe des Melders gewünscht.
[0007] Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, einen Brandmelder mit einem mit den
verschiedenen Detektionsmodulen kompatiblen Gehäuse von möglichst geringer Höhe anzugeben.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Sensoranordnung und
die genannten Zutrittsöffnungen im wesentlichen auf einer Ebene angeordnet sind.
[0009] Der erfindungsgemässe Melder ist also ein relativ flacher Melder, der sowohl als
Mehrkriterienals auch als Einkriterienmelder verwendet werden kann. Die geringe Höhe
des Melders wird durch die Anordnung der Sensoranordnung und der Zutrittsöffnungen
auf einem Niveau ermöglicht.
[0010] Eine erste bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Brandmelders ist dadurch
gekennzeichnet, dass die Detektionsmodule eine für alle Meldertypen gleiche und in
den Melder einsetzbare Trägerplatte aufweisen, die zur Aufnahme der Sensoren für die
verschiedenen Brandkenngrössen ausgebildet ist.
[0011] Eine zweite bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte
an ihrer der Melderkuppe zuwandten Unterseite Gehäuse zur Aufnahme von Komponenten
eines elektro-optischen Sensorsystems aufweist und an ihrer Oberseite zur Halterung
einer die Auswerteelektronik tragenden Leiterplatte ausgebildet ist.
[0012] Eine dritte bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Brandmelder ist dadurch
gekennzeichnet, dass das Gehäuse eine Melderhaube aufweist, welche aus einem ringförmigen
oberen und einem von diesem beabstandeten und die Kuppe des Melders bildenden unteren
Teil besteht. Der Zwischenraum zwischen den beiden Teilen der Melderhaube bildet die
genannten Zutrittsöffnungen und der genannte untere Teil ist mit dem oberen Teil durch
bogen- oder rippenartige Stege verbunden.
[0013] Eine vierte bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass ein optisches
Detektionsmodul für die Messung von durch Rauch verursachtem Streulicht vorgesehen
ist, welches mindestens eine Lichtquelle, einen Lichtempfänger, eine Messkammer und
ein Labyrinthsystem mit an der Peripherie der Messkammer angeordneten Blenden aufweist,
wobei die mindestens eine Lichtquelle und der Lichtempfänger in den Gehäusen auf der
Unterseite der Trägerplatte befestigt sind und das Labyrinthsystem deckelartig ausgebildet
und auf der Trägerplatte fixierbar ist.
[0014] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass ein thermisches
Detektionsmodul mit zwei Temperatursensoren vorgesehen ist, welche einander radial
gegenüber liegend auf der Leiterplatte befestigt sind und von dieser durch die Trägerplatte
nach unten ragen. Eine Weiterbildung dieser Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet,
dass die genannten Stege in Form von Flügel oder Laschen mit einer vertikal verlaufenden
Ausnehmung ausgebildet und in gerader Anzahl vorgesehen sind, und dass die Temperatursensoren
derart von oben je gegen einen der Stege ragen, dass ihren freien Enden unmittelbar
in oder hinter der Ausnehmung liegen. Das thermische Detektionsmodul weist eine auf
der Trägerplatte fixierbare Abdeckplatte für die Abdeckung der für das elektrooptische
Sensorsystem vorgesehenen Gehäuse auf, und auf der Abdeckplatte sind Öffnungen für
den Durchtritt der Temperatursensoren sowie eine zwischen den Temperatursensoren in
radialer Richtung verlaufende Trennwand zur Erzielung einer gerichteten Luftströmung
vorgesehen.
[0015] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Brandmelders ist dadurch
gekennzeichnet, dass ein optisch-thermisches Detektionsmodul für die Messung von durch
Rauch verursachtem Streulicht und zur Temperaturmessung vorgesehen ist, welches ein
elektrooptisches Sensorsystem und zwei Temperatursensoren aufweist, wobei die letzteren
seitlich neben dem optischen Sensorsystem angeordnet sind.
[0016] Gemäss einer Weiterbildung dieser bevorzugten Ausführungsform sind die Temperatursensoren
einander radial gegenüber liegend auf der Leiterplatte befestigt und liegen mit ihren
freien Enden im Bereich eines der genannten Stege. Vorzugsweise sind die Stege so
ausgebildet, dass sie einerseits die Temperatursensoren vor mechanischen Einwirkungen
schützen und andererseits eine möglichst ungestörte Luftanströmung der Temperatursensoren
gewährleisten.
[0017] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und der Zeichnungen
näher erläutert; es zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen
Melders von vorne unten gesehen,
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung eines Querschnitts durch den Melder von Fig. 1,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung eines Axialschnitts durch den Melder von Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf den Melder von Fig. 1,
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung einer Draufsicht auf den Melder von Fig. 1 ohne Sockel
aber mit Sockelklemme,
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen
Melders von vorne unten gesehen,
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht des Melder von Fig. 6 bei abgenommener Melderkuppe von
unten gesehen; und
- Fig. 8
- eine perspektivische Darstellung eines Axialschnitts durch den Melder von Fig. 6.
[0018] Der in den Figuren 1 bis 5 dargestellte Rauchmelder besteht in bekannter Weise aus
drei Hauptbestandteilen, einem Sockel 1, einem optischen Sensorsystem 2 und einem
Gehäuse 3. Dieser Aufbau ist am besten aus Fig. 3 ersichtlich. Fig. 2 zeigt in einem
Querschnitt durch den Melder mit Blickrichtung von unten eine Ansicht eines Teils
des optischen Sensorsystems 2.
[0019] Der Sockel 1 ist zur Montage an der Decke des zu überwachenden Raumes vorgesehen,
wobei die Montage entweder direkt auf einer Unterputzdose oder aufputz mit oder ohne
Sockelzusatz erfolgt. Der Sockel 1, der im wesentlichen aus einer kreisförmigen Platte
und einem nach unten ragenden Randsteg besteht, enthält unter anderem eine Steckerleiste
4 (Fig. 3, 4), welche zur Aufnahme einer mit dem Sensorsystem verbundenen Kontaktleiste
5 (Fig. 4) vorgesehen ist.
[0020] Das optische Sensorsystem 2 enthält einen plattenförmigen Träger 6 für den optischen
Sensor, ein an der Unterseite des Trägers 6 fixiertes deckelförmiges Labyrinth 7,
eine an der dem Sockel 1 zugewandten oberen Seite des Trägers 6 angeordnete Leiterplatte
8 mit der Auswerteelektronik und eine die Leiterplatte 8 am Rand und nach oben abdeckende
Abdeckung 9, welche Teil des Gehäuses 3 bildet. Die Kontaktleiste 5 ist integrierender
Bestandteil der Trägerplatte 6 und ragt von dieser nach oben. Die Abdeckung 9 hat
im wesentlichen die Form einer Platte mit einem am Rand umlaufenden Bund und mit einer
Durchbrechung 10 zum Durchtritt der Kontaktleiste 5, so dass diese in die Ebene der
im Sockel 1 angeordneten Steckerleiste 4 ragt.
[0021] Der aus Fig. 2 ersichtliche optische Sensor enthält eine durch den Träger 6 und das
Labyrinth 7 gebildete Messkammer mit einem Lichtemfänger 11 und zwei Lichtquellen
12, 12', die jeweils in einem Gehäuse 13, 14, 15 angeordnet sind. Diese Gehäuse bestehen
aus einem Bodenteil, in dem die jeweilige Diode (Fotodiode oder IRED) gehalten ist,
und der an seiner dem Zentrum der Messkammer zugewandten Frontseite eine Fensteröffnung
für den Lichtein- bzw. Lichtaustritt aufweist. Wie der Figur zu entnehmen ist, ist
der in der Messkammer im Bereich vor den genannten fensterartigen Öffnungen der Gehäuse
13, 14, 15 gebildete Streuraum kompakt und freiliegend ausgebildet. Diese Anordnung
und Formgebung macht den Melder für die Verwendung eines in diesen Streuraum einsetzbaren
transparenten Körpers zur Rauchsimulation bestens geeignet. Derartige transparente
Körper werden zum Abgleich oder zur Prüfung der Rauchempfindlichkeit bei der Herstellung
der Melderverwendet (siehe dazu EP-B-0 658 264).
[0022] Die Rahmen der Fensteröffnungen sind zumindest bei den Gehäusen 14 und 15 einteilig
ausgebildet, wodurch die Toleranzen für die Rauchempfindlichkeit reduziert werden.
Bei bekannten Streulichtrauchmeldern bestehen die Fensterrahmen aus zwei Teilen, von
denen der eine an die Decke und der andere an den Boden der Messkammer angearbeitet
ist. Beim Aufsetzen des Bodens treten immer wieder Passschwierigkeiten auf und es
kommt zu variablen Fenstergrössen und zur Bildung eines Lichtspalts zwischen den beiden
Fensterhälften und damit zu unerwünschten Störungen des Sende- und des Empfangslichts.
Bei den einteiligen Gehäusefenstern sind Störungen dieser Art ausgeschlossen und es
können keine Probleme mit der Positioniergenauigkeit von Fensterhälften auftreten.
Die Fenster sind rechteckig oder quadratisch und zwischen den Fensteröffnungen und
der zugehörigen Lichtquelle 12, 12' bzw. der Linse des zugehörigen Lichtempfänger
11 besteht ein relativ grosser Abstand, wodurch sich ein relativ kleiner Öffnungswinkel
der betreffenden Lichtstrahlen ergibt. Ein kleiner Öffnungswinkel der Lichtstrahlen
hat den Vorteil, dass einerseits kaum Licht der Lichtquellen 12, 12' auf den Boden
trifft und anderseits der Lichtempfänger 11 den Boden nicht "sieht", so dass auf dem
Boden abgelagerte Staubpartikel kein störendes Streulicht erzeugen können. Ein weiterer
Vorteil des grossen Abstandes zwischen den Fenstern und den Lichtquelle 12, 12' bzw.
der Linse des Lichtempfängers 11 besteht darin, dass die von Licht durchdrungenen
optischen Flächen relativ tief im Gehäuseinneren liegen und dadurch gegen Verschmutzung
gut geschützt sind, was eine konstante Empfindlichkeit der opto-elektronischen Elemente
zur Folge hat.
[0023] Das Labyrinth 7 besteht aus einem Boden und peripher angeordneten Blenden 16 und
es enthält flache Deckel für die genannten Gehäuse 13, 14, 15. Der Boden und die Blenden
16 dienen zur Abschirmung der Messkammer gegen Fremdlicht von aussen und zur Unterdrückung
des so genannten Untergrundlichts (siehe dazu auch EP-A-0 821 330 und EP-A-1 087 352).
Die peripher angeordneten Blenden 16 bestehen je aus zwei Schenkeln und weisen eine
L-förmige Gestalt auf. Durch die Form und die Anordnung der Blenden 16, insbesondere
auch durch deren gegenseitigen Abstand, ist gewährleistet, dass die Messkammer ausreichend
gegen Fremdlicht abgeschirmt ist und trotzdem ihre Funktion mit einem optischen Testgerät
(EP-B-0 636 266) überprüft werden kann. Ausserdem sind die Blenden 16 asymmetrisch
angeordnet, so dass Rauch aus allen Richtungen ähnlich gut in die Messkammer eindringen
kann.
[0024] Die gegen die Messkammer gerichtete Vorderkante der Blenden 16 ist möglichst scharf
ausgebildet, so dass nur wenig Licht auf eine solche Kante fallen und reflektiert
werden kann. Boden und Decke der Messkammer, also die einander zugewandten Flächen
von Träger 6 und Labyrinth 7, sind geriffelt ausgebildet, und alle Oberflächen in
der Messkammer, insbesondere die Blenden 16 und die genannten geriffelten Flächen
sind glänzend und wirken wie schwarze Spiegel. Das hat den Vorteil, dass auftreffendes
Licht nicht diffus gestreut sondern gerichtet reflektiert wird.
[0025] Die Anordnung der beiden Lichtquellen 12 und 12' ist so gewählt, dass die optische
Achse des Lichtempfängers 11 mit der optischen Achse der einen Lichtquelle, darstellungsgemäss
der Lichtquelle 12, einen stumpfen und mit der optischen Achse der anderen Lichtquelle,
darstellungsgemäss der Lichtquelle 12', einen spitzen Winkel einschliesst. Das Licht
der Lichtquelle 12, 12' wird durch in die Messkammer eindringenden Rauch gestreut
und ein Teil dieses Streulichts fällt auf den Lichtempfänger 11, wobei man bei einem
stumpfen Winkel zwischen den optischen Achsen von Lichtquelle und Lichtempfänger von
Vorwärtsstreuung und bei einem spitzen Winkel zwischen den optischen Achsen von Rückwärtsstreuung
spricht.
[0026] Es ist bekannt, dass das durch Vorwärtsstreuung erzeugte Streulicht wesentlich grösser
ist als das durch Rückwärtsstreuung erzeugte, wobei die beiden Streulichtanteile für
verschiedene Arten von Bränden in charakteristischer Weise verschieden sind. Dieses
Phänomen ist beispielsweise aus der WO-A-84/01950 (= US-A-4 642 471) bekannt, wo unter
anderem offenbart ist, dass sich das für verschiedene Raucharten unterschiedliche
Verhältnis der Streuung bei kleinem Streuwinkel zur Streuung bei grösserem Streuwinkel
zur Erkennung der Rauchart ausnützen lässt. Der grössere Streuwinkel könne auch über
90° gewählt werden, so dass die Vorwärts- und die Rückwärts-Streuung ausgewertet wird.
Die Auswertung der von den beiden Lichtquellen 12 und 12' stammenden Streulichtanteile
bildet nicht Gegenstand der vorliegenden Anmeldung und wird daher hier nicht näher
beschrieben.
[0027] Zur besseren Diskriminierung zwischen verschiedenen Aerosolen können im Strahlengang
sender- und/oder empfängerseitig aktive oder passive Polarisationsfilter vorgesehen
sein. Der Träger 6 ist entsprechend vorbereitet und weist in den Gehäusen 13, 14 und
15 vorgesehene Nuten auf (nicht dargestellt), in denen Polarisationsfilter fixiert
werden können. Als weitere Option können als Lichtquellen 12, 12' Dioden verwendet
werden, die eine Strahlung im Wellenlängenbereich des sichtbaren Lichts aussenden
(siehe dazu EP-A-0 926 646), oder die Lichtquellen können Strahlung verschiedener
Wellenlängen aussenden, beispielsweise die eine Lichtquelle rotes und die andere blaues
Licht.
[0028] Das Gehäuse 3 des Rauchmelders ist im wesentlichen zweiteilig aufgebaut und besteht
aus der schon erwähnten Abdeckung 9 und einer das optische Sensorsystem 2 umfassenden
Melderhaube 17. Die letztere besteht aus einem oberen ringförmigen Teil und einer
von diesem beabstandeten, die Kuppe des Melders bildenden Platte, welche mit dem oberen
ringförmigen Teil durch bogen- oder rippenartige Stege 18 verbunden ist. Der mit dem
Bezugszeichen 19 bezeichnete Zwischenraum zwischen dem oberen und dem unteren Teil
der Melderhaube 17 bildet eine über den gesamten Gehäuseumfang verlaufende Öffnung
für den Zutritt von Luft und damit Rauch zum optischen Sensorsystem 2, wobei diese
Öffnung nur durch die relativ schmalen Stege 18 unterbrochen ist. Es ist eine gerade
Anzahl von Stegen 18 vorgesehen, darstellungsgemäss sind es vier.
[0029] Die Melderhaube 17 und die Abdeckung 9 sind am Träger 6 über hakenartige Schnappverschlüsse
(nicht dargestellt) fixiert und der gesamte Melder ist im Sockel 1 befestigt. In den
oberen Teil der Melderhaube 17 ist ein Ring 20 eingelegt, welcher ein Insektengitter
21 aus einem geeigneten flexiblen Material trägt. Beim Anbringen der Melderhaube 17
wird der Träger 6 gegen den Ring 20 gedrückt, wodurch das Insektengitter 21 im Melder
fixiert wird. Die Befestigung des Melders im Sockel 1 erfolgt durch eine Art von Bajonettverschluss.
Der Melder wird von unten in den Sockel 1 geschoben, was aufgrund einer durch Führungsrippen
und Führungsnuten gebildeten mechanischen Codierung nur in einer einzigen Relativposition
zwischen Melder und Sockel möglich ist. Dann wird der Melder im Sockel 1 um einen
Winkel von etwa 20° (Fig. 4) gedreht, wodurch die Teil des Trägers 6 bildende und
von diesem nach oben ragende Kontaktleiste 5 tangential in die im Sockel 1 montierte
Steckerleiste eingeschoben und der elektrische Kontakt zwischen der Steckerleiste
4 und der Kontaktleiste 5 und damit zwischen Melder und Sockel hergestellt wird. Anschliessend
erfolgt durch den erwähnten Bajonettverschluss die mechanische Fixierung des Melders
im Sockel 1.
[0030] Die Kontaktleiste 5 ist auf der Oberseite des Trägers 6 in so genannter Insert-Technik
integriert und einstückig mit dem Träger 6 hergestellt. Von den Steckerkontakten der
Kontaktleiste 5 sind die elektrischen Anschlüsse zu einem in den Träger 6 eingegossenen
Stanzteil mit metallischen, gegeneinander isolierten Metallleiten geführt. Die freien
Enden dieser Metallleiter ragen neben der Kontaktleiste 5 aus dem Träger 6 und bilden
Kontaktstellen für die Herstellung von Lötverbindungen zur Auswerteelektronik auf
der Leiterplatte 8.
[0031] Die elektrische Verbindung zwischen Melder und Sockel durch die beiden Elemente Steckerleiste
4 und Kontaktleiste 5 besitzt eine Reihe von Vorteilen:
- Für die Herstellung der Steckverbindung ist nur eine einfache Mechanik erforderlich
und es muss insbesondere keine Umsetzung einer Rotations- in eine Translationsbewegung
erfolgen.
- Die kompakte Steckverbindung erlaubt einfache Schlaufkontakte und besitzt ausgezeichnete
Eigenschaften hinsichtlich elektro-magnetischer Verträglichkeit (EMV).
[0032] Wie Fig. 3 zu entnehmen ist, ist auf dem Boden des das Labyrinth 7 bildenden Bauteils
ein Lichtleiter 22 befestigt, der einerseits nach oben zur Leiterplatte 8 und andererseits
durch eine Bohrung im unteren Teil der Melderhaube 17 aus der Melderhaube ragt. Die
Melderhaube ist im Bereich der genannten Bohrung mit einer sphärischen Vertiefung
23 versehen, welche das freie Ende des Lichtleiters 22 umgibt. Der Lichtleiter 22
dient als so genannter Alarmindikator zur optischen Anzeige von Alarmzuständen des
Melders. Auf der Leiterplatte 8 ist zu diesem Zweck eine LED (nicht dargestellt) vorgesehen,
welche bei einem Alarmzustand aktiviert wird und den Lichtleiter 22 mit Licht beaufschlagt.
[0033] Wenn ein Melder ein Alarmsignal absetzt, dann erfolgt in der Regel eine visuelle
Kontrolle, ob auch der Alarmindikator einen Alarm anzeigt. Es leuchtet ein, dass der
Alarmindikator für diese Kontrolle allseitig sichtbar sein sollte. Wo dies nicht der
Fall ist, müssen die Melder so im Überwachungsraum montiert werden, dass der Alarmindikator
von der Türe aus gut sichtbar ist. Bei rein thermischen Meldern, wo wegen des Fehlens
eines optischen Sensors keine Einschränkungen für die Anordnung des Alarmindikators
bestehen, ist der Alarmindikator vielfach am Melderscheitel angeordnet (siehe dazu
US-A-5 450 066). Bei Streulichtrauchmeldern ist das nur mit Einschränkungen möglich,
weil einerseits ein in der Melderachse und damit durch den Streuraum geführter Lichtleiter
nicht in Frage kommt und daher ein gebogener Lichtleiter verwendet werden müsste,
und andererseits die elektrische Verbindung zu einer am Melderscheitel montierten
LED zu aufwändig wäre. Aus diesem Grund ist bei Streulichtrauchmeldern der Alarmindikator
in der Regel an der Peripherie des Melders angeordnet (siehe dazu DE-A-100 54 111)
und praktisch nur aus einem sehr kleinen Raumwinkel sichtbar, was zu den schon erwähnten
Problemen bezüglich Montage und Positionierung der Melder führt. Vorschläge bezüglich
einer allseitigen Sichtbarkeit des Alarmindikators bei Streulichtrauchmeldern gehen
in Richtung von ring- oder streifenförmigen Lichtleitern über den gesamten Umfang
der Melderhaube (EP-1 049 061). Diese Lösungen sind aber nicht befriedigend, weil
ein Lichtleiter mit einer derart grossen leuchtenden Fläche relativ viel Strom benötigt,
damit er ausreichend hell leuchtet, um eine sichere Erkennung von Alarmanzeigen zu
gewährleisten.
[0034] Der Alarmindikator benötigt nur wenig Strom und er ist, weil er im Bereich des Melderscheitels
liegt, praktisch allseitig sichtbar. Die allseitige Sichtbarkeit ist zwar erst ab
einem Blickwinkel von 20° zur Horizontalen gegeben, da aber der Melder an der Decke
montiert wird, ist diese Bedingung in den meisten Fällen erfüllt. Wie insbesondere
Fig. 2 zu entnehmen ist, ist der Lichtleiter 22 im Bereich zwischen den Gehäusen 14
und 15 durch die Messkammer geführt. Die beiden Gehäuse 14 und 15 sind an ihrer Frontseite
miteinander verbunden und bilden somit mit ihren inneren Seitenflächen und der Verbindungsfläche
zwischen diesen eine den Lichtleiter 22 umgebende Wand, welche den Streuraum der Messkammer
gegen den Lichtleiter 22 weitgehend abschirmt.
[0035] Der bisher beschriebene Rauchmelder ist ein rein optischer Melder mit Rauchdetektion
anhand des durch in die Messkammer eingedrungene Rauchpartikel verursachten Streulichts.
Optional kann der Melder als Zweikriterien-Melder ausgebildet sein und zusätzlich
einen Temperatursensor enthalten. Gemäss den Figuren 1 und 2 sind zwei durch NTC-Widerstände
gebildete Temperatursensoren 24 vorgesehen, die im Bereich von zwei einander gegenüber
liegenden Stegen 18 angeordnet sind. Die Stege 18 weisen in der Mitte eine längliche
Ausnehmung 25 auf, in welche von oben her die Temperatursensoren 24 ragen, die auf
der Leiterplatte 8 befestigt sind. Optisch-thermische Melder sind bekannt, so dass
hier auf eine Beschreibung der Signalauswertung verzichtet wird. Selbstverständlich
könnte der Melder noch weitere Sensoren, beispielsweise einen Brandgassensor (CO,
NO
x) enthalten, wobei dieser bei entsprechend kleinen Abmessungen innerhalb der Messkammer
angeordnet sein könnte.
[0036] Der bisher beschriebene Rauchmelder ist ein rein optischer Melder mit Rauchdetektion
anhand des durch in die Messkammer eingedrungene Rauchpartikel verursachten Streulichts.
Optional kann der Melder als Zweikriterien-Melder ausgebildet sein und zusätzlich
einen Temperatursensor enthalten. Gemäss den Figuren 1 und 2 sind zwei durch NTC-Widerstände
gebildete Temperatursensoren 24 vorgesehen, die im Bereich von zwei einander gegenüber
liegenden Stegen 18 angeordnet sind. Die Stege 18 weisen in der Mitte eine längliche
Ausnehmung 25 auf, in welche von oben her die Temperatursensoren 24 ragen, die auf
der Leiterplatte 8 befestigt sind. Optisch-thermische Melder sind bekannt, so dass
hier auf eine Beschreibung der Signalauswertung verzichtet wird. Selbstverständlich
könnte der Melder noch weitere Sensoren, beispielsweise einen Brandgassensor (CO,
NO
x) enthalten, wobei dieser bei entsprechend kleinen Abmessungen innerhalb der Messkammer
angeordnet sein könnte.
[0037] Während in der Achse des Melders angeordnete Temperatursensoren völlig richtungsunabhängig
sind, besteht bei einem peripher angeordneten Sensor eine starke Richtungsabhängigkeit
und das Ansprechverhalten hängt davon ab, ob der Sensor an der dem Brand zugewandten
oder an der von diesem abgewandten Seite des Melders liegt. Dieses Problem wird durch
die Verwendung von zwei einander gegenüberliegenden Temperatursensoren 24 gelöst.
Näheres dazu bei der Beschreibung der Figuren 6 bis 8. Wesentlich ist, dass der Melder
unabhängig von der Anströmrichtung eine homogene, rotationssymmetrische Empfindlichkeit
aufweist. Diese wird durch die Stege 18 in Zusammenwirken mit dem Labyrinth 7 erreicht,
wobei die Stege 18 einerseits die Temperatursensoren 24 gegen mechanische Krafteinwirkungen
schützen und die Luft optimal zu den Sensoren leiten und andererseits in Zusammenwirken
mit dem Labyrinth 7 die Luft aussen am Gehäuse entlang leiten.
[0038] Wie schon in der Beschreibungseinleitung erwähnt wurde, sind heute optische, optisch-thermische
und thermische Brandmelder in Verwendung, wobei zu diesen noch Gasmelder kommen können.
Ausserdem können die optischen, thermischen und optisch-thermischen Melder zusätzlich
einen Brandgassensor aufweisen. Der in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Melder deckt
die Varianten optisch und optisch-thermisch (eventuell ergänzt durch einen Brandgassensor)
ab, wobei selbstverständlich beim rein optischen Melder keine Temperatursensoren 24
vorgesehen sind. Abgesehen davon, ist aber der Melderaufbau bei den beiden bisher
beschriebenen Varianten mechanisch völlig gleich.
[0039] Wie nun anhand der Figuren 6 bis 8 erläutert werden wird, kann der Melder ohne konzeptionelle
Änderungen an Sockel oder Gehäuse auch als Basis für einen rein thermischen Melder
dienen. Da somit die mechanischen Hauptkomponenten und der Aufbau des Melders in allen
Fällen immer gleich sind, wird eine Familie von Brandmeldern mit Sensoren für verschiedene
Brandkenngrössen vorgeschlagen, die mit einem einzigen, für alle Fälle gleichen Gehäuse
und einem einzigen Sockel auskommt und somit wesentliche Einsparungen ermöglicht.
[0040] Der in den Fig. 6 bis 8 dargestellte thermische Brandmelder unterscheidet sich von
dem in den Fig. 1 bis 5 dargestellten optisch-thermischen Melder im wesentlichen durch
folgende Merkmale:
- Die Lichtquellen 12 und 12' und der Lichtempfänger 11 sind weggelassen,
- der Ring 20 und das Gitter 21 sind weggelassen,
- das Labyrinth 7 ist weggelassen und durch eine Abdeckplatte 26 ersetzt.
[0041] Die Abdeckplatte 26 ist ein sehr wesentliches Teil des thermischen Brandmelders,
weil sie unter anderem ermöglicht, dass ein und derselbe Träger 6 für die verschiedenen
Meldertypen verwendet werden kann. Wie insbesondere Fig. 7 entnommen werden kann,
welche eine Ansicht der Abdeckplatte 26 von unten zeigt, weist diese an die Kontur
der Gehäuse 13, 14 und 15 angepasste Durchbrechungen auf, durch welche die genannten
Gehäuse mit ihren unteren Enden ragen. Ausserdem sind an der Abdeckplatte 26 elastische
Zungen 27, 28 und 29 vorgesehen, die zur Abdeckung der Gehäuse 13, 14, 15 dienen und
in diese eingeschnappt sind. Ausserdem weist die Abdeckplatte 26 eine rohrförmige
Halterung 30 für den Lichtleiter 22, zwei Durchbrechungen für die Temperatursensoren
24 und eine zwischen diesen verlaufende Trennwand 31 auf, welche zur Erzielung einer
gerichteten Luftströmung dient.
[0042] Die Trennwand 31 liefert einen wesentlichen Beitrag dazu, dass der beschriebene thermische
Brandmelder eine homogene Empfindlichkeit aufweist und die strengen Anforderungen
der Norm EN 54/5, Klasse A1 erfüllt. Zusammen mit den Stegen 18 leitet die Trennwand
31 die anströmende Luft durch das Gehäuse zu den Sensoren 24.
[0043] Bei der Auswertung der Signale der beiden Temperatursensoren 24 kann man entweder
den höheren Wert berücksichtigen oder den Mittelwert, man kann aber auch beide Werte
gewichten und gemeinsam zur Auswertung heranziehen. Das Ansprechverhalten der Temperatursensoren
liefert einen Hinweis auf den Ort des Feuers, indem man davon ausgehen kann, dass
das Feuer auf der Melderseite mit dem den höheren Temperaturwert liefernden Sensor
befindet.
[0044] Ein weiterer Vorteil der Verwendung von zwei Temperatursensoren 24 liegt in der damit
verbundenen Redundanz. Die beiden Sensoren überwachen einander gegenseitig und Abdriften
oder Alterung sind wesentlich früher erkennbar als bei nur einem Sensor. Die Überwachung
beider Sensoren über einen längeren Zeitraum muss bei beiden die etwa gleiche Temperatur
ergeben. Wenn nicht, liegt bei einem der Sensoren eine Störung vor.
[0045] Bei dem in den Figuren 1 bis 5 dargestellten optisch-thermischen Melder lässt sich
durch die Verwendung einer Doppel-Fotodiode als Lichtempfänger 11 eine optimale Redundanz
(zwei Licht-sender, zwei Lichtempfänger, zwei Temperatursensoren) erzielen.
[0046] In den Figuren 1 bis 8 ist nicht ein einzelner Melder dargestellt, sondern ein Meldersystem,
welches sich durch drei Hauptmerkmale auszeichnet:
- Alle Melder sehen gleich aus, zumindest dann, wenn man sie aus dem üblichen Abstand
von mehr als 2 m betrachtet;
- die Melder sind flach und "einstöckig";
- die Melder sind modular aufgebaut und damit kostengünstig herstellbar.
[0047] Jeder Melder des Systems, gleichgültig ob Ein- oder Mehrkriterien-, ob optischer
oder thermischer Melder hat den gleichen Sockel 1, das gleiche Gehäuse 3 und den gleichen
Träger 6. Die einzelnen Melder unterscheiden sich lediglich im Detektionsmodul, das
ist die jeweilige Sensoranordnung. Das Detektionsmodul für einen optischen Melder
besteht aus dem Träger 6, den optoelektronischen Elementen 11, 12, 12', dem Labyrinth
7 und dem Gitter 21 mit dem Ring 20, das Detektionsmodul für einen thermischen Melder
aus dem Träger 6, den Thermosensoren 24 und der Abdeckplatte 26, und das Detektionsmodul
für einen optisch-thermischen Melder aus dem Träger 6, den opto-elektronischen Elementen
11, 12, 12', dem Labyrinth 7, dem Gitter 21 mit dem Ring 20 und den Thermosensoren
24, wobei selbstverständlich die Leiterplatte 8 ebenfalls spezifisch für den Meldertyp
ist.
[0048] Als zusätzliches Detektionsmodul ist ein solches für einen Gasmelder möglich, wobei
der betreffende Sensor nach Möglichkeit ebenfalls auf dem Träger 6 montiert wäre.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Gassensor seitlich neben dem Brandmelder
oder in einem separaten, vom Melder abgesetzten und vorzugsweise seitlich neben diesem
angeordneten oder an diesen angeformten, Gehäuse anzuordnen. Möglichkeiten für weitere
Module sind beispielsweise ein Modul zur Messung der Strahlungsleistung, eine Kamera,
oder ein Alarmmodul mit einem akustischen Alarmgeber (siehe dazu EP 01 128 683.8).
1. Brandmelder mit einem Meldereinsatz, welcher eine Sensoranordnung (2) und eine Auswerteelektronik
aufweist, und mit einem die Sensoranordnung (2) umgebenden Gehäuse (3) mit Öffnungen
für den Zutritt von Luft und gegebenenfalls Rauch zur Sensoranordnung (2), dadurch gekennzeichnet, dass der Melder modular aufgebaut und zur Aufnahme von Detektionsmodulen mit Sensoren
(11, 12, 12'; 24) für verschiedene Brandkenngrössen ausgebildet ist, wobei alle Detektionsmodule
mit einem einzigen Gehäuse (3) kompatibel sind.
2. Brandmelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoranordnung (2) und die genannten Zutrittsöffnungen im wesentlichen auf einer
Ebene angeordnet sind.
3. Brandmelder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektionsmodule eine für alle Meldertypen gleiche und in den Melder einsetzbare
Trägerplatte (6) aufweisen, die zur Aufnahme der Sensoren (11, 12, 12'; 24) für die
verschiedenen Brandkenngrössen ausgebildet ist.
4. Brandmelder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (6) an ihrer der Melderkuppe zuwandten Unterseite Gehäuse (13, 14,
15) zur Aufnahme von Komponenten eines elektro-optischen Sensorsystems (2) aufweist
und an ihrer Oberseite zur Halterung einer die Auswerteelektronik tragenden Leiterplatte
(8) ausgebildet ist.
5. Brandmelder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) eine Melderhaube (17) aufweist, welche aus einem ringförmigen oberen
und einem von diesem beabstandeten und die Kuppe des Melders bildenden unteren Teil
besteht.
6. Brandmelder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum (19) zwischen den beiden Teilen der Melderhaube (17) die genannten
Zutrittsöffnungen bildet und der genannte untere Teil mit dem oberen Teil durch bogen-
oder rippenartige Stege (18) verbunden ist.
7. Brandmelder nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein optisches Detektionsmodul für die Messung von durch Rauch verursachtem Streulicht
vorgesehen ist, welches mindestens eine Lichtquelle (12, 12'), einen Lichtempfänger
(11), eine Messkammer und ein Labyrinthsystem (7) mit an der Peripherie der Messkammer
angeordneten Blenden (16) aufweist, wobei die mindestens eine Lichtquelle (12, 12')
und der Lichtempfänger (11) in den Gehäusen (14, 15; 13) auf der Unterseite der Trägerplatte
(6) befestigt sind und das Labyrinthsystem (7) deckelartig ausgebildet und auf der
Trägerplatte (6) fixierbar ist.
8. Brandmelder nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein thermisches Detektionsmodul mit zwei Temperatursensoren (24) vorgesehen ist,
welche einander radial gegenüber liegend auf der Leiterplatte (8) befestigt sind und
von dieser durch die Trägerplatte (6) nach unten ragen.
9. Brandmelder nach den Ansprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Stege (18) in Form von Flügel oder Laschen mit einer vertikal verlaufenden
Ausnehmung (25) ausgebildet und in gerader Anzahl vorgesehen sind, und dass die Temperatursensoren
(24) derart von oben je gegen einen der Stege (18) ragen, dass ihre freien Enden unmittelbar
in oder hinter der Ausnehmung (25) liegen.
10. Brandmelder nach den Ansprüchen 4 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das thermische Detektionsmodul eine auf der Trägerplatte (6) fixierbare Abdeckplatte
(26) für die Abdeckung der für das elektrooptische Sensorsystem (2) vorgesehenen Gehäuse
(13, 14, 15) aufweist, und dass auf der Abdeckplatte (26) Öffnungen für den Durchtritt
der Temperatursensoren (24) sowie eine zwischen den Temperatursensoren (24) in radialer
Richtung verlaufende Trennwand (31) zur Erzielung einer gerichteten Luftströmung vorgesehen
sind.
11. Brandmelder nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein optisch-thermisches Detektionsmodul für die Messung von durch Rauch verursachtem
Streulicht und zur Temperaturmessung vorgesehen ist, welches ein elektrooptisches
Sensorsystem (2) und zwei Temperatursensoren (24) aufweist, wobei die letzteren seitlich
neben dem optischen Sensorsystem (2) angeordnet sind.
12. Brandmelder nach den Ansprüchen 4, 6 und 11, dadurch gekennzeichnet dass die Temperatursensoren (24) einander radial gegenüber liegend auf der Leiterplatte
(8) befestigt sind und mit ihren freien Enden im Bereich eines der genannten Stege
(18) liegen.
13. Brandmelder nach Anspruch 9 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (18) so ausgebildet sind, dass sie einerseits die Temperatursensoren (24)
vor mechanischen Einwirkungen schützen und andererseits eine möglichst ungestörte
Luftanströmung der Temperatusensoren (24) gewährleisten.
14. Brandmelder nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Boden des Labyrinthsystems (7) ein Lichtleiter (22) befestigt ist, welcher
nach oben zur Leiterplatte (8) geführt ist und Teil einer im Bereich des Melderscheitels
sichtbaren Alarmanzeige bildet.
15. Brandmelder nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch einen dem Brandmelder zugeordneten Sockel (1) mit einer mehrpoligen Steckerleiste
(4) und durch eine im Brandmelder angeordnete Kontaktleiste (5), welche durch eine Drehung des Melders relativ zum Sockel (1) tangential in die Steckerleiste (4)
einschiebbar ist.
16. Brandmelder nach den Ansprüchen 4 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktleiste (5) auf der Trägerplatte (6) in Insert-Technik integriert ist.
17. Brandmelder nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Alarmmodul mit einem akustischen Alarmgeber vorgesehen ist, welcher in einem
separaten, vom Brandmelder abgesetzten und vorzugsweise seitlich neben diesem angeordneten
oder an diesen angeformten, Gehäuse angeordnet ist.