[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Flachbandkabel, insbesondere eine Wickelfeder,
mit mindestens zwei elektrischen Leitern, wobei die elektrischen Leiter in einer Isolierhülle
eingebettet sind und die Isolierhülle einen im Wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt
aufweist und das Flachbandkabel aufwickelbar ist, so dass zwei der Oberflächen der
Isolierhülle aufeinander zu liegen kommen.
[0002] Wickelfedern sind für den Einsatz in Kraftfahrzeugen bekannt. Sie dienen dazu, eine
zuverlässige elektrische Verbindung zwischen einem sich drehenden Lenkrad und einer
relativ zum Kraftfahrzeug ortsfesten Lenkradaufnahme zu schaffen. Der für die elektrische
Verbindung verwendete Leiter wird auch als Wickelfeder bezeichnet. Diese Wickelfeder
ist spulenförmig in einem Gehäuse zwischen dem Lenkrad und der Lenkradaufnahme aufgewickelt
und derart bemessen, dass das Lenkrad in beiden Drehrichtungen einen kompletten Drehweg
von mehreren Umdrehungen ausführen kann, ohne dass dieser Drehweg durch die Länge
der Wickelfeder begrenzt ist. Solche Anordnungen sind beispielsweise aus der DE 195
34 655 A1 bzw. der DE 198 37 076 A1 bekannt.
[0003] Es hat sich herausgestellt, dass beim Betrieb derartiger Wickelfedern Probleme auftreten
können, insbesondere wenn die Wickelfeder wechselnden klimatischen Bedingungen ausgesetzt
ist. Wird beispielsweise eine kalte Wickelfeder mit wärmerer Umgebungsluft beaufschlagt,
kondensiert die Luftfeuchtigkeit an der kalten Oberfläche der Wickelfeder, so dass
ein feuchter Belag entsteht. Dieser Belag bewirkt, dass diejenigen Oberflächen der
Isolierhülle der Wickelfeder, die durch spiralförmige Aufwicklung aufeinander zu liegen
kommen, aneinander haften. Dies hat zur Folge, dass die Wickelfeder überdreht werden
kann oder reißt oder dass die Wickelfeder selbst oder Verbindungen zwischen der Wickelfeder
und den elektrischen Kontakten am Ende der Wickelfeder unzulässig, insbesondere auf
Zug, beansprucht werden.
[0004] Ausgehend von dieser Problemstellung ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Wickelfeder zu schaffen, die einen zuverlässigeren Betrieb unter allen Betriebsbedingungen
ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Flachbandkabel, insbesondere einer Wickelfeder
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass wenigstens eine der Oberflächen der
Isolierhülle des Flachbandkabels eine Oberflächenstruktur aufweist.
[0006] Durch die Oberflächenstruktur sind Hohlräume gebildet, in denen sich die auskondensierte
Feuchtigkeit niederschlagen kann. Somit wird erreicht, dass die eingangs genannte
Haftwirkung zwischen den Oberflächen der Isolierhülle deutlich reduziert wird.
[0007] Die erfindungsgemäße Oberflächenstruktur bewirkt, dass die Oberflächen der Isolierhülle
nur in Teilbereichen der Gesamtfläche aufeinander zu liegen kommen. Hierdurch werden
auch Kapillarkräfte verringert oder ganz vermieden. Folglich kann eine Haftwirkung
auch nur in diesen Teilbereichen entstehen. Beispielsweise weist ein Flachbandkabel
eine erste Oberfläche (Oberseite) mit einer Oberflächenstruktur und eine zweite, ebene
Oberfläche (Unterseite) auf. Es ist auch möglich, dass die Oberseite und die Unterseite
eine Oberflächenstruktur aufweisen.
[0008] Für die Gestaltung der Oberflächenstruktur ist es vorteilhaft, dass die Oberfläche
uneben ist, und beispielsweise Vertiefungen oder Ausnehmungen aufweist, die in dieser
Oberfläche ausgebildet sind. Es ist insbesondere vorteilhaft, dass die Vertiefungen
oder Ausnehmungen in Längsrichtung der elektrischen Leiter verlaufen. Dies hat den
wesentlichen Vorteil, dass die Wickelfeder mit Hilfe von Extrusionsverfahren hergestellt
werden können, wobei die Vertiefungen oder Ausnehmungen Teil des Endlosprofils des
Flachbandkabels sind.
[0009] In Ausgestaltung der Erfindung können die Vertiefungen oder Ausnehmungen auch trichterförmig
oder sphärisch ausgebildet sind. Diese Ausbildungsform hat den Vorteil, dass die Oberflächen
der Isolierhülle lediglich in den zwischen den Vertiefungen oder Ausnehmungen gebildeten
Randbereichen mit der anliegenden Oberfläche der Isolierhülle in Kontakt kommen. Hierdurch
kann die Kontaktfläche stark reduziert werden.
[0010] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind in der Oberfläche
der Isolierhülle Vorsprünge ausgebildet. Auch durch diese Vorsprünge kann die Kontaktfläche
zwischen den aufeinander liegenden Oberflächen der Isolierhülle des Flachbandkabels
stark reduziert werden. Beispielsweise sind die Vorsprünge in Form von Noppen oder
Wülsten gebildet, die im Querschnitt bspw. teilkreisförmig oder prismatisch sein können.
Bei Ausbildung der Vorsprünge als Noppen besteht die Kontaktfläche aus denjenigen
Bereichen der Noppen, die bezogen auf eine Noppe mittig und somit am meisten erhöht
sind.
[0011] Bei Ausbildung der Vorsprünge in Form von Wülsten kann das Flachbandkabel mit Hilfe
von Extrusionsverfahren hergestellt werden, wenn die Wülste in Längsrichtung der elektrischen
Leiter verlaufen. Die Wülste können als Teil der gemeinsamen Isolierhülle mehrerer
elektrischer Leiter in die Isolierhülle eingeprägt sein. Es ist auch möglich, dass
die Wülste dadurch gebildet werden, dass die elektrischen Leiter jeweils eine eigene
elektrische Isolierhülle aufweisen, die in Längsrichtung miteinander verschweißt sind.
Bei einer solchen Ausführungsform bildet also ein Teil der Isolierhülle eines elektrischen
Leiters einen Wulst.
[0012] Alternativ können die Wülste quer zur Längsrichtung der elektrischen Leiter verlaufen.
Auch durch eine solche Ausführungsform kann die Kontaktfläche zwischen den aufeinander
anliegenden Oberflächen des Flachbandkabels verringert werden. Dies ist auch möglich,
wenn die Wülste in einem Winkel verlaufen, der zwischen der Längs- und der Querrichtung
der elektrischen Leiter gebildet ist.
[0013] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die Wülste auf zwei der aufeinander
zu liegen kommenden Oberflächen der Isolierhülle angeordnet, wobei die Wülste, wenn
sie aufeinander liegen, einen von 0° abweichenden Winkel einschließen, insbesondere
einen Winkel von größer 0° bis 90°. Gemäß dieser Ausführungsform sind die Wülste also
auf Ober- und Unterseite des Flachbandkabels angeordnet. Bei Aufwicklung des Flachbandkabels
berühren sich die Wülste einer Oberseite mit den Wülsten einer Unterseite einer benachbarten
Wicklung nur in Kreuzungspunkten. Auch durch diese Anordnung wird die Kontaktfläche
zwischen benachbarten Oberflächen reduziert.
[0014] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden
Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert ist.
[0015] Es zeigen:
- Figur 1
- ein Flachbandkabel mit in Längsrichtung der elektrischen Leiter vorgesehenen Vertiefungen;
- Figur 2
- ein Flachbandkabel mit sphärischen Vertiefungen;
- Figur 3
- ein Flachbandkabel mit noppenförmigen Vorsprüngen gemäß einer ersten Ausführungsform;
- Figur 4
- ein Flachbandkabel mit noppenförmigen Vorsprüngen gemäß einer zweiten Ausführungsform;
- Figur 5
- ein Flachbandkabel mit in Längsrichtung der elektrischen Leiter verlaufenden Vorsprüngen
in Form von Wülsten;
- Figur 6
- ein Flachbandkabel mit quer zur Längsrichtung der elektrischen Leiter verlaufenden
Wülsten; und
- Figur 7
- ein Flachbandkabel mit trapezförmigen Wülsten, die zwischen der Längs- und der Querrichtung
der elektrischen Leiter verlaufen.
- Figur 8
- ein Flachbandkabel mit auf Ober- und Unterseite angeordneten Wülsten.
[0016] Das in Figur 1 dargestellte und allgemein mit Bezugszeichen 2 bezeichnete Flachbandkabel
ist linkerhand in einer Draufsicht und rechterhand in einem Querschnitt dargestellt.
Das Flachbandkabel 2 weist einen im Wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt auf,
der von einer im Wesentlichen ebenen Unterseite 4, einer unebenen Oberseite 6 sowie
einer ersten Berandung 8 und einer zweiten Berandung 10 begrenzt ist. Das Flachbandkabel
2 weist Isoliermaterial 12 auf, dass als Hülle für die in Längsrichtung des Flachbandkabels
2 verlaufenden elektrischen Leiter 14 dient. Im in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
sind insgesamt fünf elektrische Leiter dargestellt. In der unebenen Oberseite 6 sind
insgesamt drei im Wesentlichen rechteckförmige Vertiefungen 16 eingebracht, die sich
in Längsrichtung des Flachbandkabels 2 erstrecken. Die Vertiefungen 16 dienen als
Aufnahmeraum für Feuchtigkeit, die sich aufgrund eines Temperaturwechsels aus einem
kalten in einen warmen Zustand aus feuchter Umgebungsluft am Flachbandkabel 2 niederschlägt.
Dieser feuchte Niederschlag kann in den Vertiefungen 16 aufgenommen werden.
[0017] Die unebene Oberseite 6 weist Erhebungsflächen 18 auf, die als Auflagefläche für
eine in Figur 1 nicht dargestellte ebene Unterseite 4 des gleichen Flachbandkabels
2 dienen, das in Form einer Schnecke oder Spirale aufgewickelt ist. Durch die gegenüber
der auf der Unterseite 4 gebildeten Fläche reduzierte Auflagefläche, die durch die
Gesamtheit der Erhebungsflächen 18 gebildet ist, wird der Kontaktbereich zwischen
der unebenen Seite 6 einer ersten Wicklung und der ebenen Seite 4 einer zweiten Wicklung
verringert, so dass die Haftwirkung, die bei Niederschlag von Feuchtigkeit auf dem
Flachbandkabel wirkt, deutlich reduziert wird.
[0018] Figur 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Flachbandkabels 20, das linkerhand in
einer Draufsicht und rechterhand in einem Querschnitt dargestellt ist. Das Flachbandkabel
20 ist begrenzt durch eine ebene Unterseite 24, eine unebene Oberseite 26 sowie erste
und zweite Berandungen 28 und 30. Das Flachbandkabel 20 besteht aus Isoliermaterial
32 für in diesem eingebettete elektrische Leiter 34. In der Oberseite 26 des Flachbandkabels
20 sind sphärische Vertiefungen 36 angeordnet, in denen sich niedergeschlagene Feuchtigkeit
sammeln kann.
[0019] Das in Figur 2 dargestellte Flachbandkabel kommt bei Aufwicklung mit Erhebungsflächen
38 in der Oberseite 26 einer ersten Wicklung mit der Unterseite 24 einer zweiten Wicklung
in Kontakt. Die gesamte aus den Erhebungsflächen 38 gebildete Fläche ist gegenüber
der an der Unterseite 24 gebildeten Fläche klein. Hierdurch wird die Gefahr verringert,
dass das Flachbandkabel 20 bei Niederschlag von Feuchtigkeit an einer benachbarten
Wicklung haften bleibt.
[0020] In Figur 3 ist ein insgesamt mit 40 bezeichnetes Flachbandkabel linkerhand in einer
Draufsicht und rechterhand in einem Querschnitt dargestellt. Das Flachbandkabel 40
weist eine im Wesentlichen ebene Unterseite 44, eine unebene Oberseite 46 sowie eine
Berandung 48 bzw. 50 auf. Das Flachbandkabel 40 besteht aus einem Isoliermaterial
52, in das elektrische Leiter 54 eingebettet sind. An der Oberseite 46 des Flachbandkabels
40 sind noppenförmige Vorsprünge oder Erhebungen 56 vorgesehen. Die Noppen 56 weisen
einen teilkreisförmigen Querschnitt auf und begrenzen Wasser-Sammelräume 58. In diesen
Räumen kann sich das durch Auskondensieren von feuchter Luft gebildete Wasser sammeln,
wodurch verhindert wird, dass die Oberseite 46 einer ersten Wicklung des Flachbandkabels
40 an der Unterseite 44 einer benachbarten Wicklung haften bleibt.
[0021] Das in Figur 4 dargestellte Flachbandkabel 60 weist einen ähnlichen Aufbau wie das
in Figur 3 dargestellte Flachbandkabel 40 auf. Das Flachbandkabel 60 weist jedoch
nicht kugelabschnittförmige Noppen 56, sondern wabenförmige Noppen 76 auf. Zwischen
den Noppen 76 sind Wasser-Sammelräume 78 ausgebildet.
[0022] In Figur 5 ist linkerhand eine Draufsicht und rechterhand ein Querschnitt eines Flachbandkabels
80 dargestellt. Das Flachbandkabel 80 weist insgesamt drei Wülste 96 auf, die in Längsrichtung
der elektrischen Leiter 94 des Flachbandkabels 80 verlaufen. Die Wülste 96 haben einen
teilkreisförmigen Querschnitt. Zwischen ihnen sind Wassersammelräume 98 ausgebildet,
die ebenfalls in Längsrichtung der elektrischen Leiter 94 des Flachbandkabels 80 verlaufen.
[0023] Das in Figur 6 in einer in der Zeichnung oben angeordneten Seitenansicht und einer
darunter angeordneten Draufsicht dargestellte Flachbandkabel 100 weist teilkreisförmige
Wülste 116 auf, die Wasser-Sammelräume 118 begrenzen. Die Wülste 116 und die Wasser-Sammelräume
118 verlaufen quer zur mit 119 bezeichneten Längsrichtung der im Flachbandkabel 100
eingebetteten (nicht dargestellten) elektrischen Leiter.
[0024] Das in Figur 7 dargestellte Flachbandkabel 120 ist in der in Figur 7 unteren Zeichnung
in einer Draufsicht und in der in Figur 7 oberen Zeichnung entlang des Querschnitts
B-B dargestellt. Das Flachbandkabel 120 weist im Querschnitt trapezförmige Wülste
136 auf, die schräg zur mit 139 bezeichneten Längsrichtung der im Flachbandkabel 120
verlaufenden elektrischen Leiter verlaufen. Zwischen den trapezförmigen Wülsten 136
sind Wasser-Sammelräume 138 ausgebildet.
[0025] Das in Figur 8 dargestellte Flachbandkabel 140 ist linkerhand in der oberen Zeichnung
in einer Draufsicht, in der mittleren Zeichnung in einer Seitenansicht und in der
unteren Zeichnung in einer Unteransicht dargestellt. In Figur 8 rechterhand ist ein
Querschnitt entlang der Linie C-C gemäß der linkerhand oberen Zeichnung dargestellt.
Das Flachbandkabel 140 weist sowohl auf der Unterseite 144 als auch auf der Oberseite
146 Wülste auf, die jeweils schräg zur mit 159 bezeichneten Längsrichtung des Flachbandkabels
140 verlaufen. Auf der Oberseite 146 sind Wülste 156 und auf der Unterseite 144 Wülste
155 angeordnet. Zwischen der Oberseite 146 und der Unterseite 144 befindliches Isoliermaterial
152 dient zur Aufnahme von elektrischen Leitern 154.
[0026] Durch die in Figur 8 dargestellte Anordnung kommen die Oberflächen benachbarter Wicklungen
nur in Kreuzungsbereichen 157 der Wülste 155 und 156 zur Auflage. Die Kreuzungsbereiche
157 sind schraffiert dargestellt. Zwischen diesen Kontaktbereichen 157 sind Freiräume
158 gebildet, in denen sich aus feuchter Umgebungsluft auskondensierte Feuchtigkeit
sammeln kann.
[0027] Selbstverständlich sind neben den dargestellten Ausführungsbeispielen eine Vielzahl
von Gestaltungsmöglichkeiten gegeben, durch die jeweils eine Oberflächenstruktur gebildet
sein kann. Es ist selbstverständlich auch denkbar, diese Struktur durch eine Kombination
der dargestellten oder weiterer geometrischer Elemente zu bilden. Die gezeigten Ausführungsbeispiele
dienen lediglich der Veranschaulichung der erfindungsgemäßen Gestaltung eines Flachbandkabels,
diese ist nicht auf die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen beschränkt.
1. Flachbandkabel (2), insbesondere Wickelfeder, mit mindestens zwei elektrischen Leitern
(14), wobei die elektrischen Leiter (14) in einer Isolierhülle (12) eingebettet sind
und die Isolierhülle (12) einen im Wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt aufweist
und das Flachbandkabel (2) aufwickelbar ist, so dass zwei der Oberflächen (4, 6) der
Isolierhülle (12) aufeinander zu liegen kommen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Oberflächen (6) eine Oberflächenstruktur aufweist.
2. Flachbandkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche (6) uneben ist.
3. Flachbandkabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Oberfläche (6) Vertiefungen oder Ausnehmungen (16) ausgebildet sind.
4. Flachbandkabel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen oder Ausnehmungen (16) in Längsrichtung der elektrischen Leiter
(14) verlaufen.
5. Flachbandkabel nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass Vertiefungen oder Ausnehmungen trichterförmig oder sphärisch (36) ausgebildet sind.
6. Flachbandkabel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Oberfläche der Isolierhülle Vorsprünge ausgebildet sind.
7. Flachbandkabel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge in Form von Noppen (56, 76) gebildet sind.
8. Flachbandkabel nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge in Form von Wülsten (96, 116, 136) gebildet sind.
9. Flachbandkabel nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppen (56, 76) oder Wülste (96, 116, 136) im Querschnitt teilkreisförmig (56,
96, 116) oder prismatisch (76, 136) sind.
10. Flachbandkabel nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wülste (96) in Längsrichtung der elektrischen Leiter (94) verlaufen.
11. Flachbandkabel nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wülste (116) quer zur Längsrichtung (119) der elektrischen Leiter verlaufen.
12. Flachbandkabel nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wülste (136) in einem Winkel verlaufen, der zwischen der Längs- (139) und der
Querrichtung der elektrischen Leiter gebildet ist.
13. Flachbandkabel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Wülste auf zwei der aufeinander zu liegen kommenden Oberflächen der Isolierhülle
angeordnet sind, wobei die Wülste (155, 156), wenn sie aufeinander liegen, einen von
0° abweichenden Winkel einschließen, insbesondere einen Winkel von größer 0° bis 90°.