| (19) |
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(11) |
EP 1 379 776 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.10.2009 Patentblatt 2009/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.03.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/001163 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/084109 (24.10.2002 Gazette 2002/43) |
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| (54) |
INJEKTORDÜSE MIT DROSSELVERHALTEN
INJECTOR NOZZLE WITH THROTTLING ACTION
INJECTEUR A ACTION DE RESTRICTION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
10.04.2001 DE 10117861
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.01.2004 Patentblatt 2004/03 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BOECKING, Friedrich
70499 Stuttgart (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hörschler, Wolfram Johannes et al |
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Isenbruck Bösl Hörschler Wichmann Huhn LLP
Eastsite One
Seckenheimer Landstrasse 4 68163 Mannheim 68163 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 971 118 DE-A- 10 054 182 GB-A- 2 083 134 JP-A- 11 200 999
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EP-B1- 0 449 763 DE-A- 10 055 651 GB-A- 2 335 000 US-A- 3 450 353
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1996, no. 02, 29. Februar 1996 (1996-02-29) & JP 07
259704 A (NISSAN DIESEL MOTOR CO LTD), 9. Oktober 1995 (1995-10-09)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 010, no. 372 (M-544), 11. Dezember 1986 (1986-12-11)
& JP 61 164068 A (NISSAN MOTOR CO LTD), 24. Juli 1986 (1986-07-24)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiets
[0001] Zur Einspritzung von Kraftstoff in die Brennräume einer Verbrennungskraftmaschine
werden Injektoren eingesetzt, an welchen der Einspritzbeginn und die Einspritzmenge
durch elektrische Ansteuerung mittels eines Magnetventils oder eines Piezoaktors eingestellt
werden. In den Injektoren sind Einspritzdüsen aufgenommen. Die Injektoren halten die
Einspritzdüsen, die auf die jeweiligen Verhältnisse der Verbrennungskraftmaschine,
an der sie zum Einsatz kommen, abgestimmt sind. Die Auslegung der Einspritzdüse ist
mit entscheidend für die dosierte Einspritzung hinsichtlich der Einspritzdauer und
der Einspritzmenge je Grad Kurbelwinkel sowie hinsichtlich der Aufbereitung des Kraftstoffs
im Hinblick auf Einspritzstrahlform und Zerstäubung des Kraftstoffs im Brennraum.
Stand der Technik
[0002] Aus
DE 197 01 879 A1 geht eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung für Brennkraftmaschinen hervor. Diese umfaßt
einen von einer Hochdruckpumpe mit Kraftstoff befüllbaren gemeinsamen Hochdrucksammelraum
(Common Rail), der über Einspritzleitungen mit in den Brennraum der zu versorgenden
Brennkraftmaschine ragenden Einspritzventilen verbunden ist. Deren Öffnungs- und Schließbewegungen
werden jeweils von einem elektrisch angesteuerten Steuerventil gesteuert, wobei das
Steuerventil zum Beispiel als 3/2-Wege-Ventil ausgebildet ist. Dieses verbindet einen
an einer Einspritzöffnung des Einspritzventils mündenden Hochdruckkanal mit der Einspritzleitung
oder einer Entlastungsleitung. Dabei ist am Steuerventilglied des Steuerventils ein
mit Kraftstoffhochdruck befüllbarer hydraulischer Arbeitsraum vorgesehen, der zur
Verstellung der Einstellposition des Steuerventilgliedes des Steuerventils in einen
Entlastungskanal aufsteuerbar ist.
[0003] GB 2 335 000 bezieht sich auf einen Kraftstoffinjektor mit einem verengten Kraftstoffzulauf an
einem Nadelventil. Der Kraftstoffinjektor umfaßt eine Düsennadel, welche in einer
in einem Düsenkörper vorgesehenen Bohrung verschiebbar aufgenommen ist. Die Düsennadel
bildet mit dem Injektorkörper sowohl einen Kraftstoffvorratsraum als auch eine Kraftstoffaufnahmekammer
für den unter hohem Druck anstehenden Kraftstoff. An der Düsennadel ist ein Strömungskanalsystem
für den Kraftstoff vorgesehen, welches den Zulauf des Kraftstoffs begrenzt. Befindet
sich die Düsennadel in einer geöffneten Position, strömt Kraftstoff in Richtung auf
den Vorratsraum. Fährt die Düsennadel hingegen im Injektorkörper nach oben auf, so
strömt ein verhöhtes Kraftstoffvolumen in Richtung zur Einspritzdüse
[0004] Aus
EP-A 0 971 118 ist ein Kraftstoffinjektor bekannt, bei dem innerhalb eines die Düsennadel umgebenden
Zwischenraumes an der Düsennadel ein Bund ausgebildet ist, welcher zum Beispiel einen
ringförmigen Spalt mit der Wand des Zwischenraumes ausbildet. Der ringförmige Spalt
wirkt als Drossel. Aus dem Zwischenraum gelangt der Kraftstoff entlang von Strömungsflächen
an der Düsennadel entweder in einen Düsenraum und von dort über einen Spalt zur Einspritzöffnung
oder aber direkt zur Einspritzöffnung.
Darstellung der Erfindung
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung bewirkt ein schnelleres Schließen der Düsennadel, wodurch
sich insbesondere erhöhte Kohlenwasserstoffanteile im Abgas von Brennkraftmaschinen
durch verspätetes Nadelschließen vermeiden lassen. Die bisher auftretenden höheren
HC-Anteile im Abgas einer Verbrennungskraftmaschine rührten nicht zuletzt daher, dass
bei einem vergleichsweise langsam ablaufenden Nadelschließen durch die noch geöffnete
Einspritzdüse Kraftstoff in den Brennraum gelangte, der jedoch nicht mehr verbrannt
werden konnte, da die Verbrennung gegen Nadelschließen bereits weitestgehend abgelaufen
ist. Wird mittels der erfindungsgemäßen Lösung ein schnelleres Nadelschließen erzielt,
so kann die Zunahme des HC-Anteils im Abgas der Verbrennungskraftmaschine vermieden
werden. Ferner ist durch ein sich schnell einstellendes Schließen der Düsennadel die
Formung des Einspritzverlaufes. d.h. seine Anpassung an die im Brennraum ablaufende
Verbrennung, hinsichtlich des Zündverznges, besser reproduzierbar.
[0006] Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Androsselstelle kann sowohl als ein im Durchmesser
stärker ausgeführter Bereich der Düsennadel als auch als in geringem Abstand an dem
Düsennadelumfang angeführter Vorsprung im Injektorgehäuse ausgeführt sein. Die Androsselstelle
- vorzugsweise als eine Drosselstrecke ausgebildet - kann unterhalb eines Führungsabschnittes
an der Düsennadel ausgebildet werden; ferner lässt sich die Drosselstrecke in dem
Führungsabschnitt an der Düsennadel integrieren.
[0007] Durch die Auslegung der Androsselstelle an Düsennadel oder Gehäuse hinsichtlich Axialerstreckung,
d.h. hinsichtlich der Drosselspalthöhe sowie hinsichtlich der Spaltweite können Drosselungen
im Bereich zwischen 0,2 und 7 % erzielt werden.
[0008] Die Anordnung der Androsselstelle unterhalb eines Führungsabschnittes oder in der
Alternative in diesen integriert, zieht den vorteilhaften Effekt nach sich, dass durch
die Nähe der Androsselstelle zum Führungsabschnitt ein Auslenken der Düsennadel aus
der zentrierten Lage vermieden wird. Eine Auslenkung der Düsennadel quer zur Düsennadelachse
hätte eine starke Abweichung der Durchflussmenge zur Folge, was jedoch aufgrund der
erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung ausgeschlossen ist.
[0009] Die Androsselung des Durchflusses im Bereich der Nadelspitze der Düsennadel führt
an dieser zu einem Druckabfall. Dadurch verschiebt sich das Druckverhältnis zum Steuerraum
derart, daß das dortige Druckniveau höher liegt und somit ein schnelleres Einfahren
der Düsennadel in die Sitzfläche des Injektorkörpers ermöglicht wird.
Zeichnung
[0010] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend eingehender erläutert.
[0011] Es zeigt:
- Figur 1
- eine Einspritzdüse eines Kraftstoffinjektors, der mittels eines Magnetventils ansteuerbar
ist,
- Figur 2
- eine Ausführungsvariante einer Einspritzdüse mit Überströmltanälen oberhalb einer
Androsselstelle und
- Figur 3
- eine weitere Ausführungsvariante mit schematisch dargestelltem druckentlast- baren
Steuerraum.
Ausführungsvarianten
[0012] Figur 1 ist eine Einspritzdüse eines Kraftstoffinjekiors entnehmbar, der über ein
Magnetventil angesteuert werden kann.
[0013] Ein Injektor 1 zum Einspritzen von Kraftstoff in die Brennräume einer Verbrennungkraftmaschine
umfaßt einen Injelctorkcörper 2, in dem eine Düsennadel 5 aufgenommen ist. Im Injektorkörper
2 ist eine Hochdruckbohrung 3 ausgebildet, über welche ein Düsenraum 4 mit unter hohem
Druck stehendem Kraftstoff beaufschlagbar ist. Die Hochdruckbohrung 3 steht mit einem
hier nicht dargestellten Hochdrucksammelraum (Common Rail) in Verbindung, in welchem
ein weitgehend konstanter hoher Druck erzeugt wird. In der Ausführungsvariante der
erfindungsgemäßen Lösung gemäß Figur 1 umfaßt die Düsennadel 5 einen ersten Führungsabschnitt
6 sowie einen zweiten Führungsabschnitt 7, mit welchem sie im Injektorkörper 2 geführt
ist.
[0014] Im Bereich der Düsennadel 5, in welchem diese vom Düsenraum 4 umgeben ist, ist an
der Düsennadel 5 eine Druckstufe 8 ausgebildet. An den Düsenraum 4 im Injektorkörper
2 schließt sich ein Zulaufring 9 an, der im Durchmesser 10 ausgeführt ist. Unterhalb
des Zulaufringes 9 zwischen Injektorkörper 2 und Düsennadel 5 ist an der Düsennadel
5 der zweite Führungsabschnitt 7 ausgebildet. In den zweiten Führungsabschnitt 7 können
Strömungsflächen 20 für den Kraftstoff integriert sein, um ein Zuströmen des Kraftstoffes
vom Düsenraum 4 über den Zulaufring 9 zur Düsenspitze zu gewährleisten.
[0015] Im Vergleich zum Durchmesser 10 des Zulaufringes 9 ist der Injektorkörper 2 im Bereich
des zweiten Führungsabschnitts 7 in einem leicht reduzierten Durchmesser 11 ausgebildet.
Der Injektorkörper 2 gemäß der Darstellung in Figur 1 geht in einen Düsenkörper 16
über. Die Bohrung im Düsenkörper 16, welche die Düsennadel 5 umschließt, ist in dem
Bereich des zweiten Führungsabschnittes 7 mit einem kleineren Durchmesser ausgeführt,
so daß sichergestellt ist, daß die Düsennadel 5 im düsenseitigen Bereich nur innerhalb
des zweiten Führungsabschnittes 7 geführt ist.
[0016] In axiale Richtung der Düsennadel 5 gemäß der Darstellung in Figur 1 gesehen, schließt
sich am zweiten Führungsabschnitt 7 eine Androsselstelle 17 an. Die Androsselstelle
17 ist bevorzugt als eine Drosselstrecke ausgebildet, welche sich in axiale Richtung
der Düsennadel 5 gesehen über eine Spalthöhe h
1 (Bezugszeichen 19) erstreckt. Zwischen dem Düsenkörper 16 und der Androsselstelle
17, die gemäß der Darstellung in Figur 1 als eine Düsennadel 5 ausgebildet ist, stellt
sich eine Spaltweite 18 ein, über welche die Drosselwirkung je nach Auslegung der
Androsselstelle 17 einstellbar ist. Bevorzugt werde mittels der erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Lösung Drosselwirkungen zwischen 0,2 und 7% realisieit. Dadurch stellt sich an der
Düsenspitze 12 ein Druckabfall ein, wodurch sich das Druckverhältnis zwischen der
Düsenspitze 12 und einem hier nicht näher dargestellten Steuerraum zugunsten des Druckniveaus
im Steuerraum verschiebt. Je höher der Druck im hier nicht dargestellten Steuerraum,
welcher die Düsennadel beaufschlagt, desto kürzere Schließzeiten der Düsennadel 5
lassen sich erzielen.
[0017] Im unteren Bereich der vorzugsweise als Sacldochdüse beschaffenen Einspritzdüse 12
ist an dieser eine kegelförmige Sitzfläche 14 ausgebildet. Im geschlossenen Zustand
der Düsennadel 5 liegt die Düsennadelspitze 12 mit ihrer Sitzfläche 14 am Düsensitz
13 an, der an der der Düsennadel 5 zuweisenden Wandung des Düsenkörpers 16 ausgebildet
ist.
[0018] Im in Figur 1 wiedergegebenen Zustand ist die Düsennadel 5 mit ihrer Düsennadelspitze
12 in den Düsensitz 13 gefahren, so daß die Einspritzöffnung 15, welche in den Brennraum
einer Verbrennungskraftmaschine hineinragt, durch die Düsenspitze 15 verschlossen
ist.
[0019] Die Androsselwirkung stellt sich erst beim Auffahren der Düsennadel 5 in den hier
nicht näher dargestellten Steuerraum ein, wodurch es an der Düsennadelspitze 12 zu
einem Druckabfall kommt, der für ein schnelles Nadelschließen durch Druckbeaufschlagung
des der Düsennadel 5 zugeordneten Steuerraumes in vorteilhafter Weise ausgenutzt werden
kann.
[0020] Der Darstellung gemäß Figur 2 ist eine Ausführungsvariante der erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Lösung mit Überströmkanälen oberhalb einer Androsselstelle zu entnehmen.
[0021] Im Injektorkörper 2 eines Injektors 1 zum Einspritzen von Kraftstoff ist analog zur
Darstellung gemäß Figur 1 eine Düsennadel 30 in vertikale Richtung bewegbar aufgenommen.
An der Düsennadel 30 ist ein erster Führungsabschnitt 6 sowie ein zweiter Führungsabschnitt
7 ausgebildet. Im Injektorgehäuse 2 ist eine Hochdruckbohrung 3 ausgebildet, die in
einen Düsenraum 4 mündet. Zulaufseitig steht die Hochdruckbohrung 3 mit einem nicht
dargestellten Hochdrucksammelraum (Common Rail) in Verbindung. Im Unterschied zur
in Figur 1 dargestellten Ausführungsvariante ist an der Düsennadel 30 gemäß der Darstellung
in Figur 2 ein Überstromkanalsystem 31 ausgebildet, welches im wesentlichen von einem
mit unter hohem Druck stehenden Kraftstoffdüsenraum 4 umschlossen ist. Unterhalb des
Überströmkanalsystems 31 ist analog zur Darstellung der Düsennadel 5 in Figur 1 an
der Düsennadel 30 eine Androsselstelle 17 ausgebildet.
[0022] Die Androsselstelle 17 gemäß der Darstellung in Figur 2 ist bevorzugt an der Düsennadel
30 als eine Drosselstrecke ausgeführt, welche sich in einer axialen Spalthöhe 19 in
Axialrichtung der Düsennadel 30 erstreckt. Zwischen der den zweiten Führungsabschnitt
7 umgebenden Bohrung des Düsenkörpers 16 und der Androsselstelle stellt sich eine
Spaltweite 19 ein, über welche je nach Auslegung die Drosselwirkung variiert werden
kann. Unterhalb der Androsselstelle 17 ist eine Düsennadel 30 gemäß der Darstellung
in Figur 2 ein Sitzdurchmesser 14 ausgebildet, der in einen Düsensitz 13 im Düsenkörper
16 des Injektorkörpers 2 eingefahren ist. Im in Figur 2 wiedergegebenen Zustand ist
die Einspritzöffnung 15, die in den Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine hineinragt,
durch die Düsennadelspitze 12, welche in ihren Düsensitz 13 gefahren ist, verschlossen.
[0023] Gemäß der Darstellung in Figur 2 können am Umfang der Düsennadel 30 im Bereich des
Düsenraumes 4 die Überströmkanäle 31 mit einer Neigung 32 aufgebracht werden, wodurch
sich eine Begrenzung des in Richtung Düsennadelspitze 12 einstellenden Kraftstoffvolumenstroms
ergibt. Die Androsselstelle 17 bewirkt einen Druckabfall im Bereich der Düsennadelspitze
12, so daß sich unter Berücksichtigung des sich im Steuerraum einstellenden Druckniveaus
ein schnelleres Schließen der Düsennadelspitze 12 in ihren Düsensitz 13 erzielen läßt.
Dadurch unterbleibt ein Einspritzen von Kraftstoff in den Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine
gegen Ende der Verbrennung, so daß keine unverbrannten Kohlenwasserstoffe aufgrund
des weitestgehend abgeschlossenen Verbrennungsvorgangs mehr entstehen können.
[0024] Der Darstellung gemäß Figur 3 ist eine weitere Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen
Lösungen mit schematisch dargestelltem druckentlastbaren Steuerraum zu entnehmen.
[0025] Gemäß dieser Ausführungsvariante eines Kraftstoffinjektors 1 zum Einspritzen von
Kraftstoff in die Brennräume von Verbrennungskraftmaschinen ist ein Düsenkörper 16
an einem Injektorkörper 2 aufgenommen. In Injektorkörper 2 bzw. Düsenkörper 16 ist
eine Düsennadel 40 in vertikale Richtung bewegbar aufgenommen. Im oberen Bereich der
Düsennadel 40 ist diese von einem Ring 41 umschlossen, während die obere Stirnfläche
der Düsennadel 40 eine Begrenzungswand eines hier nur schematisch dargestellten Steuerraums
42 darstellt. Zwischen der Stirnseite des Rings 41 und einem Bund 44 der Düsennadel
40 ist ein Schließfilterelement 43 aufgenommen. Unterhalb des Bundes 44, an welchem
die Schließfeder 43 anliegt, sind am Umfang der Düsennadel 40 Strömungsfreiflächen
46 aufgenommen, durch welche der Kraftstoff in Richtung auf die Düsennadelspitze 12
in den Düsenkörper 16 einschießt. Die Strömungsfreiflächen 46 sind an der Düsennadel
40 gemäß der Darstellung in Figur 3 an einem Führungsabschnitt 45 ausgebildet, der
in der Bohrung des Düsenkörpers 16 geführt ist. Der Führungsabschnitt 45 ist in einem
Durchmesser 49 ausgebildet. Gemäß der Darstellung in Figur 3 schließt sich an den
Führungsabschnitt 45 der Düsennadel 40 die Androsselstelle 17 an welche bevorzugt
als Drosselstrecke ausgebildet ist und sich in axiale Richtung mit der Höhe h
1 (Bezugszeichen 19) erstreckt. Zwischen der Androsselstelle 17, die an der Düsennadel
40 ausgebildet ist, und der Bohrung des Düsenkörpers 16 stellt sich eine Spaltweite
18 ein, welche den Grad der Drosselung im wesentlichen bestimmt. Unterhalb der Androsselstelle
17 ist.die Bohrung, welche die Düsennadel 40 im Düsenkörper 16 umschließt, in einem
erweiterten Durchmesser 50 ausgebildet. Ein Zulaufraum 47 im Düsenkörper 16 dient
zur Aufnahme des über die Strömungsfreiflächen 46 und die Androsselstelle 17 einströmenden
Kraftstoffvolumens.
[0026] Im Bereich der Düsennadelspitze 12 der Düsennadel 40 umfaßt diese einen Sitzflächendurchmesser
14, der am Düsensitz 13 des Düsenkörpers 16 anliegt und somit die in den Brennraum
einer Verbrennungskraftmaschine hineinragende Einspritzöffnung 15 verschließt. Bei
der Konfiguration der Düsennadelspitze der Düsennadel 40 handelt es sich beispielsweise
um eine Sacklochdüse; daneben wäre die Ausbildung der Düsennadelspitze 12 auch als
eine Sitzlochdüse möglich.
[0027] Neben der in Figur 1 und 3 wiedergegebenen Ausführungsmöglichkeit, die Androsselstelle
17 unterhalb des zweiten Führungsabschnittes 7 bzw. des Führungsabschnittes 45 vorzusehen,
besteht in vereinfachter Ausführungsmöglichkeit der Düsennadeln 5 bzw. 40 auch die
Möglichkeit, die Androsselstelle 17 unmittelbar in den zweiten Führungsabschnitt 7
bzw. den Führungsabschnitt 45 an der Düsennadel 40 zu integrieren. Damit könnte die
entsprechende Düsennadel 5 bzw. 40, in axialer Länge gesehen, kürzergehalten werden.
[0028] Der durch die am düsennahen Bereich liegende Androsselstelle 17 erzielbare Effekt
des Druckabfalls an der Düsennadelspitze 12 erlaubt ein schnelleres Schließen der
Düsennadel 40 und damit eine präzise Beendigung der Einspritzphase, so daß das Auftreten
unverbrannter Kohlenwasserstoffe im Abgas bei Einsatz der erfindungsgemäßen Lösung
erheblich vermindert, wenn nicht völlig ausgeschlossen ist. Die Anordnung der Androsselstelle
17 hinter einem zweiten Führungsabschnitt 7 der Düsennadel 5 und der Düsennadel 30
bzw. hinter einem Führungsabschnitt 45 der Düsennadel 40 oder deren Integration darin
verhindert eine Auslenkung der Düsennadel 5, 30, 40 gemäß der dargestellten Ausführungsvarianten
derart, daß sich die Durchflußmenge zur Düsennadelspitze 12 durch Auslenkung derselben
quer zu ihrer Achse verändert und somit sich das Durchflußvolumen stark verändert.
1. Kraftstoffinjektor zum Einspritzen von Kraftstoff in die Brennräume einer Verbrennungskraftmaschine
mit einem Injektorkörper (2, 16), in welchem eine Düsennadel (5, 30, 40) bewegbar
aufgenommen ist, deren Düsennadelspitze (12) eine Einspritzöffnung (15) in den Brennraum
verschließt oder freigibt und die Düsennadel (5, 30, 40) mindestens einen Führungsabschnitt
(6, 7, 45) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Düsensitzes (13, 14) der Düsennadel (5, 30, 40) eine Androsselstelle
(17) unterhalb eines düsenkörperseitigen Führungsabschnittes (7, 45) ausgebildet ist,
wobei sich die Androsselstelle (17) direkt an den düsenkörperseitigen Führungsabschnitt
(7, 45) anschließt oder in diesen integriert ist
2. Kraftstoffinjektor gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Androsselstelle (17) als sich koaxial zur Düsennadel (5, 30, 40) erstreckende
Drosselstrecke ausgebildet ist.
3. Kraftstoffinjektor gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Androsselstelle (17) der Düsennadel (5, 30, 40) die Drosselstrecke in einer
Spalthöhe (19) ausgebildet ist
4. Kraftstoffinjektor gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Androsselstelle (17) und dem Injektorgehäuse (2) eine minimale Spaltweite
(18) so ausgebildet ist, dass der Kraftstoffdurchfluss um 0,2 bis 7 % gedrosselt wird.
5. Kraftstoffinjektor gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Androsselstelle (17) als im Durchmesser verdickter Bereich der Düsennadel (5,
30,40) ausgeführt ist.
6. Krahstoffinjektor gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Androsselstelle (17) als Vorsprung im Injektorgehäuse (2, 16) ausgeführt ist.
7. Kraftstoinjektor gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsennadelspitze (12) der Düsennadel (5, 30, 40) eine Sacklochdüse (48) ist
1. Fuel injector for injecting fuel into the combustion chambers of an internal combustion
engine, having an injector body (2, 16) in which a nozzle needle (5, 30, 40) is held
in a movable manner, the nozzle needle tip (12) of which nozzle needle closes off
or opens up an injection opening (15) into the combustion chamber, and the nozzle
needle (5, 30, 40) has at least one guide section (6, 7, 45), characterized in that, in the region of the nozzle seat (13, 14) of the nozzle needle (5, 30, 40), a throttling
point (17) is formed below a nozzle-body-side guide section (7, 45), with the throttling
point (17) directly adjoining or being integrated in the nozzle-body-side guide section
(7, 45).
2. Fuel injector according to Claim 1, characterized in that the throttling point (17) is embodied as a throttle path which extends coaxially
with respect to the nozzle needle (5, 30, 40).
3. Fuel injector according to Claim 2, characterized in that the throttle path is formed at the throttling point (17) of the nozzle needle (5,
30, 40) at a gap level (19).
4. Fuel injector according to Claim 2, characterized in that, between the throttling point (17) and the injector housing (2), a minimum gap width
(18) is formed such that the throughflow of fuel is throttled by 0.2 to 7%.
5. Fuel injector according to Claim 1, characterized in that the throttling point (17) is designed as a region of the nozzle needle (5, 30, 40)
which is thickened in diameter.
6. Fuel injector according to Claim 1, characterized in that the throttling point (17) is designed as a projection in the injector housing (2,
16).
7. Fuel injector according to Claim 1, characterized in that the nozzle needle tip (12) of the nozzle needle (5, 30, 40) is a blind-hole nozzle
(48).
1. Injecteur de carburant pour injecter du carburant dans les chambres de combustion
d'un moteur à combustion interne, avec un corps d'injecteur (2, 16) dans lequel il
se trouve une aiguille d'injecteur mobile (5, 30, 40), dont la pointe de l'aiguille
d'injecteur (12) ferme ou ouvre un orifice d'injection (15) dans la chambre de combustion
et l'aiguille d'injecteur (5, 30, 40) présente au moins une partie de guidage (6,
7, 45), caractérisé en ce qu'une région d'étranglement (17) est réalisée en dessous d'une partie de guidage (7,
45), du côté du corps d'injecteur, dans la région du siège d'injecteur (13, 14) de
l'aiguille d'injecteur (5, 30, 40), dans lequel la région d'étranglement (17) se raccorde
directement à la partie de guidage (7, 45) du côté du corps d'injecteur, ou est intégrée
dans celle-ci.
2. Injecteur de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la région d'étranglement (17) se présente sous la forme d'une zone d'étranglement
coaxiale à l'aiguille d'injecteur (5, 30, 40).
3. Injecteur de carburant selon la revendication 2, caractérisé en ce que la zone d'étranglement est réalisée avec une hauteur d'écartement (19) dans la région
d'étranglement (17) de l'aiguille d'injecteur (5, 30, 40).
4. Injecteur de carburant selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une largeur d'écartement minimale (18) est réalisée entre la région d'étranglement
(17) et le corps d'injecteur (2), de telle manière que le flux de carburant soit étranglé
de 0,2 à 7 %.
5. Injecteur de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la région d'étranglement (17) est réalisée sous la forme d'une région de plus grand
diamètre de l'aiguille d'injecteur (5, 30, 40).
6. Injecteur de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la région d'étranglement (17) est réalisée sous la forme d'une saillie dans le corps
d'injecteur (2, 16).
7. Injecteur de carburant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pointe d'aiguille d'injecteur (12) de l'aiguille d'injecteur (5, 30, 40) est une
buse à fond plein (48).


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