| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 382 272 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
07.12.2005 Patentblatt 2005/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.07.2003 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A47B 57/30 |
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
17.07.2002 AT 4802002 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
21.01.2004 Patentblatt 2004/04 |
| (73) |
Patentinhaber: Svoboda Gesellschaft m.b.H. |
|
3100 St. Pölten (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Svoboda, Rudolf, Dipl.-Ing.
3100 St. Pölten (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Beer, Manfred et al |
|
Lindengasse 8 1070 Wien 1070 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 317 078 US-A- 2 867 332
|
GB-A- 879 378
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Regal mit zwei Schienen und in die Schienen einhängbaren
Konsolen als Träger für Fachböden, mit den Merkmalen des einleitenden Teils des unabhängigen
Anspruches.
[0002] Bei bekannten Regalen werden gestanzte, profilierte Schienen verwendet, in welche
Konsolen eingehängt werden. Auf die in die Schienen eingehängten Konsolen können Fachbretter
aufgelegt werden. Nachteilig bei den bekannten Profilschienen ist es, dass diese relativ
breit ausgeführt sein müssen, um die Löcher für das Einhängen der Konsolen in die
Schienen überhaupt, beispielsweise durch Stanzen, herstellen zu können.
[0003] Problematisch ist es auch, dass Abnützungen an den lackierten oder eloxierten Schienen
entstehen, wenn Konsolen und die Fachbretter häufig umgesetzt werden. Insbesondere
im Bereich der Rastlöcher entstehen dann optisch nicht ansprechende und auch die Sicherheit
des Haltes der Konsolen in den Schienen beeinträchtigende Abnützungen.
[0004] Aus der US 2 867 332 A ist ein gattungsgemäßes Regal mit zwei Schienen und in die
Schienen einhängbaren Konsolen für Fachbretter bekannt, in dem in den in der Gebrauchslage
im Wesentlichen lotrecht ausgerichteten Schienen hinterschnittene, nach vorne schlitzförmig
offene Nuten vorgesehen sind, und in dem in den Nuten Leisten mit Einhängeaussparungen
für die Konsolen angeordnet sind. Bei diesem Regal sind die Leisten, in welche Konsolen
eingehängt werden, quer zu den Konsolen ausgerichtet und im engsten Bereich der Nuten
angeordnet.
[0005] Die GB 879 378 A zeigt ein Regal mit zwei Schienen und in die Schienen einhängbaren
Konsolen für Fachbretter, in dem in den in der Gebrauchslage im Wesentlichen lotrecht
ausgerichteten Schienen nach vorne schlitzförmig offene Nuten vorgesehen sind, und
in dem in den Nuten Leisten mit Einhängeaussparungen für die Konsolen angeordnet sind.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Regal der eingangs genannten Gattung
zur Verfügung zu stellen, bei dem die Schienen schmal ausgeführt sein können.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einem Regal, das die Merkmale des Anspruches
1 aufweist.
[0008] Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Regals sind Gegenstand
der Unteransprüche.
[0009] Dadurch, dass bei dem erfindungsgemäßen Regal die Konsolen in Metallleisten, die
innerhalb der Schiene angeordnet sind, eingehängt, z.B. eingehakt werden, kann die
gesamte Schienenkonstruktion schmal ausgebildet werden, da in den Schienen selbst
keine Öffnungen herzustellen sind.
[0010] Bevorzugt ist es im Rahmen der Erfindung, wenn die Schiene aus einem gezogenen oder
stranggepressten Kunststoff- oder Leichtmetallprofil besteht, in das eine Leiste aus
Flachmetall, z.B. Flacheisen (oder -stahl), geschoben wird. Die Rastausnehmungen sind
in der Leiste so vorgesehen, dass sie zu der vorderen Öffnung des Schlitzes in der
Schiene weisen. Die erfindungsgemäße Ausführung erlaubt es, die Schienen sehr schmal
auszubilden, so dass ohne Beeinträchtigung der Funktion und des optischen Eindruckes
mehrere Schienen nebeneinander angeordnet sein können, wenn weitere Regale gewünscht
werden.
[0011] Die Erfindung erlaubt es auch, die Schienen am Rand von Tafeln, z.B. Pinwänden, anzuordnen,
ohne dass deren optischer Eindruck durch breit ausgebildete Schienen für das Einhängen
von Konsolen für Regalböden gestört wird.
[0012] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles, das in den Zeichnungen dargestellt
ist.
[0013] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Schiene in Endansicht,
- Fig. 2
- die Schiene aus Fig. 1 an einer Wand montiert,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht hierzu und
- Fig. 4
- die Zuordnung von Konsole zu dem Metallstreifen in der Schiene.
[0014] Wie in Fig. 1 gezeigt besteht die erfindungsgemäße Schiene 10 aus einem stranggepressten
oder gezogenen Profil, das einen seitlichen Ansatz 24 zum Befestigen des Profils an
einer Tafel 20 (siehe Fig. 2) aufweist. Das Profil kann aus Kunststoff oder Leichtmetall,
insbesondere Aluminium, bestehen. In der Schiene 10 ist eine nach vorne hin offene,
hinterschnitten ausgebildete Nut 11 vorgesehen. In diese Nut 11 ist ein Flachmetallleiste
12 eingeschoben, welche die in Fig. 4 gezeigten Ausstanzungen 13 aufweist. Die Leiste
12 besitzt an ihren oberen Ende eine Öse 14, durch dem ein Bolzen 15 gesteckt wird,
der auch durch die die Nut 11 in der Schiene 10 begrenzenden Wände 16 gesteckt ist,
so dass die Leiste 12 in der Schiene 10 gesichert ist.
[0015] Wie in Fig. 4 gezeigt, können Konsolen 30 mit wenigstens zwei hakenartigen Ausbildungen
31 an der Schiene 10 durch Einhängen in die Ausnehmungen 13 in der Leiste 12 befestigt
werden, wobei die Haken 31 der Konsolen 30 durch den Schlitz 17 in die Nut 11 der
Schiene 10 eingeführt und in der Leiste 12 vorgesehenen, z.B. gestanzten und als Einhängeöffnungen
13 dienenden Ausnehmungen gehakt werden.
[0016] Schienen 10 können an beiden lotrechten Seiten einer Tafel, z.B. einer Pinwand 20,
vorgesehen sein, die ihrerseits mit Hilfe eines Einhängewinkels 21 in eine an einer
Wand 22 angedübelte Befestigungsschiene 23 eingehängt werden kann.
[0017] Es ist ersichtlich, dass durch die erfindungsgemäße Ausbildung die Möglichkeit besteht,
die Schiene 10 aus weniger stabilem Werkstoff, z.B. Leichtmetall (Aluminium) oder
Kunststoff, herzustellen, da die Einhängekräfte im wesentlichen durch die in die Nut
11 der Schiene 10 eingesetzte Leiste 12 (z.B. Flachmetall aus Eisen oder Stahl) abgefangen
und abgetragen werden.
[0018] Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt dargestellt
werden:
[0019] Ein Regal besitzt zwei Schienen 10, in welche Schienen 10 Konsolen 30 als Träger
für Fachbretter einhängbar sind. Die in der Gebrauchslage im wesentlichen lotrecht
ausgerichteten Schienen 10 sind durch eine hinterschnittene, zur Vorderseite der Schienen
10 hin durch einen Schlitz 17 offene Nuten 11 hohl ausgebildet. In die Nuten 11 sind
Flachmetallleisten 12 eingesetzt und durch Bolzen 15 in der Nut 11 der Schienen 10
festgelegt. Die Flachmetallleisten 12 besitzen Aussparungen 13, in welche die Konsolen
30 mit an ihnen angeformte Haken 31 einhängbar sind. Durch diese Flachmetallleisten
12 (aus Eisen oder Stahl) können die Schienen 10 selbst schmal ausgebildet werden.
1. Regal mit zwei Schienen (10) und in die Schienen (10) einhängbaren Konsolen (30) für
Fachbretter, wobei in den in der Gebrauchslage im wesentlichen lotrecht ausgerichteten
Schienen (10) hinterschnittene, nach vorne schlitzförmig (17) offene Nuten (11) vorgesehen
sind, und wobei in den Nuten (11) Leisten (12) mit Einhängeaussparungen (13) für die
Konsolen (30) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten (12) im breiteren Bereich der hinterschnittenen Nuten (11) aufgenommen
sind und dass die Leisten (12) in einer Ebene mit den Konsolen (30) angeordnet sind.
2. Regal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten (12) durch Bolzen (15) in der Nut (11) der Schiene (10) festgelegt sind.
3. Regal nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (15) Ösen (14) der Leisten (12) und Löcher in den die Nuten (11) begrenzenden
Wänden (16) der Schienen (10) durchgreifen.
4. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (13) in den Leisten (12) zum Eingriff von hakenförmigen Ansätzen
(31) an Konsolen (30) ausgebildet sind.
5. Regal nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den Aussparungen (13) nach oben weisende Vorsprünge (32) vorgesehen sind, die
von den Haken (31) der Konsolen (30) übergriffen werden.
6. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (10) eine seitlich abstehende Leiste (24) aufweist, über welche sie an
tafelförmigen Bauteilen (20) festgelegt werden kann.
7. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich net, dass die Schiene (10) aus Leichtmetall, wie Aluminium, oder aus Kunststoff besteht.
8. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (12) eine Flachmetallleiste ist und aus Eisen oder Stahl besteht.
1. Shelving with two rails (10) and brackets (30), which can be hooked into the rails
(10) for shelves, wherein grooves (11) are provided, which are open to the front in
the shape of slots (17) and are undercut in the rails (10), which are oriented essentially
vertically in the position of use, and wherein bars (12) with hook-in recesses (13)
for the brackets (30) are arranged in the grooves (11), characterised in that the bars (12) are received in the broader region of the undercut grooves (11), and
that the bars (12) are arranged in a plane with the brackets (30).
2. Shelving according to Claim 1, characterised in that the bars (12) are fixed in the groove (11) of the rail (10) by bolts (15).
3. Shelving according to Claim 2, characterised in that the bolts (15) engage through eyelets (14) of the bars (12) and holes in the walls
(16) of the rails (10) defining the grooves (11).
4. Shelving according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the recesses (13) in the bars (12) are configured for the engagement of hook-shaped
attachments (31) on brackets (30).
5. Shelving according to Claim 4, characterised in that upwardly pointing projections (32), over which the hooks (31) of the brackets (30)
engage, are provided in the recesses (13).
6. Shelving according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the rail (10) has a laterally projecting bar (24), via which it can be secured to
panel-shaped structural parts (20).
7. Shelving according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the rail is made of light metal such as aluminium or of plastic.
8. Shelving according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the bar (12) is a flat metal bar and is made of iron or steel.
1. Etagère comprenant deux rails (10) et des consoles (30) accrochables dans les rails
pour des tablettes de rayons, des rainures (11) contre-dépouillées, ouvertes vers
l'avant en forme de fente (17), étant prévues dans les rails (10) orientés essentiellement
perpendiculairement en position d'utilisation, et des baguettes (12) munies d'évidements
d'accrochage (13) pour les consoles (30) étant disposées dans les rainures (11), caractérisée en ce que les baguettes (12) sont logées dans la partie large des rainures (11) contre-dèpouillées
et en ce que les baguettes (12) sont disposées sur le même plan que les consoles (30).
2. Etagère selon la revendication 1, caractérisée en ce que les baguettes (12) sont fixées par des boulons (15) dans la rainure (11) du rail
(10).
3. Etagère selon la revendication 2, caractérisée en ce que les boulons (15) ont prise à travers d'oeillets (14) des baguettes (12) et à travers
des trous dans les parois (16) des rails (10), délimitant les rainures (11).
4. Etagère selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les évidements (13) dans les baguettes (12) sont exécutés pour la prise d'embouts
(31), en forme de crochets, sur les consoles (30).
5. Etagère selon la revendication 4, caractérisée en ce que des saillies (32) tournées vers le haut sont prévues dans les évidements (13), ces
saillies étant chevauchées par les crochets (31) des consoles (30).
6. Etagère selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le rail (10) présente une baguette (24) dépassant latéralement, par l'intermédiaire
de laquelle il peut être fixé sur des pièces (20) en forme de plaque.
7. Etagère selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le rail (10) est composé de métal léger, tel que l'aluminium, ou de matière plastique.
8. Etagère selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la baguette (12) est une baguette en métal plat et qu'elle est composée de fer ou
d'acier.
