| (19) |
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(11) |
EP 1 379 409 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche DE |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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27.10.2010 Patentblatt 2010/43 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.08.2010 Patentblatt 2010/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.03.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/003507 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/079010 (10.10.2002 Gazette 2002/41) |
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| (54) |
FREIGABEEINRICHTUNG FÜR EINE BEWEGLICHE ODER FAHRBARE VORRICHTUNG, INSBESONDERE FÜR
EINE BAUMASCHINE
RELEASE SYSTEM FOR A DEVICE WHICH CAN MOVE OR TRAVEL, ESPECIALLY FOR A CONSTRUCTION
MACHINE
SYSTEME DE LIBERATION POUR UN DISPOSITIF MOBILE OU ROULANT, NOTAMMENT POUR UN ENGIN
DE CHANTIER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
02.04.2001 DE 10116445
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.01.2004 Patentblatt 2004/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Rösler, Klaus-Dieter |
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28844 Weyhe-Jeebel (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Rösler, Klaus-Dieter
28844 Weyhe-Jeebel (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wasiljeff, Johannes M.B. |
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Jabbusch Siekmann & Wasiljeff
Patentanwälte
Otto-Lilienthal-Strasse 25 28199 Bremen 28199 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 745 959 WO-A-94/12372 DE-A- 19 753 401 US-A- 4 805 722
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EP-A- 0 758 738 DE-A- 19 733 374 GB-A- 2 217 494 US-B1- 6 204 772
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Freigabeeinrichtung für eine bewegliche oder fahrbare
Vorrichtung, insbesondere für eine Baumaschine, die mindestens eine Steuerschaltung
zum Steuern und Ausführen verschiedener Funktionen enthält, mit einer Freigabeschaltung.
[0002] Aus der
DE 197 33 374.5 A1 ist eine Freigabeeinrichtung zum Freischalten und/- oder Aktivieren eines Objekts,
insbesondere eine Baumaschine bekannt, bei der ein kodierbarer .Schlüssel in einer
Kodiervorrichtung kodiert werden kann. Wird dann der Schlüssel in eine an der Maschine
befindlichen Leseeinheit eingeführt, so liest diese den Code und schaltet danach die
Maschine entsprechend den nutzungs spezifischen Daten des Codes frei. Im nicht freigeschalteten
oder blockierten Zustand ist aber normalerweise eine Zufuhrleitung, beispielsweise
eine Hydraulikleitung, eine elektrische Zündleitung oder die Treibstoffzufuhr unterbrochen.
Zum Freischalten mittels des elektronischen Schlüssels wird dann diese Leitung wieder
geschlossen.
[0003] US 4 805 722 zeigt eine Vorrichtung mit vergleichbaren Merkmalen, nämlich ein Diebstahlsicherungssystem
für ein fahrbares Objekt, insbesondere ein Kraftfahrzeug. eine kodierte Karte wird
in ein Kartenlesegerät eingeführt. Stimmen die Daten auf der Karte mit denen in einer
Computereinheit gespeicherten überein, dann wird durch diese Computereinheit eine
Steuereinheit freigegeben, die das Objekt freischaltet. Stimmen die Daten nicht überein,
gibt es keine Freigabe.
[0004] Beide bekannten Vorrichtungen sind derart ausgebildet, dass eine Freigabeschaltung
nach Empfang eines Freigabesignals einem Freigabeprozessor einen Berechtigungscode
zuführt, und dass der Freigabeprozessor den Berechtigungscode prüft, bei festgestellter
Zulässigkeit des Berechtigungscodes die Steuerschaltung aktiviert und bei festgestellter
Unzulässigkeit des Berechtigungscodes die Aktivierung der Steuerschaltung verhindert,
so dass dann die Vorrichtung nicht in Betrieb genommen werden kann, die Vorrichtung
also nicht freigeschaltet ist.
[0005] Beide bekannten Vorrichtungen sind dennoch gegen Diebstahl immer noch nicht ausreichend
gesichert, da einerseits durch Gewalt die elektrische Zündleitung oder eine Zufuhrleitung
für die Treibstoffzufuhr auch durch unberechtigte Nutzer geschlossen werden kann,
wodurch die Maschine freigeschaltet und betriebsfähig ist. Außerdem werden auf einer
Baustelle die Maschinen in der Regel von vielen Personen genutzt, so dass auch der
codierte Schlüssel bzw. die codierte Karte oder ein über ein Tastatursystem eingebbarer
Code von vielen Personen genutzt wird. Bei einem eventuellen Diebstahl kann der mögliche
Dieb daher nur schwerlich identifiziert werden.
[0006] Ferner zeigt
US 6,204,772 B1 ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Überwachung einer Maschine, insbesondere einer
Baumaschine. Von einer Zentrale wird über eine kabellose Verbindung (z.B. GPS-Satelliten)
ein Signal an eine mobile Kommunikationseinheit gesendet, die sich auf bzw. an der
Maschine befindet. Bei dem Empfang des Signals wird die momentane Position der Maschine
bestimmt und mit einem erlaubten Arbeitsgebiet verglichen. Bei Abweichungen wird ein
Alarm ausgelöst und an die Zentrale gesendet.
[0007] Schließlich zeigt
WO99/43514 ein Verfahren zur Sicherung eines Fahrzeugs mittels eines Alarmsystems. Im Betriebszustand
des Fahrzeugs ist das Alarmsystem deaktiviert. Im Nicht-Betriebszustand des Fahrzeugs
kann der Nutzer einen von zwei möglichen Betriebszüständen auswählen, in denen das
Alarmsystem aktiviert ist. In einem dieser beiden Betriebszustände ist das Alarmsystem
scharf gestellt, im zweiten dieser beiden Betriebszustände kann das Fahrzeug noch
in gewissen Grenzen bewegt werden. Das Fahrzeug kann somit einer fremden Person etwa
zum Aufsuchen eines Parkplatzes übergeben werden, ohne dass ein Alarm auslöst.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Freigabeeinrichtung der eingangs genannten
Art derart weiterzubilden, dass ein zuverlässiger Diebstahlschutz in einfacher Weise
realisiert werden kann. Diese Aufgabe wird mit einer Freigabeeinrichtung nach Anspruch
1 gelöst.
[0009] Bei der Erfindung ist ein Freigabeprozessor vorgesehen, der von einer Freigabeschaltung
einen Berechtigungscode zugeführt erhält und diesen prüft und bei festgestellter Berechtigung
die Steuerschaltung aktiviert und dadurch die Vorrichtung freischaltet, d.h. einen
Freischaltzustand herbeiführt, so dass dann die Vorrichtung beispielsweise mit einem
konventionellen Zündschlüssel in Betrieb genommen werden kann. Wird dagegen die Zulässigkeit
des Berechtigungscodes nicht festgestellt, so wird die Steuerschaltung nicht aktiviert
und dadurch die Vorrichtung nicht freigeschaltet. Die Vorrichtung, also beispielsweise
die Baumaschine oder ein Lkw kann dann mittels des Zündschlüssels nicht in Betrieb
genommen werden.
[0010] Die Vorrichtung kann nur dann in Benutzung genommen werden, wenn zuvor die Steuerschaltung,
also beispielsweise der Maschinencontroller mittels eines Berechtigungscodes aktiviert
ist. Durch Gewaltanwendung läßt sich möglicherweise die Steuerschaltung zerstören,
eine Inbetriebnahme durch unberechtigte Dritte ist jedoch zuverlässig verhindert.
[0011] Das Freigabesignal enthält eine Information, welche das für den jeweiligen berechtigten
Benutzer zugelassene geographische Betriebsgebiet kennzeichnet. Die Freigabeschaltung
führt diese Information einem Alarmprozessor zu, der von den Positionsortungsmitteln
jeweils die aktuelle geographische Position der Vorrichtung zugeführt erhält. Der
Alarmprozessor gibt dann im Freischaltzustand ein Alarmsignal ab, welches bevorzugt
auch noch die aktuelle geographische Position der Vorrichtung enthält, wenn sich die
Vorrichtung außerhalb des zulässigen geographischen Betriebsgebietes befindet.
[0012] Bei Beendigung des Freischaltzustandes lässt sich jeweils ein reduziertes geographisches
Ruhegebiet definieren, welches um die zuletzt eingenommene, zugelassene aktuelle geographische
Position herum definiert wird und nachfolgend in dem Alarmprozessor gespeichert ist.
Wenn dann die Vorrichtung während eines nicht freigeschalteten Zustandes dieses beschränkte
Ruhegebiet verläßt, gibt der Alarmprozessor bevorzugt ein Alarmsignal ab, so dass
der Radius bei unerlaubter Entwendung oder Benutzung geographisch entsprechend reduziert
ist.
[0013] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Freigabeprozessor
integral in der Steuerschaltung angeordnet und das Freigabesignal erhält die Freigabeschaltung
entweder über einen codierten Schlüssel, der in einem entsprechenden Lesegerät gelesen
wird, bevorzugt jedoch mit den gewünschten nutzungsspezifischen Daten per Funk. Der
Berechtigungscode wird von der Freigabeschaltung für jeden Benutzungsvorgang einmalig,
bevorzugt jedoch während jedes Freigabeintervalls periodisch dem Freigabeprozess,
zugeführt. Bei Empfang eines unzulässigen Berechtigungscodes beendet der Freigabeprozessor
die Aktivierung der Steuerschaltung, die Vorrichtung geht damit in den nicht aktiven
Zustand zurück. Diese Ausführungsform der Erfindung stellt sicher, dass der Freigabezustand
nur dann über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten bleibt, wenn die Freigabeeinrichtung
intakt arbeitet und periodisch den Berechtigungscode liefern kann.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält das Freigabesignal,
welches die Freigabeschaltung empfängt, für den jeweils berechtigten Benutzer definierte
zugelassene Berechtigungszeitintervalle. Diese Berechtigungszeitintervalle werden
als Teil des Berechtigungscodes dem Freigabeprozessor zugeführt. Der Freigabeprozessor
enthält in dieser bevorzugten Ausführungsform der Erfindung eine Zeituhr, die ein
die aktuelle Zeit kennzeichnendes Zeitsignal dem Freigabeprozessor zuführt. Sobald
das aktuelle Zeitsignal außerhalb der zugelassenen Berechtigungsintervalle liegt,
so wird die Steuerschaltung deaktiviert, die Vorrichtung wird dadurch blockiert, der
Freischaltzustand also beendet. Auf diese Weise wird der Diebstahfschutz noch weiter
verbessert, da ein unberechtigter Betrieb außerhalb der Berechtigungszeitintervalle
nicht möglich ist, also auch eine gewaltsame Entwendung der Vorrichtung innerhalb
der unzulässigen Zeitintervalle zuverlässig unterbleibt.
[0015] Bevorzugt sind in der Vorrichtung Positionsortungsmittel vorgesehen, welche beispielsweise
in dem Zusammenwirken mit dem GPS-System oder mit anderen bekannten Funkzellenortungssystemen
eine Bestimmung der aktuellen Ortsposition der Vorrichtung gestatten.
[0016] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält die Freigabeeinrichtung
einen Bewegungs- und/oder Beschleunigungssensor oder einen Vibrationssensor, der anspricht,
wenn die Vorrichtung ohne Freigabe, d. h. bei nicht aktivierter Steuerschaltung, in
Bewegung versetzt wird, also beispielsweise durch Fremdgeräte angehoben und verladen
werden soll. Der Sensor aktiviert dann eine entsprechende Alarmmeldung, die beispielsweise
per Funk an eine stationäre Überwachungszentrale weitergegeben wird. Auf diese Weise
kann jede unerwünschte Bewegung, und insbesondere jeder Diebstahl der Vorrichtung
auch dann festgestellt werden, wenn die Vorrichtung nicht freigeschaltet ist, also
durch einen eigenen Antrieb nicht in Bewegung versetzt werden kann.
[0017] Bevorzugt enthält die Freigabeeinrichtung eine in der Vorrichtung möglichst versteckt
angebrachte Notstromversorgung, welche das Positionsortungssystem, den Alarmprozessor,
den Bewegungs- oder Vibrationssensor und gegebenenfalls auch die Zeituhr auch bei
abgetrennter oder zerstörter regulärer Spannungsquelle speist, damit die Einrichtung
bei dem Versuch einer unrechtmäßigen Entwendung soweit aktiviert werden kann, dass
die Abgabe eines Alarms per Funk möglich ist. Vorteilhafterweise lassen sich mit dem
Notstromaggregat auch die Positionsortungsmittel aktivieren, damit dann zusammen mit
einem Alarmsignal auch die aktuelle Position der Vorrichtung an die Zentrale übertragen
werden kann.
[0018] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält die Freigabeeinrichtung
auch einen Datenrekorder, der von der Vorrichtung, der Steuerschaltung und gegebenenfalls
auch den Positionsortungsmitteln die aktuellen Daten erhält, diese aufzeichnet und
per Funk an die Zentrale abgeben kann, damit eine ständige Überwachung der Betriebsdaten
und der Ortsposition der Vorrichtung möglich ist.
[0019] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale der Unteransprüche
gekennzeichnet.
[0020] Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert.
[0021] Die Figur zeigt ein Blockschaltbild der Freigabeeinrichtung, die in einer mobilen
Vorrichtung, beispielsweise einer Baumaschine oder einem Lkw oder einem Transportcontainer
angeordnet ist. Die Vorrichtung 4 enthält beispielsweise verschiedene Aggregate 6,
wie Arbeitswerkzeuge, eine Steuerschaltung 8, auch Maschinencontroller genannt, welche
die einzelnen Funktionen und Betätigungsschritte der Aggregate und der Vorrichtung
steuert. Vorgesehen ist ferner ein Zündschloß 5, welches mittels eines Zündschlüssels
betätigbar ist und beispielsweise die Zündung eines Antriebsmotors in bekannter Weise
ermöglicht.
[0022] Die Freigabeeinrichtung enthält ferner eine Freigabeschaltung 2, die über Funk oder
- alternativ über einen codierten Schlüssel 22 und ein entsprechendes Lesegerät 21
- ein Freigabesignal erhält, welches benutzerspezifische Daten wie Kundenidentifikation,
Vorrichtungsidentifikation, Nutzungszeitraum und Betriebsdaten, insbesondere auch
zulässige Betriebszeitintervalle und zulässige geographische Betriebsgebiete enthält,
die in der Freigabeschaltung 2 gegebenenfalls unter Zwischenspeicherung teilweise
oder ganz in einen Berechtigungscode umgesetzt werden. Der Berechtigungscode wird
einem Freigabeprozessor 10 zugeführt, der Bestandteil der Steuerschaltung 8 sein kann,
der jedoch alternativ auch als separate Baueinheit ausgeführt sein kann.
[0023] Vorgesehen sind ferner Positionsortungsmittel 12, die beispielsweise mit dem GPS-System
zusammenwirken und eine Bestimmung der aktuellen Position der Vorrichtung ermöglichen.
Eine Zeituhr 11 ist mit dem Freigabeprozessor 10 verbunden und ist ferner an einen
Alarmprozessor 14 angeschlossen, der von der Freigabeschaltung 2 und von der Steuerschaltung
Signale empfangen kann. Die Positionsortungsmittel 12 stehen ebenfalls mit dem Alarmprozessor
14 und außerdem mit einem Datenrekorder 20 in Verbindung, der die aktuellen Betriebsdaten
von den Aggregaten 6 der Vorrichtung 4 und/oder von der Steuerschaltung 8 und von
den Positionsortungsmitteln 12 erhält.
[0024] Vorgesehen ist ferner ein Bewegungs- oder Vibrationssensor 16, der beim Auftreten
von Vibration oder Bewegungen während der Freischaltphase der Vorrichtung aktiviert
ist und beim Auftreten einer Bewegung oder einer Vibration ein Sensorsignal an den
Alarmprozessor 14 abgibt, der daraufhin ein Alarmsignal erzeugt, welches entweder
direkt per Funk oder über den Datenrekorder 20 per Funk an eine Zentrale übertragen
werden kann. Das Sensorsignal des Sensors 16 aktiviert auch die Positionsortungsmittel
12, so dass die aktuellen Positionsdaten zusammen mit dem Alarmsignal der Zentrale
zugeführt werden können.
[0025] Die Freigabeeinrichtung enthält noch ein Notstromaggregat, welches in der Vorrichtung
möglichst verborgen untergebracht ist und dafür sorgt, dass die Information über eine
Manipulation oder einen Diebstahl der Vorrichtung auch bei abgetrennter oder zerstörter
Versorgungsquelle - beispielsweise durchgeschnittenen Leitungen oder einem Abtrennen
der Batterie - noch an die Zentrale weitergegeben werden kann.
1. Freigabeeinrichtung für eine bewegliche oder fahrbare Vorrichtung (4), insbesondere
für eine Baumaschine, die mindestens eine Steuerschaltung (8) zum Steuern und Ausführen
verschiedener Funktionen enthält,
mit einer Freigabeschaltung (2),
wobei die Freigabeschaltung (2) nach Empfang eines Freigabesignals einem Freigabeprozessor
(10) einen Berechtigungscode zuführt und
wobei der Freigabeprozessor (10) den Berechtigungscode prüft, bei festgestellter Zulässigkeit
des Berechtigungscodes die Steuerschaltung (8) aktiviert und
dadurch die Vorrichtung freischaltet, d.h. einen Freischaltzustand herbeiführt, und bei festgestellter
Unzulässigkeit des Berechtigungscodes die Aktivierung der Steuerschaltung (8) verhindert
und
dadurch die Vorrichtung nicht freischaltet,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Vorrichtung Positionsortungsmittel (12) zur Bestimmung der aktuellen Ortsposition
enthält,
- dass das Freigabesignal der Freigabeschaltung (2) eine Information über ein für den jeweiligen
berechtigten Benutzer zugelassenes geographisches Betriebsgebiet enthält, welche die
Freigabeschaltung (2) einem Alarmprozessor (14) zuführt,
- dass die Positionsortungsmittel (12) jeweils die aktuelle geographische Position dem Alarmprozessor
(14) zuführen,
- dass der Alarmprozessor (14) im Freischaltzustand ein Alarmsignal abgibt, wenn die aktuelle
geographische Position außerhalb des zugelassenen geographischen Betriebsgebietes
liegt,
- dass bei Beendigung des Freischaltzustandes in dem Alarmprozessor (14) ein beschränktes
geographisches Ruhegebiet um die zuletzt zugelassen eingenommene aktuelle Position
definiert und gespeichert wird, und
- dass der Alarmprozessor (14) ein Alarmsignal abgibt, wenn die aktuelle geographische Position
aus dem beschränkten Ruhegebiet wandert.
2. Freigabeeinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Freigabeprozessor (10) in der Steuerschaltung (8) enthalten ist.
3. Freigabeeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Freigabeschaltung (2) das Freigabesignal drahtlos per Funk oder über einen in
einer Aufnahmeeinrichtung einführbaren codierten Schlüssel erhält.
4. Freigabeeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Freigabeschaltung (2) den Berechtigungscode periodisch dem Freigabeprozessor (10)
zuführt und bei Empfang eines unzulässigen Berechtigungscodes die Vorrichtung nicht
freigibt bzw. eine zuvor freigeschaltete Vorrichtung blockiert.
5. Freigabeeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Freigabeprozessor (10) in einer Berechtigungstabelle zulässige Berechtigungscodes
gespeichert hält und dass der Inhalt der Berechtigungstabelle per Funk veränderbar
ist.
6. Freigabeeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Freigabeschaltung (2) über das empfangene Freigabesignal eine Information erhält,
welche für den jeweils berechtigten Benutzer zugelassene Berechtigungszeitintervalle
kennzeichnet, und diese Information als Teil des Berechtigungscodes dem Freigabeprozessor
(10) zuleitet, dass eine Zeituhr (11) ein aktuelles zeitkennzeichnendes Zeitsignal
dem Freigabeprozessor (10) zuleitet, und dass der Freigabeprozessor (10) die Freigabe
der Vorrichtung beendet, sobald das Zeitsignal außerhalb der zugelassenen Berechtigungszeitintervalle
liegt.
7. Freigabeeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Bewegungs- oder Vibrationssensor (16) bei nicht freigeschalteter Vorrichtung jede
Bewegung, Rüttelbewegung und/oder Beschleunigung der Vorrichtung detektiert und über
den Alarmprozessor (14) einen Alarm aktiviert.
8. Freigabeeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Bewegungs- und/oder Vibrationssensor (16) bei der Dektektion einer Bewegung während
eines nicht freigeschalteten Zustandes die Positionsortungsmittel (12) und den Alarmprozessor
(14) aktiviert.
9. Freigabeeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Bewegungs- oder Vibrationssensor (16) bei einer detektierten Bewegung der nicht
freigeschalteten Vorrichtung den Alarmprozessor (14) zur Abgabe eines Alarmsignals
aktiviert.
10. Freigabeeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine in der Vorrichtung verborgen angebrachte Notstromversorgung, welche die Positionsortungsmittel
(12), den Alarmprozessor (14), den Sensor (16) gegebenenfalls auch die Zeituhr (11)
auch bei abgetrennter oder zerstörter regulärer Spannungsquelle speist.
11. Freigabeeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Alarmsignal über Funk an eine stationäre Zentrale abgebbar ist.
12. Freigabeeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Positionsortungsmittel (12) ein GPS-Ortungssystem enthalten, welches die aktuelle
geographische Position ortet.
13. Freigabeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Positionsortungsmittel (12) ein Funkzellen-Ortungssystem sind.
14. Freigabeeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
einen Datenrekorder (20), der von einzelnen Aggregaten (6) der Vorrichtung und von
der Steuerschaltung (8) Betriebsdaten erhält, diese aufzeichnet und per Funk an eine
stationäre Zentrale abgibt.
15. Freigabeeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Datenrekorder (20) von den Positionsortungsmitteln (12) die aktuellen Positionsdaten
und von dem Alarmprozessor (14) das Alarmsignal erhält und die aktuellen geographischen
Positionsdaten sowie das Alarmsignal per Funk an die stationäre Zentrale abgibt.
16. Freigabeeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
mittels des drahtlosen Signalübertragungssystems innerhalb der Steuerschaltung (8),
dem Freigabeprozessor (10), der Freigabeschaltung (2), dem Alarmprozessor (14) und
gegebenenfalls dem Datenrekorder (20) alle Einstellungen, wie Berechtigungscode, zugelassene
Betriebszeitintervalle, zugelassenes Betriebsgebiet etc., an die jeweilige Betriebssituation
und den jeweiligen Benutzer anpassbar sind.
1. Enabling device for a mobile or movable apparatus (4), in particular for a construction
machine, which contains at least one control circuit (8) for controlling and carrying
out different functions,
with an enabling circuit (2),
wherein the enabling circuit (2) supplies an authorisation code to an enabling processor
(10) after receiving an enabling signal, and
wherein the enabling processor (10) checks the authorisation code, activates the control
circuit (8) if the permissibility of the authorisation code is established and thereby
enables the apparatus, that is, brings about an enabled state, and prevents the activation
of the control circuit (8) if the impermissibility of the authorisation code is established
and thereby does not enable the apparatus,
characterised in that
- the apparatus contains position-locating means (12) for determining the current
location,
- the enabling signal of the enabling circuit (2) contains information about a permitted
geographical operation area for the respective authorised user, which the enabling
circuit (2) supplies to an alarm processor (14),
- the position-locating means (12) in each case supply the current geographical position
to the alarm processor (14),
- the alarm processor (14) emits an alarm signal when in the enabled state and the
current geographical position lies outside the permitted geographical operation area,
- when the enabled state in the alarm processor (14) ends, a limited geographical
rest area around the most recently permittedly assumed current position is defined
and stored, and
- the alarm processor (14) emits an alarm signal if the current geographical position
strays out of the limited rest area.
2. Enabling device according to Claim 1,
characterised in that
the enabling processor (10) is contained in the control circuit (8).
3. Enabling device according to Claim 1 or 2,
characterised in that
the enabling circuit (2) receives the enabling signal wirelessly by radio or by means
of a coded key which can be inserted in a receiving device.
4. Enabling device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the enabling circuit (2) supplies the authorisation code periodically to the enabling
processor (10) and does not enable the apparatus or blocks a previously enabled apparatus
if an impermissible authorisation code is received.
5. Enabling device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the enabling processor (10) keeps permissible authorisation codes stored in an authorisation
table and the content of the authorisation table can be changed by radio.
6. Enabling device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the enabling device (2) receives information by means of the received enabling signal,
which identifies permitted authorisation time intervals for the respectively authorised
user and forwards this information to the enabling processor (10) as part of the authorisation
code, that a timer (11) forwards a current time-identifying time signal to the enabling
processor (10), and that the enabling processor (10) ends the enabling of the apparatus
as soon as the time signal is outside the permitted authorisation time intervals.
7. Enabling device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the movement or vibration sensor (16) detects any movement, shaking and/or acceleration
of the apparatus and activates an alarm by means of the alarm processor (14) when
the apparatus is not enabled.
8. Enabling device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the movement and/or vibration sensor (16) activates the position-locating means (12)
and the alarm processor (14) when a movement is detected during a non-enabled state.
9. Enabling device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the movement or vibration sensor (16) activates the alarm processor (14) in order
to emit an alarm signal when a movement of the non-enabled apparatus is detected.
10. Enabling device according to one of the preceding claims,
characterised by
an emergency power supply which is applied in a hidden manner in the apparatus and
feeds the position-locating means (12), the alarm processor (14), the sensor (16)
and where applicable also the timer (11) even if the regular voltage source is cut
off or destroyed.
11. Enabling device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the alarm signal can be emitted by radio to a stationary centre.
12. Enabling device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the position-locating means (12) contain a GPS positioning system which locates the
current geographical position.
13. Enabling device according to one of Claims 1 to 11,
characterised in that
the position-locating means (12) are a radio cell positioning system.
14. Enabling device according to one of the preceding claims,
characterised by
a data recorder (20), which receives operating data from individual assemblies (6)
of the apparatus and from the control circuit (8), records it and emits it by radio
to a stationary centre.
15. Enabling device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the data recorder (20) receives the current position data from the position-locating
means (12) and the alarm signal from the alarm processor (14) and emits the current
geographical position data and the alarm signal by radio to the stationary centre.
16. Enabling device according to one of the preceding claims,
characterised in that
all settings, such as authorisation code, permitted operating time intervals, permitted
operation area etc., can be adapted to the respective operating situation and the
respective user by means of the wireless signal transmission system within the control
circuit (8), the enabling processor (10), the enabling circuit (2), the alarm processor
(14) and where applicable the data recorder (20).
1. Dispositif de libération pour un dispositif (4) mobile ou transportable, en particulier
pour une machine de chantier, qui contient au moins un circuit de commande (8) pour
la commande et l'exécution de différentes fonctions, comprenant un circuit de libération
(2),
le circuit de libération (2) amenant un code d'autorisation à un processeur de libération
(10) pour la réception d'un signal de libération et
le processeur de libération (10) contrôlant le code d'autorisation, activant le circuit
de commande (8) si l'on constate que le code d'autorisation est valable et activant
ainsi le dispositif, c'est-à-dire provoquant un état d'activation et empêchant l'activation
du circuit de commande (8) si on constate que le code d'autorisation n'est pas valable
et n'activant pas de ce fait le dispositif,
caractérisé en ce que
- le dispositif contient des moyens de localisation de position (12) pour déterminer
la position locale actuelle,
- en ce que le signal de libération du circuit de libération (2) contient une information sur
une zone d'exploitation géographique autorisée pour l'utilisateur habilité concerné
que le circuit de libération (2) amène à un processeur d'alarme (14),
- en ce que les moyens de localisation de position (12) amènent respectivement la position géographique
actuelle au processeur d'alarme (14),
- en ce que le processeur d'alarme (14) émet dans l'état d'activation un signal d'alarme lorsque
la position géographique actuelle se situe en dehors de la zone d'exploitation géographique
autorisée,
- en ce que, en cas d'expiration de l'état d'activation dans le processeur d'alarme (14), une
zone de repos géographique limitée est définie autour de la dernière position actuelle
occupée et autorisée et est mémorisée, et
- en ce que le processeur d'alarme (14) émet un signal d'alarme lorsque la position géographique
actuelle sort de la zone de repos limitée.
2. Dispositif de libération selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le processeur de libération (10) est inclus dans le circuit de commande (8).
3. Dispositif de libération selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le circuit de libération (2) reçoit le signal de libération sans fil par radio ou
par une clé codée pouvant être introduite dans un dispositif de logement.
4. Dispositif de libération selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le circuit de libération (2) amène le code d'autorisation périodiquement au processeur
de libération (10) et, en cas de réception d'un code d'autorisation non admis, ne
libère pas le dispositif et bloque un dispositif activé auparavant.
5. Dispositif de libération selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le processeur de libération (10) garde mémorisés des codes d'autorisation valables
dans un tableau d'autorisation et en ce que le contenu du tableau d'autorisation peut être modifié par radio.
6. Dispositif de libération selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le circuit de libération (2) obtient par le signal de libération reçu une information
qui caractérise des intervalles de temps d'autorisation admis pour l'utilisateur respectivement
autorisé et achemine cette information comme partie du code d'autorisation au processeur
de libération (10), en ce qu'une minuterie (11) achemine un signal de temps actuel caractérisant le temps au processeur
de libération (10) et en ce que le processeur de libération (10) achève la libération du dispositif dès que le signal
de temps se situe en dehors des intervalles de temps d'autorisation autorisés.
7. Dispositif de libération selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le capteur de mouvement ou de vibration (16) détecte tout mouvement, mouvement de
secousse et/ou accélération du dispositif lorsque le dispositif n'est pas activé et
active une alarme par l'intermédiaire du processeur d'alarme (14).
8. Dispositif de libération selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le capteur de mouvement et/ou de vibration (16) active les moyens de localisation
de position (12) et le processeur d'alarme (14) en cas de détection d'un mouvement
pendant un état non activé.
9. Dispositif de libération selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le capteur de mouvement ou de vibration (16) active le processeur d'alarme (14) pour
l'émission d'un signal d'alarme dans le cas d'un mouvement détecté du dispositif non
activé.
10. Dispositif de libération selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par
une alimentation en courant de secours placée de façon dissimulée dans le dispositif,
qui alimente les moyens de localisation de position (12), le processeur d'alarme (14),
le capteur (16), éventuellement également la minuterie (11) même si la source de tension
régulière est coupée ou détruite.
11. Dispositif de libération selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le signal d'alarme peut être envoyé par radio à une centrale fixe.
12. Dispositif de libération selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
les moyens de localisation de position (12) contiennent un système de localisation
par GPS qui localise la position géographique actuelle.
13. Dispositif de libération selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que
les moyens de localisation de position (12) sont un système de localisation par cellule
radio.
14. Dispositif de libération selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par
un enregistreur de données (20), qui reçoit de différents ensembles (6) du dispositif
et du circuit de commande (8) des données de service, les enregistre et les envoie
par radio à une centrale fixe.
15. Dispositif de libération selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
l'enregistreur de données (20) reçoit les données de position actuelles des moyens
de localisation de position (12) et le signal d'alarme du processeur d'alarme (14)
et envoie les données de position géographiques actuelles ainsi que le signal d'alarme
par radio à la centrale fixe.
16. Dispositif de libération selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
tous les réglages, comme le code d'autorisation, des intervalles de temps d'exploitation
autorisés, le secteur d'exploitation autorisé, etc., peuvent être adaptés à la situation
de service respective et à l'utilisateur respectif au moyen du système de transmission
de signal sans fil à l'intérieur du circuit de commande (8), du processeur de libération
(10), du circuit de libération (2), du processeur d'alarme (14) et éventuellement
de l'enregistreur de données (20).

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