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(11) |
EP 1 379 462 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.12.2006 Patentblatt 2006/50 |
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Anmeldetag: 17.04.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2002/000213 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/083538 (24.10.2002 Gazette 2002/43) |
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VERFAHREN ZUM BETRIEB EINER FADENAUFWINDENDEN MASCHINE UND SPULVORRICHTUNG DAZU
METHOD FOR OPERATING A THREAD-WINDING MACHINE AND WINDING MACHINERY THEREFOR
PROCEDE POUR FAIRE FONCTIONNER UNE MACHINE A ENROULER DES FILS ET DISPOSITIF D'ENROULEMENT
ASSOCIE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR IT LI |
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Priorität: |
18.04.2001 CH 707012001
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.01.2004 Patentblatt 2004/03 |
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Patentinhaber: MASCHINENFABRIK RIETER AG |
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8406 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- WEDER, Eugen
CH-8320 Fehraltdorf (CH)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 927 694 WO-A-01/28907 US-A- 4 971 262
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EP-A- 1 070 676 DE-A- 10 033 015
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft die Bildung von Fadenspulen, bzw, ein Verfahren zum Betrieb
einer fadenaufwindenden Maschine und eine Spulvorrichtung gemäss Oberbegriff der Ansprüche
1 und 11
[0002] Aus der EP 0 927 694 ist ein Verfahren bekannt, bei welchem unter dem Einsatz einer
Fadenzuführwalze der Hubbreite Hp des abzulegenden Fadens beeinflusst wird. Eine solche
Fadenzuführwalze wird zwischen dem Changierelement und dem Spulendorn resp. der Tachowalze
eingebaut, wobei die Fadenzuführwalze ihren eigenen Drehantrieb aufweist. Durch Verstellen
bzw. Drehen des Spulenrevolvers in der der Fadenzuführwalze abgewandten Richtung während
des Spulvorganges kann die freie Fadenlauflänge zwischen der Fadenzuführwalze und
dem Auftreffpunkt des Fadens auf der Spule verlängert und in der Folge die Hubbreite
verkleinert und damit eine "Sattel-Bildung" eingeschränkt werden.
[0003] Es ist an sich bekannt, dass beim Bilden einer Spule, bei welcher ein hin- und hergehender
Fadenführer den Faden primär auf eine Fadentransferwalze, welche auch eine Tachowalze
sein kann und von dieser auf einen Spulenkörper ablegt, der Faden dabei vom Fadenführer
hin- und hergeschleppt wird, das heisst, der Fadenführer eilt dem Faden voraus. Dabei
entsteht ein sogenannter Schleppfehler, welcher von der Geschwindigkeit des Fadenführers,
der Distanz zwischen dem Fadenführer und der Fadentransferwalze, der Reibung zwischen
Faden und Tachowalzenoberfläche und Luftreibung des Fadens abhängt. Die Fadentransferwalze
ist in der Regel eine Tachowalze und wird, ohne einschränkende Wirkung, im folgenden
als solche bezeichnet.
[0004] Im weitern ist bekannt, dass bei der Bildung einer wilden Wicklung mit Bildstörung
oder bei der Bildung einer Stufenpräzisionswicklung der Kreuzungswinkel im Verlauf
des Spulenaufbaus mehrmals, zum Teil auch sprunghaft, ändert, was eine dem Kreuzungswinkel
entsprechende Geschwindigkeitsveränderung des Fadenführers zur Folge hat.
[0005] Bildet man beispielsweise eine Stufenpräzisionswicklung, so beginnt man pro Stufe
mit einem vorgegebenen Kreuzungswinkel, welcher im Verlaufe der Stufe, das heisst
bei zunehmendem Durchmesser der Spule, und dadurch abnehmender Drehzahl der Spule
und damit abnehmender Geschwindigkeit des Fadenführers, abnimmt. Das heisst, die Geschwindigkeit
des Fadenführers ist bei Beginn der Stufe höher als am Ende der Stufe, so dass der
Schleppfehler bei Beginn der Stufe grösser ist als am Ende der Stufe und dementsprechend
die Spulenbreite am Ende der Stufe grösser ist als bei Beginn der Stufe. Da eine solche
Spule mit mehreren Stufen gebildet wird, entsteht an den Stirnseiten der Spule, im
Querschnitt gesehen, eine Stirnfläche mit Sägezahnquerschnitt. Dieser Sägezahnquerschnitt
hat den Nachteil, dass die Fadenlagen die Tendenz haben über die Stirnfläche gegen
die Spulenhülse abzurutschen, so, dass ein sogenannter Spannfaden entsteht, welcher
zu Problemen beim Weiterverarbeiten der Spule führt und deshalb unerwünscht ist.
[0006] Eine Möglichkeit, den Nachteil einer solchen Sägezahnstruktur zu vermindern, besteht
darin, die Stufenzahl pro Spulvorgang wesentlich zu erhöhen, so dass gewissermassen
eine feine Sägezahnstruktur entsteht. Dies führt jedoch nicht unbedingt dazu, dass
keine Spannfäden mehr entstehen.
[0007] Es ist nun Aufgabe der Erfindung, die Entstehung eines Sägezahnprofils grundsätzlich
zu vermeiden.
[0008] Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, dass verfahrensmässig der Schleppfehler,
vorallem auch Sprünge des Schleppfehlers derart korrigiert werden, dass die Stirnflächen
der Spule im wesentlichen eine Ebene bilden.
[0009] Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen aufgeführt.
[0010] Dabei ist das Verfahren und die Vorrichtung nicht abhängig von der Art der Changiermethode,
das heisst, das Verfahren bzw. die Vorrichtung kann je mit einer Changiereinrichtung
mit einer Nutentrommel oder mit Flügel oder mit einem Riemen oder mit einem Changierzeiger
durchgeführt bzw. ausgeführt werden. Dabei ist eine Nutentrommelchangierung, beispielsweise
in der DE 26 27 643, eine Flügelchangierung in der EP 0622 3-24 A.1 und eine Zeigerchangierung
in der DE 198 46 138.0 sowie in der EP 0838 4-22 A.1 gezeigt und beschrieben. Eine
weitere Changiervorrichtung, mittels welcher die Übergabestelle des Fadens an die
Tachowalze veränderbar ist, ähnlich wie dies bei der Zeigerchangierung möglich ist,
ist in der WO 00/17082 gezeigt und beschrieben. Darin sind zwei gegenläufig drehende
Scheiben vorgesehen , auf welchen je drei radial vor- und rückverschiebbare Fadenführer
angeordnet sind, welche auf den rotierenden Scheiben radial bewegbar angeordnet sind
und jeweils im entsprechenden Moment bei Übernahme des Fadens vor- und bei Abgabe
des Fadens zurückverschoben werden.
[0011] Im folgenden wird die Erfindung lediglich anhand von Ausführungswege darstellenden
Zeichnungen erläutert.
[0012] Dabei zeigen die Figuren 1, 2, 4, 8, 9 immer dieselbe, jedoch mit Variationen versehene
Changiereinrichtung, wobei eine Figurennummer mit einem zusätzlichen Kennzeichen "a"
schematisch den Fadenverlauf von einem zentralen Fadenführer, zu einem Changierfadenführer
in verschiedener Position und über eine Aufnahmewalze auf eine Spule und eine Figurennummer
mit dem Kennzeichen "b" zeigen die vom Faden berührten Abschnitte von Tachowalze und
Spulenoberfläche in der Abwicklung dargestellt. Dabei zeigen alle Figuren 1, 2, 4,
9 und 10 eine halbschematische Darstellung der Changiervorrichtung und die Unterschiede
zwischen den Figuren beruhen auf Unterschieden in der Fadenführung.
[0013] Im weitern zeigt
- Figur 3
- den Zusammenhang zwischen Kreuzungswinkel und Schleppfehler,
- Figur 5a
- ein Geschwindigkeits- und Zeitverlauf des Fadenführers,
- Figur 5b
- die Ablage des Fadens am Umkehrpunkt des Fadens auf der Spule,
- Figur 6
- im oberen Teil den Verlauf des Kreuzungswinkels zwischen zwei Grenzkreuzungswinkel
beim Aufbau einer Stufenpräzisionswicklung und im untern Teil den Verlauf des Schleppfehler
der Spule aus welchem ersichtlich ist, dass der Schleppfehler bei abnehmendem Kreuzungswinkel
abnimmt,
- Figur 7
- im Querschnitt einen Teil einer Stirnseite einer Spule, die mit einer Stufenpräzisionswicklung
nach der Figur 6a gebildet wurde.
- Figur 7
- die Spule teilweise im Querschnitt dargestellt.
- Figur 10
- ein Steuer-Schema zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens.
[0014] Die Figur 1 zeigt mit Figur 1a eine Spulenhülse 1, auf welcher eine Spule 2 mit einem
Faden F gebildet wird. Dabei gelangt der Faden F von irgendeiner Quelle (Spinnbalken
oder Spule) her durch einen zentralen Fadenführer D und durch einen Fadenführer 4,
welcher hier in den Positionen C.0 bis C.3 gezeigt ist, um darzustellen wie der Verlauf
des Fadens vom zentralen Fadenführer D bis zur Spule 2 erfolgt. Dabei erstreckt sich
der Fadenführerhub Hch von einer Endlage C.0 bis zur anderen Endlage C.3. Im weiteren
ist dargestellt, dass sich der Faden vom Fadenführer in der entsprechenden Hubrichtung
schleppen lässt, das heisst, dass der Abstand Hp zwischen zwei Umkehrpunkten (siehe
auch Fig. 2a) des Fadens auf einer Tachowalze 3 kleiner ist als der Fadenführerhub
Hch.
[0015] Die sogenannte Schlepplänge zwischen dem Fadenführer und einer Fadenaufnahmelinie
6 an der Tachowalze 3 wird als Schlepplänge 5 gekennzeichnet. Der Einfachheit halber
wird diese Länge in der gezeigten Richtung angegeben, obwohl die genaue Länge im Grunde
genommen aufgrund der in Fig.1a und Fig. 1b gezeigten Schräglage des Fadens grösser
ist.
[0016] Durch das Schleppen des Fadens, wie gezeigt, entsteht ein Schleppfehler S, das heisst,
die Spulenbreite Hp (= Abstand Hp) ergibt sich aus der Differenz von Hublänge Hch
minus 2 mal den Schleppfehler S.
[0017] Auf der Tachowalze 3 erfährt der Faden, zwischen der Aufnahmelinie 6, und der Abgabelinie
7 an die Spule 2, keinen Schleppfehler.
[0018] Wie erwähnt handelt es sich bei der Darstellung der Figuren 1a und 1b um halbschematische
Darstellungen, dementsprechend ist der Auflaufpunkt des Fadens auf der Spule in der
Figur 1b als Projektion , während dieser in der Figur 1a als Abwicklung dargestellt
ist.
[0019] Die Figur 2 zeigt mit der Figur 2a die Lage des Fadens F in den beiden Umkehrbereichen
des Changierfadenführers 4, d.h. in Position C.0 undC.3, d.h. in Endlagen mit den
entsprechenden Schleppfehlern S, in Position C4, d.h. in der Neutrallage ohne Schleppfehler
S und in den Schlepplagen C.5 und C.6 in umgekehrter Changierrichtung.
Im weitern ist in dieser Figur 2a der ganze Kreuzungswinkel α gezeigt, und ebenso
ist mit den Fadenlagen F.1 und F.2 im Stirnbereich der Spule 2 gezeigt, in welcher
Weise der Faden am Ende des Changierhubs, mindestens theoretisch, auf die Spule gelegt
wird.
[0020] Die letztere Darstellung ist in Figur 5 nochmals schematisch dargestellt.
Gleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen sind nur wenn notwendig nochmals erwähnt,
was durch die ganze Beschreibung gilt.
[0021] Figur 3 zeigt, dass bei grösserem Kreuzungswinkel (α2 statt 1) der Schleppfehler
S ebenfalls grösser ist.
[0022] Dies ist ebenfalls in Figur 4a dargestellt, das heisst, der Schleppfehler S entsteht
bei α
1 und der Schleppfehler S.1 entsteht bei einem vergrösserten Kreuzungswinkel, nämlich
bei .α
2, wobei in Figur 4b jeweils der
halbe Kreuzungswinkel α
1/2 bzw. α
2/2 eingezeichnet ist.
[0023] Die Figur 5a zeigt den Geschwindigkeitsverlauf Vch in Funktion der Zeit t eines Fadenführers
4 beim Hin- und Herhub, allerdings völlig theoretisch, da der Wechsel in den Endpunkten
W nur mit endlicher Verzögerung, beziehungsweise Beschleunigung, stattfindet.
[0024] Dementsprechend ist, wie in Figur 5b gezeigt, die Ablage des Fadens nicht, wie auch
in Figur 2a gezeigt, gemäss dem theoretischen Verlauf Wth, sondern entsprechend dem
praktischen Fadenverlauf am Hubende gemäss Wr.
[0025] Das Kennzeichen 2Abw stellt die Abwicklung der Spule dar.
[0026] Die Figur 6 zeigt im oberen Teil den Verlauf des Kreuzungswinkel α bei zunehmenden
Spulenradius R das heisst einen Verlauf zwischen den Kreuzungswinkel α2 und α1, beim
Aufbau einer Stufenpräzisionswicklung. Der untere Teil der Figur 6 zeigt den aus dem
Verlauf de Kreuzungswinkel α (α
2-α
1) resultierenden Verlauf des Schleppfehlers S, d.h. dass bei abnehmendem Kreuzungswinkel
auch der Schleppfehler abnimmt, was anderseits aber heisst, dass die Spulenbreite
Hp bei gleichem Changierhub Hch dabei zunimmt und dabei das in Figur 7 gezeigte Sägezahnprofil
annimmt. Das heisst weiter, dass bereits früher erwähnt bei Stufenpräzisionsspulen
die Stirnseiten der Spulen, ohne Anwendung der Erfindung, im Querschnitt mit einem
Sägezahnprofil gebildet, werden was in Figur 7 mit dem Kennzeichen 2 Q dargestellt
ist.
[0027] Erfindungsgemäss besteht nun die Möglichkeit, zum Beispiel bei Verwendung einer so-genannten
Zeigerchangierung gemäss DE 198 46 138 oder einer Changierung mit radialverschiebbarem
Fadenführer gemäss WO 00/17082, die Hubbreite Hch des Fadenführers oder die Übergabepunkte
des Fadens durch den radialverschiebbaren Fadenführer an den Hubenden derart anzupassen,
dass die Spulenbreite Hp trotz Schleppfehler und Sprüngen im Schleppfehler konstant
bleiben, so dass das vorerwähnte, mit den Figuren 6 und 7 gezeigte Sägezahnprofil
vermieden werden kann.
[0028] Die Figuren 8 und 9 zeigen je eine Variante, um die genannte Sägezahnstruktur zu
vermeiden.
[0029] Beide verändern die um eine Hubverkürzung anstelle der vorgenannten Veränderung der
Hubbreite Hch, indem gemäss Figur 8 die Schlepplänge zwischen dem Fadenführer 4 und
der Fadenaufnahmelinie 6 auf eine Schlepplänge 5.1 zur Fadenlinie 6.1 vergrössert
wird. Durch diese verlängerte Schlepplänge zwischen dem Fadenführer und der Fadenauflinie
7.1 auf der Spule entsteht, wie mit Figur 8 gezeigt, ein zusätzlicher Schleppfehler
S.2 und der totale Schleppfehler entsteht durch die Summe von S plus S.2 gleich S.3.
[0030] Dieser Effekt wird derart ausgenützt, dass Änderungen in S durch gegenläufige Änderungen
von S.2 derart kompensiert werden, dass kein Sägezahnprofil entsteht.
[0031] Analog zu diesem Verfahren kann, wie mit Figur 9 gezeigt, ein Abstand zwischen der
Tachowalze 3 und der Spule 2 geschaffen werden, so dass eine zusätzliche Schlepplänge
5.2 entsteht, welche dasselbe bewirkt wie das Verändern der Schlepplänge in Figur
8.
[0032] Hier ist der zusätzliche Schleppfehler mit S.4 und die Summe mit S.5 gekennzeichnet.
Es versteht sich, das die Massnahmen von Fig. 8 und Fig. 9 kombiniert werden können,
d.h. eine Schlepplänge 5.1 und 5.2 zu kombinieren.
[0033] Die Figur 10 zeigt schematisch eine Steuerung zur Durchführung der Erfindung mit
Hilfe von Changiereinrichtungen, wie sie eingangs erwähnt wurden.
[0034] Dabei zeigt der Kasten 8 eine Betriebsdateneingabe, das heisst, eine Eingabe 10 für
den Kreuzungswinkel α und eine Eingabe 11 für die Hubbreite Hp in einen Korrektur-rechner
9 mit einem Soll-Hub-Rechner 13, einem Interpolationsrechner 14 und einer Schleppfehlertabelle
15.
[0035] Dabei erfolgt die Eingabe 10 in den Interpolationsrechner 14 und die Eingabe 11 in
den Soll-Hub-Rechner 13. Neben dem Interpolationsrechner 14 ist die Schleppfehlertabelle
15, und der Interpolationsrechner 14 gibt sein Signal 12 als Schleppfehlereingabe
in den Soll-Hub-Rechner 13. Dieser addiert die Werte "11" und "12" und rechnet das
Signal 16 als Fadenführerhubbreite Hch und gibt diese Breite in ein Changiersystem
17, welches einem der vorgenannten Changiersysteme entspricht.
[0036] Im vorliegenden Zusammenhang sind die Hubbreite Hp und der Verlauf des Kreuzungswinkels
in Funktion des Spulendurchmessers speziell von Bedeutung. Der Korrekturrechner erhält
den Wert für die gewünschte Hubbreite Hp (Breite oder Länge der Spule). Dazu addiert
er den berrechneten Schleppfehler und bildet somit den Sollwert "Hubbreite Ch" für
das Changiersystem.
[0037] Das Changiersystem muss nun in der Lage sein, den Sollwert "Hubbreite Ch" tatsächlich
einzuhalten. Dies geschieht je nach dem, ob mit dem Changiersystem der Umkehrpunkt
des Fadenführers, der Ort der Fadenübergabe oder die Schlepplänge verändert wird und
zwar je nach einem geeigneten vorerwähnten Changiersystem.
[0038] Der Schleppfehler kann auf mehreren Wegen berechnet werden:
- 1. Für eine Reihe von Kreuzungswinkein wird offline experimentell der Schleppfehler
bestimmt. Diese Werte werden in Tabelle 15 gespeichert. Während des Spulens erhält
der Interpolationsrechner 14 den tatsächlich gewünschten Wert des Kreuzungswinkels
α mit dem zugehörigen Schleppfehler S aus der Tabelle, bestimmt daraus den Korrekturwert
12 für den Soll-Hub-Rechner 13 welcher den Soll-Hub für die Hubbreite 16 rechnet.
- 2. Das gleiche Verfahren kann auf der Changiergeschwindigkeit statt auf dem Kreuzungswinkel
basieren.
- 3. Alternativ wird online (das heisst, während des Spulens) eine analytische Lösung
für den Schleppfehler berechnet.
- 4. Mischformen wie: Schleppfehler offline analytisch berechnen; online Interpolation
aus der Tabelle sind ebenfalls möglich.
[0039] Die resultierende Spule weist mit diesem Verfahren auch bei sich änderndem Kreuzungswinkel
eine konstante Hubbreite Hp auf und damit keine Sägezahnstruktur wie mit Figur 7 und
8 dargestellt.
[0040] Dieses Verfahren ist in der Lage, bei Sprüngen im Kreuzungswinkel (wie zum Beispiel
bei Stufenpräzisionswicklung erforderlich) unverzögert den zugehörigen Schleppfehler
zu bestimmen. Das Changiersystem erhält dann einen Sollwertsprung für die Hubbreite
Hch. Wenn das Changiersystem diesem Sollwertsprung nun unverzögert folgen kann, werden
Spulen mit ebenen Stirnflächen (keine Sägezahnstruktur) gebildet.
[0041] Die Nebeneffekte auf die Entstehung des Schleppfehlers, beispielsweise Luftreibung
des Fadens, Spiel im Changierfadenführer, Trägheit des Fadens etc. können ebenfalls
berücksichtigt werden; besonders sinnvoll ist dies, wenn diese Effekte während der
Spulreise ändern. Wenn das Spulverfahren zum Beispiel eine Aenderung des Abstandes
der Tachowalze zur Spule beinhaltet, wird die Tabelle und die Interpolation des Schleppfehlers
zweidimensional:
Die 1. Dimension für den Kreuzungswinkel,
Die 2. Dimension für den Abstand der Tachowalze zur Spule.
1. Verfahren zum Betrieb einer fadenaufwindenden Maschine, insbesondere Spulmaschine,
wobei mittels eines Fadenführers (C) einer Changiereinrichtung ein Faden (F) quer
zur Fadenabzugsrichtung alternierend zwischen zwei Umkehrpunkten (C.0 bis C.4) innerhalb
eines Changierhubes (Hch) hin- und hergeführt wird und dabei einen Kreuzungswinkel
(α) erzeugt, um via einer Fadentransferwalze (3) auf einer rotierenden Spule (2),
mit einer Hubbreite (Hp) des Fadens mit dem entsprechenden Kreuzungswinkel verlegt
zu werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hubbreite (Hp) des Fadens (F), im Laufe der Spulreise trotz der Wirkung durch
Aenderungen des Kreuzungswinkels (α), insbesondere der Wirkung von Sprüngen des Kreuzungswinkels,
durch mindestens eine entsprechende, vorgegebene Massnahme im wesentlichen gleich
bleibt und dabei die Stirnflächen der Spule im wesentlichen eine Ebene bilden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Massnahme, dass der Changierhub (Hch) dem Kreuzungswinkel (α) derart laufend
angepasst wird, dass die Hubbreite (Hp) des Fadens (F) gleich bleibt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Massnahme, dass ein Abstand (5.1) zwischen dem Fadenführer (C) und einer Fadenaufnahmetinie
(6) an der Fadentransferwalze (3) und/oder ein Abstand (5.2) zwischen der Fadentransferwalze
(3) und der Spule (2) dem Kreuzungswinkel (α) derart laufend angepasst wird, dass
die Hubbreite (Hp) des Fadens gleich bleibt.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Changierhub (Hch) bei kleiner werdendem Kreuzungswinkel entsprechend reduziert
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (5.1, 5.2) bei kleiner werdendem Kreuzungswinkel (α) entsprechend verlängert
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand (5.1) zwischen dem Fadenführer (C) und der Fadentransferwalze (3) und/oder
ein Abstand (5.2) zwischen der Fadentransferwalze (3) und der Spule (2) konstant ist.
7. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Changierhub (Hch) konstant ist.
8. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Changierhub (Hch) durch Steuerung des Changierhubes eines den Fadenführer beinhaltenden
Changierzeigers angepasst wird.
9. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, das der Changierhub (Hch) durch Verschiebung der Fadenübergabepunkte in einer Riemen-
oder Flügelchangierung oder Changierung mit verschiebbaren Fadenführern angepasst
wird.
10. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Abstand (5.1, 5.2) durch gesteuerte Verschiebung der Changiereinrichtung
und/ oder der Spule gegenüber der Fadenchangierwalze (3) angepasst wird.
11. Spulvorrichtung mit einer Changiereinrichtung, die mindestens einen Fadenführer (4)
umfasst, mittels welchem der Faden (F) innerhalb eines Changierhubes (Hch) in einem
Hin- und Herhub zu einer Spule mit einer sich ergebenden Hubbreite (Hp) des Fadens
(F) aufgespult wird, wobei der Faden vom Fadenführer (C) an eine Fadentransferwalze
(3) und von dieser an die Spule (2) mit einer einen Kreuzungswinkel (α) ergebenden
Hubgeschwindigkeit übergeben wird,
dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, mittels welchen die Fadenhubbreite (Hp) trotz der Wirkung
durch Änderungen des Kreuzungswinkels (α), insbesonders der Wirkung von Sprüngen des
Kreuzungswinkels,im wesentlichen konstant bleibt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Changiereinrichtung eine an sich bekannte Zeigerchangiereinrichtung (17) mit
einem Zeigerfadenführer (4) ist und die Mittel eine Steuerung (8-16) und Antriebsmittel
(nicht gezeigt) für den Zeigerfadenführer umfassen mittels welchen der Changierhub
(Hch) derart gesteuert wird, dass die Fadenhubbreite (Hp) trotz den genannten Änderungen
des Kreuzungswinkels im wesentlichen konstant bleibt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Changiereinrichtung eine an sich bekannte Changiereinrichtung (17) mit einem
konstanten Changierhub (Hch) ist und die Mittel eine Steuerung (8-16) und Verschiebemittel
(nicht gezeigt) sind, mittels welchen der Abstand (5-5.2) zwischen der Changiereinrichtung
(4) und der Fadentransferwalze (3) und/oder zwischen der Fadentransferwalze (3) und
der Spule (2) derart gesteuert wird, dass die Fadenhubbreite (Hp) trotz den genannten
Änderungen des Kreuzungswinkels im wesentlichen konstant bleibt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Changiereinrichtung eine an sich bekannte Scheibenchangiereinrichtung (17) mit
zwei gegenläufig rotierenden Scheiben mit je darauf radial verschiebbaren Fadenführern
ist und die Mittel eine Steuerung (8-16) und Verschiebemittel (nicht gezeigt) sind,
mittels welchen die Position der Fadenführer für das Erfassen und Loslassen des Fadens
derart gesteuert wird, dass die Fadenhubbreite (Hp) trotz den genannten Änderungen
des Kreuzungswinkels im wesentlichen konstant bleibt..
15. Vorrichtung nach Anspruch 11 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung folgendes umfasst:
- eine Betriebsdateneingabe (8), das heisst, eine Eingabe (10) für die Eingabe des
Kreuzungswinkels (α) und eine Eingabe (11) für die Eingabe der Hubbreite (Hp) des
Fadens (F) in einen Korrektur-Rechner (9) mit
- einem Interpolationsrechner (14), welcher einen vom Kreuzungswinkel (α) abhängigen
Schleppfehler (S) aus einer Schleppfehlertabelle (15) interpoliert und als Schleppfehlereingabe
(12) in
- einen Soll-Hub-Rechner (13) eingibt, in welchen ebenfalls die Hubbreite (Hp) eingegeben
wird und welcher entweder den Changierhub (Hch) oder den Abstand (5-5.2) rechnet und
als Signal (16) an eine Changiereinrichtung (17) abgibt.
1. Method for the operation of a thread winding machine, in particular a spooling machine,
whereby, by means of a thread guide (C) of a traversing device, a thread (F) is guided
backwards and forwards transversely to the thread drawing direction, alternating between
two reversing points (C.0 to C.4) within a traversing stroke (Hch), and in this situation
creates a crossing angle (α), in order, via a thread transfer roller (3), to be laid
on a rotating bobbin (2), with a stroke width (Hp) of the thread with the corresponding
crossing angle,
characterised in that
the stroke width (Hp) of the thread (F) remains essentially the same in the course
of the winding process despite the effect of changes in the crossing angle (α), in
particular the effect of jumps in the crossing angle, by means of at least one corresponding
predetermined measure, and in this situation the face surfaces of the bobbin essentially
form one plane.
2. Method according to Claim 1, characterised by the measure that the traversing stroke (Hch) is constantly adjusted to the crossing
angle (α) in such a way that the stroke width (Hp) of the thread (F) remains the same.
3. Method according to Claim 1, characterised by the measure that a distance interval (5.1) between the thread guide (C) and a thread
take-up line (6) on the thread transfer roller (3) and/or a distance interval (5.2)
between the thread transfer roller (3) and the bobbin (2) is constantly adjusted to
the crossing angle (α) in such a way that the stroke width (Hp) of the thread (F)
remains the same.
4. Method according to Claim 2, characterised in that the traversing stroke (Hch) is reduced accordingly as the crossing angle becomes
smaller.
5. Method according to Claim 4, characterised in that the distance interval (5.1, 5.2) is extended accordingly as the crossing angle (α)
becomes smaller.
6. Method according to Claim 2, characterised in that a distance interval (5.1) between the thread guide (C) and the thread transfer roller
(3) and/or a distance interval (5.2) between the thread transfer roller (3) and the
bobbin (2) is constant.
7. Method according to Claim 3, characterised in that the traversing stroke (Hch) is constant.
8. Method according to Claim 2, characterised in that the traversing stroke (Hch) is adjusted by controlling the traversing stroke of a
traversing arm comprising the thread guide.
9. Method according to Claim 2, characterised in that the traversing stroke (Hch) is adjusted by the displacement of the thread transfer
points in a belt or wing traversing arrangement or a traversing device with displaceable
thread guides.
10. Method according to Claim 3, characterised in that the individual distance interval (5.1, 5.2) in each case is adjusted by the controlled
displacement of the traversing device and/or of the bobbin in relation to the thread
traversing roller (3).
11. Spooling device with a traversing device, which comprises at least one thread guide
(4), by means of which the thread (F) is wound up within a traversing stroke (Hch)
in a backwards-and-forwards stroke to form a bobbin with a derived stroke width (Hp)
of the thread (F), whereby the thread is transferred from the thread guide (C) to
a thread transfer roller (3) and from this to the bobbin (2) at a stroke speed which
gives rise to a crossing angle (α),
characterised in that means are provided by means of which the thread stroke width (Hp) remains essentially
constant despite the effect of changes in the crossing angle (α), in particular the
effect of jumps in the crossing angle.
12. Device according to Claim 11, characterised in that the traversing device is an inherently known arm traversing device (17) with a arm
thread guide (4), and the means comprise a control device (8-16) and drive means (not
shown) for the arm thread guide, by means of which the traversing stroke (Hch) is
controlled in such a way that the thread stroke width (Hp) remains essentially constant
despite the changes in the crossing angle referred to.
13. Device according to Claim 11, characterised in that the traversing device is an inherently known traversing device (17) with a constant
traversing stroke (Hch) and the means are a control device (8-16) and displacement
means (not shown), by means of which the distance interval (5-5.2) between the traversing
device (4) and the thread transfer roller (3) and/or between the thread transfer roller
(3) and the bobbin (2) are controlled in such a way that the thread stroke width (Hp)
remains essentially constant despite the changes in the crossing angle referred to.
14. Device according to Claim 11, characterised in that the traversing device is an inherently known disk traversing device (17) with two
mutually-opposed rotating disks with radially displaceable thread guides located on
each of them, and the means are a control device (8-16) and displacement means (not
shown), by means of which the position of the thread guides for the acquisition and
release of the thread are controlled in such a manner that the thread stroke width
(Hp) remains essentially constant despite the changes in the crossing angle referred
to.
15. Device according to Claims 11 to 14,
characterised in that the control device comprises the following:
- An operational data input (8), i.e. an input (10) for inputting the crossing angle
(α) and an input (11) for inputting the stroke width (Hp) of the thread (F) into a
correction computer (9), with
- an interpolation computer (14), which interpolates a drag error (S) dependent on
the crossing angle (α) from a drag error table (15) and enters it as a drag error
input (12) into
- a reference stroke computer (13), into which likewise the stroke width (Hp) is input
and which calculates either the traversing stroke (Hch) or the distance interval (5-5.2)
and issues this as a signal (16) to a traversing device (17).
1. Procédé pour faire fonctionner une machine à enrouler des fils, en particulier une
enrouleuse, dans lequel un fil (F) est guidé au moyen d'un guide-fil (C) d'un dispositif
de va-et-vient, suivant un mouvement de va-et-vient transversalement à la direction
de traction du fil en alternance entre deux points d'inversion (C.0 à C.4) à l'intérieur
d'une course de va-et-vient (Hch) et produit un angle d'intersection (α) afin d'être
posé avec l'angle d'intersection correspondant par le biais d'un rouleau de transfert
de fil (3) sur une bobine rotative (2), avec une largeur de course (Hp) du fil,
caractérisé en ce que
la largeur de course (Hp) du fil (F), au cours du déplacement d'enroulement, reste
sensiblement la même en dépit de l'effet produit par les variations de l'angle d'intersection
(α), notamment de l'effet des sauts de l'angle d'intersection, grâce à au moins une
mesure correspondante prédéfinie, et les faces frontales de la bobine forment sensiblement
un plan.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par la mesure consistant à adapter la course de va-et-vient (Hch) de l'angle d'intersection
(α) en continu de telle sorte que la largeur de course (Hp) du fil (F) reste identique.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par la mesure consistant à adapter en continu une distance (5.1) entre le guide-fil (C)
et une ligne de réception de fil (6) sur le rouleau de transfert de fil (3) et/ou
une distance (5.2) entre le rouleau de transfert de fil (3) et la bobine (2) à l'angle
d'intersection (α) de telle sorte que la largeur de course (Hp) du fil reste constante.
4. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la course de va-et-vient (Hch) est réduite de manière correspondante si l'angle d'intersection
diminue.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que la distance (5.1, 5.2) est prolongée de manière correspondante si l'angle d'intersection
(α) diminue.
6. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une distance (5.1) entre le guide-fil (C) et le rouleau de transfert de fil (3) et/ou
une distance (5.2) entre le rouleau de transfert de fil (3) et la bobine (2) est constante.
7. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que la course de va-et-vient (Hch) est constante.
8. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la course de va-et-vient (Hch) est adaptée par commande de la course de va-et-vient
d'un indicateur de va-et-vient contenant le guide-fil.
9. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la course de va-et-vient (Hch) est adaptée par déplacement des points de transfert
du fil dans un dispositif de va-et-vient à courroie ou à ailettes ou par mouvement
de va-et-vient avec des guide-fil déplaçables.
10. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que la distance particulière (5.1, 5.2) est adaptée par déplacement commandé du dispositif
de va-et-vient et/ou de la bobine par rapport au rouleau de transfert de fil (3).
11. Dispositif enrouleur comprenant un dispositif de va-et-vient qui comprend au moins
un guide-fil (4) au moyen duquel le fil (F) est enroulé à l'intérieur d'une course
de va-et-vient (Hch) dans un mouvement de va-et-vient pour donner une bobine avec
une largeur de course résultante (Hp) du fil (F), le fil étant transféré du guide-fil
(C) à un rouleau de transfert de fil (3) et de celui-ci à la bobine (2) avec une vitesse
de course produisant un angle d'intersection (α),
caractérisé en ce que l'on prévoit des moyens à l'aide desquels la largeur de course du fil (Hp) reste
sensiblement constante en dépit de l'effet produit par les variations de l'angle d'intersection
(α), notamment de l'effet des sauts de l'angle d'intersection.
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que le dispositif de va-et-vient est un dispositif de va-et-vient à indicateur (17) connu
en soi, avec un guide-fil à indicateur (4), et les moyens comprennent une commande
(8-16) et des moyens d'entraînement (non illustrés) pour le guide-fil à indicateur,
au moyen desquels la course de va-et-vient (Hch) est commandée de telle sorte que
la largeur de course du fil (Hp) reste sensiblement constante en dépit desdites variations
de l'angle d'intersection.
13. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que le dispositif de va-et-vient est un dispositif de va-et-vient connu en soi (17) avec
une course de va-et-vient constante (Hch) et les moyens sont une commande (8-16) et
des moyens de déplacement (non illustrés), au moyen desquels la distance (5-5.2) entre
le dispositif de va-et-vient (4) et le rouleau de transfert de fil (3) et/ou entre
le rouleau de transfert de fil (3) et la bobine (2) est commandée de telle sorte que
la largeur de course du fil (Hp) reste sensiblement constante en dépit desdites variations
de l'angle d'intersection.
14. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que le dispositif de va-et-vient est un dispositif de va-et-vient à disque connu en soi
(17) avec deux disques tournant en sens inverse, avec un guide-fil déplaçable radialement
sur chacun d'eux, et les moyens sont une commande (8-16) et des moyens de déplacement
(non illustrés), au moyen desquels la position des guide-fil pour la saisie et le
relâchement du fil est commandée de telle sorte que la largeur de course du fil (Hp)
reste sensiblement constante en dépit desdites variations de l'angle d'intersection.
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 11 à 14,
caractérisé en ce que la commande comprend les éléments suivants :
- une saisie des données de fonctionnement (8), c'est-à-dire une saisie (10) pour
la saisie de l'angle d'intersection (α) et une saisie (11) pour la saisie de la largeur
de course (Hp) du fil (F) dans un calculateur de correction (9), avec
- un calculateur d'interpolation (14) qui interpole une erreur d'entraînement (S)
dépendant de l'angle d'intersection (α) à partir d'un tableau d'erreurs d'entraînement
(15) et qui la saisit, sous forme de saisie d'erreur d'entraînement (12),
- dans un calculateur de course de consigne (13), dans lequel la largeur de course
(Hp) est également saisie et qui calcule soit la course de va-et-vient (Hch) soit
la distance (5-5.2) et les fournit sous forme de signal (16) à un dispositif de va-et-vient
(17).