[0001] Die Erfindung betrifft einen Röhrenradiator nach dem Oberbegriff des ersten Patentanspruchs.
[0002] Der Röhrenradiator besteht aus mehreren gleichartigen Radiatorgliedern. Jedes Radiatorglied
weist am oberen und unteren Ende jeweils sich gegenüberliegende Durchströmöffnungen
für das Durchströmen des Heizmediums auf. Die an den Enden des Heizkörpers angeordneten
Radiatorglieder sind an den nach außen weisenden Durchströmöffnungen je nach Bedarf
mit Anschlussstopfen für das Heizmedium oder Verschlussstopfen versehen.
[0003] Es ist bekannt, die Radiatorglieder miteinander durch Schweißen zu verbinden. Die
Schweißverbindung bildet sehr leicht Rost und es kann durch Rostfraß zur Undichtheit
des Röhrenradiators kommen. Weiterhin muss dieser Heizkörper in bereits montierter
Form auf die entsprechende Baustelle geliefert werden. In DE 3707347 A1 wird ein gattungsgemäßer
Warmwasserheizkörper beschrieben, bei welchem die einzelnen Heizkörperglieder nachgiebig
elastisch federn und über Spannstangen miteinander verbunden werden, welche durch
die oberen und unteren Durchströmöffnungen reichen. Außen an den Durchströmöffnungen
sind zwischen den Anlageflächen der Radiatorglieder Dichtringe in Nuten angeordnet.
Diese Lösung ist sehr aufwendig und die federnde Verspannung bewirkt eine ungenügende
Stabilität des Radiators. Ebenfalls ist bekannt, Heizkörperelemente miteinander durch
Gewindemuffen mit Rechts- und Linksgewinde zu verbinden (DE-OS 26 13 320). Hierzu
ist an den oberen und unteren Durchströmöffnungen eine Gewindebuchse eingeschweißt.
Dieses Einschweißen ist sehr aufwendig. Die Montage der Heizkörperelemente muss dabei
synchron erfolgen, da ansonsten durch Verkanten die erforderliche Dichtwirkung nicht
eintritt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Röhrenradiator zu
schaffen, dessen einzelne Glieder zahlenmäßig variabel und einfach miteinander verbindbar
sind, wobei der Abstand zwischen den Radiatorglieder unterschiedlich gewählt werden
kann.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des ersten Patentanspruches
gelöst.
[0006] Dabei besteht der Röhrenradiator aus einer Vielzahl gleichartiger Radiatorglieder,
die an beiden Enden jeweils sich gegenüberliegende Durchströmöffnungen (2) für das
Heizmedium aufweisen, wobei die Radiatorglieder (1) miteinander im Bereich der Durchströmöffnungen
(2) über eine Kupplung verbunden sind. Erfindungsgemäß besteht die Kupplung aus einem
Verbindungsrohr mit einem Innengewindebereich und wenigstens einem radialen Durchbruch,
wobei das Verbindungsrohr zwischen zwei sich gegenüberliegenden Durchströmöffnungen
angeordnet ist und in dem sich an den Innengewindebereich anschließenden Innenraum
des Verbindungsrohres ein Gewindestopfen mit Außengewinde axial beweglich gelagert
ist, dessen Außengewinde in das Innengewinde des Verbindungsrohres eingreifbar ist,
welches in dem sich anschließenden Radiatorglied angeordnet ist, so dass ein Radiatorglied
durch Einschrauben des darin befindlichen Gewindestopfens in das Verbindungsrohr des
sich anschließenden Radiatorgliedes mit diesem verbindbar ist.
[0007] Der Gewindestopfen weist dabei eine Durchgangsbohrung zum Durchströmen des Heizmediums
und einen Kopf mit einer Anlagefläche und einer Schlüsselfläche zum Übertragen eines
Drehmomentes auf. Dabei ist die Anlagefläche gegen eine Druckfläche beim Anziehen
des Gewindestopfens verschraubbar.
[0008] Die Schlüsselfläche des Gewindestopfens ist bevorzugt als Innensechskant ausgebildet,
kann jedoch auch ein Innenvielzahn oder Innentorx sein.
[0009] Das Verbindungsrohr kann an dem Ende, durch welchen der Gewindestopfen ragt, einen
durchmesserverringernden Absatz aufweisen, der die Druckfläche bildet, gegen welche
die Anlagefläche des Gewindestopfens beim Anschrauben gepresst wird.
[0010] Es ist auch möglich, dass sich auf der Seite des Verbindungsrohres, in dem der Gewindestopfen
angeordnet ist, ein Deckelring anschließt, der mit einem Flansch außen an der Durchströmöffnung
anliegt und mit einem Dichtbereich durch die Durchströmöffnung ragt und dass der Dichtbereich
die Druckfläche aufweist, gegen welche die Anlagefläche des Gewindestopfens beim Anschrauben
gepresst wird.
[0011] In diesem Fall weist auch das Verbindungsrohr an seinem Ende auf der Seite des Innengewindebereiches
einen außen an der Durchströmöffnung anliegenden Flansch auf.
[0012] Durch die Länge des Flansches des Deckelringes und/oder die Länge des Flansches des
Verbindungsrohres ist der Abstand zwischen zwei Radiatorgliedern einstellbar.
[0013] Bevorzugt sind die Außendurchmesser der beiden aneinander anliegenden Flansche von
Verbindungsrohr und Deckelring gleich.
[0014] Die Kupplung ist an ihren beiden Enden mit den sich gegenüberliegenden Durchströmöffnungen
2es Radiatorgliedes verschweißt. Daher ist das Verbindungsrohr an seinen beiden Enden
mit den Durchströmöffnungen verschweißt. Bei Verwendung eines Deckelringes ist dieser
mit dem Radiatorglied und dem Verbindungsrohr verschweißt.
[0015] Es besteht weiterhin die Möglichkeit, das Verbindungsrohr zweiteilig auszubilden,
wobei dann in dem ersten Bereich des Verbindungsrohres der Gewindebereich ausgebildet
und in dem zweiten Bereich der Gewindestopfen axial beweglich angeordnet ist. Beide
Bereiche werden z.B. durch Schweißen miteinander verbunden.
[0016] Der Innendurchmesser des Innengewindebereiches des Verbindungsrohres ist so zu dimensionieren,
dass durch diesen hindurch ein Werkzeug zum Übertragen eines Drehmomentes mit der
Schlüsselfläche des Gewindestopfens in Eingriff bringbar ist.
[0017] Zur Gewährleistung der Dichtheit ist zwischen den Kupplungen zweier benachbarter
Radiatorglieder eine Dichtung angeordnet.
[0018] An beiden Enden eines Radiatorgliedes wird jeweils eine Kupplung mit dem darin befindlichen
Verbindungselement (z. B. Gewindestopfen) eingeschweißt. Durch einfaches Einschrauben
der oben und unten in den Kupplungen befindlichen Gewindebolzen in die beiden Kupplungen
des sich anschließenden Radiatorgliedes wird der Röhrenradiator fertig montiert. Es
ist damit einfach möglich, einzelne Radiatorglieder zu einem Radiator beliebiger Länge
zu kombinieren. Auch der Transport der einzelnen Radiatorglieder wird wesentlich einfacher
als der Transport eines kompletten Röhrenradiators.
[0019] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und zugehörigen Zeichnungen
näher erläutert.
[0020] Es zeigen:
- Fig. 1:
- Röhrenradiator
- Fig. 2:
- Ende eines Radiatorgliedes mit Deckelring
- Fig. 3:
- Schnittdarstellung der Kupplung mit dem darin befindlichen Gewindestopfen
- Fig. 3a:
- Explosivdarstellung der Einzelteile
- Fig. 4:
- Teilschnitt durch drei Radiatorglieder, durch Kupplungen verbunden,
- Fig. 5:
- Teilschnitt durch zwei miteinander verbundene Radiatorglieder mit nabenförmigen Vorsprüngen
im Bereich der Durchströmöffnungen,
- Fig. 6:
- Kupplung mit zweiteiligem Verbindungsrohr,
- Fig. 7:
- Teilschnitt zweier Radiatorglieder vor dem Verbinden mit Kupplung gem. Fig. 6,
- Fig. 8:
- miteinander verbundene Radiatorglieder gem. Fig. 8, Teilschnitt,
- Fig. 9:
- Kupplung, als Gelenk ausgebildet, im Längsschnitt,
- Fig. 10:
- Herstellen einer Verbindung zwischen Radiatorgliedern 1 unter Verwendung einer Kupplung
gem. Fig. 9,
- Fig. 11:
- zueinander geschwenkte Radiatorglieder.
[0021] Gem. Fig. 1 besteht der Röhrenradiator aus mehreren gleichartigen Radiatorgliedern
1, die miteinander mittels Kupplungen K verbunden sind. Der Radiator weist ebenfalls
Anschlüsse für Vorlauf V und Rücklauf R auf.
[0022] Jedes Radiatorglied 1 weist an seinen beiden Enden zwei Durchströmöffnungen 2 auf,
die sich jeweils fluchtend gegenüberliegen. Zwischen den zwei sich fluchtend gegenüberliegenden
Durchströmöffnungen 2 ist eine Kupplung K eingeschweißt.
[0023] In Fig. 2 ist ein Ende eines Radiatorgliedes 1 mit Durchströmöffnungen 2 und der
Deckelring 6 dargestellt. Der Deckelring 6 ist rohrförmig ausgebildet und weist einen
Flansch 6.1 auf. Ein rohrförmiger Dichtbereich 6.2 weist an seiner Stirnseite den
Dichtbereich 6D auf.
[0024] Fig. 3 zeigt die Kupplung K, die von der anderen Seite in das Radiatorglied 1 durch
dessen andere Durchströmöffnung 2 eingeschoben wird. Die Kupplung K weist einen Innengewindebereich
3.1 auf, an den sich ein Innenbereich 3.3 anschließt, von dem ein Gewindestopfen 4
mit Außengewinde 4.1, Durchgangsbohrung 4.2, Kopf 4.3 Anlagefläche 4.4 des Kopfes
4.3 und Innensechskant 4.5, aufgenommen wird. Der Innendurchmesser des Innengewindebereiches
3.1 ist kleiner, als der Innendurchmesser des Innenbereiches 3.3, wobei der Innendurchmesser
des Innengewindebereiches 3.1 das Hindurchreichen eines Innensechskantschlüssels (nicht
dargestellt) zum späteren Anziehen des Gewindestopfens 4 gewährleisten muss. Das Verbindungsrohr
3 weist weiterhin vier radiale Durchbrüche 3.2 für das Heizmedium und einen Flansch
3.7 auf.
[0025] Fig. 3a zeigt die Explosivdarstellung von
- Deckelring 6 mit Flansch 5.1, Dichtbereich 6.2 und Druckfläche 6.D,
- einem Ende eines Radiatorgliedes 1 mit Durchströmöffnungen 2,
- Gewindestopfen 4 mit Außengewinde 4.1, Durchgangsbohrung 4.2, Kopf 4.3, Anlagefläche
4.4,Innensechskant 4.5,
- Verbindungsrohr 3 mit Innengewinde 3.1 auf der Flanschseite, radialen Bohrungen 3.2,
einem Innenraum 3.3 zur Aufnahme des Gewindestopfens und Flansch 3.7
- und einem Dichtring 5.
[0026] Zu der Montage der Kupplung K wird das Verbindungsrohr 3 mit dem darin befindlichen
Gewindestopfen 4 bis zu seinem Flansch 3.7 durch eine Durchströmöffnung 2 des Radiatorgliedes
1 geschoben. In die gegenüberliegende Durchströmöffnung 2 wird der Deckelring 6 bis
zum Anliegen seines Flansches 6.1 am Radiatorglied 1 mit seinem Dichtbereich 6.2 eingeschoben.
Der Außendurchmesser des Dichtbereiches 6.1 greift dabei in den Innendurchmesser des
Innenbereiches 3.3 des Verbindungsrohres 3 ein, in dem sich der Gewindestopfen 4 befindet.
Deckelring 6 und das auf dieser Seite liegende Ende des Verbindungsrohres 3 werden
im Bereich der dortigen Durchströmöffnung mit dem Radiatorglied 1 verschweißt. Die
gegenüberliegende Durchströmöffnung 2 wird mit dem anderen Ende des Verbindungsrohres
3 verschweißt. Der Gewindestopfen 3 sitzt nun axial beweglich in dem Innenbereich
3.3 des Verbindungsrohres 3, begrenzt durch die Anschläge in Form von Druckfläche
6.D des Deckelringes 6 und Durchmesserübergang zum Innengewindebereich 3.1.
[0027] Durch den Dichtring 5 wird zwischen Stirnfläche 3.4 des Verbindungsrohres und der
Stirnfläche des nachfolgenden Deckelringes 6 zusätzlich abgedichtet.
[0028] Fig. 4 zeigt den Längsschnitt durch die Enden von drei Radiatorgliedern 1, welche
mit den erfindungsgemäßen Kupplungen verbunden wurden. Der Gewindestopfen 4 greift
mit seinem Außengewinde 4.1 in das Innengewinde 3.1 des Verbindungsrohres 3 ein und
wird mit seiner Anlagefläche 4.4 gegen die Druckfläche 6.D des Deckelringes 6 verschraubt,
wodurch der Deckelring 6 gegen die Stirnseite 3.4 des Verbindungsrohres 3 angezogen
wird. Die Dichtung 5 dichtet dazwischen ab. Der Abstand zwischen den Radiatorgliedern
1 wird durch die Länge des Flansch 3.7 des Verbindungsrohres und die Länge des Flansches
6.1 des Deckelringes bestimmt. Die Außendurchmesser der Flansche 3.7 und 6.1 sind
gleich.
[0029] Durch den Innendurchmesser des Innengewindebereiches des rechten Radiatorgliedes
greift ein Werkzeug W in Form eines Sechskantschlüssels in das Innensechskant 5.4
des Gewindestopfens 4 ein und dient zu dessen Einschrauben in das sich anschließende
Verbindungsrohr 3.
[0030] In Fig. 1 bis 4 wurden Radiatorglieder gezeigt deren Flächen mit den Durchströmöffnungen
4 geradlinig sind.
[0031] Fig. 5, 7 und 8 zeigen eine Ausführungsform mit Radiatorgliedern, die an den Enden
nabenartige Vorsprünge 1.2 aufweisen, in denen die Durchströmöffnungen 2 eingebracht
sind. In Fig. 5 ist eine analoge Verbindung wie in Fig. 4 vorgesehen. Die Länge des
Flansches 3.7 des Verbindungsrohres und die Länge des Flansches 6.1 des Deckelringes
6 sind gleich und relativ gering. Auch die Außendurchmesser der beiden Flansche 6.1,
3.7 sind identisch.
[0032] Fig. 6 zeigt eine weitere Variante einer Kupplung K. Diese weist ein zweiteiliges
Verbindungsrohr 3 auf. Ein erster Teil 3a weist den Innengewindebereich 3.1 auf und
ein zweiter Teil 3b den Innenraum 3.3 für die Aufnahme des Gewindestopfens 4. In dem
zweiten Teil 3b befinden sich die radialen Bohrungen 3.2. Beide Teile sind bevorzugt
miteinander verschweißt. Der zweite Teil 3b weist einen durchmesserverringernden Absatz
3.6 auf, durch den der
[0033] Schaft (Außengewinde 3.1) des Gewindestopfens 3 reicht. Die in Richtung zur Anlagefläche
4.4 des Gewindestopfens reichende Ringfläche des Absatzes 3.6 bildet dabei die Druckfläche
3D beim Anschrauben des Gewindestopfens für dessen Anlagefläche 4.4. Der Außendurchmesser
des Verbindungsrohres 3 korrespondiert mit dem Durchmesser der Durchströmöffnungen
2 und wird an beiden Enden eingeschweißt, so dass es bündig mit dem Radiatorglied
abschließt.
[0034] In Fig. 7 sind zwei Enden von miteinander zu verbindenden Radiatorgliedern 1 dargestellt,
in welchen die Kupplung K gem. Fig. 6 eingeschweißt wurde. Zwischen den beiden Kupplungen
ist zusätzlich ein Dichtring 5 vorgesehen. Fig. 8 zeigt die beiden miteinander verbundenen
Radiatorglieder. Vorteilhaft ist hierbei, dass keine Flansche zwischen den Radiatorgliedern
vorhanden sind.
[0035] Es ist auch möglich, die Kupplung K als Gelenk auszuführen, so dass zwei Radiatorglieder
zueinander schwenkbar sind. Dadurch wird es möglich, einen gebogenen Radiator sehr
einfach herzustellen. Der Biegeradius kann dabei durch die schwenkbare Kupplung variabel
eingestellt werden. Den Längsschnitt durch eine entsprechende Kupplung zeigt Fig.
9. Der erste Teil 3a des Verbindungsrohres 3 ist separat ausgebildet und schwenkbar
über eine kugelgelenkförmige Verbindung 3K im zweiten Teil 3b der Kupplung 3 gelagert,
in dem auch der Gewindestopfen 4 sitzt. Der erste Teil 3a weist einen Flansch 3.5
auf, der nach der Montage am Flansch 6.1 des Deckelringes 6 des benachbarten Radiatorgliedes
1 (Fig. 10) anliegt. Zwischen den beiden Flanschen 3.5 und 6.1 kann eine Dichtung
(nicht dargestellt) angeordnet sein. Die flüssigkeitsdichte Verbindung bei der Verwendung
von flüssigem Heizmedium oder die gasdichte Verbindung bei der Verwendung von gasförmigem
Heizmedium wird im Bereich der kugelgelenkförmigen Verbindung 3K zwischen dem ersten
Teil 3a und dem zweiten Teil 3b über eine zweite Dichtung 5.1 hergestellt.
[0036] Drei zueinander geschwenkte Radiatorglieder 1 sind in Fig. 11 in der Draufsicht dargestellt.
Zwischen zwei Radiatorgliedern sind die Flansche 3.7, 5.5, 6.1 und ein Teil des ersten
Teils (3a) mit dem Innengewinde sichtbar (links). Es ist möglich, diesen Bereich mit
einer Abdeckung A (rechts) zu versehen.
1. Röhrenradiator, bestehend aus einer Vielzahl gleichartiger Radiatorglieder (1), die
an beiden Enden jeweils sich gegenüberliegende Durchströmöffnungen (2) für das Heizmedium
aufweisen, wobei die Radiatorglieder (1) miteinander im Bereich der Durchströmöffnungen
(2) über eine Kupplung (K) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (K) aus einem Verbindungsrohr (3) mit einem Innengewindebereich (3.1)
und wenigstens einem radialen Durchbruch (3.2) besteht, wobei das Verbindungsrohr
(3) zwischen zwei sich gegenüberliegenden Durchströmöffnungen (2) angeordnet ist,
und in dem sich an den Innengewindebereich (3.1) anschließenden Innenraum (3.3) des
Verbindungsrohres (3) ein Gewindestopfen (4) mit Außengewinde (4.1) angeordnet ist,
dessen Gewinde (4.1) in das Gewinde (3.1) des Verbindungsrohres (3) eingreifbar ist,
welches in dem sich anschließenden Radiatorglied (1) angeordnet ist und dass ein Radiatorglied
(1) durch Einschrauben des darin befindlichen Gewindestopfens (4) in das Verbindungsrohr
(3) des sich anschließenden Radiatorgliedes (1) mit diesem verbindbar ist.
2. Röhrenradiator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindestopfen (4) eine Durchgangsbohrung (4.2) und einen Kopf (4.3) mit einer
Anlagefläche (4.4) und einer Schlüsselfläche (4.5) zum Übertragen eines Drehmomentes
aufweist und dass die Anlagefläche (4.4) gegen eine Druckfläche (3.D, 6.D) beim Anziehen
des Gewindestopfens (4) verschraubbar ist.
3. Röhrenradiator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselfläche (4.5) des Gewindestopfens (4) als Innensechskant ausgebildet
ist.
4. Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (K) an beiden Enden mit den sich gegenüberliegenden Durchströmöffnungen
(2) des Radiatorgliedes (1) verschweißt ist.
5. Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsrohr (3) an dem Ende, durch welchen der Gewindestopfen (4) ragt, einen
durchmesserverringernden Absatz (3.6) mit einer Druckfläche (3.D) aufweist, gegen
welche die Anlagefläche (4.4) des Gewindestopfens (4) beim Anschrauben gepresst wird.
6. Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf der Seite des Verbindungsrohres (3) in dem der Gewindestopfen (4) angeordnet
ist, ein Deckelring (6) anschließt, der mit einem Flansch (6.1) außen an der Durchströmöffnung
(2) anliegt und mit einem Dichtbereich (6.2) durch die Durchströmöffnung (2) ragt
und dass der Dichtbereich (6.2) die Druckfläche (6.D) aufweist, gegen welche die Anlagefläche
4.4 des Gewindestopfens (4) beim Anschrauben gepresst wird.
7. Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsrohr (3) an seinem Ende auf der Seite des Innengewindebereiches einen
außen an der Durchströmöffnung anliegenden Flansch (3.7) aufweist.
8. Röhrenradiator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Länge des Flansches (6.1) des Deckelringes (6) und/oder die Länge des Flansches
(3.7) des Verbindungsrohres (3) der Abstand zwischen zwei Radiatorgliedern einstellbar
ist.
9. Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Außendurchmesser der Flansche (3.7) und 6.1) gleich sind.
10. Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelring mit dem Radiatorglied (1) und dem Verbindungsrohr (3) verschweißt
ist.
11. Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsrohr (3) zweiteilig ausgebildet ist.
12. Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Bereich (3a) des Verbindungsrohres (3) der Gewindebereich (3.1) ausgebildet
und in dem zweiten Bereich (3b) der Gewindestopfen (4) axial beweglich angeordnet
ist.
13. Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Werkzeug (W) zum Übertragen eines Drehmomentes durch den Innengewindebereich
3.1 des Verbindungsrohres (3) mit der Schlüsselfläche (3.2) des Gewindestopfens (3)
in Eingriff bringbar ist.
14. Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an der zwischen den Kupplungen (K) zweier benachbarter Radiatorglieder (1) eine Dichtung
(5) angeordnet ist.
15. Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (K) als, eine Schwenkbewegung zwischen zwei benachbarten Radiatorgliedern
(1) gewährleistendes, Gelenk ausgebildet ist.
16. Radiator nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil (3a) mit dem Innengewindebereich (3.1) und der zweite Teil (3b) für
die Aufnahme des Gewindestopfens (4) über eine kugelgelenkförmige Verbindung (3K)
zueinander Schwenkbar verbunden sind.
17. Röhrenradiator nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil (3a) einen Flansch (3.5) aufweist, der am Flansch (6.1) des Deckelringes
des benachbarten Radiatorgliedes (1) anliegt.
18. Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die kugelgelenkförmige Verbindung (3) zwischen den ersten Teil (3a) und dem zweiten
Teil (3b) entsprechend des verwendeten Heizmediums flüssigkeitsdicht und/oder gasdicht
ist.