[0001] Die Erfindung betrifft einen Kaltarbeitsstahl mit hohem Verschleißwiderstand für
pulvermetallurgisch hergestellte Werkstücke und Werkzeuge mit hoher Zähigkeit und
Festigkeit.
[0002] Teile und Werkzeuge für Kaltarbeitsapplikationen werden im Zuge der weiteren Technologieentwicklungen
immer höheren und gleichzeitig universellen Beanspruchungen ausgesetzt. Um richtungsunabhängig
hohe Eigenschaftsmerkmale des Werkstoffes erreichen zu können, kann eine pulvermetallurgische
Herstellung desselben gewählt werden, wobei eine auf dieses Herstellverfahren mit
kürzesten Erstarrungszeiten der Pulverkörner ausgerichtete chemische Zusammensetzung
der Legierung eine weitere Gütesteigerung des Stahlgegenstandes ermöglicht.
[0003] Kaltarbeitsstähle mit hohem Verschleißwiderstand besitzen in ihrem Gefüge einen in
einer Matrix eingelagerten hohen Hartphasenanteil, insbesondere Karbide, welche die
hohe Abrasionsfestigkeit begründen. In Hinblick auf eine hohe Zähigkeit und Härte
des Werkstoffes sind jedoch die Karbidausbildung und die Matrixeigenschaft, insbesondere
deren erhöhte Festigkeit von Bedeutung.
[0004] Eine Kaltarbeitsstahllegierung zur pulvermetallurgischen Herstellung von Teilen,
insbesondere Werkzeuge mit hoher Zähigkeit und Härte, sowie Beständigkeit gegen Verschleiß
und Materialermüdung ist in der österreichischen Patentanmeldung Nr. 587/2001 genannt.
Ein derartig chemisch zusammengesetzter Werkstoff kann durchaus hohe mechanische Eigenschaftswerte
gütegesichert erbringen. Allerdings werden oft bei einer vollen Durchhärtung von großen
Werkstücken insbesondere bei tiefen Härtetemperaturen eine Korngrenzenbelegung mit
chromhältigen Mischkarbiden festgestellt, wodurch das Zähigkeitspotential der Legierung
nicht uneingeschränkt ausschöpfbar ist. Vielfach wird auch eine gesteigerte Materialzähigkeit
des Erzeugnisses und eine einfachere Wärmebehandlungstechnologie für dieses gewünscht.
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen Kaltarbeitsstahl mit hohem Verschleißwiderstand für pulvermetallurgisch hergestellte
Werkstücke und Werkzeuge mit hoher Zähigkeit und Festigkeit zu schaffen, welcher auch
bei einfacher thermischer Vergütung und/oder bei geringerer Härtetemperatur ein gewünschtes
Eigenschaftsniveau erreicht.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Stahl, enthaltend die Legierungselemente
in Gew.-%:
| Kohlenstoff |
(C) |
2,21 |
bis |
2,64 |
| Silizium |
(Si) |
0,08 |
bis |
1,1 |
| Mangan |
(Mn) |
0,05 |
bis |
1,1 |
| Chrom |
(Cr) |
3,71 |
bis |
4,69 |
| Molybdän |
(Mo) |
3,1 |
bis |
4,4 |
| Nickel |
(Ni) |
0,14 |
bis |
0,3 |
| Vanadin |
(V) |
8,45 |
bis |
9,5 |
| Wolfram |
(W) |
0,5 |
bis |
1,5 |
| Cobalt |
(Co) |
1,1 |
bis |
4,9 |
sowie die Begleitelemente
| Schwefel |
(S) |
bis |
0,3 |
| Niob |
(Nb) |
bis |
0,1 |
| Stickstoff |
(N) |
bis |
0,1 |
| Aluminium |
(Al) |
bis |
0,06 |
| Titan |
(Ti) |
bis |
0,01 |
die Verunreinigungselemente
| Phosphor |
(P) |
max |
0,029 |
| Sauerstoff |
(O) |
max |
0,03 |
und das Basiselement
gelöst.
[0007] Die mit der Erfindung erreichten Vorteile sind insbesondere darin zu sehen, dass
es durch legierungstechnische Maßnahmen bzw. durch eine Nutzung der Wechselwirkung
der Aktivitäten der die Gefügeumwandlung steuernden und der karbidbildenden Elemente
gelungen ist, einerseits die Durchhärtbarkeit des Werkstoffes zu steigern und andererseits
eine Mischkristallhärtung zu erreichen, wobei auch bei niedrigen Härtetemperaturen
eine voreutektoide Karbidaussscheidung, insbesondere an den Korngrenzen reduziert
wird.
[0008] Im Sinne eines hohen Verschleißwiderstandes bei gleichzeitig verbesserter Zähigkeit
und insbesondere überlegener Biegefestigkeit sind die karbidbildenden Elemente der
5. Gruppe des Periodensystems in Wechselwirkung mit jenen der Gruppe 6 zu sehen. Es
wurde gefunden, dass sich bei Niobgehalten von 0,1 Gew.-% und kleiner bei den erfindungsgemäßen
Vanadingehalten globulitische Monokarbide und Mischkarbide mit Wolfram und Molybdän
in den angegebenen Konzentrationsbereichen dieser Elemente bilden, wobei die etwa
kugelähnlichen Monokarbide von im Wesentlichen Vanadin einen hohen Verschleißwiderstand
des Werkstoffes sichern. Hochstabile Wolfram- und Molybdän-Monokarbide können aktivitätsbedingt
nicht entstehen, hingegen werden Wolfram- und Molybdänreiche Vanadinhältige Mischkarbide
ausformbar. Diese Mischkarbide dienen bei der thermischen Vergütung der Matrixhärtung,
haben den Vorteil einer niedrigeren Ausscheidungstemperatur und sind auch beim Austenitisieren
leichter in feste Lösung zu bringen. Diese im Wesentlichen auch niobfreien Karbidkonfigurationen,
wobei durch eine leichere Lösung der Mischkarbide sehr hohe Biegebruchfestigkeit und
Schlagbiegezähigkeit im vergüteten Material sichergestellt werden, hängen reaktionskinetisch
eng mit einer niedrigen Chromkonzentration zusammen.
[0009] Chrom kann einerseits, einzeln betrachtet, mindestens drei Karbidformationen mit
verschiedenen Kohlenstoffkonzentrationen bilden und ist leicht als metallische Komponente
durch Substitution in Mischkarbide einbringbar, der Chromgehalt beeinflusst, jedoch
andererseits auch wesentlich das Härteverhalten wie Härteannahme, Durchhärtbarkeit,
Sekundärhärtebildung des Werkstoffes. Prinzipiell verzögern steigende Chomgehalte
die Gefügeumwandlung beim Härten bzw. erhöhen die Einhärtetiefe und wirken derart
insbesondere mit Nickel und Mangan gleichartig. Hingegen erhöhen Kobaltanteile in
der Legierung den Diffusionskoeffizienten für Kohlenstoff, was einerseits zu geringeren
Härtetiefen führen kann, andererseits unterdrückt Kobalt im hohen Maße eine voreutektiode
Karbidausscheidung, insbesondere an den Korngrenzen, wodurch wesentliche Verbesserungen
der Zähigkeit des vergüteten Werkstoffes erreichbar sind.
[0010] Im Hinblick auf das gewünschte Eigenschaftsniveau des Kaltarbeitsstahles, welches
auch bei geringen Härtetemperaturen tiefreichend in dem Werkstück ausgebildet ist,
sind die Elemente Chorm, Mangan, Nickel und Kobalt in den erfindungsgemäßen Konzentrationsgrenzen
einzustellen, wobei die bevorzugten Gehaltsbereiche eine Erhöhung der mechanischen
Materialwerte und Gütesicherheit des Werkstoffes bewirken.
[0011] Wie früher erwähnt, sind die Monokarbidbildung sowie die Aktivitäten der Elemente
Vanadin, Molybdän und Wolfram im Hinblick auf eine Mischkarbiddarstellung und Matrixhärtung
für vorzügliche Gebrauchseigenschaften des erfindungsgemäßen Kaltarbeitsstahles wichtig.
Es wurde gefunden, dass in den engen Konzentrationsgrenzen der Elemente bei einem
Verhältnis gemäß der Formel:

überlegene mechanische Eigenschaften des Stahlgegenstandes bei einer Vergütung mit
vergleichsweise niedrigen Härtetemperaturen von beispielsweise 1030°C bis 1050°C erreicht
werden können, wobei eine vergrößerte Einhärtetiefe bei innerer Feinkornstruktur gegeben
ist.
[0012] Sowohl im Hinblick auf eine Steigerung des Verschleißwiderstandes als auch zur weiteren
Erhöhung der Zähigkeit und Härte des erfindungsgemäßen Kaltarbeitsstahles ist es von
Vorteil, wenn ein oder mehr als ein Element folgende Konzentrationen in Gew.-% aufweist:
| Kohlenstoff |
(C) |
= |
2,3 |
bis |
2,6, |
vorzugsweise |
2,4 |
bis |
2,55 |
| Silizium |
(Si) |
= |
0,3 |
bis |
0,8, |
vorzugsweise |
0,42 |
bis |
0,68 |
| Mangan |
(Mn) |
= |
0,15 |
bis |
0,8, |
vorzugsweise |
0,3 |
bis |
0,55 |
| Chrom |
(Cr) |
= |
3,85 |
bis |
4,58, |
vorzugsweise |
4,0 |
bis |
4,45 |
| Molybdän |
(Mo) |
= |
3,31 |
bis |
4,18, |
vorzugsweise |
3,55 |
bis |
3,98 |
| Nickel |
(Ni) |
= |
0,16 |
bis |
0,25 |
|
|
|
|
| Vanadin |
(V) |
= |
8,61 |
bis |
9,34, |
vorzugsweise |
8,81 |
bis |
9,2 |
| Wolfram |
(W) |
= |
0,7 |
bis |
1,3, |
vorzugsweise |
0,75 |
bis |
1,25 |
| Cobalt |
(Co) |
= |
1,4 |
bis |
3,82, |
vorzugsweise |
1,61 |
bis |
2,42 |
[0013] Weiters hat es sich insbesondere für ein Erreichen einer erhöhten Materialzähigkeit
als günstig erwiesen, wenn ein oder mehr als ein Begleitelemtent folgende Konzentrationswerte
in Gew.-% aufweist:
| Schwefel |
(S) |
bis |
0,03, |
vorzugsweise |
bis |
0,025 |
| Niob |
(Nb) |
bis |
0,01, |
vorzugsweise |
bis |
0,006 |
| Stickstoff |
(N) |
bis |
0,09, |
vorzugsweise |
bis |
0,08 |
| Aluminium |
(Al) |
bis |
0,05, |
vorzugsweise |
bis |
0,04 |
und/oder mehr als ein Verunreinigungselement folgende Konzentrationswerte in Gew.-%
aufweist:
| Phosphor |
(P) |
max |
0,025 |
| Sauerstoff |
(O) |
max |
0,009 |
[0014] Für einen pulvermetallurgisch hergestellten Kaltarbeitsstahl-Gegenstand mit einer
chemischen Zusammensetzung gemäß einer der vorgenannten Werkstoffe ist es im Hinblick
auf höchste Zähigkeit und Festigkeit des Materials, auch bei Verwendung von üblichen
Standardhärtetemperaturen für die Vergütung, also auch bei einfacher Wärmebehandlung,
wichtig, dass ein hoher Reinheitsgrad des Stahles entsprechend einem K0-Wert von kleiner/gleich
3,0 nach DIN 50602 gegeben ist. Höhere K0-Wert können zu einer verstärkten Verschlechterung
der Gebrauchseigenschaften des Gegenstandes führen.
[0015] Anhand von Ergebnissen aus vergleichenden Untersuchungen soll die Erfindung näher
erläutert werden.
Es zeigen
[0016]
Tab. 1 eine Darstellung der chemischen Zusammensetzung des erfindungsgemäßen Kaltarbeitsstahles
und der Vergleichslegierungen
Tab. 2 die erhaltenen Meßwerte an Biegebruchfestigkeit, Schlagbiegearbeit und Verschleißwiderstand
der vergüteten Stähle
Fig. 1 Meßanordnung zur Ermittlung der Biegebruchfestigkeit
Fig. 2 Probeform für die Prüfung der Schlagbiegearbeit
Fig. 3 Schema der Vorrichtung zur Messung der Verschleißwiderstandes
Fig. 4 vergleichende Balkendarstellung der Biegebruchfestigkeit der Stahllegierungen
Fig. 5 Darstellung der Schlagbiegearbeit
Fig. 6 Gegenüberstellung des Verschleißwiderstandes der jeweiligen Kaltarbeitsstähle
[0017] Aus der
Tab. 1 ist die chemische Zusammensetzung einer erfindungsgemäßen Kaltarbeitsstahllegierung
mit der Bezeichung Leg. K und jene von Vergleichslegierungen, die mit Leg. A bis Leg.
J gekennzeichnet sind, ersichtlich.
[0018] Unter der jeweils gleichen Bezeichnung sind aus der
Tab. 2 die Erprobungsergebnisse und zwar die Biegebruchfestigkeit, die Schlagbiegearbeit
und der Verschleißwiderstand ersichtlich, wobei die verformten Proben auf gleiche
Härte von 61 HRC vergütet waren.
[0019] Die Biegebruchfestigkeit der Kaltarbeitstahllegierungen wurde an Rundproben (R
D = 5,0 mm) in einer in
Fig. 1 dargestellten Einrichtung ermittelt. Die Vorkraft F
r betrug 200 N, die Geschwindigkeit bis zur vollen Vorkraft war 2 mm/min und die Prüfgeschwindigkeit
betrug 5 mm/min.
[0020] Die Untersuchungen der Schlagbiegearbeit des Werkstoffes erfolgte an Proben mit einer
Form gemäß
Fig. 2.
[0021] Aus
Fig. 3 ist die verwendete Einrichtung zur Ermittlung des Verschleißwiderstandes der Werkstoffe
schematisch dargestellt.
[0022] Fig. 4 zeigt in einer Balkendarstellung die überragende Biegebruchfestigkeit der erfindungsgemäßen
Leg. K, wobei dem Stand der Technik entsprechenden Vergleichsmaterialien A bis J jeweils
hohe Biegebruchwerte besitzen.
[0023] Bei einem Vergleich der Schlagbiegearbeit gemäß
Fig. 5, ebenfalls in Balkendarstellung, ist die überlegene Zähigkeit des erfindungsgemäßen
Werkstoffes ersichtlich.
[0024] Werden, wiederum bei Balkendarstellung, in
Fig 6 die Verschleißwiderstandswerte der unterschiedlich zusammengesetzten Kaltarbeitsstähle
verglichen, so liegt die erfindungsgemäße Legierung im Bereich der bei dieser Beanspruchungsart
besten Werkstoffe.
[0025] Den Ergebnissen der Untersuchungen ist entnehmbar, dass der erfindungsgemäß zusammengesetze
Kaltarbeitsstahl ein hervorragend gutes Eigenschaftsniveau hinsichtlich Zähigkeit
und Festigkeit besitzt und im Vergleich mit den besten Legierungen des Standes der
Technik einen vergleichbaren Verschleißwiderstand aufweist.

1. Kaltarbeitsstahl mit hohem Verschleißwiderstand für pulvermetallurgisch hergestellte
Werkstücke und Werkzeuge mit hoher Zähigkeit und Festigkeit, enthaltend die Legierungselemente
in Gew.-%:
| Kohlenstoff |
(C) |
2,21 |
bis |
2,64 |
| Silizium |
(Si) |
0,08 |
bis |
1,1 |
| Mangan |
(Mn) |
0,05 |
bis |
1,1 |
| Chrom |
(Cr) |
3,71 |
bis |
4,69 |
| Molybdän |
(Mo) |
3,1 |
bis |
4,4 |
| Nickel |
(Ni) |
0,14 |
bis |
0,3 |
| Vanadin |
(V) |
8,45 |
bis |
9,5 |
| Wolfram |
(W) |
0,5 |
bis |
1,5 |
| Cobalt |
(Co) |
1,1 |
bis |
4,9 |
sowie die Begleitelemente
| Schwefel |
(S) |
bis |
0,3 |
| Niob |
(Nb) |
bis |
0,1 |
| Stickstoff |
(N) |
bis |
0,1 |
| Aluminium |
(Al) |
bis |
0,06 |
| Titan |
(Ti) |
bis |
0,01 |
die Verunreinigungselemente
| Phosphor |
(P) |
max |
0,029 |
| Sauerstoff |
(O) |
max |
0,03 |
und das Basiselement
2. Kaltarbeitsstahl nach Anspruch 1, mit der Maßgabe, dass das Verhältnis Vanadin zu
Molybdän plus Wolfram 1,5 bis 2,2 beträgt:
3. Kaltarbeitsstahl nach Anspruch 1 oder 2, mit der Maßgabe, dass das Verhältnis Chrom
plus Mangan plus Nickel zu Kobalt 2,05 bis 2,95 beträgt:
4. Kaltarbeitsstahl nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welchem ein oder mehr als ein
Element folgende Konzentrationswerte in Gew.-% aufweist:
| Kohlenstoff |
(C) |
= |
2,3 |
bis |
2,6, |
vorzugsweise |
2,4 |
bis |
2,55 |
| Silizium |
(Si) |
= |
0,3 |
bis |
0,8, |
vorzugsweise |
0,42 |
bis |
0,68 |
| Mangan |
(Mn) |
= |
0,15 |
bis |
0,8, |
vorzugsweise |
0,3 |
bis |
0,55 |
| Chrom |
(Cr) |
= |
3,85 |
bis |
4,58, |
vorzugsweise |
4,0 |
bis |
4,45 |
| Molybdän |
(Mo) |
= |
3,31 |
bis |
4,18, |
vorzugsweise |
3,55 |
bis |
3,98 |
| Nickel |
(Ni) |
= |
0,16 |
bis |
0,25 |
|
|
|
|
| Vanadin |
(V) |
= |
8,61 |
bis |
9,34, |
vorzugsweise |
8,81 |
bis |
9,2 |
| Wolfram |
(W) |
= |
0,7 |
bis |
1,3, |
vorzugsweise |
0,75 |
bis |
1,25 |
| Cobalt |
(Co) |
= |
1,4 |
bis |
3,82, |
vorzugsweise |
1,61 |
bis |
2,42 |
5. Kaltarbeitsstahl nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welchem ein oder mehr als ein
Begleitelement folgende Konzentrationswerte in Gew.-% aufweist:
| Schwefel |
(S) |
bis |
0,03, |
vorzugsweise |
bis |
0,025 |
| Niob |
(Nb) |
bis |
0,01, |
vorzugsweise |
bis |
0,006 |
| Stickstoff |
(N) |
bis |
0,09, |
vorzugsweise |
bis |
0,08 |
| Aluminium |
(Al) |
bis |
0,05, |
vorzugsweise |
bis |
0,04 |
6. Kaltarbeitsstahl nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welchem ein oder mehr als ein
Verunreinigungselement folgende Konzentrationswerte in Gew.-% aufweist:
| Phosphor |
(P) |
max |
0,025 |
| Sauerstoff |
(O) |
max |
0,009 |
7. Pulvermetallurgisch hergestellter Kaltarbeitsstahl-Gegenstand mit einer chemischen
Zusammensetzung gemäß einem der vorgeordneten Ansprüche und einem Reinheitsgrad entsprechend
einem K0-Wert von kleiner/gleich 3,0 nach DIN 50602.