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(11) |
EP 1 379 213 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.11.2006 Patentblatt 2006/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.04.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/001330 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/083057 (24.10.2002 Gazette 2002/43) |
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Sensorvorrichtung für ein Arzneimittelbehältnis, nämlich für eine Blisterpackung für
Arzneimittel in Tabletten- oder Drageeform
Sensor device for a drug receptacle, namely for a blister pack for drugs in the form
of tablets or dragees
Dispositif capteur pour un contenant de médicaments, à savoir pour un emballage transparent
de médicaments sous forme de comprimés ou de pastilles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT FR GB IT |
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Priorität: |
11.04.2001 DE 10118313
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.01.2004 Patentblatt 2004/03 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- Hafner, Dieter, Dr.
D-90482 Nürnberg (DE)
- Lehrer, Eberhard
90482 Nürnberg (DE)
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| (72) |
Erfinder: |
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- HAFNER, Dieter
90482 Nürnberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hafner, Dieter et al |
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Hafner & Partner GbR
Patent-/Rechtsanwälte
Schleiermacherstrasse 25 90491 Nürnberg 90491 Nürnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 315 951 DE-A- 10 039 608 US-A- 5 292 029
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DE-A- 4 001 645 DE-U- 8 914 297
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sensorvorrichtung für ein Arzneimittelbehältnis, nämlich
für eine Blisterpackung für Arzneimittel, die in Tabletten- oder Drageeform eingeblistert
sind, mit den weiteren Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
[0002] Eine Sensorvorrichtung mit diesen Merkmalen ist bereits aus der deutschen Patentanmeldung
100 39 680.9-43 bekannt. Im wesentlichen umfaßt die Sensorvorrichtung eine Halterung,
in oder an welcher das Arzneimittelbehältnis befestigt werden kann. Ferner ist eine
Betätigungsvorrichtung vorgesehen, um ein Arzneimittel, d. h. eine Tablette oder ein
Dragee anfahren, markieren oder ausdrücken zu können. Mit der Betätigungsvorrichtung
wirkt eine Einrichtung zum Abfragen und/oder Erfassen der Entnahmeposition bezogen
auf das Arzneimittelbehältnis zusammen.
[0003] Mit der Einrichtung zum Abfragen oder Erfassen der Entnahmeposition sind elektrisch
Signalerzeugungs- und/oder Signalsverarbeitungsmittel verbunden, die es ermöglichen,
akustische Signale zu erzeugen, Positionen, Zeitpunkte und dergleichen abzuspeichem
und anzuzeigen.
[0004] Die Betätigungsvorrichtung kann durch Verschieben in die Markierungs- und/oder Entnahmeposition
gebracht werden.
[0005] Bei der bekannten Vorrichtung ist die Betätigungsvorrichtung eine fingerartige über
dem Arzneimittelbehältnis verschieb- und verschwenkbare Einrichtung, die mit Positionsmeßelementen
zusammenwirkt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sensorvorrichtung mit den Merkmalen
des Oberbegriffes des Anspruches 1 derart auszubilden, daß sie einfacher aufgebaut
ist, leichter handhabbar ist und die Positionsmeßelemente zum Festhalten der Entnahmeposition
einfacher und robuster ausführbar sind. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden
Merkmale der nebengeordneten Ansprüche 1 und 2 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Erfindungstragend ist der Gedanke, die Betätigungsvorrichtung auf einem über der
Fläche des Arzneimittelbehältnisses parallel zu einer der Kanten des Arzneimittelbehältnisses
oder der Halterung verschiebbaren Schlitten anzuordnen und im Schlitten entweder zusätzliche
Führungselemente vorzusehen, die eine Verschiebung der Betätigungsvorrichtung quer
zur Verschieberichtung des Schlittens ermöglichen oder bedarfsweise eine oder mehrere
Betätigungsvorrichtungen auf dem Schlitten vorzusehen. Durch eine derartige Schlittenanordnung
mit einer darauf verschiebbar angeordneten Betätigungsvorrichtung ist es möglich,
mit der Betätigungsvorrichtung die gesamte Blisterfläche zu überstreichen und damit
Blister unterschiedlicher Größe, Tablettenanzahl und -anordnung abzutasten bzw. Tabletten
aus diesen Anordnungen auszudrücken. Der Schlitten ist vorteilhafterweise entlang
der Längskanten der rahmenartig oder plattenartig ausgebildeten Halterung geführt.
Vorteilhafterweise ist eine Führung an beiden Seitenkanten der Halterung oder des
Blisters vorgesehen. Eine derartige Halterung ist einfach zu bedienen und relativ
robust ausgebildet.
[0008] Die Führungselemente zur Querverschiebung der Betätigungsvorrichtung werden durch
eine Führungsausnehmung im Schlitten gebildet, die quer, insbesondere rechtwinklig
zur Verschieberichtung des Schlittens verläuft.
[0009] Eine oder mehrere Betätigungsvorrichtungen sind so auf dem Schlitten angeordnet,
daß sie zum Ausdrücken entsprechend auf der Blisterpackung angeordneten Reihen von
Dragees dienen können.
[0010] Wenn der Schlitten zumindest teilweise aus transparentem Material ausgebildet ist,
kann die Bedienungsperson die darunter angeordneten Tabletten oder Dragees sehen und
die Entnahmeposition besonders leicht anfahren. Die mindestens eine Betätigungsvorrichtung
ist knopfartig ausgebildet und an der Unterseite des Schlittens mit einem Stössel
versehen, um die Arzneimittel zu beaufschlagen, insbesondere aus dem Arzneimittelbehältnis
auszudrücken. Grundsätzlich ist es möglich, den Stössel an kleinere oder größere,
runde oder ovale Arzneimittelformen anzupassen.
[0011] Die mindestens eine Betätigungsvorrichtung ist gegen Federkraft in den Schlitten
eindrückbar. Der Betätigungsvorrichtung sind Kontaktmittel zum Erfassen des Zeitpunktes
der Arzneimittelentnahme zugeordnet.
[0012] Die Positionsmeßeinrichtung umfaßt mindestens einen linearen Positionsgeber, der
auf das Verschieben des Schlittens über dem Arzneimittelbehältnis reagiert. Als Positionsgeber
können alle Vorrichtungen herangezogen werden, die grundsätzlich geeignet sind, die
Position eines Schlittens über einem Basiselement, z. B. der Halterung zu bestimmen
und in elektrische Meßsignale umzusetzen. Grundsätzlich ist es z. B. möglich, an der
Halterun eine Verzahnung vorzusehen, in welcher ein Zahnrädchen kämmt, das einen Impulsgeber
antreibt Die Anzahl der abgegebenen Impulse spiegelt die Position wider. Es ist aber
auch möglich, den Positionsgeber als Inkrementalgeber auszubilden. Es können aber
auch Kontaktmusteranordnungen, Codierungen und dergleichen auf der Halterung oder
dem Blister selbst angeordnet sein, die von einer zugeordneten Kontaktanordnung oder
einem Codeleser abgetastet werden, um die Arzneimittelposition zeilenoder spaltenmässig
abzufragen.
[0013] Besonders vorteilhaft wird die Vorrichtung dann, wenn die Signalerzeugungs- und/oder
Signalsverarbeitungsmittel auf dem Schlitten angeordnet sind. Dadurch wird es möglich,
die Halterung extrem einfach und als an die Blisterform anpaßbares Billigteil auszubilden.
Der Schlitten enthält alle für die Funktion der Vorrichtung notwendigen elektronischen
und elektrischen Elemente, um den Zeitpunkt, die Position, die Art des Arzneimittels,
die Unversehrtheit der Arzneimittelpackung und dergleichen abfragenden oder speichernden
Elemente. Der Schlitten kann sich sowohl über die Oberfläche des Arzneimittelbehältnisses,
die mit den Blistertaschen versehen ist als auch teilweise über die mit der Perforationsfolie
versehenen Rückseite des Arzneimittelbehältnisses in Blisterform erstrecken. Dadurch
ist es möglich, Teile der elektronischen Schaltung, z. B. eine Versorgungsspannungsbatterie
und dergleichen auf der Rückseite des Blisters anzuordnen. Die Oberfläche des Schlittens
bleibt dann relativ transparent, was den Benutzer die Bedienung der Vorrichtung erleichtert.
[0014] Auf der der Bedienungsperson zugewandten Frontseite des Schlittens ist ein Display
angeordnet, über welches angezeigt werden kann, wann die nächste Entnahme einer Tablette
zu erfolgen hat, ob die letzte Entnahme einer Tablette ordnungsgemäß registriert worden
ist, ob die Vorrichtung insgesamt ordnungsgemäß funktioniert, welcher Art das eingelegte
Arzneimittel ist, wozu in an sich bekannter Weise eine Codierung an der Arzneimittelpackung
abgelesen werden kann, welche Entnahmeposition als nächste anzufahren ist, was durch
unterschiedlich farbige Leuchtdioden oder Richtungspfeile angedeutet werden kann und
dergleichen.
[0015] Am Schlitten können beidseitig Griffmulden angeordnet werden, die die Handhabung
des Schlittens, insbesondere das Verschieben des Schlittens über der Arzneimittelverpackung
er leichtem. Die Griffmulden können an einfedemden mit Rasten zusammenwirkenden Griffelementen
angeordnet sein, wodurch es möglich ist, eine Verschiebung des Schlittens dann zu
blockieren, wenn nicht beide Griffmulden gleichzeitig gedrückt werden. Dadurch wird
sichergestellt, daß der Schlitten nicht unabsichtlich z. B. aus einer Ruheposition
heraus verschoben wird. Außerdem ist es möglich, den Pillenpositionen zugeordnete
Verrastungen vorzusehen, in welchen der Schlitten oder die Betätigungsvorrichtung
federnd einrastet. Insbesondere älteren Menschen wird dadurch die Bedienung der Sensorvorrichtung
erleichtert.
[0016] Grundsätzlich ist es möglich, an dem Schlitten eine Mehrzahl von Abtastelementen
anzuordnen, die beim ersten Verfahren des Schlittens über der Oberfläche des Arzneimittelbehältnisses
die Positionen der Arzneimittel erfassen. Diese Positionen können abgespeichert werden.
Wird bei einem erneuten Anfahren einer Position die Betätigungsvorrichtung betätigt
und dabei das Arzneimittel aus der Packung ausgedrückt, dann kann die Elektronik diesen
zweiten Anfahr- und Entnahmevorgang als Entnahmevorgang eines Arzneimittels einer
vorher definierten Position XY zuordnen. Die Sensoren zum Erfassen der Arzneimittelpositionen
können optische Sensoren sein. Es ist aber auch möglich, Berührungssensoren heranzuziehen,
die auf die Auswölbungen der Arzneimittelblister reagieren. Auch elektromechanische
Sensoren liegen im Bereich des möglichen.
[0017] Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen in den Zeichnungsfiguren näher
erläutert.
[0018] Diese zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform der Erfindung, bei welcher Schlitten und Elektronik getrennt
sind ;
- Fig. 2
- eine zweite Ausführungsform, bei welcher die Elektronik in den Schlitten integriert
ist ;
- Fig. 3
- einen Schnitt durch die Ausfiihrungsform gemäß Fig.1;
- Fig.4
- eine Ausführungsform entsprechend Fig. 2, wobei der Schlitten eine Codierung auf der
Halterung abtastet, um die Arzneimittelpositionen zu bestimmen und
- Fig. 5
- eine Ausführungsform entsprechend Fig. 4, wobei eine beidseitig eindrückbare Wippe
als Betätigungsvorrichtung vorgesehen ist.
[0019] Eine Sensorvorrichtung 1 ist an einem Arzneimittelbehältnis, nämlich einer Blisterpackung
2 angeordnet, wozu eine Halterung 3 vorgesehen ist, auf der der Blister 2 mittels
hakenartigen Halteelementen 4 befestigt ist. Es ist aber auch möglich, die Halterung
3 in an sich bekannter Weise als Rahmen auszubilden und die Blisterpackung 2 in den
Rahmen einzulegen. Die Halterung 3 weist auf ihrer Unterseite Ausnehmungen auf, so
daß Arzneimittel 6 in Pillenform durch die Blisterpackung 2 und die Halterung 3 hindurchgedrückt
werden können, um die Pillen aus der Blisterpackung zu entnehmen. Zur Entnahme der
Arzneimittel 6 ist eine Betätigungsvorrichtung 5 vorgesehen, die so gelagert ist,
daß Arzneimittel 6 angefahren, markiert, ausgedrückt und aus der Blisterpackung 2
entnommen werden können. Mit der Betätigungsvorrichtung 5 wirkt eine Einrichtung zum
Abfragen und/oder Erfassen einer Entnahmeposition bezogen auf die Blisterpackung zusammen.
Ferner sind Signalerzeugungs- und/oder Signalverarbeitugnsmittel 7 in Form eines Prozessors,
Speichers, einer Zeitbasis und dergleichen vorgesehen, um Positionssignale und Zeitsignale
abzuspeichem, die von der Sensorvorrichtung erzeugt werden. Die Betätigungsvorrichtung
5 läßt sich durch Verschieben in die Markierungs- und/oder Entnahmeposition bringen.
[0020] Die Betätigungsvorrichtung 5 ist auf einem über der Fläche der Blisterpackung 2 parallel
zu einer der Kanten 10 der Halterung 3 verschiebbaren Schlitten 11 angeordnet. Gemäß
Fig. 1-4 sind im Schlitten 11 außerdem Führungselemente 12 vorgesehen, die eine Verschiebung
der Betätigungsvorrichtung 5 quer zur Verschieberichtung 13 des Schlittens 11 ermöglichen.
Der Schlitten ist entlang der Längskanten 10 der plattenartig ausgebildeten Halterung
3 geführt und umgreift die Längskanten mit geringem Spiel, so daß eine verkantungsfreie
Führung des Schlittens über der Halterung gewährleistet ist. Über ein- oder beidseitig
wirkende Andruckfedern können geringe Toleranzen im Bereich der Halterung 3 ausgeglichen
werden. Der Schlitten 11 besteht selbst aus einem plattenartigen Element wie beispielsweise
der Schieber eines Rechenschiebers und beiseitig an der Halterung 3 geführt. Die Führungselemente
12 zur Querverschiebung der Betätigungsvorrichtung 5 werden durch eine sich in Schlittenlängsrichtung
15 erstreckende Führungsausnehmung 16 gebildet, die rechtswinklig zur Verschieberichtung
13 des Schlittens 11 verläuft. Der Schlitten 11 ist teilweise aus transparentem, zumindest
aber aus transluzentem Material ausgebildet. Die Betätigungsvorrichtung 5 ist knopfartig
ausgebildet und weist an ihrem der Blisterpackung 2 zugewandten Ende einen Stössel
auf, um die Arzneimittel 6 aus der Blisterpackung 2 auszudrücken, insbesondere durch
eine Perforationsfolie 25 hindurchzudrücken. Die knopfartige Betätigungsvorrichtung
5 ist gegen Federkraft in die Fläche des Schlittens 11 eindrückbar. Darüber hinaus
sind Kontaktelemente 34,35 vorgesehen, mit denen sich der Zeitpunkt und die Position
der Betätigungsvorrichtung 5 auf dem Schlitten erfassen lassen. Die Kontaktmittel
werden beim Eindrücken der Betätigungsvorrichtung 5 in die Ausdrückposition überbrückt
und sind damit in der Lage, auf beiden Seiten der Blisterpackung 2 angeordnete Sammelkontaktschienen
mit Zeilen 30,31 mit Zeilenkontakten 32 A-G zu verbinden. Ist die Betätigungsvorrichtung
in der in Fig.1 dargestellten linken Position und der Schlitten 11 in der dargestellten
drittuntersten Position, wird beim Eindrücken der Betätigungsvorrichtung ein Kontaktring
33 einen Querkontakt 34 mit einem linken Kontakt 35 verbunden. Der Querkontakt 34
ist elektrisch mit einer Kontaktfeder 36 verbunden, die auf der Sammelkontaktbahn
30 schleift. Der Kontakt 35 ist elektrisch mit einem Schleifkontakt 40 verbunden,
der den Seitenkontakt 32 E beaufschlagt.
[0021] Es ist aber auch möglich, einen linearen Positionsgeber nach Art eines inkrementalen
Weggebers vorzusehen. Wesentlich für die Erfindung ist lediglich zum Entnahmezeitpunkt,
d. h. beim Eindrücken der Betätigungsvorrichtung 5 in Richtung der Blisterpackung
2 sowohl den Zeitpunkt als auch die Lage des Schlittens und die Lage der Betätigungsvorrichtung
5 auf den Schlitten festhalten zu können.
[0022] Grundsätzlich ist es auch möglich, alle elektronischen Elemente, d. h. die Signalserzeugungs-
und Signalverarbeitungsmittel 7 auf dem Schlitten 11 anzuordnen, so wie dies in Zeichnungfiguren
2,4 und 5 dargestellt ist. Dann können komplizierte Leiterbahnmuster und Kontaktbahnen
auf der Halterung entfallen.
[0023] Es ist mit Vorteil möglich, daß sich der Schlitten 11 sowohl über der mit der Blistertaschen
versehenen Oberfläche der Blisterpackung als auch mindestens teilweise über der mit
der Perforationsfolie 25 versehenen Rückseite der Blisterpackung 2 erstreckt. Eine
derartige Schnittdarstellung ergibt sich aus Figur 3. Die Signalerzeugungs- und Signalsverarbeitungsmittel
7 können teilweise auf der Vorderseite, teilweise auf der Rückseite des Schlittens
11 angeordnet sein. Auf der der Bedienungsperson zugewandten Frontseite 50 des Schlittens
11 ist ein Display 51 angeordnet, das mit den Signalerzeugungs- und Signalverarbeitungsmitteln
elektrisch zusammenwirkt und über das unterschiedliche Angaben betreffend Entnahmezeitpunkt,
Bedienerführung und dergleichen angegeben werden können. Auf dem der Rückseite des
Arzneimittelbehältnisses angeordneten Abschnitt 55 kann eine Aufnahmeeinrichtung 56
sich nach Art einer Wanne für entnommene Arzneimittel 6 angeordnet sein. Dadurch wird
vermieden, daß nach dem Durchdrückvorgang Arzneimittel 6, insbesondere Dragees unkontrolliert
beispielsweise auf den Boden fallen. Der Schlitten ist beidseitig mit Griffmulden
60 versehen, die mit Rastelementen zusammenwirken können. Beispielsweise kann es vorteilhaft
sein, den Schlitten am oberen Rand der Halterung 3 in eine Ruheposition zu fahren
und dort zu verrasten. Durch gleichzeitiges Zusammendrücken der beiden Griffmulden
60 wird die Verrastung gelöst und der Schlitten kann frei über die Blisterpackung
verfahren werden. In den Zeichnungen 1, 2, 4 und 5 sind Verrastungen 70 in Form von
Rastkerben vorgesehen, in die Rastmittel federnd einrasten. Durch leichten Druck auf
die Griffmulden 60 kann diese federnde Einrastung aufgehoben werden und der Schlitten
in die nächste Zeilenposition "verfahren" werden.
[0024] Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform der Sensorvorrichtung benutzt zur Positionsbestimmung
einen Inkrementalgeber, der ein Zahnrädchen 100 aufweist, das eine Verzahnung 101
an einer der Kanten 10 der Halterung 3 kämmt. Das Zahnrädchen 100 erzeugt Impulsfolgen,
die über eine Leitung 102 in eine Zählvorrichtung 103 eingegeben werden. Der Stand
der Zählvorrichtung stellt im Prinzip die Verschiebeposition des Schlittens 11 dar,
wobei auf die übliche, bekannte Technologie von inkrementalen Weggebem Bezug genommen
wird, die beispielsweise an Werkzeugmaschinen und dergleichen eingesetzt werden. Derartige
Technologien sind im vorliegenden Falle voll anwendbar. So ist beispielsweise eine
Nullsetzung der Zählvorrichtung unter Umständen zweckdienlich, wenn der Schlitten
in seine Ruheposition gebracht wird.
[0025] Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel wirkt eine Codelesevorrichtung
150 mit Codierungen 151 zusammen, die zeilenweise den Arzneimittelanordnungen in der
Blisterpackung 2 zugeordnet sind. Die gelesenen Codes werden über die Codelesevorrichtung
150 in eine Auswerteeinheit 152 eingegeben, dort decodiert und stehen dann als Positionsinformation
zur Verfügung. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß neben reinen Positionscodierungen
zeilenmäßig zu den Arzneimitteln zugeordnete Informationen ausgelesen werden können,
die beispielsweise unterschiedliche Arzneimittel in unterschiedlichen Blisterpositionen
betreffen.
[0026] Auf der rechten Seite des Schlittens 11 in Fig. 4 ist noch eine Reihe von Eingabeelementen
160 dargestellt, die beispielsweise mit der Spitze eines Stiftes betätigt werden können,
um abgespeicherte Menüpunkte der elektronischen Einrichtung, nämlich der Signalerzeugungs-
und/oder Signalverarbeitungsmittel 7 abzufragen, die selbstverständlicherweise eine
Prozessoreinrichtung, Speicher und dergleichen umfaßt.
[0027] Das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel ist gegenüber dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 4 insofern modifiziert, als auf dem Schlitten 11 nicht eine Betätigungsvorrichtung
5 in einer Führungsausnehmung 16 quer verschiebbar ist, sondern eine nach Art einer
Wippe ausgebildete, d. h. doppelt wirkende Betätigungsvorrichtung 170, die sich quer
zur Verschieberichtung 13 des Schlittens 11 über die beiden Reihen 171,172 von Arzneimitteln
6 in der Blisterpackung 2 erstreckt. Die Betätigungsvorrichtung 170 ist mittig durch
eine Schwenkachse 173 gelagert, je nach dem, ob die linke Seite 174 oder die rechte
Seite 175 der wippenartigen Betätigungsvorrichtung 170 eingedrückt, werden Arzneimittel
6 entweder der Reihe 171 oder Reihe 172 ausgedrückt.
[0028] Den beiden Seiten 174 und 175 der Betätigungsvorrichtung 170 sind gesonderte Kontaktelemente
zugeordnet, so daß die Signalerzeugungs- und Signalverarbeitungsmittel 7, die in dem
Schlitten 11 untergebracht sind, erkennen können, ob die linke oder die rechte Seite
der Betätigungsvorrichtung 170 gedrückt worden ist.
1. Sensorvorrichtung (1) für ein Arzneimittelbehältnis, nämlich für eine Blisterpackung
(2) für Arzneimittel in Tabletten- oder Drageeform, mit
- einer an einem Schlitten angebrachten Halterung (3), an/in welcher das Arzneimittelbehältnis
befestigbar ist;
- einer Betätigungsvorrichtung (5) zum Anfahren/Markieren/Ausdrücken und/oder Entnehmen
eines Arzneimittels (6) in/aus dem Arzneimittelbehältnis;
- einer mit der Betätigungsvorrichtung (5) zusammenwirkenden Einrichtung zum Abfragen
und/oder Erfassen einer Entnahmeposition bezogen auf das Arzneimittelbehältnis;
- mit der Einrichtung zum Abfragen und/oder Erfassen verbundenen Signalerzeugungs-
und/oder Signalverarbeitungsmitteln (7) zum Erzeugen und/oder Abgeben, Abspeichem
und Anzeigen von entsprechenden die Position der Betätigungsvorrichtung (5) kennzeichnenden
Positionssignalen und Zeitsignale, wobei die Betätigungsvorrichtung (5) durch Verschieben
in die Markierungs- und/oder Entnahmeposition bringbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Betätigungsvorrichtung (5) auf einem über der Fläche des Arzneimittelbehältnisses
anzuordnenden, das Arzneimittelbehältnis übergreifbaren, parallel zu einer der Kanten
(10) der Halterung (3) verschiebbaren Schlitten (11) angeordnet ist und im Schlitten
(11) Führungselemente (12) vorgesehen sind, die eine Verschiebung der Betätigungsvorrichtung
(5) quer zur Verschieberichtung des Schlittens ermöglichen.
2. Sensorvornchtung (1) für ein Arzneimittelbehältnis, nämlich für eine Blisterpackung
(2) für Arzneimittel in Tabletten- oder Drageeform, mit
- einer Halterung (3), an/in welcher das Arzneimittelbehältnis befestigbar ist;
- einer an einem Schlitten angebrachten Betätigungsvorrichtung (5) zum Anfahren/Markieren/Ausdrücken
und/oder Entnehmen eines Arzneimittels (6) in/aus dem Arzneimittelbehältnis;
- einer mit der Betätigungsvorrichtung (5) zusammenwirkenden Einrichtung zum Abfragen
und/oder Erfassen einer Entnahmeposition bezogen auf das Arzneimittelbehältnis;
- mit der Einrichtung zum Abfragen und/oder Erfassen verbundenen Signalerzeugungs-
und/oder Signalverarbeitungsmitteln (7) zum Erzeugen und/oder Abgeben, Abspeichern
und Anzeigen von entsprechenden die Position der Betätigungsvorrichtung (5) kennzeichnenden
Positionssignalen und Zeitsignale, wobei die Betätigungsvorrichtung (5) durch Verschieben
in die Markierungs- und/oder Entnahmeposition bringbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Betätigungsvorrichtung (5) auf einem über der Fläche des Arzneimittelbehältnisses
anzuordnenden, das Arzneimittelbehältnis übergreifbaren, parallel zu einer der Kanten
(10) der Halterung (3) verschiebbaren Schlitten (11) angeordnet ist und im Schlitten
(11) eine nach Art einer quer zur Verschieberichtung (13) des Schlittens (11) gelagerten
Wippe ausgebildete Betätigungsvorrichtung (170) oder im Schlitten mehrere nebeneinanderliegende
Betätigungsvorrichtungen (5) zur Einwirkung auf nebeneinanderliegende Reihen von Tabletten
oder Dragees angeordnet sind.
3. Sensorvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Schlitten (11) entlang der Längskanten (10) der rahmenartig oder plattenartig
ausgebildeten Halterung (3) geführt ist.
4. Sensorvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Schlitten (11) aus einem plattenartigen Element besteht, das an beiden Seitenkanten
der Halterung (3) geführt ist.
5. Sensorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1, 3, 4
dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungselemente (12) zur Querverschiebung der Betätigungsvorrichtung (5) durch
eine Führungsausnehmung (16) gebildet werden, die quer, insbesondere rechtwinklig,
zur Verschieberichtung (13) des Schlittens (11) verläuft.
6. Sensorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die mindestens eine Betätigungsvorrichtung (5) knopfartig ausgebildet ist und einen
Stößel aufweist, um die Arzneimittel (6) aus dem Arzneimittelbehältnis auszudrücken.
7. Sensorvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
mit der mindestens einen knopfartigen Betätigungsvorrichtung (5) Kontaktmittel (30,
31, 32, 33, 34, 35, 36, 40) zum Erfassen des Zeitpunktes der Arzneimittelentnahme
und der Entnahmeposition zusammenwirken, die mit den Signalerzeugungs- und/oder Signalverarbeitungsmitteln
(7) elektrisch verbunden sind.
8. Sensorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Signalerzeugungs- und/oder Signalverarbeitungsmittel (7) auf dem Schlitten (11)
angeordnet sind.
9. Sensorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
auf der der Bedienungsperson zugewandten Frontseite (50)des Schlittens (11) ein Display
(51) angeordnet ist.
10. Sensorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Positionsmeßeinrichtung derart hochauflösend ist, daß Flächenpunkte auf dem Arzneimittelbehältnis
definierbar und auflösbar sind, die kleiner oder gleich als übliche verwendete Tabletten-
oder Drageegrößen sind.
11. Sensorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Schlitten (11) in eine Ruheposition an einem Rand der Halterung verfahrbar ist
und in Ruheposition die Signalerzeugungs- und/oder Signalverarbeitungsmittel (7) abgeschaltet
sind.
12. Sensorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Positionsmeßeinrichtung nach Art eines Inkrementalgebers mit einer Zählvorrichtung
(103) ausgebildet ist.
13. Sensorvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
auf dem Schlitten (11) eine Mehrzahl von Abtastelementen angeordnet sind, um beim
ersten Verfahren des Schlittens über der Oberfläche des Arzneimittelbehältnisses die
Positionen der Arzneimittel (6) zu erfassen.
1. Sensor arrangement (1) for a drug container, namely for a blister pack (2) for drugs
in tablet or dragee form, having
- a holder (3) which is fitted on a carriage and on/in which the drug container can
be fastened;
- an actuating arrangement (5) for placing/marking/forcing out and/or removing a drug
(6) in/from the drug container;
- a device which interacts with the actuating arrangement (5) and is intended for
scanning and/or detecting a removal position in relation to the drug container;
- signal-generating and/or signal-processing means (7) which are connected to the
scanning and/or detecting device and are intended for generating and/or emitting,
storing and displaying corresponding time signals and position signals identifying
the position of the actuating arrangement (5), it being possible for the actuating
arrangement (5) to be displaced into the marking and/or removal position,
characterized in that the actuating device (5) is arranged on a carriage (11) which is positioned over
the surface of the drug container, can engage over the drug container and can be displaced
parallel to one of the edges (10) of the holder (3), and the carriage (11) contains
guide elements (12) which allow the actuating arrangement (5) to be displaced transversely
to the displacement direction of the carriage.
2. Sensor arrangement (1) for a drug container, namely for a blister pack (2) for drugs
in tablet or dragee form, having
- a holder (3) on/in which the drug container can be fastened;
- an actuating arrangement (5) which is fitted on a carriage and is intended for placing/marking/forcing
out and/or removing a drug (6) in/from the drug container;
- a device which interacts with the actuating arrangement (5) and is intended for
scanning and/or detecting a removal position in relation to the drug container;
- signal-generating and/or signal-processing means (7) which are connected to the
scanning and/or detecting device and are intended for generating and/or emitting,
storing and displaying corresponding time signals and position signals identifying
the position of the actuating arrangement (5), it being possible for the actuating
arrangement (5) to be displaced into the marking and/or removal position,
characterized in that the actuating device (5) is arranged on a carriage (11) which is positioned over
the surface of the drug container, can engage over the drug container and can be displaced
parallel to one of the edges (10) of the holder (3), and the carriage (11) contains
an actuating arrangement (170) designed in the manner of a rocker which is mounted
transversely to the displacement direction (13) of the carriage (11), or the carriage
contains a plurality of adjacent actuating arrangements (5) for the purpose of acting
on adjacent rows of tablettes or dragees.
3. Sensor arrangement according to claim 1, characterized in that the carriage (11) is guided along the longitudinal edges (10) of the holder (3),
which is of frame-like or plate-like design.
4. Sensor arrangement according to one of claims 1-3, characterized in that the carriage (11) comprises a plate-like element which is guided on the two side
edges of the holder (3).
5. Sensor arrangement according to one of the preceding claims 1, 3, 4, characterized in that the guide elements (12) for displacing the actuating arrangement (5) transversely
are formed by a guide aperture (16) which runs transversely, in particular at right
angles, to the displacement direction (13) of the carriage (11).
6. Sensor arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the at least one actuating arrangement (5) is of button-like design and has a push
rod in order to force the drugs (6) out from the drug container.
7. Sensor arrangement according to claim 6, characterized in that contact means (30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 40) for detecting the point in time of
drug removal and the removal position interact with the at least one button-like actuating
arrangement (5), the contact means being electrically connected to the signal-generating
and/or signal-processing means (7).
8. Sensor arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the signal-generating and/or signal-processing means (7) are arranged on the carriage
(11).
9. Sensor arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that a display (51) is arranged on the front side (50) of the carriage (11), the front
side being directed towards the operator.
10. Sensor arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the position-measuring device is of high resolution such that it is possible to define
and resolve surface-area points on the drug container which are smaller than, or identical
to, conventional tablet or dragee sizes used.
11. Sensor arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the carriage (11) can be displaced into a rest position on a periphery of the holder
and, in the rest position, the signal-generating and/or signal-processing means (7)
are switched off.
12. Sensor arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the position-measuring device is designed in the manner of an incremental encoder
with a counter (103).
13. Sensor arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that a plurality of sensing elements are arranged on the carriage (11) in order to sense
the positions of the drugs (6) when the carriage is first displaced over the surface
of the drug container.
1. Dispositif formant capteur (1) pour un contenant de médicaments, à savoir pour un
emballage en blister (2) pour médicaments sous forme de pastilles ou de dragées, avec
- un support (3) disposé sur un coulisseau, support sur lequel/dans lequel peut être
fixé le contenant de médicaments ;
- un dispositif d'actionnement (5) pour approcher/marquer/éjecter et/ou prélever un
médicament (6) dans le/hors du contenant de médicaments ;
- une installation agissant conjointement avec le dispositif d'actionnement (5) pour
consulter et/ou saisir une position de prélèvement par rapport au contenant de médicaments
;
- des moyens de génération de signaux et/ou de traitement de signaux (7), reliés à
l'installation destinée à consulter et/ou saisir, pour générer et/ou délivrer, enregistrer
et afficher des signaux de position et des signaux de temps correspondants caractérisant
la position du dispositif d'actionnement (5), moyennant quoi le dispositif d'actionnement
(5) peut être amené dans la position de marquage et/ou de prélèvement par déplacement
ou translation,
caractérisé en ce que
le dispositif d'actionnement (5) est situé sur un coulisseau (11) à disposer sur la
surface du contenant de médicaments, pouvant recouvrir le contenant de médicaments,
déplaçable parallèlement à une des arêtes (10) du support (3) et
en ce que des éléments de guidage (12) sont prévus dans le coulisseau (11), lesquels permettent
un déplacement du dispositif d'actionnement (5) en travers par rapport au sens de
déplacement du coulisseau.
2. Dispositif formant capteur (1) pour un contenant de médicaments, à savoir pour un
emballage en blister (2) pour médicaments sous forme de pastilles ou de dragées, avec
- un support (3) sur lequel/dans lequel peut être fixé le contenant de médicaments
;
- un dispositif d'actionnement (5) disposé sur un coulisseau pour approcher/marquer/éjecter
et/ou prélever un médicament (6) dans le/hors du contenant de médicaments ;
- une installation agissant conjointement avec le dispositif d'actionnement (5) pour
consulter et/ou saisir une position de prélèvement par rapport au contenant de médicaments
;
- des moyens de génération de signaux et/ou de traitement de signaux (7) reliés à
l'installation destinée à consulter et/ou saisir, pour générer et/ou émettre, enregistrer
et afficher des signaux de position et des signaux de temps correspondants caractérisant
la position du dispositif d'actionnement (5), moyennant quoi le dispositif d'actionnement
(5) peut être amené dans la position de marquage et/ou de prélèvement par déplacement
ou translation,
caractérisé en ce que
le dispositif d'actionnement (5) est disposé sur un coulisseau (11) à disposer sur
la surface du contenant de médicament, pouvant couvrir le contenant de médicaments,
déplaçable parallèlement à une des arêtes (10) du support (3) et
en ce qu'un dispositif d'actionnement (170) conçu sous la forme d'une bascule disposée en travers
par rapport au sens de déplacement (13) du coulisseau (11) est disposé dans le coulisseau
(11) ou plusieurs dispositifs d'actionnement (5) disposés les uns à côtés des autres
sont situés dans le coulisseau afin d'agir sur les rangées de pastilles ou de dragées
disposées les unes à côté des autres.
3. Dispositif formant capteur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le coulisseau (11) est guidé le long des arêtes longitudinales (10) du support (3)
conçu en forme de cadre ou de plaque.
4. Dispositif formant capteur selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
le coulisseau (11) est composé d'un élément de type plaque, qui est guidé sur les
deux arêtes latérales du support (3).
5. Dispositif formant capteur selon l'une des revendications 1, 3, 4 précédentes,
caractérisé en ce que
les éléments de guidage (12) sont conçus en vue du déplacement transversal du dispositif
d'actionnement (5) à travers un évidement de guidage (6), qui s'étend de manière transversale,
en particulier de manière perpendiculaire, par rapport au sens de déplacement (13)
du coulisseau (11).
6. Dispositif formant capteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le au moins un dispositif d'actionnement (5) est conçu sous forme de bouton et présente
un poussoir, afin d'éjecter le médicament (6) du contenant de médicaments.
7. Dispositif formant capteur selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
des moyens de contact (30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 40) agissent avec le au moins un
dispositif d'actionnement (5) de type bouton pour saisir le moment du prélèvement
de médicament et la position de prélèvement, lesquels moyens de contact sont reliés
électriquement aux moyens de génération de signaux et/ou de traitement de signaux
(7).
8. Dispositif formant capteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les moyens de génération de signaux et/ou de traitement de signaux (7) sont disposés
sur le coulisseau (11).
9. Dispositif formant capteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
un écran (51) est situé sur la face avant (50) tournée vers l'utilisateur du coulisseau
(11).
10. Dispositif formant capteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'installation de mesure de position est de haute définition de telle sorte que les
points de surface sont définissables et dissociables sur le contenant de médicaments,
et sont inférieurs ou égaux à la taille des pastilles ou dragées habituellement utilisées.
11. Dispositif formant capteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le coulisseau (11) est déplaçable dans une position de repos sur un bord du support
et en ce que les moyens de génération de signaux et/ou de traitement de signaux (7) sont arrêtés
en position de repos.
12. Dispositif formant capteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'installation de mesure de position est conçue sous la forme d'un codeur incrémental
avec un dispositif de comptage (103).
13. Dispositif formant capteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
une pluralité d'éléments de balayage sont disposés sur le coulisseau (11), afin de
saisir les positions des médicaments (6) lors du premier déplacement du coulisseau
sur la surface du contenant de médicaments.