Hintergrund der Erfindung
1. Feld der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für Mehrfarbdruckmaschinen. Solche
bekannte Steuereinrichtungen bestehen aus einer Auflageplatte für den an einem Anschlag
der Platte anlegbaren Druckkontrollbogen. Am bedienungsseitigen Rand der Auflageplatte
sind Elemente zur Farbzonen-Plus/Minus-Korrektur angeordnet und ferner weitere Bedien-
und Anzeigeelemente zur Erfassung, Einstellung und Korrektur weiterer Druckparameter.
2. Beschreibung des Standes der Technik
[0002] Mit solchen Steuereinrichtungen erfolgt die Farbzonensteuerung für den Farbaustrag
in den einzelnen Farbgebungsstationen einer Druckmaschine durch einzelne Regeleinheiten.
Diese Regeleinheiten bilden einen Teil eines sogenannten Leitstandes, der auch als
Auflageplatte für eine Bogenablage ausgebildet ist. Die Regeleinheiten sind dabei
in einem unteren, stationären Teil der Auflageplatte angeordnet, deren restlicher,
wesentlich größerer Teil zur Auflage des zu prüfenden Druckkontrollbogens dient. Die
Anzahl der in Reihe angeordneten Module bzw. Regeleinheiten richtet sich nach dem
jeweiligen Druckmaschinentyp bzw. nach der Größe des Druckbogens. Je größer der Druckbogen
ist, desto mehr Farbzonen müssen eingestellt werden bzw. erfaßbar sein. Der auf die
Platte aufgelegte Druckbogen wird vom Drucker Zone für Zone (Zonenbreite etwa 2 bis
4 cm) visuell oder mittels besonderer Meßgeräte (Densitometer) an auf dem Druckkontrollbogen
mitgedruckten Druckkontrollstreifen überprüft, wobei zur Einstellung bzw. Korrektur
der einzelnen Farbzugaben an der Maschine selbst die Farbzonen-Plus/Minus-Korrekturelemente
betätigt werden müssen. Die vorgenommenen Korrekturen sind mittels entsprechender
Anzeigeelemente ablesbar.
Abgesehen vom appartiven Aufwand ist dabei noch zu berücksichtigen, daß der Bediener
auch noch die anderen Bedien- und Anzeigelemente für weitere für einen optmalen Druck
erforderlichen Parameter, wie die Farbfeuchte, Druckgeschwindigkeit u.dgl. beachten
muß. Diese anderen Bedien- und Anzeigelemente sind in der Regel entfernt von den Elementen
zur Farbzonenkontrolle und -einstellung und seitlich auf dem Leitstand angeordnet.
Dabei müssen aber beide Steuerbereiche mit entsprechenden Aufwand untereinander entsprechend
verkabelt sein. Steuereinrichtungen für Mehrfarbdruckmaschinen sind beispielsweise
auch nach den deutschen Patentanmeldungen DE 27 27 426 B2, DE 39 24 989 A1 und DE
42 16 440 A1 bekannt. Beim Gegenstand der DE 27 27 426 wird der aufgelegte Druckbogen
mit einem mechanisch geführten Meßkopf bzw. Densitometer abgetastet. Gleiches geschieht
auch beim Gegenstand der DE 39 24 989 und beim Gegenstand der DE 42 16 440 handelt
es sich um ein querverschiebliches Stellglied, das auf die gewünschte Farbzone eines
Druckbogens eingestellt werden kann und dem Sensoren zugeordnet sein können.
Gegenstände und Zusammenfassung der Erfindung
[0003] Vom einleitend genannten Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, insbesondere den bisherigen Aufwand an solchen Leitständen für die Farbzonensteuerung
und auch den Verschaltungsaufwand zu reduzieren und damit auch gleichzeitig die Handhabung
bzw. Bedienung des ganzen Leitstandes günstiger zu gestalten.
[0004] Diese Aufgabe ist mit einer Steuereinrichtung der eingangs genannten Art nach der
Erfindung dadurch gelöst, daß am bedienseiten Rand der Auflageplatte eine mit Positionssensoren
oder Markierungen bestückte Führungsschiene angeordnet ist, an der über den ganzen
Farbzonenbereich längsverschieblich ein zur druckbogenfreien Seite orientiertes Display
angeordnet ist. Dieses Display ist erfindungsgemäß mit einer entsprechenden Software
verknüpft und enthält ein abrufbares Menue für die Erfassung der Farbzonen. Im Menue
sind dabei die Farbzonen in einer Zeile strichcodeartig oder als Digitalwerte darstellbar.
[0005] Die Maßgabe der Anordnung von "Positionssensoren oder Markierungen" nimmt Rücksicht
darauf, daß statt mehrerer Sensoren an der Führungsschiene und einer Markierung am
Display umgekehrt ein Sensor am Display und mehrere Markierungen an der Führungsschiene
vorgesehen werden können.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Steuereinrichtung entfällt der ganze bisherige
Aufwand der Anordnung einer entsprechenden Anzahl von Hardware darstellenden Regelmodulen
über die ganze Länge maximal auflegbarer Druckbogengrößen. Der ganze bisherige Aufwand
reduziert sich also erfindungsgemäß auf das mit einer entsprechenden Software versorgte
einzige Display, das in seiner jeweiligen Position an der Führungsschiene zum Druckbogen
visuell eindeutig definiert ist. Außerdem wird aber auch durch die Sensoren an der
Führungsschiene der Software nach der Erfindung mitgeteilt, welcher Druckbogenbereich
gerade der aktuellen Kontrolle unterzogen wird.
Da der ganze, sich über die Druckbogenlänge erstreckende Farbzonensteuerbereich nach
der Erfindung auf ein einziges, verschiebliches Display reduziert ist, besteht diesbezüglich
eine bevorzugte Ausführungsform insbesondere darin, in diesem Display auch die weiteren
Bedien- und Anzeigeelemente für die weiteren bspw. oben genannten Parameter in Form
weiterer abrufbarer Menues bei entsprechender Softwaregestaltung mit unterzubringen.
Dadurch entfällt vorteilhaft die bisher übliche Separatanordnung der Bedien- und Anzeigeelementen
für diese weiteren Parameter.
[0007] Im Grunde handelt es sich bei der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung also um einen
längs der sensor- oder markierungsbestückten Führungsschiene verschieblichen, mit
einer entspre chenden Software betriebenen Computer, mit dem sämtliche Kontroll- und
Einstellfunktionen in Abhängigkeit vom zu untersuchenden Druckkontrollbogen von einer
Stelle aus manipulierbar sind.
[0008] Die in einer Zeile des Display darstellbaren Farbzonen sind erfindungsgemäß und vorteilhaft
in Form zueinander beabstandeter Felder dargestellt, die in ihrer Breite der Farbzonenbreite
des Druckbogens entsprechen., d.h., diese Felder haben gemäß der am Druckkontrollbogen
normalerweise in einer Breite von 2 bis 4 cm kontrollierten Streifen eine entsprechende
Breite. Durch diese Feldeinteilung, die aber nichts mit der jeweiligen Position des
Displays an der Führungsschiene zu tun hat, ist übersichtlich dargestellt, welcher
Streifenbereich gerade der Kontrolle unterliegt, d.h., auf dem Bildschirm des Displays
erscheint automatisch im betreffenden Feld der richtige Untersuchungsstandort des
Displays innerhalb des betreffenden Positionierungsbereiches. Diese Positionierungsbereiche
sind durch die Sensoren bzw. Markierungen in der Führungsschiene definiert und geben
der Software die Information, in welchem Streifenabschnitt des Druckbogens die Kontrolle
bzw. Einstellungen überhaupt stattfinden.
[0009] Da es sich bei der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung, wie erwähnt, im Grunde um
einen längs der Führungsschiene verschieblichen Computer bzw. Bildschirm handelt,
der dadurch seinen Bezug zum zu kontrollirenden Druckkontrollbogen erhält, könnte
zwar die Bedienung der Menues auch per Maus erfolgen, vorteilhafter ist es jedoch,
das Display in Form eines sogenannten "Touch-Screens" auszubilden, was entsprechende
Befehlseingaben durch und für den Benutzer wesentlich vereinfacht.
[0010] Ferner kann dem Display eine bei PC's übliche Ascii-Tastatur mechanisch zugeordnet
werden, um von der gleichen zentralen Stelle aus sonstige weitere Eingaben von Parametern
vornehmen zu können. Unter "mechanisch zugeordnet" ist zu verstehen, daß sich eine
solche Tastatur beispielsweise in einer aufklappbaren oder aufsteckbaren Abdeckung
des Displays befindet. Mölich ist auch, daß das Display eine Ascii-Tastatur in Form
einer Touch-Tastatur enthält.
[0011] Eine ferner vorgesehe Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die in der
Bildschirmzeile dargestellten Farbzonen ebenfalls als Touch-Screenbereiche ausgebildet
sind. Dadurch kann der Benutzer, wenn das Display eine Position am Anfang eines Farbzonenbereiches
stehend anzeigt, was im ersten linken Feld der Zeile verdeutlicht wird, durch Antippen
des bspw. achten bzw. letzten Feldes sofort an das Ende des Farbzonenbereiches springen.
In diesem Zusammenhang sei nochmals darauf hingewiesen, daß die Farbzonenbereiche
jeweils durch eine entsprechende Anzahl der in Zeile auf dem Bildschirm darstellbaren
Felder repräsentiert werden, während die Sensoren bzw. Markierungen in der Führungsschiene
die zugehörige Software informieren, in welchem Bereich der Verschiebungsstrecke und
damit des Druckkontrollbogens sich das Display überhaupt befindet. Diese Information
ist wichtig, um die entsprechende Einstellrelation der Farbgebung in den einzelnen
Farbgebungsstationen der Druckmaschine herzustellen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0012] Die Steuereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend anhand der
zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt
- Fig.1
- perspektivisch ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgestalteten Leitstandes;
- Fig.2
- perspektivisch und vergrößert die erfindungsgemäße Steuereinrichtung in Zuordnung
zur Auflageplatte;
- Fig.3-5
- Ausführungsformen des verschieblichen Displays;
- Fig.6
- nur der Vollständigkeit halber und schematisch die Zuordnung des erfindungsgemäß ausgebildeten
Leitstandes zu einer in Seitenansicht dargestellten Druckmaschine und
- Fig.7
- perspektivisch und nur zum Vergleich die bisher übliche Ausführungsform eines Leitstandes.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
[0013] Die Steuereinrichtung für Mehrfarbdruckmaschinen MDM besteht wie bisher auch schon
und unter Verweis auf die Vergleichsfig.7 aus einer Auflageplatte 1 für den an einem
Anschlag der Platte 1 angelegten Druckkontrollbogen DB mit am bedienungsseitigen Rand
2 angeordneten Farbzonen-Plus/Minus-Korrektur-Elementen und Anzeigeelementen 3. Weitere
Bedien- und Anzeigeelementen zur Erfassung, Einstellung und Korrektur weiterer Druckparameter
sind mit 4 bezeichnet. Diese Elemente sind zum Leitstand LS zusammengefaßt, der mit
der Druckmaschine MDM (Fig.6) entsprechend verkabelt ist. Die Farbgebungsstationen
der Druckmaschine MDM sind in Fig.6 mit FS bezeichnet. Die Bedien- und Anzeigeelemente
4 bestehen, wie ebenfalls aus Fig.7 ersichtlich, aus einer Tastatur T und einem Monitor
M bzw. Display. Die Handhabung einer solchen Steuereinrichtung und damit die Manipulation
der Druckmaschine MDM sind hinlänglich bekannt und bedürfen keiner näheren Erläuterung,
zumal sich daran im Prinzip nichts ändert.
[0014] Für die Steuereinrichtung nach der Erfindung ist gemäß Fig.2 am bedienseiten Rand
2 der Auflageplatte 1 eine mit Positionssensoren 5 bestückte Führungsschiene 6 angeordnet.
An dieser Führungsschiene 6 ist ein an der über den ganzen Farbzonenbereich FZB längsverschiebliches,
zur druckbogenfreien Seite orientiertes Display 7 angeordnet. Dieses Display ist mit
einer entsprechenden Software verknüpft und enthält ein abrufbares Menue für die Erfassung
der jeweils der Kontrolle unterliegenden Zonenstreifen 8' (siehe Fig.7) am Druckbogen
DB enthält, wobei die Farbzonenbereiche 8 im Menue in einer Zeile 9 strichcodeartig,
wie in Fig.3,4 dargestellt, oder in Form von Digitalwerten darstellbar sind.
[0015] Bevorzugt sind dabei, wie einleitend vorerwähnt, im Display 7 die weiteren, aus der
Vergleichsfig.7 ersichtlichen Bedien- und Anzeigelemente 4 für die weiteren Parameter
in Form weiterer abrufbarer Menues mit enthalten.
[0016] Der ganze bisherige Hardware-Aufwand für die Elemente 3,4 gemäß Vergleichsfig.7 und
deren Verkabelung untereinander kommt also in Wegfall und ist nach der Erfindung durch
eine entsprechende Software für das längs der Führungsschiene 6 verschiebliche Display
7 ersetzt.
Damit diese Software weiß, welcher Farbzonenbereich 8 aktuell behandelt wird, ist
die Führungsschiene 6, wie aus dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2 ersichtlich, mit
Positionssensoren 5 geeigneter Art ausgestattet.
[0017] Die Farbzonenbereiche 8 des Menues sind in der Zeile 9 des Displays 7 in Form zueinander
bedarfsentsprechend beabstandeter Felder 10 darstellbar, die in ihrer Breite B der
Breite der zu untersuchenden Zonenstreifen 8' des Druckbogens DB entsprechen. Da diese
Zonenstreifen 8' nicht tatsächlich im Druckkontrollbogen DB vorhanden sind, sind diese
in der Vergleichsfig.7 nur gestrichelt angedeutet. Bei Verschiebung des Displays 7
in der einen oder anderen Richtung erscheint der erfaßte Bereich entweder allein im
betreffenden Feld 10 oder beim Übergang von einer Zone in die andere in den betroffenen
beiden Feldern 10.
[0018] Um die Menues nicht mit einer Maus bedienen zu müssen, was grundsätzlich auch möglich
wäre, ist das bspw. in einem flach schalenartigen Panel 11 (siehe Fig.5) eingesetzte
Display 7 vorzugsweise in Form eines sogenannten Touch-Screens ausgebildet, d.h.,
der Benutzer manipuliert das betreffende Menue direkt mit einem Finger (siehe Fig.3,4)
oder mit einem dafür geeigneten Hilfselement. In den Fig.3,4 sind zwei Ausführungsformen
eines Bildschirmdisplays dargestellt, wobei mit 20 die Menueauswahl bezeichnet ist.
Mit 31 ist eine "Home"-Taste bezeichnet, mit 32 eine Leitstandstaste und mit 33 eine
Speichertaste. Die mit 34 bezeichneten Tasten bzw. Felder dienen dem Abruf anderer
Menues für andere beim Druck zu beachtender Parameter.
Durch Wahl des Feldes bzw. der Taste FZ erscheint auf dem Bildschirm, wie in beiden
Fig.3,4 verdeutlicht, das Menue für die Farbzonenmanipulation. Beim Ausführungsbeispiel
nach Fig.3 erfolgt die gewünschte Farbgebungskorrektur für die in den Farbgebungsstationen
FS (siehe Fig.6) zu druckende Farbe an der zugehörigen Druckmaschine MDM unmittelbar
an den vertikalen Sichtbalken 21, während bei der Ausführungsform nach Fig.4 diese
Sichtbalken 21 lediglich Darstellungsfunktion haben, deren Veränderung bzw. Korrektur
durch Plus/Minus - Berührungsfelder 22 bewirkt werden kann.
[0019] Auch die in Zeile 9 dargestellten Farbzonenbereiche 8 bzw. die Felder 10 können als
Tasten ausgebildet sein, womit dem Benutzer die Möglichkeit gegeben ist, ohne Verschiebung
des Displays von einem Feld 10 ins andere zu wechseln, d.h., im Extremfall vom äußeren
linken Feld direkt ins äußere rechte Feld.
[0020] Vorgesehen werden kann ferner, daß dem Display 7 eine Ascii-Tastatur mechanisch zugeordnet
ist, die bspw. in einem Display-Deckel 12, wie schematisch in Fig.5 dargestellt, untergebracht
und dem Display zugeordnet ist. Möglich ist aber auch, eine solche Ascii-Tastatur
in Form einer Touch-Tastatur einzublenden.
[0021] Am Display 7 bzw. am dieses aufnehmenden Panel 11 kann ein sich über die Druckbogen-
bzw. Auflagenflächenhöhe H erstreckender Halter 30 für die verschiebliche Aufnahme
eines Densitometers angeordnet werden, mit dem dadurch alle Bereiche des Druckkontrollbogens
DB erfaßt werden können. Ein solcher Halter 30 ist nur schematisch und strichpunktiert
in den Fig.1 und 5 angedeutet.
1. Steuereinrichtung für Mehrfarbdruckmaschinen, bestehend aus einer Auflageplatte (1)
für den an einem Anschlag der Platte angelegten Druckkontrollbogen mit am bedienungsseitigen
Rand (2) angeordneten Farbzonen-Plus/Minus-Korrektur - und Anzeigeelementen (3) und
mit weiteren Bedien- und Anzeigeelementen (4) zur Erfassung, Einstellung und Korrektur
weiterer Druckparameter,
dadurch gekennzeichnet,
daß am bedienseiten Rand (2) der Auflageplatte (1) eine mit Positionssensoren (5) oder
Markierungen bestückte Führungsschiene (6) angeordnet ist, an der über den ganzen
Farbzonenbereich längsverschieblich ein zur druckbogenfreien Seite orientiertes Display
(7) angeordnet ist, das, mit einer entsprechenden Software verknüpft, ein abrufbares
Menue für die Erfassung der Farbzonen (8) enthält, wobei die Farbzonen (8) im Menue
in einer Zeile (9) strichcodeartig oder in Form von Digitalwerten darstellbar sind.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Display (7) auch die weiteren Bedien- und Anzeigelemente (4) für die weiteren
Parameter in Form weiterer abrufbarer Menues mit enthalten sind.
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Farbzonen (8) in der Zeile (9) des Display (7) in Form bedarfsentsprechend beabstandeter
Felder (10) darstellbar sind, die in ihrer Breite (B) der Kontrollstreifenbreite des
Druckbogens entsprechen.
4. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Display (7) in Form eines sogenannten Touch-Screens ausgebildet ist.
5. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Display (7) in einem an der Führungsschiene (5) verschieblich angeordneten Panel
(11) angeordnet ist.
6. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Display (7) eine Ascii-Tastatur mechanisch zugeordnet ist.
7. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Display (7) eine Ascii-Tastatur in Form einer Touch-Tastatur enthält.
8. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in Zeile (9) dargestellten Felder (10) als Touch-Screen-Tasten ausgebildet sind.
9. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Display (7) oder an dessen Panel (11) druckkontrollbogenseitig ein Halter (30)
für die Aufnahme eines Densitometers angeordnet ist.
1. A control device for multicolour printing presses, including a support surface (1)
for the control signature placed against a limit stop on the surface with elements
for correcting colour zones upwards or downwards and display elements (3) disposed
on the edge (2) of the surface facing the operator, and other operating and display
elements (4) for capturing, adjusting and correcting other printing parameters,
characterised in that
a guide rail (6) equipped with position sensors (5) or markings is disposed on the
edge (2) of the support surface (1) facing the operator, and on which a display (7)
is arranged facing the side without the signature and such that it is movable over
the entire colour zone area, which display, when connected to corresponding software,
contains a callable menu for capturing colour zones (8), the colour zones (8) being
able to be displayed in a row (9) in the menu either in a barcode-like format or as
digital values.
2. The control device according to claim 1,
characterised in that
the other operating and display elements (4) for the additional parameters are also
contained in the display (7) in the form of callable menus.
3. The control device according to either of claims 1 or 2,
characterised in that
the colour zones (8) can be displayed in row (9) of display (7) as fields (10) with
distances therebetween according to requirements, and having a width (B) that matches
the width of the signature's test strip.
4. The control device according to any of claims 1 to 3,
characterised in that
the display (7) is realised in the form of a "touch screen".
5. The control device according to any of claims 1 to 4,
characterised in that
the display (7) is housed in a panel (11) that is arranged so as to be movable on
guide rail (6).
6. The control device according to any of claims 1 to 5,
characterised in that
an ASCII keyboard is mechanically assigned to the display (7).
7. The control device according to any of claims 1 to 5,
characterised in that
the display (7) contains an ASCII keyboard in the form of a touch-screen keyboard.
8. The control device according to any of claims 1 to 7,
characterised in that
the fields (10) displayed in row (9) have the form of touch-screen buttons.
9. The control device according to any of claims 1 to 8,
characterised in that
a holder (30) is arranged on the side of display (7) or the panel (11) thereof facing
the control signature for the attachment of a densitometer.
1. Dispositif de commande pour imprimantes couleurs, consistant en une plaque de dépôt
(1) pour la feuille de contrôle d'impression déposée contre une butée de la plaque,
comportant, sur le bord situé du côté commande (2), des éléments de correction en
plus/moins des zones colorées et d'affichage (3) et d'autres éléments de commande
et d'affichage (4) pour enregistrer, régler et corriger les autres paramètres d'impression,
caractérisé en ce
qu'est disposé, sur le bord situé du côté commande (2) de la plaque de dépôt (1), un
rail de guidage (6) équipé de capteurs de position (5) ou de marquages, sur lequel
est disposé, sur toute la plage de zone colorée, un afficheur (7) orienté vers le
côté dépourvu de feuille d'impression et déplaçable en longueur qui, étant rattaché
à un logiciel correspondant, comporte un menu sélectionnable pour l'enregistrement
des zones colorées (8), les zones colorées (8) pouvant s'afficher dans le menu en
une ligne (9) sous forme de code barres ou sous forme de valeurs numériques.
2. Dispositif de commande selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'afficheur (7) comporte aussi les autres éléments de commande et d'affichage (4)
pour les autres paramètres sous forme d'autres menus sélectionnables.
3. Dispositif de commande selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les zones colorées (8) peuvent s'afficher dans la ligne (9) de l'afficheur (7) sous
forme de champs (10) écartés en fonction des besoins, qui équivalent par leur largeur
(B) à la largeur de bande de contrôle de la feuille d'impression.
4. Dispositif de commande selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
l'afficheur (7) est réalisé sous forme de ce qu'on appelle un écran tactile.
5. Dispositif de commande selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
l'afficheur (7) est disposé dans un panneau (11) disposé de manière déplaçable sur
le rail de guidage (6).
6. Dispositif de commande selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce
qu'est associé mécaniquement à l'afficheur (7) un clavier Ascii.
7. Dispositif de commande selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
l'afficheur (7) comporte un clavier Ascii sous forme d'un clavier tactile.
8. Dispositif de commande selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
les champs (10) représentés dans la ligne (9) se présentent sous forme de touches
d'écran tactile.
9. Dispositif de commande selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que,
sur l'afficheur (7) ou son panneau (11), est disposé, du côté de la feuille de contrôle,
un support (30) destiné à recevoir un densitomètre.