[0001] Die Erfindung betrifft ein Bauelement gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
[0002] Es ist bekannt, Bauelemente im Wesentlichen fabriksmäßig herzustellen und diese Bauelemente
auf einer Baustelle zu einem Gebäude zusammenzusetzen. Solche Bauelemente können aus
Bauelementen, wie etwa Ziegeln oder dergleichen, aufgebaut sein und müssen im Allgemeinen
folgende Anforderungen erfüllen:
- ausreichende Stabilität zur Erfüllung der statischen Anforderungen;
- ausreichende Robustheit, um einen sicheren Transport zur Baustelle zu ermöglichen;
- gute Wärmedämmungseigenschaften;
- leichte Verarbeitbarkeit, insbesondere in Hinblick auf das Einbringen von Installationen;
- geringes Gewicht; und
- gute Umweltverträglichkeit.
[0003] Es ist weiters bekannt, Bauelemente als Verbundkonstruktionen herzustellen, bei denen
verschiedene Konstruktionselemente zusammenwirken, von denen die einen primär statische
Aufgaben übernehmen, während die anderen primär im Sinne der Wärmedämmung eingesetzt
werden. Es ist in diesem Zusammenhang bekannt, Dämmplatten aus zementgebundenen oder
magnesitgebundenen Fasern zu verwenden, die im Handel beispielsweise unter der Bezeichnung
"HERAKLITH" erhältlich sind. Solche Platten sind beispielsweise aus der DE 100 06
041 A, der DE 77 05 272 U oder der EP 0 890 780 A bekannt. Solche Platten sind im
Allgemeinen nicht dazu geeignet, statische Funktionen zu übernehmen, da ihre Festigkeit,
insbesondere die Zug- und Druckfestigkeit, in Richtungen parallel zur Plattenebene
unzureichend ist.
[0004] Die CH 680 600 A5 zeigt ein Holzbauwerk in Form einer Holzriegelkonstruktion, bei
dem ein Hohlraum im Inneren der Wandelemente mit einem Dämmstoff gefüllt ist. Der
Dämmstoff kann aus Mineralfasern, Kork, Holz- oder Papierschnitzeln bestehen. Dabei
handelt es sich um eine sogenannte Fachwerkkonstruktion, bei der ein Holzrahmen aus
Pfosten die statische Funktion übernimmt und ein Dämmstoff in den Zwischenräumen des
Holzrahmens die entsprechende Wärmedämmung gewährleistet. An den Außenseiten eines
solchen Bauelementes müssen zwingend Beplankungsschichten vorgesehen sein, um eine
entsprechende Oberfläche des Bauelementes zu schaffen. In manchen Fällen ist es gewünscht,
entweder an der Innenseite oder an der Außenseite auch ohne solche Beplankungen auszukommen,
da die Herstellung aufwendig ist. Weiters ist es sehr schwierig, bei solchen Bauelementen
nachträglich, d.h. nach der ursprünglichen Herstellung, Leitungen oder Rohre zu verlegen,
da aus statischen Gründen durchlaufende Schlitze nicht hergestellt werden dürfen.
Ein weiterer Nachteil solcher Bauelemente besteht darin, dass ein relativ großer Querschnitt
durch die tragende Holzkonstruktion eingenommen wird, die einen wesentlich schlechteren
Wärmedurchgangswiderstand aufweist als das Isoliermaterial, wodurch die Isolationseigenschaften
verschlechtert werden.
[0005] Ein weiterer Nachteil der herkömmlichen Fachwerkskonstruktionen besteht darin, dass
die Bauelemente für ein Gebäude grundsätzlich nach Maß gefertigt werden müssen, d.h.,
dass eine entsprechend aufwendige Einzelanfertigung erforderlich ist.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Bauelement anzugeben, das diese Nachteile
vermeidet und das es ermöglicht, die oben aufgestellten Forderungen weitestgehend
zu erfüllen. Die Wärmedämmung soll die Realisierung von modernen Niedrigenergiehäusern
ermöglichen. Insbesondere soll eine kostengünstige fabriksmäßige Herstellung ermöglicht
werden.
[0007] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Streben als dünne Platten ausgebildet sind,
die sich in einer Ebene erstrecken, die im Wesentlichen rechtwinkelig zur Ebene des
Bauelementes und in Einbaulage des Bauelementes senkrecht ist, und die sich im Wesentlichen
über die gesamte Dickenabmessung der Blöcke erstrecken, und dass die Streben mit den
Blöcken verklebt sind.
[0008] Die vorliegende Erfindung ist grundsätzlich mit allen Isoliermaterialien anwendbar,
die eine gewisse Mindestdruckfestigkeit aufweisen. Besonders geeignet ist die Verwendung
von mineralgebundenen Fasermaterialien, wie sie beispielsweise unter dem Markennamen
"HERAKLITH" im Handel erhältlich sind.
[0009] Als Isoliermaterial im Sinne der vorliegenden Erfindung sind auch Mineralschaumplatten
verwendbar, die faserfrei sind und auf Basis einer massehydrophobierten Kalkzementmischung
beruhen und im Handel als Sto-Mineralschaumplatten erhältlich sind.
[0010] Ein wesentlicher Aspekt der Erfindung ist, dass die statischen Kräfte, insbesondere
in senkrechter Richtung, durch die Streben nicht allein aufgenommen werden können,
da diese so dünn ausgeführt sind, dass sie ausknicken würden. Bei der Erfindung wird
das Isoliermaterial dazu herangezogen, das Knicken zu verhindern. Dünn bedeutet daher
im Zusammenhang der vorliegenden Erfindung, dass es erforderlich ist, dass sich die
Streben an den angrenzenden Blöcken aus Fasermaterial abstützen müssen. Die Beplankung
auf mindestens einer Seite trägt dazu bei, die Scherkräfte in der Wandebene aufzunehmen,
die beispielsweise zufolge der Windkräfte auf ein Wandelement einwirken. Durch die
geringe Dicke der Streben wird nicht nur eine hervorragende Wärmedämmung erreicht,
sondern auch ein besonders hoher Brandwiderstand, der durch die Einbettung der Streben
in die Blöcke aus Isoliermaterial bedingt ist.
[0011] Wichtig in diesem Zusammenhang ist dabei auch, dass die vorzugsweise zementgebundenen
oder magnesitgebundenen Holzfaserplatten, aus denen gemäß der Erfindung die Blöcke
hergestellt sind, durchaus in der Lage sind, Druckbelastungen aufzunehmen und somit
die Streben entsprechend abzustützen. Die Streben sind jedoch erforderlich, da die
Belastbarkeit der Blöcke nicht ausreicht, um ein einstoffliches Bauelement darzustellen.
[0012] Zur Herstellung der Streben sind besonders sogenannte OSB-Platten geeignet, welche
Abkürzung für Oriented Strand Boards steht. Diese Platten sind aus mehreren Schichten
von zumeist parallel zur Plattenoberfläche liegenden Längsspänen aufgebaut, wobei
die Orientierung der Späne in den einzelnen Schichten in der Art eines Sperrholzes
unterschiedlich ist.
[0013] Ein wichtiger Aspekt der Erfindung ist auch, dass sich die Streben über die gesamte
Dickenabmessung des Bauelementes erstrecken, wobei allenfalls vorgesehen sein kann,
dass die Kanten der Streben geringfügig hinter der Oberfläche des Bauelementes zurückstehen,
um eine Nut zu bilden, die nach Bedarf verspachtelt werden kann.
[0014] Andererseits können die Streben jedoch auch beispielsweise auf der zur Rauminnenseite
gerichteten Seite des Bauelementes vorstehen, um eine Innenbeplankung aufzunehmen,
die in einem Abstand zum eigentlichen Bauelement angeordnet ist, um Installationskanäle
oder dgl. zu bilden.
[0015] Das erfindungsgemäße Bauelement ist primär als Wandelement vorgesehen, kann aber
in gleicher Weise auch als Deckenelement oder Dachelement in waagrechter bzw. geneigter
Form eingesetzt werden.
[0016] Die Verklebung erfolgt beispielsweise mit Klebern auf der Basis von Einkomponenten-
oder Zweikomponenten-PU-Schaum, wie sie in der Bauindustrie, beispielsweise beim Trockenausbau,
in großem Umfang verwendet werden. Ein Beispiel für einen vorteilhaften Klebstoff
ist ein lösungsmittelfreier Einkomponentenklebstoff auf Polyurethanbasis, der unter
der Bezeichnung "MACROPLAST-UR7229B" im Handel erhältlich ist. Mit solchen Klebstoffen
kann eine flächendeckende dauerhafte und kraftübertragende Verbindung der einzelnen
Bestandteile sichergestellt werden.
[0017] Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, dass die Bauelemente
serienmäßig auf Vorrat hergestellt werden können und nach Bedarf auf das genau erforderliche
Maß abgelängt werden können. Dadurch ist keinerlei Einschränkung der realisierbaren
Grundrisse gegeben, und es kann rationell und kostengünstig produziert werden.
[0018] Das erfindungsgemäße Bauelement ist gleichermaßen für Außenwände wie für Innenwände
von Gebäuden geeignet, wenngleich die besonderen Vorteile in Zusammenhang mit der
Wärmedämmung für die Außenwände von spezieller Bedeutung sind. Besonders günstig ist
die Möglichkeit, auf unproblematische Weise Kanäle für Rohre oder Leitungen durch
Fräsen auch nachträglich herzustellen. Es ist lediglich darauf zu achten, dass eine
maximale Tiefe solcher Kanäle nicht überschritten wird, um eine unzulässige Schwächung
der Wand zu vermeiden.
[0019] Vorzugsweise weisen die Streben eine Dicke auf, die kleiner ist als 15%, vorzugsweise
kleiner als 8% der Dicke des Bauelementes. Insbesondere sollen dabei die Streben eine
Dicke aufweisen, die kleiner ist als 15% des Abstandes zwischen den Streben. Typische
Abmessungen sind beispielsweise für eine Außenwand mit 25 cm Wandstärke eine Dicke
der Streben von etwa 22 mm für eingeschossige Bauten und von etwa 25 mm oder mehr
für mehrgeschossige Bauten, sowie eine Breite der Blöcke, d.h. ein Abstand zwischen
den Streben von etwa 25 cm. Grundsätzlich wird dabei die Dicke der Streben so klein
wie möglich gemacht, um die Verschlechterung des Dämmwertes durch die Streben zu minimieren.
[0020] Die Ausbildung von Stürzen und die Einbindung von Deckenelementen wird im besonderem
Maße dadurch begünstigt, dass im Bereich der Oberkante des Bauelementes ein waagrechtes
Kantholz oder ein Betonriegel vorgesehen ist, das bzw. der sich auf den Streben abstützt.
Die Gesamtstabilität des Bauwerkes kann dabei insbesondere verbessert werden, wenn
das Kantholz über mehrere Bauelemente durchlaufend ausgeführt ist und gegebenenfalls
Stürze ausbildet. Auf diese Weise wird zusätzlich zu einer baustellenseitigen Verbindung
von einzelnen Bauelementen, beispielsweise durch Verklebung mittels PU-Schaum, eine
strukturelle Verbindung der Bauelemente erreicht.
[0021] Eine wärmetechnisch günstige Ausbildung im Bereich des Kantholzes bzw. des Betonriegels
kann dadurch erreicht werden, dass das Kantholz bzw. der Betonriegel an der Innenseite
eines für eine Außenwand vorgesehenen Bauelementes angeordnet ist und etwa die Hälfte
der Dicke des Bauelementes aufweist, und dass an der Außenseite ein Abdeckblock aus
Fasermaterial angeordnet ist. Auf diese Weise können einerseits die statischen Erfordernisse
für die Auflage der Decke optimal erfüllt werden, und andererseits kann eine geringstmögliche
Verschlechterung der Wärmedämmung erzielt werden. Besonders vorteilhaft in diesem
Zusammenhang ist, dass der an der Außenseite des Kantholzes bzw. des Betonriegels
angebrachte Block aus Fasermaterial gleichzeitig als Schalelement für eine im Gießverfahren
hergestellte Geschossdecke dienen kann, was eine Verringerung des baustellenseitig
erforderlichen Arbeitseinsatzes ermöglicht.
[0022] Eine besonders kostengünstige Bauweise kann erreicht werden, wenn die Blöcke an der
Außenseite eine abgeschlossene Oberfläche aufweisen, die streichfertig ist. In diesem
Fall müssen nur die Kanten der Streben verspachtelt oder anderweitig abgedeckt werden,
um eine durchgängig strukturierte Oberfläche zu schaffen.
[0023] Eine erhöhte Oberflächenqualität kann insbesondere dadurch erreicht werden, dass
die Blöcke an mindestens einer Außenseite mit einer Beplankung versehen sind. Die
Beplankung kann beispielsweise mit sogenannten EPV-Platten oder allen anderen geeigneten
Bauplatten erfolgen.
[0024] Durch eine Beplankung auf der Innenseite kann, wenn diese in einem vorbestimmten
Abstand zum eigentlichen Bauelement erfolgt, ein Hohlraumsystem geschaffen werden,
das für die Aufnahme von Rohrleitungen, Kabeln und dgl. hervorragend geeignet ist.
[0025] Eine kostengünstige Herstellung bei gleichzeitig hoher Qualität kann erzielt werden,
wenn sich die Blöcke im Wesentlichen über die gesamte Höhe des Bauelementes erstrecken.
Dies bedeutet, dass die Platten aus Fasermaterial bei der Produktion entsprechend
der gewünschten Raumhöhe abgelängt werden, so dass keine waagrechten Stoßfugen im
Bauelement entstehen.
[0026] In der Folge wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch einen Teil einer Gebäudewand, der aus erfindungsgemäßen Bauelementen zusammengesetzt
ist;
- Fig. 2
- einen Teil eines erfindungsgemäßen Bauelementes in einer axonometrischen Darstellung;
- Fig. 3
- einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Bauelement; und
- Fig. 4
- die Ausbildung von Gebäudeöffnungen im Sinne der vorliegenden Erfindung im Schnitt.
[0027] In Fig. 1 ist allgemein gezeigt, wie Gebäudeteile aus den Bauelementen der Erfindung
zusammengesetzt werden können. Zwei vollflächige Wandelemente 1 sind dabei mit einem
Fensterelement 2, einem sogenannten Parapet, verbunden, um eine Fensteröffnung 3 zu
schaffen. Die Lastabtragung oberhalb der Fensteröffnung 3 erfolgt über einen Sturz
4.
[0028] In Fig. 2 ist gezeigt, wie die Bauelemente 1, 2 im Detail aufgebaut sind. Diese sind
aus Blöcken 5 zusammengesetzt, wobei in der in Fig. 2 und Fig. 3 gezeigten Ausführungsvariante
jeweils fünf Blöcke 5 flächig miteinander verleimt sind. An den Stirnseiten sind die
Blöcke 5 mit Streben 6 verleimt, die beispielsweise als Schichtholzplatten, wie etwa
OSB-Platten, ausgebildet sind und die sich in der Einbaulage senkrecht und quer zur
Wandebene erstrecken. An der Gebäudeaußenseite ist eine Beplankung 7 in der Form einer
hochverdichteten EPV-Platte aufgebracht, während an der Gebäudeinnenseite eine Gipskartonplatte
oder Gipsfaserplatte über senkrechte Steher 9 an den Blöcken 5 bzw. den Streben 6
angebracht ist. Dadurch werden Installationshohlräume 10 geschaffen, die ideal für
die Verlegung von Sanitär- und Elektroinstallationen geeignet sind. Die Dicke e der
Installationshohlräume 10 kann beispielsweise 4 cm betragen.
[0029] Die Dicke D des Bauelementes ohne Beplankung kann beispielsweise 25 cm betragen,
der Abstand a zwischen den einzelnen Stehern wird günstigerweise mit zum Beispiel
16,2 cm festgelegt, was bei Verwendung handelsüblicher Isolierplatten eine verschnittoptimale
Fertigung ermöglicht, und die Dicke d der Streben 6 beträgt je nach statischen Erfordernissen
beispielsweise 2 cm. Auf diese Weise kann bei vorgegebener Festigkeit eine bauphysikalisch
optimale Ausbildung erreicht werden. Mit einem solchen Wandelement kann ohne Beplankung
ein Wert von K ≤ 0,35 W/m
2K dargestellt werden.
[0030] Fig. 5 zeigt eine Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Bauelementes im Bereich
einer Gebäudeöffnung. Die Ausführungsvariante in Fig. 4 ist insbesondere für mehrgeschossige
Bauwerke vorgesehen und besitzt im Bereich der Laibungskante 14 eine Stahlbetonsäule
12 mit Bewehrung 13, die seitlich von Streben 6 überdeckt ist.
1. Bauelement mit Blöcken (5) aus einem im Wesentlichen druckfesten Isoliermaterial,
wie etwa einem mineralgebundenen Fasermaterial, vorzugsweise aus zement- oder magnesitgebundenen
Holzfaserblöcken (5), und mit Streben (6) aus Holz, die zwischen den Blöcken (5) angeordnet
sind, sowie mit mindestens einer Beplankung an einer Seite des Bauelements, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (6) als dünne Platten ausgebildet sind, die sich in einer Ebene erstrecken,
die im Wesentlichen rechtwinkelig zur Ebene des Bauelementes (1, 2) und in Einbaulage
des Bauelementes (1, 2) senkrecht ist, und die sich im Wesentlichen über die gesamte
Dickenabmessung der Blöcke (5) erstrecken, und dass die Streben (6) mit den Blöcken
(5) verklebt sind.
2. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (6) eine Dicke (d) aufweisen, die kleiner ist als 15%, vorzugsweise kleiner
als 8% der Dicke (D) des Bauelementes (1, 2).
3. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (6) eine Dicke (d) aufweisen, die kleiner ist als 15% des Abstandes (a)
zwischen den Streben (6) und vorzugsweise etwa 12% des Abstandes (a) beträgt.
4. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (6) aus schichtverleimten Holzplatten bestehen.
5. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Oberkante des Bauelementes (1, 2) ein waagrechtes Kantholz oder ein
Betonriegel vorgesehen ist, das sich auf den Streben (6) abstützt, und dass das Kantholz
oder der Betonriegel über mehrere Bauelemente (1, 2) durchlaufend ausgeführt ist und
gegebenenfalls Stürze ausbildet..
6. Bauelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kantholz oder der Betonriegel an der Innenseite eines für eine Außenwand vorgesehenen
Bauelementes (1, 2) angeordnet ist und etwa die Hälfte der Dicke des Bauelementes
(1, 2) aufweist, und dass an der Außenseite des Kantholzes (7) ein Abdeckblock (11)
aus Fasermaterial angeordnet ist.
7. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Blöcke (5) an der Außenseite mit einer Beplankung (7) versehen sind eine abgeschlossene
Oberfläche aufweisen, die streichfertig ist.
8. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Blöcke (5) an einer Innenseite mit einer Beplankung (8) versehen sind, die von
den Blöcken (5) in einem vorbestimmen Abstand (e) angeordnet ist und die an der Innenseite
durch senkrechte Steher (9) im Bereich der Streben an den Streben (6) bzw. Blöcken
(5) befestigt ist.
9. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Blöcke (5) im Wesentlichen über die gesamte Höhe des Bauelementes (1, 2)
erstrecken.
10. Bauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich von Gebäudeöffnungen Verstärkungen in der Form von Stahlbetoneinsätzen
(12) vorgesehen sind.