[0001] Die Erfindung betrifft eine Tauchanker-Vorrichtung für ein elektromagnetisches Gerät
gemäß Patentanspruch 1.
[0002] Eine derartige Tauchanker-Vorrichtung kommt beispielsweise in der Steuer-, Schalt-
und Befehlstechnik zum Einsatz. Hierbei kann die Tauchanker-Vorrichtung in einem Stromstoßschaltgerät,
insbesondere in einem Stromstoßrelais bzw. in einem Schutzschaltgerät, insbesondere
in einem Leitungs- oder Motorschutzschaltgerät bzw. in einem Schaltgerät, insbesondere
in einem Leistungsschalter, Schütz oder Relais, eingesetzt werden. Darüber hinaus
kann die Technik der Tauchanker-Vorrichtung in einem Reiheneinbaugerät mit Schaltfunktion
Anwendung finden.
[0003] Aus der EP 0 885 450 B1 ist ein elektromagnetisches Schaltgerät bekannt, in welchem
ein zweiteiliger Anker in einem elektromagnetischen Block an einem Ende eines zylinderförmigen
Tauchkernteils mit einer Ankerplatte versehen ist.
[0004] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Tauchanker-Vorrichtung anzugeben,
mit der eine große Anzugskraft bei einer kleinen Baugröße eines zugehörigen Ankers
unter Verwendung einfacher Mittel mit einem geringen Fertigungs- und Montageaufwand
erzielt werden soll.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Patentanspruchs
1; vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind jeweils Gegenstand der Unteransprüche.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Tauchanker-Vorrichtung für ein elektromagnetisches Gerät,
bei der ein erstes Ankerkernteil mit einem zweiten Ankerkernteil doppelwandig zu dem
Ankerkern und ein erstes Ankerplattenteil mit einem zweiten Ankerplattenteil einwandig
zu der Ankerplatte zusammengesetzt ist, kann die für die Anzugskraft relevante Materialstärke
des Ankerkerns bei gleichbleibender Materialstärke der Ankerplatte erhöht werden,
so dass unter Verwendung einfacher Mittel und einem geringen Fertigungs- und Montageaufwand
sowie einer geringen Baugröße eine hohe Anzugskraft des Ankers bei einem Einsatz in
dem elektromagnetischen Gerät erzielt werden kann.
[0007] Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausgestaltungen gemäß Merkmalen der Unteransprüche
werden im Folgenden anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher
erläutert; darin zeigen:
- FIG 1
- eine Tauchanker-Vorrichtung mit einem ersten Ankerelement und mit einem zweiten Ankerelement
in einer perspektivischen Darstellung,
- FIG 2
- ein erstes Ankerelement und ein zu dem ersten Ankerelement gleiches zweites Ankerelement
gemäß FIG 1 in einer perspektivischen Darstellung und
- FIG 3
- eine Tauchanker-Vorrichtung gemäß FIG 1 mit weiteren Bauteilen in einer perspektivischen
Darstellung mit einem Viertelschnitt.
[0008] In FIG 1 ist eine Tauchanker-Vorrichtung 1 für ein elektromagnetisches Gerät 2 gemäß
FIG 3, beispielsweise Schaltgerät, insbesondere Stromstoßschaltgerät, Schutzschaltgerät
bzw. elektromagnetisches Auslösegerät, gezeigt. Die Tauchanker-Vorrichtung 1 weist
einen Anker mit einem Ankerkern 3 und eine dazu abgewinkelte Ankerplatte 4 auf. Der
Anker weist seinerseits ein einstückiges erstes Ankerelement 5 mit einem ersten Ankerkernteil
3a und einem zugehörigen ersten Ankerplattenteil 4a auf. Ferner ist der Anker mit
einem zweiten Ankerelement 6 mit einem zweistückigen zweiten Ankerkernteil 3b und
einem zugehörigen zweiten Ankerplattenteil 4b versehen. Das erste Ankerkernteil 3a
setzt sich mit dem zweiten Ankerkernteil 3b doppelwandig zu dem Ankerkern 3 zusammen,
wobei die Ankerplatte 4 aus dem ersten Ankerplattenteil 4a und dem zweiten Ankerplattenteil
4b einwandig in einer gemeinsamen Ebene zusammengefügt ist.
[0009] Das erste Ankerelement 5 und das zweite Ankerelement 6 sind jeweils für sich vorteilhafterweise
einstückig als StanzBiegeteil und demnach günstig herstellbar ausgestaltet, wobei
das jeweilige Ankerplattenteil 4a und 4b in einem rechten Winkel zu dem korrespondierenden
Ankerkernteil 3a bzw. 3b abgebogen ist. Sowohl das erste Ankerkernteil 3a des ersten
Ankerelementes 5 als auch das zweite Ankerkernteil 3b des zweiten Ankerelementes 6
weisen einzeln bzw. in ihrer Gesamtheit einen von einem kreisförmigen Querschnitt
abweichenden rechteckigen Querschnitt auf. Hierbei erhält der durch das gegenseitige
Anliegen der beiden Ankerkernteile 3a,3b zusammengesetzte und doppelwandige Ankerkern
3 eine Quaderform.
[0010] Der so zusammengesetzte quaderförmige und mit einem großen Querschnitt versehene
Ankerkern 3 erlaubt vorteilhafterweise gegenüber einem zylinderförmigen Ankerkern,
insbesondere bei Reiheneinbaugeräten - u.a. Schaltgeräten - mit einer vorgegebenen
Gerätebreite von beispielsweise 18 mm, dass eine hohe geräteorientierte Raumausnutzung
bei einer magnetfeldbedingten großen Anzugskraft des Ankers bei einem Einsatz in dem
elektromagnetischen Gerät 2 erzielt werden kann. Vorzugsweise wird die Baueinheit
aus dem ersten und dem zweiten Ankerelement 5,6 mit Dynamoblechen - ferromagnetische
Eisenwerkstoffe u.a. ST37K - ausgebildet, wobei die schichtweise Blechung des zusammengesetzten
Ankerkerns 3 eine Verringerung von Wirbelstromverlusten und dadurch eine geringe Erwärmung
der Tauchanker-Vorrichtung bewirkt.
[0011] Die Quaderform des Ankers kann auch durch eine weitere Ausgestaltung der beiden Ankerkernteile
3a,3b, beispielsweise in Form von ineinandergreifenden Bereichen der Ankerkernteile
3a,3b erzielt werden. Die jeweils von den beiden Ankerkernteilen 3a und 3b abgewinkelten
und zugehörigen Ankerplattenteile 4a bzw. 4b weisen in einer Draufsicht jeweils für
sich eine L-Form auf, wobei jeweils ein kurzer L-Schenkel des ersten Ankerplattenteiles
4a an einem langen L-Schenkel des zweiten Ankerplattenteiles 4a und umgekehrt angeordnet
ist, so dass mit Vorteil die Ankerplatte 4 einwandig in einer gemeinsamen Ebene ausgestaltet
ist.
[0012] Die Ankerplatte 4 ist neben der vorteilhaften Doppel-L-Anordnung, welche durch die
beiden gleichen und jeweils einstückigen Ankerelemente 5,6 gegeben ist, auch durch
weitere geometrische Formen ausgestaltbar. Hierbei kann das erste und das zweite Ankerplattenteil
4a bzw. 4b jeweils eine U- oder E-Form aufweisen und darüber hinaus ist eine U-förmige
Ausgestaltung des ersten Ankerplattenteiles 4a und eine I-förmige Ausgestaltung des
zweiten Ankerplattenteiles 4b derart möglich, dass eine quadratische oder rechteckige
Ankerplattenform entsteht. Weiterhin kann die Ankerplatte 4 aus einem in sich geschlossenen
bzw. einseitig offenen auch runden bzw. ovalen Rahmen bestehen, der beispielsweise
mit dem abgewinkelten ersten Ankerkernteil 3a einstückig verbunden ist und dieses
durch ein Zuordnen des bloßen zweiten Ankerkernteiles 3b den Ankerkern 3 ergibt.
[0013] Das erste Ankerelemente 5 ist gemäß FIG 1 baugleich zu dem zweiten Ankerelement 6
ausgestaltet, wobei jedes der beiden einfach zu handhabenden Ankerelemente 5,6 symmetrisch
bzw. unsymmetrisch ausgebildet sein kann, jedoch in ihrer zusammengefügten Gesamtheit
dem Anker eine symmetrische Geometrie verleihen. Die baugleiche Ausgestaltung der
Ankerelemente 5,6 erlaubt vorteilhafterweise einen unter fertigungstechnischen und
wirtschaftlichen Aspekten günstigen Aufbau des Ankers mit lediglich einem Werkzeug,
wobei die symmetrische Ausgestaltung der Ankerelemente 5,6 eine verschnittreduzierte
Ausnutzung des zugrunde liegenden Blechmaterials ermöglicht und die unsymmetrische
Ausbildung der Ankerelemente 5,6 - z.B. L-förmige Ankerplattenteile 4a,4b - eine verwechslungsfreie
Kombination derselben gewährleistet.
[0014] Das erste und das zweite Ankerelement 5 bzw. 6 sind durch einen Schweißpunkt bzw.
durch eine Schweißnaht oder durch ein paketartiges Stanzen bzw. mit einem Befestigungsmittel
zu einer Baueinheit verbindbar. Befestigungsmittel können hierbei ein Niet, insbesondere
ein im jeweiligen Ankerelement 5 oder 6 integrierter Niet bzw. integriertes Nietloch,
eine Schraube, eine Klemme od. dgl. sein.
[0015] In FIG 2 ist das erste Ankerelement 5 und das zu dem ersten Ankerelement 5 gleich
ausgestaltete und weggeklappte zweite Ankerelement 6 gemäß FIG 1 jeweils in einer
perspektivischen Darstellung gezeigt. Das erste Ankerelement 5 und das zweite Ankerelement
6 weisen jeweils für sich eine erste und eine zweite Ausnehmung 7a bzw. 7b auf, die
mit der Ausbildung eines Stößels 8 gemäß FIG 3 korrespondiert und insbesondere jeweils
als hälftiges Stößelnegativ, vorteilhafterweise als Stanzteil, ausgebildet ist. Der
Stößel 8 gemäß FIG 3 ist kraft- und/oder formschlüssig zwischen dem ersten Ankerelement
5 und dem zweiten Ankerelement 6, insbesondere zwischen dem ersten Ankerkernteil 3a
und dem zweiten Ankerkernteil 3b angeordnet. Diese einfache und vorteilhafte modulartige
Aufbauweise ist durch die pyramidenstumpfähnliche, konus- bzw. kegelförmige Ausbildung
des Stößels 8 gegeben.
[0016] In FIG 3 ist die Tauchanker-Vorrichtung 1 mit weiteren Bauteilen, wie mit einem Joch
9 und mit einer zu diesem zuordbaren Spule, in die der Anker einführbar ist, in einer
perspektivischen Darstellung mit einem Viertelschnitt gezeigt. Das Joch 9 ist U-förmig
ausgestaltet und weist einen ersten und einen zweiten Schenkel 9a bzw. 9b sowie einen
Verbindungsschenkel 9c auf.
[0017] An dem Freiende des ersten Schenkels 9a ist ein erster Kurzschlussring 11 und an
dem Freiende des zweiten Schenkels 9b ein zweiter Kurzschlussring 12 angeordnet. Hierbei
sind die jeweiligen endseitigen Stirnflächen 13a und 13b des ersten Schenkels 9a bzw.
des zweiten Schenkels 9b in jeweils einen schmalen und in einen breiten ungleichen
Abschnitt unterteilt, wobei die Stirnflächen 13a,13b als flächige Auflage für die
Ankerplatte 4 vorgesehen sind. Der erste Kurzschlussring 11 umfasst hierbei den breiten
Abschnitt des ersten Schenkels 9a und der zweite Kurzschlussring 12 den breiten Abschnitt
des zweiten Schenkels 9b, wobei jeweils einer der beiden Kurzschlussringe 11,12 einen
der beiden Ankerplattenteile 4a,4b, insbesondere dem jeweiligen kurzen L-Schenkel,
als Teil der Auflage zugeordnet ist. Die Ankerplatte 4 ist hierbei im Sinne einer
großen Anzugs- und Haltekraft ausgelegt. Die Stirnflächen 13a,13b, insbesondere der
jeweilige schmale und breite Abschnitt weisen hierbei ein Flächenverhältnis von etwa
40 % : 60 % bzw. 1/3 : 2/3 auf, so dass vorteilhafterweise die Ankerplatte 4 nicht
zum "Kleben" neigt.
[0018] Der erste und der zweite Kurzschlussring 11 bzw. 12 sind als geschlossener Metallring
ausgebildet, der in die sogenannten Polflächen - hier in die Stirnflächen 13a und
13b des ersten bzw. des zweiten Schenkels 9a bzw. 9b eingelegt - ist. Ein Stromfluss
in einem die vorgenannten Bauteile aufweisenden Magnetsystem bedingt ein erstes Magnetfeld.
Wird ein durch das erste Magnetfeld in dem Magnetsystem erzeugter magnetischer Fluss
im Stromnulldurchgang zu Null, lässt die Haltekraft im Anker nach, so dass dieser
dazu neigt, von den Pol- bzw. Stirnflächen 13a,13b abzuheben. In dem jeweiligen Kurzschlussring
11,12 wird durch eine Änderung des magnetischen Flusses eine Spannung induziert, die
einen Strom in dem ersten und in dem zweiten Kurzschlussring 11 bzw. 12 zur Folge
hat. Hierbei wird ein zweites Magnetfeld erzeugt, das dem ersten Magnetfeld der Spule
10 zeitlich nacheilt, wobei der jeweilige magnetische Fluss in der Spule 10 und in
den beiden Kurzschlussringen 11,12 nicht gleichzeitig zu Null wird. Eine verbleibende
pulsierende Haltekraft ist größer als eine Kontakt- und Federrückstellkraft und gewährleistet
somit einen annähernd "brummfreien" Betrieb des elektromagnetischen Gerätes 2.
[0019] Die Tauchanker-Vorrichtung 1 ist mit einem die Spule 10 tragenden und gegen den Ankerkern
3 isolierenden Spulenkörper 4 versehen, der zwischen dem in diesen einführbaren Ankerkern
3 einerseits und der Spule 10 andererseits angeordnet ist. Von Vorteil ist hierbei
eine Anordnung des ersten und des zweiten Kurzschlussringes 11 bzw. 12 an dem ersten
bzw. an dem zweiten Schenkel 9a bzw. 9b, so dass der Spulenkörper 14 auf dem Verbindungsschenkel
9c aufliegt und von den beiden Kurzschlussringen 11,12 innerhalb des Jochs 9 fixiert
ist.
[0020] Zwischen der Ankerplatte 4 und den Stirnflächen 13a,13b ist ein erster Luftspalt
15 gegeben, der bei Bestromung der Spule 10 aufgrund einer Ankerbewegung gegen Null
geht und in einer Endstellung des Ankers quasi zu Null wird; hierbei wird eine definierte
Anzugsstellung erreicht, die ein "Brummen" des Magnetsystems verhindert. Ein zweiter
Luftspalt 16, der zwischen dem Freiende 17 des Ankerkerns 3 und dem Verbindungsschenkel
9c gegeben ist, geht gleichermaßen bei Bestromung der Spule 10 aufgrund der Ankerbewegung
gegen Null, bleibt jedoch in einer Größenordnung von beispielsweise 0,1 bis 0,3 mm
erhalten, um ein Öffnen bzw. Rückstellen des Ankers zu ermöglichen. Ein Übergangsbereich
zwischen dem Anker einerseits und dem Joch 9 andererseits ist hierbei großflächig
im Sinne eines störungsfreien Verlaufes der magnetischen Feldlinien berücksichtigt.
[0021] Sowohl durch das Planieren der Kontaktfläche zwischen der Unterseite der Ankerplatte
4 als auch der als Auflage dienenden Stirnflächen 13a,13b der beiden Schenkel 9a,9b
im Sinne einer Kalibrierung, kann einerseits die Ebenheit der Kontaktflächen und andererseits
ein minimaler erster Luftspalt gewährleistet werden. Die Einbringung eines Durchzuges
im Bereich des Verbindungsschenkels 9c kann als Kalibrierungsmöglichkeit für den zweiten
Luftspalt 16 vorgesehen werden. Grundsätzlich dienen zur Kalibrierung die Länge des
Ankerkerns 3 und die Planheit der Kontaktfläche.
[0022] Die zuvor erläuterte Erfindung kann wie folgt zusammengefasst werden:
[0023] Um eine Tauchanker-Vorrichtung 1 für ein elektromagnetisches Gerät 2 anzugeben, mit
der eine große Anzugskraft bei einer kleinen Baugröße eines zugehörigen Ankers unter
Verwendung einfacher Mittel mit einem geringen Fertigungs- und Montageaufwand erzielt
werden soll, ist vorgesehen, dass ein Anker, der ein erstes Ankerelement 5 mit einem
ersten Ankerkernteil 3a und mit einem zugehörigen erster Ankerplattenteil 4a aufweist
sowie ein zweites Ankerelement 6 mit einem zweiten Ankerkernteil 3b und mit einem
zugehörigen zweiten Ankerplattenteil 4b aufweist, gegeben ist, wobei das erste Ankerkernteil
3a mit dem zweiten Ankerkernteil 3b zumindest doppelwandig zu dem Ankerkern 3 und
das erste Ankerplattenteil 4a mit dem zweiten Ankerplattenteil 4b einwandig zu der
Ankerplatte 4 zusammengesetzt ist.
1. Tauchanker-Vorrichtung (1) für ein elektromagnetisches Gerät (2),
- mit einem Anker, der einen Ankerkern (3) und eine dazu abgewinkelte Ankerplatte
(4) aufweist,
- wobei der Anker ein erstes Ankerelement (5) mit einem ersten Ankerkernteil (3a)
mit einem zugehörigen ersten Ankerplattenteil (4a) aufweist sowie ein zweites Ankerelement
(6) mit einem zweiten Ankerkernteil (3b) mit einem zugehörigen zweiten Ankerplattenteil
(4b) aufweist,
- wobei das erste Ankerkernteil (3a) mit dem zweiten Ankerkernteil (3b) zumindest
doppelwandig zu dem Ankerkern (3) und das erste Ankerplattenteil (4a) mit dem zweiten
Ankerplattenteil (4b) einwandig zu der Ankerplatte (4) zusammengesetzt ist.
2. Tauchanker-Vorrichtung nach Anspruch 1,
- mit einer jeweils einstückigen Ausgestaltung des ersten Ankerelementes (5) und/oder
des zweiten Ankerelementes (6).
3. Tauchanker-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- mit einer Ausgestaltung des ersten Ankerelementes (5) und/oder des zweiten Ankerelementes
(6) als StanzBiegeteil.
4. Tauchanker-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- mit einem von einem kreisförmigen Querschnitt abweichenden, insbesondere annähernd
rechteckigen Querschnitt des Ankerkerns (3).
5. Tauchanker-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- mit einer zueinander baugleichen Ausgestaltung des ersten Ankerelementes (5) und
des zweiten Ankerelementes (6).
6. Tauchanker-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- mit einer jeweils symmetrischen Ausgestaltung des ersten Ankerelementes (5) und
des zweiten Ankerelementes (6).
7. Tauchanker-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- mit einer jeweils unsymmetrischen Ausgestaltung des ersten Ankerelementes (5) und
des zweiten Ankerelementes (6).
8. Tauchanker-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 oder 7,
- mit einer jeweils L-förmigen Ausgestaltung des ersten Ankerplattenteiles (4a) und
des zweiten Ankerplattenteiles (4b) .
9. Tauchanker-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- mit einer Schweiss-, Stanzpaketier- bzw. Befestigungsmittel-Verbindung des ersten
Ankerelementes (5) mit dem zweiten Ankerelement (6).
10. Tauchanker-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- mit einem Joch (9) und mit einer zu diesem zuordbaren Spule (10), in die der Anker
einführbar ist.
11. Tauchanker-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- mit einer U-förmigen Ausgestaltung des Jochs (9) mit einem ersten und einem zweiten
Schenkel (9a bzw. 9b) sowie mit einem Verbindungsschenkel (9c), wobei der erste und
der zweite Schenkel (9a bzw. 9b) als flächige Auflage für die Ankerplatte (4) vorgesehen
sind.
12. Tauchanker-Vorrichtung nach Anspruch 11,
- mit einem ersten Kurzschlussring (11) an dem ersten Schenkel (9a) und mit einem
zweiten Kurzschlussring (12) an dem zweiten Schenkel (9b).
13. Tauchanker-Vorrichtung nach Anspruch 11 und/oder 12,
- mit einer ungleichen Unterteilung der endseitigen Stirnflächen (13a bzw. 13b) des
ersten Schenkels (9a) und des zweiten Schenkels (9b) in jeweils einen schmalen und
in einen breiten Abschnitt, wobei die Stirnflächen (13a,13b) als Auflage für die Ankerplatte
(4) vorgesehen sind.
14. Tauchanker-Vorrichtung nach Anspruch 11 bis 13,
- mit einer Anordnung des ersten Kurzschlussringes (11) an dem ersten Schenkel (9a)
und des zweiten Kurzschlussringes (12) an dem zweiten Schenkel (9b), wobei jeweils
einer der beiden Kurzschlussringe (9a,9b) einem der beiden Ankerplattenteile (4a,4b)
als Teil der Auflage zugeordnet ist.
15. Tauchanker-Vorrichtung nach Anspruch 11 bis 14,
- mit einer Umfassung des ersten Kurzschlussringes (11) an dem breiten Abschnitt des
ersten Schenkels (9a) und des zweiten Kurzschlussringes (12) an dem breiten Abschnitt
des zweiten Schenkels (9b).
16. Tauchanker-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- mit einem die Spule (10) tragenden und gegen den Ankerkern (3) isolierenden Spulenkörper
(14), der zwischen dem in diesen einführbaren Ankerkern (3) einerseits und der Spule
(10) andererseits angeordnet ist.
17. Tauchanker-Vorrichtung nach Anspruch 11 bis 16,
- mit einer Anordnung des ersten und des zweiten Kurzschlussringes (11 bzw. 12) an
dem ersten bzw. an dem zweiten Schenkel (9a bzw. 9b), so dass der Spulenkörper (14)
auf dem Verbindungsschenkel (9c) aufliegt und von den beiden Kurzschlussringen (11,12)
innerhalb des Jochs (9) fixiert ist.
18. Tauchanker-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- mit einer kraft- und/oder formschlüssigen Anordnung eines Stößels (8) zwischen dem
ersten und dem zweiten Ankerelement (5 bzw. 6), insbesondere zwischen dem ersten Ankerkernteil
(3a) und dem zweiten Ankerkernteil (3b).
19. Tauchanker-Vorrichtung nach Anspruch 18,
- mit einer pyramidenstumpfähnlichen, konus- bzw. kegelförmigen Ausbildung des Stößels
(8).
20. Tauchanker-Vorrichtung nach Anspruch 18 und/oder 19,
- mit einer zu der Ausbildung des Stößels (8) korrespondierenden Ausnehmung des ersten
Ankerkernteiles (3a) und des zweiten Ankerkernteiles (3b), insbesondere jeweils als
hälftiges Stößelnegativ.
21. Tauchanker-Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
- mit einer Verwendung in einem Schaltgerät, insbesondere Stromstossschaltgerät oder
Schutzschaltgerät bzw. in einem elektromagnetischen Auslösegerät.